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20. Aug.
2017
Die Nationen im Blick Blog-Post Bild

Die Nationen im Blick

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat. Psalm 33,12

 

Dieser Vers ist einer der erstaunlichsten Verse im Alten Testament. Weil er einen Gedanken äussert, der in die jüdische Gedankenwelt so gar nicht hinein passt. „Wohl dem Volk...“ macht deutlich, dass jedes Volk hier gemeint sein kann und gemeint ist.

 

Eine rassistische Exklusivität ist dem alttesta-mentlichen Gläubigen fremd

 

Der Psalmbeter, der fromme Israelit, war sich immer bewusst, dass er sich nicht über andere Völker erheben kann und soll. Es könnte jedes Volk der Erde getroffen haben, dass Gott es auswählt. Nun war es Israel. Und Israel sollte ein Segen sein für alle Nationen.

 

Aber das Gegenteil trat ein. Israel hatte es ziemlich vermasselt, weshalb sie abgehauen wurden und nur noch der Wurzelstock Isais übrig blieb, aus dem ein neuer Sproß kam, durch den alle Völker der Erde gesegnet werden sollten.

 

Paulus macht im Galaterbrief deutlich, dass der Segen durch einen Samen, einen Nachkommen Abrahams zu den Völkern kommen sollte und würde, und dass dieser Nachkomme Jesus ist.

 

Jesus hatte alle Nationen im Blick, nicht nur Seine!

 

Glücklich die Nation deren Gott der HERR ist“, könnte den Gedanken suggerieren, dass die Menschen der Völker entscheiden, ob der HERR ihr Gott ist. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein! Gott erwählt, so wie es unser Vers auch sagt. Jesus sendet die Jünger aus, zu predigen und Völker zu Jüngern zu machen. Die Predigt von Jesus, von Jesu stellvertretendem Opfertod für die Sünden der Menschen, bewirkt, dass die einen darauf reagieren und sich von Gott erretten lassen, und andere ihre harten Herzen noch mehr verhärten und nicht glauben. Aber das geschieht auf der Grundlage von Gottes Erwählung. Weil Er alle Völker der Erde erreichen will, hat Er sich auch alle erwählt, werden alle gesegnet werden durch den Nachkommen Abrahams. Es ist erstaunlich, wie wenig Menschen es gebraucht hätte, um Sodom und Gomorrah vom Gericht zu verschonen: 10 Gerechte.

 

Es braucht nicht viele Christen (also gerecht gemachte Menschen), damit ein Land von Gott verschont und gesegnet wird. Weil es die an Jesus gläubigen Christen gibt, ist unser Land noch von Gott gesegnet, selbst in seiner zunehmend unerträglichen Gottlosigkeit, mit der es nichts mehr von Gott dem HERRN wissen will.

 

Euer Eugen

 

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12. Aug.
2017
Eigentum verpflichtet Blog-Post Bild

Eigentum verpflichtet

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. Lukas 12,48

 

Eigentum verpflichtet“ war einer der Grundsätze, die in der Vergangenheit auch dazu geführt haben, dass Wohlhabende Sozialprogramme starteten, als es noch kein staatliches Interesse hieran gab.

 

Eigentum verpflichtet“ hat in der Bibel seinen Ursprung

 

Eigentum verpflichtet“ wurde sicherlich auch dadurch geprägt, dass es ein biblischer Grundsatz ist, wie wir in unserem Vers sehen.

 

Die Verpflichtung entsteht aus der Beziehung, die wir Menschen und insbesondere wir Christen Gott gegenüber haben.

 

Wir sind alle, ob wir das wahrhaben wollen oder nicht, nur Seine Verwalter. Die Welt und alles was darauf ist ist uns zur Verwaltung anvertraut, nicht zum Besitz. Deshalb hatte Gott den Stämmen Israel Land anvertraut, jedem das seine. Und dieses Land wurde auf die Mitglieder der Stämme verteilt. Aber verkaufen konnten sie dieses Land nicht. Es war ja nur ein Lehen. Verkaufen konnte man die Frucht dieses Landes und das auf Jahre hinaus, wenn man in Schuld kam. Das Jubeljahr war dann der Zeitpunkt, wo man das Land wieder zurückbekam.

 

Nichts was wir haben gehört uns, es ist nur eine Leihgabe!

 

Alles, was wir haben, ist nur ein Lehen. Wie legen wir unserem Lehensherrn gegenüber Rechenschaft ab? Sind wir jederzeit dazu bereit? Wie gehen wir mit unserer Zeit, unserem Geld unserem Hab und Gut um? Wie gehen wir mit unseren Gaben, Fähigkeiten, Kräften um? Ist uns bewußt, dass das alles ein Lehen ist? Dass Gott uns einmal fragen wird: Wo ist der Ertrag, der Mir zusteht? Hast du für Mich gelebt? Hast du Mein Wohl vermehrt?

 

Gott wird Rechenschaft fordern. Wenn wir Christen sind, unser Leben und Herz Jesus gehört, wird Er uns unseren Lohn geben. Es wird nicht mehr darum gehen, ob wir vor Ihm gerecht sind, ob wir von Ihm angenommen sind.

 

Die Menschen aber, die nicht an ihn geglaubt haben, werden durch ihre eigenen Werke gerichtet werden.

 

Beten wir für uns und unsere Mitmenschen, dass wir in der richtigen Beziehung zu Gott sind, dass wir am Ende einen Lohn in der Ewigkeit haben werden, weil wir hier für Ihn gelebt und alles für Ihn eingesetzt haben.

 

Euer Eugen

 

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06. Aug.
2017
Orientierung Blog-Post Bild

Orientierung

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Epheser 5,8.9

 

Letzten Sonntag habe ich davon geschrieben, dass unsere übernatürliche Geburt uns das Recht gibt, Kinder Gottes und Bürger Seines Reiches zu sein. Diese Natur und die beständige Anwesenheit des Heiligen Geistes, der uns an unsere Natur und den damit verbundenen Status erinnert, hilft uns Gottes Werte zu leben.

 

Wir leben das aus, was Gott in uns hinein gelegt hat!

 

Hier nun, in unserem heutigen Text, wird das noch etwas mehr vertieft: Wir sind Kinder des himmlischen Vaters, Kinder des Lichts, Kinder einer Herrlichkeit, die alles andere überstrahlt. Und als solche Kinder sollen wir leben. Wir leben nicht, um solche Kinder zu werden sondern, weil wir solche Kinder sind.

 

Wir leben das aus, was Gott in uns hinein gelegt hat in der Wiedergeburt. Wir bringen das zum Vorschein, was der Heilige Geist in uns als die Frucht des Geistes hervorbringen will. Wir müssen Ihn einfach nur gewähren lassen, Ihm Raum geben, Ihn mehr und mehr unser Leben bestimmen lassenn und die Früchte werden wachsen.

 

Das einzeige, was unser Wachstum hindern kann, ist der alte Mensch. Der ist mit Christus gekreuzigt, aber er zappelt immer noch herum und will nicht sterben.

 

Deshalb sagte Jesus Seinen Jüngern schon ganz am Anfang, dass sie, wenn sie Ihm nachfolgen wollen, ihr Kreuz täglich auf sich nehmen sollen.

 

Jesus nachfolgen bedeutet, gegen die Natur des Fleisches anzugehen!

 

Warum täglich? Weil Jesus nachfolgen bedeutet, gegen die Natur des Fleisches anzugehen, gegen seine Bequemlichkeit, seine Faulheit, seine Lustorientierung, seine Begierden. Unser Fleisch will nicht was Gott will. Aber unser innerer Mensch will das, der neue Mensch will das. Es ist unsere tägliche Entscheidung, wem wir erlauben zu bestimmen, unserem Fleisch oder dem neuen Menschen, dem aus Gott geborenen Menschen. Und je mehr wir dem inwendigen Menschen erlauben zu bestimmen, umso stärker wird er und um so größer werden seine Möglichkeiten, das auszuleben, was er ausleben möchte und soll.

 

Dann werden wir nicht nur Kinder des Lichtes sein, sondern selbst das Licht werden, das in dieser Welt einen Unterschied macht und dieser Welt Orientierung gibt. Euer Eugen

 

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01. Aug.
2017
NACHFOLGE JESU - Überzeugung oder alternativlose Zweckmäßigkeit? Blog-Post Bild

NACHFOLGE JESU - Überzeugung oder alternativlose Zweckmäßigkeit?

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Neulich hörte ich zwei interessante Predigten. In der einen ging es um Jüngerschaft / Nachfolge. In der anderen um die Frage von Überzeugung oder Zweckmäßigkeit.

In der ersten sagte der Prediger: "Als Jesus seine Jünger fragte: Wollt ihr auch gehen? Da sagte  Petrus: Wohin sollen wir gehen? Er sagte das, weil er keine andere Alternative hatte. Er hat nichts mehr, wohin er hätte zurück gehen können."
Aber das stimmt nicht. Petrus hätte zu seinem Gewerbe zurück gekonnt. Das einzige, was ihn davon abhielt, war seine tiefe innere Überzeugung.

 

 

Eine einfache Ausrede

Es wäre angesichts der Massen, die sich nach einer herausfordernden kurzen Ansprache Jesu von Ihm abgewandt hatten, leicht gewesen zu sagen: "Die Mehrheit scheint Ihm nicht mehr zu glauben! Wenn wir hier bleiben, dann ist das nicht modern. Dann sind wir reaktionäre Rechte. Wir sollten uns dem neuen Trend anpassen."
Diese Haltung hat die deutsche kirchliche Landschaft seit der Aufklärung immer wieder eingenommen. Sie hat ihr Fähnchen nach dem Wind gehängt. (Bibelkritik; Befreiungs-theologie; feministische Theologie und nun die [Homo]ehe für alle.) Und in unseren Tagen rechtfertigt sie das auch noch mit der Reformation, bzw. dem Gedenken an deren 500 jährigem Jubiläum.

 

Eine klare Überzeugung

Petrus antwortete in der Tat: „Herr, wohin sollen wir gehen?“
Seine Begründung aber spricht nicht von Alternativlosigkeit also "Zweckmäßigkeit", sondern von Überzeugung.
"Du hast Worte ewigen Lebens." Das war eine der Begründungen.
"Das, was Du zu sagen hast, ist lebenswichtig. Es hat eine ewige Bedeutung, eine ewige Auswirkung und ewige Gültigkeit, denn es hat mit dem ewigen Leben zu tun."
Das zweite ist: "Wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist." Das ist mehr als nur eine bequeme und zweckmäßige Antwort.
Wir haben uns im Glauben auf ein Abenteuer eingelassen, und bei diesem Abenteuer sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass Du der Heilige Gottes bist.
In der Geschichte von den Schweinen, die von Dämonen besessen waren, nennen die Dämonen Jesus genau so. Er ist der, der ihrem Treiben ein Ende bereiten kann und ultimativ auch wird.
Diesem mächtigen, erwarteten, Heiligen Gottes wollen die Jünger aus Überzeugung nachfolgen.

 

Unsere Nachfolge
Wie sehen wir unsere Nachfolge? Was sind deine Überzeugungen? Sind es wirklich Überzeugungen?
Ist unsere Jesusnachfolge einfach im Moment alternativlos?
Was tun wir, wenn wir eine Alternative haben, wenn wir ein scheinbar besseres Angebot bekommen?
Werden wir, wenn es unseren Lebensumständen dient, eine andere Alternative erwägen? Wird sich dann zeigen, dass wir einfach einer Zweckmäßigkeit nachgefolgt sind? Oder werden wir auch dann noch unserer Überzeugung treu bleiben und diese Alternative ausschlagen?
Luther verweigerte sich der bequemen Alternative auf dem Reichstag zu Worms.Er hat seine Haltung weder dem Mainstream noch den Einflussreichen angepasst. Seine Überzeugung war gewachsen aus dem Studium des Wortes Gottes und durch nichts anderes als durch dieses Wort korrigierbar.
Man gibt sich neuerdings redlich Mühe, wenn man neue theologische Richtungen vertritt.
Auch der Prediger der ersten genannten Predigt meinte das Wort Gottes als Beleg zu haben. Wie gezeigt, hat er aber nur einen Teil des Verses zitiert.

 

Gottes Wort
In einem bekannten Liedvers heißt es, "das Wort sie sollen lassen stahn". Als Regio-Gemeinde wollen wir das Wort als Autorität stehen lassen, so wie es steht auch wenn es unzeitgemäß, unpassend, unbequem, unattraktiv, und unmodern für manchen Zeitgenossen sein mag.
Denn es ist unsere feste Überzeugung, dass wir Gott gegenüber eine größere Verantwortung haben, als wir sie jemals gegenüber Menschen haben könnten und dass das Wort Gottes über alle Zeit hinaus, so wie es von Gott dem Heiligen Geist inspiriert wurde und nützlich ist  "zur Lehre, zur Überführung, zur Zurecht-weisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit ..." (2.Tim 3:16)
Das bedeutet, dass wir der Überzeugung sind, dass Gottes Wort für unser Leben im 21 Jahrhundert genauso gültig ist wie vor 2000 Jahren. Dass das, was Gottes Wort über den Weg zum Heil sagt und wie man auf dem Weg in diesem Heil leben soll, immer noch gültig ist. Und dass die Dinge, die die Schrift damals verurteilte, auch heute genauso verurteilt werden, weil Gott Seine Haltung nicht den Erfordernissen der "modernen Gesellschaft" anpasst, sondern will, dass die Menschen dieser Gesellschaft sich wieder zu Ihm wenden und ihr Leben seinen Vorstellungen entsprechend leben.

Unsere Einladung
Wer sich dieser Gemeinde anschließen will, muss wissen, dass wir uns nicht dem Zeitgeist, dem Mainstream, dem Massendruck oder sonst einem Druck beugen werden.
Wir wollen eine Gemeinde sein, die zu ihrer Überzeugung steht, auch wenn es etwas kostet und es unangenehm sein mag, so wie wir das auch in der Vergangenheit getan haben.
Wenn es darum geht, reformatorisch zu sein, dann wollen wir das im ursprünglichen Sinne sein. Wir wollen immer wieder zurück zur Schrift gehen und unser Leben und Handeln durch Gottes Wort reformieren (zurück formen) lassen.
Wir laden euch alle ein, ob alte Hasen oder neu in der Gemeinde oder auch erst nur neu im Gottesdienst, mit uns neu diesen Entschluss zu bekräftigen bzw. zu fassen.

 

Eure Eugen, Jürgen, Roger

 

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30. Jul.
2017
Himmlische Staatsbürgerschaft Blog-Post Bild

Himmlische Staatsbürgerschaft

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Epheser 2,19

 

Was es heißt Gäste und Fremdlinge zu sein, müssen dieser Tage Millionen Menschen erleben. Und im Schnitt geht es den meisten nicht so gut wie denen in unserem Land.

 

Es gibt kein „natürliches Recht auf den Himmel“.

 

Aber auch die erleben, was es heißt, zwischen Hoffen und Bangen zu leben und nicht zu wissen, ob man wieder zurück geschickt wird, weil man kein Recht hat, hier zu sein.

 

Und selbst diejenigen, die von Rechts wegen hier sind, weil sie eine Arbeitserlaubnis, eine Aufenthaltserlaubnis oder die doppelte Staatsbürgerschaft haben, wissen nicht, ob sie diese behalten können.

 

Unser Text spricht davon, dass wir nicht mehr Gäste und Fremdlinge sind. Paulus schreibt das an die Christen in Ephesus, von denen viele eben nicht Juden waren, also solche, die „kein natürliches Recht“ hatten.

 

Aber halt! Hatten die Juden ein „natürliches Recht“? Jesus sagte ihnen doch, dass sie sich nicht darauf verlassen sollten, dass sie Abraham zu ihrem Vater haben! Es gibt für keinen Menschen, ob Jude oder sonstwer, ein „natürliches Recht“ auf ein Bürgerrecht im Himmel.

 

Das Recht
auf die himmlische Staatsbürgerschaft hat einen übernatürlichen Ursprung.

 

Wir alle müssen aus Gott gezeugt und aus Ihm geboren sein, um dieses Recht zu bekommen, so sagt es Gottes Wort in Johannes 1. Und weil dieses Recht uns von Gott aufgrund der übernatürlichen Geburt geschenkt ist, wird uns diese Staatsbürgerschaft nicht mehr genommen. Es ist eine Zugehörigkeit, die absolut sicher ist. So wie der Pass, den wir haben, uns immer wieder sagt und anderen bestätigt, dass wir Bürger unseres jeweiligen Staates sind, so haben wir im Heiligen Geist eine beständige und lebendige Bestätigung, dass wir Bürger des himmlischen Reiches sind, weil wir Kinder Gottes sind. Damit ist uns die Staatsbürgerschaft nicht nur geschenkt in dem Sinne, dass sie uns verliehen ist. Sie ist sogar in unserem neuen Wesen verankert worden. Und wir werden letztlich, wenn wir dem Heiligen Geist Raum geben, nie mehr in Loyalitätskonflikte kommen. Wir wissen, dass unsere Loyalität unserem Gott und Herrn Jesus Christus gehört, und wir werden entsprechend Seinen Werten leben und handeln. Dabei wünsche ich euch Seinen Segen! Euer Eugen

 

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