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01. Apr.
2018
"Nicht wie ich will..." Blog-Post Bild

"Nicht wie ich will..."

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Wäre dieser Satz nicht gefallen, wäre die Weltgeschichte völlig anders verlaufen. Eine Welt wie die heutige gäbe es nicht.

 Warum?

 

Jesus hätte dann Seinen eigenen Willen getan - wie dies die meisten Menschen tun, oft auch die Christen.

 

Was wären die Folgen gewesen?

 

Unvorstellbar!

 

Warum?

 

Weil wir uns eine Welt ohne Gott nicht vorstellen können.

 

Jesu „Eigenwillen" und Seinen damit verbundenen Ungehorsam gegen den gemeinsam beschlossenen Erlösungsplan hätte eben nicht nur die Erlösung gekostet.

 

Es wäre das Ende gewesen.

 

Jesu Gehorsam war sowohl für uns absolut notwendig als auch für Jesus und die Trinität.

 

Als Adam seinen eigenen Willen tat, hatte das Auswirkungen auf die ganze Schöpfung.

 

Was wäre gewesen, hätte ein Teil der Trinität "seinen eigenen Willen" getan? Es wäre das Ende derselben gewesen!

 

"… sondern wie du willst"

 

Jesus sei Dank, sagte Er „Nein“ zu Seinem eigenen menschlichen Willen, nein zu einem Ausweg, der keiner war, und "Ja" zu dem Willen des Vaters.

 

Gott sei Dank ist Er uns damit zum Urheber unseres Heils geworden.

 

Siehe, ich komme; in der Rolle des Buches steht über mich geschrieben. Dein Wohlgefallen zu tun, mein Gott, liebe ich

 

(Ps. 40:8-9)

 

Aber was ist die Konsequenz davon?

 

Was ist die Konsequenz aus dieser so grundlegenden Tatsache?

 

Paulus formuliert es in Philipper 2:5-10: Wir sollen (Imperativ!) dieselbe Gesinnung, dasselbe Denken, dieselbe Haltung und dieselbe Praxis haben wie Jesus.

 

... nicht mein Wille geschehe sondern Dein Wille."

 

Wenn wir das so sagen können und wollen, dann sind wir wirklich Christen. Dann haben wir unser Leben tatsächlich Jesus als dem HERRN unseres Lebens untergeordnet.

 

Wenn wir unseren Willen entmachten, dann entmachten wir den Willen des Fleisches. Jesus ließ es zu, dass Sein Leib, Sein Fleisch gekreuzigt wurde. Das tat Er für uns!

 

Deshalb haben wir die Möglichkeit zu sagen: Mein Fleisch und sein Wille ist am Krenz getötet wordenmit Jesus.

 

Deshalb ermahnt einander und erbaut einer den anderen, wie ihr auch tut!

 

(1 Thess. 5:11)

 

Es hat nichts mehr zu sagen.

 

Ich lebe nicht mehr nach den Wünschen meines Fleisches. Ich lebe nach dem Willen des Geistes, den er in mich hinein gelegt hat.

 

Viele kontroverse Fragen in der Christenheit der Gegenwart würden sich erübrigen, würde dieses"... nicht mein Wille geschehe, sondern dein Wille" gelebt.

 

Im März-Brief war das Thema Buße. Dort haben wir davon gesprochen, dass sie niemand gerne hat, aber sie notwendig ist. Und wir haben davon gesprochen, dass es ein Gnadengeschenk ist.

 

Dieses Geschenk muss ausgelebt werden in der bisher beschriebenen Haltung. Das nennt die Bibel Heiligung. Es ist die beständige Übereignung und immer wieder neu im Alltag praktizierte Haltung: „Nicht wie ich will, sondern wie du willst.“

 

Erinnerung und Ermutigung

 

Damit wir in dieser Haltung leben, brauchen wir die Erinnerung des Wortes Gottes, die wir haben, wenn wir es täglich lesen.

 

Diese haben wir auch, wenn wir durch seine Auslegungen im Gottesdienst damit konfrontiert werden. Und wir haben sie, wenn wir in Gemeinschaft einander ermutigen, es zu leben.

 

... ermuntert einander jeden Tag, solange es «heute» heißt, damit niemand von euch verhärtet werde durch Betrug der Sünde!“

 

(Heb 3:13)

 

Die neuen Kleingruppen sind mehr als nur „Fungruppen“. Es sollen „thematisch geprägte Gruppen“ sein, an denen wir das, was in normalen „Hauskreisen“ geschieht, ebenso erleben. Wir haben Gemeinschaft und darin erleben wir Jesus und teilen miteinander, was wir mit Jesus erleben. Sie sind also auch Gruppen, in die man dem Glauben noch Fernstehende einladen kann, so dass sie von dem „miteinander teilen“ etwas mitbekommen.

 

Vertrauensvoll

 

Dadurch, dass wir uns in der Gemeinschaft wahrnehmen, sind wir in der Lage, einander ins Leben hinein zu sprechen. Wir können unsere Beobachtungen teilen. Wir können auch einander bitten, uns Feedback zu geben.

 

Wie erlebst du mich?

 

Erlebst du mich als einen Menschen, der Jesus von Herzen nachfolgt?

 

Was fällt dir an mir auf, wo hast du Zweifel an meinem Handeln oder Verhalten?

 

Vertrauensvolle Beziehungen sind dazu in der Lage, hier bereichernd zu wirken.

 

Die erste vertrauensvolle Beziehung ist die in Jesus. Wenn wir in Ihn vertrauen, an Ihn glauben als dem Herrn unseres Lebens und Herrn aller Herren, dann wissen wir, dass wir in Seiner Hand sicher sind und Sein Wille das Beste ist, was uns begegnen konnte. Sein Wille ist es, uns durch und durch vollkommen zu machen, vollkommen in Sein Bild zu verwandeln, vollkommen uns zu Söhnen des himmlischen Vaters zu machen.

 

Da ist das einzig richtige zu sagen: „Dein Wille geschehe, wie im Himmel, ebenso auch auf Erden.“

 

Eure Eugen und Jürgen

 

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01. Mrz.
2018
"Ungeliebt aber wichtig" Blog-Post Bild

"Ungeliebt aber wichtig"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Es gibt ein Wort, das in christlichen Kreisen nicht wirklich geliebt wird. Man verbindet es mit dem Zeigefinger und dem Gesetz: Das Wort „Buße“.

Wir hören lieber von Gnade und was die Gnade alles für uns tut.
Nun gab es eine Zeit, in der sich die Menschen freuten über die Buße.
„Als sie aber dies gehört hatten, beruhigten sie sich und verherrlichten Gott und sagten: Dann hat Gott also auch den Nationen die Buße gegeben zum Leben.“ (Apg 11:18)

Gottes Gnade ist, dass Er uns Buße gibt zum Leben.

Die Auswirkung von Gnade ist, dass wir in der Buße leben, dass wir in der beständigen Umkehr, also der beständigen Erneuerung unseres Sinnes (Römer 12)  und unseres Handelns leben. Jesus sagt: „Gewiß, doch glückselig, die das Wort Gottes hören und befolgen!“ (Lk. 11:28)
Am Ende der sieben Sendschreiben an die Gemeinden in Kleinasien sagt Jesus zur Gemeinde in Laodizea:  „Ich überführe und züchtige alle, die ich liebe. Sei nun eifrig und tu Buße!“ (Off. 3:19 )
Jesus will, dass wir verstehen: Er liebt uns, deshalb lässt Er uns nicht alles in unserem Leben durchgehen. Er will uns zurechtbringen und dazu gibt Er uns Gelegenheit, Buße zu tun, also umzukehren. Es ist Seine Gnade, dass wir umkehren dürfen, dass Er uns durch Seinen heiligen Geist überführt von Dingen, die in unserem Leben nicht gut sind.
Und dazu gebraucht Er uns gegenseitig und z.B. auch die Predigten, die auferbauen.

Aber wann ist eine Predigt auferbauend?
Der Schlüssel ist „bauen“. Damit eine Mauer, ein Gebäude, gebaut werden kann, müssen die Steine richtig aufeinander sitzen. Und wenn sie krumm und schief sitzen, dann müssen sie im Mörtel noch gerade geklopft werden.
Könnte der Stein reden, würde er sicherlich gegen eine solche Behandlung protestieren. Uns geistlichen Steinen gefällt es nicht, wenn wir zurecht gerückt, ermahnt  und korrigiert werden („zurechtbringen“ ist ein Schlüsselwort in unserer Titus-Predigtserie).

Buße ein Geschenk
Buße geschenkt zu bekommen, d.h. die Gelegenheit zu bekommen umzukehren, unser Denken, unsere Haltung und unser Tun zu verändern, ist ein solches Zurechtgerücktwerden, und ist eines der größten Geschenke, das uns Gott machen kann.
Von Esau sagt das neue Testament, dass er, obwohl er sie suchte, keinen Raum zur Buße fand (siehe Hebr. 12:17).
Buße ist ein Geschenk, das wir unbedingt ergreifen sollten.
Manchmal ist es Gottes Freundlichkeit (Römer 2:4) und manchmal Seine Strenge (Off. 3:19), die uns zur Buße leitet.
Aber in allen Fällen ist es Gottes Gnade, Sein gnädiges Handeln, das wirksam ist.

Beständige Buße
In der Fastenzeit, in der wir jetzt sind, tun die Menschen so, als würden sie sich auf Ostern vorbereiten. Dabei sind wir berufen ein Leben beständiger Buße zu leben, ein Leben das sich immer mehr in das Bild Jesu verwandelt.
Das kann aber nur geschehen, wenn wir immer wieder erkennen, wo wir noch nicht diesem Bild entsprechen.
Je älter man wird, umso weniger mag man sich im Spiegel sehen. Es bedarf immer mehr Aufwand, noch präsentabel zu sein.
Die Schrift spricht davon, dass unser inwendiger Mensch immer mehr hin zu dem erneuert wird, was sich Gott vorgestellt hat.

Buße für alle
In Gottes Wort zu schauen ist, wie in einen geistlichen Spiegel zu sehen. Dort entdecken wir, was auf dem Weg dieser Veränderung noch alles vor uns liegt.
Wir sind auf diesem Weg alle gemeinsam unterwegs, und da braucht es Liebe, einander auf diesem Weg zu helfen. Liebe und Demut, die auch bereit ist, zu ermahnen, zu ermutigen, zurechtzuweisen, und Liebe und Demut, sich auch ermahnen, ermutigen und zurechtweisen zu lassen, die dankbar ist, dass Gott Gnade schenkt.
Natürlich ist es besser, wenn wir die Dinge selber erkennen. Aber wenn wir mal so blind sind, dass wir‘s nicht mehr sehen und Gott andere gebraucht, zeigt das nur Seine Liebe.
Beten wir für uns und einander, dass wir nicht so renitent sind, dass Gott uns züchtigen muss, bis dass wir Buße tun.
Beten wir, dass wir schon auf Gottes Güte und Seine Langmut reagieren.
Nutzen wir die Gelegenheiten auch beim kommenden Gebetstreffen um füreinander einzustehen, um für die Menschen um uns herum einzustehen und sie vor Gott zu bringen. Beten wir, dass Gott doch vielen um uns herum dieses Geschenk der Buße zukommen lässt und wir die Überbringer dieser guten Nachricht sein dürfen.
Beten wir, dass wir den Mut haben, von dieser guten Nachricht zu sprechen, einer Nachricht, die immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird.

 Eure Eugen und Jürgen

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01. Febr.
2018
"Öfter mal was Neues" Blog-Post Bild

"Öfter mal was Neues"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

„Constant Change is here to stay“, war ein Motto von Newfrontiers, dem apostolischen Netzwerk, der Familie von Gemeinden, zu dem die Regio-Gemeinde gehörte1. Es bedeutet so viel, wie: „Beständige Veränderung soll hier bleiben“.

 

Warum hatte man dieses Motto neben manch anderem gewählt?

 

Weil da, wo keine Veränderung ist, Stagnation eintritt. Die Reformation hatte schon ein ähnliches Motto: „Ecclesia semper reformanda est“. „Die Gemeinde muss immer wieder erneuert werden“. Damit meinten die Reformatoren sicherlich nicht, dass die Lehre immer wieder zu erneuern ist, wie das in vielen Kirchen der Fall ist, sondern die Form und Praxis, wie die Gemeinde die Lehre auslebt.

 

Priestertum aller Gläubigen

 

Die Regio-Gemeinde vertrit das Priestertum aller Gläubigen und das beinhaltet, dass wir die Initiative, Mitarbeit, Verantwortung, Kreativität, Begabung unserer Mitglieder fördern und freisetzen wollen. Deshalb suchen wir immer wieder neue Wege, wie das passieren kann.

 

 

Siehe, ich wirke Neues! Jetzt sproßt es auf. Erkennt ihr es nicht ?

 

(Isa. 43:19)

 

Einer der Wege ist es, in kleinen Gruppen erste Erfahrungen zu machen mit seiner Begabung, mit seinen Ideen, mit seinen Initiativen.

 

Die Kleingruppen sind eine überschaubare Einheit in der Gemeinde, die helfen sollen, dass keiner alleine bleibt und seinen Glauben alleine leben muss.

 

Die Kleingruppen sollen auch eine Möglichkeit sein, Freunde, Familie, Arbeitskollegen, Mitschüler und -studenten in die Gemeinde einzuladen.

 

Deshalb ist unser Wunsch auch, dass die Kleingruppen ein Ort sind, wo man gerne hin geht, von dem man begeistert ist. Wo man es sich nicht nehmen lässt, mit den anderen der Gruppe zusammen zu sein.

 

 Deshalb ermatten wir nicht, sondern wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird,

so wird doch der innere Tag für Tag erneuert.

 

(2 Kor. 4:16)

 

Damit die Kleingruppen ein Ort sind, wo genau das passiert, werden wir in der nächsten Zeit der Initiative, dem Ideenreichtum und der Kreativität ganz neu Raum geben.

 

Es werden thematische Kleingruppen entstehen, die sich durch Eure Initiative bilden können. Also, wenn Ihr schon lange mal eine „Nachtwanderungsgruppe“ machen wolltet, ist das Eure Chance. Meldet Eure Ideen für Initiativen bei Thomas Berger an. Beschreibt, was Ihr in einer Kleingruppe machen wollt, wann und wie. Und dann seid gespannt, ob diese Idee für 3 Monate durchgeführt werden kann.

 

Immer 3 Monate

 

Warum nur 3 Monate?

 

1. Damit die Zeit überschaubar ist und man sich eher traut, es zu versuchen.

 

2. Damit man im kommenden Jahr mehrere Dinge ausprobieren kann, mehr Leute mit ihren Ideen dran kommen.

 

3. Damit wir in einen Fluss kommen, wo neue Leute leichter in Kleingruppen hinein kommen, leichter Kontakte entstehen und man vielleicht in diesem Jahr auch das eine oder andere Gemeindeglied näher kennen lernt, was bisher gar nicht im Horizont war.

 

Wir träumen nicht nur

 

Wir träumen von Kleingruppen, die so dynamisch sind, dass sie im Verlauf dieser 3 Monate wachsen, weil das, was man zusammen macht, ansteckend ist, neue Leute, die Jesus noch nicht kennen, dazu stoßen und dabei bleiben.

 

Wir träumen nicht nur davon, sondern wir beten dafür und wir haben den Prozess angestoßen. Jetzt sind wir alle gefragt: Lasse ich mich auf das Neue ein? Lasse ich mich darauf ein, sodass ich mich aus meiner Wohlfühlzohne herausbegebe?

 

Was wird in dieser Zeit geschehen?

 

Es wird sich herausstellen, wer unter uns die Hirtentypen sind, die bemerken, wenn jemand fehlt. Sei dies aus der alten Kleingruppe oder aus der neuen. Und sie werden ihnen nachgehen.

 

Es wird sich herausstellen, wer die Leiter sind, die Initiative ergreifen und andere mitziehen.

 

Es wird sich herausstellen, wer ein Diener ist, der anderen hilft, damit die Idee Wirklichkeit wird. Es werden sich je nach dem Gastgeber, Organisierer, Unterhalter, Lehrer etc. herausbilden, die bisher im Windschatten der alten Struktur versteckt waren.

 

 

 Halleluja! Singt dem HERRN ein neues Lied, sein Lob in der Gemeinde der Frommen!“

 

(Ps. 149:1)

 

Wir sind alle miteinander unterwegs, dieses Mal nicht mit unserem Gottesdienst, sondern mit unseren Ideen und in unseren Beziehungen zueinander, die sich neu bilden können.

 

Wir laden Euch ein: betet, glaubt, erwartet und arbeitet mit, entwickelt Ideen und übernehmt Verantwortung dafür, dann kann dieses Experiment gelingen und wir alle gewinnen an Erfahrung, Freude und auch an Wachstum, sowohl persönlich als auch numerisch.

 

Dazu wollen wir alle, so gut es geht, uns gegenseitig ermutigen, denn Gemeinde ist ein Leib zu dem wir alle gehören, und das ist eine alte, unveränderliche Wahrheit.

 

Eure Eugen und Jürgen

 

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31. Dez.
2017
"Lebendiges Wasser umsonst!" Blog-Post Bild

"Lebendiges Wasser umsonst!"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

"Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst." (Off 21:6) So lautet der vollständige Vers, aus dem die Jahreslosung für 2018 ist. Sie steht in einem Kapitel der Offenbarung, das vom Kommen des himmlischen Jerusalems spricht.

Nicht umsonst heißt es in unserem Vers: "...es ist geschehen." 

Etwas ist zum Abschluss gebracht. Ab jetzt geht es wirklich um die "Zukunft in der Gemeinschaft mit Jesus".

Das Wasser des Lebens, von dem die Rede ist, kommt vom Strom des "Wassers des Lebens".

Und bei diesem steht der Baum des Lebens. Alles ist Teil des "Himmlischen Jerusalems", das am Ende auf einer neuen Erde sichtbar werden wird.

Wenn wir in der Jahreslosung zum "umsonst Trinken" eingeladen werden, dann muss uns bewusst sein, dass dies immer im Vorgriff auf den Himmel geschieht.

 Es ist die Kultur des Himmels, die frei ist! Die ohne Leistung etwas gibt.

 Das Wasser des Lebens ist lebensnotwendig. Alles Lebensnotwendige ist frei, man muss nicht bezahlen. Die Gnade ist frei, die Vergebung ist frei, weil Jesus unsere Schuld bezahlt hat.

 

  Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt!  Matt. 10:8

 

Jesus sagt an anderer Stelle: "Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es weiter." - Gemeint war das Evangelium.

Das soll auch in unserer Gemeinde immer wieder deutlich sichtbar werden. Unsere Angebote sollen frei bleiben, sie sollen für jeden zugänglich sein. 

Wir wollen die Kultur des Himmels jetzt schon leben, so gut das uns hier möglich ist.

Meine Tochter wollte in Amerika in einer Kirche in eine Mutter-Kind-Gruppe. Sie wurde informiert, dass das insgesamt mehrere hundert Dollar kostet, weil man ein Buch/ Kurs miteinander macht.  

Man könnte sagen: "Andere Länder, andere Sitten."

Man könnte aber auch sagen: "Wir wollen hier alle Anstrengungen unternehmen, dass wir Angebote unser Gemeinde so gestalten, dass sie frei zugänglich sind."

Das bedeutet, dass wir als Gemeinde den Topf, aus dem das dann bestritten wird, gemeinsam so auffüllen, dass immer genügend drin ist, um die Aufgaben zu bewältigen. 

Gemeinde ist ja nicht irgendetwas Nebulöses, eine Institution die schon irgendwie funktioniert. Gemeinde Jesu sind die sich Jesus und einander gegenseitig verpflichtenden Nachfolger Jesu, die durch die Türhüter der Gemeinde, die Ältesten, Zugang und Platz und dann auch Aufgabe und Amt erhalten.

Also sind wir, jeder von uns, Teil dieser Gemeinde, die wir uns bewusst für diese Gemeinde und ihre Prinzipien entschieden haben und diese Prinzipien leben. 

 

„ Habt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch als Aufseher eingesetzt hat,..“
(Apg 20:28)

Als Älteste sind wir, nach der Bibel, Jesus für das Wohl und Wehe der Herde, über die uns der hl. Geist als Hirten eingesetzt hat, verantwortlich.

 Wir haben uns deshalb auch in diesem Jahr vorgenommen, das zu tun, was uns Jesus vor die Füße legt, entsprechend unser aller Möglichkeiten.

Wir wollen niemanden überfordern. Das wird uns umso mehr gelingen, je mehr wir das, was wir tun, gemeinsam tun und möglichst jeder seinen Teil beiträgt.

Nicht jedem wird dies im selben Masse möglich sein, insbesondere denen, denen das Alter beginnt zuzusetzen.

Aber Gott sei Dank durften wir im vergangenen Jahr wachsen und sind somit in der Lage die Arbeit, verteilt auf mehr Schultern, gemeinsam zu tragen.

 Im neuen Jahr sollen die Kleingruppen neu gestaltet werden. Warum? Weil manche zu groß und manche fast zu klein sind. Weil manche im Durchschnitt sehr jung und manche älter sind.

Ziel ist es, das Wachstum zu beheimaten und weiter zu kultivieren. Wenn gute, dynamische Kleingruppen vorhanden sind, ist man eher geneigt, auch mal einfach jemanden dazu mitzunehmen. 

  „Einer trage des anderen Lasten, und so werdet ihr das Gesetz des Christus erfüllen“
(Gal. 6:2)

Aber nicht nur deshalb sollen sie neu geformt werden. Wir wollen das Gemeinsame stärken, das Miteinander von Alt und Jung fördern, das Miteinander von Alleinstehenden und Familien, und so miteinander Neues wagen. 

Wie viel können wir immer wieder auch voneinander lernen, wenn wir über den eigenen Tellerrand hinaus schauen! 

Es ist schon so viel in den Einzelnen vorhanden. Wenn es nur zu Tage gefördert würde und genutzt würde, könnten wir einander in Vielem bereichern.

Wie soll die Perspektive dieser Kleingruppen sein? Unsere Kleingruppenleiter werden gemeinsam und mit Euch eine Lösung finden, eine Perspektive aufzeigen. 

Wichtig ist, dass die Kleingruppen für uns alle ein Ort sind, wo wir gerne hingehen, uns wohl fühlen und andere mitnehmen wollen. Wenn das der Fall ist, dann können sie zu einem Ort werden, an dem Menschen vielleicht noch vor dem Gottesdienst mit der Gemeinde Bekanntschaft machen.

 Sie können ein Ort sein, wo wir in aller Freiheit unsere Gaben entdecken und entwickeln. Wo Leiterschaft heranwächst, wo Dienste offensichtlich werden.
So können wir uns auf einfache Weise dienen und einander vieles ermöglichen, was sonst nicht ginge.

Wenn wir im Kern, in den Kleingruppen, gesund sind, sind wir als Einzelne wie auch als Gemeinde gesund und tragfähig und können unsere Angebote auch in Zukunft wirklich frei halten.

Wir freuen uns auf das neue Jahr mit euch, mit dem vielen Neuen, mit den Aufgaben und Herausforderungen und den Erfolgen und Freuden

 

Euer Eugen und Jürgen

 

 

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03. Dez.
2017
"Wozu kam Jesus?" Blog-Post Bild

"Wozu kam Jesus?"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Dieser Tage feiern wir Weihnachten, den Geburtstag Jesu, den Tag Seines Eintretens in diese Welt. Der Tag Seiner Menschwerdung liegt ja ca. 9 Monate davor. Denn Mensch wurde Er, als Er sich als eine befruchtete Eizelle in die Gebärmutter Marias einnistete.

 

Wozu aber das Ganze? Wozu machte sich der Sohn Gottes auf den Weg und wurde so klein, so gering, dass Er in eine Eizelle passte? Wozu wuchs Er incognito bei einer Bauarbeiterfamilie auf?

 

Würde man Jesus fragen, dann würde Er nicht mit einer, sondern mit vielen Antworten aufwarten. Antworten, die aber alle in dieselbe Richtung zielen: 20 mal sagt Er „Ich bin gekommen … damit / um zu...“

 

Jesus kam in diese Welt

 

Er kam vom Vater, im Auftrag des Vaters, um den Willen des Vaters zu tun und das zu sagen und zu reden, was Ihm der Vater aufgetragen hatte.

 

Er kam als Licht in die Welt, damit die, welche die Finsternis dieser Welt nicht mehr ertragen konnten, ein Licht haben würden. Er kam als das Brot des Lebens in die Welt, damit die Menschen durch Ihn wirklich satt würden und ewiges Leben hätten. Er kam weder, um das Gesetz aufzuheben, noch, um die Welt zu richten. Er kam, um das Gesetz zu erfüllen, indem Er die Sünde der Menschen auf sich lud, und um dadurch die Welt zu retten.

 

Er kam, um die Sünder zur Buße zu rufen. Und damit die Sünder ihre Sünde erkannten, kam Er, um die nichtsehenden Sünder sehend zu machen – oft im wörtlichen Sinne, aber ebensooft auch im geistlichen Sinne. Dass sein Kommen nicht unwidersprochen blieb bedeutet, dass sich durch Beziehungen von Familien, Freunden, Arbeitskollegen das Schwert durchzieht, von dem Jesus sagte, dass Er gekommen sei, es zu bringen.

 

Das kam und kommt immer dann vor, wenn Menschen von Seinem Feuer entzündet werden, von der Leidenschaft für Ihn und Sein Erlösungswerk. Aber auch dazu, sagt Er, ist Er gekommen. Und ob es uns passt oder nicht: Jesus ist die Wahrheit. Er sagt gegenüber Pilatus, dass Er dazu in die Welt gekommen ist, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen, und schlussendlich für diese Wahrheit zu leiden und zu sterben.

 

Das sind zusammengefasst Jesu eigene Aussagen, warum Er gekommen ist und was Er tat. Und Er tat es, so sagt es die Schrift, mit Vollmacht, mit den mitfolgenden Zeichen des nahen Reiches Gottes.

 

Jesus lebte als Vorbild

 

Er hatte 12 Jünger, denen Er dieses Model vorlebte und erwartete, dass sie Ihm darin nachfolgten. Deshalb ist auch nicht verwunderlich, dass das Vermächtnis Jesu im Missionsbefehl genau das beinhaltet.

 

Jesus ist die Grundlage (Sein stellvertretender Opfertod) und der erste Verkünder des Evangeliums von der Erlösung des Menschen durch den Christus.

 

Dass Er den Menschen das Erlösungshandeln Gottes vor Augen führte, ist kein Selbstzweck, sondern macht deutlich, dass diese gute Botschaft, das Evangelium, eine Kraft ist, die sich auswirkt.

 

Demzufolge müssen wir, wenn wir die Auswirkungen haben wollen, mit dem Evangelium beginnen.

 

Warum „springen“ denn „die Bande“, von denen in einem Weihnachtslied die Rede ist?

 

Sie springen, weil Jesus die Sünde und den Tod entmachtet hat, weil Jesus das Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat. Weil Er der Anfang eines neuen Menschengeschlechts ist, das die Fähigkeit hat, der Sünde zu widerstehen, weil es eine neue Natur, Seine Natur, hat.

 

Die Bande springen, weil die sündhafte Natur nicht mehr zu ihrem Recht kommt und sich das Handeln aus der Rechtfertigung heraus zu gerechtem Handeln verändert.

 

Die Geburtstagsfeier Jesu ist auch dieses Jahr wieder eine Gelegenheit, über den Rand der Krippe von Bethlehem hinaus auf das ganze Bild zu schauen, weshalb Jesus gekommen ist.

 

Was wäre, wenn?

 

Was wäre passiert, wenn Jesus Dank Seiner Gottessohnschaft, auf Erden alle Krankheiten geheilt hätte, jede Hungersnot gelindert, und jeden Krieg beendet hätte, aber nicht am Kreuz von Golgatha für unsere Sünden gestorben wäre?

 

Was hätte sich für uns verändert?

 

Was hätte sich für die Welt verändert?

 

Nichts! Rein gar nichts!

 

Wir Menschen, in deren Herzen der Grund für Streit, Unzufriedenheit, Undankbarkeit, Habgier, Zügellosigkeit, Lüsternheit ist, hätten immer noch keine Chance neu zu werden. Wir würden kein neues Herz bekommen und damit die Ursache für all das Elend und die Not dieser Welt nicht überwinden können.

 

Was also liegt näher, als da anzufangen, darum zu werben, zu beten, zu kämpfen, dass Menschen neue Herzen durch die Wiedergeburt bekommen?

 

Jesus hat Seine persönliche Mission (Sein Leben für die Erlösung zu geben) vollendet. Aber uns hat Er beauftragt, diese Botschaft von der Erlösung in Seinem Namen weiter zu verbreiten, bis Er wieder kommt.

 

Auch diese Weihnachtszeit ist wieder so eine Gelegenheit, in der wir Menschen mit dem Evangelium, der guten Nachricht von Jesus, dem Erlöser bekannt machenund auch zu Gottesdiensten einladen können.

 

Wen lieben wir genug, um ihm die Botschaft von der Erlösung durch Jesus zu gönnen und ihn dazu einzuladen?

 

Wen lieben wir genug, dass es uns egal ist, was diese dann über uns denken, wenn wir sie einladen?

 

Eine praktische gibt Gelegenheit es wieder, wenn wir mit Flyern die nähere und weitere Nachbarschaft einladen.

 

Und man kann natürlich auch in seiner Nachbarschaft, da wo man wohnt sogar persönlich mit dem Flyer, zum Weihnachtsgottesdienst einladen.

 

Nie sind die Menschen offener als an Weihnachten.

 

Eure Eugen und Jürgen

 

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