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13. Mrz.
2016
Vom Dienen Blog-Post Bild

Vom Dienen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele. Matthäus 20,28

Das Gute an Losungssprüchen ist: Sie geben einem etwas für den Tag, die Woche, den Monat oder das Jahr mit. Das Schlechte ist: Sie werden oft zu „Stand-alone-Sprüchen“ die zurechtgeschnitten werden, damit sie alleine stehen können.

Jesus, Gott, kam um Sein Leben dienend zu leben und zu geben.
Hier haben wir einen solchen Vers, der von Jesus in einem Kontext geäußert wurde, in dem es Ihm darum ging, dass wir, wenn wir groß sein wollen, der Diener aller sein sollen, ebenso, wie auch Jesus nicht gekommen ist, um sich bedienen zu lassen. usw.
Es ist immer wieder erschreckend und ernüchternd zu hören und zu lesen, wie der obige Vers geistlich konsumiert wird. Ich war Jesus so wichtig dass er „mein Diener“ wurde.
Jesus kam, um uns von unserer selbstzentrierten gefallenen Natur zu erlösen, um uns dann zu befähigen, in einer neuen Natur ebenso Diener für andere zu sein, wie Er es für uns war.

Gott tut, was er tut,  um Seiner eigenen Verherrlichung willen.
Und wozu das ganze? Damit wir uns in unserer Wichtigkeit sonnen? Damit wir endlich unseren Selbstwert verinnerlichen können?
Nein! Und noch mal nein!
All das tat Jesus zum „zum Lob Seiner herrlichen Gnade“, „zum Lob Seiner Herrlichkeit“, „dass wir Sein Eigentum würden zum Lob Seiner Herrlichkeit“ (Eph. 1,6+12+14). Schon im Alten Testament kommt dieser Wunsch Gottes zum Ausdruck:
Jer 13:11 ist zu lesen: „Denn gleichwie der Gürtel um die Lenden des Mannes gebunden wird, so habe ich, spricht der HERR, das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda um mich gegürtet, dass sie mein Volk sein sollten, mir zum Ruhm, zu Lob und Ehren; aber sie wollten nicht hören.“
Sind wir, das neutestamentliche Volk Gottes, bereit zu hören und uns zu Seinem Lob und zu Seiner Ehre gebrauchen zu lassen, auch wenn das bedeutet, dass wir, und das besonders als Einzelne, nicht im Mittelpunkt stehen? Ich wünsche uns allen, dass Gott nicht dasselbe über uns sagen muss wie über das Volk des AT.                                                         
Euer Eugen

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06. Mrz.
2016
Vom Weizenkorn Blog-Post Bild

Vom Weizenkorn

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Johannes 12,24

Dies sagt Jesus zu seinen Jüngern. Und er sagt es zuallererst über sich selbst. Wenn ich nicht sterbe, bleibe ich alleine!Jesus, der Mensch gewordene Gottessohn, will uns haben, um nicht alleine zu sein.

Nur unzerstörtes Korn kann Leben hervor-bringen!
Dabei zu denken, dass Jesus, der Sohn Gottes alleine ist, ist unsinnig. Er ist Teil der Trinität und deshalb nie alleine. Aber in Seiner menschlichen Natur ist Er alleine, in Seiner die Welt überwindenden Natur, in der Natur, die aus Gott geboren ist, würde Er alleine bleiben, würde Er nicht sterben wie ein Weizenkorn.
Jesus spricht von sich als dem Brot des Lebens oder dem „lebendigen Brot“. Weizen ist lebendiges Brot, denn er ist die Grundlage für das Nahrungsmittel Brot. Aber er ist nur als ganzes Korn lebendig, nur so kann er Leben weiter geben.

Nur das ganze Wort Gottes kann Leben hervor-bringen!
Die Menschen haben aber Jesus, dieses Weizenkorn, so lange auseinander genommen, in seine kleinsten Bestandteile zu zerlegt, bis aus dem Weizenkorn Weißmehl 405 geworden ist, dem auch das letzte bisschen Nahrhaftigkeit fehlt. Aber Weißmehl wird nie Leben hervorbringen. Dementsprechend leblos ist die Nahrung einer bibelkritischen Theologie. Sie kann niemals Leben hervorbringen. Nur der ungeteilte, unzerstörte Jesus kann Leben hervorbringen, nur das ganze, ungeteilte, unverkürzte, unfrisierte und unzensierte Wort Gottes kann Leben hervorbringen.

Jesus, dieses Wort, kam in diese Welt, um als zweiter Adam zu sterben. Aber das war nicht das Ende. Über den zweiten, den sündlosen Adam, hatte der Tod keine Macht. Er hat ihn überwunden. Als solcher hat Er für uns den Weg durch den Tod eröffnet. Er ist zum Weg, zur Auferstehung und zum Leben geworden für alle, die in Ihm und mit Ihm sterben. Und dadurch wurde Er zum Urheber und Ausgangspunkt von jedem neuen geistlichen Leben, das bekennt: „Jesus ist der Herr über den Tod. Er hat den Tod besiegt. Er hat die Ursache für den ewigen Tod, die Sünde besiegt. Deshalb lebe ich, deshalb habe ich eine Auferstehungsnatur.“ Er bringt tatsächlich viel Frucht. Und wenn wir mit Ihm täglich sterben können wir mit Ihm auch viel Frucht bringen                       
Euer Eugen

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01. Mrz.
2016
„Die größte Liebesgechichte“ Blog-Post Bild

„Die größte Liebesgechichte“

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Wenn man nach der größten Liebesgeschichte sucht, dann wird man zunächst bei einer gleichnamigen Dokumentation über Bollywood fündig. Andere Themen werden damit ebenfalls verbunden, wie die Liebesgeschichte von „Romeo und Julia“ oder die Geschichte des Taj Mahal. Eine Liebesgeschichte mit epischem Ausmaß und Folgen war die von Helena und Paris (Prinz von Troja), die in der griechischen Mythologie ihren Niederschlag gefunden hat.

Alle drei Beispiele sind eigentlich tragisch. Sie haben immer mit dem Tod der Liebenden oder eines der Liebenden zu tun. Im Fall von Helena und Paris finden um der Liebenden willen viele Menschen den Tod.
Aber sind das wirklich die größten Liebesgeschichten der Welt?

Die größte Liebesgeschichte
der Welt ist doch die, wenn ein Gott sich für die Menschen, die gegen ihn rebellieren, opfert, um sie aus ihrer Rebellion zu befreien! Und genau das ist ja in Jesu Leben passiert: Jesus der Ewige Gottessohn, selbst Gott von Ewigkeit her und eins mit dem Vater, verlässt den Himmel und wird als Mensch geboren, um als sündloses Opfer für unsere Schuld zu sterben. Um dann den Tod zu überwinden und mit einem Auferstehungsleib ausgestattet seinen Jüngern 40 Tage lang zu erscheinen. Und nachdem Er ihnen in dieser Zeit den ganzen Sinn seines Handelns erklärt hatte, verließ Er sie, um in den Himmel zurückzukehren, um dann nach 10 Tagen den versprochenen Heiligen Geist als ständigen Tröster, Begleiter, Lehrer, Helfer und Repräsentanten des Himmels zu senden.
Das ist diese größte Liebesgeschichte, die in der Osterzeit ihren Höhepunkt findet.
Und das ist der Inhalt all dessen, was da gefeiert wird.

Falsche Ängste
Nun gibt es manche, die durch eine oberflächliche Vermischung des Namens Ostern mit Astarte (Ashera), einer in der alttestamentlichen Zeit vorkommenden heidnischen Göttin, die Berechtigung des Osterfestes grundsätzlich in Abrede stellen. So als ob der ähnliche Klang eines Namens schon eine inhaltliche Übereinstimmung belegen würde.
Als Konsequenz wird von den wirklich Gläubigen gefordert, dass sie, statt heidnische Feste wie Weihnachten und Ostern zu feiern, lieber die Feste des Volkes Gottes, so wie im Alten Testament angeordnet, feiern sollten.
Dabei wird vergessen, dass Ostern genau das tut. Es feiert das Passahfest (Gründonnerstag) als Erfüllung des Alten Testaments, wo das Blut des Passalammes den Todesengel in Ägypten von den erstgeborenen männlichen Kindern der Israeliten fern hielt. Auch bei uns muss der Todesengel vorbei gehen, wenn die Türen unseres Herzens mit dem Blut Jesu bedeckt sind. Ebenso spricht das Alte Testament auch vom Lamm Gottes, das (an Karfreitag) die Sünde der Welt trägt. Und natürlich ist die Auferstehungsfeier das freudige Ereignis dessen, dass Gott seinen Heiligen nicht dem Tod überlässt (Ps. 16.10)
Wie könnten wir bei solchen klaren Inhalten, solchen Tatsachen unserer Erlösung nicht feiern?
Wir dürfen uns wegen Äußerlichkeiten wie Osterhasen und Ostereiern nicht die Freude an diesem Fest nehmen lassen, selbst wenn diese im Verdacht stehen könnten, Teil eines altgermanischen Fruchtbarkeitsglaubens zu sein.
„Dem Reinen ist alles rein“ (Tit. 1,15). Sind wir rein durch das Blut Jesu, können wir Hasen aus Fleisch oder Schokolade genießen, können wir gefärbte, ungefärbte, weiche oder hartgekochte oder gebratene Eier essen, ohne uns ein Gewissen zu machen, in Dankbarkeit Gott gegenüber, der der Geber aller guten Gaben ist

Die richtigen Symbole
Allerdings stellt sich die Frage, wenn wir z.B. an die islamischen Flüchtlinge denken, ob wir, wenn wir den Sinn von Ostern weitervermitteln wollen, nicht mehr auf die eigentlichen Symbole wie Kreuz und Lamm verweisen und diese dann bewusst einsetzen.
Wir können ihnen sogar mit dem Symbol des Lammes von dem Vater erzählen, der seinen Sohn tatsächlich geopfert hat für unsere Sünden. Der, weil er kein anderes passendes Opfertier fand, wie dies bei Abraham und Isaak (nach muslimischer Lesart Abraham und Ishmael) der Fall war, seinen eigenen sündlosen Sohn tatsächlich opferte, weil er die Menschen so sehr liebte und nicht ihr Verderben wollte.
Wir können ihnen von der größten Liebesgeschichte erzählen, die es gibt. Eine Liebesgeschichte, in der einer nicht nur sein Leben für seine Freunde gab, sondern für seine Feinde. Dass er damit nicht nur ihre blinde Unterwerfung wollte, sondern ihre Herzen, die er neu macht, gewinnen will.
Diese Liebesgeschichte endet eben nicht tragisch mit dem Tod der Liebenden, sondern sie endet glorreich mit der Auferstehung des sich opfernden Gottessohnes und mit der Auferstehung und dem ewigen Leben derer, die an Ihn glauben.
Für dieses ewige Leben war das Blut des Messias absolut ausreichend. Und kein anderes Blut (weder tierisches noch menschliches) muss dafür mehr fließen. Dieses Blut gilt für jeden, der es für sich in Anspruch nimmt und der Jesus als Herrn und Erlöser annimmt.
Wie sehr unterscheidet sich diese Liebesgeschichte von allen Geschichten der Religionen, seien sie vor oder nach der Entstehung des christlichen Glaubens da gewesen.
Ohne absolut jedes eigene Dazutun erhalten wir dieses Geschenk der Sündenvergebung, der Auferstehung und es neuen Lebens. Ein echter und absolut ausreichender  Grund, dies zu feiern.

Eure Eugen, Jürgen, Roger

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28. Febr.
2016
Nach vorne blicken Blog-Post Bild

Nach vorne blicken

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9,62

Heute würde man vielleicht sagen: „Wer auf der Autobahn seine Hand am Lenkrad hat und ständig in den Rückspiegel schaut, der ist nicht fit fürs Reich Gottes. Der fährt verantwortungslos und disqualifiziert sich.“ Aber reicht das als Bild aus?
Um was geht es Jesus mit diesem Bild wirklich?

Wer nur zurückschaut, sieht nicht, was an Gutem vor ihm liegt!

Zurückzuschauen, wenn man etwas tun will, was wirklich zukunftsträchtig ist, hilft nicht. Wer nur zurückschaut, sieht nicht, was vor ihm liegt, und lebt letztlich in der Vergangenheit und kann diese nicht loslassen. Wer das Reich Gottes sehen und erleben will kann nicht in der Vergangenheit leben, weder in seiner eigenen noch in der seiner Familie oder der Gesellschaft – auch nicht in der Vergangenheit der Gemeinde. Denn das Reich Gottes, Seine Herrschaft, liegt in der Zukunft. Es kommt erst noch, auch wenn wir Anzeichen in unserem Leben sehen und erleben können, wenn wir uns auf den Herrn dieses Reiches einlassen.
Gott hat sich sicherlich in der Vergangenheit offenbart, was unser Heil und Seine Pläne mit uns angeht. Aber Er offenbart sich auch in dem, was Er jetzt und morgen tut. Seine Gnade ist jeden Morgen neu.

Was also will  uns immer wieder zwingen, dass wir zurückschauen und nicht loslassen?

Diese Gnade, die jeden Morgen neu ist, in Anspruch zu nehmen, bedeutet, sich nach dem Reich Gottes auszustrecken, bis es in seiner Fülle am Ende der Zeit mit der Wiederkunft Jesu kommt. Deshalb ist es wichtig, dass wir unseren „Blick zurück“ aufgeben, das, was uns bindet, das, was uns belastet und was wir als Erbe mit uns mitschleppen, hinter uns lassen. Dann werden wir das sehen, was Gott mit uns in der Zukunft vor hat, seine Pläne für uns und unser Leben. Die Vergangenheit ist das, was vergangen ist, die Zukunft ist das, was auf uns zu kommt. Diese Gelegenheiten, Chancen und auch Risiken zu erkennen, hilft uns, unser Ziel tatsächlich zu erreichen. Was also ist es, das uns immer wieder zwingen will zurückzuschauen? Welche Schuld und Bindung haben wir noch nicht hinter uns gelassen?
Jesus hat uns zur Freiheit berufen, deshalb lasst uns auch in dieser Freiheit leben.     

             
Euer Eugen

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21. Febr.
2016
Gottes Liebe Blog-Post Bild

Gottes Liebe

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Römer 5:8

Paulus schreibt dies an die Christen in Rom. Er sagt ihnen hier, dass Gott seine Liebe zu einem Zeitpunkt erwies, sie als Tatsache hinstellte, als sie alle noch Sünder waren. Und für viele war das sicherlich so. Sie hatten im Jahr 33 schon gelebt, waren aber eben Sünder, ohne Kenntnis und Erkenntnis Gottes. Und für sie ging Jesus als Beweis von Gottes Liebe ans Kreuz.

Gott zeigt seine Liebe zu uns, bevor es uns überhaupt gibt?

Nun ist der Text so abgefasst, dass seine Verben eines deutlich machen: Sowohl der Erweis von Gottes Liebe, wie das Sterben Christi und ebenso das „Sünder sein“ ist eine Tatsache. Keine dieser Aussagen ist eine Annahme.
Diese Tatsachen galten damals und haben sich bis heute nicht geändert. Jesus ist einmal und ein für alle Mal gestorben. Und jeder weiß, welche Natur, uns selbst überlassen, wir haben.
Selbst viele Philosophen sprachen davon, dass der Mensch eigentlich böse und seines Nächsten Feind ist. Eigentlich brauchen wir über die sündige Natur des Menschen angesichts all der Gräuel, deren wir immer wieder Zeugen werden, nicht mehr zu diskutieren.

Dass Gott uns liebt und seinen Sohn für uns gegeben hat, ist eine Tatsache, die auch heute noch gilt!

Nun ist aber die Frage, ob dieser Liebesbeweis Gottes auch uns im 21. Jahrhundert gilt?
Oder hat er seine Meinung geändert? Oder haben wir gar seine Absicht mit Jesu Tod, wenn er denn tatsächlich wie in der Bibel berichtet gestorben ist, richtig verstanden? Oder müssen wir uns Gott und seine Absichten heute vielleicht ganz anders vorstellen? NEIN!
Paulus sagt: „Gott zeigt seine Liebe dadurch … “ Er gebraucht mit Sicherheit ganz bewusst die Gegenwartsform. Gott zeigt bis heute seine Liebe, dadurch dass er seinen Sohn für uns sterben ließ, auch für uns Heutige, die damals noch nicht geboren waren, aber dennoch einmal Sünder sein würden. Und derjenige, der uns dies zeigt und uns auch darin überführt, ist der Heilige Geist. Beten wir darum, dass wir und die Menschen um uns herum durch den Heiligen Geist von den hier aufgeführten Tatsachen überführt werden.                                     
Euer Eugen

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