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19. Sep.
2021
Ohne Zorn und Grimm Blog-Post Bild

Ohne Zorn und Grimm

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Steh ab vom Zorn und lass den Grimm, entrüste dich nicht, dass du nicht Unrecht tust. Ps. 37,8

So vieles ist in den bald 2 vergangenen Jahren geschehen und so vieles ist ins Rutschen gekommen. Es scheint tatsächlich durch Corona eine andere Welt entstanden zu sein. Aber die Welt verändert sich ständig; mal merken wir es mehr mal weniger. In welche Richtung sie sich verändert, hängt von unserer Wahrnehmung und die wiederum von unseren Werten ab.

Der Verlust unserer Werte wird von uns schmerzhaft bemerkt, für andere ist die Erhebung neuer Werte ein Gewinn.

Wie reagieren wir als Christen auf die Erosion biblisch-christlicher Werte? Wie reagieren wir auf die spürbar enger werdenden Freiräume unseren Glauben offen zu leben? Mit Zorn und Grimm?

Unser Psalmvers fordert uns auf, davon abzulassen, um uns nicht durch unsere Entrüstung am Ende noch ins Unrecht zu setzen.

Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für... alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und Ehrbarkeit.
(1.Tim.2:1-2)

Denn es ist ein schmaler Grat zwischen sachlicher Kritik und persönlichem Angriff. Letzteres ist in der Regel verletzend und destruktiv und untergräbt die sachliche Kritik. Daran zu denken fällt uns allen nicht leicht, denn die Spur der persönlichen Angriffe ist schon ausgetreten und man rutscht leicht hinein, auch wenn man es nicht will.

In einer Woche ist Wahl, in der jeder die Möglichkeit hat seine Hoffnungen, seine Zufriedenheit oder auch seine Unzufriedenheit mit seiner Stimme auszudrücken. Wer auch immer bei einer regelkonformen Wahl mit einer Mehrheit gewählt wird, wird mit Recht regieren - ob uns das gefällt oder nicht.

Als Christen wissen wir um unsere eigene Verantwortung, aber auch um Gottes souveränes Handeln in der Geschichte. Er ist es, vor dem jeder Herrschende steht und Rechenschaft ablegen wird, auf welche Weise er auch immer an die Macht gekommen ist. Es mag uns unter dieser Herrschaft gut oder schlecht ergehen. Das Land hat die Regierung, die es verdient.

Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
(1.Tim 2:3-4)

Wir sind aufgerufen für unser Land zu beten, für unseren Staat zu beten und die Herrschenden, damit wir ein stilles und ruhiges Leben haben, wie Paulus dies Timotheus im 1. Brief im 2. Kapitel schreibt. Warum? Weil wir nur so Menschen mit dem Evangelium erreichen können. Wenn wir nicht durch Wut, Zorn oder Grimm gehindert sind, von der Liebe Jesu zu allen Menschen zu sprechen und Zeugnis davon zu geben.

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12. Sep.
2021
Ist sorglos möglich? Blog-Post Bild

Ist sorglos möglich?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 1.Petrus 5,7

Manche Sparkassen oder Versicherungen werben mit dem „Rundumsorglos-Paket“ und suggerieren dem Kunden: Bei uns musst du dich um nichts kümmern, wir sorgen für dich.

Braucht man dann die Versicherungen, dann stellt man nur all zu oft fest: Gerade mein Versicherungsfall ist durch die „Rundumsorglos-Police“ leider nicht abgedeckt. P.G kann man dann nur sagen.

Petrus sagt uns im Auftrag Gottes, dass wir alle unsere Sorgen auf Jesus werfen sollen. Wir sollen alle unsere Sorgen, das was uns belastet, was uns ängstigt, bei Jesus abladen, weil er sich darum kümmert.

Die Frage ist nun: welches Bild haben wir von Gott, von Jesus?

Er spricht zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin?
(Math. 16:16)

Die Antwort entscheidet darüber, was unsere Erwartung ist, wie Er sich kümmert.

Jesus kümmert sich so um unsere Ängste und Sorgen, dass die Ursache dafür verschwindet. Er kümmert sich immer grundsätzlich, grundlegend um die Not. Deshalb hat Er nicht nur für unsere Sünden mit Seinem Leben bezahlt. Das hätte unser Problem nicht gelöst. Er musste an die Ursache unserer Sünde gehen, an unsere gefallene Natur. Und die hat Er durch die Auferstehung, dadurch dass Er den Tod bezwang erlöst. Durch Seinen Tod und Seine Auferstehung ist unsere geistliche Neugeburt möglich.

Erwarte also, wenn du deine Sorgen bei Jesus ablädst, nicht eine oberflächliche, kosmetische Lösung. Erwarte, dass Jesus an die Ursachen deiner Probleme gehen will, wenn du Ihn lässt. Erwarte, dass Er dein Leben verändern und erneuern will, weil nichts anderes deine Probleme lösen wird. Deshalb will Er auch alle deine Sorgen, nicht nur einen Teil, weil sie ja miteinander zusammenhängen.

Der Kontext unseres Verses macht aber eines deutlich: Alle seine Sorgen bei Jesus abgeben ist nicht so einfach. Es ist Ausdruck davon, dass du dich unter die Hand Gottes demütigst, dich Ihm auslieferst, wegkommst von der Illusion es selbst schaffen zu können oder der Bürde es selbst schaffen zu müssen, weil irgendjemand das von dir erwartet.

Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur ‹rechten› Zeit,
(Luke 3:6

Sich und anderen, insbesondere Gott, einzugestehen, dass man Hilfe braucht, geht an die Wurzel unserer natürlichen Existenz, die ja selbst sein wollte wie Gott. Ehrlich zu Gott zu kommen und zu sagen „ich brauchen deine Hilfe“ ist nicht mehr und nicht weniger als dass wir unser EGO entthronen, was es aber ohne Kampf nicht zulassen wird. Bist du bereit diesen Kampf zuzulassen?

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05. Sep.
2021
Gott loben? Blog-Post Bild

Gott loben?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm 103,2

In einer Zeit, in der alles Gefühl ist, in der die Gefühle der Menschen extrem durch Bilder manipuliert und missbraucht werden, ist es Zeit, sich wieder daran zu erinnern: Gefühle sind nicht Fakten. Gefühle verarbeiten Fakten oder das, was wir dafür halten. Es ist auch Zeit sich daran zu erinnern, dass Gott uns einen Verstand gegeben hat, der über den Gefühlen steht, mit dem wir unsere Gefühle lenken können. Deshalb sagt der Psalmist zu seiner Seele: „Lobe den HERRN“. Die Seele wäre wohl nicht auf diese Idee gekommen, wahrscheinlich weil sie keinen Grund dafür empfand, weil sie z.B. niedergeschlagen, frustriert, verängstigt oder entmutigt war.

Preise den HERRN, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen!
(Ps 103:1)

Dem Vergessen, von dem hier die Rede ist, zu wehren wie das Loben von Jemandem sind gleichermaßen eine Handlung, zu der wir uns entscheiden müssen. Gefühle treffen keine Entscheidungen, aber sie beeinflussen diese. Daher ist es wichtig, dass wir den Gefühlen die Richtung weisen und nicht sie uns. Das weiß jeder länger Verheiratete: Den Partner zu lieben ist immer wieder neu eine Entscheidung.

Ebenso ist jemanden zu loben eine Entscheidung. Umso mehr, wenn es sich um Gott handelt. Denn ER ist für den natürlichen Menschen nicht die erste Adresse, Lob loszuwerden. Man lobt sich gerne selbst, oder die eigene Gruppe, Mannschaft, Partei, Weltanschauung etc.

Gott zu loben widerstrebt dem gefallenen, natürlichen Menschen. Nur der durch Jesus Christus von neuem geborene Mensch kann von sich selbst weg auf Gott schauen, kann Ihm die Ehre geben, kann lobend erkennen, was Gott tut und wie Er es tut.

Unser Psalm listet das Gute auf, das Gott tut: „3 Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten. 4 Der dein Leben erlöst aus der Grube, der dich krönt mit Gnade und Erbarmen. 5 Der mit Gutem sättigt dein Leben.“

Der materialistische Mensch erwartet im Normalfall viel mehr gegenständliches. Hier ist es mehr als das, es ist das tiefe innere Bedürfnis nach Vergebung, Befreiung, heil werden, das Gott in unserem Leben tun will und auch tut. Es wird gekrönt mit der Perspektive der Ewigkeit: „Deine Jugend erneuert sich wie bei einem Adler.“

Preist den HERRN, alle seine Werke an allen Orten seiner Herrschaft! Preise den HERRN, meine Seele!
(Ps 103:22 )

Bist du wiedergeborener Christ, dann gib dem Lob Gottes freien Lauf! Bist du noch nicht Christ, dann öffne dich für Jesu Vergebung und Erlösung und du wirst befreit von dir selbst und befähigt Gott zu loben und Lobens – und Dankenswertes zu erkennen und Ihm die Ehre zu geben.

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01. Sep.
2021
"Leben in der Fülle" Blog-Post Bild

"Leben in der Fülle"

veröffentlicht in Monatsbrief

Wenn dieser Gemeindebrief gelesen wird, haben die meisten schon wieder ihre Ferien hinter sich und denken möglicherweise mit Wehmut an den Sommer zurück, der sich dieses Jahr so spärlich gezeigt hat, dass man meinen könnte, wir hätten ihn verpasst. Dies besonders dann, wenn die Ferien oder der Urlaub auch dieses Jahr nicht wirklich so war, wie man es aus den Jahren vor Corona gewohnt war.

Und man schaut nach vorne und weiß, die kalte Jahreszeit, wird kommen. Mancher freut sich und andere denken mit Schaudern daran. Aber alle merken wir: das Jahr nähert sich mit Windeseile seinem Ende.

Und man fragt sich: War’s das schon? War das alles? Kommt da noch was, was einen mit Freude erfüllen könnte?

Ach ja!

Es kommt noch manches auf uns zu. Die wieder neu einsetzenden verschärften Coronoa-Maßnahmen, die besonders nach der Bundestagswahl ergriffen werden. Und ja, die Wahl selber wird uns wieder einiges bescheren, wovon wir jetzt noch keine Ahnung haben. Von anderem, was danach kommen wird haben wir dagegen schon viel zu viel Vorahnungen.

Wie können wir all das angehen, ohne uns davon und vom trüben Herbstwetter mit seinen Nebeltagen in die Knie zwingen zu lassen?

Ich aber darf dank der Fülle deiner Gnade eingehen in dein Haus; ich bete an zu deinem heiligen Tempel hin , in der Furcht vor dir.
(Ps 5:8)

Indem wir auf das schauen, was wirklich hält, unter allen Umständen, zu allen Zeiten.

Indem wir auf unser Fundament schauen, was uns wirklich trägt, und auf unsere Berufung und Bestimmung, auf das, was wirklich zählt.

Was ist unser Fundament? Jesus, das lebendige Wort Gottes, und das durch Ihn geoffenbarte Wort Gottes, das uns täglich Nahrung sein kann und will, denn Jesus sagte es selbst, als Er vor der Frage stand, was Sein Leben trägt: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. , sondern von einem jedem Wort das aus dem Mund Gottes geht.“

Dieses Wort spricht von Fülle, einer Fülle, die wir uns unterschiedlich vorstellen, je nach dem in welcher Stimmung und Verfassung wir sind.

Wenn man den Worten Gottes nachgeht, die über diese Fülle sprechen, dann erstaunen diese Worte durch ihre Dimension.

Die Fülle, von der sie sprechen, sind allesamt immaterieller Natur.

Mehrfach spricht die Schrift von der Fülle der Gnade. Und in der Hauptsache ist es die Fülle der Gnade oder auch Gnadenerweisungen, die Gott uns, Seinem Volk zukommen lässt.

Daher spricht der Evangelist Johannes in Johannes 1:16 davon: „Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und ‹zwar› Gnade um Gnade.“

Ein erfülltes Leben ist ein Leben voll der Gnade Gottes, in dem die Gnade Gottes alles erfüllt, alles durchströmt und aus allem hervorströmt, was wir sind, haben und tun.

Gottes Gnade empfangen hat einen passiven Teil und einen aktiven, auch für den Empfänger.

Wir können nur das empfangen, was uns gegeben wird, aber wir können uns auch ausstrecken nach allem, was uns gegeben wird, um nichts zu verpassen.

Daher spricht Johannes davon, dass wir empfangen haben Gnade um Gnade. Wir geben uns nicht zufrieden mit etwas Gnade, nein wir wollen alles haben, was diese Gnade beinhaltet.

Mehrfach ist von der Fülle des Heils die Rede. Wenn man so will, ist das Heil Gottes Inhalt der Gnade oder äquivalent mit Gnade.

In Psalm 37:11 und 72:7 ist diese Fülle des Heils als „viel Frieden / viel Schalom“ beschrieben. Es ist der Friede, der alles beinhaltet, was man zum Leben braucht und damit ist er das Heil schlechthin. Dieser Friede entsteht da, wo Jesus, unser Friedefürst in unserem Leben regiert.

In Jesaja 33:6 wird „die Fülle von Heil“ als ein „Vorrat an Rettung“ beschrieben. Gottes Rettung in unserem Leben kann nicht ausgeschöpft werden, sie ist absolut ausreichend für alle unsere Sünden.

In Psalm 106:45 wird die „Fülle seiner Gnade“ als „Vielzahl seiner Loyalität“ genannt. Gott ist auf vielerlei Weise uns gegenüber loyal. Er steht uns immer bei, egal wie es uns geht, wie wir uns bewähren oder wie wir versagen.

In einer Zeit wie der unseren können wir vieles falsch machen zu unserem eigenen Schaden, dem Schaden anderer, dem Schaden von Beziehungen und Unternehmungen.

Aber der dreieinige Gott wird uns nicht verlassen, Er wird loyal bei uns sein.

In Jesaja 33:6 lesen wir: „Und sichere Zeiten wirst du haben: Fülle von Heil, von Weisheit und Erkenntnis. Die Furcht des HERRN, sie wird sein1 Schatz sein.“

Das ist eine Zusage Gottes an das Volk Gottes, in einer Zeit, in der es eben nicht sicher war. D.h. unsere Sicherheit kommt nicht aus unseren Umständen. Sie kommt von unserem Gott. Die Fülle Seines Heils, der Vorrat an Rettung ist gepaart mit der Fülle an Weisheit und Erkenntnis.

Je mehr wir Gottes Größe, Seine Liebe, Seine Treue, Seine Macht und Seine Möglichkeiten, Sein Wirken um uns und in uns erkennen, umso mehr werden wir Ihn von Herzen mit echter Ehrfurcht suchen. Dann wird diese Ehrfurcht ein Schatz, ein kostbares Wissen sein, das uns nicht entrissen werden kann.

Strecken wir uns nach Gottes Erkenntnis und nach Seiner Weisheit aus, um in diesen unsicheren Zeiten in der Fülle von Gottes Heil, von Gottes Gnade und von Gottes Freude zu leben.

Denn wenn wir uns nach Ihm ausstrecken werden wir erleben, was Psalm 16:11 jedem von uns sagt: „Du wirst mir kundtun den Weg des Lebens; Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht, Lieblichkeiten in deiner Rechten immerdar.“

Diese „Fülle von Freude“ bedeutet eine Sättigung mit Freude. Gott macht uns satt mit Freude, wir haben keinen Mangel an Freude.

Wann?

Wenn wir uns auf dem Weg des Lebens befinden, wenn wir mit Jesus, dem Weg zusammen und in Seiner Gegenwart sind, uns immer wieder bewusst in Seine Gegenwart stellen, uns bewusst machen, dass Er durch den Heiligen Geist in unserem Leben gegenwärtig ist.

Jeder, der mich (Eugen) kennt, weiß, dass ich hier mir selbst zuallererst predige. Ich muss mir immer wieder vor Augen halten, was das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene ist (vgl. Röm. 12.2) und darüber nachdenken was liebenswert, wohllautend und etwas Positives ist (vgl. Phil. 4:8) um mich nicht nach unten ziehen zu lassen.

Aber ich vermute, ich bin nicht allein, sondern manch anderer ist hier ebenso herausgefordert.

Bedeutet dies, dass wir den Kopf in den Sand stecken und uns der Realität nicht stellen? Beileibe nicht.

Es bedeutet gerade im Angesicht der Realität sich den Tisch von Gott decken zu lassen (vgl. Ps. 23) und von all dem Guten, das Gott uns geben will, zu essen, uns zu stärken und uns daran zu erfreuen.

und ihr seid in ihm zur Fülle gebracht. Er ist das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht.“
(Kol. 2:10)

Im Kolosserbrief schreibt Paulus: K.2:10 „und ihr seid in ihm zur Fülle gebracht. Er ist das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht.“

Wir schauen auf Jesus das Haupt über alles, auch über den Umständen und Zuständen der Gegenwart, und wir sehen auf den, in dem unsere ganze Fülle ist, der all unseren Mangel ausfüllen kann, der uns helfen kann, allen Schwierigkeiten, Situationen, Personen gegenüberzutreten, ohne uns entmutigen zu lassen oder uns zu fürchten.

In Jesus sehen wir in dieser Zeit auf die Ewigkeit, auf die ewige Perspektive, das Zusammensein mit Ihm und dem Vater und dem Heiligen Geist.

In der letzten Zeit werde ich immer mehr herausgefordert, nicht auf das Sichtbare zu schauen, die Umstände, die Zukunft, die Einschränkungen, den Druck von außen, sondern hinzuschauen auf das, was ich in Jesus habe.

Das ist alles unser Fundament!

Du wirst mir kundtun den Weg des Lebens; Füllevon Freuden ist vor deinem Angesicht,
(Ps 16:11)

Unsere Berufung ist es, von diesem Fundament so vielen Menschen wie möglich zu erzählen, sodass viele ein Leben in der Fülle leben können, ein Leben das proklamiert:

Ich bin nie allein, denn Jesus Christus, mein Versöhner, mein Erlöser, mein Tröster, mein Fürsprecher ist durch den heiligen Geist immer bei mir.

Ich bin reich und habe keinen Mangel, weil mein Gott all meinen Mangel ausfüllen kann.

Ich bin nie ohne Hoffnung, weil Jesus die inkarnierte Hoffnung, in meinem Leben eingezogen ist.

Es gibt keine ausweglosen Situationen, weil Jesus selbst der Weg aus der aussichtslosesten Situation, meiner ewigen Verlorenheit, geworden ist.

Ich bin nie ohne Freude, weil die Fülle der Freude vor Gottes Angesicht ist und der Heilige Geist in mir wohnt, der die Freude als Frucht in meinem Leben mitbringt.

Wir haben in der Kinderwoche viel Evangelium weiter geben dürfen. Und wir sind davon überzeugt, dass die Kinder viel mitgenommen haben. Beten wir, dass das, was sie gehört haben, Frucht bringt.

Aber dabei sollte unsere Berufung nicht stehen bleiben. Wir sind darüber hinaus gesandt, den Menschen die gute Nachricht weiterzugeben.

Wer sich selbst nicht so traut, weil er denkt, dass er nicht gut reden kann, kann das auch mit kleinen Traktaten machen. Gute Flyer haben wir auch im Büro. Und nicht zuletzt haben wir unsere Gottesdienste, in denen jeder Prediger bemüht ist das Evangelium zu predigen, sodass die Menschen eine Einladung zur Jesusnachfolge hören können. Der WIR Gottesdiensts ist ja als Gesamtgottesdienst auch eine niederschwellige Möglichkeit gerade Familien mit Kindern einzuladen und als evangelistischer Gottesdienst gedacht.

Die Pusteblume kann eine Möglichkeit sein, nicht nur über Kindererziehung und die damit verbundenen Themen zu sprechen, sondern auch darüber, wohin man seine Kinder eigentlich erziehen will, welches Fundament man ihrem Leben geben will.

Unsere Möglichkeiten sind noch lange nicht ausgeschöpft. Lassen wir uns von unserem Herrn inspirieren, Wege zu finden wie wir unser „Leben in der Fülle“ mit anderen teilen können, und Er wird uns noch weitere Möglichkeiten zeigen.

In diesem Sinne wünschen wir euch ein erfülltes Leben im September

1 Gemeint ist hier das zuvor genannte Zion / Jerusalem.

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29. Aug.
2021
Umkehren und auf Kurs bleiben Blog-Post Bild

Umkehren und auf Kurs bleiben

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wenn du umkehrst, will ich dich umkehren lassen, (Jer 15:19 (ELB06))

Wie bei so vielem kommt es auch hier wieder auf den Kontext an. Wer hat zu wem diesen Satz gesagt?

Wer hat denn die Macht jemanden umkehren zu lassen, seinen Weg als falsch erkennen zu lassen, außer Gott, der nicht nur unseren Weg kennt, sondern auch weiß, wohin er uns schlussendlich führt?

Hier ist es Gott, der dies zu Jeremia sagt.

Musste Jeremia umkehren? Er war doch für Gott unterwegs als Prophet und litt sogar für ihn.

Die Verse zuvor zeigen etwas von Jeremias Seelenlage und dass da etwas in seinem Herzen ist, das Gott sieht und wo Umkehr notwendig ist.

Gott schaut bei Seinen Dienern, Seinen Nachfolgern genau hin. Und da kommt immer wieder die Aufforderung: „Kehr um, du bist auf dem falschen Weg.“

Aber Gott, ich bin doch nur einen Schritt in diese Richtung gegangen.“ „Ja, das weiß ich, aber jeder falsche Weg beginnt mit einem falschen Schritt!“

Ist Gott dann nicht kleinlich?

Angenommen Mond und Erde wären immer an derselben Stelle. Dann würde ein Mondflug bei einer Abweichung von 0,1 Grad den Mond um 670 km verpassen und sein Ziel nicht erreichen! Kleine Abweichungen von unserem Weg mit Gott haben langfristige Konsequenzen und deshalb ruft uns Gott immer wieder zurück auf den richtigen Weg.

Befestige meine Schritte durch dein Wort, und gib keinem Unrecht Macht über mich!,..
(Ps 119:133)

Als die Theologie von der göttlichen Inspiration, der Unfehlbarkeit und der Allgenügsamkeit der Heiligen Schrift begann abzurücken, hat in der Gemeinde Jesu lange Zeit kaum einer etwas davon bemerkt. Jetzt ist der destruktive Zweifel in der Gemeinde angekommen, obwohl doch die Geschichte in ihrer Grundstruktur, dem Vorgehen des Teufels, der Gemeinde bekannt hätte sein sollen. Der Teufel ist nicht kreativ. Seine Frage „Sollte Gott gesagt haben?“ war die erste Frage, die er an die Menschen richtete und wird seine letzte sein und dazwischen nur Variationen davon. „Steht das wirklich so in der Bibel? Kann man das nicht auch anders verstehen? Vielleicht haben die Menschen Gott missverstanden? …“

In Ewigkeit, HERR, steht dein Wort fest im Himmel.
(Ps 119:89)

Kehren wir wieder um zum Wort Gottes als vom Heiligen Geist in den Ursprachen inspiriert und damit irrtumslos und unfehlbar. Vertrauen wir dem lebendigen Gott, dass Er genau wusste, was Er Seinen Dienern auftrug, die Er immer wieder umkehren ließ wie Jeremia, damit sie nicht vom Kurs abwichen und so den Kurs Gottes exakt weiter geben konnten.

 

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