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13. Sep.
2026
Farewell Blog-Post Bild

Farewell

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 1.Petrus 5,7

Dies ist meine letzte Kolumne. Und ich danke all denen, die sie gelesen und vielleicht da und dort auch etwas mitgenommen haben. Denen die mir gelegentlich sowohl ermutigendes, wie auch konstruktives Feedback gegeben haben, gilt mein besonderer Dank.

Gestartet hatte sie in einer Zeit, als wir unterwegs waren und es mein Wunsch war, dass die Menschen, die uns besuchen, etwas mit nach Hause nehmen können, wenn sie alles andere vielleicht vergessen haben. Eine kurze Botschaft, die sie vielleicht zu einem Leben mit Jesus, zu mehr Hingabe, zu neuen Gedanken über das Leben und den Glauben leiten möge.

Neben der sonntäglichen Kolumne gab es ja auch noch den Gemeindebrief, in der Regel auch von mir geschrieben, in dem ich mehr über unsere Vision und das, was uns als Älteste beschäftigt geschrieben habe. Dieser ist schon vor geraumer Zeit einem neuen digitalen Format gewichen und ihr seht dort, das was an wichtigen Ereignissen und Themen dran ist.

Möglicherweise werde ich einen privaten Blog oder Podcast anfangen, wenn ich viel Zeit im Ruhestand habe, und dann lasse ich euch wieder an dem, was die Texte der Bibel für mich sagen und bei mir auslösen teilhaben.

Unser obiger Vers tröstet mich, dass wir alle, auch ihr, eure Sorgen und Nöte, auch in Bezug auf die Zukunft, die, wie es scheint, nicht einfacher wird, werft. Und da meine ich allgemein unser aller Zukunft. Die Sorge um die Gemeinde weiß ich bei Jesus bestens aufgehoben, denn er ist ihr HERR und deshalb war sie, ist sie und wird sie auch in Zukunft in der besten Hand sein, die es gibt.

Und so möchte ich auch euch und mich in dieser Hand wissen. Dass wir gemeinsam und jeder an seinem Platz den obigen Vers verinnerlichen. Jesus sorgt für mich. Jesus kümmert sich um mich, denn ich bin Teil seines Leibes und er wird nicht zulassen, dass sein Leib Schaden erleidet. Ich bin Teil seines Augapfels und auf den hat er acht.

Mit Sicherheit gab es immer wieder bange Momente in der Zeit meines Dienstes in der Regiogemeinde. Momente voller Anspannung und Ungewissheiten. Aber ich wusste, dass Jesus für uns alle sorgt, dass er die Situation unter seiner souveränen Herrschaft hat. Ich war gewiss, dass ihm die Situation niemals entgleiten würde. Ich war zuversichtlich, dass, auch wenn unser Gemeindeschiff ordentlich auf den Wellen schaukelte, die Strecke, die wir hinter uns bringen mussten, schier unmöglich schien, entgegen dem manchmal losbrechenden Sturm oder der eintretenden lähmenden Windstille, Gott uns zum Ziel bringen würde. Und genau das tat er auch.

Ihm, dem alle Ehre gebührt und aller Dank, möchte ich mit dieser letzten Kolumne eben auch noch mal ein dickes fettes Ausrufezeichen setzen. Gott hat mich in der Zeit, in der ich die Kolumnen geschrieben habe, gelehrt, unter seiner Inspiration zu schreiben und ich war immer wieder selbst erstaunt, was dabei entstand.

Zugegeben, ist nicht alles, was hier zu lesen ist, immer so entstanden. Manchmal war es harte Arbeit und auch zähes Nachdenken und vielleicht weniger von ihm als mir „inspiriert“. Aber ich bin sicher, dass Gott es auf die eine oder andere Weise gebraucht hat und vielleicht noch eine Weile gebrauchen wird.

In diesem Sinne farewell und werft eure Sorgen auf Jesus, denn er sorgt für euch.

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06. Sep.
2026
Gottes Brot und Wasser Blog-Post Bild

Gottes Brot und Wasser

von Eugen

Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir. 1. Könige 19,7

Elia hört dies in einer Situation der völligen Erschöpfung. Zweimal kommt der Engel, um ihn aufzufordern, etwas zu sich zu nehmen. Im Normalfall muss man nur Kranke dazu ermutigen, zu essen. Und in gewisser Weise ist Elia auch erkrankt. Er ist lebensmüde, im wahrsten Sinne. Er will nicht mehr, er will nicht mehr Gott dienen und leben. Er hat genug von der Auseinandersetzung mit Ahab und Isebel. Letztere trachtete ihm nach den Ereignissen auf dem Berg Karmel nach dem Leben. Dort war es zum Gottesurteil gekommen, bei dem sich der Gott Israels, Jahweh, als der einzig lebendige mit Feuer antwortende Gott, gegenüber Baal und seinen nutzlosen Priestern erwiesen hatte. Ein blutiges Gericht kommt über die Baalspriester woraufhin Isebel Rache schwört. Und Elia - er läuft so weit ihn seine Füße tragen.

Er soll sich nun stärken mit Brot und Wasser; nicht gerade eine Energiebombe.

Aber er erlebt eine übernatürliche Speise, oder eine Speise die übernatürliches in ihm bewirkt.

Er geht mit dieser Stärkung 40 Tage und Nächte bis zum Berg Horeb, dem Berg Gottes. Dort klagt er Gott sein ganzes Elend, worauf Gott ihn neu ausrichtet, ihm eine Perspektive gibt und er mit neuer Zuversicht nach Hause geht.

Brot und Wasser sind wirkliche Subsanzen, sie können uns am Leben erhalten. Aber sie sind auch Symbole für eine Realität die über das Irdische hinausgehen. Brot, das vom Himmel kam, hat schon das Volk Israel in der Wüste am Leben erhalten. Das Wasser, das aus dem Felsen sprudelte, nach dem er von Moses Stab berührt wurde, stillte den Durst eines ganzen Volkes.

Jesus spricht von Sich, als dem Brot des Lebens und er spricht von einem Wasser, das er geben kann, nach dessen Genuss man nicht mehr Durst haben würde. Wer Jesus Christus, den Erlöser in sein Leben aufnimmt, ihn, im Bild gesprochen, wie Brot isst, das er uns im Abendmahl anbietet, d.h. ihn zu einem integralen Teil des eigenen Lebens macht, der empfängt auch das Wasser, nach dessen Genuss man nie mehr durstig ist, das Wasser des Heiligen Geistes.

Übernatürlich genährt kann auch Übernatürliches in unserem Leben geschehen. Wichtig ist, dass die Quelle der übernatürlichen Ernährung die richtige ist, dass es Jesus der Christus ist, der für dich und mich am Kreuz gestorben ist.

Jesus kündigt an, dass eine Zeit kommen wird, in der Übernatürliches wieder passieren wird, neben dem göttlichen Übernatürlichen. Gespeist aus der Quelle des Antichristen, werden wir in Zukunft Zeichen und Wunder sehen, die die Gläubigen verführen sollen.

Wir müssen wissen, wer uns zum Essen und Trinken auffordert, ob diese Speise uns zum biblischen, „dreieinigen Gott, Vater Sohn und Heiliger Geist“, oder zur Mutter, Tochter und Heiligen Geistin führt.

Der Geist Isebels hat die Kirchen infiltriert und verführt sie mit wohlklingenden schmeichelnden Worten und dem Versprechen die Zeitgenossen zu erreichen.

Wehe uns, wenn wir ihm auf den Leim gehen.

Die Offenbarung spricht in Kap. 2:20 von einer gleichnamigen Frau, die demselben Geist folgt:

„Aber ich habe gegen dich, dass du Isebel duldest, diese Frau, die sagt, sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu essen.“
Off 2:20 (Lu84)

Heute werden vielleicht keine Götzenopfer dargebracht im eigentlichen Sinne. Aber dem Götzen der freien ungehemmten Liebe werden Millionen von Kindern geopfert. Werden die „Ehe von Mann und Frau“ geopfert und die „Ehe für alle“ propagiert. Hunderttausende Kinder und Jugendliche werden in den Transgenderwahn getrieben - immer mehr auch in den großen Kirchen. Und wann wird es auch die kleinen, die freien Kirchen erreichen?

Der Baalskult 1, gegen den Elias’ Kampf sich im Auftrag Gottes richtete hatte ein Element, das an allen Orten, an denen er stattfand, gleichermaßen praktiziert wurde. Von dieser Praxis berichten sowohl Diodorus Siculus 2 , als auch Plutarch. Letzterer schreibt:

„Die Karthager opferten ihre eigenen Kinder vollkommen wissentlich und ohne Tränen dem Kronos 3 . Wer keine eigenen Kinder hatte, kaufte welche von den Armen und schlachtete sie wie Lämmer oder Vögel; die Mutter aber stand dabei, ohne zu seufzen oder zu weinen.“ 4

Wir erschrecken über die Brutalität dieser Praktiken und das zurecht, wenn wir uns genau so erschrecken darüber, was in unserer Zeit mit unserem Wissen geschieht.

Wir werden nur in der Lage sein den Geist Isebels und ihr Treiben zu erkennen, wenn wir uns zu hundert Prozent vom Wort Gottes und zu hundert Prozent von unserem Herrn Jesus Christus durch den Heiligen Geist leiten lassen. Dann werden wir in der Versuchung und Verführung die Wahrheit von der Lüge unterscheiden und mutig zur Wahrheit stehen können, ohne uns vor Isebel zu fürchten.

 

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1  Sie haben die Höhen des Baal gebaut im Tal Ben-Hinnom, um ihre Söhne und ihre Töchter für den Molek durchs Feuer gehen zu lassen, was ich ihnen nicht geboten habe und was mir nie in den Sinn gekommen ist, dass sie einen solchen Gräuel verüben sollten…“ Jeremia 19:5

2  Diodorus Siculus, Bibliotheca Historica, Buch 20, Kapitel 14, Abschnitt 6 (Diod. Sic. 20, 14, 6). :„Es gab bei ihnen eine bronzene Statuengestalt des Kronos mit nach oben geöffneten, geneigten Händen, so dass das darauf gelegte Kind hinabrollte und in eine mit Feuer gefüllte Grube fiel.“

3  Baal-Hammon bei den Phöniziern

4  Plutarch, De superstitione (Über den Aberglauben), Kapitel 13 / Moralia 171D

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30. Aug.
2026
Furchtlos! Blog-Post Bild

Furchtlos!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen, und entsetzt euch nicht, wenn sie euch verhöhnen! Jesaja 51,7 Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 2.Timotheus 1,7

Wer ist hier gemeint?
Wer soll sich nicht fürchten?
Alle die sich fürchten?
Alle die geschmäht und verhöhnt werden?
Also alle Marginalisierten?

Nein!

Gott bzw. sein Wort, lässt sich nicht instrumentalisieren, für alle, die dem Diversitäts- Gleichheits- und Inklusionskult dienen.

Der Vers 51 hat noch einen Teil davor, in dem es heißt:

„Hört auf mich, die ihr Gerechtigkeit kennt, du Volk, in dessen Herzen mein Gesetz ist.“

Diejenigen, die Gottes Gerechtigkeit kennen und die sein Gesetz in ihrem Herzen tragen, seine Ordnungen, die sollen sich nicht fürchten, denn sie werden geschmäht und verhöhnt.

Manchen Aussagen könnten sich folgendermaßen anhören, vielleicht haben wir sie auch schon so gehört!

„Wie kannst du an so ein archaisches Buch glauben, wie kannst du davon ausgehen, dass das, was vor 3500 Jahren geschrieben wurde, in einer Zeit, wie der unseren, noch irgend eine Relevanz hat?“

„Wie kannst du im 21. Jahrhundert noch an einen Gott mit weißem Bart auf einer Wolke sitzend, glauben?“

Aber es kann noch schlimmer kommen. „Ihr Christen, die ihr euch auf eure Bibel beruft, ihr seid verantwortlich für Homophobie, Transphobie, Islamophobie, Xenophobie (Fremdenfurcht). Ihr seid eine Gefahr für „unsere Demokratie““.

War es nicht neulich nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin, dass eine Rednerin bei einer Gedenkveranstaltung am folgenden Tag sagte, dass sie dachte: „Hoffentlich ist es kein Kanake, hoffentlich ist es eine weiße christliche Person.“

Es wäre also der Rednerin lieber gewesen, es wäre ein Christ der Attentäter gewesen, als derjenige, der sich dann später als der Täter herausstellte.

Im „Öffentlich Rechtlichen Rundfunk“ (ÖRR) findet diese skandalöse Aussage noch nicht mal eine Erwähnung geschweige denn eine Verurteilung.

Der öffentliche Pranger ist schon aufgestellt und wartet!

Die Zeiten haben sich geändert und werden sich noch mehr ändern. Wir, die wir an Jesus Christus, den Sohn Gottes, unseren Erlöser glauben, werden als „Fundamentalisten“, die an seinem Wort festhalten, immer mehr zur Zielscheibe werden. Ihn zu verkündigen und ihn als den wiederkommenden HERRN aller Herren zu bekennen wird zunehmend teurer. Wir werden in der Zukunft einen Preis dafür bezahlen, ob wir wollen oder nicht.

Uns gilt die Aufforderung, uns nicht zu fürchten, und Gott sagt in den Versen darum herum auch weshalb. Er zeigt den großen Kontext auf. Letztlich werden alle die, die höhnen, lästern, verfolgen und töten vergehen.

»Denn wie ein Kleid wird die Motte sie verzehren und wie Wolle die Schabe sie verzehren. Aber meine Gerechtigkeit wird in Ewigkeit bestehen und mein Heil von Generation zu Generation.«
Jes.51:8

Jesus sagt seinen Jüngern:

»Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch gegen euch reden werden um meinetwillen.«
Matthäus 5,11

»Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als <auch> Leib zu verderben vermag in der Hölle!«
Matthäus 10,28

Paulus ermutigt die Jünger in Galatien mit der Tatsache, dass Gott uns seinen Geist gegeben hat, der uns befähigt uns nicht zu fürchten. Wir haben nur einen zu fürchten unseren Gott. Aber weil wir seinen Geist in uns haben brauchen wir uns vor den Menschen nicht fürchten, die uns möglicherweise die Freiheit, die Gesundheit, das Leben nehmen können. Aber über unsere Seele haben sie keine Macht, wenn wir sie ihnen nicht geben.

Und dazu hat er uns seinen Geist gegeben, dass dieser uns, in aller Schwachheit, die wir auch erleben mögen, doch die Gewissheit schenkt, dass wir in Gottes Hand sicher sind in Ewigkeit.

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19. Aug.
2026
Wenn der Regen ausbleibt ... Blog-Post Bild

Wenn der Regen ausbleibt ...

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Sie litten keinen Durst, als der HERR sie leitete in der Wüste. Er ließ ihnen Wasser aus dem Felsen fließen. Jesaja 48,21

Wasser wird zunehmend auch für uns etwas immer Wichtigeres. Das erkennen wir in diesem Sommer. Wenn das Wasser nicht mehr dahin kommt, wo es hin soll, dann vertrocknet alles und dann stellt sich die Frage:
Wer oder was ist schuld daran, dass wir immer weniger Regen bekommen? Der Klimawandel ist natürlich die Antwort. Aber die Frage ist: Gab es in der Vergangenheit, vor dem Klimawandel der Neuzeit schon Trokenperioden?
Die Antwort ist ein klares Ja!

In der Spätantike (ca. 530–570 n. Chr.) - „Der Himmel hat seine gewohnte Farbe verloren... die Sonne spendet ihr Licht ohne Helligkeit. Die Jahreszeiten scheinen verwirrt, und die Erde trocknet aus, sodass die Hoffnung auf die Ernte schwindet.“ — Cassiodor, Variae, XII, 25.

Im Hochmittelalter (ca. 980–1000 n. Chr.) - „In diesem Jahr war die Hitze so übermäßig und die Dürre so lang andauernd, dass die Erde Risse bekam, die Brunnen und Bäche versiegten und die Wälder an vielen Orten von selbst in Brand gerieten.“ — Annales Quedlinburgenses, ad a. 994.

Bei der europäischen Transkontinental-Dürre (1304–1306 n. Chr.) - „Der Sommer war von einer solchen Dürre und Glut erfüllt, dass die Ernte auf den Feldern vor der Reife vertrocknete. Der Rhein und andere große Ströme wurden so seicht, dass man an vielen Stellen zu Fuß hindurchgehen konnte.“ — Chronica Ecclesiae Erfordensis / Matthias de Nuemburg, ad a. 1304.

Megadürre von 1540 („Das Jahr ohne Regen“) - „Es hat in elf Monaten schier gar nicht geregnet... Bäche und Brunnen versiegten überall, die große Elbe, der Rhein und die Seine waren so klein, dass man trockenes Fußes hindurchging. Das Vieh starb auf den Weiden vor Durst, und die Erde riss mannstief auf.“ — Sebastian Münster, Cosmographia (1544) & Solothurner Chronik von 1540.

Sommertrockenheiten der Frühen Neuzeit (1473, 1665 & 1718/19) - „Die Sonne brannte so gewaltig, dass die Bäume im Wald verdorrten und von selbst Feuer fingen. Der Rauch stand wochenlang so dicht über dem Land, dass man die Sonne nur noch als roten Ball sah.“ —Graf Froben Christoph von Zimmern, Zimmerische Chronik (Band 1, Kap. 86).

Moderne Dürrephasen (1921, 1947) die durch Niederschlagsmangel gekennzeichnet waren.
Aber auch im Vorchristlichen Jahrtausend sind Dürreperioden bekannt

In Kleinasien in der Späten Bronzezeit (die war von 1250-850 v.Chr.), in Griechenland (ca. 760–750 v. Chr.) und in Europa in der Hallstattzeit (ca. 850–500 v. Chr.) um das Jahr 600 v.Chr.

Die Bibel kennt diese Zeit auch, denn zur Zeit Elias sehen wir, dass in Israel 3 Jahre lang kein tropfen Wasser fiel. Das war Gottes Gerichtshandeln an Israel, das durchaus in die oben erwähnten Trockenperioden fallen kann.
Hat dann Gott wegen seines Volkes Israel die ganze Welt leiden lassen? Ja und nein. Denn die Heiden wurden um ihrer eigenen Schuld willen gerichtet, von der sie genügend auf sich luden.

Wie können wir dann wissen, dass Gott überhaupt der Urheber war. Weil wir den biblischen Bericht haben, dass er es in Israel war. Und was für Israel gilt, gilt für die ganze Welt. Der Gott der Bibel ist ein universaler Gott, kein Volk nur eines Volkes oder eines Landes oder einer Gegend. Er hat die ganze Welt gemacht und alle Menschen sind ihm Rechenschaft schuldig und wenn sie sich ihm verweigern, dann findet er Mittel und Wege, seinen Willen kund zu tun - auch den Heiden.

Das israelische Nordreich unter Ahab war völlig dem Götzendienst des Baals verfallen. Die Willkürherrschaft, der Machtmissbrauch, die Ungerechtigkeit und Gewalttätigkeit, unter denen besonders die Schwachen und auch die, an den Gott der Bibel Glaubenden, zu leiden hatten, waren die Konsequenz. Und Gott sah diesem Treiben nicht länger zu. Er entschied, dass er sein Volk disziplinieren und es an seinen Gott, welcher der Herr der Elemente war, erinnern muss. Das Gottesurteil am Berg Karmel war der Höhepunkt seines Handelns.
Könnte es sein, dass Gott Europa anschaut und sagt genug ist genug. Abtreibung bis zum Ende der Schwangerschaft, Lug und Betrug durch die Spitzenpolitiker, hemmungslose Promiskuität, Homosexualität, Bisexualität und Transsexualität, die daraus folgende Lasterhaftigkeit und Koketterie mit der Unmoral und die gönnerhafte Unterstützung selbst durch die Geistlichkeit ist genug.
Könnte es sein, dass er uns eine Warnung, ein Halt, ein „Nicht weiter so“ schickt.

Nur wer hört ihn, wenn nicht einmal die ernsthaften, wiedergeborenen, bibelgläubigen Christen wagen, darauf aufmerksam zu machen.
Denn nicht einmal das Offensichtliche wird mehr wahr genommen. Die Kausalität zwischen einer sehr archaisch gesetzlichen Religion (und da rede ich nicht vom Christentum) und den blutig, tödlichen Gewalt-Delikten und – Exzessen, wird bewusst nicht mehr wahrgenommen.

Es braucht Männer wie Elia oder auch Johannes den Täufer, die nicht schweigen!
Aber wo sind sie?

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16. Aug.
2026
Ohne Angst vor Gottes Zorn Blog-Post Bild

Ohne Angst vor Gottes Zorn

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

In meinem Zorn habe ich dich geschlagen, aber in meiner Gnade erbarme ich mich über dich. Jesaja 60,10 Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, die Seligkeit zu besitzen durch unsern Herrn Jesus Christus. 1.Thessalonicher 5,9

Jeder, der diese Verse liest, kann nicht umhin, sich zu fragen, für wen das gilt, was hier steht.
Es ist von Zorn die rede, in dem jemand schlägt, zu dem jemand bestimmt bzw. nicht bestimmt ist.
„Wenn es um Zorn geht, dann kann das“, so denken die meisten evangelischen Christen inzwischen, „nichts mit Gott zu tun haben. Denn Gott ist Liebe, und die schließt den Zorn aus.“
Aber, wer die Bibel nicht nur vom Hören-Sagen kennt, weiß, dass solche wohlklingenden Aussagen nichts mit der biblischen Realität zu tun haben. Der weiß, der biblische Gott kann auch Zorn entwickeln, ja es ist sogar sicher, dass er zornig ist, denn sein Wort sagt:

»Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.«
Joh. 3: 36

Gott ist zornig über jeden der seinen Sohn Jesus Christus als Herrn und Erlöser ablehnt.
Warum?
Der dreieinige Gott hat sich entschieden das Elend des Menschen, sein immer wieder und fortgesetzt „sündigen müssen“ an der Wurzel anzugehen. Er hat seinen Sohn für uns und unsere Sünde als Sündopfer sterben lassen. Dieser hat nicht nur in seinem Leib die Sünde ans Kreuz getragen, nein er ist auch für uns zur Sünde gemacht worden, um die Sünde zu richten. Und in seinem Tod und in seiner Auferstehung hat er sowohl unsere Sündennatur mit in den Tod genommen als auch die Kraft der Auferstehung wirksam werden lassen, durch die wir ein neues Leben und die Gotteskindschaft bekommen.
Das ist das ganze Heils-Paket, das Gott uns in Jesus Christus anbietet. Und wer dieses Heils-Paket schnöde abweist der bleibt unter dem Zorn Gottes, der zornig auf die Sünde und auf den Sünder ist.
Das ist der Hintergrund für die obigen Verse. Gott hat Israel in seinem Zorn geschlagen, weil dieses Volk ihn über ein Jahrtausend hinweg durch seine Halsstarrigkeit und Rebellion zu diesem Zorn gereizt hat, sodass er es schlussendlich aus seinem Land ausriss und in die babylonische Verbannung schickte.
Seine Gnade war einerseits, dass er sie nach 70 Jahren wieder in ihr Land zurückbrachte, aber die war, wenn man so will, nur ein kleiner Vorgeschmack auf, das was noch kommen sollte. Er hatte während der ganzen Zeit der Halsstarrigkeit und Rebellion seinen Gesalbten, seinen Messias angekündigt, der ihr Herz neu machen würde, der ihnen einen neuen Bund geben würde. Der es denen, die ein neues Herz und einen neuen Geist haben würden, auch ermöglichte tatsächlich in Treue und Glauben mit ihm zu leben.
Als die angekündigte Zeit erfüllt war, alles für das Kommen dieses Messias bereit war, da sandte er seinen Sohn, der in Ewigkeit schon bei ihm war, in die Zeit und in die Welt, um das zu tun, was wir schon betrachtet haben: Für uns zu sterben.
Wer ihn annahm und auch heute noch annimmt, als diesen Erlöser, der hat eine neue Natur, und eine neue Existenz. Er ist ein Kind des Tages, des Tages Gottes, des Lichtes. Er ist so sagt es der Evangelist Johannes im ersten Kapitel seines Evangeliums, Kind Gottes geworden. Und als solches ist er nicht mehr unter dem Zorn und auch nicht mehr zum Zorn bestimmt. Das Thema Zorn Gottes hat seinen Schrecken verloren.
Wir dürfen aufatmen, zur Ruhe kommen, alle Furcht und Sorge ablegen. Wir finden tatsächlich Ruhe für unsere Seele. Denn weder Schuld noch Versagen können uns mehr aufschrecken, der Schuldschein ist zerrissen, die Anklage wird fallen gelassen und wir werden frei gesprochen.
Wer das begriffen hat, kann nur noch für diesen Jesus leben wollen, kann nur noch wollen, dass möglichst viele von dieser guten Nachricht hören und sie annehmen. Werden wir noch Fehler machen? Mit ziemlicher Sicherheit! Und wir werden wahrscheinlich auch noch immer wieder von der Sünde überlistet werden. Aber wir müssen nicht mehr in den Fehlern und in der Sünde verharren. Wir können sofort wieder aufstehen, weil wir wissen, dass Jesus alle unsere Schuld bezahlt hat, die vergangene, die gegenwärtige und die zukünftige.

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