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01. März
2021
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Gedeihen

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Das Thema des diesjährigen Leiter- und Mitarbeiterwochenendes ist: “Gedeihen in einer Zeit des Leidens“ Zu diesem Wochenende sind alle Leiter und Mitarbeiter und die es werden wollen eingeladen.

Leiden ist nur ein Aspekt dieser Zeiten der Krise.

 Die gegenwärtige Krise dauert nun schon über ein Jahr an, wenn man die ersten Anfänge miteinbezieht und jeder hat die Sehnsucht, dass es doch bald besser werde.

 Krisen gehören zum Leben. Man könnte auch sagen: Prüfungen, Bewährungsproben gehören zum Leben. Die Amerikaner haben ein Sprichwort: „Either it makes you or it breaks you.“ (Entweder es macht dich, es formt dich – oder es zerbricht dich.)

  

Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn lieb haben.

(Jak 1:12)

Wir wollen Krisen wie die gegenwärtige nutzen, darin zu wachsen und zu gedeihen. Und wir sind gewachsen. Wir haben uns der Situation angepasst, haben uns mit neuen Medien (wie die meisten Gemeinden) befasst, sie zu nutzen gelernt und auch die Vorteile sehen gelernt, die ihre Nutzung bringt.

 Manche sind auch in ihrer Kapazität gewachsen, Geduld, Langmut, Freundlichkeit zu leben, gerade auch im Umgang mit Andersdenkenden, mit Menschen, Geschwistern die in dieser Zeit eine andere Meinung und Ansicht haben als man selbst.

 Wir wollen uns nicht entmutigen lassen durch die Situation und wollen vorwärts gehen. Deshalb haben wir auch für dieses Jahr geplant, in der Hoffnung, dass dieses Planen nicht umsonst sein wird: Die Fasten- und Gebetswoche in der Karwoche, das Osterferienprogramm (Woche nach Ostern), die Arbeitswoche (2. Pfingstferienwoche), das Sommerfest am 3. Juli, die KiWoH in den Sommerferien und ein Männerwochenende am ersten Oktoberwochenende.

 Wir wollen vorwärts gehen, wenn es um die Einsetzung von Ältesten, die Besetzung von Ressortleiterstellen und die Entwicklung neuer Arbeitsbereiche, wie z.B. die Teeniegruppe, geht. Und wir lassen uns nicht davon abhalten, auch wenn wir merken, wir müssen eine neue Flexibilität lernen, was z.B. die Belegung der Räume angeht.

 Wir wollen, dass wir als ganze Gemeinde gedeihen und auch vorwärts gehen.

 Deshalb unterstützen wir die Gemeindegründungsarbeit in Friedlingen und stellen uns dahinter, wenn es dafür eine Fasten- und Gebetswoche vom 22-27.3. gibt.

 Nicht jeder wird bei allem dabei sein können. Aber wenn wir die Sehnsucht nach gedeihlichem Wachstum wieder in uns entfachen, werden wir Wege finden, bei so viel, wie uns möglich ist, dabei zu sein.

 

Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.

 (Kol 3:1)

  Haben wir die Sehnsucht danach, dass Gott uns gedeihen lässt, dass Er uns inneres und äußeres Wachstum schenkt, dass wir besser werden in dem, was wir tun, dass unsere Beziehung zu Jesus tiefer wird in dem, was wir tun, und dass wir mehr Frucht durch unser Tun sehen?

 Früher haben mich die Wellen im Meer immer verunsichert, besonders, wenn sie mir so richtig ins Gesicht geklatscht sind. Heute trage ich eine Schwimmbrille und habe dadurch meine Atemtechnik deutlich verbessert. Wir können uns von jeder Welle, die über uns hinwegschwappt in Panik versetzen lassen oder einfach durch sie hindurch schwimmen lernen. Wir sind umgeben von Jesus Christus. In Ihm sind wir sicher und brauchen uns nicht verunsichern zu lassen.

 

Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott.

 (Kol 3:3 )

 Daher können wir durch alle zukünftigen Wellen hindurchschwimmen und auf das Ziel zusteuern, auf unseren Auftrag ausgerichtet weiter gehen, Jünger zu machen, die Jünger machen, und dabei gedeihen.

Wir möchten alle, die entmutigt sind, die verunsichert wurden, oder auch verletzt und enttäuscht über die letzten Monate sind, auch in Bezug auf die Gemeinde und Leiterschaft, einladen, neu Mut zu fassen, die belastenden Dinge hinter sich zu lassen, Vergebung zu leben, so wie wir das auch versuchen wollen. Wir sind sicherlich nicht allen gerecht geworden und haben den einen oder anderen vor den Kopf gestoßen. Wo das der Fall war, tut uns das leid und wir bitten um Verzeihung.

Wir sind sicher, dass wir alle von Jesus die Chance bekommen haben, dass die gegenwärtige und die zukünftige Zeit uns formt, uns hineinformt in das Bild Christi. Das ist das Beste, was uns passieren kann.

Lassen wir alle Ihn und Seinen Heiligen Geist an unsere Herzen und in unser Leben und erlauben wir Ihm, uns in dieser Zeit zu dem zu machen, was Er sich ursprünglich bei uns vorgestellt hat.

Dann erleben wir echtes Gedeihen und echtes Wachstum.

Wir wollen mit Hebräer 10:35-39 bekennen: Wir wollen mit euch allen unsere Zuversicht nicht wegwerfen, auch wenn wir wissen, dass wir ausharren und dran bleiben lernen müssen, und wir

„... sind nicht von denen, die zurückweichen zum Verderben, sondern von denen, die glauben zur Gewinnung des Lebens.“

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28. Feb.
2021
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Keine Angst!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir. Jesaja 43,5

Im Allgemeinen ist das nicht das Bild, das die Christen von Ihrem Gott in den letzten Jahrhunderten gezeichnet haben. Denn wie es heute in der Politik geschieht, so hatte die Kirche mit der Angst der Leute gearbeitet. Sie sollten in Angst und Schrecken vor Gott und den göttlichen Repräsentanten gefügig gemacht, willfährig den Herrschenden dienen. Dieses Bild haben insbesondere die Menschen die der Kirche den Rücken gekehrt haben immer noch.

 Aber das konnte nur passieren, weil die Bibel, das Wort Gottes, den Menschen lange Zeit vorenthalten wurde und die Kirche das Monopol darüber hatte, sowohl was den tatsächlichen Besitz als auch das „Verständnis“ derselben anging.

 Aber wer die Bibel liest, der stellt fest: Gott will in aller Regel nicht, dass wir in Angst und Schrecken leben, dass wir von Furcht beherrscht werden. Immer und immer wieder sagt Er Seinem Volk und Einzelnen Seines Volkes, dass sie sich nicht fürchten sollen.

 Natürlich ist es so, wenn der Heilige Gott in das Leben eines unheiligen Menschen hinein tritt, dann entsteht ein Unwohlsein bis hin zu Furcht.

 

Da sprach ich: Wehe mir, denn ich bin verloren. Denn ein Mann mit unreinen Lippen bin ich, und mitten in einem Volk mit unreinen Lippen wohne ich.
(Jes. 6:5)

 Deshalb ist es oft notwendig, dass Gott sagt: „Fürchte dich nicht.“ Aber eigentlich ist es die Sünde in unserem Leben, die Unreinheit, die uns in dieser Furcht leben lässt. Schon gleich nach dem Sündenfall geraten die Menschen in Furcht vor Gott. Sie haben sich von Ihm entfremdet, sie spüren dass sie Grund zur Furcht haben könnten. Und es ist auch so, dass es für den Menschen ohne Gott einen Grund zur Furcht gibt: Das kommende Gericht, wo Gott jeden Menschen zur Rechenschaft ziehen wird, wie er seine Treuhänderschaft Gott gegenüber gelebt hat. Denn Gott hat uns ein Leben „zu treuen Händen“ anvertraut. Am Ende fordert Er Rechenschaft von uns. Das ist der einzige Grund für uns, uns zu fürchten.

 

Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.
(Kol. 3:3)

 Wenn wir aber jetzt schon Rechenschaft ablegen über unsere Verfehlungen, sie bekennen und Vergebung durch Jesus Christus empfangen, dann brauchen wir uns in Zukunft nicht mehr zu fürchten. Dann gibt es für uns überhaupt keinen Grund mehr uns zu fürchten, denn wir sind in Seiner Hand, Er ist unsere Zuflucht, unser Schutz. Wir sind mit Christus verborgen in Gott. Daher können wir sagen: Wenn Gott für uns ist, wer gegen uns? Ich fürchte nur meinen HERRN und Erlöser zu enttäuschen – wegen der Furcht und Angst und dem Unglauben, die ich zulasse.

 

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21. Feb.
2021
Fest stehen Blog-Post Bild

Fest stehen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Du hast vorzeiten die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. Psalm 102,26 Jesus Christus wird euch auch fest machen bis ans Ende. 1.Korinther 1,8

Diese beiden Verse machen eines auf erstaunlich prägnante Weise deutlich: Welches Verständnis wir von Gott haben, hat persönliche Konsequenzen.

Der Psalmist bekennt: Gott hat die Erde und den Himmel gemacht, die Erde an ihrem Platz und den Himmel drum herum, mit den unzählbaren Sternen und Galaxien. Er hat ihnen ihren Platz, ihre Ordnung, ihre Jahreszeiten und alle anderen Ordnungen gegeben. Hat sie „fest gegründet“.

Paulus sagt, dass Jesus Christus uns fest machen wird bis ans Ende, an unser Ende und bis ans Ende all dessen, was ist.

 

seid in ihm (Christus) verwurzelt und gegründet und fest im Glauben“
(Kol. 2:7 )

Jesus Christus ist derselbe, der entsprechend Johannes 1:1ff das All und alles, was darin ist, durch die Kraft Seines Wortes erschuf und aufrecht erhält und Er ist derselbe, der auch uns, die wir an Ihn glauben, fest macht, unser Leben aufrecht erhält, uns erhält bis ans Ende.

Ist uns der Glaube an Gottes, Jesu Schöpfungshandeln abhanden gekommen, wird es schwer zu glauben, dass Er in unserem Leben eine Rolle spielen, eingreifen, uns unsere Schuld und Sünde vergeben und ein neues ewiges Leben schenken könnte.

Da wird Er dann bestenfalls noch zum Popanz, zum Ausputzer, der mehr als unser „Gehilfe“ uns hinterher putzen muss und nicht weiß, was wir an neuem Galama anstellen.

Aber „Gott sei Dank“ ist Er für den, der Ihn im Glauben als HERRN und Erlöser annimmt, erfahrbar als der allmächtige Gott, der Schöpfer Himmels und der Erde, als der eingeborene Sohn vom Vater und als der Heilige Geist, der uns in alle Wahrheit führt, dessen Auferstehungskraft jeden Tag neu erlebt werden kann, wenn wir befreit vom bösen Gewissen der Sünde und der Versuchung widerstehen können (so wir wollen) und nicht mehr uns, sondern Gott zur Ehre leben können.

Er ist erfahrbar als der, durch dessen Gnade unser Herz, unser inwendiger Mensch fest wird, auch wenn es um uns herum stürmt, Panik ausbricht und Orientierungslosigkeit herrscht.

 

denn es ist ein köstlich Ding, daß das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade,…
(Heb 13:9)

Er ist erfahrbar als der gute Hirte, der in dieses Chaos hinein zu Seinen Schafen spricht und sie zur Ruhe bringt, ihnen inmitten von Mangel eine Nahrungsquelle zeigt (Sein Wort) und in ihnen die Quelle lebendigen Wassers öffnet (den Heiligen Geist), so dass sie keinen Mangel haben. Ist Jesus dieser gute Hirte für dich?

 

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14. Feb.
2021
Furchtlos vorwärts Blog-Post Bild

Furchtlos vorwärts

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. Lukas 18,31

Das Alte Testament ist voll von Prophetien in Bezug auf Jesus. Allein 24 Prophezeiungen wurden in 24 Stunden erfüllt. Über die Erfüllung von vielen hatte Jesus keinen Einfluss, wie der Verrat durch Judas (Ps. 55:14; 41:10), für 30 Silberlinge (Sach. 11:12), die am Ende für den Kauf eines Ackers (Sach. 11:13;) verwendet wurden, und dass Seine Jünger Ihn verließen (Sach. 13:7). Dass Er mit Verbrechern gekreuzigt wurde (Jes. 53:12), am Kreuz mit Galle / Essig (Ps.69:22) getränkt zusehen musste, wie über Seine Kleider das Los geworfen wurde (Ps. 22:19), dass Ihm nicht die Knochen gebrochen (Ps.34:21), sondern in Seine Seite gestochen (Sach. 12:10) wurde, dass sich der Himmel verfinsterte (Amos 8:9) und Er am Ende im Grab eines Reichen (Jesaja 53:9 elb.) beerdigt wurde.

 

Musste nicht der Christus dies leiden und in seine Herrlichkeit hineingehen?“

(Luk. 24:26)

 All das sind Dinge, die ohne Jesu Zutun geschahen. Aber Jesus kannte jede einzelne dieser und noch viele anderen Stellen, die über Ihn sprachen. Später konnte Er dies z.B. den Emmausjüngern bis ins Detail erklären.

 Für uns Menschen reicht es schon, dass wir die eine Tatsache unserer Zukunft kennen, die uns in Angst und Schrecken versetzt: Das Faktum, dass wir sterben werden. Nicht umsonst ist das vielfache Sterben in unseren Tagen ein solches Thema.

 Der Tod, auch der eigene Tod, wird wieder zum Thema. Aber es ist erstaunlich: Man erlebt kaum, dass man sich mit dem Unausweichlichen des Todes auseinandersetzt und wie man sich darauf vorbereitet. Die einzigen Gedanken, die man sich macht sind: „Wie kann man die Gefahr zu sterben vermeiden?“ Und alles wird getan, um das zu erreichen. Man stürzt sich auf alles, was eine Lösung verspricht. Bis zu den Impfstoffen, die eben nicht nur ein Piks sind, sondern eine Entscheidung für den Rest des uns verbleibenden Lebens darstellen können und werden. Spätestens, wenn sich unvorhergesehene oder möglicherweise sogar im sehr klein Gedruckten versteckte Nebenwirkungen herausstellen sollten.

 

Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist;
(Joh 11:25)

 Jesus ging in den sicheren Tod in dem Wissen, dass Er nicht im Tod bleiben, sondern den Tod besiegen und auferstehen würde.

 Auch wir können getrost in der Gewissheit der kommenden Auferstehung in den Tod gehen, wenn Jesus Christus unser Erlöser und Herr ist.

 

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07. Feb.
2021
Hören wenn Gott spricht! Blog-Post Bild

Hören wenn Gott spricht!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht. Hebräer 3,15

Können alle Menschen Gottes Stimme hören?

Das ist eine sehr interessante Frage, weil sie darüber entscheidet, ob wir uns dessen schuldig machen können, unsere Herzen zu verhärten.

 Es gibt verschiedene Arten wie Gott redet.

 

Die Himmel verkündeten seine Gerechtigkeit, und alle Völker sahen seine Herrlichkeit.“

(Psa 97:6)

 Die wohl häufigste Art ist in Seiner Schöpfung. Mancher ist von der Natur ergriffen, von der Schönheit, der Genialität, der Komplexität, der schieren Größe oder der unglaublichen Kleinheit. Das spricht zu uns und dadurch spricht Gott zu uns. Diese Ebene von Gottes Reden ist für die meisten Menschen, wenn nicht sogar für alle, erlebbar.

 Die Frage ist: Hören wir Seine Stimme auf dieser Ebene, oder haben wir uns entschieden, bewusst wegzuhören?

 Dann gibt es die Ebene, wo Er uns durch andere Menschen anspricht und wir genau wissen: Da redet eine höhere Macht mit mir, jemand der mich durch und durch kennt.

 Und doch kann es sein, wir verwerfen es als Hirngespinst.

 Manchmal spricht Er zu uns durch Sein Wort, einen Schnipsel aus Seinem Wort wie den obigen Vers, und dieser Vers gräbt sich in uns hinein.

 

Die Himmel verkündeten seine Gerechtigkeit, und alle Völker sahen seine Herrlichkeit.“
(Psa 97:6)

 Manchmal hören wir Gott reden und doch auch nicht. Nicht weil wir es nicht wollen, sondern weil Sein Reden überlagert ist von Anderem. Und manchmal hören wir Sein Reden und stehen vor der Wahl: Lasse ich mich darauf ein? Wollen wir Seinem Reden folgen; wollen wir das, was Er sagt, tun? So wie in diesem Moment, in dem ich das schreibe, auch ich mich frage: „Will ich es zulassen, dass die Situation um mich herum mein Herz verhärtet, oder lasse ich diese Verhärtung nicht zu und bin weiterhin weich und empfänglich für Gottes Reden? Bin ich dann auch empfänglich und verletzlich für andere, auch wenn es mich alle Überwindung, allen inneren Kampf, kostet?“

 Ich bitte dich von ganzem Herzen: Lass nicht zu, dass dein Herz sich von Gott abwendet, dass es sich entscheidet, Sein Reden zu ignorieren. Verhärte dein Herz nicht, denn den größten Schaden fügst du dir selbst dadurch zu.

 

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