Blog

Hier findest du alle wichtigen Neuigkeiten sowie Artikel zu aktuellen Themen.
13. Juni
2026
Wie wichtig ist unser Herz? Blog-Post Bild

Wie wichtig ist unser Herz?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der HERR bin. Jeremia 24,7 Die Jünger sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete? Lukas 24,32

Die Frage in der Überschrift würde jeder mit „Lebensnotwendig“ beantworten. Hört unser Herz dauerhaft auf zu schlagen, sind wir tot.
Unser Herz versorgt unseren ganzen Körper mit allem, was dieser braucht.
Wir wissen, dass wir bei der menschlichen Existenz von 2 Herzen sprechen. Einmal dem biologisch-materiellen und dann dem immateriellen Herzen.
Auch die überzeugten Materialisten, werden gelegentlich davon sprechen, dass ihr Herz schmerzt, oder ihr Herz ihnen sagt ... . Und da meinen sie nicht diesen Muskel, der ununterbrochen pumpt, bis wir das Ende unseres Lebens erreicht haben. Sie meinen etwas in ihrem Wesen, in ihrem immateriellen Wesen.
Über diesen Teil unseres immateriellen Wesens hat die Bibel und damit unser Schöpfer ein vernichtendes Urteil gefällt. Und dies, obwohl er nach abgeschlossener Schöpfung am 7. Tag sagte, dass alles sehr gut war. Einige Zeit später lesen wir:

»Und der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war und „alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag.«
1.Mose 6:5

Diese Aussage wiederholt Gott dann in Kap. 8 noch einmal, nach der Sintflut, die dazwischen stattgefunden hat, und alles Leben, insbesondere das Menschliche, außerhalb der Arche ausgelöscht hatte.
Jede Form, Gestaltung, Zweck, Rahmen, Vorstellung, Konzept der Gedanken, Pläne, Absichten, Erfindungen, des menschlichen Herzens sind schlecht und böse, den ganzen Tag.
Wenn man meint, man brauche eine Vorstellung davon, was das heißt, muss man nur die Epstein-Geschichte anschauen, um sehen, dass hier ein menschliches Herz uns allen zur Schau gestellt wird, dessen Sinnen und Denken das widerspiegelt.
Mit der Entscheidung im Paradies, Gott ungehorsam zu sein, hat sich das Herz des Menschen verfinstert, wurde es hart wie Stein. Deshalb spricht die Bibel von einem unbeschnittenen, harten, steinernen Herzen, das Gott gegenüber tot war. Und Gott kennt dieses Herz weshalb er uns dieses Herz wegnehmen und ein neues Herz geben will, eines das ihn erkennen kann.
Menschen wollen sich selbst verbessern, oft nur den äußeren Menschen, oder ihre intellektuellen Fähigkeiten. Aber an ihr Herz wollen sie niemanden ran lassen. Dabei beginnt die Veränderung immer und ausschließlich dort.
In den Tagen Jesu war es ähnlich wie heute. Die Menschen waren darum besorgt, was sie essen können. In ihrem Fall ging es ihnen nicht um gesunde Ernährung, sondern um kultisch reine Ernährung, weil sie meinten, dass sie das vor Gott gerecht machen würde.
In unseren Tagen, in denen die Menschen nicht mehr an Gott glauben, geht es ihnen um gute Ernährung, weil sie meinen es würde sie länger leben lassen. Aber es gibt noch einen anderen Aspekt. Viele denken sie es würde sie vor den anderen Menschen gerecht machen. Sie würden als die moralisch reinen dastehen.
Aber Jesus sagt seinen Zeitgenossen damals und er sagt es uns heute:

»Begreift ihr nicht, dass alles, was in den Mund hineingeht, in den Bauch geht und in den Abort ausgeworfen wird? 18; Was aber aus dem Mund herausgeht, kommt aus dem Herzen hervor, und das verunreinigt den Menschen 19; Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken: Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen 20; diese Dinge sind es, die den Menschen verunreinigen, aber mit ungewaschenen Händen zu essen, verunreinigt den Menschen nicht.«
Matt 15:17

Schaut man sich die Gesellschaft an, dann bleibt einem der Mund offen, und man fragt sich: Warum tun die Menschen was sie tun? Lügen dass sich die Balken biegen. Obszönität auf der Straße, die frühere Generationen nicht geduldet hätten. Mord und Totschlag, der in die Hunderttausende jedes Jahr geht.
Die Antwort ist: Wegen ihres Herzens. Es sind nicht die Umstände, die die Menschen so verwerflich handeln lassen, es ist immer ihr eigenes unerlöstes Herz, das nur im Tod Jesu mitgestorben verändert, ja erneuert werden kann. Er hat unsere Sündennatur, ja die Sünde selbst mit ans Kreuz getragen und ist für unsere Sünde als sündloses Opfer gestorben, damit wir ein neues Herz und einen neuen Geist bekommen, und seinen Heiligen Geist in uns wohnend empfangen können.
Wenn wir wollen, dass unsere Welt sich zum Besseren verändert, dann braucht jeder einzelne Mensch diese Veränderung seines Herzens.

Weiterlesen
31. Mai
2026
Drei Personen ein Gott! Blog-Post Bild

Drei Personen ein Gott!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. 2.Korinther 13,13

Die Bibel ist voll von Versen und Abschnitten, in denen die Trinität erscheint. Und 2.Kor. 13:13 ist eine solche Stelle. Niemand, der nicht annehmen würde, dass Vater, Sohn, Heiliger Geist, gleichwertige Personen der Gottheit der Bibel sind, würde einen solchen Satz schreiben. Einen Satz, in dem unterschiedliche Aspekte die sich gegenseitig ergänzen so nebeneinander als Trost und Mut machendes Abschlusswort in einem Brief stehen.

Manche stellen sich allerdings heute die Frage:

Wenn Juden, Moslems, Zeugen Jehovas und viele andere Gruppen Jesu Gottheit ablehnen, warum treten wir sie, um des lieben Friedens nicht einfach in die Tonne?

Dann könnten wir doch alle in Frieden miteinander leben.

Dass dies eine Illusion ist, wird im Verhältnis Juden und Moslems deutlich. Obwohl beide Jesu Gottheit ablehnen, können sie nicht in Frieden miteinander leben und will ein Gutteil der islamischen Community den jüdischen Staat verschwinden sehen.

Nein, die Trinitiät, um des lieben Friedens willen zu opfern, führt nicht weiter.

Jesus war sich mit dem Beginn seines öffentlichen Auftretens im Klaren, dass er der Stolperstein für alle Menschen werden würde. Davon schrieb schon der Psalm 118 in Vers 22

»Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.«

Und diesen Vers bezog Jesus explizit auf sich:

»Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden; von dem Herrn her ist er dies geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen"?«
Matth. 21:42 

Markus hat diese Aussage ebenso in Mark. 12:10 und Lukas fügt ihr in Luk.20:18 noch eine weitere Aussage Jesu hinzu, die die Wirkung dieses Ecksteins für diejenigen deutlich macht, die sich an ihm Stoßen.

»Jeder, der auf jenen Stein fällt, wird zerschmettert werden; auf wen er aber fallen wird, den wird er zermalmen.«
Luk.20:18

Entweder Jesus mitsamt seinem Anspruch, als ewiger Gott, Mensch und Fleisch geworden zu sein, um für unsere Sünden zu sterben. Oder einen Jesus, der all das nicht ist, aber eben auch nicht der Eckstein eines Lebens, das auf einen festen Grund gebaut ist.

Wer sich an Jesus und seinem Anspruch unser göttlicher Heiland und Erlöser zu sein stößt, der hat ein Problem. Der hat nicht nur ein Problem mit Jesus, sondern auch mit dem Heiligen Geist, ohne den ein Leben in der Nachfolge Jesu nicht möglich ist.

Wer Jesu Gottheit ablehnt, lehnt auch die Gottheit des Heiligen Geistes ab und der bleibt in einem erbarmungswürdigen Zustand. Denn er hat keinen Erlöser und keinen Helfer, der ihm hilft in diesem Leben das Heilsangebot Gottes anzunehmen.

Hat Jesus von sich gesagt, dass er Gott ist?

Ja, hat er!

Wie, wann, wo?

Er hat es auf eine Weise getan, die für seine Zeitgenossen ganz offensichtlich war:

Beim Verhör vor dem hohen Rat sagt der Hohepriester:

Matth.26:63 „Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes!“

Und Jesus sagt:

Matth.26:64 „Du hast es gesagt.“

Manche, die bestreiten wollen, dass Jesus dem Hohepriester zustimmt, wollen es übersetzten im Sinne: Das hast du gesagt (- ich nicht).

Aber der Kontext ist so glasklar, dass Jesus es im bestätigenden Sinne sagt. Denn er fasst zwei Stellen aus dem Alten Testament zusammen, die seinen Anspruch noch untermauern.

„Doch ich sage euch: «Von nun an werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels.»“

Jeder Jude und besonders jeder Schriftgelehrte war bekannt mit der Formulierung „die Macht“ HA GEBORAH. Das war die Umschreibung von Gott JAHWEH, dessen Namen man nicht aussprechen wollte. Die Formulierung מִפִּי הַגְּבוּרָה MIPI HAGEBORAH ist übersetzt „aus dem Mund der Macht“ und meint aus dem Mund des Gottes JAHWEH.

In demJesus sich zur Rechten „der Macht“ sitzend ankündigt, erklärt er sich zu Gott. Niemand anderes würde es wagen sich zur Rechten JAHWEHS zu setzen.

Er spielt auf Psalm 110 Vers 1 an in dem David sagt

Psalm 110:1 "Der HERR sprach zu meinem Herrn: / »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.«

Ebenso auf eine Aussage aus Daniel 7:13

Daniel 7:13 Ich schaute in Gesichten der Nacht: und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen. Und er kam zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn vor ihn.

Nur auf diesem Hintergrund ist die Reaktion der Juden verständlich:

65 Da zerriß der Hohepriester seine Kleider und sprach: «Er hat gelästert. Was brauchen wir noch Zeugen? Siehe, jetzt habt ihr die Lästerung gehört».

Deshalb wurde er von den Juden zum Tod verurteilt.

Und deshalb ist Jesu Anspruch bis heute das Ärgernis. Für die Juden ist Jesus bis heute einer, der sich anmaßte, Gottes Sohn zu sein, der Messias zu sein, der er nach ihrer Lehre nicht sein kann. Für die Moslems ist er ein Prophet, aber nicht der Sohn Gottes, weil das nicht in ihr Gottesbild von einem Gott passt.

Das Evangelium, so sagt es Paulus schon vor 2000 Jahren, ist für die Griechen eine Torheit und für die Juden ein Ärgernis. Und die Moslems haben sich dem, von den durch Juden wie Griechen beeinflussten, Doketismus (der Lehre, dass Jesus nur scheinbar gelitten hat, dass er nur scheinbar als Mensch da war) angeschlossen, ohne seine ewige Existenz ebenso anzuerkennen, welche die Doketisten durchaus vertraten.

Uns aber, die wir an das Evangelium glauben, ist es Gottes Kraft, zur Rettung der Menschen und zu einem Heil, das seine versöhnende Kraft durchaus auch schon hier entfalten kann, in dem es Menschen unter der gnädigen Herrschaft Jesu, in seinem Leib, der Gemeinde, zum Frieden führt und vereint.

Foto von Marta Wave: https://www.pexels.com/de-de/foto/altes-steingebaude-auf-grasland-5876601/

Weiterlesen
24. Mai
2026
NUR durch Gottes Geist! Blog-Post Bild

NUR durch Gottes Geist!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth. Sacharja 4,6b

Wieder einmal ist Pfingsten. Dieses Mal haben wir keinen Gottesdienst in unserer Gemeinde, weil einige zur Relational Mission Freizeit und andere im Urlaub sind. Aber Pfingsten bleibt, egal wie und wo wir es feiern, ein wichtiger Aspekt des christlichen Glaubens.
Wir feiern die Herabkunft der dritten Person Gottes in diese Welt, die das tut, was nur sie tun kann. Nur der Heilige Geist kann in allen Gläubigen gleichzeitig gegenwärtig sein. Nur er kann in denen, die gerettet werden sollen, Erkenntnis ihrer Erlösungsbedürftigkeit bewirken.
Das kann kein noch so ausgeklügelter, scheinbar ansprechender, sucherfreundlicher Gottesdienst, oder sonstige Veranstaltung leisten.
Denn wenn das Herz sich sperrt, dann kann man an noch so viele niedere oder auch höhere Instinkte des Menschen appellieren wollen. Es führt zu nichts, oder zumindest nur zu dem, was man gesät hat. Wenn man den fleischlichen Menschen für „das Evangelium“ gewinnen will, wird man auch einen „fleischlichen Christen“ bekommen. Wenn er das, was ihn angezogen hat, nicht mehr findet, oder weil es langweilig wird nicht mehr will, wird er die Lust am Christsein wieder völlig verlieren.
Deshalb war es schon bei Sacharja klar, dass eigene Anstrengungen und Bemühungen nicht zum Erfolg und zum Vollenden des Vorhabens führen würden, was in der Fertigstellung des damaligen Tempels bestand.
Deshalb lesen wir dann auch in Hagai 1:14

»Und der HERR erweckte den Geist Serubbabels, des Sohnes Schealtiëls, des Statthalters von Juda, und den Geist Jeschuas, des Sohnes Jozadaks, des Hohenpriesters, und den Geist des ganzen Restes des Volkes, so dass sie kamen und sich an die Arbeit am Haus des HERRN der Heerscharen, ihres Gottes, machten«
Hag 1:14 

Gott erweckte den Geist derer, die da bauen sollten. Sie würden, wenn Gott an ihnen wirkt, das tun wozu sie von Natur aus weder willens noch in der Lage waren.
Und so ist es auch heute.
Wenn Gottes Geist seine Kirche (in Gestalt verschiedenster Frei- und Großkirchen) nicht mit seiner Gegenwart erfüllt, wenn die Menschen in ihr sich nicht von ihm, dem Heiligen Geist, zu einem heiligen hingegebenen Leben führen lassen, dann wird diese Kirche in unseren Breiten verschwinden. Die offiziellen Kirchen bzw. ihre Leitungsgremien, die dem jeweiligen Zeitgeist emsigst hinterherhecheln und sich an ihn verkaufen, werden sie nicht retten können.
Man kann nur einem von zwei Geistern folgen! Entweder dem Zeitgeist der Wokeness oder dem Heiligen Geist, der immer derselbe ist und bleibt. Dem Geist, der das ewig gültige Wort Gottes auf Drängen des ewigen Logos inspiriert hat.
Wer dieses Wort verwirft oder abändert und „als Propheten der Neuzeit“ Götter verkündigt, die wir nicht gekannt haben (Vgl. 5.Mose 13:1ff), der ist nicht erfüllt vom Heiligen Geist und ist nicht im Auftrag Gottes unterwegs. Ihnen sollen und dürfen wir nicht zuhören.
Denn wer Götter verkündigt, die Homosexualität und Queernes geschaffen haben sollen, ist nicht von Gott. Götter, die wollen, dass wir uns selbst verwirklichen, uns selbst erfinden, uns selbst optimieren und uns selbst erlösen. Der hat den Geist dieser Welt, den Geist der Lüge, des Betrugs und der Verwirrung.
Von solchen redet Paulus in Eph2:1

»Auch euch, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, 2 in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt.«
Eph. 2:1

Nun ist bei all dem entscheidend, dass wir uns im Klaren sind, dass wenn wir uns positionieren, wir letztlich nicht mit Menschen kämpfen, auch wenn sie die Werkzeuge dieses Fürsten sind.
Wir haben einen Kampf!
Das stimmt!
Aber wir kämpfen gegen eine geistliche Realität, deshalb brauchen wir auch den Heiligen Geist und seine geistlichen Mittel.

»Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen ‹Mächte› der Bosheit in der Himmelswelt.«
Eph. 6:12

Wenn wir als Einzelne, wie als Gemeinde, bestehen wollen und Land einnehmen wollen, dann ist das nur auf der geistlichen Ebene erreichbar. Alle menschlichen und fleischlichen Bemühungen, so zeigt die jüngere Kirchengeschichte mit der Anbiederung der Christen an den Zeitgeist, entvölkert die Kirche nur und dies in immer größerem und schnellerem Ausmaß.
Was die Menschen suchen und auch brauchen ist ein Ort, wo der ewig gültige Charakter des Wortes Gottes und damit der Charakter Gottes selbst, wie auch der seiner Werte, vertreten und gelebt wird. Der Geist Gottes, wenn es wirklich der Geist Gottes ist, wird genau das tun, in der Gemeinde, die sich ihm unterordnet.

Weiterlesen
17. Mai
2026
Todesgefahr – Nahtoderfahrungen – Totenauferweckungen? Blog-Post Bild

Todesgefahr – Nahtoderfahrungen – Totenauferweckungen?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

HERR, du hast mich heraufgeholt aus dem Totenreich, zum Leben mich zurückgerufen von denen, die hinab zur Grube fuhren. Psalm 30,4 Jesus rief mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! Und der Verstorbene kam heraus, gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen, und sein Gesicht war verhüllt mit einem Schweißtuch. Johannes 11,43-44

Manche Berichte oder Schilderungen in der Bibel stellen uns vor die Frage. Was sagt der Text aus, was will er aussagen, wo beginnt Bildsprache und wo handelt es sich um einen Tatsachenbericht?
Wir haben es hier beim Losungs- und Lehrtext mit genau diesem Sachverhalt zu tun. Ein Psalm kann eine Tatsache berichten, oder aber in poetisch bildhafter Sprache eine Situation beschreiben, die eine Stimmungslage wieder gibt.
Der Psalm ist geschrieben von David. Und wir wissen, dass er mehrfach in Todesgefahr war, wie z.B. im Kampf gegen die Philister. In einer Schlacht war er ermattet und der Philister Jischbi, ein Rafaiter, ein Riese, war im Begriff ihn zu erschlagen. Sein Verwandter Abischai rettete David in dieser Situation vor dem sicheren Tod. (vgl. 2.Sam. 21:15ff)
Eine weitere Geschichte, die auf eine Gefahr für David hinweisen könnte, ist die Situation, die entstand, als David mit Bathsheba Ehebruch beging und ihren Mann auf eine tödliche Mission schickte. Seine Schuld machte ihm so zu schaffen, dass er unter heftigen psychosomatischen Erkrankungen litt.
Psalm 30 gibt noch einen Hinweis, was ebenso geschehen sein konnte. David beschreibt, dass er leichtsinnig und sorglos wurde. Und er erlebt, dass Gott ihm seine Nähe entzieht, ihm deutlich macht wer eigentlich der Herr seines Lebens ist.
Wir sehen hier also, dass wir in Ps. 30:4 mehrere Ebenen der Deutung haben können. Die erste ist die tatsächliche Todesgefahr, wo der gerettete den sicheren Tod vor Augen hat. Die Zweite ist die Todesgefahr durch Krankheit, die unvermeidlich zum Tod führen würde. Und die Dritte ist die des geistlichen Todes, der totalen Entfremdung von Gott.
Der Losungtext macht mit dem Kontext klar: hier gibt es nichts zu deuten. Jesus hatte seine Ankunft beim Grab von Lazarus so lange herausgezögert, dass es offensichtlich war. Lazarus war nicht sinnbildlich tot, sondern wirklich und wahrhaftig. Seine Schwestern sprachen davon, dass er schon stinkt, die Verwesung also schon voll im Gange war.
All die anderen Totenauferweckungen, die uns in den Evangelien berichtet werden, sind Auferweckungen, die innerhalb von Stunden nach dem Dahinscheiden des Menschen geschahen.
Hier war es anders. Da gab es keine Möglichkeit einen Scheintod zu postulieren. Nein Lazarus war so tot wie ein Mensch nur tot sein konnte. Und Jesus sagt: Es ist gut so, wie es ist.
Er wollte deutlich machen, dass er tatsächlich die Toten wieder auferwecken kann, und auch auferwecken wird. Sogar diejenigen die schon lange zu Staub zerfallen sind.
In der Geschichte vom reichen Mann und armen Lazarus, sagt der Reiche: Schicke Lazarus zurück, damit er meine Brüder warnt vor dem, was ich erleide. Und Abraham, den der Reiche adressiert, sagt ihm: Sie haben Mose und die Propheten, wenn sie die nicht hören dann werden sie auch nicht auf Lazarus hören.
Und als dann Jesus seinen Freund Lazarus tatsächlich vom Tod auferweckt passiert genau das, was Abraham in der Geschichte voraussagt. Die Leute hören nicht auf Lazarus, wenn sie sich von Gottes Handeln nicht überzeugen lassen wollen. Wer im Unglauben und in der Rebellion bleiben will, wird nicht hören, auch wenn er mit der Nase auf die Beweise gestoßen wird. Im Falle von Jesu Freund Lazarus, war es so, dass sie sowohl Jesus als auch Lazarus aus dem Weg räumen wollten, um nicht glauben zu müssen.
Dennoch ist es nicht falsch, wenn wir erwarten, dass Gott Menschen nicht nur aus dem geistlichen, sondern auch aus dem physischen Tod, auferweckt oder vor diesen rettet. Auch wenn wir wissen, dass wir in dieser Welt und in unserem irdischen Leib keine bleibende Stadt haben und wir, schlussendlich sterben werden, wenn Jesus nicht vorher wieder kommt und uns einen neuen Leib gibt.
Jesus sagt der Ihm entgegeneilenden Marta:

» ... Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; 26 und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das?«
Joh. 11: 25

Egal ob wir um einen verstorbenen ringen und Gott anflehen ihn wieder ins Leben zurückzuholen, oder ob wir um einen Menschen beten, der geistlich tot ist. Eines bleibt! Jesus ist in jedem Fall derjenige, der lebendig macht. Der Glaube an Jesus, den für unsere Sünde gekreuzigten, gestorbenen und auferstandenen Gottessohn allein, kann leben geben, hier und in Ewigkeit. Es gibt keinen anderen Namen, in dem wir gerettet werden können.
Das gilt für jede Form von Todesnot, die wir erleben können. Glaube an den HERRN Jesus Christus so wirst du gerettet.

Weiterlesen
10. Mai
2026
Unbeugsam?! Blog-Post Bild

Unbeugsam?!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Unser Gott, den wir verehren, kann uns erretten aus dem glühenden Feuerofen. Und wenn er's nicht tut, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild nicht anbeten werden. Daniel 3:17+18 Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann; du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet. Offenbarung 3:7+8

In der „Welt“ war am 16.4.26 zu lesen
»Gesinnungsprüfung für Hauskäufer? Da offenbart sich das Grundrechte-Problem
Die Bundesregierung will es Kommunen ermöglichen, Immobilienkäufer auf ihre verfassungsmäßige Gesinnung oder kriminelle Absichten hin zu prüfen. So soll das Abrutschen von Stadtteilen verhindert werden. Doch verträgt sich das mit dem Grundrecht auf Meinungsfreiheit?«¹
Mancher von uns denkt, ja das ist doch gut so, wenn er Entwicklungen in manchen Stadtteilen sieht.
Das Problem ist, dieses Gesetz kann sich am Ende gegen jeden wenden, der eine Gesinnung vertritt, die den Behörden nicht gefällt. Und was den Behörden genehm ist oder missfällt, unterliegt keinem festen Wertegerüst mehr, denn diese sind in der Regel weisungsgebunden.
Was dem König Nebukadnezar gefiel, war auch nicht auszumachen. Das stellten die drei jüdischen Männer in Babylon fest, die vor dem König standen und ihm sagten, dass egal was er mit ihnen anstellt, sie ihre Knie nicht vor seinem Standbild, dem goldenen Götzen beugen würden. Unabhängig auch davon, ob sie ihr eigener Gott rettet oder nicht.
Das ist kein Fatalismus, und auch keine Todessehnsucht. Das ist konsequente Gottestreue, die sich vor keiner neuen Lehre, Erkenntnis, Doktrin, beugt, die dem Wort Gottes widerspricht.
Heute bezahlen wir noch nicht mit dem Tod für unsere Überzeugungen. Aber es kostet uns etwas, wie man bei der finnischen Politikerin Päivi Räsänen sehen kann. Sie, wie auch der lutherische Bischof Juhana Pohjola, wurde wegen einer Broschüre aus dem Jahr 2004, welche »praktizierte Homosexualität aus biblischer Sicht als Sünde bezeichnet«², vom oberste finnischen Gerichtshof zu einer Geldstrafe verurteilt.
»Das Gericht begründete dies damit, dass ein Text öffentlich zugänglich gemacht wurde, „der eine Bevölkerungsgruppe schmäht“ und Homosexuelle herabwürdige.«³
Es kam bis zum obersten Gerichtshof, weil die zwei Vorinstanzen sie jeweils frei gesprochen hatten, aber der Staatsanwalt offensichtlich dies nicht akzeptieren konnte, oder durfte.
Das ist in einem EU-Land, kann also überall passieren.
So auch bei uns in Deutschland.
Idea Schweiz schreibt:
»Hamburg: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
Grund ist ein kritisches Video über islamischen Antisemitismus.«⁴
In „Apollo News“ ist zum selben Sachverhalt zu lesen:
»Gegen beide ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft Hamburg wegen des Blasphemie-Paragrafen 166 StGB: Sie sollen mit dem Video den Islam „beschimpft“ haben.«⁵
Mancher von uns denkt da dann vielleicht. "Ja, was müssen die sich auch öffentlich so äußern; sie sind selbst schuld."
Die in der Verfassung noch vorhandenen Grundrechte, der freien Meinungsäußerung der freien Glaubens- und Religionsausübung sollten auch „in unserer Demokratie“ noch lebbar sein.
Irgendwann kann es jemandem einfallen, dass das Bekenntnis zu Jesus und seinem Selbstzeugnis

»Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich«
John 14:6

einen anderen Glauben herabsetzt und deshalb verboten ist.
Werden wir dann sagen: "Ich behalt meinen Glauben für mich und äußere mich nicht mehr öffentlich"?
Oder werden wir wie die Männer, die den Feuerofen vor Augen hatten, sagen:

»Unser Gott, den wir verehren, kann uns erretten aus dem glühenden Feuerofen. Und wenn er's nicht tut, so sollst du dennoch wissen, dass wir deinen Gott nicht ehren und das goldene Bild nicht anbeten werden.
Daniel 3:17+18

 

¹ https://www.welt.de/wirtschaft/plus69dfbe51afb666848c0115d6/gesinnungspruefung-fuer-hauskaeufer-jetzt-offenbart-sich-das-grundrechte-problem.html
² https://www.pro-medienmagazin.de/oberster-gerichtshof-verurteilt-paeivi-raesaenen/
³ Ebd.
⁴ https://apollo-news.net/youtuber-warnen-vor-muslimischem-antisemitismus-gegen-beide-ermittelt-jetzt-die-staatsanwaltschaft-wegen-blasphemie-paragrafen/
⁵ https://apollo-news.net/youtuber-warnen-vor-muslimischem-antisemitismus-gegen-beide-ermittelt-jetzt-die-staatsanwaltschaft-wegen-blasphemie-paragrafen/

Weiterlesen