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04. Nov.
2018
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Gott, der sich offenbart

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. 5.Mose 6,5

Die meisten von uns kennen diesen Vers aus dem Neuen Testament, aus dem Mund Jesu.

Wir sind es gewöhnt, dass Jesus von Liebe redet. Wir sind es gewöhnt, weil wir schon ein Bild von Jesus vor Augen haben, das Seine Sanftmut, Seine Geduld und Seine Leidensfähigkeit und Leidensbereitschaft beinhaltet.

Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich.
(Joh 8:58)

Nun lesen wir diesen Vers im Alten Testament, im 5. Buch Mose, im Mosaischen Gesetz. Und wir denken das kann doch fast nicht sein. Sollte der Gott des Alten Testaments auch von Liebe sprechen?

Irgendwie bekommen wir es nicht so richtig zusammen, weil wir da schon so sehr geprägt sind von dem Bild, das vielleicht auch durch unsere Gesellschaft von dem Gott des Alten Testaments so wahrgenommen wird, so als spräche man von zwei unterschiedlichen Göttern.

Aber der Gott des Alten Testamentes und der des Neuen Testamentes ist derselbe. Ist derselbe dreieinige Gott. Als solcher ist Er, obwohl gelegentlich angedeutet, im Alten Testament noch nicht offenbart, weil der Sohn und der Heilige Geist noch nicht mit ihrem jeweiligen spezifischen Auftrag gekommen waren.

Aber das Kennzeichen dieses Gottes ist, dass Er eine Liebesbeziehung mit den Menschen haben möchte. Denn der Gott und Schöpfer des Universums ist ja, wenn Er sich uns offenbart, absolut furchtgebietend. Der Prophet Jesaja bekam davon etwas zu spüren.

Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.

(Hebr. 13:8 )

Wem sich Gott offenbart, der hat keine Mühe, Ihn zu fürchten, eher schon zu lieben, weil man sich gar nicht getraut, diesem furchtgebietenden Wesen mit Liebe gegenüber zu treten. Und dennoch lädt uns Gott schon im alten Testament genau dazu ein. Er lädt diese Gemeinde, jeden Einzelnen in dieser Gemeinde ein, Ihn mit allem, was wir haben, zu lieben. Denn wenn wir Ihn lieben, dann werden wir lieben, was Er liebt, wir werden tun wollen, was Er gerne getan haben möchte, wir werden das zum Wichtigsten machen, was Ihm am wichtigsten ist.

Und da wird es für uns alle interessant: Gott will, dass Menschen gerettet werden, dass sie zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Und Er will uns dazu gebrauchen, dass das passiert. Er hat uns, die Regiogemeinde, zusammen gestellt, dass wir Ihm dabei helfen, jeder mit seiner Gabe und Berufung. Wenn wir in aller Schwachheit uns gegenseitig dabei unterstützen, wird Er Seinen Segen dazu geben, weil Er unsere Liebesbemühungen sieht.

Euer Eugen

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01. Nov.
2018
"Das große Sammeln" Blog-Post Bild

"Das große Sammeln"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Monatsspruch für den November steht in Offenbarung 21:2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

Am Tag, an dem dieser Brief entstand, konnte man Zeuge eines wahrscheinlich jährlich stattfindenden Schauspiels werden: die Sammlung von Vögeln. Die Bäume und Hochspannungsmasten waren voll von ihnen und ihr Zwitschern war nicht zu überhören.

 

Und dann waren sie mehr oder weniger von einem Moment auf den anderen weg.

Es war ein Naturschauspiel, das einen in seinen Bann zieht, weil die Sammlung, das Zusammenkommen und wieder auseinander fliegen, bis man sich schlussendlich gesammelt hat, von außen nicht nachvollziehbar ist.

Wenn Jesus und Seine  Braut auf die neue Erde kommen wird, dann wird das ein Schauspiel sein, was alles bisher Dagewesene übertrifft.

… wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegebe, um sie zu heiligen.
(Epheser 5:25+26)

Bis es so weit ist, will Jesus noch Seine Gemeinde sammeln. Manches von dem, was sich in dieser Zeit abspielt, ist auch für uns nicht so ganz nachvollziehbar. Welchen Gesetzmäßigkeiten folgt Jesu Sammeln? Was sind Seine Absichten, wenn Er die Menschen des Westens dahin gibt in die Verdrehtheit ihres Sinnes? Warum lässt Er zu, dass die Christen in manchen Staaten Verfolgung erleiden, während sie in anderen relative Freiheit genießen?

Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch aus allen Ländern sammeln und euch in euer Land bringen. (Hes 36:24) 

Dass Gott sammelt, dass Er hier in Weil am Rhein in der Regiogemeinde sammelt, das schien mir, wollte Gott durch dieses Bild der Vogelsammlung deutlich machen. Er sammelt, Er ruft zusammen, Er formt einen übergeordneten Leib.

Warum fliegen die Vögel in Schwärmen? Weil es leichter ist, weil man Windschattenfliegen kann, weil man sich ermutigen kann, weil die Vögel soziale Wesen sind, Gemeinschaft suchen.

Wenn Gott schon im Tierreich deutlich macht, wie sehr man einander braucht, wie viel mehr brauchen wir Christen einander und die Gemeinschaft miteinander.

Das neue Jerusalem wird die Wohnstadt der Christen sein. Es wird der Ort sein, wo Jesus jetzt schon dabei ist, uns Wohnungen zu machen.

Jetzt fällt uns Gemeinschaft vielleicht noch schwer, aber im neuen Jerusalem werden wir alle unsere Phobien abgelegt haben, unsere Verletzungen durch schief gelaufene Beziehungen werden geheilt sein.

Jetzt brauchen wir die Gemeinschaft, um uns gegenseitig zu helfen, einander Windschatten geben zu können, einander ermutigen zu können, einander Lasten abnehmen zu können.

Im neuen Jerusalem werden wir die Gemeinschaft leben, weil wir vollkommen das Bild Gottes sein werden, der ein Gott der Gemeinschaft ist.

Das neue Jerusalem ist einerseits die Wohnstadt der Heiligen, wo Gott in ihrer Mitte wohnt. Andererseits ist es auch aufgebaut aus den Heiligen. Denn sie sind die lebendigen Steine aus denen die Gemeinde, die Braut Jesu aufgebaut ist.

 

Deshalb ermahnt einander und erbaut einer den anderen, wie ihr auch tut! (1. Thes. 5:11)  

Das ist immer wieder etwas verwirrend.

 

Jesus will eine herrliche Braut und die bekommt Er auch.

Egal wie man die Offenbarung liest, egal ob man die Beschreibung vom neuen Jerusalem wörtlich oder bildlich nimmt: was bleibt, ist die Beschreibung von einem Gebilde, was unglaublich schön, unglaublich kostbar, unglaublich anders ist als alles, was wir kennen.

Und es ist aufgebaut aus allen durch Jesus lebendig Gemachten.

Christsein ist Gemeinschaft, Christsein hat eine ewige Bestimmung, und deshalb ist es wichtig, dass wir jetzt schon mit der kommenden Realität rechnen.

Die Regiogemeinde soll ein Ort sein, an dem Menschen auf ihre ewige Existenz in der Gemeinschaft mit ihrem Herrn hin leben.

Und wie tun sie das? Sie leben darauf hin, indem sie mit dabei sind, möglichst viele zu sammeln, möglichst viele dazu einzuladen, mit dabei zu sein.

Es gibt Leute, die sagen: „Gemeinde ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass die Menschen Jesus, Seine Liebe, Seine Vergebung und Seine Freundlichkeit kennenlernen, besonders dadurch, dass wir für sie beten, für Heilung etc.“

Wenn wir aber hier Gemeinde verachten, dann verachten wir das, was Jesus über alles liebt. Dann verachten wir das, wofür Er gekommen ist und sich selbst gegeben hat. Gemeinde ist Jesu Mittel und Sein Ziel. An Seiner Gemeinde will Er Seine Weisheit, Seinen Ratschluss, Seine Größe offenbaren.

Er hat in die Regiogemeinde einen großen Reichtum gelegt, den Er offenbaren möchte. Die verschiedenen Kleingruppen, die Gottesdienste bei Kindern und Erwachsenen und alles andere, was diese Gemeinde noch tun wird, macht eines deutlich: Gottes Auferstehungskraft bringt Versöhnung und bringt Menschen zusammen und lässt sie zusammenwachsen, sich zusammen freuen, zusammen Gott und dem Nächsten dienen. Manchmal kann es so aufgeregt wie bei den Vögeln auf dem Mast aussehen. Aber Gott weiß, was da abgeht und Er freut sich an diesem bunten Treiben. Sei mit dabei und lass dich einreihen in den Zug Ihm entgegen.

Eure Ältesten Eugen und Jürgen

 

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21. Okt.
2018
Genießen Blog-Post Bild

Genießen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird. 1.Timotheus 4,4

Immer wieder überrollen uns irgendwelche Lebensmittelskandale. Waren werden zurück gerufen und vernichtet. Und das oft, weil Spuren von einer Substanz in Lebensmitteln gefunden wurden, die in hoher Konzentration gesundheitsschädlich sind, wie dies bei einer größeren Menge Eiern der Fall, war die sich unlängst auf dem Markt befanden.

 

 

So richte euch nun niemand wegen Speise oder Trank
(Col 2:16 )

Aber wer kommt schon in den „Genuss“ solcher Dosierungen?

Aber da gibt es noch genügend, was immer wieder als der Gesundheit als wenig förderlich eingestuft wird, je nach dem wer die Studie macht und welchem Wissensstand sie entspricht. Mal ist Ei gesund, mal schädlich. Mal soll man Kaffee vermeiden, dann hat es wieder positive Effekte. Das gilt für fast alles, was irgendwer untersucht.

Der angstgetriebene und -gesteuerte Mensch weiß nicht mehr, was er noch mit gutem Gewissen essen und genießen kann.

Da ist obiger Vers einfach nur noch eine der besten Nachrichten, neben dem Evangelium von Jesus Christus selbst, das uns verspricht, dass, wenn wir an Jesus glauben, wir leben werden, obgleich wir sterben, obgleich unser sterblicher Leib irgendwann an seine „end of lifetime“ gekommen, also verbraucht und abgetragen ist.

Es ist so beruhigend zu wissen, dass dieses Leben nicht alles ist und wir hier dankbar genießen können, was Gott geschaffen hat und doch wissen: weder das Essen noch das Nichtessen wird uns vor dem Tod unseres Leibes bewahren können.

 

 

wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; habt. (Joh.11:25)

 

Und das Beste ist, dass wir durch Jesus jetzt schon vom geistlichen Tod zum Leben durchgedrungen sind, jetzt schon wissen können: Ich werde nach der Auferstehung in Ewigkeit mit Gott leben.

Ob ich also hier durch einen Verkehrsunfall, eine Vergiftung, eine Erkrankung, ein sonstiges gewaltsames Ende diese Welt vorzeitig verlasse oder gesund an Leib und Seele ein hohes Alter erreiche, macht verglichen mit der Ewigkeit, auf die ich zugehe, eigentlich kaum einen Unterschied.

Weshalb sollte ich mir dann hier den Stress meiner Zeitgenossen um ihren Gesundheitswahn antun und mir das Leben mit den von Gott geschenkten Gaben vermiesen lassen? Ist nicht auch das eine Form von Gottesdienst, das uns zum Verzehr gegebene mit Freuden anzunehmen und Ihm zu danken?

In diesem Sinne sag Gott Dank und genieße dein Schnitzel oder dein Frühstücksei.

Dein Eugen

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14. Okt.
2018
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Propheten

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wollte Gott, dass alle im Volk des HERRN Propheten wären und der HERR seinen Geist über sie kommen ließe! 4.Mose 11,29

Was hat es mit dem Prophezeien denn auf sich? Ist das eine Form von christlicher Wahrsagerei? Und was ist, wenn sich das, was solche Prophetien aussagen, nicht erfüllt? Dann schmeißen wir die Prophetie als solches grundsätzlich über Bord!?

Ihr könnt alle prophetisch reden, ... damit alle lernen und alle ermahnt werden.
(1.Kor. 14:31)

Mose sagt: „Wollte Gott doch, dass ihr alle Propheten wäret.“ Er geht davon aus, dass das möglich ist. Paulus geht einen Schritt weiter. „Ihr könnt alle prophezeien.“

Also wenn alle Christen prophetisch reden können, was ist es dann?

Mose hatte, als er von Gott zum Befreier Israels berufen wurde allerlei Ausreden. Eine war: „Ich kann nicht reden.“ Seine Rhetorik mag nach 40 Jahren überwiegender Einsamkeit als Hirte tatsächlich etwas eingerostet gewesen sein.

Gott sagt dann: „OK. Dann machen wir‘s so: Dein Bruder wird reden. Du wirst für ihn Gott sein und er wird dein Prophet sein, er wird sagen, was du ihm sagst, was er von dir gehört hat.“

Propheten sind also zuallererst Menschen, die hören können. Gottes Propheten sind Menschen, die Gott hören können. Über Seine Nachfolger, die Christen, sagt Jesus: „Meine Schafe hören meine Stimme und sie folgen mir.“

Also jeder von uns Christen kennt und hört die Stimme Jesu, die Stimme Gottes. Und wir können das, was wir hören, weiter geben. Und damit sind wir Propheten im allgemeinen Sinn.

So einfach ist es. Und je besser wir Jesus zuhören, je feiner unser geistliches Gehör ist, umso mehr hören und verstehen wir, was Er uns sagt.

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; (Joh.10:27)

Sobald wir etwas von Jesus hören und es uns selbst oder unserem Nachbarn sagen, werden wir prophetisch tätig.

Es kann sich bei dem Gehörten um eine Warnung, eine Ermutigung, eine Richtungsweisung, eine Problemlösung, einen sanften Hinweis, ein Bild mit Auslegung, eine klare Stimme in unserem Kopf, ein Bibelwort, das Er besonders hervorhebt, uns aufs Herz legt usw. handeln.

Wichtig ist nur, dass wir bereit sind, auf unseren Herrn zu hören. Wenn das passiert, dann brauchen wir den Mut auszusprechen, was wir hören. Der entsteht da, wo wir weniger darum besorgt sind, was andere über uns denken, als dass wir besorgt sind, Jesus treu und gehorsam zu sein.

Wenn wir das tun, dann kann uns Gott auch für die Menschen gebrauchen, die Jesus noch nicht kennen, denn Er will ihnen Seine Liebe und Seine Fürsorge zeigen und wie sehr Er sie haben will.

Dein Eugen

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07. Okt.
2018
Gottes Geduld Blog-Post Bild

Gottes Geduld

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Die Geduld unseres Herrn erachtet für eure Rettung. 2.Petrus 3,15

Es war früh am Morgen, als Mose mit zwei Steintafeln, die er mühevoll hergestellt hatte, auf den Berg ging, um Gott zu begegnen. Er musste da hoch, weil er Tage zuvor die von Gott gefertigten und beschriebenen Steintafeln zerschmettert hatte in seinem Zorn über die Abgötterei des Volkes Israel, die sie in seiner Abwesenheit angefangen hatten.

Jahwe, Jahwe, Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue
(2.Mose 34:6)

Und als Mose dann auf dem Berg steht, wird der Name Gottes in seinem ganzen Umfang vor ihm ausgerufen.

Jahwe, Jahwe, Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue, der Gnade bewahrt an Tausenden von Generationen, der Schuld, Vergehen und Sünde vergibt, aber keineswegs ungestraft läßt, sondern die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern und Kindeskindern, an der dritten und vierten Generation.“

An dieser Stelle wir „langsam zum Zorn“ auch als Geduld übersetzt. Geduld ist also, wenn wir unseren Zorn zurück halten. Wenn wir das nicht tun, was wir, provoziert durch andere, berechtigterweise tun könnten.

Gott wird täglich von uns Menschen provoziert. Wir erklären Ihn für tot, nichtexistent, nicht den als der Er sich offenbart hat, machen uns unser eigenes Bild von Gott, leben gegen Seine Gebote, morden, lügen, brechen die Ehe, stehlen und gieren nach fremden Besitz.

Und da sollte Gottes Zorn nicht entbrennen?

Aber wie groß muss Sein Verlangen sein, die Sünder zur Buße zu rufen und so viele wie möglich zu retten, dass Er Seinen Zorn nicht über uns ausgießt, wie Er das schon einmal in der globalen Flut getan hat und danach in vielen Situationen wie z.B. Sodom und Gomorah, bei der Zerstörung Jerusalems, dem Tsunami, der sich nach den Morden an einem australischen Missionar und seinen Kindern in der indischen Provinz Orissa ereignete.

Siehe, sie sagen zu mir: Wo ist das Wort des HERRN? Es soll doch kommen!
(Jer 17:15 )

Gott sagt in Seinem Wort, dass wir die Tatsache, dass Er Seinen Zorn zurück hält, missverstehen könnten als ein Beleg dafür, dass es Ihn nicht gibt oder, falls es Ihn gibt, Er zu allem schweigt, dass Er alles für tolerabel hält, dass Ihn unser Verhalten nicht stört.

Dieses Missverständnis ist tödlich für alle die, die sich darin sicher fühlen. Denn Jesus und mit Ihm Gottes Endgericht kommt so überraschend, dass wir keine Chance haben werden, noch mal den Hals zu wenden, um ihn zu retten.

Gottes Wesen ist Geduld, aber es ist auch Heiligkeit. Letztere kann keine Sünde tolerieren. Entweder sie ist durch Jesu Blut in unserem Leben abgewaschen, oder sie ist der Grund dafür, dass wir die volle Härte von Gottes Gericht erleben, die ewige Verdammnis. Was wird es in deinem Fall sein?

Dein Eugen

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