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28. Apr.
2024
Taking the Knee Blog-Post Bild

Taking the Knee

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott hat Jesus Christus erhöht und ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. Philipper 2,9-11

Inzwischen weitverbreitet ist eine bestimmte Erscheinung im Sport:

„Das Niederknien {auf ein Knie} ist eine symbolische Geste gegen Rassismus, bei der eine Person auf die Knie geht, anstatt bei der Hymne oder einem anderen Anlass aufzustehen.“

Man protestiert während dem Abspielen der Nationalhymne, also gegen das was diese repräsentiert. Es ist also keine Haltung der Ehrerbietung, was das Stehen bedeuten würde, sondern eine des Protestes, der Rebellion.

Das muss man inzwischen wissen, wenn man Texte liest, in denen es darum geht, dass jedes Knie sich beugen wird.

»Siehe, meinem Knecht wirds gelingen, er wird erhöht und sehr hoch erhaben sein.«
Jes. 52:13

Die Bibel versteht knien immer noch als einen Akt der Ehrerbietung, ja der Unterwerfung, die oft sogar im Staub endete.

Hier steht dass eine Zeit kommen wird, wo sich jedes Knie vor Jesus beugen wird, ja sogar die Verstorbenen werden ihre Knie beugen, weil Gott sie Auferwecken wird zum Gericht.

Demjenigen, der zu Lebzeiten und freiwillig vor Jesus auf die Knie gegangen ist, wird es nicht schwer fallen und er wird es freudig wieder tun, denn er gibt seinem HERRN und Erlöser die Ehre und die Anbetung die ihm gebührt.

Diejenigen die es weder freiwillig noch zu Lebzeiten getan haben, werden es dennoch tun, denn sie werden einen HERRN sehen der zu einem unbarmherzigen Gericht gekommen ist. Die Bibel spricht davon dass die Menschen bei der Ankunft Jesu sich in die Erde verkriechen und zu den Felsen sagen werden sie sollen über sie fallen.

Aber da nützen keine Atombombensicheren Bunker, keine Preperhöhlen. Niemand wird sich diesem Tag entziehen können, so sehr er sich auch fürchten mag und so weit er auch fliehen mag.

»Denn hierzu ist Christus gestorben und lebendig geworden, daß er herrsche sowohl über Tote als auch über Lebende.«
Röm. 14:9

Wir werden alle vor dem Richterstuhl Christi erscheinen. Wohl dem, der seinen Frieden mit diesem Richter bei Zeiten geschlossen hat. Wohl dem dem seine Sünden vergeben sind der sich gewaschen hat im Blut Jesu und Vergebung empfangen hat. Wohl dem der diesen Jesus mit Freuden und Jubel empfängt und weiß, dass nichts ihn mehr verklagen kann, weil sein Leben durch das Leben Jesu ausgetauscht wurde, weil er die Gerechtigkeit Jesu wie ein neues Kleid angezogen hat und nun in Jesus verborgen ist. Wohl dem der seine Rebellion gegen Gottes Sohn abgelegt hat und ihn zu seinem rechtmäßigen König gemacht hat. Der braucht sich vor nichts mehr zu fürchten, sondern kann sein Haupt erheben weil sich seine Erlösung genaht hat..

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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21. Apr.
2024
In wahrhaftiger Gemeinschaft Blog-Post Bild

In wahrhaftiger Gemeinschaft

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lasst uns wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus. Epheser 4,15

Kirche hat im Moment nicht gerade Hochkonjunktur. Die Skandale der letzten Jahre haben dazu geführt, dass sowohl diejenigen, die eigentlich schon lange austreten wollten, diesen Schritt nun tun, wie auch diejenigen, die eigentlich noch glauben wollen, aber mit der Institution nichts mehr zu tun haben wollen.

Der Umgang mit der Wahrheit war da sicherlich auch nicht hilfreich, die Leute am Gehen zu hindern.

Aber was nun?

Unser heutiger Vers steht im Kontext davon, dass Gemeinde / Kirche von Jesus mit Gaben beschenkt wurde, die zum gemeinsamen Wachstum des irdischen Leibes Jesu dienen sollten.

Christsein ohne Gemeinschaft ist in der Bibel nicht vorgesehen. Das ist ein unbiblisches Christsein.

»Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens.«
Eph 4:13

Jesus ist das Haupt eines Leibes mit unterschiedlichen Gliedern, die alle unterschiedlich sind, und sich gegenseitig brauchen.

Man kann alleine an „einen Gott“ glauben, aber nicht an den Gott Jesus Christus.

Der verlangt von uns, dass wir uns in die Gemeinschaft hineinbegeben, denn nur sie gibt uns die Gelegenheit „die Wahrheit in Liebe zu sagen“ zu üben. Und nur in ihr wird sichtbar, wenn wir das mal nicht machen. Der Heilige Geist hilft uns gegenseitig aufeinander achtzuhaben und seine Gaben können auch dazu gebraucht werden, die eine oder andere dunkle Seite unseres Lebens aufzudecken.

Wir sollen zu Jesus, dem Haupt, hinwachsen. Das geschieht in diesem Leben nicht ohne Schmerzen.

Oft haben Jugendliche die schnell wachsen, Wachstumsschmerzen. Nicht nur dann, wenn sie sich erst wieder an ihre neue Größe gewöhnen müssen, wo sie überall anstoßen. Nein oft sind auch die Knochen selbst davon betroffen.

In der Gemeinde stoßen wir auch gelegentlich an, weil sich unsere Ecken und Kanten zeigen, die Jesus abschleifen will.

»Aus ihm wird der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch jedes der Unterstützung ‹dienende› Gelenk, …. und ‹so› wirkt er das Wachstum des Leibes zu seiner Selbstauferbauung in Liebe.«
Eph 4:16

Wer keine Schmerzen haben will, bleibt Zuhause, aber er wird auch nicht verändert. Und möglicherweise wächst er auch nicht, weil ihm die Nahrung und die Herausforderung fehlt.

Habe ich das jetzt in Liebe gesagt? Möglicherweise hast du das Gefühl, dass ich dir auf die Füße getreten bin.

Das liegt in der Natur der Wahrheit, dass sie manchmal auf die Füße tritt und das bewusst.

Jesus konnte sehr direkt sein, wenn es um die Wahrheit ging. Jetzt kannst du zurückweichen, dich abkehren und schmollen oder Jesus dankbar sein, dass Er dich genug liebt dir die Wahrheit zu sagen.

Eugen

Foto von Felix Mittermeier: https://www.pexels.com/de-de/foto/worms-eyeview-von-grunen-baumen-957024/

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14. Apr.
2024
Die Kraft die wir brauchen! Blog-Post Bild

Die Kraft die wir brauchen!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott rüstet mich mit Kraft. Psalm 18,33

Der vollständige Text von Ps 18:33 lautet „Gott umgürtet mich mit Kraft und untadelig macht er meinen Weg.“
Wörtlich heißt es Gott legt auf mich Kraft / Stärke, einen vollkommenen Weg gibt er mir.
Als neutestamentliche Gläubige erkennen wir hier mehr, als David selbst gesehen haben mag, als er diesen Psalm schrieb. Er schrieb ihn „an dem Tag, als der HERR ihn gerettet hatte aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls.“ (V1)
Lange schien es nicht so zu sein, dass David sicher war. Immer wieder waren Sauls Häscher hinter ihm her und spürten ihn, oft dank Verrats, in alle Löchern und Winkeln auf, in denen er sich verkrochen hatte.
Aber nun war diese Zeit vorbei und er hatte Ruhe gefunden.
Wir finden Ruhe in unserem HERRN Jesus Christus, der unser „Friede unser Schalom“ ist.

»Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein …«
Apg 1:8

Er der von sich sagte: Ich bin der Weg, ist zu unserem vollkommenen Weg geworden, der, wenn wir ihn beschreiten, uns zum Vater und zum himmlischen Frieden führt. Bis wir im ewigen Leben dahin kommen brauchen wir Kraft, die Kraft, von der David sagt, dass Gott sie auf ihn gelegt hatte. Jesus ermutigte sein Jünger in Jerusalem zu bleiben, bis sie angetan würden mit der Kraft aus der Höhe, die Kraft, die David hier besingt, die Gott auf ihn gelegt hat.
Jesus spricht davon, dass diese Kraft jeder haben kann, nicht nur Könige, jeder der Ihm nachfolgt. Und Er weiß, dass wir diese Kraft, neben der Wiedergeburt, mehr als alles andere brauchen. Wir können nicht darauf verzichten. Wenn wir meinen, dass wir das können, dann geht es uns wie den Galatern, die in der Kraft des Heiligen Geistes begannen, aber bald nicht mehr aus der Kraft und Gnade des Geistes lebten und dann ihren Glauben wieder in der eigenen Kraft lebten und in Gesetzlichkeit abglitten.

»Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr’s denn nun im Fleisch vollenden?«
Gal 3:3

Und dann ist es eine Frage der menschlichen Kraft. Deshalb sind gesetzliche Christen oft Menschen, die über lange Zeit „aus eigener Kraft“ glauben und den Glauben leben, ja sogar evangelisieren und missionieren.
Aber sie werden unbarmherzig gegenüber denen, die diese Kraft nicht haben, die nicht ihre natürliche Begabung andere zu überzeugen haben, und nicht so viele bis gar keine „Bekehrungen“ vorweisen können.
Wir brauchen die Kraft des Heiligen Geistes, um unser Leben in Gnade und in unseren geistlichen Begabungen leben zu können, damit wir gnädig, geduldig und freundlich, zuallererst mit den Mitchristen und dann den Menschen die Jesus noch nicht kennen, umgehen können.

Foto von Alex Kinkate: https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-mit-niedrigem-winkel-der-auf-asphaltstrasse-geht-421160/

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31. März
2024
Der Tod konnte ihn nicht halten Blog-Post Bild

Der Tod konnte ihn nicht halten

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Offenbarung 1,18

In unserem Gang durch das Johannesevangelium wird immer wieder deutlich, wie sehr Jesus die Situationen unter Seiner Kontrolle hat. Es gibt keinen Augenblick, der Ihm entgleitet, von dem Er überrascht wäre. Jesu Tod war nicht ein Justizirrtum, nicht ein Versehen, das hätte verhindert werden können, denn sein Tod diente nicht den menschlichen Wünschen, einen unbequemen Querulanten loszuwerden.

Jesus ging bewusst in den Tod, nicht als Selbstmord, sondern als Opfer für unsere Sünden. Die jüdischen Führer instrumentalisierten das Volk und die Römer, ihn umbringen zu lassen. Aber letztendlich waren auch sie nur Instrumente in der Hand des lebendigen Gottes und seines Sohnes (vgl. Apg.4:27+28).

Jesus macht es unmissverständlich deutlich:
Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, um es wieder zunehmen. 18; Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wieder zunehmen.“(John 10:17-18a)

»…Jesus Christus, der den Tod zunichte gemacht, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium.«
2.Tim. 1:10

Kein Mensch hat diese Vollmacht, nur der Sohn Gottes, der Mensch geworden war. Zu sagen, dass Jesus nur Mensch war und nur quasi seine Identität als Sohn Gottes geblieben ist und Er, alles, was Er tat, nur aus der Kraft des Heiligen Geistes tat, geht an der Tatsache vorbei, dass in Ihm zwei Naturen waren, die menschliche und die göttliche. Jesus verzichtete auf die Ausübung der göttlichen Attribute. Aber Er war ganz Gott und deshalb konnte Er sein Leben geben und es wieder nehmen. Deshalb konnte Ihn der Tod nicht halten.

» Den hat Gott auferweckt, nachdem er die Wehen des Todes aufgelöst hatte, wie es denn nicht möglich war, dass er von ihm behalten würde.«
Apg. 2:24

War sein Tod dadurch für Ihn einfacher?
Nein! Das Leiden war für den Heiligen, der von keiner Sünde wusste, unvorstellbar schlimmer als für uns. Denn Er litt nicht nur, sondern Er wurde in seinem Leiden auch für uns zur Sünde gemacht, damit Er sie mit Seinem menschlichen Leib ans Kreuz trug, damit sie mit Ihm gerichtet und entmachtet wird. Er hat der Sünde und dem Tod die Macht genommen, deshalb kann Er sagen, dass Er die Schlüssel des Todes und der Hölle an sich genommen hat. Die Hölle ist nicht der Ort über den der Teufel die Macht hat. Die Hölle ist in Jesu Gewalt und Er kann dorthin senden, wen Er will. Und seien wir uns gewiss, dass Er von dieser Gewalt Gebrauch machen wird, wenn Er wieder kommt.

Bis dahin haben wir alle Gelegenheit unsere Knie freiwillig vor diesem König zu beugen, unser Leben in Seine Hände zu legen und zu erleben, dass dann für uns die Schrecken der Sünde, des Todes und der Hölle ihre Macht verlieren.

Foto von Pixabay: https://www.pexels.com/de-de/foto/silhouette-der-person-die-neben-kreuz-wahrend-des-sonnenuntergangs-steht-54333/

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24. März
2024
Gottes Segen bleibt! Blog-Post Bild

Gottes Segen bleibt!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Was du, HERR, segnest, das ist gesegnet ewiglich. 1.Chronik 17,27

Dies ist der Abschluss eines Gebetes, das David betete, nachdem ihm durch den Propheten Nathan verheißen wurde, dass sein Nachkomme, der nach dem Tod Davids aufstehen wird, Gott ein Haus bauen werde und dieser Sohn für immer auf seinem Thron regieren werde.

David dachte, dass dies Salomo sein würde, was aber ein Trugschluss war. Zwar regierten seine Nachkommen bis zum Untergang des jüdischen Staates 587 in Jerusalem. Aber Salomo verstand es durch seinen Abfall von Gott das goldene Zeitalter, so schnell es gekommen war, wieder zu beenden. Manche von Davids Nachkommen folgten Gott wie David nach, aber viele eben auch nicht, was den Zorn Gottes über 400 Jahre lang zu einem unumkehrbaren Maß reizte.

auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen.
Matth. 16:18

Und dennoch hielt Gott an seinem Versprechen fest, da er zum Zeitpunkt, als er es gab, schon die Geschichte kannte, die sich entfalten würde. Am Ende kam der Nachkomme, Jesus, geboren in Bethlehem, der Geburtsstadt Davids, aus dem Geschlecht Davids. Und Er baute dem Herrn ein Haus, nicht mit Händen gemacht, nicht mit menschlichen Reichtümern verziert und ausgestattet, sondern mit geistlichen Reichtümern, die sich dieser Sohn durch Seinen Tod erworben hat. Ja Er baut an diesem Haus, bis dass er wieder kommt. Denn dieses Haus ist die Gemeinde des lebendigen Gottes.

Und ja, Jesus sitzt auf dem Thron und regiert. Gott sein Vater hat ihn zum Haupt über alles für die Gemeinde gemacht. Er hat ihm alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben. Auch wenn scheinbar davon im Moment nicht so viel zu spüren zu sein scheint, ist seine Herrschaft real.

Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
Röm. 8:31

Seine Gemeinde wird gebaut inmitten von einer Verfolgung, wie sie die Welt noch nie gesehen hat. „Weltweit sind mehr als 365 Millionen Christen in 78 Ländern wegen ihres Glaubens intensiver Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. In den 50 Ländern des Weltverfolgungsindex gilt dies sogar in einem sehr hohen bis extremen Maß. Davon betroffen sind 317 Millionen der dort lebenden 756 Millionen Christen.“ So ist es bei Open Doors zu lesen. Mehr als 5600 Christen wurden im Jahr 2022 wegen ihres Glaubens getötet.

Und dennoch wächst Jesu Gemeinde gerade da, wo man es nicht erwarten würde, wie z.B. im Iran. Jesus ist die Erfüllung des Segens Gottes über David und die Gemeinde Jesu ist es mit ihm.

Bild von congerdesign auf Pixabay

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