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30. Mai
2021
Gnade, Liebe, Gemeinschaft Blog-Post Bild

Gnade, Liebe, Gemeinschaft

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. 2.Korinther 13,13

Was könnte man einer Gemeinde, die durch vieles hindurch gegangen ist, besseres wünschen, als die obigen Zeilen?

Dieser Schluss sticht heraus aus all den Briefen, die Paulus an Einzelne und Gemeinden geschrieben hatte. Es ist ein Schluss, der sie offensichtlich ganz in die Hand Gottes befehlen will. Es scheint, als „habe er fertig“. Und dennoch ist es kein bitterer oder entmutigter Schluss, der verständlich wäre, schaut man sich seine Geschichte mit ihnen an.

Die Gnade sei mit all denen, die unseren Herrn Jesus Christus lieben in Unvergänglichkeit!
(Eph. 6:24)

Er befiehlt sie der Gnade des Herrn Jesus an, des Herrn der Gemeinde, des Herrn ihres Lebens. Sie brauchen diese Gnade in besonderer Weise, um Vergebung zu empfangen und Vergebung zu praktizieren. Sie müssen diese Gnade, dieses freie Geschenk Gottes, immer wieder neu buchstabieren und deshalb wünscht er ihnen viel davon. Ohne Gnade, ohne die Erkenntnis der Gnade Gottes in unserem Leben ist die Liebe Gottes für uns nicht nachvollziehbar, wird die Liebe Gottes zur Billigware, der heilige ewige Gott zum „lieben Gott“, der uns lieb hat, weil er ja nicht anders kann.

Wenn wir die Ursache der Gnade Gottes (unsere Verlorenheit), ihre Wirkungsweise (Jesu stellvertretendes Opfer) und ihr Ziel (uns zu retten und ins ewige Leben zu bringen) nicht verstehen, dann haben wir von der Liebe Gottes nichts und können sie weder wertschätzen noch begreifen noch durch unser Leben fließen lassen.

Dann ist aber auch das dritte, die Gemeinschaft des Heiligen Geistes nicht erlebbar.

denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, …
(Röm. 5:5)

Wenn die Gemeinschaft nicht funktioniert, in einer Gemeinde nicht erlebt wird, dann in der Regel deshalb, weil weder das erste verstanden noch das zweite empfangen wurde. Tote Gemeinden und Kirchen tragen diese Merkmale.

Damit dies nicht auch in unserer Gemeinde zur traurigen Realität wird, lasst nicht ab, um diese 3 Dinge zu bitten, für uns selbst und für einander. Denn wenn ich dem Anderen von Herzen die Gnade Gottes wünsche, für sie bete, dann kann ich sie für mich nicht ausschlagen, es sei denn ich bin ein absoluter Heuchler und das will keiner von uns sein. Wenn ich die Liebe Gottes in das Leben eines Menschen hineinbitte, kann ich mich selbst schlecht für diese Liebe verschließen und wenn ich um die Gemeinschaft des Heiligen Geistes bitte, kann ich mich schlecht außerhalb dieser Gemeinschaft stellen. Ich lade uns alle ein: Beten wir darum, als gelte es unser Leben, und Gott wird uns hören und tiefgreifende Veränderung bringen.

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23. Mai
2021
Nicht durch Heer oder Kraft Blog-Post Bild

Nicht durch Heer oder Kraft

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth. Sacharja 4,6b

Just in dem Moment, in dem ich diese Zeilen beginnen wollte, entspann sich ein Gespräch mit einem Gemeindeglied, in dem dieses sagte: „Womit wir es hier zu tun haben ist Religion. Und Religion kann man nicht mit logischen, sondern nur mit geistlichen Argumenten begegnen.“

 

Denn obwohl wir im Fleisch wandeln, kämpfen wir nicht nach dem Fleisch;

(2. Kor. 10:3)

Und es hatte so recht. Es passte so gut zu dem obigen Vers. Die Heilsgeschichte ist eine Geschichte des Geistlichen und damit des Übernatürlichen. Denn es geht ja auch um einen geistlichen Zustand, der überwunden werden musste: den Zustand der Sünde und Verlorenheit des Menschen. In Sacharja, der gegen Ende der Zeit des Alten Testamentes prophezeite, sieht man schon das Aufleuchten des Neuen, wo dieser Sachverhalt absolut deutlich zu Tage tritt. Die Hoffnung, das Reich Jesu, die Zukunft ist weder von dieser Welt noch final in dieser Welt.

Das Reich Gottes wird nicht durch Heer oder Kraft gebaut, es wird auch nicht dadurch erhalten. Es geschieht einzig und allein durch den Geist Gottes. Dieser Geist in den Kindern Gottes ist die Kraft, ist die Bewegung, ist die Motivation, die das Reich Gottes, dieses geistliche Reich voranschreiten lässt. In der Kraft des Heiligen Geistes sind wir tatsächlich in der Lage, Festungen nieder zu reißen, die uneinnehmbar scheinen.

 

denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig für Gott zur Zerstörung von Festungen;

(2. Kor 10.4a)

Diese Festungen manifestieren sich in den Lehren und Gedankengebäuden, die im Denken der Menschen aufgebaut wurden. Aber wir müssen uns nicht davor fürchten oder beeindrucken lassen. Es sind Dinge, die für den Heiligen Geist kein Hindernis darstellen. Er ist der Herzenskenner und Er kann die Menschen überführen, von den Lügen denen sie glauben geschenkt haben, kann sie von der Sünde überführen und Er kann ihnen die Notwendigkeit zeigen, dass sie gerettet werden müssen.

 

so zerstören wir Vernünfteleien 5 und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt,
(2. Kor 10.4b+5

Vertrauen wir Ihm, lassen wir Ihn durch uns wirken, reden, argumentieren und, wenn Er es tut, auch überzeugen, im Wissen, dass nicht wir es sind, sondern der Geist Gottes, den Gott ausgegossen hat, genau das zu tun. Und so können wir entspannt unseren Glauben leben und bekennen. 

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16. Mai
2021
Altern mit Hoffnung Blog-Post Bild

Altern mit Hoffnung

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und was daran köstlich scheint, ist doch nur vergebliche Mühe; denn es fähret schnell dahin, als flögen wir davon. Psalm 90,10

Das ist die Aussage der Bibel über das Lebensalter. Manch einer erinnert sich, dass es eine Stelle gibt, die von 120 Jahren spricht. Das war gemeint als die absolute Obergrenze, die Gott dem Menschen hier auf Erden setzt. Warum?

Damit er nicht ewig von seiner Gefallenheit geplagt und bestimmt wird. Damit er die Hoffnung auf eine andere Welt hat und auch sieht. Das war der Grund, warum Gott dem Menschen nach dem Sündenfall den Zugang zum Baum des Lebens verwehrte, damit er nicht ewig in Sünden lebt.

 

Da sprach der HERR: Mein Geist soll nicht immerdar im Menschen walten, denn auch der Mensch ist Fleisch. Ich will ihm als Lebenszeit geben hundertundzwanzig Jahre.
(1.Mo 6:3 )

Und nun wollen die Menschen, so scheint es, hier ewig leben. Warum?

Weil ihnen der Atheismus die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod geraubt hat. Denn wenn es keinen Gott gibt, dann gibt es auch keine göttliche Schöpfung und Bestimmung, und dann gibt es auch kein Leben nach dem Tod, denn dann gab es keine Auferstehung Jesu und keine Hoffnung für uns Menschen auf eine ebensolche.

Es ist erstaunlich, dass aus der Mitte des sogenannten christlichen Abendlandes der Atheismus in seiner radikalsten Form erstanden ist. Und man muss es sagen, er hat sich bis in die sogenannten Kirchen ausgebreitet, wo glaubenslose Theologen die Prediger der Gemeinde ausbilden durften und so den Keim des praktischen Atheismus in den Tempel Gottes hinein pflanzten, der uns jeglicher Hoffnung beraubt.

 

Er dachte daran, daß sie Fleisch sind, ein Hauch, der dahinfährt und nicht wiederkehrt.
(Ps 78:39)

Gott erinnert uns in obigem Vers an unsere Vergänglichkeit, aber das ist nicht das Ende. Er will, dass wir ewig leben, in Seiner Gemeinschaft, ohne Sünde, ohne Tod, ohne Leid, ohne Schmerz. Lassen wir uns auch durch die gegenwärtige Krise daran erinnern, dass es mehr als dieses Leben gibt und Gott sehr wohl an uns denkt, uns nicht vergessen hat.

Paulus bekennt: Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn. (Phil. 1:21)

Gebe uns Gott, dass wir wieder mit dieser Haltung hier so lange leben können, bis der Herr über Leben und Tod uns zu sich holt.

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09. Mai
2021
Echte Transformation Blog-Post Bild

Echte Transformation

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Zuflucht ist bei dem Gott, der von alters her ist. 5.Mose 33,27

Bei dieser Formulierung sträuben sich für viele evolutionistisch atheistisch geprägten Zeitgenossen die Nackenhaare. Wie soll man an einen archaischen Gott glauben, den irgend ein semitisches Nomadenvolk, das irgendwann sesshaft wurde, verehrt hat? Das passt doch nicht in unsere Zeit!

Aber dann hängt man seine irgendwie doch vorhandenen Sehnsüchte im Neuheidentum ein: Man verehrt die Erde als Mutter, fühlt sich ihr verbunden, will ihr helfen und sie retten.

So etwas nennt man eigentlich Naturreligion. Nach der religionsgeschichtlichen Theorie (entsprechend der Evolutionstheorie) steht sie noch viel weiter hinten in der Geschichte als der Monotheismus der Juden und Christen.

Gemessen an ihren eigenen Maßstäben, stellt sich die Frage: Wer ist hier rückständiger?

Nun haben wir ebenso ein Wiederaufleben des Sozialismus als Antwort auf den globalen Kapitalismus, der mit schuld sein soll an allen unseren gegenwärtigen Krisen und möglichen Katastrophen, und wieder sind es die Armen, um derentwillen man meint, eine neue Ära des Sozialismus heraufbeschwören zu müssen.

 

Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der in Ewigkeit wohnt und dessen Name der Heilige ist:
(Isa 57:15a)

Aber wir lesen in Jesaja 57:15 dass der hohe und erhabene und ewige Gott bei den Zerschlagenen ist, ja dass Er bei dem zerschlagenen und gebeugten Geist ist, um diesen zu beleben und die zerschlagenen Herzen aufzurichten.

Da, wo Jesus Christus in ein Leben kommt, da findet echte Transformation statt, die Transformation von innen nach außen. Wessen Herz durch Jesu Erlösung froh, wessen Geist befreit von Schuld und Sünde ist, der kann aufrecht gehen, kann die Welt mit anderen Augen sehen. Er sieht seine Möglichkeiten, sieht die Chancen, die Gott ihm gibt, und hat die Zuversicht sie zu ergreifen.

Sozialismus ist die paternalistische Fürsorge für die Unterdrückten, die sie in ihrer Unmündigkeit und der Abhängigkeit von Fürsorge belässt. Denn er kann nur die Umstände ändern, aber nicht das Wesen des Menschen, auch nicht durch noch so viele sexuelle und moralische Revolutionen. Das menschliche Herz wird nur durch einen anderen Schmutz verschmutzt, es wird nicht gereinigt.

 

In der Höhe und im Heiligen wohne ich und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist der Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen.
(Isa 57:15b)

Wenn der ewige Gott sich zu dir hinunterbeugt, dann will Er dich aus dem Staub erheben und zu Seinem Kind machen. Das ist unendlich mehr, unendlich größer und nobler als aller Sozialaktivismus erreichen kann, selbst mit den nobelsten Motiven und edelsten Zielen.

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02. Mai
2021
Singt dem HERRN Blog-Post Bild

Singt dem HERRN

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder. Psalm 98,1

Ein Phänomen, das die letzten Monate kennzeichnet ist, dass die Kirchen zunächst freiwillig, dann gezwungenermaßen auf den Gesang der Gemeinde verzichtet haben. Eine Erscheinung, die so in der Kirchengeschichte einmalig ist. Noch nie hat sich die christliche Kirche eines ihrer wesentlichen Elemente gottesdienstlichen Beisammenseins auf diese Art und Weise berauben lassen.

Ist das Singen ein verzichtbares Element, eine Marginalie neben vielen anderen viel wichtigeren Themen?

127 mal kommt „Singen“ in der Luther-Bibel vor. 4 mal lesen wir die Aufforderung, dem HERRN ein neues Lied zu singen. Warum neu?

Weil Lieder immer zur Ehre Gottes gesungen wurden und neue Lieder vom neuen Handeln Gottes Kunde geben sollten.

Es war die progressive, fortschreitende Proklamation von Gottes Handeln im Leben der Menschen.

 

Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen...
(Kol 3:16)

Nicht singen zu dürfen beraubt uns der konkreten Möglichkeit Gott und einander dienen zu können. Es beraubt Gott der Anbetung und des Lobpreises. Das Singverbot, wenn man es mal geistlich im entsprechenden Kontext betrachtet, ist ein diabolischer Anschlag auf unsere „Gottesverehrung“, der niederträchtiger nicht sein kann.

Diejenigen, die leichtfertig und gleichgültig den Christen das Singen verbieten, machen sich mit diesem Anschlag gemein.

Die Frage ist, was wir in dieser Situation tun? Lassen wir uns an der praktischen Ausübung unseres Glaubens hindern? Wie begründen wir es?

Wir können sagen: Wir beugen uns der staatlichen Gewalt. Aber hat der Staat das Recht zu reglementieren, was wir in unserem Gottesdienst tun?

 

Halleluja! Singt dem HERRN ein neues Lied, sein Lob in der Gemeinde der Frommen!
(Ps 149:1)

Art 4 GG (1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.“

Hat er das Recht unser Recht auf „ungestörte Religionsausübung“ zu beschränken, wo doch die Verfassungsorgane sicher stellen sollten, dass das Grundgesetz eben eingehalten wird?

Lasst uns dafür beten und einstehen, dass durch den Verfassungsstaat wieder zu den grundgesetzlich garantierten Freiheiten zurückgekehrt wird und wir nicht nur zuhause alleine oder draußen alleine singen können sondern auch in Gemeinschaft in unseren Gottesdiensten und Kleingruppen.

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