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31. Mrz.
2019
Überwinden Blog-Post Bild

Überwinden

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Johannes 12,24

Dies sagt Jesus in dem Bewusstsein, dass Seine finale Leidenszeit bevorsteht. Er ist das Weizenkorn, das Gott in den Boden dieser Welt, in den Dreck senkt und das sterben muss. Aber das ist nicht das Ende. Er stirbt, um viele Söhne zur Herrlichkeit zu führen.

Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist,
(Phi 3:13 )

Jesu Leiden und Sterben ist der Weg, auf dem wir zu Söhnen Gottes werden. Es gibt keinen anderen Weg: Sein Leben für unseres, Sein Leiden für unseren Straferlass, Seine Gerechtigkeit für unsere Ungerechtigkeit, Seine Heiligkeit für unsere Sündhaftigkeit.

Aber damit endet der Text nicht. Jesus deutet an, dass Er uns darin, Sein Leben zu geben, voran gegangen ist.

Dass wir genauso bereit sein sollen, unser Leben in die Erde fallen zu lassen, es zu geben für ein höheres Ziel.

Was ist die Grundvoraussetzung für ein solches Verhalten?

Und anderes fiel in die gute Erde und ging auf und brachte hundertfache Frucht. Als er dies sagte, rief er aus: Wer Ohren hat zu hören, der höre!
( Luk 8:8)

Grundvoraussetzung ist Selbstverleugnung und Selbstlosigkeit.

Beides beginnt damit, dass wir unser Selbst anschauen und es für weniger achten als das erstrebte Ziel.

Wenn wir das nicht tun, dann werden wir das Ziel nie erreichen. Das weiß jeder Sportler. Der Weg auf das Siegerpodest ist die konstante Verleugnung des Selbst, das sich letztlich nicht über die Komfortzone, die Schmerz-, die Müdigkeits- oder die Erschöpfungsgrenze hinaus schinden will. Aber nur wenn der Sportler diese Grenzen beständig erweitert, in dem er sie überwindet, wird er seine Leistungen steigern.

Wenn schon der natürliche Mensch das weiß, wie viel mehr müssen wir Christen wissen, dass wir nur geistliche Ziele erreichen werden, wenn wir dem geistlichen Menschen wachsen helfen, indem wir dem natürlichen Menschen, dem selbst, dem Ego, die Macht nehmen. Es kann nur einer in unserem Leben herrschen, der geistliche Mensch, der von neuem geborene Mensch.

Deshalb muss der natürliche Mensch, das Ego, das Selbst mit Jesus ans Kreuz.

Erst dann können wir selbstlos dem höheren Ziel, der Verherrlichung Jesu, zu Seiner Ehre, zur Verbreitung Seines Evangeliums und damit Seines Namens leben.

Nun ist die Frage, ob du dazu bereit bist?

Denn das macht den Unterschied aus zwischen einem Jünger Jesu und einem Sympathisanten Jesu.

Eugen

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24. Mrz.
2019
Vom Pflügen Blog-Post Bild

Vom Pflügen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9,62

Wer noch nie gepflügt hat, dem sagt dieser Spruch Jesu wohl wenig. Was Er hier sagen will, ist dies: Wenn du mir nachfolgen willst, aber nicht von deiner Vergangenheit lassen willst, dann bist du nicht geeignet für das Reich Gottes. Und das meint letztlich jedwede Vergangenheit, sei sie sündig oder wohlanständig.

Einer sündigen Vergangenheit „lebe wohl“ zu sagen, kann uns leichter fallen als einer wohlanständigen.

Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist,
(Phi 3:13 )

Aber beides kann uns hindern, uns ganz auf Jesus, ganz auf ein Leben mit Ihm einzulassen.

Das Bild vom Pflug kann man allerdings trotzdem auch heute noch verstehen. Der Pflug ist ein Ackergerät, das den Boden aufbrechen und die untere Bodenschicht nach oben kehren soll. So bekommt die obere Schicht Ruhe und die erholte und nährstoffreichere ehemals untere Schicht wird dann zum Saatgrund, der schön locker ist, in dem die Saat schnell austreiben kann.

Und anderes fiel in die gute Erde und ging auf und brachte hundertfache Frucht. Als er dies sagte, rief er aus: Wer Ohren hat zu hören, der höre!
( Luk 8:8)

Wenn wir Jesus nachfolgen, will Er, dass wir ein aufgebrochenes, fruchtbares Saatbeet sind, zubereitet für Sein Wort. Nur so kann dann dieses Saatbeet die hundertfältige Frucht tragen, die Jesus uns schenken will.

Willst du Jesus nachfolgen, dann hänge dich also nicht an die Vergangenheit, was du alles aufgeben musst, sondern strecke dich aus nach der Zukunft mit Jesus, der dein Leben absolut fruchtbar machen will.

Beim Pflügen wird oft auch Dünger und die Wurzeln der Vorbepflanzung untergepflügt und letztere werden so auch noch Dünger. Manchmal kann aus dem, was wir begraben müssen, was wir loslassen müssen, der Dünger werden, auf dem Neues wächst. Auch im Loslassen, im Hintersichlassen kann ein fruchtbares Geschehen liegen. Es befreit und macht uns fähig Neues zu denken und Neues zu tun.

Wenn wir z. B. die Idee begraben, uns durch unsere Anstrengung die Erlösung erarbeiten zu können, dann haben wir keine Erlösungshoffnung und sind bereit für die von Gott geschenkte Erlösung. Es ist wie bei dem Affen an der Affenfalle. Wir werden nicht frei für Neues, wenn wir das Alte nicht loslassen. Und dazu wünsche ich dir von Herzen Gottes Segen und Seine Kraft.

Eugen

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17. Mrz.
2019
Vorbilder Blog-Post Bild

Vorbilder

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der Vater macht den Kindern deine Treue kund. Jesaja 38,19 Jesus spricht: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich. Matthäus 19,14

Der Vater, von dem hier die Rede ist, ist der irdische Vater. Dieser macht den Kindern die Treue Gottes kund, erzählt ihnen von dessen Treue.

Aber das ist fast nur noch biblische Romantik. Denn erstens verabschieden sich die Väter heute oft schon bald nach der Zeugung aus ihrer Verantwortung, und selbst wenn sie die Verantwortung wahr nehmen, haben sie selten eine Beziehung zu Gott, dass sie über dessen Treue reden könnten. Denn wie die Wirklichkeit in vielen Kirchen und Gemeinden zeigt, findet man dort am häufigsten Frauen, warum auch immer das sein mag.

Der Lebende, der Lebende, der preist dich, wie heute ich: der Vater erzählt den Kindern von deiner Treue. ... (Jes 38:19 )

Männer und Glauben scheinen fast unvereinbar zu sein. Dabei glauben, vertrauen Männer so vielem. Sie vertrauen ihrem Auto. Sie vertrauen auf ihr eigenes Urteil, ihre eigene Kraft.

Vielleicht haben Männer zum Glauben an Gott den Zugang verloren, weil er ihnen oft von Frauen vermittelt wurde, als sie Kind waren. Vielleicht hat es ihnen an Männern, an Vätern gefehlt, die eine starke, tragfähige, lebendige, männliche Beziehung zu ihrem Gott hatten. Die begeistert von dieser Beziehung sprachen, die erzählten von den Abenteuern, die sie mit ihrem Gott erlebten.

Und es soll geschehen, wenn dich künftig dein Sohn fragt: Was bedeutet das ?, dann sollst du zu ihm sagen: Mit starker Hand hat uns der HERR aus Ägypten herausgeführt, aus dem Sklavenhaus.
( 2.Mose 13:14)

Vielleicht fehlten ihnen die Väter, die im Glauben Wagnisse, Risiken, Projekte für Gott angingen und erlebten, dass Gott tatsächlich sich in diesen Projekten als treu erwies.

Ihr Männer, ihr jungen Väter, wenn ihr dies lest, schaltet nicht ab, sondern nehmt es euch zu Herzen.!

Eure Kinder und speziell eure Söhne sehnen sich danach, dass ihr ihnen von dieser Treue erzählt, sie ihnen durch euer gemeinsames Erleben nahe bringt.

Ihr seid ihre Vorbilder, an euch können sie sehen, was es heißt, als Junge, als Mann Gott, Jesus, dem Heiligen Geist Platz im Leben zu machen, Ihn Herrn sein zu lassen. An euch können sie sehen, wie kraftvoller, männlicher, leidenschaftlicher, tatkräftiger und manchmal auch ungestümer Glaube aussehen kann. Seid Wegweiser, Brücken, Laufbänder, die ihren Kindern es ermöglichen zu Jesus zu kommen, so früh das irgendwie möglich ist! .

Euer Eugen

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10. Mrz.
2019
Schuld bekennen Blog-Post Bild

Schuld bekennen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Da ich meine Übertretungen verschweigen wollte, verschmachteten meine Gebeine. Denn deine Hand lag Tag und Nacht schwer auf mir. Darum bekannte ich dir meine Sünde. Psalm 32,3.4.5

Diese Verse stammen aus einem Psalm von David. Er schreibt ihn in der Retrospektive eines Lebensabschnittes, der für ihn weitreichende Konsequenzen hatte:

So ist Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut. ... (Lukas 15,10)

David hatte seine Macht missbraucht, hatte mit der Frau eines Untergebenen geschlafen, sie geschwängert. Und als es ihm nicht gelang, diese Schwangerschaft dem Mann unterzuschieben, sorgte er dafür, dass dieser bei einem Kampfeinsatz ums Leben kam.

Wäre es bei der sexuellen Eskapade geblieben, wäre das ein Fall für #Metoo gewesen, hätte auch strafrechtliche Konsequenzen gehabt. Aber der Mordkomplott ist noch mal eine andere Kategorie.

Und das wollte David unter den Teppich kehren und es wäre ihm, dem absoluten Herrscher in Israel, auch fast gelungen. Aber da war ja noch Gott. Und der ließ das nicht zu. Der holte es aus dem Verborgenen hervor.

Glücklich der, dem Übertretung vergeben, dem Sünde zugedeckt ist!

Glücklich der Mensch, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug ist!
(Psa 32:1-2 )

Er ließ David keine Ruhe. Es war nicht nur sein schlechtes Gewissen, das ihn plagte. Die Hand Gottes lastete auf ihm, Gott bedrängte ihn. Es hatte körperliche Auswirkungen, wie auch immer die aussahen. Aber es ging David körperlich nicht gut.

So kann es aussehen, wenn Gott uns anders nicht mehr erreicht, wenn wir Sein Reden ignorieren, wenn wir versuchen unsere Schuld klein zu reden, zu rechtfertigen, oder völlig zu negieren.

Am Ende bleibt David nur die Kapitulation, am Ende bleibt auch uns nur die Kapitulation, das Eingeständnis: „Es gibt einen geistlichen Grund, warum es mir schlecht geht. Ich habe Sünde in meinem Leben, die ich verschweigen wollte. Aber ich kann nicht mehr. Ich will sie nicht mehr verschweigen.“

Wie viele Menschen, die psychosomatische Leiden haben, gibt es, die den Ausweg des Schuldbekenntnisses gar nicht kennen? Die nicht wissen, dass Gott unser Schulbekenntnis hören will, damit Er uns vergeben kann. Die nicht wissen, dass Jesus für diese, sie so sehr quälende Schuld, gestorben ist!

Wir müssen über Sünde reden, über Vergebung, über das stellvertretende Opfer, so wenig attraktiv das heute auch sein mag. Wir sind es denen schuldig, die wie David an ihrer Schuld leiden und fast vor die Hunde gehen. Wir sind es ihnen um der Liebe willen, die Gott zu diesen Menschen hat, schuldig, diesen unbequemen Weg zu gehen.

Dein Eugen

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03. Mrz.
2019
Du ist nicht alleine, da wo du stehst! Blog-Post Bild

Du ist nicht alleine, da wo du stehst!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. Lukas 18,31

Menschensohn ist die Selbstbezeichnung Jesu. Sie bezieht sich auf die Beschreibung des Menschensohnes in Daniel 7:13

Dort wird beschrieben, wie der “Menschensohn” zu dem alten an Tagen (Gott Vater) gebracht wird und Ihm die Herrschaft und Ehre über alles gegeben wird.

Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, ... (Heb 4:15a)

Diese Szene spielt sich ab nach der Himmelfahrt Jesu, als er im Triumphzug in den Himmel geht um den „Lohn seines Handelns“ zu empfangen.

Jesus sagt also hier, dass alles. was von Ihm vorausgesagt wurde, was Ihm auf dem Weg dorthin geschehen sollte, erfüllt würde. Es ist der Moment, wo Jesus im vollen Wissen, was in Jerusalem auf ihn warten würde, Seinen Kurs dorthin setzte.

sondern der in allem in gleicher Weise wie wir versucht worden ist, doch ohne
Sünde.

(Heb 4:15b)

Ich weiß nicht wie es dir erginge, wenn du bis ins Detail wüsstest, was im nächsten halben Jahr auf dich wartet, ob du diesen Weg beschreiten würdest.

Nun mag ja viel Gutes auf dich warten. Aber selbst die Begleitumstände sind nicht immer so, dass wir sie mögen.

Was auf Jesus wartete, war ein qualvoller Tod, dem „der scheinbare Erfolg beim Einzug“, die „an seinen Lippen hängenden Massen“ vorangingen.

Also eine Zeit des emotionalen Auf und Ab des Gott-Menschen Jesus, der in einem menschlichen Leib den ganzen Gefühlen, den Verführungen, dem Missbrauch, der Scheinheiligkeit, dem Verrat ausgesetzt war.

Wie viele Menschen werden durch Erfolg, durch Massen von Anhängern korrumpiert, verlieren die Bodenhaftung?

Wie würde Jesus mit all dem umgehen?

Er war ganz Mensch und wurde von all dem attackiert. Aber die Bibel sagt, dass Er ohne Sünde war, ohne Sünde blieb, ohne Sünde durch all das hindurch ging, all das für uns erlebte, durchlitt, durchkämpfte, damit Er einerseits uns ein gerechtes und sündloses Leben schenken konnte und andererseits durch Seine eigene, in diesem Leib gemachten Erfahrungen, ein noch besserer Hohepriester sein kann, der für uns vor dem Vater einsteht, wenn wir in Versuchung geraten, damit wir Seine Hilfe und Vergebung empfangen und nicht liegen bleiben, wenn wir straucheln.

Lass dir sagen:

Du bist nicht alleine, da wo du stehst!

Dein Eugen

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