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01. Feb.
2023
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"Ein Ort der Hoffnung“

von Eugen

Mit dem neuen Jahr geht man auch auf Ostern zu, das dieses Jahr am 09. April sein wird. Also ist es noch etwas hin, bis wir das zentrale Fest der Christenheit feiern. Ostern, das Auferstehungsfest, das Fest das die an Weihnachten und Karfreitag gemachten Verheißungen einlöst.

Der Retter ist tatsächlich da und hat eine vollkommene Erlösung bewirkt.

Ostern macht eines klar!
Das Christentum ist die hoffnungsvollste Glaubensbewegung die dieser Planet und das Universum kennt.
Das Hauptkennzeichen der Christen sollte also sein, dass sie eine unüberbietbare Hoffnung und Zuversicht haben und eine Gemeinschaft bilden, die davon geprägt ist.
Wo die Hoffnung gegenwärtig ist, gegründet in dem Auferstandenen, der den Tod überwindend uns neues ewiges Leben gibt, da begegnen wir uns mit dieser Hoffnung, dass Gott mit jedem von uns zum Ziel kommt.
Da haben wir Glauben und Zuversicht für seine Braut, die Gemeinde, auch wenn sie manchmal noch recht unvollkommen daherkommt, und wir darunter manchmal auch leiden.
In der Gemeinde lernen wir Hoffnung für uns und andre auszuleben. Paulus sagt im Auftrag Gottes  Phil 1:6 „Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.“



Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.“
(Phil 1:6)

Wir dürfen diese Zuversicht auch heute füreinander haben, denn Gott hat sich ja nicht geändert.
Und wir dürfen sie auch für uns haben, wenn wir erkennen, wie unvollkommen wir sind; wie sehr wir die Geduld und Langmut der andren brauchen.
Wenn man die Bibel anschaut, dann ist der erste Teil geprägt von der Ankündigung der Hoffnung, in allem Elend und allem Leid.
Es ist auch davon geprägt, dass Gott immer und immer wieder einen Neuanfang mit den Menschen macht.
Gottes Neuanfänge mit uns sollen aufzeigen: Gott gibt die Hoffnung nicht auf, bis die finale Lösung kommt, sein Sohn.
esus ist die finale Lösung für die Welt und jeden einzelnen. Daher ist das neue Testament der Teil mit der erfüllten Hoffnung.
Es spricht von der erfüllten Hoffnung, dem ersten Kommen Jesu, und der mit Sicherheit kommenden Hoffnung, dem zweiten Kommen Jesu.
Die erfüllt sich, wenn Jesus wieder kommt, um alles hier auf Erden zu einem Ende zu bringen und um mit uns auf einer neuen Erde in einem neuen Himmel, ewig zusammen zu sein.
Wenn wir diese Zweiteilung der Schrift nicht erkennen und auch ihren fortschreitenden Offenbarungscharakter, dann ist für uns die Gefahr, dass wir manche Dinge im alten Testament so lesen, als ob es das neue nicht gäbe. Und wir versuchen das alte Testament zu leben.
Manchmal begegnen uns Menschen, die sehr stark im alten Testament verhaftet sind und sich sehr stark mit den Propheten des alten Testamentes identifizieren. Die Konsequenz ist, dass sie oft unglücklich in ihren Gemeinden sind. Oder es geschieht, dass das Unglücklichsein in der Gemeinde zur Identifikation mit den alttestamentlichen Propheten führt.
(„Ich bin der Einzige der wirklich Gottes Willen kennt, tut und von den anderen nicht gehört wird.“)
Diese aber lebten inmitten des Volkes Gottes, das nach seinem Willen leben sollte, es aber oft nicht tat, weshalb sie zu ihm gesandt waren.

Und da zieht man dann Parallelen vom alttestamentlichen Gottesvolk zum neutestamentlichen. Man verkennt aber, dass das neutestamentliche, die Schar der Herausgerufenen sind, die Ecclesia, und dass im alten Testament diese Schar im Volk Israel eher nicht so offensichtlich war.

Und man verkennt, dass die Gemeinde ein Ort ist, wo der Geist Gottes ist und wir mit ihm rechnen dürfen, dass Er in der Lage ist, die Gemeinde immer wieder auf den rechten Weg zu führen, wo sie insgesamt oder durch Einzelne abgeirrt ist.

Die Gemeinde ist daher Ausdruck der Auferstehungshoffnung. Wir können damit rechnen, dass die Kraft der Auferstehung, da wo Gottes Wort richtig gepredigt und es auch von Herzen umgesetzt wird zum Ziel kommen wird, weil der Heilige Geist über seinen Tempel wacht.

Dass in den neutestamentlichen Gemeinden nicht immer alles zum Besten steht zeigen uns schon die Sendschreiben an die Gemeinde in der Offenbarung.

Dass der Geist Gottes vor Irrlehren und daraus folgendem Fehlverhalten warnt, sehen wir dort ebenfalls.

Deshalb warnt Jesus seine Gemeinde vor Abirrungen. Aber er tut dies im Bewusstsein, dass seine Gemeinde nie untergehen wird, nicht vernichtet werden kann.

Schon Petrus, als dieser noch ganz am Anfang stand, versicherte Jesus, dass die Gemeinde zwar an den Pforten der Hölle steht, aber von diesen nicht überwunden werden kann.

auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.“
(1.Petr. 16:18)

Die Gemeinde ist, wenn sie wahrhaft Gemeinde des Auferstandenen Jesus ist, in der der Heilige Geist wohnt und wirkt, der sicherste Ort auf dem Planeten.

Auch die Regiogemeinde kann ein solcher Ort sein, wenn wir uns alle nach Gott und seinem Wirken ausstrecken. Wenn wir ihn von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und mit all unserer Kraft lieben. Wenn wir uns in dieser Liebe immer wieder mit Glaube und Hoffnung umeinander kümmern, wissend, dass der andere noch genau so viel Gnade braucht wie wir selbst.

Wir haben noch einiges vor in diesem Jahr und manches Mal werden wir gefragt sein: „Willst du mitarbeiten?“

Wenn wir Glauben und Hoffnung haben, dass das, was wir als Gemeinde tun, Gott dient, und uns seinen Zielen näher bringt, dann werden wir uns auch investieren. Nicht weil wir müssen, sondern weil unser Herz dafür entzündet ist.

Die größte Hoffnung, die wir haben, die des ewigen Lebens, können wir immer wieder mit den Menschen bei vielen Gelegenheiten teilen. Gelegenheiten wie dem Osterevent, dem Osterferienprogram, der KiWoH, dem Männerwochenende, den Frauenevents, 60+, Pusteblume etc.

Das Jüngerschaftswochenende, wie auch das Leiterwochenende wird auch im Fokus haben, wie wir Jünger machen können, Menschen im Sinne von Mathäus 28 zu Jüngern zu machen. Jüngermachen bedeutet mehr, als Menschen zu Jesus führen. Jüngermachen bedeutet Menschen zu Jesus dem Erlöser zu führen, der sie dann in seinen Leib integriert und sie dort in Dienst nimmt. Auch das ist Ausdruck von Hoffnung, denn wir geben Menschen, die keinen Sinn, keinen Platz, keine Bestimmung haben, einen Ort, wo sie wieder Hoffnung für ein bedeutsames Leben empfangen und ausleben können.

Jesus sagte seinen Jüngern: Joh. 15:16 „Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch bestimmt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, damit, was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er euch gebe.“

Jesus sagt seinen Jüngern, dass er sie so platziert hat, dass sie bleibende Frucht bringen. Dieses Platzieren hat etwas mit dem Leib Jesu zu tun, an dem er uns platziert hat. Jeder hat seinen besonderen Platz. Nimmt er diesen Platz ein, dann bringt er unweigerlich Frucht.

 

Foto von Lynnelle Richardson / pexels

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29. Jan.
2023
Gottes freundlichkeit für dich! Blog-Post Bild

Gottes freundlichkeit für dich!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ps. 80:20 HERR, Gott der Heerscharen! Stelle uns wieder her! Lass dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet.

Psalmen sind Lieder, die im alttestamentlichen Gottesdienst gesungen wurden. Sie haben in der Regel einen konkreten Hintergrund, auf dem sie entstanden sind. Von Psalm 80 kann man auf alle Fälle sagen, dass das Volk Israel in einem desolaten Zustand war. Sie waren im Land, aber eigentlich schutzlos den Völkern um sie herum ausgeliefert.

Wer die heilige Schrift, die Bibel, ernst nimmt, wird feststellen, dass sie in diesem Zustand immer waren, wenn sie sich von ihrem Gott abgewandt hatten.

Ganz nach dem Spruch 

Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben. (Spr 14:34)

Im Psalm wird dreimal die Bitte unseres Verses geäußert: In V. 4, 8 und 20. Und die Intensität steigert sich. Zuerst spricht der Beter nur einfach „Gott“ an. Dann „Gott Zebaoth“, also den Gott der Heerscharen, und dann „Jahwe, Gott Zebaoth“. Also den „Ich bin der Gott der Heerscharen“. Es ist wie ein sich schrittweises Erinnern an den wahren Gott, dessen Name Jahwe ist.

Wie in dem Psalm geht es manchen Menschen. Zuerst ist es ein vages Rufen nach Gott, nach einem Gott, einem Gott von dem man noch irgendwie eine Ahnung hat. Aber man hat Ihn so lange verdrängt, bis Er fast vergessen war. Und nun ist die Not da und man braucht Hilfe und dann beginnt man sich zu erinnern. Da war doch etwas, eine Erfahrung, eine Geschichte aus der Bibel, eine Kinder- oder Jugendstunde, ein Gottesdienst, in dem man zufällig war, und da war etwas Besonderes.

Wenn du dich an Dinge erinnerst, dann deshalb, weil der Heilige Geist dich daran erinnert, weil Er dich zu Jesus führen will, weil Er dir Gottes Freundlichkeit zeigen will, nach der du dich in deinem Innern sehnst.

Denn das ist es, was dieses leuchtende Antlitz Gottes bedeutet. Es ist Gott in Seiner Freundlichkeit, in Seiner Menschenliebe, in Seiner Barmherzigkeit und Geduld, nach dem du dich sehnst.

Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.
(Spr 14:34)

Wenn wir einen Menschen mit einem mürrischen Gesicht sehen, dann sagen wir, dass er einen finsteren Gesichtsausdruck hat. Ein fröhlicher Mensch mit Liebe im Herzen kann nicht finster aussehen. Gott, der freundlich ist, wird in diesem Psalm gebeten, dass Er sich dem Beter in Freundlichkeit zuwenden möge. In Jesus ist Gottes Freundlichkeit sicht- und greifbar geworden. „Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig“ (Titus 3:4+5a)

Diese „Menschenliebe“ will dich in Seine Arme schließen, egal woher du kommst und wie lang du Gott den Rücken gekehrt haben magst.

Er will dich selig, glücklich, machen, indem du von Ihm ewiges Leben bekommst. Und du musst dafür nichts tun, als nur auf deinem Absatz kehrt machen und dich Ihm öffnen.

 

Foto von Gary Barnes /pexels

 

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22. Jan.
2023
Wir brauchen Erlösung! Blog-Post Bild

Wir brauchen Erlösung!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Dir, HERR, ist niemand gleich; du bist groß, und dein Name ist groß, wie du es mit der Tat beweist. Jeremia 10,6 Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. 1.Korinther 3,11

Wenn der moderne Mensch nicht mehr weiter kommt mit seiner Erklärung für die Komplexität und gegenseitige Bedingtheit der Schöpfung, dann ist er, weil er dies alles der Evolution nicht mehr zutrauen mag und diese auch keinen hinreichenden Erklärungsrahmen mehr bietet, geneigt an superintelligente Wesen aus einem anderen Universum zu glauben, die dieser Welt ihren Bauplan zugrunde gelegt haben müssen. Aber an einen allmächtigen Gott, der etwas mit uns zu tun haben will, dem wir als Seine Geschöpfe Rechenschaft ablegen werden, kann und will der Mensch des 21. Jahrhunderts nicht glauben.

Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche.“
(Luke 19:14)

Sollte man dann dennoch mal in die Versuchung kommen, Gott ins Spiel zu bringen, dann wird Er bestenfalls angeklagt, nichts gegen das Elend in dieser Welt zu tun. Und weil Er es nicht tut, so wie wir es erwarten, wird Ihm die Glaubwürdigkeit entzogen. Der lebendige Gott sagt: Ihr könnt mich mit nichts vergleichen, ich bin groß, größer als deine Vorstellung vom Größten das es gibt, vom Kosmos. Denn ich habe ihn geschaffen. Und dennoch bin ich an dir Winzling so sehr interessiert, dass ich mich in deine Welt begeben habe, um auch dem elendesten, dem im tiefsten Schlammloch dieser Erde ohne Hoffnung nach seltenen Erden buddelnden Kind noch begegnen zu können.

Jesus kam, um uns von unserem Gotteskomplex zu erlösen, mit dem wir meinen, uns und unsere Welt retten zu können.

Die Uno verkündigt zur Zeit: „Alle 4,4 Sekunden stirbt ein junger Mensch.“ Das hört sich dramatisch an. Ist es auch. Hochgerechnet sind dies 7,167 Millionen jährlich. Die Bilder zeigen Säuglinge und Kleinkinder (5 Mio) und Jugendliche (2,1 Mio).

Ja-zum-Leben“ schreibt auf ihrer Homepage: „Die WHO berichtet auf ihrer Website, dass weltweit durchschnittlich 73,3 Millionen Abtreibungen zwischen 2015 und 2019 jährlich durchgeführt wurden.“

Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist,“
(Rom 1:28)

Das eine wird bedauert und das andere gefeiert. Das zeigt, in welch einer erlösungsbedürftigen Welt wir wirklich leben. Es zeigt, wie sehr diese Welt in die Verdrehtheit ihres Sinnes und Handelns dahingegeben ist und wie wenig wir aus uns heraus einen Weg aus dieser völligen Orientierungslosigkeit heraus finden können.

Es ist mit Händen zu greifen und dennoch kann es die Vielzahl der Menschen nicht: Sie brauchen das Evangelium von Jesus Christus, der uns aus dieser Verdrehtheit herausführen kann, uns erlösen kann und uns helfen kann im Licht, in der Wahrheit und nach Seinen guten Ordnungen zu leben.

Beten wir, dass Er uns gebraucht, den Menschen diese sichere Grundlage für ihr Leben, ihr Denken und ihr Handeln aufzuzeigen und sie da hinzuführen.

 

Photo von  The Humantra / Pexels

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15. Jan.
2023
Gnade unlimited! Blog-Post Bild

Gnade unlimited!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Johannes 1,16

Die Rede ist hier von der Fülle Gottes, die sich in Jesus Christus unter den Menschen offenbarte. Der dies sagt, ist der Jünger Johannes, der Jesus sehr nahestand. Besonders er konnte Jesus und Seine Freundschaft schätzen lernen. Aber da war mehr als Freundschaft, die Jesus geben konnte. Schon zu Lebzeiten war Sein Leben geprägt von der Gegenwart der Gnade Gottes, die sich den Armen, Bedrängten, Marginalisierten und Kranken gegenüber insbesondere zeigte.

Sie, die vom Mainstream aussortiert waren, die man an den Rand gedrängt hatte, die nicht in die Gesellschaft passten, erlebten Gottes Gnade unmittelbar durch Jesu Zuwendung, Seinen Zuspruch und auch die Heilung, die sie empfingen für ihre Krankheiten, die sie zu solchen gesellschaftlichen Randfiguren werden ließ.

Ihr werdet die Wahrheit erkennen, ...
(Joh. 8:32a)

Damit ist aber noch nicht das ganze Ausmaß der Gnade, von der hier die Rede ist, ausgeschöpft.

Jesus hat Gottes Gnade geoffenbart, die Er uns zugänglich machen will in einer gnadenlosen Welt. Denn diese Welt ist gnadenlos. Sie kennt nur das Gesetz. Sie kennt das Gesetz der Mächtigen, der Stärkeren, der Mehrheit. Es ist vielleicht nicht das Gesetz im biblischen Sinn, aber es ist ein Gesetz und es verdammt: die Ungeborenen zum Abtreibungstod; die in sexueller Verirrung Gefangenen zur beständigen Gefangenschaft dadurch, dass ihnen die Wahrheit über den Ursprung ihrer Verirrung vorenthalten wird. Sie verdammt diejenigen, die nicht die Meinung der Mehrheit teilen und stigmatisiert diejenigen, die ihrem vom Wort Gottes geformten Gewissen folgen. Und sie ist so selbstgerecht wie die Pharisäer zur Zeit Jesu, die von sich überzeugt waren, dass sie die Propheten nicht umgebracht hätten, hätten sie zu deren Lebzeiten gelebt.

Gott hat in Jesus Christus Seine Gnade deutlich gemacht. Er begnadigt durch Ihn den, der’s nicht verdient hat und der nichts zu seiner Begnadigung beitragen kann, der keinen Fürsprecher, keinen teuren Anwalt hat, der nicht über genügend Mittel verfügt um sich Anwalt und Richter kaufen zu können.

und die Wahrheit wird euch frei machen.“
(Joh. 8:32b)

Gott begnadigt den, der gar nichts für sich selbst tun kann, und Er schenkt ihm Gnade, sodass er diese Gnade überhaupt empfangen, wahrnehmen, erkennen kann. Denn wegen unserer gefallenen Natur sind wir blind und taub für alles, was von Gott kommt. Ja, wir sind tot in Gottes Augen, und wir wissen es nicht einmal.

Wir sind in der Matrix der Sünde und des Todes so gefangen, dass wir noch nicht mal in der Lage sind zu wählen, ob wir die rote (Wahrheit) oder blaue Pille (Zurück in die Matrix) nehmen sollen.

Gott muss uns lebendig machen, damit wir die richtige Pille entgegennehmen können.

Gott gibt uns die rote Pille, und wir erkennen Jesus als den, der Er ist. Der ewige Logos, der als Sohn Gottes in die Welt kam um für die Sünde der Welt zu sterben und uns aus dieser Matrix der Sünde und des Todes herauszuholen. Und wie in der Matrix beginnt damit erst der Kampf.

Aber der ist für uns schon entschieden, denn Jesus hat ihn für uns am Kreuz entschieden. Dort rief Er aus: Es ist vollbracht. Wir müssen den Sieg nur noch ausleben und in der gewonnenen Freiheit leben lernen. Bist du dabei?

 

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08. Jan.
2023
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Gott ist!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. Hebräer 13,8

Das ist der heutige Woschenspruch! Diese Proklamation, dass Jesus Christus derselbe ist über jede Zeit hinaus, ist eine, die man festhalten möchte, wäre da nicht der Zeitgeist, der sich dagegen sträubt. Wir leben in einer Zeit, in der die Aussage „Alles ist im Fluss“, die auf den griechischen Philosophen Heraklit zurückgeführt wird, sich buchstäblich zu bestätigen scheint. Das, was heute unerschütterlich gültig scheint, ist morgen schon Schnee von gestern. Will man morgen nicht gecancelt werden, muss man sich heute schon überlegen, was übermorgen der Trend sein könnte.

Da passt ein Jesus, der immer derselbe ist, nicht ins Bild. Daher wollen progressive Christen Jesus gendern und die ganze trinitarische Gottheit gleich mit.

Nein! Das machen die Konservativen nicht mit! Aber es gibt ja auch bei ihnenneue Erkenntnisse, ein neueres tieferes Verständnis des Wortes Gottes…“ und da findet man dann, dass das mit der Gleichheit von Mann und Frau doch nicht so weit hergeholt ist. Also muss man die Praxis der neu entdeckten Theorie (neu ist sie nicht, einfach ein bisschen verzögert bei den Frommen angekommen) anpassen und macht Mann und Frau gleich.

Ich, der HERR, wandle mich nicht…
(Mal 3:6)

Wenn Jesus derselbe ist, dann ist Er das Seinem Wesen nach, Seiner Selbstoffenbarung nach und Seinem Denken, Seinen Werten, Seinen Plänen nach.

Jesus wechselt Seine Meinung nicht wie wir die Unterwäsche. Jesus braucht uns nicht, um Ihm die Welt zu erklären, damit Er Seine Einstellung zu den Problemstellungen dieser Welt anpassen kann. In Jesaja 40 fragt Gott: „13 Wer bestimmt den Geist des HERRN, und welcher Ratgeber unterweist ihn? 14 Wen fragt er um Rat, der ihm Einsicht gebe und lehre ihn den Weg des Rechts und lehre ihn Erkenntnis und weise ihm den Weg des Verstandes?“ Auf diese Frage antwortet Gott dann: „V 28 Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt, sein Verstand ist unausforschlich.“

Alle gute Gabe ... kommt … von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis.“
(Jak 1:17)

Man könnte auch übersetzen: Es gibt keine Möglichkeit Gottes Verstand zu erforschen. Warum?

Weil Er Gott ist und Sein Wesen und Sein Handeln einfach von unserem begrenzten Verstand nicht erfasst werden kann. (Jes.55:9)

Was Er von sich aber offenbart, ist, dass Sein Wesen unveränderlich ist. Das sagt Sein Name „Ich bin“ und der Name Jesus heißt „Ich bin Rettung“. In dem Brief des Jakobus lesen wir: Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel von Licht und Finsternis. Jak 1:17

Gottes gute und vollkommene Gabe war Sein Sohn Jesus Christus. Bei Gott ist keine Veränderung, noch nicht mal der Schatten eines Wechsels. Gott, der Vater des Lichts, verändert sich noch nicht mal ein ganz kleines bisschen. Und genauso wenig verändert sich Sein Sohn, verändert der Seine Meinung, Seine Haltung zu den Dingen, bei denen wir Christen meinen uns anpassen zu müssen, um nicht unter die Räder der zeitgeistgesteuerten Gesellschaft zu kommen und die Dialogfähigkeit zu verlieren. Bleiben wir fest bei unserem ewig gleichen Gott, dann haben wir dieser Gesellschaft auch noch etwas zu sagen.

 Foto von kinkate Gruber / Pexels

Foto von kinkate Gruber: https://www.pexels.com/de-de/foto/schaukeln-sie-zwischen-gras-und-blume-368260/

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