Jesus Christus kam für ...
veröffentlicht in Sonntagsblog
Meine Hand hat alles gemacht, was da ist, spricht der HERR. Ich sehe aber auf den Elenden und auf den, der zerbrochenen Geistes ist und der erzittert vor meinem Wort. Jesaja 66,2 Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, machte er uns selig - nicht um der Werke willen, die wir in Gerechtigkeit getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit. Titus 3,4-5
Man wird es in den kommenden Tagen wieder landauf landab hören. Dieses Zitat, was suggeriert, das der Friede auf Erden allen Menschen zugutekommen soll.
Luk 2:14 »Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!« (Nach der Lutherübersetzung von 1545)
Dass es sich bei den Menschen um die Menschen seines Wohlgefallens handelt, geht aus dem griechischen Text hervor. Da ist ein großer Unterschied zwischen dem Nominativ und dem Genitiv.
Wenn Jesu Kommen Friede für alle Menschen bedeutet, dann hat er mit seinem Kommen komplett versagt. Denn es ist kein Friede in der Welt und war keiner, zu keiner Zeit seit seinem Kommen. Dann haben die Spötter recht, wenn sie Zweifel äußern, an der christlichen Botschaft und der Macht dessen, den sie verkündet.
Wenn aber sein Friede nur die erreicht und verändert denen sein Wohlgefallen gilt, dann ist weder seine Botschaft noch seine Macht anzuzweifeln. Denn die Menschen, die ihm nachgefolgt sind und seine Jünger geworden sind, erleben einen Frieden, den die Welt nicht kennt. Zuerst den Frieden mit Gott, dann den inneren Frieden und dann den Frieden mit anderen, wenngleich der nicht immer zu halten ist.
Denn es ist schwer den Frieden zu leben, wenns dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Da ist dann die Herausforderung an den Christen mit jedem Frieden zu halten, auch wenn es schwerfällt.
Kann man daraus Politik machen?
Man kann versuchen in Frieden zu leben. Aber es gibt das Sprichwort, „wer den Frieden will, muss für den Krieg gerüstet sein“. Basierend auf dem obigen Sprichwort scheint daran etwas Wahres zu sein. Und in einem Gemeinwesen sind auch wir Christen in der Verantwortung der Tatsache, dass der Friede und die Freiheit ein hohes Gut ist, das es wert sein sollte, auch verteidigt zu werden, nüchtern entgegenzusehen und entsprechend zu handeln.
Für Christen ist der Friede, der im eigenen Herzen beginnt, eines der höchsten Güter, die es geben kann. Denn er beginnt mit dem höchsten Gut, dem Geschenk Gottes an die Menschen, seinen Sohn Jesus Christus, der für uns lebte, litt, starb und auferstand, damit wir Frieden haben können.
Daher ist ihn zu verkünden die nobelste Aufgabe, die wir als Christen haben. Zu einem Leben mit Jesus Christus einzuladen, ist das beste Heilmittel für diese Welt.
Es ist das beste Heilmittel für kranke Herzen, kranke Seelen, kranke Beziehungen, Ehen, Freundschaften, Familien.
Wenn Jesus unser Herr und Erlöser ist, dann fließt Heilung und Heilungskraft in unser Inneres, die auch unserem Leib guttut, und über unser Denken, Reden und Handeln in unsere Umwelt hinaus fließt. Unser Umfeld wird davon ergriffen und die Gesellschaft gesundet, weil Misstrauen, Hass, Abgrenzung, Untreue, Unzuverlässigkeit, Unmoral etc. abnehmen und vertrauensvolle Beziehungen entstehen, in denen gegebene Versprechen gehalten werden, Verträge verbindlich sind, man sein Bestes gibt und die Gemeinschaft prosperiert.
Wo das Evangelium von Jesus Christus hinkommt, hat es eine explosiv verändernde Kraft.
Auch wenn der Westen mit Sicherheit kein Paradies ist, so sind die wissenschaftlichen, technischen und kulturellen Leistungen, von denen heute die ganze Welt profitiert, ohne das „christliche Abendland“ undenkbar.
Das Evangelium wird nicht von allen Menschen gerne gehört, aufgenommen und darf bei ihnen seine Kraft entfalten. Und das ist eben nicht eine Frage des Wollens oder Könnens. Es ist auch eine Frage von Gottes souveräner Gnadenwahl, wie auch unsere Verse heute deutlich machen.
Aber da wo Gott so gnädig ist, den Samen des Evangeliums aufgehen zu lassen, da ist es unaufhaltsam, unbesiegbar, unwiderstehlich.
Das wissen alle totalitären Regime. Deshalb versuchen sie es seit Jesu Kommen, zu unterdrücken und auszulöschen.
Aber Jesus sagte es Petrus: "Auf dieses Bekenntnis, dass ich der Sohn des lebendigen Gottes bin und in diese Welt gekommen bin, auf dieses Bekenntnis werde ich meine Gemeinde bauen und die Pforten der Hölle werden sie, die Gemeinde, die dieses Evangelium predigt, nicht überwinden."