Blog

Hier findest du alle wichtigen Neuigkeiten sowie Artikel zu aktuellen Themen.
11. Jan.
2026
Die Sonne der Gerechtigkeit Blog-Post Bild

Die Sonne der Gerechtigkeit

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott spricht: Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln. Maleachi 3,20

Nach der „Sonne der Gerechtigkeit“ ist auch ein Kirchenlied benannt und steht am Anfang dieses Liedes.

Das Lied gibt das Verständnis wieder was unter der „Sonne der Gerechtigkeit“ wahrscheinlich auch in der Bibel verstanden werden kann.

Jesus ist das Licht der Welt, das aufgeht über einem Volk das im Dunkeln ist.

Otto Riethmüller hatte ca. 1930 das Lied aus unterschiedlichen Liedern zusammengestellt und um jeweils die 5 Zeile erweitert. Insgesamt hat es inzwischen 7 Strophen. Hier will ich mal 2 zitieren.

1) Sonne der Gerechtigkeit,
gehe auf zu unsrer Zeit;
brich in deiner Kirche an,
dass die Welt es sehen kann.
Erbarm dich, Herr.

2) Weck die tote Christenheit
aus dem Schlaf der Sicherheit;
mache deinen Ruhm bekannt
überall im ganzen Land.
Erbarm dich, Herr.

Jesus sollte für Reithmüller wieder erstrahlen, sollte in einer Zeit, die immer mehr im Chaos zu versinken drohte, aufstrahlen und die tote Christenheit wieder aufwecken.

Es scheint, als ob dieses Lied wieder neu an Aktualität gewinnt. Die westliche Christenheit, soweit sie in den großen Kirchen sich darstellt, ist dem woken Wahn verfallen und biedert sich dem Zeitgeist an und macht bei allem mit, was dieser vorgibt. Leider macht diese Entwicklung auch vor vielen Freikirchen nicht halt, von denen viele schon lange der liberalen, gottlosen Theologie ihre Türen auftaten und nun eben auch dem Zeitgeist hinterherhecheln.

Es ist finster in unserem Land geworden. Aber wenn es am dunkelsten ist, dann ist das wahre Licht auch wieder sichtbar. Also gibt es Hoffnung für die Gemeinde Jesu, dass sich eben Licht und Finsternis unterscheiden.

Denn wenn gleichgeschlechtliche Ehe, Polygamie, Transsexualität, Abtreibungsbefürwortung, „die Bibel in gerechter Sprache“ in einer Kirche beheimatet sind, dann ist das Licht ausgegangen.

Unser obiger Vers sagt nicht umsonst:

»Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln.«

Es ist das Versprechen Gottes an die Menschen, die ihn und seinen Namen fürchten, dass ihnen die Sonne der Gerechtigkeit aufgeht, dass Jesus erscheint, einzieht und regiert.

Den Namen Gottes, JAHWEH, zu fürchten bedeutet, dass wir uns unter die Tatsache beugen, dass „Gott ist“. JAHWEH ist das zum Namen gewordene „Ich bin, der ich bin“. Ich bin immer, ich bin derselbe, ich ändere mich nicht, ich ändere meine Maßstäbe, meine Meinung, mein Denken, mein Handeln nicht. Ich passe mich nicht dem Zeitgeist an, denn ich bin souverän und ich will, dass ihr auf mein unveränderliches Wort hört.

Wenn wir das tun, dann erscheint die Sonne der Gerechtigkeit in unserem Leben wieder, wieder neu, vielleicht zum ersten Mal.

Dann wird es Licht! Weil sein Licht scheinen und leuchten darf, weil wir ihn suchen und er sich finden lässt.

Ja Gott ist ein gerechter Gott, aber seine Gerechtigkeit ist seine Gerechtigkeit. Sie misst sich an nichts anderem, als an seiner eigenen Vorstellung von Gerechtigkeit. Sie beugt sich nicht den neuesten Trends des politisch-kulturellen Monoblocks der herrschenden Klasse. Und er wird als gerechter Richter alle diejenigen, die meinen, durch eigene religiösen Anstrengungen sich selbst selig sprechen zu können, einen Strich durch die Rechnung machen. Egal wie diese religiösen Anstrengungen aussehen mögen.

Da der Mensch unverbesserlich religiös ist, sind alle seine Lebensäußerungen letztlich religiöser Natur. Das beginnt bei der Natur-Vergötzung und endet bei der Selbst-Vergötzung, die nichts Höheres kennt als das eigene Selbst, den eigenen Erfolg, den eigenen Ruhm, die eigene Ehre, den eigenen Lustgewinn, die eigene vollste Zufriedenheit.

Nur der, der all dem entsagt und das eine Gebot lebt, das Gott uns gegeben hat:

»Und du sollst den HERRN (Jahweh), deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allem Vermögen.«
5.Mo 6:5 

Und dann noch den zweiten Teil dieses, Gebots, den Jesus in Luk. 10:27 aus 3.Mo 19:18 dazu stellt:

 »… Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; denn ich bin der HERR.«
3.Mo 19:18

Nur der wird erleben, dass die Sonne der Gerechtigkeit ihm scheint, ihm gewogen ist. Und wenn er in Demut, wissend, dass keiner vor Gott gerecht sein kann, Gottes Gnadengeschenk der Vergebung und der Gerechtmachung durch Jesus Christus annimmt, dann wird diese Sonne gnädig auf ihn scheinen und ihn mit Heilung seines inneren Menschen, seiner Beziehung zu Gott und seiner Beziehung zu seinen Mitmenschen beschenken.

Foto von Pixabay: https://www.pexels.com/de-de/foto/wolkenmeer-355508/

Weiterlesen
04. Jan.
2026
Was macht Gott neu? Blog-Post Bild

Was macht Gott neu?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu! Offenbarung 21,5

Das ist die beste Botschaft nach der Botschaft von der Erlösung durch Jesus Christus. Ja eigentlich ist es das Ziel von Jesu Erlösungshandel. Denn Jesus kam um eine Menschheit aus einer kaputten und verlorenen Welt zu erlösen, für eine neue von ihm schon in Vorbereitung befindlichen Welt. Sein Wort ist darin klar, darin, dass es nicht um eine generalüberholte Welt geht, sondern um eine ganz neue Schöpfung, denn Jesus sagt:

»Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.«
Math. 24:35

Aber diese Vorstellung ist für den Menschen des 21. Jahrhunderts so weit weg, wie die entfernteste Galaxie.
Für die Menschen früherer Jahrhunderte war es tatsächlich ein Trost: „Ja Gott macht einen neuen Himmel und eine neue Erde in der Gerechtigkeit wohnt und da darf ich hin.“
Der Materialismus, der Glaube an die „ewige Existenz“ und „Allmacht“ der Materie, hat uns dem Gedanken an Gott und seine Pläne mit dieser und der zukünftigen Welt völlig entfremdet.
Deshalb klammern wir uns an diese Welt, als gäbe es nur diese. Deshalb müssen wir sie mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln retten, müssen das Klima retten, koste es was es wolle. Und davon zu sprechen, dass diese Welt sowieso vergeht ist in den Materialismus- und Klimarettungsgläubigen ein Sakrileg.
Dabei sagen auch die Astronomen ganz klar, dass die Erde eines Tages (in ca. 7,5 Mrd Jahren) im Sonnenfeuer vergehen wird, wenn sich die Sonne in ihrem Endstadium zu einem roten Riesen aufbläht. Aber schon in 1Mrd Jahren wird die Erde unbewohnbar sein.
Also hat die Erde keine unendliche Existenz. Dann kann man sich auch an den Gedanken gewöhnen, dass Gott mit ihr schon früher ein Ende machen kann - oder etwa nicht?
Aber die Tatsache, dass Gott größer ist, ja sein muss, als die geschaffene Welt, ist, angesichts der unendlichen Größe der Ausdehnung und Masse des Kosmos, für den Menschen, der sich nicht von Gott in dessen Bild geschaffen sieht, sondern von der Amöbe seinen Ursprung annehmend, eine Vorstellung die ihn komplett überfordert.
Denn obwohl wir in vielem fast schon an Größenwahn und an einem Gott-Komplex leiden (wenn man an unseren Welt- und Klimarettungswahn denkt), macht uns die Vorstellung, dass wir ein Zufallsprodukt der Evolution sind, eben doch auch klein und unbedeutend. Und wir können uns weder unser geschaffen sein im Bild Gottes noch unseren Bildner in seinen wirklichen Dimensionen vorstellen.
Nur wenn wir verstehen, dass wir dem Denken und Wunsch Gottes entsprungen sind, als sein Abbild in der Schöpfung, uns als Ausdruck seiner sichtbaren Herrschaft verstehen, können wir auch begreifen, dass er, für seine ihm am Herzen liegenden Geschöpfe, eine neue Heimat vorbereitet.

»Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: 5 was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? 6 Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt. 7 Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk, alles hast du unter seine Füße getan: 8 Schafe und Rinder allzumal, dazu auch die wilden Tiere, 9 die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer und alles, was die Meere durchzieht.«
Psalm 8:4-9

Da die Menschen zur Zeit der Verfasserschaft der Psalmen durchaus eine Vorstellung von der Welt hatten, welche die Unermesslichkeit des Alls auch in ihren Augen darstellte, wenn sie vom „Himmel und aller Himmel Himmel“ redeten, ist der Vergleich Himmel und Mensch in diesem Psalm nicht naiv verniedlichend.
Sie wussten damals, wie wir heute, von dem völligen Missverhältnis zwischen der Schöpfung und dem Schöpfer, wie viel größer er war, wie viel mächtiger er war, als jede irdische Manifestation von Macht. Und dennoch sahen sie, wie Gott den Menschen nur wenig niedriger als Gott gemacht hat. Es ist etwas Geheimnisvolles am Menschen, das nur der erahnt, der seine Gottebenbildlichkeit anfängt glaubensvoll aus Gottes Hand anzunehmen. Dann werden wir ermessen, weshalb Gott seinen eigenen Sohn aus der Ewigkeit in die Zeit schickt, um uns zu retten und für die Ewigkeit zuzubereiten.
Dann können wir auch begreifen, dass er für sich und uns, um mit uns zusammen zu sein, einen neuen Ort schafft, wo das möglich ist.

Foto von Akil Mazumder: https://www.pexels.com/de-de/foto/person-die-eine-grune-pflanze-halt-1072824/

Weiterlesen
28. Dez.
2025
Prüfet alles! Blog-Post Bild

Prüfet alles!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Prüft alles und behaltet das Gute! 1.Thessalonicher 5,21

Das Jahr ist vorbei und kaum einer erinnert sich an die Jahreslosung, die dieses Jahr begleiten sollte.
Wenn man dieses Wort auf das vergangene Jahr anwendet, dann ergibt sich eine interessante Aufgabe.
Wendet man es auf die allgemeine Situation an, dann stellt man fest, dass bei allem Prüfen der Aussagen, die man in der Öffentlichkeit, besonders von unseren leitenden Politikern, gehört hat, man vieles in die runde Ablage legen kann.
Was wurde uns alles vor der Wahl versprochen, und wie viele von den Versprechen wurden dann in ihr Gegenteil verkehrt. Es ist des Menschen Vorrecht auch über das Vergessen zu verfügen, aber mit diesem Vergessen rechnen viele unserer Mächtigen.
Wenn wir sie an ihren Worten messen, sie prüfen, dann muss das Urteil eigentlich vernichtend ausfallen.
Nun können wir uns an der Politik aufhalten und abarbeiten und über die da droben schimpfen. Aber, die Frage ist, was wir selbst alles versprochen haben und was davon wir dann effektiv gehalten haben?
Auch da wird, wenn die Prüfung offen und ehrlich ausfällt uns gelegentlich das Gesicht entgleiten.
Ist es dann noch sinnvoll, das Prüfen? Ist das nicht frustrierend und entmutigend?
Wir sind in gewisser Weise dazu „verdammt“ zu prüfen, denn wir, als wir in Adam uns für die Frucht vom Baum der Erkenntnis entschieden, wollten ja in der Lage sein Gutes und Böses zu kennen und zu wissen. Und dazu müssen wir das Eine vom Anderen unterscheiden.
Wir müssen, ob wir wollen oder nicht, täglich entscheiden, ob eine Sache gut oder schlecht ist, ob wir sie wollen oder nicht. Wir müssen prüfen, ob das was uns gesagt, versprochen, als Tatsachen dargestellt wird, tatsächlich so ist.
Und als Christen müssen wir das in einer sich stetig hinsichtlich der Werte und Maßstäbe wandelnden Gesellschaft und Kultur umso mehr machen, da wir uns immer wieder neu zu dieser Kultur und Gesellschaft positionieren müssen. Denn ob wir wollen oder nicht, wir werden durch sie sozialisiert, geprägt und zu bestimmtem Denken und Handeln ge- und verleitet.
Allerdings ist es ermüdend und man ist geneigt, einfach mit dem Strom mitzuschwimmen. Aber unsere Richtung muss immer gegen den Strom sein. Tote Fische schwimmen mit dem Strom. Solche Toten Fische waren wir bevor wir Christen geworden sind:

»Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden, 2 in denen ihr früher gelebt habt nach der Art dieser Welt, unter dem Mächtigen, der in der Luft herrscht, nämlich dem Geist, der zu dieser Zeit am Werk ist in den Kindern des Ungehorsams.«
Eph 2:1+2

Wenn wir gegen den Strom schwimmen, ist das anstrengend und braucht Kraft. Aber wir haben Gottes Zusage:

»Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen 31 aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.«
Jes 40:30+31

Deshalb lasst uns das alte Jahr mit diesem Auftrag, alles zu Prüfen und das Gute (so es etwas Gutes gibt) zu behalten, abschließen und es im neuen Jahr wieder neu tun.
Gottes Wort sagt uns:

»Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.«
Spr 14:34

Wir haben die Aufgabe Gottes Gerechtigkeit zu leben, sie in unserem eigenen Leben auszuleben und in das Leben unserer Umwelt hineinzutragen. Und je mehr wir das tun um so mehr sind wir ein Sauerteig, der den ganzen Teig durchsäuert. Und wenn Gott uns gnädig ist, wird er unserer Nation auch noch mal eine Zeit geben, in der ER sie erhöhen kann.

Foto von lil artsy: https://www.pexels.com/de-de/foto/selektives-fokusfoto-der-lupe-1194775/

Weiterlesen
21. Dez.
2025
Jesus Christus kam für ... Blog-Post Bild

Jesus Christus kam für ...

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Meine Hand hat alles gemacht, was da ist, spricht der HERR. Ich sehe aber auf den Elenden und auf den, der zerbrochenen Geistes ist und der erzittert vor meinem Wort. Jesaja 66,2 Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig - nicht um der Werke willen, die wir in Gerechtigkeit getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit. Titus 3,4-5

Man wird es in den kommenden Tagen wieder landauf landab hören. Dieses Zitat, was suggeriert, das der Friede auf Erden allen Menschen zugutekommen soll.
Luk 2:14 »Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!« (Nach der Lutherübersetzung von 1545)
Dass es sich bei den Menschen um die Menschen seines Wohlgefallens handelt, geht aus dem griechischen Text hervor. Da ist ein großer Unterschied zwischen dem Nominativ und dem Genitiv.
Wenn Jesu Kommen Friede für alle Menschen bedeutet, dann hat er mit seinem Kommen komplett versagt. Denn es ist kein Friede in der Welt und war keiner, zu keiner Zeit seit seinem Kommen. Dann haben die Spötter recht, wenn sie Zweifel äußern, an der christlichen Botschaft und der Macht dessen, den sie verkündet.
Wenn aber sein Friede nur die erreicht und verändert denen sein Wohlgefallen gilt, dann ist weder seine Botschaft noch seine Macht anzuzweifeln. Denn die Menschen, die ihm nachgefolgt sind und seine Jünger geworden sind, erleben einen Frieden, den die Welt nicht kennt. Zuerst den Frieden mit Gott, dann den inneren Frieden und dann den Frieden mit anderen, wenngleich der nicht immer zu halten ist.
Denn es ist schwer den Frieden zu leben, wenns dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Da ist dann die Herausforderung an den Christen mit jedem Frieden zu halten, auch wenn es schwerfällt.
Kann man daraus Politik machen?
Man kann versuchen in Frieden zu leben. Aber es gibt das Sprichwort, „wer den Frieden will, muss für den Krieg gerüstet sein“. Basierend auf dem obigen Sprichwort scheint daran etwas Wahres zu sein. Und in einem Gemeinwesen sind auch wir Christen in der Verantwortung der Tatsache, dass der Friede und die Freiheit ein hohes Gut ist, das es wert sein sollte, auch verteidigt zu werden, nüchtern entgegenzusehen und entsprechend zu handeln.
Für Christen ist der Friede, der im eigenen Herzen beginnt, eines der höchsten Güter, die es geben kann. Denn er beginnt mit dem höchsten Gut, dem Geschenk Gottes an die Menschen, seinen Sohn Jesus Christus, der für uns lebte, litt, starb und auferstand, damit wir Frieden haben können.
Daher ist ihn zu verkünden die nobelste Aufgabe, die wir als Christen haben. Zu einem Leben mit Jesus Christus einzuladen, ist das beste Heilmittel für diese Welt.
Es ist das beste Heilmittel für kranke Herzen, kranke Seelen, kranke Beziehungen, Ehen, Freundschaften, Familien.
Wenn Jesus unser Herr und Erlöser ist, dann fließt Heilung und Heilungskraft in unser Inneres, die auch unserem Leib guttut, und über unser Denken, Reden und Handeln in unsere Umwelt hinaus fließt. Unser Umfeld wird davon ergriffen und die Gesellschaft gesundet, weil Misstrauen, Hass, Abgrenzung, Untreue, Unzuverlässigkeit, Unmoral etc. abnehmen und vertrauensvolle Beziehungen entstehen, in denen gegebene Versprechen gehalten werden, Verträge verbindlich sind, man sein Bestes gibt und die Gemeinschaft prosperiert.
Wo das Evangelium von Jesus Christus hinkommt, hat es eine explosiv verändernde Kraft.
Auch wenn der Westen mit Sicherheit kein Paradies ist, so sind die wissenschaftlichen, technischen und kulturellen Leistungen, von denen heute die ganze Welt profitiert, ohne das „christliche Abendland“ undenkbar.
Das Evangelium wird nicht von allen Menschen gerne gehört, aufgenommen und darf bei ihnen seine Kraft entfalten. Und das ist eben nicht eine Frage des Wollens oder Könnens. Es ist auch eine Frage von Gottes souveräner Gnadenwahl, wie auch unsere Verse heute deutlich machen.
Aber da wo Gott so gnädig ist, den Samen des Evangeliums aufgehen zu lassen, da ist es unaufhaltsam, unbesiegbar, unwiderstehlich.
Das wissen alle totalitären Regime. Deshalb versuchen sie es seit Jesu Kommen, zu unterdrücken und auszulöschen.
Aber Jesus sagte es Petrus: "Auf dieses Bekenntnis, dass ich der Sohn des lebendigen Gottes bin und in diese Welt gekommen bin, auf dieses Bekenntnis werde ich meine Gemeinde bauen und die Pforten der Hölle werden sie, die Gemeinde, die dieses Evangelium predigt, nicht überwinden."

Weiterlesen
14. Dez.
2025
Sprich nur ein Wort ... Blog-Post Bild

Sprich nur ein Wort ...

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der Hauptmann bat Jesus: Sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird gesund. Lukas 7,7

Was war das für ein Mann, der nach Jesus rufen lässt und die Ältesten von Kapernaum schickt. Es wird gesagt dass er die Nation der Juden liebte und ihnen in Kapernaum eine Synagoge gebaut hatte. Die Ältesten sagen Jesus: Er ist es wert, dass du zu ihm gehst.
War er auch davon überzeugt, dass er es wert ist?
Nein, absolut nicht. Er sagt ich bin es nicht wert dass du in mein Haus kommst. Aber Sprich nur ein Wort und mein Knecht wird gesund.
Diese Demut unterscheidet ihn von allen seinen Zeitgenossen, sowohl den Römern als auch den Juden.
Letztere fanden, dass sie das Recht hatten jemanden für wert und unwert zu beurteilen. Der Hauptmann, dessen Namen nicht mal genannt wird, findet, dass er es nicht wert ist, dass er kein Recht hat, etwas von Jesus zu verlangen.
Aber bitten konnte er ihn schon.
Er war ein Mann, der sich als Römer nichts auf sich und seine Frömmigkeit oder Gerechtigkeit einbildete. Dennoch wusste er wer er war. Er war in einer Befehlshierarchie und in der hatte er Autorität, zu befehlen und Gehorsam zu erwarten.
Und so sah er auch diesen Jesus, von dem er hörte.
Aber er muss eine Vorstellung von Jesus gehabt haben, die über das Menschliche hinausging. Kein römischer, griechischer oder jüdischer Arzt, wäre zu dem in der Lage gewesen, was er sich von Jesus erhoffte.
Er hatte den Glauben, dass Jesus in seinem Herrschaftsbereich ebensolche Autorität hatte wie er in seinem eigenen. Und dieser Herrschaftsbereich überstieg „seine Gehaltsstufe“ bei weitem.
Er musste glauben, dass Jesus Autorität hat über die Dinge, über die ein Sterblicher keine Autorität hat, über Krankheit, Tod, Gebundenheit.
Und in dieser Überzeugung bittet er Jesus.
Deshalb sagt Jesus dann auch, dass er in ganz Israel keinen solchen Glauben gesehen hat.
Der Hauptmann war allen seinen Zeitgenossen in diesem Punkt meilenweit voraus. Er sah Jesus offensichtlich als ein Wesen, das über der irdischen Begrenztheit stand und über sie hinaus handeln konnte.
Sprich nur ein Wort, ein Logos. Es ist nicht mal ein Rhema, ein besonderes Wort, ein Wort in eine spezielle Situation. Nein, wenn Jesus Heilung über seinem Knecht aussprechen würde, dann würde das genug sein. Es würde einfach so sein, der Knecht würde gesund sein. Und so geschieht es auch.
Hier verknüpfen sich die Liebe und das Mitleid des Hauptmanns für seinen Knecht mit dem Glauben an einen Großen Gott, der spricht und es geschieht.
Wenn wir wissen, wer wir sind, dass wir aus uns es nicht wert sind, dass Gott uns hilft, und wissen wer Gott ist, dass aber er in seiner unendlichen Größe und Güte gerne hilft und über alle Machtmittel verfügt uns zu helfen, dann werden wir nie eine Bitte umsonst äußern. Mag sein, dass sie nicht immer exakt so beantwortet wird, wie wir uns das vorstellen. Aber sie wird nie ungehört verhallen.
Denn Gott widersteht dem Hochmütigen, aber dem Demütigen gibt er Gnade. Und Johannes sagt, dass wir von dieser Gnade immer und immer wieder nehmen können, weil sie sich nie erschöpft.

Foto von Miguel Á. Padriñán: https://www.pexels.com/de-de/foto/rosa-hintergrund-mit-sprechblase-1111369/

Weiterlesen