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04. Juni
2023
Herausfordernde Gemeinschaft Blog-Post Bild

Herausfordernde Gemeinschaft

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. 2.Korinther 13,13

Wir haben in diesem Vers nicht nur einen der hervorragendsten Segensverse und Belegverse für die Trinität des Biblischen Gottes. Nein, wir haben auch die kürzestes Wesensoffenbarung Gottes:

- Das Geheimnis der Trinität, der Einheit in Dreiheit, dass Gott absolut einer Ist und dennoch drei Personen sind.

- Gottes unendliche Gnade, die zuallererst in Ihm selbst wirksam ist, wie auch Seine nicht zu ergründende Liebe, die in einer durch nichts zu überbietenden Gemeinschaft sich ausdrückt.

Denn seine Gnade ‹währt› ewig!,“
(Ps. 136:1b-26b

Wäre eines dieser Merkmale nicht oder nicht in unendlicher Weise da, wäre die Trinität nicht möglich.

Im Wesen Gottes manifestieren sich diese Wesenszüge in Vollkommenheit. Sie zeigen uns, wie sehr wir diesen Gott brauchen, der eine ewige Erfahrung mit dieser Einheit hat.

In der Gemeinde, Seiner Braut, gibt es keine Gemeinschaft ohne Liebe und Gnade, keine Gnade ohne Gemeinschaft und Liebe, keine Liebe ohne Gnade und Gemeinschaft.

Deshalb ist Christsein ohne Gemeinschaft kein Christsein. Es ist Religiosität, die sich oft in ungnädigem und lieblosem Verhalten gegenüber anderen Christen äußert.

In der Gemeinschaft des Leibes brauchen wir gleichzeitig Liebe und Gnade für den Anderen. Und beides haben wir nicht aus uns selbst heraus. Sie machen uns abhängig von Jesus, der beides im Überfluss für uns hat, aber nur, insofern wir in Ihm sind.

Jesus wird nie zulassen, dass wir uns außerhalb der Gemeinschaft stellen, wenn wir auf Ihn hören.

Stellen wir uns außerhalb der Gemeinschaft, dann haben wir unsere Ohren für Ihn verschlossen, hören wir nicht mehr Sein Mahnen, Liebe und Gnade von Ihm zu empfangen und an den Rest Seines Leibes fließen zu lassen.

damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, ... die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus“
(Epheser 3:18+19)

Da mögen wir noch so viel Erkenntnis haben, wie es richtig geht, wie man es biblisch macht und wir mögen vielleicht sogar Zeichen und Wunder sehen. Aber letztlich sagt uns Jesus am Ende der Zeit, wenn wir vor Seinem Thron stehen: „Ihr habt das Wesentliche nicht gehabt, Liebe, Gnade und Gemeinschaft. Und damit habt ihr den Dreieinigen Gott ausgeschlossen, dem ihr so sehr dienen wolltet. Ich kenne euch nicht!“

Gottes Liebe wurde in Seinem Opfer Jesus Christus durchbuchstabiert und Seine Bereitschaft uns gnädig zu sein in der Bereitschaft, diesen Sohn für uns an unserer Statt Seinen Zorn spüren zu lassen. Und Sein Wille zu Gemeinschaft wurde nirgends mehr deutlich als dass Er Seine Wohnung in uns durch den Heiligen Geist nehmen will.

Das ungnädige und lieblose Verhalten unter uns Christen ist Ihm ein Gräuel, weshalb Er in unserer Mitte oft so betrübt ist. Es gibt keinen Mangel an Liebe und Gnade Gottes, denn die sind unermesslich. Geben wir sie in der Verbindung mit Ihm verschwenderisch weiter.

 

 

 

Foto von Kindel Media: https://www.pexels.com/de-de/foto/strand-menschen-nacht-entspannung-7149165/ 

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01. Juni
2023
"Wie viel darf es mich kosten?" Blog-Post Bild

"Wie viel darf es mich kosten?"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Da wird an der Ehe nicht gearbeitet, keine Therapie gemacht, weil es etwas kostet. Da werden im Restaurant teure Gerichte bestellt, weil man sich das gönnt.

Die Entscheidung, ob wir etwas ausgeben, investieren, opfern, hängt immer davon ab, wie wertvoll uns das ist, um was es geht.

Neulich haben wir im Ältestentreff von Mitchristen gehört, denen ihr Glaube ihr Leben, einen Teil ihres Körpers oder ihrer Familie wert war, weil sie aus einer Religion ohne Hoffnung heraus gerettet wurden.

Wie viel darf uns unser Glaube an Jesus kosten? Diese Frage stellt sich angesichts solcher Schicksale.

Wir wollen in Zukunft in unseren Gebetszeiten auch diese Schicksale mittragen. Aber ist das alles?

Wie viel darf mich mein Glaube, dich dein Glaube, kosten, wie viel Selbstüberwindung, Selbstverleugnung und Hingabe sind du und ich bereit einzusetzen?

Das fängt schon beim Frühgebet am Dienstagmorgen an, zu dem ich mich überwinden muss, was mir nicht immer leicht fällt. Aber damit kann es anfangen, sich selbst zu überwinden. Es kann sich fortsetzen in der Bereitschaft sein Gesicht, sein Ansehen, seinen Stolz, seine Existenz zu riskieren, wenn man Jesus konsequent nachfolgt – also überall da, wo es weh tut. Darf es weh tun?
Klingt für manchen jetzt schon gesetzlich und manipulativ.
Jesus, die Gnade in Person, sagt den Menschen:
Matt 16:24-26 Dann sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach! 25 Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden. 26 Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewönne, aber sein Leben einbüßte? Oder was wird ein Mensch als Lösegeld geben für sein Leben?
Ich wünsche Euch einen nachdenklichen Juni

 

 

 

Foto von Kyle Roxas: https://www.pexels.com/de-de/foto/gekochtes-gericht-auf-keramikplatten-2122294/

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28. Mai
2023
Kein Bedarf an Superhelden Blog-Post Bild

Kein Bedarf an Superhelden

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth. Sacharja 4,6b

Lange Zeit haben die Superhelden die Hollywood-Filmindustrie beschäftigt und vielleicht wird das auch in Zukunft so sein. Denn Superhelden wie Spiderman oder Hulk oder Captain Amerika geben den Menschen die Hoffnung, dass auch sie, die Nobodies rein theoretisch zu Superhelden werden könnten, wenn nur ein außerordentliches Ereignis unter Verknüpfung besonderer Umstände sie in einen Superhelden mit besonderen Kräften mutieren ließe.

Bei Gott gibt es keine Superhelden, nicht mal Simson war ein solcher. Alle Menschen, die in der Bibel beschrieben werden, die Außergewöhnliches taten, konnten dies nicht durch ihnen innewohnende Kräfte, sondern durch den sie begleitenden Gott, durch den mit ihnen wirkenden Geist. Zog sich dieser wie im Fall von Simson zurück, waren sie ganz normale Menschen. Dass Israel bei der Landnahme und den sie begleitenden vernichtenden Siegen kaum eigene Verluste zu beklagen hatte, lag nicht an ihrer Strategie oder besonderen eigenen Fähigkeiten, sondern am Schutz und Mitwirken ihres Gottes.

Der obige Vers ist eigentlich die Begleitmelodie zur ganzen Geschichte Israels, und dies ist es auch für das Leben der Menschen im Israel des neuen Bundes.

Nie war es Heer oder Kraft, beides hätte der Sohn Gottes bereitstellen können. Nein, es war immer die Gegenwart des Heiligen Geistes und Sein Handeln, das die Pläne des Souveränen Gottes zustande bringen ließ.

Deshalb war das wichtigste Gebot, das der Auferstandene Jesus Seinen Jüngern gab, zu warten - auf den Heiligen Geist zu warten. Zu warten, dass Gott Seinen Geist senden werde um das zu tun, was nur Er tun konnte: Aus toten Knochen lebendige Menschen zu machen.

Gottesdienstshows mit Fun und Entertainment, Christopher Street Paraden oder Soziale-Gerechtigkeits-Programme in der Kirche werden keinen einzigen Knochen lebendig machen. Und die Kirchen und die Gesellschaft sind ein Feld von toten Knochen. Allein der Geist des lebendigen Gottes kann aus Totem Lebendiges machen. Aber Den bekommen wir nicht durch Aktivismus in die Kirche zurück. Wir werden Ihn nur dann sehen, wenn wir tun, worüber 2.Chr 7:-13-14 spricht: „13 Wenn ich den Himmel verschließe und kein Regen fällt oder wenn ich der Heuschrecke gebiete, das Land abzufressen, und wenn ich eine Pest unter mein Volk sende, 14 und mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, dann werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.“ Der Geist Gottes wartet darauf, dass wir uns demütigen, bekennen, dass wir nicht auf Heer und Kraft vertrauen, nicht auf eigene Fähigkeiten und Ideen, nicht auf unsere schlauen Überlegungen, sondern auf Seine Kraft und Führung. Wenn wir das tun, wird Er handeln.

 

Foto von Sam Lion: https://www.pexels.com/de-de/foto/tier-hund-haustier-niedlich-5733417/

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21. Mai
2023
Heilsamer Zerbruch Blog-Post Bild

Heilsamer Zerbruch

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus. Psalm 51,14 Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen. Jakobus 5,13

In unserem Jakobusvers lädt der Bruder Jesu, Jakobus, seine Leser zu dem ein, was David in seinem Psalm macht. Der Psalm 51 ist wahrscheinlich einer der bekanntesten Psalmen, weil er in einer Situation gebetet wird, die dem Bibelleser nur zu bekannt ist. David hatte die Ehe von Uria und Bathseba gebrochen, indem er letztere zu sich kommen ließ um mit ihr zu schlafen. Den Ehebruch und die daraus resultierende Schwangerschaft gelang ihm aber nicht zu vertuschen, so ließ er Uria zu einem Himmelfahrtskommando abkommandieren, aus dem dieser nicht zurück kam.

den Geist deiner Heiligkeit nimm nicht von mir! “
(Ps 51:13b)

Das ist die Vorgeschichte zum Psalm 51, in dem David vor Gott liegt und Ihn um Vergebung und Wiederherstellung bittet.

Viermal spricht er vom Geist. Dreimal ist nicht der Heilige Geist gemeint, sondern sein eigener, denn er schreibt:

„12 Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz, und erneuere in mir einen festen Geist! 13 Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und den Geist deiner Heiligkeit nimm nicht von mir! 14 Laß mir wiederkehren die Freude deines Heils, und stütze mich mit einem willigen Geist!“ Er unterscheidet klar zwischen dem „Geist deiner Heiligkeit“ und seinem eigenen Geist, um dessen Befestigung und Willigkeit er bittet.
Warum bittet er um einen festen und willigen Geist? Weil er einen völligen Zusammenbruch erlebt hat, wovon er im letzten Vers spricht: „19 Die Opfer Gottes sind ein zerbrochener Geist; ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.“
In diesem Zustand befand er sich, nachdem Nathan ihn mit seiner Schuld konfrontiert hatte – wahrscheinlich auch schon vorher. Aber er wollte es sich nicht eingestehen. Erst die direkte Konfrontation ließ ihn aus seinem Selbstbetrug aufwachen und sich seiner Schuld stellen und Buße tun.
Immer wieder macht die Bibel eines deutlich: Es gibt keine Buße, keine Umkehr und keine Wiederherstellung ohne Zerbruch. Unser Selbstbetrug muss zerbrechen, unser Stolz pulverisiert werden, damit wir erkennen, wer wir wirklich sind. Wenn das nicht der Fall ist, wenn wir nicht erkennen, dass wir Sünder sind, dann kehren wir nicht wirklich um.

und er wird euch einen anderen Beistand (Tröster = Heiliger Geist) geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit“
(Joh. 14:16)

David ist ein gottesfürchtiger Mann und dennoch hat er so sehr daneben gelangt. Deshalb bittet er Gott, dass dieser den Heiligen Geist nicht von ihm nimmt, wie dies bei seinem Vorgänger Saul der Fall war. Und Gott ist so gnädig und entspricht seiner Bitte. Als wiedergeborene Christen haben wir die Zusage von Jesus, dass Sein Heiliger Geist in Ewigkeit bei uns sein wird. Was uns aber in Bezug auf unser Leben und den Umgang mit Sünde nicht nachlässig und leichtfertig sein lassen sollte. Denn auch wir können noch sündigen. Weshalb wir dem neu in uns geschaffenen Geist, dem wiedergeborenen Wesen, so viel Raum wie möglich unserem Leben geben sollen, damit es in uns herrschen und sich auswirken kann.

 

Foto von Skitterphoto: https://www.pexels.com/de-de/foto/ausrustung-beruhrungsempfindlicher-bildschirm-bildschirm-digital-1388947/

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14. Mai
2023
Lernen aus der Geschichte Blog-Post Bild

Lernen aus der Geschichte

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Daniel sprach: Mein Gott hat seinen Engel gesandt, der den Löwen den Rachen zugehalten hat, sodass sie mir kein Leid antun konnten. Daniel 6,23 Jesus spricht: Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Joh. 10,27.28

„Wer aus der Geschichte nicht lernt, ist dazu verdammt sie zu wiederholen“ (Georg Santayana). Dieser Ausspruch ist vielen bekannt, und dennoch scheint es dass er nicht verstanden wird, oder wenn doch, keine Wirkung hat.

Die vergangenen Jahre haben uns das hinlänglich vor Augen geführt.

Paulus sagt über die Bibel im Auftrag Gottes:

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit,“
(2.Tim.3:16)

Die Bibel ist nicht nur eine Sprüche- und Weisheitssammlung. Nein, sie ist die Dokumentation der Geschichte Gottes mit den Menschen. Sie soll uns helfen aus dieser Geschichte zu lernen, uns ermutigen und instruieren zu lassen.
Daniel hatte aus der Geschichte gelernt. Seine drei Freunde hatten ihre Knie nicht vor dem Bild Nebukadnezars gebeugt und hatten es nicht angebetet. Im Vertrauen in ihren Gott, der sie retten konnte, gingen sie in den Feuerofen. Und sie bekundeten ihr Vertrauen in Ihn auf solche Weise, dass selbst wenn Er sie nicht retten würde, sie ihr Vertrauen dennoch nicht von Ihm abwenden und dem Götzen Nebukadnezars zuwenden würden. Daniel stand letztlich vor derselben Herausforderung und auch Er ging im Vertrauen auf seinen Gott in die Löwengrube und erlebte dass Gott ihn daraus retten konnte.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort bewahren wird, so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit. “ ,
(Joh.8:51 )

Wir haben diese Berichte zu unserer Instruktion, aus ihnen zu lernen, dass wir auf alle Fälle unter allen Umständen auf unseren Gott vertrauen können, der uns in Jesus Christus zusagt, dass uns nichts und niemand aus Seiner Hand reißen kann. Jesus selbst ging in diesem Vertrauen in den Ihm verordneten Tod und erlebte, wie Sein Vater Ihn nicht im Tod ließ, sondern Ihn auferweckte. Er wußte, dass der Tod Ihm nichts würde anhaben können, weil Er in allem gehorsam war.

Wenn wir an Jesus glauben, dann rechnet Gott, der Vater diesen Gehorsam Jesu uns zu, Er schreibt ihn uns gut. Der Tod, den jeder von uns erleben wird, wird keine Macht mehr über uns haben. Wir werden mit Jesus auferstehen. Ja, in gewisser Weise sind wir schon auferstanden, denn Jesus gibt uns jetzt schon das ewige Leben, das in uns eingepflanzt ist in der Wiedergeburt. Dieses ewige Leben kann der Tod nicht halten und deshalb können wir gewiss sein, dass auch der Tod uns nicht aus Jesu Hand reißen kann.

 

Foto: wikipedia_commons_7_78_Berlin_en_1947_6328971517-resized.jpg

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