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01. Dez.
2018
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"Ein stummer Held"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Weihnachten steht vor der Tür und wir schauen, natürlich, auf die zentrale Person des Weihnachtsgeschehens, auf Jesus. Schließlich feiern wir da die Mensch-werdung des ewigen Sohnes Gottes. Das ist auch wichtig und richtig, denn wir glauben nicht, dass Jesus erst durch Seine Menschwerdung und dann durch die öffentliche Anerkennung bei Sei-ner Taufe zum Sohn Gottes wurde.

Jesus ist der Held Gottes, der in die Welt kommen sollte und kam.

Jesu Kommen zeigt uns noch andere Helden: Seine Mutter, die das unglaubliche annahm: Ein übernatürlich entstandenes Kind auszutragen und seine Mutter zu werden.

Aber da gibt es noch einen stummen Helden in der Weihnachtsgeschichte, und der ist nicht Zacharias, der Onkel Jesu. Es war Joseph, von dem wir kein einziges Wort hören.

Wir wissen, dass er sich überlegt, Maria zu entlassen, also die Verlobung aufzulösen.

Aber das ist alles. Ansonsten wissen wir nur, dass ein Engel ihm mehrfach erschien, um ihm Anweisungen in Bezug auf Maria und Jesus zu geben.

dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten. (Mat 6:4)

Er sollte Maria nicht entlassen, er sollte nach Ägypten fliehen und er sollte nach Israel zurückkehren, nachdem Herodes gestorben war.

 

Das waren alles lebensentscheidende Anweisungen und Josef tut sie, ohne nachzufragen, ohne aufzumucken, ohne irgendeine Äußerung.

 

Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden!  (Mat 6:10)

 

Wir wissen nicht, ob er es gerne tat, wir wissen nicht, ob er Spaß dabei hatte, wie er sich fühlte, was er dachte.

Gott spricht durch einen Engel zu ihm und er tut es einfach.

 

Das Neue Testament nennt ihn einen gerechten Mann und reiht ihn in die Liste der gerechten Männer ein, in denen der Prophet Simeon und Jesus stehen.

 

Paulus wird später das alttestamentliche Bibelwort zitieren: Der Gerechte wird aus Glauben leben. Und aus Glauben hat Josef mit Sicherheit gelebt. 

Er hat, obwohl ein gesetzestreuer Jude, eine Bereitschaft an den Tag gelegt, das „Gesetz Gesetz sein zu lassen“ und Gnade zu leben. Er hat sich entschieden, der Stimme Gottes mehr zu gehorchen als dem Gesetz. Er hat es ausgehalten, entgegen dem Gesetz zu leben und zu glauben, dass obwohl Gottes Gesetz gilt, es offensichtlich einen Weg Gottes gibt, der dem Gesetz Genüge tun würde.

Und diesem Weg, Jesus, war er nicht im Wege, sondern half Ihm, dass Er in die Welt kommen konnte.

Jesus hat auch für ihn dann die Schuld getragen.

Das wusste Josef nicht, denn es sieht so aus, als ob er nicht mehr gelebt hat, als Jesus öffentlich wirksam war.

Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht. (Röm 10:4)

 

Aber er muss lange genug gelebt haben, um Ihn das Handwerk des Zimmermanns zu lehren, lange genug, um Jesus mit ihm zu verbinden, Jesus zum Sohn Josefs, des Zimmermanns, zu machen.

 

Wenn wir diesen Mann anschauen, der zwischen den Testamenten gelebt hat, können wir ihn als ein Vorbild des Glaubens sehen, des Vertrauens, der die Zerrissenheit dieser Welt aushält, der nichts schön redet, aber dennoch im Glauben vorwärtsgeht.

 

Weihnachten wird von vielen als das Fest des Friedens gefeiert, der Familie und des Zusammenkommens. Wie bei kaum einem anderen Fest liegen hier Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander.

Wir Christen wissen, dass mit Jesu Kommen die Grundlage für die Versöhnung Gottes mit den Menschen gelegt wurde und sogar Versöhnung unter den Menschen möglich macht. Aber die Zerrissenheit in dieser Welt bleibt. Sie endet erst dann, wenn Jesus zum zweiten Mal kommt, um Sein Reich und Seine Herrschaft auf einer neuen Erde und in einem neuen Himmel aufzurichten und mit uns zu leben.

 

Bis dahin leben wir mit der Herausforderung, im Glauben das zu tun, was Gott uns aufträgt, auch wenn wir das, wonach wir streben und was wir erglauben, noch nicht gesehen haben.

Wir leben mit der Herausforderung, die auch Josef kannte: Der Herausforderung, widerspruchslos einfach zu tun, was Gott aufträgt. Es zu tun, auch wenn wir scheinbar stumm sind, man nichts von uns hört. Aber manchmal sind ja Taten lauter, als alle Reden. Und Josefs Taten waren laut! Sie werden bis heute erzählt.

Manches von dem, was wir in dieser vor uns liegenden Zeit tun, wird möglicherweise auch von niemandem gesehen, noch wird davon gehört werden. Aber Gott weiß alles, Er weiß, was wir im stillen Gehorsam Ihm gegenüber getan haben, was wir getan haben, weil es getan werden musste, getan haben, auch wenn es uns Überwindung gekostet hat, weil es unbequem war.

Denn manchmal tun wir etwas aus Gehorsam, leben wir unseren Glauben aus Disziplin, aus der Verbindlichkeit, zu der wir „ja“ gesagt haben und es fühlt sich nicht immer als „Hallelujamoment“ an.

Joseph konnte sicherlich ein Lied davon singen. Aber ohne seine stille Hingabe ist Weihnachten, schlichtweg nicht denkbar.

Du redest nicht viel, aber du lädst ein. Du bist nicht vorne, aber arbeitest im Stillen. Du machst eine ermutigende Bemerkung, ganz nebenbei, betest im Stillen, wenn du einen Konflikt siehst, weil der Geist Gottes dich drängt. Es braucht dich, wenn du ein Joseph bist, genauso, wie wenn du eine Maria bist, damit Jesus auch in dieser Zeit zu den Menschen kommen kann.

 

In diesem Sinne eine gesegnete Weihnachtszeit.

 

Eugen und Jürgen

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01. Dez.
2018
Siehe dein König kommt.. Blog-Post Bild

Siehe dein König kommt..

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Sacharja 9,9

Obiger Vers scheint für die Weihnachtszeit, den ersten Advent, zu passen. Tatsächlich aber ist er aus einem Text, der sich geschichtlich nicht allzu viel vor der Passion ereignet hat. Denn es wird der Einzug in Jerusalem, der im Kirchenkalender am Palmsonntag gefeiert wird, prophetisch beschrieben.

Jesus kam an Weihnachten, Er kam als König, als verborgener, verkannter, verleugneter und letztlich dann als verurteilter König. Er war gerecht. Er war sogar der einzig lebende Mensch, der gerecht war und ist. Und ja Er kam als ein Helfer.

 

 

Der Herr verzögert nicht die Verheißung,
..sondern er ist langmütig euch gegenüber…
(2.Petr 3:9 )

 

Viele Könige kommen nicht als Helfer, sondern als Herrscher, manchmal sogar als Eroberer, die Helfer haben. Selbst die, die sich als die ersten Diener des Staates sahen, waren nicht von der Statur Jesu.

Das verwirrende ist, dass der Messias wie ein Mensch mit zwei Persönlichkeiten prophetisch angekündigt wird. Er ist Knecht, Helfer, zerschlagen, gerichtet und andererseits der König, dessen Herrschaft nie vergeht, dessen Reich ewig existiert, der die Feinde besiegt, der triumphiert.

Deshalb war die Frage von Johannes dem Täufer berechtigt. Bist du der Verheißene oder müssen wir auf einen anderen warte? Johannes sah, dass Jesus Dinge tat, die zum Messias passten. Aber er vermisste auch so vieles. Letztlich auch, dass dieser der ungerechten Herrschaft des herodianischen Hauses ein Ende machte samt der Fremdbestimmung durch die Römer. Aber Jesus tat nichts davon und sah letztlich zu, wie Johannes der Täufer geköpft wurde.

Er sah in der Zwischenzeit sehr oft zu, wie Seine Diener, Seine Jünger dahingeschlachtet wurden. Er sah zu, wie die Kinder in Bethlehem abgeschlachtet wurden und Er sieht zu, wie die Kinder im Mutterleib zerstückelt werden.

Das Reich Gottes, in welchem es eben all das nicht mehr gibt, in dem Gerechtigkeit wohnt und regiert, kommt eben erst noch.

 

... verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut und weißt nicht, daß die Güte Gottes dich zur Buße leitet? (Rom 2:4)

Seien wir froh, dass Er noch nicht kommt als der gerechte König aller Könige, um Sein Recht aufzurichten und Gericht zu halten! Seien wir froh, dass Er noch wartet, noch Zeit gibt, dass die Mörder Busse tun können, dass die hoffnungslosen Fälle vom Heiligen Geist noch von ihrem Tun überführt werden. Denn wenn Jesus tatsächlich zum zweiten Mal kommt, wird es keinen Raum mehr für Buße geben.

Lasst uns, als Seine Zeugen, daher die Zeit nutzen, um auf Sein Kommen hinzuweisen und die Menschen zu warnen, damit sie umkehren können.

Euer Eugen

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25. Nov.
2018
Gerüstet und bereit sein Blog-Post Bild

Gerüstet und bereit sein

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. Lukas 12,35

Das Bild, das Jesus hier gebraucht, ist den Menschen damals bekannt. Es ist das Bild der Bereitschaft.

Heute würde man vielleicht sagten: „Seid abmarschbereit, reisefertig“.

Aber wofür sollen die Zuhörer bereit sein?

 

So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit (Eph 6:14 )

Für die Ankunft Jesu, seine zweite Ankunft. Wir gehen mit Riesenschritten auf Weihnachten zu, wo wir der ersten Ankunft gedenken und uns bewusst machen, dass eine zweite Ankunft noch aussteht. Jesus sagte Seinen Jüngern: „I‘ll be back!“ Wann, würde niemand wissen als nur der Vater im Himmel.

Deshalb warten die Christen seit 2000 Jahren darauf, dass Jesus zurückkommt. Jesu erstes Kommen zu feiern, ohne seinen Blick auf das zweite zu richten, ergibt keinen Sinn. Wenn Jesus nicht wieder kommt, dann ist Sein erstes Kommen bedeutungslos, dann holt Er uns nicht zu sich, dann gibt es keine Auferstehung der Toten und keine Neuschaffung aller Dinge.

Verzögert sich Sein Kommen? Aus menschlicher Perspektive sieht es so aus. Aber aus der göttlichen Sicht und nach Seinem Plan tut es das nicht. Denn Gott tut das, was Er will und lässt sich durch nichts davon abhalten. Wenn die Zeit erfüllt sein wird, wenn die Zahl der Menschen, die Er retten will, erfüllt sein wird, dann wird Er wieder kommen und nichts kann Sein Kommen verhindern.

 

Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hofft völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird in der Offenbarung Jesu Christi! (1Pe 1:13)

 

Bis dahin gilt es bereit zu sein und mitzuarbeiten, da wir weder die Zahl der Menschen noch den Zeitpunkt, wann diese Zahl erreicht sein wird, kennen.

Das Bild von den gegürteten Lenden findet sich noch zweimal im NT: Wir sollen mit der Wahrheit umgürtet sein. Gemeint ist die Wahrheit des Wortes Gottes. Das hilft uns auf alle Fälle, bereit aufmerksam zu sein. Und wir sollen unser Gemüt, unser Denken, unseren Verstand, unser Verständnis mit der Wahrheit des Wortes Gottes umgürtet haben.

Der Gürtel damals war vielleicht so was wie eine kleine Bauchtasche, die sowohl die Kleider hielt als auch die Habseligkeiten (wie Geld), die man unterwegs brauchte, beinhaltete. Wenn wir unser Gemüt, unseren Sinn und Verstand mit der Wahrheit umgürten, bedeutet das, dass wir einen Vorrat an Wahrheit Gottes mitführen sollen. Wir sollen genügend Wort Gottes kennen, das uns sowohl unterstützen wie auch schützen kann. Dementsprechend müssen wir uns damit befassen, vielleicht auch über unsere Aufmerksamkeitsspanne hinaus.

Euer Eugen

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18. Nov.
2018
Der gerechte Richter Blog-Post Bild

Der gerechte Richter

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. 2.Korinther 5,10

Selten war die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit so deutlich sichtbar wie in unserer heutigen Gesellschaft. Einerseits besteht der Anspruch, gleiches Recht für alle verwirklichen zu wollen und andererseits wird das Recht nicht auf alle gleich angewandt.

Gott ist ein gerechter Richter und ein strafender Gott an jedem Tag.
(Ps. 7:11)

Die Welt ist ungerecht und ich bin es auch“ war ein Satz, den unsere Kinder immer wieder hören mussten. Warum? Weil es in einer gefallenen Welt weder gerecht zugeht, noch wir immer gerecht handeln können, selbst wenn wir das wollten.

Aber es kommt der Zeitpunkt, wo wir vor Gott, dem einzig gerechten Richter stehen werden; jeder Mensch, auch der, der einem gerechten Urteil hier auf dieser Welt entgehen mag.

Das ist für die tröstlich, die nach gerechtem Gericht rufen. Das ist für die schrecklich, die Gott, Seine Existenz und Sein finales Gericht ignorieren.

Und wie ist es für diejenigen, die ihr Vertrauen und ihre Zuversicht auf Gott setzen?

Wenn doch alle vor Seinem Richterstuhl erscheinen müssen, dann werden wir doch auch gerichtet.

Wer seinen Gott kennt und Sein Wort, der liest darin, „Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der rechtfertigt. Wer ist, der verdamme? Christus Jesus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.“ (Rom 8:33-34)

Ja, es gibt ein Urteil. Gott spricht ein gerechtes über jeden Zweifel erhabenes Urteil. Und das heißt: „schuldig im Sinne der Anklage“. Und dieses Urteil lautet immer gleich, weil kein Mensch vor Gott ohne Schuld ist. Gott würde rechtfertigen, wenn es etwas zu rechtfertigen gäbe.

Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. (Rom 8:1 ELB)

Und dennoch: für einen Nachfolger Jesu gibt es keinen Grund mehr, sich vor dem himmlischen Richter zu fürchten. Jesus verwendet sich für uns, weil Er die Strafe, die wir bekommen müssten, selbst getragen hat. Das ist das Einzige, was uns den Hals rettet.

Wohl dem, der Jesus Christus zum Fürsprecher hat! Wohl dem, den Er beim Namen kennt!

Wohl dem, der durch uns von Jesus als seinem Retter, Erlöser und Fürsprecher hört! Wohl dem, der von uns genug geliebt wird, dass wir es wagen, ihm vom für alle kommenden Gericht zu erzählen, sodass er Jesus zu seinem Fürsprecher machen kann! Wohl der Regiogemeinde, wenn sie ihren Auftrag nicht vergisst, zu warnen und einzuladen!

Euer Eugen

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05. Nov.
2018
Herausgeführt Blog-Post Bild

Herausgeführt

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. 2.Mose 20,2

Das ist die Einleitung zum ersten Gebot. Ich bin JAHWEH, dein Gott. Ich bin der, der dich aus Ägypten, aus deinem Elend, aus deiner Knechtschaft, aus der Unterdrückung herausgeführt hat.

Wer ist dieser „dich“?

Ist es ein Einzelner? Spricht Gott den Einzelnen an? Möglich!

Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich.
(Joh 8:58)

Aber ebenso ist es möglich, dass Gott das Volk als Ganzes meint. Denn es ist die Geschichte Gottes mit einem Volk, die uns im Alten Testament so in Atem hält. Dem Er Führer gibt, die sich mal gut und mal schlecht um Sein Volk kümmern. Unter deren Leitung das Volk mal gut und mal weniger gut die Gebote Gottes befolgt.

Und schlussendlich ist es dieses Volk, das wegen seiner Gottlosigkeit, seiner Rebellion, die es über fast 900 Jahre hinweg gezeigt hat, in die Gefangenschaft nach Babylon geführt wird.

Es sage keiner, Gott wäre nicht geduldig. Dieses Volk ist für Ihn wie ein Sohn, so nennt Er es auch gelegentlich, manchmal auch wie ein ehebrecherisches Weib.

Gott hat immer ein Volk im Blick, heute das Volk des neuen Testamentes, Seine Braut.

Und wir Regio Gemeinde sind ein sichtbarer Teil dieser Braut. Wir sind hier in Weil am Rhein berufen, Sein Volk sichtbar darzustellen, das Volk, das Er aus der Knechtschaft befreit hat.

Ägypten kennen wir nicht. Äußere Knechtschaft ist für uns ein Fremdwort. Aber die Knechtschaft der Sünde kennen wir schon. Wir wissen, wie es ist, nicht tun zu können, was man möchte. Wir wissen, wie es ist, seine eigene Lust nicht bezwingen zu können, in Süchten gebunden zu sein, zu lügen, obwohl man es nicht will.

Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.

(Hebr. 13:8 )

Aus diesem Sklavenhaus der Sünde hat uns Jesus herausgeführt, hat uns losgekauft. Wozu?

Damit wir für uns selbst leben? Nein! Er tat dies, um uns zu befähigen, uns in sein Volk eingliedern zu lassen. Er tat dies, damit wir gemeinsam Seinen Willen tun, Seine Gebote halten, damit wir gemeinsam einander ermutigend vorwärtsgehen, wenn wir gefallen sind, wieder aufstehen und den Lauf gemeinsam vollenden. Er tat es für eine Braut, die Er sich zubereitet, bestehend aus jedem einzelnen Gläubigen. Eine Braut, die nicht mehr treulos ist, die sich auf ihren kommenden Ehemann, auf Jesus freuend, vorbereitet und Seinen Willen, Seine Gebote gerne tut. Als Regio Gemeinde wollen wir das neu für uns zum Ziel machen: Miteinander Jesus erleben, im Gehorsam ihm entgegengehend.

Euer Eugen

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