Blog

Hier findest du alle wichtigen Neuigkeiten sowie Artikel zu aktuellen Themen.
19. Mai
2024
Der Heilige Geist heute Blog-Post Bild

Der Heilige Geist heute

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in aller Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Johannes 16,13

In der Kirchengeschichte gab und gibt es immer wieder Personen, die für sich in Anspruch nehmen, die Erfüllung dieser Verheißung Jesu zu sein. Ein früher Vertreter dieser Personengruppe war Montanus, der von sich behauptete das Sprachrohr des Parakleten (Trösters, Beistandes), des Heiligen Geistes zu sein. Seine Endzeitprophetien vom baldigen Kommen Jesu und dem Tausendjährigen Reich, das in sich der phrygischen Ortschaft Pepuza manifestiere, führte zur Bildung einer Sekte, die bis ins dritte Jahrhundert hinein wirkte.

»Ihr jedoch sollt euch niemals Rabbi (Meister/ Lehrer) nennen lassen, denn nur einer ist euer Rabbi, und ihr alle seid Brüder.«
Matt. 23:8

Auch heute sehen wir immer wieder Leute auftauchen, mit dem Anspruch, endlich die Bibel richtig zu erklären, in ihre ganze, verborgene, von keinem bisher erkannte Wahrheit hineinzuführen.

Dabei ist der Heilige Geist schon lange gekommen und hat sein Werk schon lange, was diese Ankündigung angeht, bei den Aposteln getan.

Sein Wirken in dieser Hinsicht hat sich in der Entstehung des Neuen Testamentes niedergeschlagen und das ist abgeschlossen.

Sein Wirken heute besteht darin, den Wahrheiten, die dort stehen, immer wieder neu Gültigkeit und das Bewusstsein ihrer Gültigkeit in den Gläubigen zu bewirken. D.h. sie wieder neu in Erinnerung zu rufen, wenn wir sie vergessen haben und sie nicht mehr leben.

Es sind also keine neuen Wahrheiten, sondern im Verlauf der Kirchengeschichte der Gemeinde schon bekannte, die wie z.B. „die Rechtfertigung des Sünders allein durch Gottes Gnade“ durch die Reformation wieder neu ans Licht kamen. Oder die Gaben und die Wirkungen des Heiligen Geistes, die lange Zeit bestenfalls bei den „Heiligen“ gesehen und erwartet wurden, aber nicht zum Allgemeingut der Gemeinde gehörten. Oder die Wahrheit des fünffälltigen Dienstes, den der Epheserbrief lehrt, die erst im vergangenen Jahrhundert wieder entdeckt wurde.

Wenn uns also Menschen einfangen wollen mit Wahrheiten, die nur sie sehen, nur sie vermitteln können, dann lasst uns alle die Gefahr sehen, die da vor der Tür steht.

»Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.«
Math. 24:24

Es sind diese Irrlehrer, von denen Jesus sagt, dass sie kommen und sagen, sie wären Christus, sie wären besondere Gesandte Gottes, sie wären mit neuen Wahrheiten gesandt. Folgen wir ihnen nicht, denn es sind falsche Christusse, falsche Lehrer, falsche Väter oder was auch immer sie von sich behaupten zu sein.

Wir alle, die wir von neuem geboren sind durch Jesus haben die Salbung, die uns lehrt und uns die Wahrheit erkennen lässt.

Bild von Enrique auf Pixabay

 

Weiterlesen
12. Mai
2024
Gott prüft! Blog-Post Bild

Gott prüft!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott, du hast uns geprüft und geläutert, wie das Silber geläutert wird. Psalm 66,10

Manche von uns kennen sie, die Prüfungsangst. Manchen kennen sie nicht. Egal um welche Prüfung es sich auch handeln mag. Sie gehen hinein und schauen, was dabei herauskommt. Warum? Weil sie sich sicher sind, dass sie die Prüfung bestehen. Sie haben gelernt, geübt, Erfahrungen davor gesammelt, sodass sie sich für das vor ihnen Liegende gerüstet sehen.

Andere lernen, üben und sammeln Erfahrungen und sind dann doch so nervös, dass sie nicht wissen, ob sie es schaffen.

»Einen jeglichen dünkt sein Weg recht; aber der HERR prüft die Herzen.«
Spr. 21:2

Aber Prüfungen müssen sein, auch wenn sie aus der Mode kommen, oder so gestaltet sind, dass am Ende, wenn man sich nicht völlig doof anstellt, alle bestehen.

Auf der anderen Seite wissen wir sehr wohl, dass Materialien, Stoffe, Geräte, Einrichtungen geprüft werden müssen, dass man sich auf ihre Sicherheit auch tatsächlich verlassen kann. Denn wer will schon in ein Flugzeug zu seinem Jungfernflug steigen, das in seinen Teilen und seinem Gesamtzusammenbau nicht getestet wurde. Das wäre ja Selbstmord. Aber wer testet diese Teile, die Stoffe, die Materialien und Einzelteile wie auch das Gesamtgerät? Wenn diejenigen die es testen von ihrem Fach nichts verstehen, wie können wir da ihren Tests überhaupt vertrauen? Also müssen auch sie auf ihre Eignung getestet werden.

Wir sehen also, wenn es um unsere Sicherheit geht, da hört auf einmal der Spaß auf. Da wollen wir wissen, dass wir vertrauen können.

Jetzt verstehen wir vielleicht warum Gott uns testet, uns prüft, uns Belastungs-, Stress-, Ausnahmesituationen aussetzt. Er will uns sein Reich in Ewigkeit anvertrauen und will wissen, was Er uns darin anvertrauen kann.

»Alle Züchtigung scheint uns zwar für die Gegenwart nicht Freude, sondern Traurigkeit zu sein; nachher aber gibt sie denen, die durch sie geübt sind, die friedvolle Frucht der Gerechtigkeit.«
Hebr. 12:11

Weiß Er das nicht schon? Wahrscheinlich! Aber wissen wir es? Kennen wir uns so, dass wir wissen, was Er uns anvertrauen kann. Kennen wir unsere Stärken und unsere Abgründe?

Beförderungen gehen so lange gut, bis man über sein Vermögen befördert worden ist. Wer hat da schon die Reife zu sagen: Ich bin eine Stufe zu hoch befördert worden. Ich kann diese Stelle nicht zur Zufriedenheit des Arbeitgebers und der meinen ausfüllen, ich gehe einen Schritt zurück.

Gott möchte, dass wir wissen, was wir vermögen, wozu wir gemacht sind, und wozu nicht, damit wir mit dem zufrieden sein können, was wir gut können. Manchmal bringen uns seine Prüfungen an den Rand. Aber sein Wort sagt, dass Er uns nicht über unser Vermögen hinaus prüft und am Ende die Prüfung uns zum Frieden führt (siehe Hebr. 12:11). Ist das nicht tröstlich?

Foto von Jessica Lewis 🦋 thepaintedsquare: https://www.pexels.com/de-de/foto/schulkind-lost-elementarwissenschaftlichen-test-4022332/

Weiterlesen
05. Mai
2024
Im Gehorsam handeln Blog-Post Bild

Im Gehorsam handeln

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir. Psalm 42,2 Stärke uns den Glauben!  Lukas 17,5

Es gibt Zeiten, in denen uns Gott so fern scheint, dass wir kaum noch glauben können, dass Er in unserem Leben eine Rolle spielen könnte.

Manchmal erleben wir Ihn direkt neben uns, im Leben anderer, ja wir haben sogar für sie gebetet und unser Gebet wurde erhört. Aber das Gebet für uns selbst scheint ungehört zu verhallen, als ob Gott uns vergessen, ja vielleicht sogar verworfen hätte.

Das ist die Situation, in der David sich befindet und das kann auch deine Situation sein. Und du fragst dich: „Bringt’s das noch mit Gott, wenn Er scheinbar kein Interesse an mir hat.“

» Harre auf Gott! - denn ich werde ihn noch preisen das Heil seines Angesichts.«
Ps. 42:6 

David erinnert sich an das, was er alles mit Gott erlebt hat und das kann einerseits den Schmerz vergrößern oder andererseits das Schreien nach Gott intensivieren. Je nachdem wohin wir uns neigen lassen.

David schreit sein Elend heraus, er hält nichts zurück. Und er überlässt seiner Seele nicht das Kommando. Er ergreift Autorität über sie und sagt ihr: „Was bist du so aufgelöst, meine Seele, und stöhnst in mir? Harre auf Gott! - denn ich werde ihn noch preisen das Heil seines Angesichts.“ (Ps. 42:6 )

» Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue?«
Ps. 42:3

Auf die Bitte der Jünger, dass Jesus ihren Glauben mehren soll antwortet Er ihnen: „Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Maulbeerfeigenbaum sagen: Entwurzele dich und pflanze dich ins Meer! Und er würde euch gehorchen.“ (Luk. 17:6) Der Zusammenhang im Text zeigt, dass sie sich mehr Glauben wünschen, um besser vergeben zu können. Da Jesus ihnen das mit dem Baumversetzen nicht vorgemacht hat, und Er im nachfolgenden Gleichnis am Ende davon spricht, dass die Knechte nur das taten, was ihnen aufgetragen wurde, will Er mit der Antwort von V.6-10 wahrscheinlich deutlich machen: „Vergeben ist nicht eine Sache des Glaubens, sondern des Gehorsams.“ Manchmal müssen wir unserer Seele befehlen gehorsam zu sein. Sie ist nicht die oberste Instanz in unserem Leben. Das ist der aus Gott geborene geistliche Mensch in uns, der die Autorität hat und sie auch ergreifen soll, dies aber nicht immer tut. Und da brauchen wir das frische Wasser des Heiligen Geistes, seine Kraft die uns befähigt zum Gehorsam und auch zum Glauben. Sich seine Sehnsucht nach Gott und nach seinem Handeln von der Seele zu schreien ist dabei ehrlich und biblisch. Mit religiöser Heuchelei hat Gott nichts am Hut . Aber mit einem ehrlichen und vielleicht sogar gebrochenen Herzen kann Gott sehr gut umgehen und ER wird handeln.

Foto von Pixabay: https://www.pexels.com/de-de/foto/frau-die-meer-beim-sitzen-am-strand-betrachtet-247314/

Weiterlesen
28. Apr.
2024
Taking the Knee Blog-Post Bild

Taking the Knee

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott hat Jesus Christus erhöht und ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist, dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. Philipper 2,9-11

Inzwischen weitverbreitet ist eine bestimmte Erscheinung im Sport:

„Das Niederknien {auf ein Knie} ist eine symbolische Geste gegen Rassismus, bei der eine Person auf die Knie geht, anstatt bei der Hymne oder einem anderen Anlass aufzustehen.“

Man protestiert während dem Abspielen der Nationalhymne, also gegen das was diese repräsentiert. Es ist also keine Haltung der Ehrerbietung, was das Stehen bedeuten würde, sondern eine des Protestes, der Rebellion.

Das muss man inzwischen wissen, wenn man Texte liest, in denen es darum geht, dass jedes Knie sich beugen wird.

»Siehe, meinem Knecht wirds gelingen, er wird erhöht und sehr hoch erhaben sein.«
Jes. 52:13

Die Bibel versteht knien immer noch als einen Akt der Ehrerbietung, ja der Unterwerfung, die oft sogar im Staub endete.

Hier steht dass eine Zeit kommen wird, wo sich jedes Knie vor Jesus beugen wird, ja sogar die Verstorbenen werden ihre Knie beugen, weil Gott sie Auferwecken wird zum Gericht.

Demjenigen, der zu Lebzeiten und freiwillig vor Jesus auf die Knie gegangen ist, wird es nicht schwer fallen und er wird es freudig wieder tun, denn er gibt seinem HERRN und Erlöser die Ehre und die Anbetung die ihm gebührt.

Diejenigen die es weder freiwillig noch zu Lebzeiten getan haben, werden es dennoch tun, denn sie werden einen HERRN sehen der zu einem unbarmherzigen Gericht gekommen ist. Die Bibel spricht davon dass die Menschen bei der Ankunft Jesu sich in die Erde verkriechen und zu den Felsen sagen werden sie sollen über sie fallen.

Aber da nützen keine Atombombensicheren Bunker, keine Preperhöhlen. Niemand wird sich diesem Tag entziehen können, so sehr er sich auch fürchten mag und so weit er auch fliehen mag.

»Denn hierzu ist Christus gestorben und lebendig geworden, daß er herrsche sowohl über Tote als auch über Lebende.«
Röm. 14:9

Wir werden alle vor dem Richterstuhl Christi erscheinen. Wohl dem, der seinen Frieden mit diesem Richter bei Zeiten geschlossen hat. Wohl dem dem seine Sünden vergeben sind der sich gewaschen hat im Blut Jesu und Vergebung empfangen hat. Wohl dem der diesen Jesus mit Freuden und Jubel empfängt und weiß, dass nichts ihn mehr verklagen kann, weil sein Leben durch das Leben Jesu ausgetauscht wurde, weil er die Gerechtigkeit Jesu wie ein neues Kleid angezogen hat und nun in Jesus verborgen ist. Wohl dem der seine Rebellion gegen Gottes Sohn abgelegt hat und ihn zu seinem rechtmäßigen König gemacht hat. Der braucht sich vor nichts mehr zu fürchten, sondern kann sein Haupt erheben weil sich seine Erlösung genaht hat..

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Weiterlesen
21. Apr.
2024
In wahrhaftiger Gemeinschaft Blog-Post Bild

In wahrhaftiger Gemeinschaft

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lasst uns wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus. Epheser 4,15

Kirche hat im Moment nicht gerade Hochkonjunktur. Die Skandale der letzten Jahre haben dazu geführt, dass sowohl diejenigen, die eigentlich schon lange austreten wollten, diesen Schritt nun tun, wie auch diejenigen, die eigentlich noch glauben wollen, aber mit der Institution nichts mehr zu tun haben wollen.

Der Umgang mit der Wahrheit war da sicherlich auch nicht hilfreich, die Leute am Gehen zu hindern.

Aber was nun?

Unser heutiger Vers steht im Kontext davon, dass Gemeinde / Kirche von Jesus mit Gaben beschenkt wurde, die zum gemeinsamen Wachstum des irdischen Leibes Jesu dienen sollten.

Christsein ohne Gemeinschaft ist in der Bibel nicht vorgesehen. Das ist ein unbiblisches Christsein.

»Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens.«
Eph 4:13

Jesus ist das Haupt eines Leibes mit unterschiedlichen Gliedern, die alle unterschiedlich sind, und sich gegenseitig brauchen.

Man kann alleine an „einen Gott“ glauben, aber nicht an den Gott Jesus Christus.

Der verlangt von uns, dass wir uns in die Gemeinschaft hineinbegeben, denn nur sie gibt uns die Gelegenheit „die Wahrheit in Liebe zu sagen“ zu üben. Und nur in ihr wird sichtbar, wenn wir das mal nicht machen. Der Heilige Geist hilft uns gegenseitig aufeinander achtzuhaben und seine Gaben können auch dazu gebraucht werden, die eine oder andere dunkle Seite unseres Lebens aufzudecken.

Wir sollen zu Jesus, dem Haupt, hinwachsen. Das geschieht in diesem Leben nicht ohne Schmerzen.

Oft haben Jugendliche die schnell wachsen, Wachstumsschmerzen. Nicht nur dann, wenn sie sich erst wieder an ihre neue Größe gewöhnen müssen, wo sie überall anstoßen. Nein oft sind auch die Knochen selbst davon betroffen.

In der Gemeinde stoßen wir auch gelegentlich an, weil sich unsere Ecken und Kanten zeigen, die Jesus abschleifen will.

»Aus ihm wird der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch jedes der Unterstützung ‹dienende› Gelenk, …. und ‹so› wirkt er das Wachstum des Leibes zu seiner Selbstauferbauung in Liebe.«
Eph 4:16

Wer keine Schmerzen haben will, bleibt Zuhause, aber er wird auch nicht verändert. Und möglicherweise wächst er auch nicht, weil ihm die Nahrung und die Herausforderung fehlt.

Habe ich das jetzt in Liebe gesagt? Möglicherweise hast du das Gefühl, dass ich dir auf die Füße getreten bin.

Das liegt in der Natur der Wahrheit, dass sie manchmal auf die Füße tritt und das bewusst.

Jesus konnte sehr direkt sein, wenn es um die Wahrheit ging. Jetzt kannst du zurückweichen, dich abkehren und schmollen oder Jesus dankbar sein, dass Er dich genug liebt dir die Wahrheit zu sagen.

Eugen

Foto von Felix Mittermeier: https://www.pexels.com/de-de/foto/worms-eyeview-von-grunen-baumen-957024/

Weiterlesen