Wie wichtig ist unser Herz?
veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen
Ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der HERR bin. Jeremia 24,7 Die Jünger sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete? Lukas 24,32
Die Frage in der Überschrift würde jeder mit „Lebensnotwendig“ beantworten. Hört unser Herz dauerhaft auf zu schlagen, sind wir tot.
Unser Herz versorgt unseren ganzen Körper mit allem, was dieser braucht.
Wir wissen, dass wir bei der menschlichen Existenz von 2 Herzen sprechen. Einmal dem biologisch-materiellen und dann dem immateriellen Herzen.
Auch die überzeugten Materialisten, werden gelegentlich davon sprechen, dass ihr Herz schmerzt, oder ihr Herz ihnen sagt ... . Und da meinen sie nicht diesen Muskel, der ununterbrochen pumpt, bis wir das Ende unseres Lebens erreicht haben. Sie meinen etwas in ihrem Wesen, in ihrem immateriellen Wesen.
Über diesen Teil unseres immateriellen Wesens hat die Bibel und damit unser Schöpfer ein vernichtendes Urteil gefällt. Und dies, obwohl er nach abgeschlossener Schöpfung am 7. Tag sagte, dass alles sehr gut war. Einige Zeit später lesen wir:
»Und der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war und „alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag.«
1.Mose 6:5
Diese Aussage wiederholt Gott dann in Kap. 8 noch einmal, nach der Sintflut, die dazwischen stattgefunden hat, und alles Leben, insbesondere das Menschliche, außerhalb der Arche ausgelöscht hatte.
Jede Form, Gestaltung, Zweck, Rahmen, Vorstellung, Konzept der Gedanken, Pläne, Absichten, Erfindungen, des menschlichen Herzens sind schlecht und böse, den ganzen Tag.
Wenn man meint, man brauche eine Vorstellung davon, was das heißt, muss man nur die Epstein-Geschichte anschauen, um sehen, dass hier ein menschliches Herz uns allen zur Schau gestellt wird, dessen Sinnen und Denken das widerspiegelt.
Mit der Entscheidung im Paradies, Gott ungehorsam zu sein, hat sich das Herz des Menschen verfinstert, wurde es hart wie Stein. Deshalb spricht die Bibel von einem unbeschnittenen, harten, steinernen Herzen, das Gott gegenüber tot war. Und Gott kennt dieses Herz weshalb er uns dieses Herz wegnehmen und ein neues Herz geben will, eines das ihn erkennen kann.
Menschen wollen sich selbst verbessern, oft nur den äußeren Menschen, oder ihre intellektuellen Fähigkeiten. Aber an ihr Herz wollen sie niemanden ran lassen. Dabei beginnt die Veränderung immer und ausschließlich dort.
In den Tagen Jesu war es ähnlich wie heute. Die Menschen waren darum besorgt, was sie essen können. In ihrem Fall ging es ihnen nicht um gesunde Ernährung, sondern um kultisch reine Ernährung, weil sie meinten, dass sie das vor Gott gerecht machen würde.
In unseren Tagen, in denen die Menschen nicht mehr an Gott glauben, geht es ihnen um gute Ernährung, weil sie meinen es würde sie länger leben lassen. Aber es gibt noch einen anderen Aspekt. Viele denken sie es würde sie vor den anderen Menschen gerecht machen. Sie würden als die moralisch reinen dastehen.
Aber Jesus sagt seinen Zeitgenossen damals und er sagt es uns heute:
»Begreift ihr nicht, dass alles, was in den Mund hineingeht, in den Bauch geht und in den Abort ausgeworfen wird? 18; Was aber aus dem Mund herausgeht, kommt aus dem Herzen hervor, und das verunreinigt den Menschen 19; Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken: Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen 20; diese Dinge sind es, die den Menschen verunreinigen, aber mit ungewaschenen Händen zu essen, verunreinigt den Menschen nicht.«
Matt 15:17
Schaut man sich die Gesellschaft an, dann bleibt einem der Mund offen, und man fragt sich: Warum tun die Menschen was sie tun? Lügen dass sich die Balken biegen. Obszönität auf der Straße, die frühere Generationen nicht geduldet hätten. Mord und Totschlag, der in die Hunderttausende jedes Jahr geht.
Die Antwort ist: Wegen ihres Herzens. Es sind nicht die Umstände, die die Menschen so verwerflich handeln lassen, es ist immer ihr eigenes unerlöstes Herz, das nur im Tod Jesu mitgestorben verändert, ja erneuert werden kann. Er hat unsere Sündennatur, ja die Sünde selbst mit ans Kreuz getragen und ist für unsere Sünde als sündloses Opfer gestorben, damit wir ein neues Herz und einen neuen Geist bekommen, und seinen Heiligen Geist in uns wohnend empfangen können.
Wenn wir wollen, dass unsere Welt sich zum Besseren verändert, dann braucht jeder einzelne Mensch diese Veränderung seines Herzens.