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06. Apr.
2025
Leben gegen Leben! Blog-Post Bild

Leben gegen Leben!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele. Matthäus 20,28

Wenn man die Nachrichten über die Freilassung israelischer Geiseln gesehen hat, dann hat man sich immer gefragt, was die Israelis da machen? Die „Austauschrate“ war oft ein oder zwei Geiseln gegen zig bis hunderte Palästinenser. Und jeder mit etwas Verstand sagte sich: Das ist doch nicht fair.
Aber die Israelis haben es so gemacht. Und eine Botschaft ist: So viel ist uns das Leben unserer Leute wert. Der Jubel über die erpresste Anzahl an Palästinensern, hätte diesen im Hals stecken bleiben müssen, wenn sie realisiert hätten, was diese Aussage auch bedeutet.
Aber, das ist es ja gerade, was den Unterschied ausmacht. Für die Palästinenser und alle ihre Selbstmordattentäter zählt ihr Leben nichts, wenn sie möglichst viele mit sich und ihren Sprenggürteln in die Luft jagen.
Eine zivilisierte Kultur ehrt und schätzt das Leben, will Leben retten, will es erhalten.
Die Kultur, die Jesus Christus geprägt hat, die Reichsgotteskultur, ist eine solche Kultur und er hat für diese Kultur die Grundlage gelegt, in dem er sich selbst hingab, in den Tod ging. Er tat dies, nicht um möglichst viele seiner Gegner in den Tod mitzuziehen, sondern um möglichst viele Menschen, die seine Feinde waren, durch seinen Tod vor dem Tod zu bewahren um ihnen ewiges Leben zu geben.

»Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.«
Römer 5:8

In gewisser Weise ist dies nicht nur ein Handeln aus Liebe, sondern erfüllt von Hoffnung, dass sich dieser sein Tod lohnen wird, dass er viele seiner Feinde zu Freunden machen kann.
Diese Hoffnung kann nur ein Gott haben der auch über die Mittel verfügt, dieser Hoffnung Kraft und Wirkung zu geben.
Als Jesus starb und nicht im Tod blieb, hat er „Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht“ (2.Tim.1:10). Jesus wusste, dass das die Wirkung seines Leidens und Sterbens für uns sein würde.
In einer Welt, in der viele Menschen, die keinen Gottesbezug mehr haben, in immer größere Hoffnungslosigkeit abgleiten, ist diese Botschaft unverzichtbar: Dass Jesus den Tod für uns auf sich genommen und unseren Tod jetzt schon überwunden hat und wir eine lebendige Hoffnung haben.
Auch wenn wir selbst manchmal Mühe damit haben, sollten wir diese Hoffnung in die Welt tragen und die Menschen damit anstecken.
Jesus ist der Grund echter Hoffnung für das Hier und Jetzt, wie für das Danach der Ewigkeit.

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30. März
2025
Wenn Gott stirbt! Blog-Post Bild

Wenn Gott stirbt!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. (Johannes 12:24)

Was hat der Titel mit dem nachfolgenden Text zu tun?

Wer Johannes 12:24 im Kontext liest, merkt, dass es ein Vergleicht ist, ein Gleichnis in Kurzform. Eine jedem Menschen bekannte Tatsache. Samen Muss in die Erde damit daraus dann eine Pflanze wird. An und für sich, ist das keine weltbewegende neue Offenbarung.

Und das macht die Kraft dieser Aussage aus, angewandt auf den der da spricht, denn Jesus meint sich selbst als er dies sagt.

Ja seine Zeitgenossen, die jüdischen Führer wollte ihn tot sehen. Schon lange schmiedeten sie Pläne.

Sie sahen in Jesus nicht Gott, sondern einen Gottesgeisterer.

Andere scheren sich nicht darum, ob Jesus Gott ist, hauptsache er ist tot.

Wie sich dies Atheisten sagen müssen, bis sie dann vor dem Tod stehen und dann oft ein Umdenken passiert.

Aber Jesus sagt in diesem Gleichnis, dass er nicht im Tod bleiben wird, er wird in eine „fruchtbringende Pflanze“ verwandelt.

An anderer Stelle sagt er, dass er zwar sterben aber vom Tod wieder auferstehen wird, womit er seine Macht über den Tod demonstriert und sein Gott sein. Und tatsächlich kann der Tod ihn nicht halten und hat sein Tod dazu geführt, dass dieser Tod etwas Neues hervorgebracht hat. Die Gemeinde, die nicht nur eine hundertfältige, sondern eine milliardenfache Frucht darstellt.

Jesu Bild vom Weizenkorn, das in die Erde fällt, und die nachfolgende Aufforderung es ihm letztlich gleichzutun, sein Leben hinzugeben für das Reich Gottes, sind nicht zu übersehen.

Erst dadurch wurden Christen in der Lage versetzt, ihr Leben als Märtyrer zu beenden. Sie hielten ihr Leben nicht fest, ja sie gaben es willig hin für ihren HERRN und dessen Zeugnis. Den zu verleugnen, der ihnen Vergebung, Versöhnung, seine Gerechtigkeit und Heiligkeit und ein neues ewiges Leben geschenkt hatte, war für viele undenkbar. Lieber wollten sie wie ihr HERR sterben.

Mancher von ihnen neigte vielleicht dazu seiner Sehnsucht beim HERRN zu sein zu sehr nachzugeben. Aber viele lebten, wie es auch Paulus ihnen vorgelebt und gepredigt hatte.

»Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.«
Philipper 1:21

Ich kann jetzt mit Christus leben und für ihn leben. Und wenn meine Zeit gekommen ist mein Leben hinzugeben für ihn dann ist sie gekommen, weil er der Meinung ist, dass mein Dienst hier zu seinem Ende gekommen ist.

Wenn Jesus, Gott, tot ist und nicht auferstanden ist, dann gibt es tatsächlich keine Hoffnung. Und diese Hoffnungslosigkeit hat sich auch in unserer Gesellschaft breit gemacht.

Wir Christen wissen es besser, denn wir haben alle, die wir von neuem geboren wurden, durch die Kraft der Auferstehung und des Heiligen Geistes, die existenzielle Erfahrung, dass er lebt. Sein Geist gibt uns davon Zeugnis, bestätigt es in uns.

Deshalb lasst uns an diesem Zeugnis festhalten und es weiter geben.

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16. März
2025
Wenn Gott sich abwendet! Blog-Post Bild

Wenn Gott sich abwendet!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich sprach, als es mir gut ging: Ich werde nimmermehr wanken. Aber als du dein Antlitz verbargest, erschrak ich. Psalm 30,7.8

Der ganze Text dieser Losung lautet: 7 Ich zwar dachte in meiner Sorglosigkeit: »Niemals werde ich wanken.« 8 HERR, in deiner Gunst hattest du mich auf feste Berge gestellt. Du verbargst dein Angesicht, da wurde ich bestürzt.
Es ist erstaunlich wie schnell ein Volk und Staat, vom bewunderten Exportweltmeister und wirtschaftlichen Riesen zu einem bemitleidenswerten Zwerg absinken kann.
Die Sorglosigkeit war den Akteuren der letzten Jahre ins Gesicht geschrieben und nun geht es einfach weiter. Und was noch schlimmer ist, ist die Leichtfertigkeit mit der Wahlversprechen gebrochen werden.
Wie soll da eine Bevölkerung noch Vertrauen und einen moralischen Kompass haben, wenn die Führung das Vertrauen verspielt und den moralischen Kompass über Bord geschmissen hat.
Wir haben von der Gunst Gottes und seiner Versorgung gelebt, weil wir noch vom Erbe der christlich jüdischen Kultur gelebt und gezehrt haben. Aber es scheint, dass Gott sich abwendet. Aber niemand erschrickt. Das ist das Verwunderliche. Niemand fragt sich: „Wie konnte es so weit kommen. Müssen wir eine radikale Kurskorrektur vornehmen?“ Zumindest fragt niemand in den Führungsetagen in unserem Land.
Lassen wir Christen uns dies zur warnenden Anschauung dienen, dass wir nicht in derselben Sorglosigkeit mit unserem Erbe, mit unseren Grundlagen umgehen, sondern uns um so mehr unseres Felsens erinnern, unserer Grundlagen.
Und diese Grundlage ist Jesus Christus der erhöhte Erlöser und sein uns geoffenbartes Wort, das bleibt in Ewigkeit. Wir haben nichts anderes, was uns als Kompass dient, was uns als Hilfe dient, wenn alle Zügel fallen und alle Ordnungen um uns herum sich auflösen.
Wir haben den „genetischen Code“ für eine erneuerte Gesellschaft in diesem Wort. Seine Ordnungen sind schöpferisch und heilsam, was sie schon vor 2000 Jahren bewiesen haben und seither.
Wenn wir an der göttlichen irrtumslosen Autorität der Schrift, alten und neuen Testamentes festhalten, dann haben wir einen Schatz, der das Potential hat nach dem Niedergang eine erneuerte Welt zu erschaffen.
Es gab immer wieder Zeiten des Niederganges und der ethisch moralischen Verwahrlosung. Aber es gab auch die Reformation und die Erweckungen die einen Neuanfang möglich machten.


»Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.» … 8 Naht euch Gott! Und er wird sich euch nahen. Säubert die Hände, ihr Sünder, und reinigt die Herzen, ihr Wankelmütigen!«
Jak. 4:6

Foto von irem ışıklar: https://www.pexels.com/de-de/foto/frau-die-auf-dock-steht-55529/

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09. März
2025
Freude in Gott! Blog-Post Bild

Freude in Gott!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen! Psalm 105,3b

Es ist nicht lange her, da durften wir lesen und uns anhören, worin unsere Volksvertreter alles gut sind. Da hat man sich über den grünen Klee gelobt und das oft auf dem Hintergrund einer in Scherben liegenden Regierungskoalition.
Nein, ich will keine Politik machen. Aber Gelegenheiten, wie diese, zeigen uns, wie sehr Eigenlob und das sich selbst rühmen, zu hinterfragen sind und wie weise die Schrift ist, wenn sie uns sagt: Wer sich rühmen will der rühme sich des HERRN (1.Kor.1:31). Dazu fordert auch Psalm 105 auf in V.3a „Rühmt euch seines heiligen Namens!“
In V 5 spricht der Psalmist auch über den Grund, warum die Psalmbeter sich ihres Gottes rühmen sollen. „5 Gedenkt seiner Wunder, die er getan hat, seiner Zeichen und der Urteile seines Mundes!“
Um sich Gottes des HERRN rühmen zu können, muss man seine Wunder sehen, erkennen und ihn als ihren Ursprung anerkennen.
Aber in unserer Gesellschaft, in der Gott aus dem Leben der Menschen zurückgedrängt wird, fällt es den Menschen immer schwerer diese Wunder zu sehen und anzuerkennen. Umso mehr müssen sie auf sich selber verweisen, auf ihre Leistungen, wie wir das schon angesprochen haben.
Aber macht es die Menschen froh und freudig?
Nicht wirklich.
Freuen soll sich das Herz derer, die den HERRN suchen. Aber ist es nicht so, dass wir uns erst dann freuen, wenn wir etwas gefunden haben, was wir zuvor gesucht haben?
Der hebräische Text benutzt beim Verb für „suchen“ eine Form, die ein intensives „Suchen“ ausdrückt. Das von Herzen suchen, das beständige, andauernde suchen. Es geht dabei nicht darum, Gott einmal zu suchen, ihn zu finden und gut ist. Nein es geht darum seine Gemeinschaft, seine Nähe, seinen Rat, seine Anweisungen und seine Unterweisung zu suchen. Und wer das tut, der stellt tatsächlich fest, dass dabei das Herz voll Freude wird, weil es bei Gott verankert wird, in ihm zur Ruhe kommt, sich nicht mehr ängstigen muss und der Sturm und die Panik draußen bleiben muss.
In einem solchen Zustand spricht mein Leben von dieser Beziehung und der daraus resultierenden Frucht und ich muss mich nicht mehr anpreisen, mich selbst rühmen und loben. Ich habe meinen Ruhm in Gott und das reicht mir.

»Wer sich rühmt, rühme sich dessen: Einsicht zu haben und mich zu erkennen, daß ich der HERR bin, der Gnade, Recht und Gerechtigkeit übt auf der Erde; denn daran habe ich Gefallen, spricht der HERR.«
Jer. 9:23 

Foto von Vlad Chețan: https://www.pexels.com/de-de/foto/low-angle-fotografie-des-mannspringens-2923156/

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02. März
2025
Gott erleben Blog-Post Bild

Gott erleben

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der HERR erlöste sie, weil er sie liebte und Erbarmen mit ihnen hatte. Er nahm sie auf und trug sie allezeit von alters her. Jesaja 63,9 Und siehe, zwei Blinde saßen am Wege; und als sie hörten, dass Jesus vorüberging, schrien sie und sprachen: Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich unser! Matthäus 20,30

Jesaja spricht von der Zeit als Gott sein Volk aus Ägypten herausführte, sie die Wunder an den Ägyptern und an sich selbst erlebten.
Dazwischen liegen so rund 800 Jahre in denen das Volk auch weiterhin Gottes Handeln, sein Gerichts- und Erlösungshandeln gleichermaßen erlebte.
Und über diese Zeit sagt Gott, dass sie, obwohl sie sahen und hörten nicht glaubten. Und dass er ihre Augen und Ohren verschließen werde damit sie mit hörenden Ohren nicht hören und mit sehenden Augen nicht sehen.
Sehen und hören und erleben von Gottes Handeln und seiner Gegenwart ist keine Garantie für Glauben.
Daher erleben wir im neuen Testament, dass viele Menschen Jesus sehen, seine Wunder sehen und dennoch, wie die jüdischen Schriftgelehrten, nicht glauben.
Die zwei Blinden sehen nichts von den Wundern, sie hören vielleicht davon was Jesus anderorts getan hat. Und nun kommt er bei ihnen vorbei. Das ist ihre Chance ihr Wunder zu bekommen, von Blindheit geheilt zu werden. Aber werden sie auch von ihrer geistlichen Blindheit befreit werden, sodass sie Jesus als den Erlöser erkennen?
Denn letztlich ist es egal, ob sie mit sehenden Augen Jesus nicht als ihren Erlöser erkennen oder immer noch blind sind. Sie gehen verloren, weil sie geistlich blind sind und Jesus nicht ihr Erlöser ist. Jesus sagt es an anderer Stelle: Was würde es dem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewinnen würde, wenn er äußerlich gesund, top fit, reich und sorglos wäre, aber an seiner Seele Schaden nähme.
Jesus nicht als unseren Erlöser zu erkennen, ist der größte Schaden, den wir erleiden können. Deshalb ist unsere Bitte, um Jesu Erbarmen die einzige Bitte die zählt. Jesus erbarme dich über meine erlösungsbedürftige Seele. Erbarme dich über meinen hoffnungslosen Zustand.
Jesus sieht den Mann der zerknittert und versteckt im Tempel sein Leben vor Gott hinlegt und sagt: HERR sei mir armen Sünder gnädig.

»Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es«
Eph 2:8 

 

Foto von Andrew Schwark: https://www.pexels.com/de-de/foto/geblendet-12399636/

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