Gott gibt, wem er will!
veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen
Ich habe die Erde gemacht und Menschen und Tiere, die auf Erden sind, durch meine große Kraft und meinen ausgestreckten Arm und gebe sie, wem ich will. Jeremia 27,5
Gottes Schöpfung war schon oft Thema in diesem Blog, deshalb möchte ich in dieser Kolumne den Kontext des letzten Teils dieses Verses etwas betrachten. „Ich gebe sie; wem ich will.“ Was gibt Gott, wem er will? Die Erde und die Tiere, das geht aus dem nachfolgenden Vers hervor, in dem er aufzeigt, dass das Land Israel nun dem König Nebukadnezar und seinen Nachkommen gegeben wird.
Warum tut Gott das?
Warum gibt er das Land weg, das er seinem Volk mit einem Schwur verheißen hatte und dann gegeben hat?
Weil sie sich dieses Landes nicht für würdig erwiesen haben. Sie haben es als Selbstverständlichkeit genommen, dass es ihnen gehört. Und haben ihren Gott, der sie geschaffen, der sie geleitet, versorgt und ins Land gebracht hatte vergessen.
Wenn schon Israel, das Volk Gottes sich seines Landes nicht sicher sein konnte, dann kann sich kein Volk auf dieser Welt sicher sein, dass es das, was es meint zu besitzen, sicher unverrückbar besitzt, auch nicht das Deutsche.
Denn was für das Volk Israel gilt, dass Gott mit Geduld und Langmut zugesehen hat, wie sie über Jahrhunderte ihm ins Angesicht gespuckt haben, und er sie immer wieder zurecht gebracht hat, das muss nicht für alle anderen Völker gelten. Das Volk der Babylonier würde das Land nur 3 Generationen besitzen bis es dann selbst von andere besetzt und besessen wurde und mit dem Land der Perser ging es so und dem Land der Griechen ebenso.
Gott gibt, wem er will, auch heute noch.
Es sei denn, dass ein Volk Buße tut, also umkehrt zum lebendigen Gott. Dann erbarmt er sich seiner.
Meinen wir also nicht, dass der Niedergang und das Verschwinden von Deutschland unumkehrbar ist.
Aber es ist höchste Zeit umzukehren, vom Größten bis zum Kleinsten, wie das die Stadt Ninive nach der Gerichtsbotschaft des Jona tat.
Die demütigten sich und taten Buße und lebten, weil Gott das angekündigte Strafgericht zurückhielt und es nicht über sie brachte.
Die Geschichte von Jona zeigt in besonderer Weise, dass Gott gerne gnädig ist, dass ER den Tod des Gottlosen nicht will, sondern dass der Gottlose umkehre und lebe.
Wenn wir den Menschen von Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und von dem zukünftigen Gericht erzählen, wie dies Paulus bei dem Römer Felix tat, mögen die einen handeln wie Felix. OK, ich hab genug gehört, vielleicht ein andermal wieder. Oder sie lassen sich überführen von ihrem verkehrten Weg und kehren um, wie die Menschen von Ninive.
Was können wir verlieren, wenn wir sie warnen? Unser Gesicht, unser Ansehen, unsere Reputation, Freundschaften, Beziehungen, Familie?
Mag sein, aber wir werden diese Menschen auf alle Fälle verlieren in der Ewigkeit, wenn wir ihnen nicht das Evangelium von Jesus erzählen, der gekommen ist uns vom kommenden Gericht zu retten.
Wenn wir nicht schweigen, können wir auch neue Freunde, Brüder und Schwestern bekommen, die überglücklich darüber sind, dass sie jemand genug geliebt hat, um ihnen die unbequeme Wahrheit ihres Irrweges aufzuzeigen.
Wenn die Menschen in Deutschland nicht umkehren, wird ihr Schicksal, das schon zwei Mal sie immer mehr auf engeren Raum zusammengedrängt und durch Zerstörung und Niedergang geführt hat, sie auch ein drittes Mal treffen.
Denn Gott sagt in seinem Wort unmissverständlich:
»Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.«
Sprüche Salomos 14:34
Wer die Ungerechtigkeit in unserem Land anschaut, wo Gutes böse und Böses gut genannt wird, wo ein ungerechtes Gericht mit zweierlei Maß geübt wird, wo man auf einem Auge komplett blind ist, wo Lüge zur Wahrheit und Wahrheit zur Lüge erklärt wird, der sieht: Die Ungerechtigkeit nimmt überhand!
Aber!