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23. Jul.
2017
Beim Namen gerufen! Blog-Post Bild

Beim Namen gerufen!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

So spricht der HERR, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Jesaja 43,1

 

Wir haben in der letzten Kolumne davon geschrieben, dass Gnade bedeutet, dass Jesus sich für uns entschieden hat. Und es scheint, als ob unser obiger Vers aus dem Alten Testament uns da noch etwas weiterführt.

 

Gott ruft uns bei unserem Namen aus dieser Welt heraus in seine Nachfolge!

 

Er gilt zuallererst Israel, von seinem Kontext her. Und er macht deutlich, dass Gott, wenn Er ruft, nicht in eine Menge ruft und dann schaut, wer auf Sein Rufen antwortet, wer sich für Israel hält. Nein! Der Beginn war ja, dass Gott Abram in Ur rief und ihm sagte, dass er Ihm nachfolgen solle. Dieser tat es und seine Nachkommen Isaak und Jakob taten es ihm gleich. Insbesondere Jakob, der dann später Israel genannt / gerufen wurde, musste aber neu von Gott angesprochen werden.

 

Und Jakob bekam seinen Namen, als er Gott persönlich begegnete, weil dieser zu ihm kam.

 

Keiner dieser Männer kam von sich aus auf die Idee. Nein, sie folgten dem Rufen, dem beim-Namen-gerufen-werden, und sie kamen zu Gott.

 

Wenn wir von Ihm gerufen werden, dann wissen wir das! Jesus sagt Seinen Jüngern: „Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir!“ Du folgtst Jesus, weil du Seine Stimme gehört hast, mit der Er dich gerufen hat. Er kennt deinen Namen, Er kennt deine Geschichte, Er kennt auch deine Zukunft.

 

Gott ruft uns bei unserem Namen und wir sind sein!

 

Und Er wird dich, den Er kennt, den Er bei seinem Namen gerufen hat, nicht mehr verlassen. Daher lass dir deine Berufung und deine Bestimmung nicht mehr nehmen. Lass dich nicht verunsichern, wenn du Seinen Ruf gehört hast. Dann geh ganz mit Ihm, dann lass dich von nichts und niemandem zurückhalten. Denn du bist Sein, Sein Nachfolger, Sein Eigentum, Sein Freund, Sein Bruder. Du bist Sein, Sein Augapfel, den Er bewahrt, den Er schützt. Du gehörst zu Seiner Familie und Familie ist für Gott noch viel mehr, als es je für Menschen sein kann.

 

Jesus wünscht sich, dass so wie Er dich als Seine Familie sieht, sich um dich als Seine Familie kümmert, du Ihn als deine Familie siehst und die, die zu Ihm gehören, dass das das Wichtigste in deinem Leben ist, dass das Wachstum und das Gedeihen dieser Familie deine oberste Priorität besitzt.

Dein Eugen

 

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16. Jul.
2017
Unlimitierte Gnade Blog-Post Bild

Unlimitierte Gnade

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. Epheser 2,8

 

Wenn wir diesen Vers lesen, dann scheint für uns Protestanten alles klar: „Ja das stimmt. Es ist allein die Gnade, die uns errettet!“ Aber was es wirklich bedeutet, ist uns heute nicht mehr so klar.

 

Gottes Gnade ist nicht limitiert durch unsere Entscheidung.

 

Uns wird immer und überall beigebracht, dass wir einen freien Willen haben und mit diesem uns für Jesus entschieden haben. Und weil wir uns für Ihn entschieden haben, deshalb können wir uns auch wieder gegen Ihn entscheiden. Und damit hängt unsere Seligkeit an uns, an unserer Entscheidung.

 

Offensichtlich, in prophetischer Weitsicht, hat Paulus unter dem Einfluss des Heiligen Geistes den Text dann folgendermassen weitergeführt: „nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“ Der Begriff Werke hat nicht nur mit den Werken des Gesetztes zu tun. Es ist ein Begriff der allgemeinere Bedeutung hat, wie „Handlungen“, „Taten”.

 

Die gute Nachricht ist: Jesus hat sich für uns entschieden!

 

Es war nicht unser Tun, unsere Entscheidung, die uns errettete. Paulus sagt, warum er das ausschließt:

 

Damit niemand sich rühmen kann!“ Jesus sagt es schon Seinen Jüngern: „Nicht ihr habt Mich erwählt, nicht ihr habt euch für Mich entschieden. Nein! Ich habe Mich für euch entschieden, Ich habe euch erwählt.“ Es bleibt für uns nichts, worauf wir uns etwas einbilden könnten. Und das ist gut so! Denn wenn Jesus Sich für uns entschieden hat, dann hat Er das getan, so sagt es Paulus, als wir noch schwach, unfähig waren, als wir uns nie und nimmer für Jesus entschieden hätten. Wenn das aber der Fall ist, dann wird Er uns auch nicht aufgeben, wenn wir mal sündigen, wenn wir meinen, wir hätten Ihn enttäuscht, wir wären nicht die Christen gewesen, die wir hätten sein sollen.

 

Weil Jesus uns erwählt hat, als wir noch Sünder waren, ist Er über uns nicht enttäuscht und gibt uns auch nicht auf. Deshalb kann Er uns mit Geduld helfen, in der Heiligung und in der Hingabe und im Gehorsam Ihm gegenüber zu leben. Er lässt uns durch den Heiligen Geist wissen: Du bist Mein, egal wie du dich fühlst. Ich gebe dich nicht auf, deshalb gib du auch nicht auf. Mein neues Leben ist ein Geschenk, das ausgepackt und gelebt werden will.

 

Euer Eugen

 

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09. Jul.
2017
Die Last des anderen tragen Blog-Post Bild

Die Last des anderen tragen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Galater 6,2

 

Was Paulus hier schreibt, ist in unserer Sprache fast nicht zu übersetzen. Wörtlich hieße es: Einander tragt die Last...! Das Verb ist im Plural, es sind beide in diesem Moment angesprochen, der Tragende und der, für den getragen wird.

 

Wir leben zwar nicht mehr unter dem Gesetz, aber mit dem Gesetz!

 

Die Aufforderung ist, dass wir uns gegenseitig die Lasten tragen sollen, uns helfen sollen.

 

Der Zusammenhang ist ja, dass jemand gesündigt hat. Und Paulus sagt, dass wir diesen „im Geist der Sanftmut wieder zurecht bringen“ sollen. Jeder von uns kann das sein, jeder von uns wird schuldig, jeder von uns braucht Vergebung und Wiederherstellung. Und deshalb ist diese Gegenseitigkeit hier so ausgedrückt.

 

Aber selbst wenn wir mal vom unmittelbaren Zusammenhang absehen und es zu einer generellen Regel machen, gilt das immer noch .

 

Wir sind aufgefordert, mindestens in dem Maße wie andere unsere Lasten getragen haben, auch ihre zu tragen. Es kann sein, dass wir das nicht immer so eins zu eins machen können. Wir sind behindert und könnnen gar nicht. Aber unsere Bereitschaft für den Anderen da zu sein, wenn er vielleicht in anderer Weise unser Mittragen braucht, ist hier angemahnt.

 

Jesu Gesetz ist zu allererst, dass wir Gott und den Bruder lieben und diese Liebe leben!

 

Wir sind nicht mehr „vom Stamme Nimm“. Wir sind „vom Stamme Gib“. Jesus gab, Sein Leben, gab Sich selbst, gab den Heiligen Geist, gab uns das Recht, Kinder Gottes zu sein, gab uns ein Erbe im Himmel etc.. Wir können uns in der Geisteshaltung des Gebens schon hier üben, denn es soll zu einem Charaktermerkmal werden.

 

Aber wenn ich mal keine Lust dazu habe - es geht doch nicht darum, das Gesetz zu erfüllen?“ Ja, wir erfüllen nicht das Gesetzt des Mose! Aber das Gesetz Christi ist hier angesprochen, das Gesetz der Liebe, das versucht, den Bruder zu lieben, den er sieht, weil er so auch Gott seine Liebe zeigen kann, den er nicht sieht.

 

Das ist die 2. Hälfte des Doppelgebotes der Liebe! Dass wir den Nächsten lieben, mindestens so, wie wir uns selbst lieben. Gott sagt in Seinem Wort, dass sich die Liebe zu Ihm daran misst, wie wir die Liebe zu Seinem Bodenpersonal ausleben! Dabei wünsche ich euch allen viel Freude!

 

Euer Eugen

 

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02. Jul.
2017
Die Mission Jesus Blog-Post Bild

Die Mission Jesus

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Lukas 19,10

 

Hat Jesus seine Mission beendet, da Er ja nicht mehr da ist? Diese Frage lässt sich mit einer weiteren Frage beantworten: Ist denn niemand mehr verloren? Sind alle selig, die es werden sollten?

 

Das sicherlich nicht, denn wir sind ja unter denen, die verloren waren und nun selig gemacht wurden.

 

Jesu Auftrag und Anliegen ist noch nicht erfüllt!

 

Jesus hat Seinen Auftrag, den Er hatte, weder erfüllt noch aufgegeben! Er hat ihn auf viel mehr Schultern verteilt. Er hat sich Nachfolger gesucht, die Nachfolger suchen, die diesen Auftrag erfüllen.

 

Interessanterweise sagt Jesus einerseits, wozu Er gekommen ist und wozu Er nicht gekommen ist.

 

Ersteres haben wir oben und letzteres ist in Mark 10:45 zu lesen: „Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und Sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.“

 

Dass Jesus Sein Leben als Lösegeld für viele gab, ist einmalig. Dass Er kam um zu dienen, hat Er uns als Erbe hinterlassen. Wir sollen dienen, Ihm dienen und damit Seinem Auftrag dienen und in diesem Dienst lassen wir unser Leben. Die meisten, indem sie es einfach einsetzen für Jesus, indem sie für Ihn Leben, ohne an sich selbst zu denken!

 

Jesus bei seiner Arbeit zu helfen, ist die höchste Berufung, die man bekommen kann!

 

Wenn wir den Auftrag Jesu wirklich ausführen wollen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist, dann haben wir so viel zu tun, dass uns für anderes keine Zeit bleibt - das ist Dienen. Es mag sein, dass Dir das nicht schmeckt. Aber das ist unsere Berufung, denn die Zeit dafür ist knapp. In der Ewigkeit können wir all das tun, wozu uns jetzt die Zeit fehlen wird! Manches von dem, was wir nicht tun, werden wir aber auch in der Ewigkeit nicht wirklich vermissen.

 

Wir brauchen neu dieses Verständnis, wozu wir hier sind und wozu wir nicht hier sind. Was ist deine Berufung, die dir Jesus gegeben hat? Hier ist sie direkt vor deiner Nase: Lass dich gebrauchen, das Verlorene zu suchen; lass dich gebrauchen, Jesus dabei zu helfen Seinen Auftrag zu Ende zu bringen. Du hast damit die nobelste Aufgabe, die man haben kann, und wirst den höchsten Lohn bekommen, den du erhalten kannst. Lass dir diese Gelegenheit nicht entgehen!

Dein Eugen

 

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01. Jul.
2017
„Die 2. Hälfte“ Blog-Post Bild

„Die 2. Hälfte“

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Neulich spielte unsere Nachwuchsnationalmannschaft beim KonfedCup und die verschlief die erste Hälfte. Wahrscheinlich haben sie dann vom Bundestrainer eine wachrüttelnde Rede gehört, denn in der 2. Hälfte waren sie voll da und gewannen mit 3:1.

 

 

 

Die erste Hälfte

 

Wir haben die erste Hälfte des Jahres 2017 hinter uns, und wir haben sie nicht verschlafen. Wir haben einiges schon erlebt und uns an vielem erfreut.

 

Ein Taufgottesdienst, das Leiterwochenende, die Osterveranstaltungen, ein Hochzeitsgottesdienst, die Nacht der offenen Kirchen, den Einführungskurs, die Bauwoche etc.

 

Und unser normaler Gemeindealltag war auch geprägt von vielem Gutem. Trotzdem wollen wir mehr von diesem Guten. Mehr von Gottes Handeln und Seinem übernatürlichen Wirken.

 

Im Junibrief haben wir uns mit der Sehnsucht nach mehr beschäftigt. Wie sieht es mit dieser Sehnsucht aus? „Hast du sie inzwischen zum Gebetsanliegen gemacht?“

 

Wir brauchen mehr von Gott, weil mehr von Seinen Werken, die Er für jeden von uns vorbereitet hat, auf uns warten.

 

Unser Gott ist ein guter Gott.

 

Deshalb sind die Werke, die Er für jeden von uns vorbereitet hat, gut. Sie sind erfüllend, lohnenswert und Ihn verherrlichend. Und wenn wir Seine Werke tun, wird Er auch dabei sein. Diese Werke stehen auch im Zusammenhang dessen, was wir als Gemeinde tun. In der zweiten Hälfte kommen die Kinderwoche, die Lutherwochen, der LEAD Leiterschaftstrainingkurs und dann kommt auch wieder Weihnachten als eine besondere Gelegenheit Gäste einzuladen.

 

Ferien

 

Manche waren schon in den Ferien, andere gehen in den Schulferien. Ferien sind wichtig und sollen uns helfen, unsere Batterien aufzuladen, uns zu erholen, abzuschalten. Wir wünschen jedem diese Gelegenheiten und dass er sie nutzen kann.

 

Aber vergessen wir nie den Wert geistlicher Gemeinschaft. Wenn wir solche Dinge wie Gottesdienst, Kleingruppe! Lehrabend, das prophetische Seminar angeboten bekommen, dann sind das Orte, wo wir auch auftanken können, weil wir Gottes Wort hören und uns damit beschäftigen und durch den Geist Gottes genährt werden.

 

Nutzt, wenn ihr könnt, in den Ferien die Gelegenheit, am Ort eurer Ferien in einen Gottesdienst zu gehen. Macht keine Ferien von Gott. Lasst euch von Ihm dienen und auch von Ihm erfrischen.

 

Angebote und Veranstaltungen

 

Dann werden die Angebote und Veranstaltungen der zweiten Jahreshälfte für uns alle zum Gewinn.

 

Die Kinderwoche, die Lutherwochen und auch Weihnachten sollen ein Gewinn werden. Wir wollen, dass da Menschen für den Glauben interessiert werden und Jesus kennen lernen.

 

Wir als Älteste sind von all diesen Inhalten überzeugt!

 

Deshalb wollen wir euch ermutigen, wenn ihr könnt, auch bei LEAD einzusteigen. Es ist ein Kurs zur Entwicklung deines Charakters und deiner Leiterschaft.

 

Verantwortung

 

Als Christen sind wir immer wieder herausgefordert, Verantwortung zu übernehmen, und dies nicht nur in der Gemeinde.

 

Wir wollen, so gut es geht, jeden, der zu uns in die Gemeinde kommt, zu seinem vollen Potential als Nachfolger Jesu führen.

 

Dazu dient alles, was wir tun. Wir sollen, so sagt es die Bibel, nicht mehr Unmündige sein. Wir sollen als mündige, erwachsene Haushalter Gottes Verantwortung übernehmen, wo immer Er uns hinstellt.

 

Deshalb haben wir uns mit den anderen Gemeinden von Relational Mission zusammen getan, um das Angebot von LEAD zu realisieren.

 

Deshalb haben wir auch den Lehrabend ins Leben gerufen. Wir wollen, dass jeder mehr in der Bibel Bescheid weiß und zu den Themen mehr Wissen und Erkenntnis bekommt.

 

Denn Gott in Seinem Wort besser kennen zu lernen hilft auch, mehr und klarer Dinge von Ihm zu erbitten und zu erwarten.

 

Wenn ich weiß, was Er mir verheißen hat, dann kann ich auch konkret darum bitten. Wenn ich weiß, für wann welche Verheißung Gottes gilt, dann kann ich auch gezielter darum beten.

 

Lutherwochen

 

Dass wir uns in diesem Jahr schwerpunktmäßig auch mit Luther, seinen Thesen und den Ergebnissen der Reformation beschäftigen, ist ein wichtiger Teil dessen, dass wir evangelische Christen sind. Wir verdanken Luthers Gehorsam Gott gegenüber genau so viel wie jede andere evangelische Kirche.

 

Deshalb werden wir uns im August und im Oktober in unseren Gottesdiensten mit diesbezüglichen Themen auseinandersetzen. (Die sind auf dem Lutherflyer drauf, den man unter die Leute bringen kann.)

 

Dabei geht es auch darum, deutlich zu machen, wie wir als Regio-Gemeinde die Ergebnisse der Reformation sehen und wo wir uns in Bezug auf diese sehen. Wir wollen euch jetzt schon ermutigen zu all diesen guten Dingen einzuladen.

 

Im Rahmen der 1250 Jahrfeier sind wir angefragt worden ob wir beim ökumenischen Gottesdienst mitmachen. Wir haben dies als eine Gelegenheit betrachtet, als ganze Regio-Gemeinde Flagge zu zeigen und deutlich zu machen, dass wir für Haltingen da sind. Deshalb ermutigen wir euch alle da auch mitdabei zu sein.

 

Eure Eugen, Jürgen, Roger

 

 

 

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