Blog

Hier findest du alle wichtigen Neuigkeiten sowie Artikel zu aktuellen Themen.
12. Sep.
2021
Ist sorglos möglich? Blog-Post Bild

Ist sorglos möglich?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 1.Petrus 5,7

Manche Sparkassen oder Versicherungen werben mit dem „Rundumsorglos-Paket“ und suggerieren dem Kunden: Bei uns musst du dich um nichts kümmern, wir sorgen für dich.

Braucht man dann die Versicherungen, dann stellt man nur all zu oft fest: Gerade mein Versicherungsfall ist durch die „Rundumsorglos-Police“ leider nicht abgedeckt. P.G kann man dann nur sagen.

Petrus sagt uns im Auftrag Gottes, dass wir alle unsere Sorgen auf Jesus werfen sollen. Wir sollen alle unsere Sorgen, das was uns belastet, was uns ängstigt, bei Jesus abladen, weil er sich darum kümmert.

Die Frage ist nun: welches Bild haben wir von Gott, von Jesus?

Er spricht zu ihnen: Ihr aber, was sagt ihr, wer ich bin?
(Math. 16:16)

Die Antwort entscheidet darüber, was unsere Erwartung ist, wie Er sich kümmert.

Jesus kümmert sich so um unsere Ängste und Sorgen, dass die Ursache dafür verschwindet. Er kümmert sich immer grundsätzlich, grundlegend um die Not. Deshalb hat Er nicht nur für unsere Sünden mit Seinem Leben bezahlt. Das hätte unser Problem nicht gelöst. Er musste an die Ursache unserer Sünde gehen, an unsere gefallene Natur. Und die hat Er durch die Auferstehung, dadurch dass Er den Tod bezwang erlöst. Durch Seinen Tod und Seine Auferstehung ist unsere geistliche Neugeburt möglich.

Erwarte also, wenn du deine Sorgen bei Jesus ablädst, nicht eine oberflächliche, kosmetische Lösung. Erwarte, dass Jesus an die Ursachen deiner Probleme gehen will, wenn du Ihn lässt. Erwarte, dass Er dein Leben verändern und erneuern will, weil nichts anderes deine Probleme lösen wird. Deshalb will Er auch alle deine Sorgen, nicht nur einen Teil, weil sie ja miteinander zusammenhängen.

Der Kontext unseres Verses macht aber eines deutlich: Alle seine Sorgen bei Jesus abgeben ist nicht so einfach. Es ist Ausdruck davon, dass du dich unter die Hand Gottes demütigst, dich Ihm auslieferst, wegkommst von der Illusion es selbst schaffen zu können oder der Bürde es selbst schaffen zu müssen, weil irgendjemand das von dir erwartet.

Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur ‹rechten› Zeit,
(Luke 3:6

Sich und anderen, insbesondere Gott, einzugestehen, dass man Hilfe braucht, geht an die Wurzel unserer natürlichen Existenz, die ja selbst sein wollte wie Gott. Ehrlich zu Gott zu kommen und zu sagen „ich brauchen deine Hilfe“ ist nicht mehr und nicht weniger als dass wir unser EGO entthronen, was es aber ohne Kampf nicht zulassen wird. Bist du bereit diesen Kampf zuzulassen?

Weiterlesen
05. Sep.
2021
Gott loben? Blog-Post Bild

Gott loben?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm 103,2

In einer Zeit, in der alles Gefühl ist, in der die Gefühle der Menschen extrem durch Bilder manipuliert und missbraucht werden, ist es Zeit, sich wieder daran zu erinnern: Gefühle sind nicht Fakten. Gefühle verarbeiten Fakten oder das, was wir dafür halten. Es ist auch Zeit sich daran zu erinnern, dass Gott uns einen Verstand gegeben hat, der über den Gefühlen steht, mit dem wir unsere Gefühle lenken können. Deshalb sagt der Psalmist zu seiner Seele: „Lobe den HERRN“. Die Seele wäre wohl nicht auf diese Idee gekommen, wahrscheinlich weil sie keinen Grund dafür empfand, weil sie z.B. niedergeschlagen, frustriert, verängstigt oder entmutigt war.

Preise den HERRN, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen!
(Ps 103:1)

Dem Vergessen, von dem hier die Rede ist, zu wehren wie das Loben von Jemandem sind gleichermaßen eine Handlung, zu der wir uns entscheiden müssen. Gefühle treffen keine Entscheidungen, aber sie beeinflussen diese. Daher ist es wichtig, dass wir den Gefühlen die Richtung weisen und nicht sie uns. Das weiß jeder länger Verheiratete: Den Partner zu lieben ist immer wieder neu eine Entscheidung.

Ebenso ist jemanden zu loben eine Entscheidung. Umso mehr, wenn es sich um Gott handelt. Denn ER ist für den natürlichen Menschen nicht die erste Adresse, Lob loszuwerden. Man lobt sich gerne selbst, oder die eigene Gruppe, Mannschaft, Partei, Weltanschauung etc.

Gott zu loben widerstrebt dem gefallenen, natürlichen Menschen. Nur der durch Jesus Christus von neuem geborene Mensch kann von sich selbst weg auf Gott schauen, kann Ihm die Ehre geben, kann lobend erkennen, was Gott tut und wie Er es tut.

Unser Psalm listet das Gute auf, das Gott tut: „3 Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten. 4 Der dein Leben erlöst aus der Grube, der dich krönt mit Gnade und Erbarmen. 5 Der mit Gutem sättigt dein Leben.“

Der materialistische Mensch erwartet im Normalfall viel mehr gegenständliches. Hier ist es mehr als das, es ist das tiefe innere Bedürfnis nach Vergebung, Befreiung, heil werden, das Gott in unserem Leben tun will und auch tut. Es wird gekrönt mit der Perspektive der Ewigkeit: „Deine Jugend erneuert sich wie bei einem Adler.“

Preist den HERRN, alle seine Werke an allen Orten seiner Herrschaft! Preise den HERRN, meine Seele!
(Ps 103:22 )

Bist du wiedergeborener Christ, dann gib dem Lob Gottes freien Lauf! Bist du noch nicht Christ, dann öffne dich für Jesu Vergebung und Erlösung und du wirst befreit von dir selbst und befähigt Gott zu loben und Lobens – und Dankenswertes zu erkennen und Ihm die Ehre zu geben.

Weiterlesen
29. Aug.
2021
Umkehren und auf Kurs bleiben Blog-Post Bild

Umkehren und auf Kurs bleiben

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wenn du umkehrst, will ich dich umkehren lassen, (Jer 15:19 (ELB06))

Wie bei so vielem kommt es auch hier wieder auf den Kontext an. Wer hat zu wem diesen Satz gesagt?

Wer hat denn die Macht jemanden umkehren zu lassen, seinen Weg als falsch erkennen zu lassen, außer Gott, der nicht nur unseren Weg kennt, sondern auch weiß, wohin er uns schlussendlich führt?

Hier ist es Gott, der dies zu Jeremia sagt.

Musste Jeremia umkehren? Er war doch für Gott unterwegs als Prophet und litt sogar für ihn.

Die Verse zuvor zeigen etwas von Jeremias Seelenlage und dass da etwas in seinem Herzen ist, das Gott sieht und wo Umkehr notwendig ist.

Gott schaut bei Seinen Dienern, Seinen Nachfolgern genau hin. Und da kommt immer wieder die Aufforderung: „Kehr um, du bist auf dem falschen Weg.“

Aber Gott, ich bin doch nur einen Schritt in diese Richtung gegangen.“ „Ja, das weiß ich, aber jeder falsche Weg beginnt mit einem falschen Schritt!“

Ist Gott dann nicht kleinlich?

Angenommen Mond und Erde wären immer an derselben Stelle. Dann würde ein Mondflug bei einer Abweichung von 0,1 Grad den Mond um 670 km verpassen und sein Ziel nicht erreichen! Kleine Abweichungen von unserem Weg mit Gott haben langfristige Konsequenzen und deshalb ruft uns Gott immer wieder zurück auf den richtigen Weg.

Befestige meine Schritte durch dein Wort, und gib keinem Unrecht Macht über mich!,..
(Ps 119:133)

Als die Theologie von der göttlichen Inspiration, der Unfehlbarkeit und der Allgenügsamkeit der Heiligen Schrift begann abzurücken, hat in der Gemeinde Jesu lange Zeit kaum einer etwas davon bemerkt. Jetzt ist der destruktive Zweifel in der Gemeinde angekommen, obwohl doch die Geschichte in ihrer Grundstruktur, dem Vorgehen des Teufels, der Gemeinde bekannt hätte sein sollen. Der Teufel ist nicht kreativ. Seine Frage „Sollte Gott gesagt haben?“ war die erste Frage, die er an die Menschen richtete und wird seine letzte sein und dazwischen nur Variationen davon. „Steht das wirklich so in der Bibel? Kann man das nicht auch anders verstehen? Vielleicht haben die Menschen Gott missverstanden? …“

In Ewigkeit, HERR, steht dein Wort fest im Himmel.
(Ps 119:89)

Kehren wir wieder um zum Wort Gottes als vom Heiligen Geist in den Ursprachen inspiriert und damit irrtumslos und unfehlbar. Vertrauen wir dem lebendigen Gott, dass Er genau wusste, was Er Seinen Dienern auftrug, die Er immer wieder umkehren ließ wie Jeremia, damit sie nicht vom Kurs abwichen und so den Kurs Gottes exakt weiter geben konnten.

 

Weiterlesen
22. Aug.
2021
Deine Chance Blog-Post Bild

Deine Chance

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Jesaja 42,3a

Mancher fühlt sich genauso wie ein geknicktes Rohr oder ein glimmender Docht. Bei den Menschen im Hochwassergebiet vermutlich einige. Aber auch all die, die zermürbt sind von 1 1/2 Jahren Corona und all dem was damit zusammen hängt.

Was tut man, wenn man so zermürbt ist, kaum noch Hoffnung auf Besserung sieht?

Mancher gibt auf wie die Menschen, die ob der Hoffnungslosigkeit keinen Sinn mehr im Leben sahen und sich wenige Tage nach der Flut das Leben nahmen.

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seiet in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!..
(Rom 15:13)

Der Gott der Bibel ist nicht hoffnungslos, sondern Er ist der Gott der Hoffnung. In Ihm ist alle Hoffnung, und wer Hoffnung braucht, wem es an Hoffnung mangelt, ist bei Ihm genau richtig.

Niemand braucht ohne Hoffnung zu sein, der Gott, den Vater, Sohn und Heiligen Geist kennt. Denn in Jesus Christus wurde Gott Hoffnung in Menschengestalt. Jesus ist der Weg zu Gott, die Wahrheit, die uns einst alles erklärt, und das Leben, das in Ewigkeit nicht vergeht. Jesus hat versprochen, dass Er durch den Heiligen Geist bei demjenigen, der an Ihn glaubt, sein wird. Das bedeutet für dich, egal wo du gerade bist: Wenn Jesus dein Herr und Erlöser ist, wenn Er die wichtigste Person in deinem Leben ist, dann bist du nicht hoffnungslos, sondern voller Hoffnung: die Hoffnung in Person wohnt in dir!

Ein geknicktes Rohr wird normalerweise nicht mehr, die Ähre vertrocknet, die Frucht verkümmert oder entsteht erst gar nicht. Ein glimmender Docht ist das Medium, durch welches das Öl einer Lampe verbrennen kann, der Docht glimmt, weil er kein Öl mehr hat. Ohne Öl kein Feuer und kein Licht. Beide Bilder sprechen davon, dass etwas fehlt. Als Menschen ohne Gott fehlt uns die Verbindung mit Gott, durch die Leben, Freude, Friede, Vergebung, Hoffnung, Zuversicht in unser Leben fließen kann.

Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und ‹es in› Überfluss haben.
(John 10:10)

Lade Jesus ein, diese Verbindung in deinem Leben wieder herzustellen, da wo sie unterbrochen ist, sie aufzubauen, wo sie nie existierte - und Er wird es tun. Jesus ist Mensch geworden und für uns gestorben, um für uns Sein Leben zugänglich zu machen, Sein ewiges, nie versiegendes Leben. Sein Leben, das durch nichts und niemanden vernichtet, genommen oder zerstört werden kann, soll auch unseres sein, wenn wir Ihm unser Leben öffnen.

Weiterlesen
15. Aug.
2021
Unser Hochmut Blog-Post Bild

Unser Hochmut

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. 1.Petrus 5,5b

Wem gilt dieser Vers? Zuallererst den Adressaten, den Christen. Sie sollten es wissen, dass Hochmut nichts Gutes hervorbringt. Er führte zum Sündenfall und dem Elend, das wir auf dieser Welt haben.

Hochmut ist die Überschätzung des eigenen Seins und Könnens. Man stellt sein Können und sein Sein heraus, um den anderen dagegen gering und klein erscheinen zu lassen, oder sich ihm wenigstens ebenbürtig zu fühlen.

Hochmut ist es, wenn man seinen Lebenslauf aufhübscht mit „Übertreibungen und Halbwahrheiten“ und meint damit davonkommen zu können.

Hochmut ist, wenn man meint in seiner Position unangreifbar zu sein, niemandem Rechenschaft abgeben zu müssen. Und über solcherlei Hochmut sind schon viele gestolpert.

Hochmut ist es auch sich gegen Gott zu stellen, Ihm meinen sagen zu können was Er kann und was nicht, was Er darf und was nicht, was Er sagen darf und was nicht, wie Er sein darf und wie nicht.

Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.
(1.Kor. 15,10)

Keiner von uns hat sich selbst gemacht, deshalb sind wir durch Gottes Gnade was wir sind, im Natürlichen wie im Übernatürlich-Geistlichen.

Da mag der eine oder andere einwenden: Wenn ich mich oder meine Zeitgenossen anschaue, dann weiß ich nicht was daran Gnade sein soll.

Gottes Gnade ist es, dass wir nicht schlimmer, böser, und verdorbener sind als wir es sind. Gottes Gnade ist es, dass wir leben, dass wir Jahreszeiten haben und dadurch Nahrung und Kleidung und alles, was wir zum Leben benötigen.

Gott widersteht dem Hochmütigen, insbesondere in der Gemeinde; aber nicht nur dort. ER läßt sich auch von den Menschen, die Ihn für tot erklärt haben oder mindestens ignorieren oder bekämpfen nicht beständig ins Gesicht spucken. Das hat Er einmal getan, in Jesus Christus. Wenn wir Jesus ausschlagen, wenn wir Gottes Angebot Seiner personifizierten Gnade ausschlagen, dann gibt es keine Hoffnung für uns. Jesus sagt, dass der Zorn Gottes über uns bleibt, wenn wir Ihn nicht haben, an Ihn nicht glauben.

Hiob antwortete dem HERRN: Siehe, ich bin zu gering, was soll ich antworten? Ich will meine Hand auf meinen Mund legen. (Hiob 40,3-4)

Ich möchte dich einladen, schau in den Spiegel und bitte Gott dir zu zeigen, wie Er dich sieht. Und dann lass Ihn in dein Leben, wenn das noch nicht der Fall ist, lass Ihn das Zentrum deines Lebens werden und du musst nie mehr dein EGO aufplustern. Ein Kind Gottes hat das nicht mehr nötig: es weiß wer es ist. Und das reicht.

 

Weiterlesen