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01. Mai
2018
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"Da muss ich dabei sein!"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

„Bist du im Willen Gottes?“ Das war das Thema, über das Maurice Nightingale am Sonntag des Leiter-, Mitarbeiterwochenendes gesprochen hatte.

 

Dieses Wochenende hat uns wie wahrscheinlich wenige davor angestoßen.

 

Die Frage: "Wohin gehen wir nun von hier?" bewegte wahrscheinlich uns alle und wird uns auch weiterhin bewegen. Das Thema des Wochenendes war: „Die wachsende Rolle der Regiogemeinde“. Dabei ging es darum, dass wir von Gott an diesen strategischen Ort mit der Absicht gesetzt wurden, die Regio Brasiliensis, mit dem Evangelium, zu erreichen, indem wir in den nächsten Jahrzehnten mindestens 10 bzw. 20 Gemeinden reproduzieren "nach unserer Art".

 

Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen, ... nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können

 

(Gen. 11:6)

 

 

 

Wenn dies also unsere Mission wird, was muss sich im Leben des Einzelnen und in unserem gemeinsamen als Gemeinde ändern?

 

Wie können wir die Ziele erreichen, die wir vor uns sehen?

 

Denn unstrittig ist, dass Jesus uns in diese Gegend gesetzt hat, weil wir für Ihn wirksam sein sollen.

 

Wirksamkeit hat etwas mit Konzentration zu tun. Wer zu viele Ziele, zu viele Interessen verfolgt wird keines erreichen.

 

Was also sind unsere persönlichen Ziele?

 

Als Älteste sind wir davon überzeugt, dass Gott jeden einzelnen der Gemeinde ganz bewusst in diese Gemeinde gesetzt hat, weil Er uns alle in diesem sichtbaren Leib gemeinsam gebrauchen und in Dienst nehmen will.

 

Eine banale Feststellung

 

Das ist eine banale Feststellung, aber sie hat gewaltige Konsequenzen.

 

Denn wenn sie stimmt, dann bedeutet das, dass unser Christsein seinen individualistischen Charakter verliert.

 

Unser Leben, unser Beruf, unsere Ehe, unsere Familie, sie alle dienen einem gemeinsamen Ziel, der gemeinsamen Vision / Mission.

 

Die Einladung ist also an uns alle: "Lass dich in diese Mission einbauen. Sei kein Beobachter, der am Spielfeldrand steht. Sei kein Zuschauer. Sei kein "passiver Experte", der das "Spielgeschehen kommentiert. Sei ein aktiver Teamplayer, der sich da einsetzen lässt, wo es am besten nutzt.

 

Gemeinsam im Heiligen Geist

 

Pfingsten wird oft als die Geburtsstunde der Gemeinde betrachtet, weil die Gemeinde da, ausgestattet mit der Kraft des Hl. Geistes, zum ersten Mal in die Öffentlichkeit trat.

 

Aber Jesus hatte die Jünger schon vor Pfingsten und der Himmelfahrt angehaucht und gesagt:“... empfangt heiligen Geist!“

 

Allein der hl. Geist befähigte sie in der Folgezeit, beieinander zu bleiben, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und das in einer Harmonie, die für die Jünger, die jahrelang immer wieder darüber stritten, wer der Größte sei, unbekannt war. Der Heilige Geist ist der Geist der Gemeinschaft, Er ist für unsere Gemeinschaft zuständig.

 

Ihn brauchen wir, je mehr wir uns daran machen, uns in den Willen Gottes einzureihen, den Er für uns und unsere Gemeinde hat.

 

Der Heilige Geist ist der, der uns einbindet in und verbindet mit dem Leib, mit der Gemeinde und miteinander. Und Er leitet uns an unseren Platz, zeigt uns, welche Gaben Er uns gegeben hat, bzw. noch geben will.

 

Und da die Gaben ja keine Spiel- sondern Werkzeuge sind, zeigt Er uns auch schon in etwa an, wo Er uns einsetzen will.

 

Kennst du also deine Gaben? Weißt du, wo dein Platz ist, deine Aufgabe?

 

Äusserschte Konzentration“

 

ist der vom derzeitigen Fußball-Bundestrainer bekannte Spruch.

 

Jesus sagte Seinen Jüngern und den Umstehenden einmal, dass niemand zwei Herren dienen kann. Man braucht ein ungeteiltes Herz, um sich auf ein Ziel konzentrieren zu können.

 

Man kann auch letztlich nicht unterschiedlichen Visionen / Missionen dienen.

 

Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel.“

 

(Matth. 18:19

 

 

 

Wo stehst du mit deinem Herzen?

 

Wenn wir konzentriert auf unser vor uns liegendes Ziel hinarbeiten wollen, um es in einer für uns noch erlebbaren Zeit zu sehen, dann brauchen wir ein ungeteiltes Herz, eine ungeteilte Vision / Mission und die Bereitschaft, dieser Priorität zu geben.

 

Gott hat uns im Bau der Räume gelehrt, dass egal wie klein der gefühlte Fortschritt sein mag, wir uns dem Ziel mit jedem Schritt, jedem Arbeitseinsatz nähern. Das war noch einfach, weil wir wenigstens meistens etwas davon sahen.

 

Beim geistlichen Bau ist das nicht immer so. Und dennoch ist es für jeden Christen wichtig, im Glauben vorwärts zu gehen, manchmal eben auch ohne etwas zu sehen.

 

Fangen wir wieder an, Gott und Seiner Berufung und Verheißung zu glauben, dass Er uns gebrauchen will in dieser Region! Und dass Er von dieser Region aus, ein Licht, ein Feuer anzuzünden möchte in vielen sichtbaren „Städten auf dem Berg“.

 

Jesus kam, „um ein Feuer anzuzünden“. Wirst du Sein Feuerholz sein, das Ihm dienend, für Ihn brennend, diese Feuer hilft auszubreiten, von dieser Gemeinde aus?

 

Eure Eugen und Jürgen

 

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29. Apr.
2018
In der Welt habt ihr Angst... Blog-Post Bild

In der Welt habt ihr Angst...

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Jesus spricht: In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Johannes 16,33

 

In den letzten Jahren wird jedem, der sich gegen Veränderungen in bestimmten Bereichen der Gesellschaft wehrt, eine Phobie attestiert. Homophobie, Xenophobie, Islamophobie und wie sie alle heißen mögen.

 

Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich!
(Joh 14:1)

Immer kommen diese Atteste von denen, die scheinbar keine Phobie haben, die also über den Dingen stehenden, die moralisch Überlegenen zu sein scheinen.

Die *phoben sind die in die entsprechende politische Ecke Abgedrängten, wo viele nie und nimmer hin wollten. Und je größer diese abgeschobene Gruppe wird umso berechtigter scheint es für den Rest, die Warnungen und Maßnahmen gegen diese Ecke zu verstärken.

Will und kann ich in einer solchen Gesellschaft, mit diesen Mechanismen und Tendenzen noch leben?

Eine Zukunftsangst kann einen da beschleichen. Man fühlt sich bedrängt von allen Seiten. Da kommt unser Bibelwort zur rechten Zeit: In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

Als Jesus das sagt, hatte er den Jüngern angekündigt, dass sie sich zerstreuen werden, dass sie stiften gehen würden, weil sie Angst hätten. Aber das war nicht einfach eine Angst, wie wenn man sich im Dunkeln fürchtet. Hier steht nicht das Wort „Phobie“. Es steht „Thlipsis“ was so viel wie Bedrängnis, Bedrückung, Drangsal, Unterdrückung bedeutet. Die griechische Übersetzung des ganzen Verses lautet: Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden. Joh. 16:33

 

Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt.

 

Wenn wir im Frieden Jesu sind, dann können wir äußerlich, durch die Gesellschaft, noch so bedrängt sein, diese Bedrückung kann uns nichts anhaben: Jesus hat diese Welt und ihre Bedrückung, ihre Boshaftigkeit, die Sünde überwunden und besiegt. Wenn wir in Seinem Frieden ruhen, dann können wir in der bedrückenden Atmosphäre dieser Zeit und Gesellschaft im Sieg Jesu leben. Denn wir wissen: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Jesus hat das letzte Wort, denn er ist das Alpha und das Omega. Politische Ideen, Herrschaftssysteme, Ideologien, Machtgefüge sind gekommen und gegangen. Er blieb und wird bleiben in alle Ewigkeit. Jesus hat für uns die Schrecken Seiner Zeit und damit die aller Zeiten erlebt, durchlebt und hat sich durch nichts von Seinem Weg und Seiner Bestimmung abbringen lassen. Wir dürfen die Früchte Seines Sieges ernten und für uns ausleben. Sein Friede ist der unsere! Dein Eugen

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22. Apr.
2018
Total make over Blog-Post Bild

Total make over

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2. Korinther 5:17

 

Oft wünschen wir uns, wir könnten jemand anderes sein, oder wenigstens anders, als wir sind. Wir wünschen uns, wir wären nicht so sehr wir selbst, mit all den Macken, mit all den Dingen, die wir gerne machen oder können würden, aber uns dazu außer Stande sehen.

 

...ich werde ihnen ein Herz geben .Hes. 11:19

Und wir verzweifeln an uns, an dem scheinbar unabänderlichen unseres Selbst oder der Umstände. Oft sind die Umstände sogar mit uns verwoben, weil wir ja die Umstände unseres Daseins mitgestaltet haben.

Wir wünschen uns, wir könnten neu, umgebaut, renoviert, verändert werden, um nicht mehr so zu sein.

Paulus schreibt davon, dass man eine neue Schöpfung sein kann, ein neues Wesen, wo das alte keine Bedeutung mehr hat, weil es vergangen, Vergangenheit ist.

Das wäre doch zu schön, um wahr zu sein.

Im Fernsehen werden uns gelegentlich diese „Make-Over“ Geschichte präsentiert. Die Vorher-Nachher Bilder gezeigt, von dem hässlichen Entlein, das zum wunderschönen Schwan wurde.

Und wir wünschten uns, dass alles nur so einfach wäre.

Eigentlich ist es ja einfach. Die Größte Veränderung in einem Menschen findet statt, wenn sich sein Inneres verändert. Wir sind ja ganzheitliche Wesen und unser Inneres reflektieren wir mehr als wir auch nur erahnen können.

 

In Christus ist jemand, der seine ganze Hoffnung im Leben und im Sterben ausschließlich in Jesus Christus hat.

Paulus sagt hier, wie man ein „total make over“ bekommen kann, eine komplette Erneuerung. Es ist ganz einfach und hat nur eine Bedingung.

Die Bedingung heißt: „Wenn du in Christus bist, dann bist / wirst du eine neue Kreatur, ein neues Geschöpf.“

Wie kann man aber „in Christus sein“?

In dem man seine ganze Hoffnung in diesem und im zukünftigen Leben in Jesus setzt, ja sich selbst in Ihn hinein versetzen lässt, Ihn „anzieht“, Sein Leben anzieht, Seine Gerechtigkeit, Seinen Charakter, Seine Liebe, Seine Gnade und Barmherzigkeit anzieht und für sich selbst in Anspruch nimmt und zu seiner eigenen Natur macht, so dass man, je länger desto mehr, wie Er wird.

Der Beginn des ganzen ist die Wiedergeburt, die als äußeres Handeln die Umkehr zu und die Übereignung an Jesus hat. Was dann in der Taufe symbolisch proklamiert wird. Nur wer in Christus ist, der kann eine neue Kreatur werden!!! Das ist absolut exklusiv und nicht verhandelbar. Bist du in Christus? Wenn nicht, dann weißt du nun, was du zu tun hast.

Dein Eugen

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15. Apr.
2018
Von Hirten und Schafen Blog-Post Bild

Von Hirten und Schafen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. (Joh. 10:11,27,28)

 

Jesus, von dem diese Verse sind, sagt, dass Er nicht irgend ein guter Hirte, sondern der gute Hirte ist. Wer wirklich ein guter Hirte ist, erklärt Er dann: Ein guter Hirte gibt sein Leben für die ihm Anvertrauten. Er dient den ihm Anvertrauten, sie sind nicht einfach sein Besitz, sondern seine Verantwortung.

 

Gute Hirten haben mit guten Leitern gemeinsam, dass sie geben.

 

Israels größte Führer waren gelernte Hirten. Und obwohl Jesus von Beruf kein gelernter Hirte ist, ist Er der Hirte schlechthin, von dem David im Psalm 23 singt.

 

Die Stimme eines solchen Hirten, in der sie Seine Liebe und Fürsorge hören, diese Stimme kennen die Schafe. Es ist die Stimme, die sie hören, wenn Er sie zu Sich ruft, wenn Er durch den Heiligen Geist zu ihnen spricht und sie zur Umkehr leitet, zur Busse, die ihnen ihr Verlorensein und die Notwendigkeit der Errettung erklärt und sie überzeugt.

 

Wir hören viele Stimmen in dieser Welt, aber es gibt nur eine Stimme des Heiligen Geistes, eine Stimme des lebendigen Gottes, eine Stimme des Sohnes, der durch den Heiligen Geist zu uns redet. Und Gott ist nicht doppelzüngig. Er sagt nicht dem einen dies und dem anderen etwas anderes.

 

Wenn wir Jesus folgen, dann werden wir das ewige Leben, von dem in der letzten Kolumne die Rede war, bekommen. Wir bekommen es geschenkt. Und Jesus nimmt nicht mehr zurück, was Er uns geschenkt hat.

 

Jesus hatte viele, die Ihm nachliefen. Aber Er hatte weit weniger, die Ihm nachfolgten.

 

Bist du jemand, der Jesus nachläuft, oder bist du einer, der ihm nachfolgt? Jemand der Seine Stimme in seinem Herzen hört und dem, was diese Stimme sagt, folgt und es tut?

 

Der Unterschied zwischen Nachläufern und Nachfolgern ist, dass letztere bleiben, wenn erstere gehen.

 

Im Dialekt hat dieses „folgen“ noch einen Aspekt, der im Hochdeutschen verloren gegangen ist: Es bedeutet so viel wie gehorchen. Wenn die Kinder ihren Eltern folgen, dann gehorchen sie ihnen.

 

Die Nachläufer wurden schnell nicht mehr gesehen. Nur die wirklichen Nachfolger blieben schlussendlich, die „Schafe Jesu“, die Sein durch Sein Blut erworbenes Eigentum waren.

 

Wenn du den Wunsch hast, vom Nachläufer zum Nachfolger zu werden, dann lade Jesus in dein Leben ein, denn dann ruft Er dich als Sein Schaf zu Sich, dann will Er mit dir zu tun haben. Es kann dir nichts Besseres passieren, denn wenn du das tust, hast du das ewige Leben, die Sicherheit, dass egal was passiert, was dir widerfährt, du in Ewigkeit leben und mit Jesus zusammen sein wirst.

 

Das wünsche ich uns allen Euer Eugen

 

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08. Apr.
2018
Ist nach dem Tod alles aus? Blog-Post Bild

Ist nach dem Tod alles aus?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten 1. Petr. 1:3

 

Für viele Menschen ist nach dem Tod alles aus. Zumindest, so lange sie leben. Sind sie gestorben, dann pilgern die Verwandten oft zu ihren Gräbern und sprechen mit ihnen, als ob sie da liegen würden. Offensichtlich kommen wir doch mit der harten Realität von diesem „alles Aus“, das uns der Atheismus eingeimpft hat, nicht zurecht. Wir brauchen eine Hoffnung.

 

Nach dem Tod ist alles aus“, gilt für viele, solange sie leben.

 

Unser Text spricht von einer lebendigen Hoffnung, einer echten substanziellen Hoffnung, einer Hoffnung, die nicht vergeht. Diese Hoffnung ist die, dass wir, so wie Jesus gestorben und auferstanden ist, mit Ihm auferstehen werden, wenn Er wieder kommt. Es ist die Hoffnung, dass der Glaube an Jesus einen wesentlichen Unterschied in unserem Leben macht. Einen Unterschied zum Leben eines Menschen, der nicht an Jesus glaubt.

 

Jesus selbst sagt, dass da ein Unterschied ist:

 

Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm. (Jn. 3:36 )

 

 

Jesus ist der einzige Grund für eine echte Hoffnung, die den Tod überdauert.

 

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. (Jn. 5:24)

 

An Jesus glauben bedeutet“, das ewige Leben zu haben, in sich zu haben als festen, unvergänglichen Besitz. Nicht weil wir etwas getan hätten, sondern weil Gott etwas getan hat. Er hat uns, wie unser obiger Vers sagt, wiedergeboren, von neuem geboren. Er hat uns jetzt schon dieses neue Leben, diese neue Existenz geschenkt. (Wir werden in der nächsten Predigtreihe darüber mehr hören.) Das neue Leben hat aber jetzt schon begonnen. Wir sind tatsächlich „vom Tode zum Leben hindurchgedrungen“. Deshalb ist unsere Hoffnung auch substanziell eine andere, als diejenige, die Menschen ohne Jesus haben. Selbst wenn sie an ein Leben nach dem Tod glauben: Es fehlt ihnen diese Grundlage. Sie haben nicht das neue, ewige Leben in sich. Sie haben nicht den Heiligen Geist in sich, der ihnen beständig versichert, dass sie ein Kind des Höchsten sind, dass ihr Vater im Himmel ist, der für sie sorgt. Sie wissen nicht, dass selbst wenn ihr äußerer Mensch zerfällt, ihr inwendiger Mensch immer mehr zunimmt, erneuert wird. Sie haben nicht die Gewissheit, mit Gott versöhnt zu sein, Frieden zu haben. Zu welchen Menschen gehörst du? Zu welchen möchtest du gehören?

Euer Eugen

 

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