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08. Mai
2022
Coming out - aus der Finsternis Blog-Post Bild

Coming out - aus der Finsternis

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Die Blinden will ich auf dem Wege leiten, den sie nicht wissen; ich will sie führen auf den Steigen, die sie nicht kennen. Jesaja 42,16 Gott hat euch berufen aus der Finsternis in sein wunderbares Licht. 1.Petrus 2,9

Einige der Wunder, die Jesus tat, waren die, dass Er Menschen, die blind waren, die nicht mehr sehen konnten, ihre Sehfähigkeit wieder herstellte.

Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf
(Matt. 11:5a)

Und seither haben immer wieder Menschen erlebt wie Jesus, obwohl Er auferstanden ist und in den Himmel zurückgekehrt ist, sie körperlich heilte, sie wieder gehen oder sehen konnten und von sonstigen körperlichen Leiden befreit wurden. Nicht umsonst spricht man auch von Zeichen in diesem Fall. Diese Zeichen sollte auf etwas hinweisen, das noch viel wichtiger ist.

Die Aufklärung nahm für sich in Anspruch, die Menschen aus der Finsternis der Unwissenheit in das Licht des Wissens zu führen.

Aber die noch bedeutendere Finsternis konnte auch sie nicht beenden: die geistliche Finsternis, die hereinbrach, als die Menschen das Licht des ewigen Gottes gegen die Funzel eines geschaffenen Wesens und seiner Verführungskünste eintauschten. Satan gab sich als Licht aus, nur um die Menschen in die Finsternis zu führen und in der Finsternis der Sünde und des Verderbens gefangenzuhalten.

In der Aufklärung gelang es dem Teufel erneut sich als „Engel des Lichts“ zu gerieren, um die Menschen vom ewigen Licht abzuziehen, ja es gelang ihm sogar die Finsternis in den Tempel Gottes hineinzutragen. Aber Gott sei Dank! Jesus, das Licht der Welt kann nicht von Satan ausgelöscht werden.
Das versuchte er am Kreuz und dachte, es hätte geklappt als Jesus schrie: „Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen?“ Aber er täuschte sich, denn am Ende sagte Jesus: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist.“
Und damit war der Sieg Jesu und die Niederlage des Teufels besiegelt. Jesus und Sein Licht sind nicht auszulöschen, seitdem Er von den Toten auferstand, seitdem Er in den Himmel zurückkehrte und nun regiert.

und den Armen wird das Evangelium verkündet..
( Matt. 11:5 b)

Jesus zieht, wen immer, wann immer, wo immer Er will aus der Finsternis in Sein Licht. Wenn du das Gefühl hast, du hockst in einem finsteren Loch, rufe Jesus Christus an und Er wird dich hören und herausführen.
Jesaja 42:16 geht noch weiter: „Die Finsternis vor ihren Augen mache ich zu Licht; was krumm ist, mache ich gerade.“
Jesus will dich aus deiner Finsternis, in der du sitzt, herausholen. Lass dich auf Ihn ein und du wirst es nicht bereuen.

 

Foto von Soly Moses von Pexels

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01. Mai
2022
"… aber  seid getrost …“ Blog-Post Bild

"… aber seid getrost …“

veröffentlicht in Monatsbrief von Jürgen

Viele kennen den Vers aus Joh. 16:33. Jesus spricht zu seinen Jüngern von Angst: «In der Welt habt Ihr Angst». Und wenn wir uns umschauen, finden wir genug, was uns Angst einflössen kann.

Da sind vielleicht unsere eigenen Probleme, die uns Angst einflößen können, wie Angst vor Krankheit, Sorge um den Job, Ängste um Ehe und Familie, Sorgen um die Kinder (selbst wenn sie aus dem Haus sind). Darüber hinaus aber sind viele weitere Themen, mit denen wir von aussen schon fast bombardiert werden und die ebenfalls dazu führen können, dass uns Ängste beschleichen. Bis vor Kurzem war es noch Corona, aktuell ist es wohl eher der Krieg in der Ukraine und die Sorge, dass er noch weiter um sich greift. Dann hören wir von der drohenden Klimakatastrophe, erleben die steigende Inflation, hören von der zunehmenden Unsicherheit der Renten und so vieles mehr.

Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
(John 316:33)

Die Liste könnte man noch lange fortsetzen und jedem von Euch fallen sicher auch noch weitere Themen ein, die Ängste in uns aufsteigen lassen. Aber mal im Ernst. Warum haben wir denn diese Ängste? Kommt es nicht daher, dass wir immer wieder merken, dass wir unsere Zukunft nicht in unserer eigenen Hand haben? Wir wünschen uns und unseren Lieben das Gute, aber wir können es nicht machen, nicht sicherstellen. In diese Ängste hinein sagt Jesus diesen Satz «In der Welt habt Ihr Angst.» Es klingt erst mal wie ein Zugeständnis, wie ein «Ist ok, das ist halt so». Gott sei Dank geht der Vers aber weiter. Jesus will uns rausholen aus unseren Ängsten. Mein Grossvater sagte immer zu mir, «Angst ist ein schlechter Berater». Und es stimmt. Angst kann zwar auch ein Schutz vor Übermut sein, aber in den viel häufigeren Fällen ist sie nichts Gutes. Ängste lähmen. Ängste machen uns misstrauisch, fördern unseren Egoismus und Eigennutz, schüren Neid und spalten Beziehungen. Es kann unsere Familien, unsere Teams bei der Arbeit, unsere Hauskreise, uns als Gemeinde auseinandertreiben. Dabei sind wir doch berufen, in Einheit zusammenzustehen, in unseren Ehen und Familien genauso wie als Gemeinde. Wir sind dazu berufen, EIN Leib zu sein.

«… aber seid getrost …». Jesus weiss, was es heisst, Angst zu haben. Erst an Ostern haben wir in der Predigt an Gründonnerstag von Jesu Angst gehört, als es auf sein Leiden und Sterben zuging. Jesus kennt existenzielle Ängste. Und er weiss, dass das zu unserer menschlichen Natur gehört, Angst zu bekommen vor Ungewissem, vor Bedrohung, vor Schmerz, vor Leid. Aber Trost ist etwas, «das im Leid aufrichtet» bzw. «das Leid vermindert, erleichtert» (www.dwds.de). Aber diese Aufforderung Jesu wäre auch nicht viel wert, wenn nicht noch der dritte Teil dieses Satzes wäre: «denn ich habe die Welt überwunden».

Das ist kein schwacher Trost nach dem Motto «Ich bin schon mal vorgegangen und keine Sorge, Ihr kommt ja dann auch bald mal nach.» Nein, es ist ein starker Trost. Jesus hat die Welt nicht vor uns (zeitlich) sondern für uns überwunden. In 1. Joh 5:4 schreibt Johannes, dass alles, was aus Gott geboren ist, die Welt überwindet. Also auch Du und ich, die wir von Jesus gerettet wurden.

Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
(1.Joh. 5:4)

Wir leben noch in der Welt, aber wir sind nicht mehr von der Welt. Wir leben in derselben Welt wie jeder andere Mensch auch, aber wir sind nicht mehr von dieser Welt und ihren Geschehnissen abhängig. Wir sind in Christus, haben unser Bürgerrecht in den Himmeln und können in dem Bewusstsein leben, dass wir einzig und allein von Gott abhängen.

Wir haben in der Corona-Zeit gerade diesbezüglich vieles gelernt und es ist schön, wie wir als Gemeinde in dieser Zeit des Jonglierens rund um einen guten Umgang mit dem Risiko einer uns weitgehend unbekannten Viruserkrankung Zusammenhalt üben und lernen konnten.

Die Frage ist nicht, ob eine ungewisse, unbekannte Gefahr droht oder nicht. Die Frage ist, wie wir auf die Konfrontation mit ihr reagieren. Wenn wir dann anfangen, uns einzuigeln und selbst abzusichern, leben wir an Gottes Berufung vorbei. Denn das passiert immer auf Kosten anderer. Ja schlimmer noch. Es ist Götzendienst, denn wir verlassen uns nicht mehr auf Gottes Treue und Versorgung sondern auf uns selbst, unser Konto, unsere Familie, unser irgendwas.

Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht, der da glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?
(1.Joh. 5:5)

Krisen wie die Coronakrise werden wir noch viele erleben und sie werden zunehmen und uns persönlich auch immer näher betreffen. Bisher waren wir Mitteleuropäer ja lange Jahre weitgehend verschont geblieben.

Wir werden Bedrohung, Gefahren, Anfeindungen, vielleicht auch materielle Not und Einschränkung erleben. Aber Angst darf nie zum Antrieb unseres Handelns werden. Vielmehr dürfen wir uns auf Gott stützen, der uns sagt «Ich habe die Welt überwunden» und uns damit zusagt «und Du hast sie mit mir überwunden».

Das ist «Gute Nachricht». Gründe für Sorgen und Ängste wird es immer geben. Aber wir dürfen von diesen weg und statt auf uns auf unseren Erlöser schauen. Und wir dürfen uns dabei gegenseitig helfen. Auch hierin brauchen wir einander. Und die Welt um uns herum braucht uns genauso. Sie braucht uns als Botschafter dieser guten Nachricht und als sichtbares und glaubwürdiges Zeugnis, dass es in Christus echte Freiheit gibt – auch von Angst.

An Ostern haben wir die Befreiung von der Macht von Sünde und Tod gefeiert. An Pfingsten werden wir feiern, dass Gottes Geschichte weitergeht und Gott seine Kinder mit seinem Heiligen Geist ausstattet und befähigt «bis an die Enden der Welt» diese Botschafter der Erlösung und Freiheit in Christus zu sein.

Statt wie das Kaninchen vor der Schlange wie gelähmt und erstarrt zu kauern, dürfen wir als Überwinder über die Schlange, welcher Christus bereits den Kopf zertreten hat, hinweggehen und der Welt davon berichten, dass die «alte Schlange», der Teufel besiegt ist und damit auch seine Werkzeuge uns nicht mehr beeindrucken müssen.

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01. Mai
2022
Brüderliche Wünsche Blog-Post Bild

Brüderliche Wünsche

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Mein Lieber, ich wünsche, dass es dir in allen Stücken gut gehe und du gesund seist, so wie es deiner Seele gut geht. 3. Joh. 1:2

Zuerst ist hier ein Mann Namens Gajus angesprochen. Sein Name taucht im neuen Testament als Reisebegleiter des Paulus wie auch als dessen Gastgeber auf. Möglicherweise handelt es sich um denselben, den auch Johannes hier anschreibt.

Er schreibt ihn an als den „Geliebten“. Das hat im biblischen Kontext nicht die Bedeutung, die wir dem deutschen Begriff heute zumessen würden. Es ist die Anrede des „geliebten Bruders in Christo“.

Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus.
(Eph 4:15

Das griechische Wort „agapete“ hat die göttliche Liebe drin. Es geht hier um einen Mann, der Johannes ans Herz gewachsen war, dem er sich durch den Glauben an den gemeinsamen Herrn zutiefst verbunden fühlte und den er aufgrund dieser Verbindung anschreibt.

Als Deutsche fällt uns eine solche Anrede grundsätzlich schwer, da wir, besonders die Männer, Gefühlsäußerungen nur sehr schwer formulieren können.

Johannes wünscht ihm, dass es ihm in jeder Hinsicht gut gehen möge. Dass es uns gut geht und wir uns das gegenseitig wünschen, ist berechtigt. Aber nicht immer meinen wir das vollumfänglich wirklich bewusst, selbst wenn wir das sagen. Denn würden wir das, hätte dies wahrscheinlich viel mehr praktische Konsequenzen.

Wir würden dem anderen auch mehr Gutes tun, mehr Gutes sagen, ihn ermutigen, ihn stärken, ihn loben und ihm danken. Denn das ist die einfachste und unkomplizierteste Art jemandem Gutes zu tun.

Diese haben wir als einen sicheren und festen Anker der Seele, der in das Innere des Vorhangs hineinreicht.
(Heb 6:19 )

Johannes sagt Gaius, dass er ihm wünscht, dass es ihm in allen Stücken gut gehen möchte, wie es seiner Seele gut geht.

Beide Male ist dasselbe Wort im Gebrauch, mit der Bedeutung: gedeihen, erfolgreich sein, gefördert werden, zeitlich oder geistig gedeihen, ein Ziel zu erreichen.

Johannes wünscht seinem Bruder Gaius sein Ziel zu erreichen, wie dies für dessen Seele schon fest steht.

Wenn wir Jesus als Herrn und Erlöser haben, dann werden wir unser Ziel erreichen, wird unsere Seele und unser Geist ans Ziel gelangen. Warum? Weil wir einen festen Anker für unsere Seele haben, der in das himmlische Heiligtum hineinreicht. Dieser ist die vorhandene Hoffnung / Erwartung, die wir in Jesus Christus haben, der uns gerettet hat und uns die Gewissheit seiner Erlösung ins Herz gelegt hat. Hast du diesen Anker?

 

Foto von Ron Lach von Pexels

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24. Apr.
2022
Realität der Wiedergeburt Blog-Post Bild

Realität der Wiedergeburt

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. 1.Petrus 1,3

Wenn man sich z.B. mit christlicher Psychologie etwas befasst, stellt man fest, dass das Thema Wiedergeburt, keine wirkliche Bedeutung hat.

Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem durch das lebendige und bleibende Wort Gottes.
(1.Petr.1:23)

Sie kommt einfach nicht darin vor. Wenn es nicht nur ein theologischer Begriff, sondern eine geistliche Wirklichkeit ist, die jetzt schon ihre Auswirkungen hat, dann sollte man doch auch in diesen Bereichen davon reden und ausgehen. Die Frage der Wiedergeburt hat auch scheinbar keinen Einfluss auf die Lehre von der biblischen Anthropologie, also der biblischen Lehre vom Menschen. Denn man findet kaum Anhaltspunkte dafür, wenn es zum Beispiel um die Frage des freien oder unfreien Willens geht. Für die einen gibt es kategorisch den freien Willen und für die anderen kategorisch den unfreien.

Es ist doch durchaus denkbar, und sogar sehr wahrscheinlich, dass der Mensch vor dem Sündenfall einen freien Willen hatte, diesen aber im Sündenfall einbüßte, und ihn erst wiedererlangt in der Wiedergeburt. Dann hätte die Wiedergeburt, die durch die Auferstehung Jesu von den Toten erst möglich gemacht wurde, eine jetzt schon erlebbare Auswirkung, besonders auch, wenn wir dann in die Seelsorge hinein gehen.

Jeder, der von Gott stammt, sündigt nicht, sondern wer aus Gott gezeugt ist, hütet sich und der Böse tastet ihn nicht an.
(1.Joh.. 5:18)

Indem Gott uns von neuem zeugt und gebiert, haben wir also hier schon eine neue Lebenswirklichkeit, die uns befähigt Dinge zu tun, die wir vorher nicht konnten. Wir können „nein“ sagen zu Versuchung und Sünde. Wir können das, was unser Körper, unsere irdische Existenz von uns will, beherrschen und auch „nein“ dazu sagen. Denn unser Körper, unser Leib ist noch nicht so erneuert wie unser inwendiger Mensch, der aber auch noch wachsen muss. Der Leib muss noch erlöst werden. Was er will, ist nicht objektiv das Richtige. Paulus beschreibt in Gal. 5:19ff was die Werke, das Verlangen des alten Menschen ist. Aber er sagt auch in den Versen 22+23 was die Auswirkung des neuen Lebens durch den Heiligen Geist sein sollten. Und dann sagt er: V.25 „Wenn wir im Geist leben, lasst uns auch im Geist wandeln!“ Man könnte es auch anders formulieren: Wenn wir tatsächlich von neuem geboren, wiedergeboren sind, dann lasst uns auch in der Realität dieser Tatsache leben.

 

Foto von RAVI RAYMOND von Pexels

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17. Apr.
2022
Schlüsselgewalt über den Tod Blog-Post Bild

Schlüsselgewalt über den Tod

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Off. 1,18

Dies sagt Jesus in einer Offenbarung dem Jünger Johannes auf der Insel Patmos, auf der Johannes in der Verbannung lebte. Verbannt von einem Regime, das die Christen nicht wollte und das dessen angesehene Führer oft verfolgte, hinrichtete oder verbannte.

Wenn man all das erlebt, dann fragt man sich als Christ vielleicht gelegentlich, wo ist denn nun Gott? Hat Er mich vergessen? Was an all dem, was ich erlebt habe, hat noch Bedeutung, und wie viel davon ist noch real? In eine solche Situation hinein kommt die Erscheinung Jesu, der Johannes versichert. „Ja, Ich war tot! Aber, Ich bin lebendig und Ich habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“ Wer die Schlüssel besitzt, hat den Zugang, verfügt über die Gewalt darüber.

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,
(Joh. 11:25)

Jesus hat also Macht über den Tod, den leiblichen Tod und eben auch über den ewigen Tod.
Davon spricht Er wenn Er sagt: ... Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? (Joh. 11:25-26)
Aus diesen Versen folgt, dass es 2 Arten von Tod geben muss. Mit dem Tod ist eben nicht alles aus. Mit dem Tod hört unser Körper auf zu existieren (spätestens, wenn er in alle seine Bestandteile zerlegt ist). Und dennoch werden wir, wenn wir an Jesus glauben, leben und ewig nicht sterben, also den Tod, der wirklich das Ende unserer Existenz markiert, nicht „erleiden“. Etwas Ähnliches sagt Jesus in Joh. 8:51.

Wenn jemand mein Wort bewahren wird, so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit. ...
(Joh.. 8.51)

Am Ende wird es alleine in Jesu Entscheidungsgewalt liegen, wer den Tod und die Verdammnis sehen, oder wer mit Ihm in alle Ewigkeit zusammen sein wird.
Unsere Haltung und unsere Beziehung zu Jesus werden der entscheidende Faktor sein , wie es sein wird am Ende unseres Lebens, was unsere Aussichten sein werden. Glauben wir an Jesus, an den Auferstandenen, der die Schlüsselgewalt hat? Glauben wir, dass Ihm alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist?
Oder ignorieren wir Ihn, auf die Gefahr hin, dass Er uns dann, wenn’s wirklich darauf ankommt, genauso ignoriert und sagt: Ich kenne dich nicht! Ich würde keinem raten dieses Risiko einzugehen. Denn es gibt ein „zu spät“ und die Überraschung Seines Gerichts könnte brutal sein.

 

Foto von Alena Darmel von Pexels

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