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28. Jun.
2020
Vorwärts Blog-Post Bild

Vorwärts

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9,62

Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ Das hört sich doch ziemlich ähnlich an! Oder?

Es zeugt von der Überzeugung, dass in der Zukunft die beste aller möglichen Welten liegt.

Wie sich aber die Zukunft gestaltet, hängt sehr stark von den Entscheidungen der Gegenwart ab.

Spricht unser obiger Vers von einem Brechen mit der Vergangenheit, fördert er die Geschichtsvergessenheit, die heute so gefördert wird, wo die Bilder gestürmt und die Denkmäler gestürzt werden, wenn auch nur ein Hauch heutiger politischer Unkorrektheit diesen geschichtlichen Persönlichkeiten nachgesagt werden kann?

Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eines aber tue ich:...

Jesus, von dem obiger Vers stammt, sagt diesen, als Er zur Nachfolge in Sein Reich einlud.

Er wollte Menschen, die von ganzem Herzen Ihm nachfolgten, Menschen die sich durch nichts zurück halten ließen.

Die Zukunft, zu der Er Seine Jünger einlud, war geprägt von einem schon von Ewigkeit her bestehenden Heilsplan. Jesus war nicht geschichtsvergessen. Nein! Er war der Geschichte Gottes absolut verpflichtet. Nur sie zählte.

Honecker, von dem der andere Spruch ist, war auch einer Idee verpflichtet: der Idee des Sozialismus, einer Utopie, die im vergangen Jahrhundert Millionen an Opfern sowohl durch braune als auch durch rote Sozialisten gekostet hat. Aber die waren ja notwendig, um das Paradies auf Erden zu schaffen. Nach dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums wurde das ganze Ausmaß des Bankrotts dieser Utopie deutlich. Das hält heutige Neosozialisten aber nicht davon ab, diesen Traum neu zu träumen. Wer die Geschichte vergisst, ist gezwungen, die schon gemachten Fehler wieder neu zu machen.

Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist,
(Phi 3:13 )

Wir folgen nicht einer Idee, wir folgen einer Person, der Person des auferstandenen Jesus Christus, des Sohnes Gottes, der uns nicht nur voraus gegangen ist, sondern der auch heute durch den Heiligen Geist bei jedem sein will, der Ihm nachfolgt. Deshalb folgen wir nicht einer ungewissen Utopie, sondern dem Herrn der Herren, König der Könige, dem Erlöser und Vollender der Welt. Dem der von sich sagt, dass Er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Er weiß nicht nur den Weg, Er ist der Weg. Er kennt nicht nur die Wahrheit, Er ist die Wahrheit. Er weiß nicht nur, was Leben ist, Er ist das Leben. Das gibt absolute Gewissheit, mit Ihm in eine herrliche Zukunft zu gehen.

Schau nicht zurück, folge Jesus nach!

Dein Eugen

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14. Jun.
2020
Das mächtigste Wesen Blog-Post Bild

Das mächtigste Wesen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Christus spricht: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich. Lukas 10,16a

Wenn man diesen Vers richtig wirken lässt, dann stellt sich die Frage: „Welche Auswirkung könnte dieser Vers im Leben eines Christen haben?“

Die Antwort hängt sehr stark davon ab, welches Bild, welches Verständnis wir von Jesu Christus haben.

Wenn Er nur ein missverstandener Lehrer war, der nie und nimmer für Sich in Anspruch nahm, dass Er der Sohn Gottes ist, dann bedeutet es nicht wirklich viel. Wir würden einen missverstandenen und fehlinterpretierten Mann repräsentieren, von dem man noch nicht mal genau weiß, wer Er war, was Er wirklich wollte und tatsächlich sagte. Das ist das Bild, das die moderne Theologie von Jesus malt, basierend auf ihrer Ansicht, dass die Bibel nicht Gottes Wort, sondern der schriftgewordene Glaube sich selbst betrügender Jünger ist.

Aber!

Deshalb nun, wer dies verwirft, verwirft nicht einen Menschen, sondern Gott, der auch seinen Heiligen Geist in euch gibt.
(1.Thess. 4:8 )

Wenn die Bibel Gottes inspiriertes Wort ist, welches akkurat das wieder gibt, was Jesus gesagt und getan hat, und das darin aufgezeigte Selbstverständnis Jesu wahr ist, dann ist er der Sohn Gottes, des Schöpfers von Himmel und Erde, des Mikro- und des Makrokosmos. Dann ist alles, was ist, durch die Kraft des Wortes, des Logos, des Sohnes Gottes, des Christus gemacht.

Das ist dann derjenige der sagt: „Wer euch hört hört mich und wer euch verachtet der verachtet mich.“

Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.
(Mat 28:18 )

Wenn du einen Christen verachtest, weil er Christ ist, dann verachtest du Christus! Wenn du das Evangelium von Christus verachtest, dann verachtest du Christus. Die Person, die von Sich sagt: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“ Du legst dich mit dem mächtigsten Wesen an, das es gibt. Bist du dir darüber im Klaren? Sind wir Christen uns darüber im Klaren? Wir treten mit einer Autorität auf die furchteinflößend ist. Wir haben diese Autorität, wenn wir mit Jesus als Seine Botschafter in enger Verbindung leben. Egal, wie man uns behandeln mag, die Antwort unseres Dienstherrn wird nicht ausbleiben. Er wird diejenigen, die uns gut oder schlecht behandeln, entsprechend entlohnen. Das Gericht Gottes wird kommen. Aber Er wird auch diejenigen, die uns hören, die unseren Worten folgen belohnen, sie werden es nicht bereuen. Das ist das ermutigende. Daher sei mutig darin, ein Repräsentant Jesu zu sein.

Dein Eugen

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07. Jun.
2020
Die anvertraute Schöpfung Blog-Post Bild

Die anvertraute Schöpfung

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der HERR kommt, das Erdreich zu richten. Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker, wie es recht ist. Psalm 98,9

 

Die ganze gegenwärtige westliche Philosophie und die meisten ihr zur Seite stehenden Naturwissenschaftler wollen den Menschen eines eintrichtern: Es gibt keinen Gott, es gibt keinen Schöpfer, es gibt keine Instanz, vor der wir uns einmal rechtfertigen müssen. Deshalb kannst du leben wie du willst, es hat keine Konsequenzen.

Es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

(Matthäus 24,14)

Aber dann appellieren sie im selben Atemzug an unser Gewissen, an unsere Verantwortung für zukünftige Generationen, wenn es um den Schutz der Umwelt, den Verbrauch der Ressourcen und die Nachhaltigkeit des Wirtschaftens geht.

Weshalb aber sollte ich eine Verantwortung wahrnehmen, die keinen Sinn ergibt. Besonders, wenn ich mich entschieden habe, mich und mein Leben so zu verwirklichen, dass darin kein Platz für Kinder und Kindeskinder ist.

Da kann ich doch leben, als wäre ich der Letzte meiner Art und nach mir fiele die Tür eh zu.

Wenn aber unser obiger Vers wahr ist, dass der HERR kommt um Gericht zu halten, dann ist die Situation eine völlig andere. Dann ist es nicht egal, wie ich lebe, dann kann ich nicht denken: Nach mir die Sintflut! Dann kann ich nicht alles an mich raffen ohne Rücksicht auf Verluste. Denn so lange Jesus noch nicht gekommen ist, um Gericht zu halten, haben wir sowohl für uns selbst als auch für unsere Gesellschaft Verantwortung.

Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange ...
(2.Korr 5:10)

Daher ist es unverzichtbar, dass wir als Christen einen klaren Stand einnehmen gegen der Nihilismus der evolutionistischen Philosophie und Religion. Denn Evolution ist nichts anderes als der religiös fanatische Glaube, der ohne einen Schöpfergott auskommen will.

Daher müssen wir uns entscheiden: Glauben wir an einen Schöpfergott, der uns, denen Er unser Leben und Seine Schöpfung als Lehen anvertraut hat, am Ende der Zeit als Lehensherr zur Rechenschaft ziehen wird. Wohl dem, der im Vertrauen auf diesen HERRN und Seine Gnade lebt. Denn es wird sich herausstellen, dass wir weder Seine noch die eigenen Erwartungen erfüllt haben, und deshalb Sein Gericht auf uns ruht, es sei, denn Er ist auch unser Erlöser.

Dein Eugen

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31. Mai
2020
Nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist Blog-Post Bild

Nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth. Sacharja 4,6b

Dies sagt Gott durch den Propheten Sacharia in die Situation hinein, in der der zerstörte Jerusalemer Tempel nach dem Exil der Israeliten wieder aufgebaut werden soll und es den Menschen an Kraft und Mut fehlte, das angefangene Werk fortzuführen und zu vollenden.

Wir leben in einer Zeit, in der der Tempel Gottes, die Gemeinde, insbesondere im Westen immer mehr verfällt, Kirchengebäude geschlossen werden, umgewidmet, oder sogar abgerissen werden.

Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist...

Warum?

Weil der Feind - der Satan - die Kirche, die Gemeinde in weiten Teilen zerstören konnte. Nicht durch Feuer, nicht durch äußere Zerstörung. Nein, sondern durch das Gift, das schon immer wirkt, schon in den ersten Menschen: Das Gift des Zweifels und des daraus resultierenden Unglaubens: „Sollte Gott wirklich gesagt haben?“

Viele Christen rühmen sich, dass sie Zweifel haben, so als ob Zweifel etwas Gutes wären. Der Zweifel an der Bibel wurde zur Kritik an der Bibel und diese zu einer Zerstörung des Glaubens an den Offenbarungsursprung und -charakter der Bibel.

und ihr werdet meine Zeugen sein, … bis an das Ende der Erde.

(Act 1:8)

Was passiert, wenn die Grundlage des Glaubens zerstört wird? Der Glaube wird zerstört, denn er hat keine Inhalte, kein Fundament mehr.

In diesen kraft- und mutlosen Zustand der Kirchen, der auch uns mitreißen kann, sagt Gott: „Nicht durch Heer oder Kraft, nicht durch die schiere Zahl der Christen, noch durch ihre Kraft, ihre Potenz, ihre wirtschaftliche Kraft wird der Tempel Gottes gebaut, sondern durch „meinen Geist“. Der Geist, der an Pfingsten 33 n.Chr. die Jünger so umkrempelte, dass sie, obwohl in einer lächerlichen Minderheit, bereit waren, die Welt als Herausforderung anzunehmen und sich von nichts und niemandem zurückhalten zu lassen.

Und, würde heute mit uns dasselbe geschehen wie mit den Jüngern damals. Was könnte uns halten, es ihnen gleich zu tun?

Wir müssten es nur wollen wollen, uns nach der Kraft des Heiligen Geistes sehnend nach Ihm und allem, was Er uns zu geben hat, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen ausstrecken. Dann würden wir wahrscheinlich vom Heiligen Geist in ähnlicher Weise gebraucht werden.

Euer Eugen

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17. Mai
2020
Gehorsam Blog-Post Bild

Gehorsam

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der HERR, unser Gott, neige unser Herz zu ihm, dass wir wandeln in allen seinen Wegen. 1.Könige 8,58

In letzter Zeit erlebt jeder, was Gehorsam ist. Und viele von uns sind in unglaublicher Weise gehorsam. Ständig hören wir, warum machen wir das nicht, wie es in der Zeitung steht? Dort steht, dass in den Kirchen nicht gesungen werden darf.

Erstaunlicherweise ist im offiziellen Papier der Landesregierung davon nicht die Rede. Aber die evangelischen Landeskirchen haben dies wie manch anderes zu ihren Hygieneregularien, hinzugefügt. Und weil es diese Institution tut, ist man der Meinung, dass das „Gesetz“ wäre.

Ach, würden wir doch auch Gottes Gesetz so ernst nehmen wie diese menschlichen und dazu noch willkürlich erweiterten Gesetze!

Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; ….

Würden wir doch Gottes größtes Gebot, Ihn über alles zu lieben und dann den nächsten mindestens wie uns selbst, ebenso beherzigen! Würden wir doch mit der Liebe und Geduld einander begegnen, mit der wir möchten, dass uns begegnet wird. Würden wir einander vergeben, wie wir von anderen Vergebung erwarten.

und ich werde machen, daß ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und tut.
(Eze 36:27)

Aber der Splitter im Auge des Anderen ist nach wie vor immer noch größer als der eigene Balken.

Da könnten wir uns das obige Gebet zu eigen machen, dass Gott der HERR uns doch gnädig ist und unser Herz sich Ihm und Seinen Ordnungen zuneigen möchte. Und dabei ist dieses Gebet zuallererst das Gebet des Volkes Gottes, das eigentlich Gott lieben und Ihm gehorsam sein sollte.

Jesus hat dieses Gebet in anderer Form uns gelehrt: Dein Wille geschehe wie im Himmel also auch auf Erden. Dein Wille geschehe in meinem und durch mein Leben. Dein Wille werde zu meinem Willen, Deine Leidenschaft, Deine Liebe, Dein Herzensanliegen werde zu meinem.

Wenn wir dieses Gebet wirklich von Herzen beten, dann werden wir Gottes Ordnungen lieben und leben. Wir werden sie gerne tun, nicht weil wir müssen, sondern weil wir wollen, weil wir unserem Gott und HERRN Ehre bringen wollen, weil wir wollen, dass man sieht, dass wir wahrhaft Seine Jünger sind.

Lasst uns das Vaterunser durchbuchstabieren und betend leben, damit wir dadurch transformiert werden in die Jünger Jesu, die Er sich wünscht.

Dein Eugen

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