Blog

Hier findest du alle wichtigen Neuigkeiten sowie Artikel zu aktuellen Themen.
02. Aug.
2020
Gott ist mit Dir Blog-Post Bild

Gott ist mit Dir

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. Psalm 139,14

Das sagt David, ca. 1000 vor Chr. Das sagt der Mann, der, als es um ein Opferfest seiner Familie mit dem Propheten Samuel ging noch nicht mal eingeladen war. Er war bei den Schafen, während alle seine Brüder da sein durften. Das sagt derselbe Mann, der in Psalm 51 bekennt, dass er in Sünden empfangen wurde, was manchen vermuten lässt, dass er aus einer zumindest unzeitigen, wenn nicht sogar illegitimen Verbindung hervorgegangen war. (Für andere ist es eher eine Belegstelle für die Lehre von der Erbsünde). Das sagt der Mann, der wie ein Hase durch die Wildnis Israels gejagt wurde, nachdem er in Ungnade beim König Saul gefallen war.

Ich denke, der hätte nach heutigen psychoanalytischen Einschätzungen genügend Grund gehabt zu einem Klienten für die Couch zu werden.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir,(Ps. 23:4)

Aber er wurde es nicht! Er wurde es nicht, weil er eine intensive lebendige Beziehung zu seinem Gott hatte, die ihn selbst durch das Tal zum Teil selbstverschuldeter seelischer Leiden trug und er durch diese nie an Gott und seiner Güte zweifelte.

Hier sagt er, dass seine Seele Gottes Werk sehr wohl anerkennt, es bejaht. Wir brauchen eine ganzheitliche Beziehung zu Gott, das wird schon im Alten Testament deutlich. Unsere Seele ist oft das schwächste Glied, sie leidet viel mehr als unser Körper oder Geist.

Denn seine Augen wachen über den Wegen des Menschen, und all seine Schritte sieht er.
(Job 34:21 )

Und sie muss sehr oft von uns überzeugt, überführt werden, in Einklang kommen mit dem, was wir rational wissen. David, inzwischen General geworden, fiel in Ungnade, weil er bei den „Likes“ seinem König davon eilte. Er musste um sein Leben rennen, und wo ist dieses Leben besser aufgehoben als bei Seinem Gott? Wo ist unser Leben besser aufgehoben als bei unserem Gott? David hatte genug Kampf gesehen, dass er mit dem Psalmisten sagen konnte: Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen. (Ps. 91:7) Die Wahrscheinlichkeit, dass man im Kampf sterben kann, ist sehr hoch. Dennoch fürchtet er sich nicht. Nimm diese Zuversicht, die der Psalmist in Ps. 91:7 zum Ausdruck bringt, in deine Furchtsituationen hinein und proklamiere es: Gott, der dich wunderbar gemacht hat, ist in alle Situationen bei dir.

Dein Eugen

Weiterlesen
01. Aug.
2020
"Frucht bringen!" Blog-Post Bild

"Frucht bringen!"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Es war an einem Montag, als Andrea und ich einen Spaziergang machten. Da erweckte ein Gerstenfeld meine Neugier. Es war das satteste, am stärksten bewachsene Gerstenfeld das ich seit langem gesehen hatte. Die Grannen leuchteten und schimmerten in unterschiedlichen Grüntönen in der Sonne.

I

Ich dachte: „Der Bauer wird sich auf eine reiche Ernte freuen können, wenn das Getreide nicht noch durch einen Sturm verdirbt.“

Und ich schaute mir die Gerste genauer an. Ein Gedanke ging mir durch den Kopf.

 

 

Anderes aber fiel auf die gute Erde und gab Frucht: das eine hundert-,

 

das andere sechzig-, das andere dreißig.

 

(Mt 13:8)

 

Wie kommt es, dass Jesus von hundert- sechzig- und dreißig-fach Frucht spricht? Er spricht davon im Zusammenhang mit dem 4-fachen Ackerfeld.1 Die unterschiedlichen Erträge kommen bei unterschiedlichen Menschen vor, die Gottes Wort hören und es in ihrem Herzen bewahren (viertes Ackerfeld). Im Gleichnis vom 4-fachen Ackerfeld erklärt Jesus seinen Jüngern, warum nicht alle ausgestreute Saat aufgeht und Frucht bringt. Es soll ihnen die Hintergründe aufzeigen und ihnen Mut machen, darauf zu vertrauen, dass etwas von ihrem Tun, von ihrem Ausstreuen aufgehen wird. Und das wird bis zu hundertfältig Frucht bringen.

Ich habe mir die Gerstenpflanzen angeschaut und gesehen, dass aus einem Wurzelstock bis zu 4 oder manchmal 5 Ähren aufgewachsen waren. Jede Ähre hatte bis zu 24 Körner dran. Das erklärte diese Staffelung.

Warum manche Samen mehr hervorbringen als andere hängt wahrscheinlich mit ihrem Standort zusammen und dem damit verbundenen Nahrungsangebot im Boden.

Ich habe festgestellt, seit unsere Nachbarn ihre Birken gefällt haben (darauf hatte ich keinen Einfluss), ist unsere Konifere vor dem Haus, die immer mehr abgestorben war, wieder am Grünen und Wachsen.

 

 

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht,

(Joh. 15:5)

 

Du stellst dir die Frage, warum dein geistliches Leben so wenig fruchtbar ist?

Du möchtest Gottes Wort festhalten, du möchtest wachsen und Frucht bringen, und gehörst also nicht zu den 3 anderen Ackerfeldern, aber es gelingt dir trotzdem nicht.

Wenn das so ist, dann stell dir die Frage: „Was ist sonst in meinem Leben drin, was mir den Saft abzieht, was das Wort Gottes nicht wachsen lässt, so dass es nur spärlich Frucht bringt?

Was belegt deine Gedankenwelt so sehr, dass du über Gott und Sein Wort gar nicht mehr zum Nachdenken, Nachsinnen kommst und dein Leben immer weniger davon geprägt wird?

Manchmal ist alles in Ordnung, man ist ungeteilten Herzens bei der Sache und dennoch wünscht man sich mehr Frucht.

Als Jesus von Sich als dem Weinstock spricht, sagt Er dass wir in Ihm bleiben müssen und Er in uns bleiben muss. Es ist wie eine gegenseitige Durchdringung. Und je mehr wir durchdrungen sind von Jesus und Er von uns, umso mehr werden wir von Ihm, Seinem Leben, Seiner Kraft, Seinem Geist bekommen.

Wir haben zuhause einen Weinstock und dieses Jahr hat er tatsächlich Trauben. Da habe ich mich entschieden das sonst der Begrünung dienende Laub auszudünnen. Ich will, dass die Trauben was werden – und er hat sich nicht gewehrt.

Jesus würde oft gerne unser Leben ausdünnen, damit die Frucht wachsen kann und nicht nur nette Blätter.

 

 

Jede Rebe an mir,


die Frucht bringt, die reinigt er, daß sie mehr Frucht bringe.

 

(Joh. 15:2)

 

Was würde Er gerne bei dir ausdünnen? Wo geht bei dir Zeit, Energie, gedankliche Kraft oder emotionales Engagement hinein, das dir fehlt, um wirklich gute Frucht zu bringen. Oder bist du so sehr mit dir selbst und deinem äußeren Schein (Viele Blätter) beschäftigt, dass für die Frucht keine Zeit, keine Kraft kein Glauben, keine Vision etc. übrig bleibt?

Jesus hat jeden von uns gesetzt, dass wir hingehen und Frucht bringen und unsere Frucht bleibt. Lass dich von Jesus freisetzen, lass dich von Ihm beschneiden, lass die Dinge aus deinem Leben entfernen, die dir den nötigen Saft rauben. Und lass dich da einpflanzen, wo du guten Boden hast.

Du sagst: „Der Boden auf dem ich bin, ist nicht gut“.

Auf unserem Gelände wächst überall der von mir geliebte Rukola und er wächst auf Boden, der sehr karg ist, wenig Wasser und wenig bis gar keinen Humus hat. Aber er liebt diesen Boden. Wenn du eine Rukola-Pflanze bist dann vergleiche dich nicht mit einer anderen, sondern bringe da Frucht, wo du gerade bist.

Wenn du dich aber nicht mehr mit Jesus und Seinem Leib verbunden fühlst, lass dich wieder neu und bewusst in Seinen Leib, in Seinen Weinstock einpflanzen. Jesus will, dass du ungehindert viel Frucht bringen kannst.

 

Eugen, Jürgen, Thomas

 

 

1Math. 13:13-23

Weiterlesen
26. Jul.
2020
Bürger des Himmels Blog-Post Bild

Bürger des Himmels

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Eph. 2,19

Was Gäste und Fremdlinge sind, ist uns seit 2015 deutlich bewusst. Welchen Status sie haben, wissen sie oft selbst nicht, wie auch die, „die schon länger hier leben“. Letztere sind die neue Definition des „Staatsvolkes“ der Bundesrepublik (Deutschland). Von Deutschen mag niemand mehr sprechen, weil das ja schon fast rassistisch, wenn nicht wenigstens nationalistisch ist, was gleichermaßen völlig abzulehnen ist. Der Unterschied zwischen Staatsbürger und Bewohner des Staatsgebietes verschwindet immer mehr.

Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten; aber der Gottlosen Weg vergeht.
(Psa 1:6)

Unser Vers spricht von einem klaren Unterschied zwischen Gästen / Fremdlingen und Mitbürger / Hausgenossen.

Er spricht von einem Vorher und Nachher, das diesen Unterschied macht. Im Kontext wird deutlich, dass Jesus Christus diesen Unterschied bewirkt.

Wer Jesus als Herrn und Erlöser hat, dessen Status ist grundlegend verändert. Er hat Anteil am Reich Gottes, weil er ein Himmelsbürger ist, weil er die himmlische Staatsbürgerschaft hat.

Im Gegensatz zu vielen irdischen Staaten hat der Himmel keine doppelte Staatsbürgerschaft. Wir können nicht gleichzeitig Bürger des Himmels und Bürger des Reiches der Finsternis sein.

Durch den Sündenfall sind alle Menschen Bürger des Reiches der Finsternis, ob sie sich dessen bewusst sind oder nicht. Das ist, wie wenn man z.B. in den USA geboren wird. Da muss man auch nichts hinzu tun um US-Bürger zu sein.

... denn ihr alle seid Söhne Gottes durch den Glauben in Christus Jesus.
(Gal 3:26 )

Um „Bürger des Reiches des Lichtes“ zu werden, muss man von neuem geboren werden, was einher geht mit dem Schritt Gottes Heilsangebot anzunehmen.

Beides geschieht nicht unbewusst, sondern bewusst. Jeder weiß wann er eingebürgert wurde, ebenso weiß jeder, dass er Christ geworden ist.

Die Sommerferienpredigtserie wird diesen Themenkreis behandeln wie auch das Thema der Kultur im Himmel und verschiedener Kulturen dieser Welt. Ich möchte dich darauf schon hinweisen.

Die abschließende Frage ist: „Weißt du ob du, ein Bürger des Himmels bist?“ Wenn nicht, dann bitte Gott darum, dass Er dir hilft, ein solcher zu werden, indem Er dir Sein neues Leben durch Seine Vergebung schenkt.

Dein Eugen

Weiterlesen
19. Jul.
2020
Was ist der Mensch....? Blog-Post Bild

Was ist der Mensch....?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst? Psalm 8,5

Die Frage „Was ist der Mensch?“ stellen sich viele Menschen. Manche stellen auch die Frage: „Wann ist der Mensch Mensch?“ um zu bestimmen, wann für ihn die Menschenrechte gelten und wann nicht.

Früher machte man das fest an sogenannten „Rassemerkmalen“. Heute legt man es fest aufgrund von Bewusstsein oder der Möglichkeit, sich mit seinem Bewusstsein zu äußern. Kinder sollen bis kurz vor der Geburt oder für manche sogar kurz nach der Geburt noch abgetrieben werden können. Man stelle sich diesen Horror vor!

du hast ihn wenig geringer gemacht als Gott (Elohim), mit Herrlichkeit und Pracht krönst du ihn. .
(Psa 8:6)

Man hat den Eindruck, dass „Extinktion Rebellion“ und ihre Mitläufer den Maler und Umweltschützer Friedensreich Hundertwasser verinnerlicht haben der sagte: „Die Menschen müssen begreifen, dass sie das gefährlichste Ungeziefer sind, das je die Erde bevölkert hat.“

Wenn die obige Frage nur heißt: „Was ist der Mensch?“ Dann kann das dabei heraus kommen.

Ohne Gottesbezug und die biblische Genesis wird man am Menschen irre und findet keine Antworten, wie ein Zitat aus der NZZ deutlich macht: „Auch wenn man den Eindruck haben sollte, es stehe für einmal alles zum Besten: Sogar dann fehlt dem Menschen etwas, und das spürt er selber auch. Weil er das Wesen ist, dem immer etwas fehlt. Das Wesen, dem nicht zu helfen ist.1

7 Du machst ihn zum Herrscher über die Werke deiner Hände; alles hast du unter seine Füße gestellt.
(Psa 8:7)

Nur wenn Gott des Menschen gedenkt, nur wenn Er ihn zurückholt aus diesem Zustand, indem ihm nicht zu helfen ist, er sich selbst nicht helfen kann, nur dann findet die Frage: „Was ist der Mensch?“ eine Antwort. Gott hat seiner Aussichtslosigkeit gedacht und hat Seinen Sohn zum neuen Menschen werden lassen um für den alten Menschen zu sterben und ihn in Sich, den neuen Menschen, dem nichts fehlt, der wieder ganz ist, aufzunehmen. Ohne Gott hat der Mensch letztlich nichts, wofür es sich zu leben lohnt und wird zum Zyniker, wie er bei Hundertwasser zutage tritt.

Mit Gott, mit Seiner Erlösung wird er zum erhabensten Wesen, das Gott geschaffen hat, und das dann zu recht wieder in der Gemeinschaft mit diesem Gott leben darf. Deshalb ruft dich Gott aus deinem Nihilismus in Seine Gegenwart.

Dein Eugen

 

1https://www.nzz.ch/feuilleton/was-ist-der-mensch-das-tier-das-sich-selber-zum-problem-wird-ld.1511577

Weiterlesen
12. Jul.
2020
Aus Gnade... Blog-Post Bild

Aus Gnade...

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. Epheser 2,8

Unsere Zeit ist in vielerlei Hinsicht interessant und spannend. Was unser Land angeht, gab es selten eine Zeit; in der die junge Generation so konform mit den Herrschenden ging. Jedes Mal in der Geschichte, wenn das der Fall war, endete das in der Katastrophe.

Noch vor nicht allzu langer Zeit war die Jugend auf der Straße, um gegen die Regierenden zu demonstrieren! Und heute?

Zu keiner Zeit war die junge Generation so gewillt sich den Anweisungen, die von oben kamen, untzuerordnen (um nicht zu sagen zu unterwerfen). Zuerst die der Ökologie konforme Ernährung, dann das klimakonforme Verhalten, das coronakonforme Stillhalten und und nun das „Black lives Matter“ konforme richtige Sprechen.

Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Heiland-Gottes erschien, errettete er uns,
(Tit 3:4-5)

Daneben haben wir das genderkonforme Schreiben und das willkommenskulturkonforme Bejubeln der vielfältigen kulturellen Bereicherung und Herausforderung.

Von Freiheit ist hier absolut nichts mehr zu sehen. Gesetze bis ins Kleinste sind zu spüren.

Nun fragst du dich, was das mit Obigem zu tun hat? Zu Recht!

Es liegt auf der Hand, dass diese vielen Gesetze und Verordnungen eine neue Mentalität generieren. Die Mentalität, in der man im Halten von Ordnungen und Gesetzen das persönliche und gesellschaftliche Heil sieht! Und machen wir uns nichts vor: Es kommt auch eine neue Gesetzlichkeit in die Gemeinde hinein. Wir werden durch die gesellschaftliche Kultur mit sozialisiert. Daher ist der obige Vers so wichtig und die Verse, die dazu gehören.

nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit…
(Tit 3:5)

Wir wurden, werden und sind nicht gerettet durch Werke, nicht durch Gehorsam, nicht durch Beachten von Geboten und Gesetzen. Wir sind gerettet durch das Geschenk der Gnade, vor dem alle Menschen gleich sind, Sünder, Verlorene, Hoffnungslose, aber mit der Chance, durch die Annahme des Geschenks der Gnade, gerechte, sündlose, neue Menschen zu werden.

Wir werden in dieser Zeit mit Sicherheit diese Botschaft vermehrt predigen und bezeugen müssen, denn sie wird an Wichtigkeit zunehmen. Denn die Beachtung von Gesetzen verführt die Menschen zu Selbstgerechtigkeit, Arroganz und Lieblosigkeit, die wir uns als Christen nicht leisten können.

Dein Eugen

Weiterlesen