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08. Apr.
2018
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Ist nach dem Tod alles aus?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten 1. Petr. 1:3

 

Für viele Menschen ist nach dem Tod alles aus. Zumindest, so lange sie leben. Sind sie gestorben, dann pilgern die Verwandten oft zu ihren Gräbern und sprechen mit ihnen, als ob sie da liegen würden. Offensichtlich kommen wir doch mit der harten Realität von diesem „alles Aus“, das uns der Atheismus eingeimpft hat, nicht zurecht. Wir brauchen eine Hoffnung.

 

Nach dem Tod ist alles aus“, gilt für viele, solange sie leben.

 

Unser Text spricht von einer lebendigen Hoffnung, einer echten substanziellen Hoffnung, einer Hoffnung, die nicht vergeht. Diese Hoffnung ist die, dass wir, so wie Jesus gestorben und auferstanden ist, mit Ihm auferstehen werden, wenn Er wieder kommt. Es ist die Hoffnung, dass der Glaube an Jesus einen wesentlichen Unterschied in unserem Leben macht. Einen Unterschied zum Leben eines Menschen, der nicht an Jesus glaubt.

 

Jesus selbst sagt, dass da ein Unterschied ist:

 

Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm. (Jn. 3:36 )

 

 

Jesus ist der einzige Grund für eine echte Hoffnung, die den Tod überdauert.

 

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen. (Jn. 5:24)

 

An Jesus glauben bedeutet“, das ewige Leben zu haben, in sich zu haben als festen, unvergänglichen Besitz. Nicht weil wir etwas getan hätten, sondern weil Gott etwas getan hat. Er hat uns, wie unser obiger Vers sagt, wiedergeboren, von neuem geboren. Er hat uns jetzt schon dieses neue Leben, diese neue Existenz geschenkt. (Wir werden in der nächsten Predigtreihe darüber mehr hören.) Das neue Leben hat aber jetzt schon begonnen. Wir sind tatsächlich „vom Tode zum Leben hindurchgedrungen“. Deshalb ist unsere Hoffnung auch substanziell eine andere, als diejenige, die Menschen ohne Jesus haben. Selbst wenn sie an ein Leben nach dem Tod glauben: Es fehlt ihnen diese Grundlage. Sie haben nicht das neue, ewige Leben in sich. Sie haben nicht den Heiligen Geist in sich, der ihnen beständig versichert, dass sie ein Kind des Höchsten sind, dass ihr Vater im Himmel ist, der für sie sorgt. Sie wissen nicht, dass selbst wenn ihr äußerer Mensch zerfällt, ihr inwendiger Mensch immer mehr zunimmt, erneuert wird. Sie haben nicht die Gewissheit, mit Gott versöhnt zu sein, Frieden zu haben. Zu welchen Menschen gehörst du? Zu welchen möchtest du gehören?

Euer Eugen

 

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08. Apr.
2018
Herr über Leben und Tod Blog-Post Bild

Herr über Leben und Tod

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades. Offenbarung 1,18

 

Jesus macht hier 3 Aussagen. 1. Ich war tot. Aber Tote können nicht reden. Also bin Ich 2. lebendig. Der Tod hat über Mich keine Macht, also lebe Ich von Ewigkeit zu Ewigkeit. Ich lebe in der Ewigkeit, Ich bin den Gesetzen der Zeit, der Vergänglichkeit entrissen, Ich habe Mich über sie gestellt.

 

Jesus, der Herr über Leben und Tod.

 

Und die 3. Aussage ist: Ich habe die Schlüssel des Todes und des Hades. Ich habe die Gewalt über den Ort, der das Ziel und das Sinnbild aller Vergänglichkeit ist. Ich habe in meiner Hand das Leben und die Vergänglichkeit.

 

Am Grab wird oft vom „Herrn über Leben und Tod“ gesprochen. Jesus ist tatsächlich der Herr über Leben und Tod – niemand anderes.

 

Am Anfang der Offenbarung macht Er das deutlich. Und in der ganzen Offenbarung ist das Drama der Welt bis zu ihrem Ende dargestellt, das damit endet, dass der Tod und der Hades in den See des Feuers geworfen werden, völlig vernichtet werden. Und nachdem die Menschen gerichtet werden, werden diejenigen, die nicht im Buch des Lebens stehen ebenfalls in diesen See des Feuers geworfen. Dieser See des Feuers ist der zweite Tod – das ultimative Ende.

 

Das hört sich sicherlich für die meisten Menschen wie Fiktion an oder ein Fantasy-Roman.

 

Jesus hat das letzte Wort über alles - auch uns Menschen.

 

Aber Jesus ist es ernst, deshalb warnt Er die Gemeinden in Kleinasien so eindringlich: Lasst euch nicht irre machen in all Eurer Trübsal, in aller Verfolgung, in aller Verführung! Lasst euch nicht einlullen, seid wachsam und überwindet das, was euch verführen, was euch einlullen, was euch euren Glauben streitig machen will! Überwindet die Angriffe des Teufels und seiner Dämonen, seid wachsam, dann werdet ihr die Krone des Lebens erhalten und als Bürger des neuen Jerusalems das ewige Leben, das ich zugänglich gemacht, habe mit mir teilen!

 

Wenn wir Gottes Wort in Bezug auf unsere Errettung glauben, wenn wir ihm in Bezug auf Jesu tägliche Erfahrbarkeit vertrauen und Ihn deshalb auch erleben, dann können wir auch darauf vertrauen, dass dieses Wort, das sich mit dem Ende beschäftigt, genauso verlässlich ist wie der Rest.

 

Und wenn wir das tun, dann lassen wir uns auch warnen und ermutigen. Warnen davor, Jesus zu verachten! Ermutigen, unser ganzes Vertrauen in Jesus zu setzen, Ihn, als den der tot war und lebt, der den Schlüssel über unseren Tod in Seinen Händen hält und uns ewiges Leben geben kann, in unser Leben aufzunehmen und Ihn regieren zu lassen.

 

Euer Eugen

 

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25. Mrz.
2018
Hosianna Blog-Post Bild

Hosianna

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Als die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem kommen werde, nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, der König von Israel! Johannes 12,12-13

 

Es gibt ja den Spruch: Zuerst rufen sie „Hosianna“ und dann „kreuzige ihn“. Als ob die, die dies taten, die selben Leute waren.

 

Aber aller Wahrscheinlichkeit nach waren es eben nicht dieselben. Die Frommen, die, die Jesus anhingen, die feierten das Passah und die waren am anderen Morgen noch nicht auf den Beinen. Weshalb auch? Niemand außer den Juden, die Jesus erledigen wollten, wussten vom Prozess vor Pilatus.

 

Zuerst rufen sie „Hosianna“ und dann „kreuzige ihn“

 

Nein, wir dürfen die hier „Hosianna“ Rufenden nicht mit den Schreienden vor Pilatus in einen Topf werfen und damit ihr Rufen hier diskreditieren. Es war ein prophetisches Ereignis, bei welchem sie aus dem Psalm 118 zitieren, der zu den messianischen Psalmen zählt. Sie rufen hier: gelobt sei „der Kommende“.

 

Johannes der Täufer fragt Jesus auch: „Bist du „der Kommende?“ Es muss also hier mehr gemeint sein, es muss ein Ausdruck für den erwarteten Messias gewesen sein.

 

Darauf deutet auch der nachfolgende Titel „der König Israels“ hin. Die griechische Formulierung hier findet sich nur noch in Jesaja 44:6, wo Gott von sich als dem „König Israels“ spricht.

 

Das Volk gebraucht diese Formulierung und macht damit deutlich, wer Jesus für sie ist. Ob sie alle es wissen, geht nicht daraus hervor. Denn manchmal sprechen wir Dinge aus, die der Heilige Geist in unseren Mund legt. So hatte es ja auch Petrus erlebt, als er auf die Frage Jesu, wer Er sei, antwortete: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. (Matt. 16:16)

 

Wenn diese schweigen, werden die Steine schreien.“

 

Und Jesus sagt ihm, dass er das nicht aus sich sagte, sondern weil ihm der Vater im Himmel dieses Verständnis gegeben habe.

 

Und dasselbe ist auch hier am Tag des Einzuges geschehen. Die Jünger und mit ihnen alle Sympathisanten und Anhänger Jesu werden vom Geist Gottes geleitet. Die Pharisäer sind wie üblich auf dem Plan und versuchen, das Feuer zu löschen. Aber Jesus sagt: Wenn diese schweigen, werden die Steine schreien.

 

Tage später schweigen sie tatsächlich, weil sie so früh noch nicht auf sind.

 

Immer wieder schweigen wir Christen, weil wir nicht früh auf sind, weil wir es so gemütlich haben. Wir schweigen, wenn man schreien müsste. Wir bleiben sitzen, wenn man aufstehen müsste. Gott gebe uns in unserer Zeit wieder den Mut zu schreien und aufzustehen und unseren Mund aufzumachen, sodass die Stimme Gottes in Seiner Gemeinde und durch Seine Gemeinde wieder gehört wird in dieser Welt . Euer Eugen

 

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18. Mrz.
2018
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Heilig leben

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele. Matthäus 20,28

 

Wenn wir diesen Vers lesen, dann denken wir in der Passionszeit natürlich daran, dass Jesus dienend Sein Leben für uns gegeben hat. Und das ist auch richtig. Es ist gut, sich daran zu erinnern, dass Er das tat, weil Er Seinem Vater gegenüber gehorsam war und Seiner Liebe entsprechend gehandelt hat.

 

Jesus starb dienend für uns und gab uns ein Vorbild für unsere Gesinnung

 

Paulus sagt im Philipperbrief, dass wir diese Gesinnung, die Jesus hatte, auch haben sollen. Dass wir im Gehorsam Gott gegenüber und der Liebe entsprechend einander höher achten sollen als uns selbst.

 

Leider schaffen wir das oft nicht. Wir sind so sehr von uns eingenommen, von unserem Recht, von unseren Vorstellungen, wie was gehen sollte oder wie man uns etwas erlauben sollte, dass wir völlig aus dem Blick verlieren, um was es in unserem Leben eigentlich gehen sollte: Nämlich um die Hingabe an und den Gehorsam gegenüber Gott, der uns mit dem stellvertretenden Opfer Jesu für sich gekauft hat.

 

Wir vergessen, dass wir Eigentum Gottes sind. Das neue Testament spricht davon, dass wir durch den Glauben zu Knechten Gottes geworden sind. Der dort verwendete Begriff ist „doulos“ und damit wurden die Sklaven bezeichnet. Wir sind Sklaven Christi, Sklaven Gottes! Wir gehören nicht uns selbst und können also auch mit unserem Leben nicht machen, was wir wollen. Wir können nicht leben, wie wir wollen. Wir sind in allem unserem HERRN Rechenschaft schuldig. Sogar über jedes unnütze Wort, über jeden unnützen Scherz, jeden unnützen Tweet oder jede Watsapp-Nachricht.

 

 

Heilig leben ist die Konsequenz des heilig Seins.

 

 

Es mag scheinen, als ob ich in Gesetzlichkeit abdrifte. Aber das Leben im Gehorsam und in der Hingabe an unseren Herrn nennt die Bibel Heiligung. Heiligung ist die beständige, tägliche Übereignung unseres Lebens und unseres Handelns an Gott. Ja, die Bibel nennt uns Heilige. Aber Heiligung ist das praktische Ausleben dessen, was wir sind. Deshalb lasst uns in dieser Haltung einander höher achten und einander dienen, mit allem was wir haben und können.

 

Denn wir Christen sind die einzigen, die von der Macht der Sünde, des Stolzes, der Ichsucht frei gemacht sind durch das dienende Opfer Jesu. Wir sind die einzigen, die eine neue Natur bekommen haben. Leben wir in dieser Natur und in diesen neuen Möglichkeiten! Dann kann sogar hier auf Erden ein Stück Himmel sichtbar werden und die Welt wird die Auferstehungskraft Jesu in uns am Werk sehen.

 

Euer Eugen

 

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11. Mrz.
2018
Kleine-Herde-Theologie versus Reichgottes-Theologie Blog-Post Bild

Kleine-Herde-Theologie versus Reichgottes-Theologie

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lass leuchten dein Angesicht über dein zerstörtes Heiligtum um deinetwillen, Herr! Daniel 9,17 Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben. Lukas 12,32

 

Daniel ist ein Mann mit Vision und mit dem Glauben an den lebendigen Gott der redet. und er glaubt, dass dieses Reden Gottes zuverlässig ist.

 

Daniel erinnerte sich an Gottes Reden und erinnerte Gott an Sein Reden.

 

Deshalb nimmt er die Prophetie von Jeremia, dem Propheten der während der Belagerung und Eroberung Jerusalems gelebt hatte, und liest die darin enthaltenen Aussagen über die 70 Jahre der Verwüstung Jerusalems Diese Prophetie ermutigt ihn vor Gott zu kommen, um Ihn daran zu erinnern und zu bitten: Handle, entsprechend deiner Verheißung.

 

Im Lehrtext von heute macht Jesus 2 Aussagen. Er spricht Seine Nachfolger an und nennt sie kleine Herde. Und Er sagt ihnen, dass es dem Vater im Himmel absolut gefallen hat, ihnen das Reich zu geben.

 

Über beide Aussagen gibt es unter den Christen Missverständnisse. Das erste betrifft die erste Aussage. Aus ihr wird gelehrt: Das wahre Christentum ist immer eine kleine Herde, unbedeutend. unauffällig und ineffektiv. Wirklich durchschlagenden Erfolg wird erst Israel haben, wenn es sich bei "Jesu erster Rückkehr" bekehrt. Es besteht also weder Hoffnung noch Erwartung für diese "kleine Herde".

 

Nun aber sagt Jesus, dass es dem Vater gefallen hat, das Reich (der Himmel) dieser "kleinen Herde" zu geben. Was bedeutet das? Man könnte, ausgehend von der "kleinen-Herde-Theologie", sagen: Ja das Reich wird uns in der Zukunft geschenkt.

 

Wollen wir eine Kleine-Herde-Theologie oder eine Reichsgottes-Theologie?

 

Aber Jesu Äußerung ist eher dahingehend zu verstehen, dass es dem Vater in dem Moment, in dem Er es sagt, schon gefallen hat, ihnen das Reich zu geben.

 

Sie haben also das Reich Gottes schon. Es ist inwendig in ihnen und soll sich ausbreiten.

 

Es ist sicherlich ein anderes als das erwartete irdische Reich — sagt ja auch Jesus vor Pilatus. Das Reich Gottes vergleicht Jesus auch mit Sauerteig und mit dem Acker. Da wächst etwas heran und es bleibt nicht klein.

 

Wir sollen die Erwartung haben, dass diese Herde wächst, wie das ihr gegebene Reich. und wir sollen in

 

dieser Erwartung auch glaubend beten und handeln.

 

Jesus hatte demonstriert wie dieses Reich sich ausbreitet: Predigen, heilen, Dämonen austreiben, Tote auferwecken. Und Jesus bestätigte sowohl den Befehl wie auch das Handeln der Jünger, wie in Markus am Schluss zu lesen ist.

 

Werden wir wie Daniel das Reden Gottes hervor nehmen und Gott in den Ohren liegen, dass Er das Versprochene tut, in unserer Zeit tut, mit uns tut, durch uns tut, und werden wir nicht aufhören, bis es geschieht? Euer Eugen

 

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