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06. Jan.
2019
Vom Licht Blog-Post Bild

Vom Licht

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint jetzt. 1.Johannes 2,8b

Für die katholischen Christen ist der 6. Januar „Heilige drei Könige“ der Tag, an dem die Magier bei Jesus vorbei gekommen sein sollen.

Aber es ist wie mit dem genauen Datum der Geburt Jesu und dem Zeitpunkt, an dem Jesus im Tempel vor Gott gebracht und für seine Auslösung geopfert wurde, was die evangelischen Christen an diesem Tag feiern.

Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.
(Joh 8:12 )

Wir wissen es nicht genau. Dass es stattgefunden hat, sagt die Bibel. Wann, sagt sie nicht. Die Darstellung Jesu war auf alle Fälle vor dem Erscheinen der drei Könige, da Joseph unmittelbar danach auf Weisung des Engels Maria und Jesus nach Ägypten ins Exil führte, um dem angekündigten Mordversuch durch Herodes zu entgehen.

Der obige Vers spricht aber in die Zeit nach Jesu Geburt. Das wahre Licht, der Messias Jesus, der Gesalbte Gottes, der menschgewordene Gott scheint in die Welt. Und nachdem Er diese Welt verlassen hat, scheint Er weiter durch Seine Jünger, in denen Er durch den Heiligen Geist wohnt.

Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen sein.
(Matth. 5:14 )

Seinen Jüngern sagt Jesus deshalb schon zu Seiner Erdenzeit: „Ihr seid das Licht der Welt.“

Er sagt es ihnen, obwohl Er weiß, was sie für Figuren sind. Wie ängstlich, aufbrausend, ungläubig, träge usw. sie sein können.

Wenn wir sagen, dass wir das Licht der Welt sind, dann nehmen wir nur ernst, was Jesus über uns gesagt hat.

Du glaubst nicht, was Jesus über dich sagt? Weil du dich so wenig leuchtend, so wenig als leuchtendes Beispiel siehst? Weil du in so vielen Bereichen meinst, im Vergleich mit der Welt zu versagen. Weil du denkst, dass da draußen so viel bessere Menschen sind als du?

Vergleichen ist eines der großen Übel im Leben der Menschen. Als Petrus sich mit Johannes verglich und danach fragte, was mit ihm sei, da sagt ihm Jesus: … was geht es dich an? Folge du mir nach!“ (Joh 21:22)

Was kümmert‘s dich, ob Menschen ohne Jesus moralisch besser sind als du?

was geht es dich an? Folge du mir nach!“ (Joh 21:22)

Du folge Jesus nach, trachte zuerst nach Gottes Reich und Seiner Gerechtigkeit und alles andere wird dir zufallen.

Vergleiche dich weder mit Nichtchristen noch mit Christen. Wenn du Jesus nachfolgst, bist du das Licht, das Er in dir sieht, und je mehr du das tust, umso klarer wird dieses Licht.

Dein Eugen

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01. Jan.
2019
"Jagt dem Frieden nach!" Blog-Post Bild

"Jagt dem Frieden nach!"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Die Jahreslosung für 2019 ist aus Ps. 34:15: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ Dass wir in Westeuropa seit 1945, also über 73 Jahre Jahre, Frieden haben, ist eine der erstaunlichsten Tatsachen, wenn man die Zeit davor anschaut. Dieser Friede entstand, nachdem ein tyrannisches Regime besiegt worden war, das Europa und Nordafrika mit Krieg und Vernichtung überzogen hatte. Er entstand dadurch, dass Deutschland bedingungslos kapitulierte.

Unser Text der Jahreslosung steht genauso wenig im luftleeren Raum wie der Friede Europas. Das Böse, das Europa überzogen hatte, musste erst zugrunde gehen, damit Frieden und Freiheit einziehen konnten.

Der ganze Vers 15 lautet:

Laß ab vom Bösen und tu Gutes; suche Frieden und jage ihm nach!

Frieden in einer bösen Welt hat keinen Bestand. Einer Welt, die das Leben ab der Zeugung nicht achtet, die bedingungslose Freiheit des Andersdenkenden beschneidet, die Wahrheit zu einer Frage der Deutungshoheit macht, die das Böse gut und das Gute böse nennt, kann keinen dauerhaften Frieden erleben.

Wünschen wir uns dauerhaften Frieden?

Selbstverständlich!

Ist uns hier dauerhafter Frieden biblisch verheißen?

Dauerhaften Frieden gibt es nur im neuen Himmel und auf der neuen Erde, die von Gott geschaffen werden.

Ist es dann müßig, sich um Frieden zu bemühen?

Für uns Christen nicht!

Aber um welchen Preis sollen wir Frieden halten? Wie lange sollen wir die rechte Wange hinhalten?

Wie viele Freiheiten sollen wir uns rauben lassen?

Jesus sagt zu seinen Jüngern:

Mat 10:34 Meint nicht, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

Das sagt Er in dem Zusammenhang, wo es darum geht, dass Er zum Zankapfel werden würde, dass sich Menschen entscheiden werden müssen, wen sie mehr lieben: Jesus oder die Menschen um sie herum.

Wen liebst du mehr?

Wenn du die Entscheidung treffen musst: Jesus oder …: Wofür entscheidest du dich.

Wenn du die Entscheidung treffen musst: Das Wort Gottes oder …

Die biblischen Werte oder…

Die Glaubensgeschwister oder…

Ist dir der Friede mit den Menschen um dich herum mehr wert als deine Nachfolge, deine Hingabe an und deine Liebe zu Jesus.

Immer wieder hört man bei uns Christen Stimmen, die davon sprechen, dass wir aus unserer frommen Blase heraus müssen, wenn wir die Welt für Jesus erreichen wollen. Und wahrscheinlich trifft das auch immer wieder zu.

Aber interessanterweise sagte Jesus:

Liebe Kinder, ich bin noch eine kleine Weile bei euch. ... Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. (Joh 13:33-35)

Das neue Jahr wird viele Herausforderungen haben. Eine davon wird sein, den Frieden untereinander zu bewahren. Dieser Friede ist dann erhaltbar, wenn wir einander lieben, wenn wir dem Feind nicht erlauben, Streit und Zwietracht unter uns zu säen. Wenn wir ihm nicht erlauben, Misstrauen anzufachen.

Wenn wir unser Leben als Regiogemeinde so gestalten, dass wir möglichst viele Menschen daran teilhaben lassen, kann man bei uns sehen, wie wir uns lieben.

Wenn wir Menschen, die Jesus noch nicht kennen, in das, was wir miteinander tun, ganz selbstverständlich mit hinein nehmen, können sie sehen, wie wir einander mit Achtung und Wertschätzung begegnen.

Von Jesus heißt es im Hebräerbrief (Kap. 2:11), dass Er sich nicht schämte, uns seine Brüder zu nennen.

Er schämte und schämt sich nicht, obwohl Er weiß, wer wir sind, was wir sind, wie wir uns verhalten und wie wir drauf sind.

Wenn Jesus sich unser nicht schämt, dann müssen wir uns einander auch nicht schämen, auch wenn wir persönlich Dinge anders machen, sagen, ausdrücken oder angehen würden.

Und sollte etwas wirklich mal ganz daneben sein, dann decken wir mit unserer Liebe das zu.

Als Noah, betrunken auf dem Boden lag, hatten zwei seiner drei Söhne die Liebe und die Achtung, den entblößten Noah zu bedecken.

Es kann durchaus sein, dass dem Frieden nachjagen bedeutet, da wo sich jemand eine Blöße gegeben hat, diese zu bedecken, wo jemand schuldig geworden ist zu vergeben, wo jemand in Anfechtung gefallen ist in Fürbitte einzutreten. 

Wir wünschen uns allen, dass der Friede Gottes, der Höher ist als alle unsere Vernunft, uns leitet, regiert und zur Ruhe führt, damit wir im Jahr 2019 in Frieden leben können.

Eugen und Jürgen

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30. Dez.
2018
Das Wort ward Fleisch  Blog-Post Bild

Das Wort ward Fleisch

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit. Johannes 1,14

Das Wort wurde Fleisch” kann man oberflächlich betrachtet übersetzen „der Gedanke wurde zur Tat“. Das hat was für sich, greift aber in Bezug auf den Sachverhalt, um den es hier geht, viel zu kurz.

Das Wort, um das es hier geht, ist nicht irgend ein Wort. Es ist der LOGOS, der ewige LOGOS, der ewige Sohn Gottes.

Wenn Johannes Fleisch, SARX, gebraucht, will er im Auftrag Gottes etwas Ungeheuerliches ausdrücken. Gott wird Mensch mit allen Konsequenzen.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
(Joh 1:1)

Paulus drückt es folgendermaßen aus, als er darüber sprach, dass wir dieselbe Gesinnung haben sollten, die auch Jesus hatte: der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, (Phi 2:6-7)

Jesus war Gott, hatte die Gestalt Gottes, war unendlich mächtig, heilig, rein. Dieser Jesus kommt ins Fleisch, nimmt die fleischliche Natur des Menschen an, um als Mensch zu leben, zu wirken und zu sterben.

Er zieht dieses Fleisch wie ein Kleid an und erlebt die Schwachheit, die Limitierung, die Abhängigkeit vom Fleisch.

Und wofür ?

Um am Ende Seines Lebens einen schändlichen Tod zu sterben durch diejenigen, die zu retten Er gekommen war, wissend, dass ihre Aktion zum Rettungsplan dazu gehörte.

Jesu Kommen, Sein Leben und Sein Sterben sind so was von anders, so was von unbegreiflich, dass Johannes sagen musste: „Wir sahen etwas, das unsere Begriffsvermögen überstieg. Wir sahen Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Joh 1:14)

Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig;
(Col 2:9 )

Johannes hatte das Jesuskindlein, das wir an Weihnachten betrachten, nicht gesehen. Er hatte den Jesus gesehen, der messerscharf und wortgewaltig die Menschen zur Busse aufforderte, Seinen Worten Taten folgen ließ in Zeichen und Wundern, Heilungen und Totenauferweckungen und Befreiung von durch Dämonen Gebundenen.

Er sah die Gnade Gottes über, auf, in und durch Jesus. Eine Gnade, die Felsen sprengte, weil sie die alles durchdringende Wahrheit beförderte und zur Wirkung brachte. Dieser fleischgewordene Logos setzte den göttlichen Versöhnungsgedanken am eigenen Leib bis zum Ende in die Tat um.

Siehst du ihn in deinem Leben?

Dein Eugen

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23. Dez.
2018
Der HERR ist nahe Blog-Post Bild

Der HERR ist nahe

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe! Philipper 4,4-5

Am 4. Advent sind wir versucht, diesen Vers als das Nahe sein des „Heiligen Abends“ des Christkindes zu romantisieren. Aber seien wir als Christen doch nüchtern! Die Krippe, der Stall, die Tiere und alle diese Dinge, können gebraucht werden, die Weihnachtsgeschichte zu illustrieren. Aber nur dann, wenn wir von dem historischen Ereignis, des Kommens Jesu überzeugt sind, ergibt die Besinnung auf Weihnachten wirklich Sinn.

Nahe ist der HERR allen, die ihn anrufen, allen, die ihn in Wahrheit anrufen.
(Psa 145:18)

Als Paulus diesen Text an die Gemeinde in Philippi schrieb, dachte er mit Sicherheit nicht an das „Weihnachtsgeschehen“. Er dachte vielmehr an die von vielen Christen damals erhoffte baldige Wiederkunft Jesu. Petrus schrieb dann später, dass wir die Tatsache, dass diese sich hinzieht, nicht falsch verstehen sollen. Denn Gott würde wegen Seiner Geduld mit den Menschen Sein Kommen hinziehen.

Aber mit jedem Tag der vergeht, ist das Kommen Jesu tatsächlich näher.

Wir sind auf dem Weg Ihm entgegen und diese Tatsache kann und soll auch Freude freisetzen.

Jesus selbst wurde motiviert durch die Freude, die Er vor sich sah. Freude auf Jesu Wiederkommen kann auch Freude im Hier und Jetzt freisetzen.

Andererseits ist es so, dass Jesus uns natürlich immer nahe ist. Durch den Heiligen Geist hat Er direkten Zugang zu uns, kann uns ermutigen, erfreuen und helfen, auch die Freundlichkeit, von der Paulus in diesem Vers schreibt, den Menschen weiterzugeben.

Schon in den Psalmen spricht Gott davon, dass Er uns nahe ist:

Nahe ist der HERR allen, die ihn anrufen, allen, die ihn in Wahrheit anrufen. (Psa 145:18)

Nahe ist der HERR denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er.

(Psa 34:18 )

 

Gott anrufen, wirklich, wahrhaftig von Herzen anrufen, mit einem zerbrochenen Herzen, wo kein Stolz und Hochmut mehr ist, wo man sich seiner Bedürftigkeit bewusst ist, dieses Anrufen hat die Verheißung, dass Er uns nahe ist bzw. nahe kommt. Denn ein solches Herz ist wie ein Magnet für Gott. Da fühlt Er sich hingezogen, weil es ein Herz ist, das sich Ihm naht.

In einer Zeit, in der viele Menschen einsam sind, durch Alleinsein immer mehr an ihrem Wert zweifeln, sich die Frage nach dem Sinn von allem stellen, ist es eine absolut gute Nachricht, dass Gott uns nahe kommen will. Geben wir doch den Menschen diese gute Nachricht weiter!

Euer Eugen

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16. Dez.
2018
Der Herr kommt gewaltig Blog-Post Bild

Der Herr kommt gewaltig

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Bereitet dem HERRN den Weg; denn siehe, der HERR kommt gewaltig. Jesaja 40,3.10

Der Wochenspruch setzt sich ja aus Teilen von 2 Versen zusammen. Das ist ein gewagtes Stück und bedarf einer genaueren Betrachtung.

Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des HERRN!
Ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott!

(Jes 40:3)

Der erste Teil findet seine Erfüllung in Johannes dem Täufer. Er bereitet den Weg für Jesus, er predigt und ist die Stimme in der Wüste. Er ist die Stimme in einer wirklichen und geistlichen Wüste, denn das Wort Gottes, sein prophetisches Reden war kaum noch zu hören. Man spricht von der Zeit nach dem Propheten Maleachi bis zu Jesu Ankunft von der intertestamentellen Zeit, der Zeit, in welcher Gott in unüberhörbarer Weise schwieg und das Volk der Juden sich selbst überließ.

Der zweite Teil des Wochenspruches (V10) wird sich erfüllen, wenn Jesus wieder kommt. In Offenbarung 22:12 „Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist.“

Wenn Jesus wieder kommt, dann kommt Er gewaltig, dann wird Seine Macht, Seine Kraft, Seine Herrschaft offenbar werden.

Jetzt in unserer Zeit sehen wir, wie Er natürlich in der Geschichte, in der Natur als der Schöpfer wirkt, der Er ist. Und wir sehen Ihn als den erhöhten Herrn durch Seine Gemeinde, Seine Jünger wirken. Und manchmal geschehen gewaltige Dinge, für die, die es sehen wollen und sehen können.

Aber wenn wir das als die Erfüllung dessen sehen, was Er in Jesaja verheißen hat, dann berauben wir uns und Ihn einer ganz anderen Dimension Seines Handelns und damit der Hoffnung auf etwas wirklich Neues und Anderes.

Siehe, der Herr, HERR, kommt mit Kraft, und sein Arm übt die Herrschaft für ihn aus. Siehe sein Lohn ist bei ihm, und seine Belohnung geht vor ihm her.
(Jes. 40:10)

Jesus kommt gewaltig, Er kommt als Belohner, um einem jeden zu geben, was er durch sein Leben als Lohn verdient hat. Vergebung, Versöhnung, ewiges Leben ist aber nicht Teil des Lohnes. Das ist Geschenk, für den, der es jetzt vor Seinem Kommen annimmt.

Lohn gibt es für unser Tun, sei es gut oder böse. Je nach dem fällt auch der Lohn aus. Der Lohn der Sünde, der Lohn des Ungehorsams ist der Tod. Der Lohn dafür, dass wir die Werke Gottes tun, die Er für uns vorbereitet hat, ist die Freude, noch mehr von Gott gebraucht zu werden, mit Ihm zusammen arbeiten zu dürfen und Verantwortung übertragen zu bekommen, es ist Leben in der Fülle, in der Freude Gottes.

Bist du dabei?

Euer Eugen

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