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15. Sept.
2019
Vergebung Blog-Post Bild

Vergebung

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Stärke! Ps. 18,2 Eine Frau war in der Stadt, die war eine Sünderin. Sie fing an, Jesu Füße mit Tränen zu netzen und mit den Haaren ihres Hauptes zu trocknen, und küsste seine Füße und salbte sie mit dem Salböl. Lukas 7,37.38

Wie kann man Gott lieben, wie kann man Ihn von ganzem Herzen lieben?

...wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.“ (Luk 7:47()

Die Geschichte von derSünderin, die Jesus die Füße mit ihren Tränen benetzt und mit ihren Haaren abtrocknet endet damit, dass Jesus sagt: „Deswegen sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel geliebt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.“ (Luk 7:47)

 

Bekommt man also Sündenvergebung, weil man Gott viel liebt? Nein! Man liebt Gott, weil man viel Vergebung braucht und viel Vergebung empfangen hat.

Wer sich selbst als Sünder, als hoffnungslosen Sünder vor Gott begriffen hat, und wer dann Vergebung und Hoffnung von Ihm bekommt, der sollte ein für allemal kuriert sein von Gesetzlichkeit, von Rechthaberei, von Unbarmherzigkeit. Er sollte in der Lage sein, aus der empfangenen Vergebung heraus mit einer nie endenden Liebe zu antworten, nicht nur Gott gegenüber sondern auch all den anderen Mitsündern gegenüber.

Ich staune immer wieder über die Kälte, die Christen einander gegenüber an den Tag legen können.

Wir sollten von der eigenen Sündhaftigkeit und Erlösungsbedürftigkeit so beschämt sein, dass uns jedes anklagende Wort dem nächsten gegenüber im Hals stecken bleibt.

... wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben; (Mat 6:12)

Wir sollten für die empfangene eigene Vergebung so dankbar sein, dass wir sie gerne auch an andere weitergeben wollen, weil wir ja wissen, dass sie ihrer genauso bedürfen. Denn wir sündigen ja selten nur Gott gegenüber. In der Regel sind es ja die Menschen, die wir belügen, verletzen, über deren Gefühle wir drüber trampeln, die wir nicht beachten, die keinen Raum bekommen, weil wir uns selbst allen Raum nehmen. Deshalb sollten wir, wenn wir es nicht wahrnehmen, Gott bitten, dass Er uns zeigt, wo wir am anderen schuldig geworden sind und Seine Vergebung auch brauchen.

Ich bin sicher, da würden wir so schnell an kein Ende kommen. Unsere Scham würde uns demütigen und uns in den Wunsch nach Vergebung hinein führen und am Ende würden wir sehen, wie klein der Splitter im Auge des anderen war, im Vergleich zu dem Balken, den wir herumgeschleppt haben.

Vielleicht ist es Zeit mal ausschließlich zu beten: „HERR zeige mir, wie ich bin!“

Eugen

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08. Sept.
2019
Absolute Wahrheit Blog-Post Bild

Absolute Wahrheit

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich habe meinen Geist auf meinen Diener gelegt, das Recht trägt er hinaus zu den Nationen. Jesaja 42,1 Jesus spricht: Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeuge. Johannes 18,37

Nichts ist so beliebig wie die zwei hier genannten Begriffe Recht und Wahrheit. Inzwischen definiert sie jeder, wie er das für richtig hält.

Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse;(Jes. 5:20 )

Nein, wir brauchen keine Grundgesetzänderung, weil des erlaubt die Ehe für alle bereits jetzt. Das machen wir einfach so.

Nein, wir brauchen kein Einwanderungsrecht, wir regeln das einfach so. Wer kommen will, kann kommen, weil wir die Grenzen sowieso nicht kontrollieren können.

Wie war das vor der Schengenunion möglich, die Grenzen zu schützen, zu kontrollieren? In Zeiten wo es noch keine flächendeckende Überwachung gab?

Das Deutsche Recht und das Schariarecht sind inzwischen in vielen Bereichen der BRD koexistent. Biologische Wahrheiten der binären Geschlechtlichkeit werden als konstruierte Wahrheiten diffamiert, nur um die LGBTQ - Indoktrination durchdrücken zu können. Es wird uns also allen Ernstes gesagt: 1+1 ist nicht 2, sondern ist 999. Wenn männliche Samenzelle und weibliche Eizelle zusammen kommen entsteht nicht wieder entweder ein Männliches oder weibliches Wesen, sondern ein Wesen, das sich erst noch finden muss, sich definieren muss.

Wir leben in einer Welt, die Paulus in Römer 1 im Auftrag Gottes trefflich charakterisiert hat: „Und wie sie es nicht für gut fanden, Gott in der Erkenntnis festzuhalten, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht ziemt“(Rom 1:28 ) Gott hat diese Gesellschaft dahingegeben, in einen verdrehten Sinn, in verdrehtes Denken. Man wird Zeuge wie die Regierung eine Lüge zur Wahrheit macht, und dann stellt sich die Kanzlerin hin und sagt in Harvard: "Dazu gehört, dass wir Lügen nicht Wahrheit nennen und nicht Wahrheit Lügen". Wahrheit ist also das, was ich zur Wahrheit erkläre.

Denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder böse, in ein Gericht über alles Verborgene bringen. (Pred. 12:14)

Als Christen müssen wir uns im Klaren sein, dass wir hier ganz klar in eine andere Richtung gehen. Für uns gibt es die absolute Wahrheit und das ewige Recht Gottes. Und denen sind wir verpflichtet. Wir dürfen uns nicht von den weltlichen Wahrheits- und Rechtsbegriffen einseifen lassen. Gottes Wort ist die Wahrheit, die Wahrheit von Gott, die Wahrheit über Gott und über uns. Es ist die Wahrheit, die definiert, was göttliches Recht ist und bleiben wird. Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen. Sind wir bereit, dafür einzutreten, wie dies die Jünger Jesu taten?!

Eugen

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25. Aug.
2019
Verwurzelt in Jesus Blog-Post Bild

Verwurzelt in Jesus

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Was vom Hause Juda errettet und übrig geblieben ist, wird von Neuem nach unten Wurzeln schlagen und oben Frucht tragen. 2.Könige 19,30

m Natürlichen ist Israel ein Bild für das Geistliche. In seiner Geschichte war das Jüdische / Israelische Volk immer wieder der Auslöschung nahe. Aber es gibt dieses Volk immer noch, wenn auch letztlich nur noch unter dem Begriff Juden. Gott hat sie am Leben erhalten, weil aus ihnen der Messias kommen sollte und durch den Messias das Versprechen Gottes an Abraham, durch ihn alle Geschlechter der Erde zu segnen, wahr werden sollte. Inwieweit das heutige Volk dieses Bewusstsein noch hat, ist eine andere Frage.

Ist die Wurzel heilig, so sind auch die Zweige heilig.(Röm. 11,16 )

Aber Jesus wurde als der Heiland, der Messias, der Erlöser, der mit dem Heiligen Geist tauft, ein Segen für alle Völker, da durch Ihn die verlorene Beziehung zu Gott für alle Menschen wieder möglich wird. In Jesus hat das Volk Wurzeln nach unten und Äste nach oben getrieben und bringt Frucht.

Es ist die geistliche Frucht eines geistlichen Gebildes, das Gemeinde genannt wird. Die Gemeinde Jesu, die wirkliche Gemeinde, die Gemeinde des allgemeinen Priestertums, der allein aus Gnade, allein aus Glauben, ohne eigenes Verdienst geretteten Gemeinde hat es nicht weniger schwer gehabt in den vergangenen zwei Jahrtausenden.

Auch dieses Volk wurde verfolgt, wurde immer wieder an den Rand der Existenz gebracht, aber nie ausgelöscht. Und wenn die geistliche Flamme in Zeiten von Verweltlichung und Dekadenz und damit verbundener Irrlehre schon zu verlöschen schien, hat der Herr der Gemeinde Propheten, Lehrer, Prediger erweckt, die die Flamme des Evangeliums neu durch die Welt trugen, und der Wind des Heiligen Geistes rief einen Flächenbrand hervor.

werde ich meine Gemeinde bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen. ( (Mat 16:18)

Nicht anders ist die Reformation zu sehen. Wie sehr brauchen wir heute wieder ein solches Wirken des Heiligen Geistes! Die Sodomie zur Zeit Lots und der Kindermord an den Israeliten in Ägypten scheinen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten, und doch ereignen sie sich heute, in Abtreibungskliniken und auf Campingplätzen. Und die Kirchen schweigen, weil sie oft selbst darin verwickelt sind und die LBGTQ-Ideologie bei sich beheimatet haben.

Da können wir nur immer wieder singen: „O Komm du Geist der Wahrheit und ziehe bei uns ein. Verbreite Licht und Klarheit verbanne Trug und Schein. Gieß aus dein heilig Feuer, rühr Herz und Lippen an, dass jeglicher getreuer den Herrn bekennen kann.“

Komm Heiliger Geist, überführe von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht, damit eine Zeit der Busse und der Umkehr kommt, und es nicht aus mit uns ist.

Eugen

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18. Aug.
2019
Seine Gedanken und seine Wege Blog-Post Bild

Seine Gedanken und seine Wege

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen. Psalm 37,5 Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu. Philipper 1,6

Hier geht es nicht darum, dass wir dem Herrn, Gott, Befehle erteilen könnten.

Gemeint ist hier, Gott die eigenen Wege anzubefehlen, Ihm unterzuordnen, Seiner Befehlsgewalt zu unterstellen, so dass Er sich darum kümmern kann, dass sie tatsächlich auch zum Ziel führen.

Denn manchmal denken wir uns unseren Weg, unsere nächsten Schritte, unsere nächsten Vorhaben.

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, (Jes. 55:8)

Aber das, was wir da austüfteln, hat nichts mit Gott und Seinem Reden zu tun. Wir haben einfach selbst entschieden.

Am Ende beten wir dann noch, dass Gott das segnet, was wir geplant haben.

Aber waren unsere Pläne auch Seine Pläne, unsere Wege Seine Wege, unsere Gedanken Seine Gedanken?

Das zeigt sich schnell, wenn wir die Frage stellen: Wem nützt das am meisten, für wen mache ich das wirklich?

Diese Frage ist so entlarvend, dass wir schnell unseren grundlegenden Fehler erkennen, wenn wir wirklich ehrlich sind.

Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. ( (Mat 16:24)

Und seien wir ehrlich: Auch als Christen ist es für uns täglich eine Herausforderung, nicht zuerst an uns selbst zu denken. Man muss den Kindern nie beibringen, zuerst an sich selbst zu denken, das können sie von Natur aus, denn das ist unsere gefallene Natur. An andere zu denken, Gottes Willen zur obersten Priorität zu machen ist für den natürlichen Menschen unmöglich und selbst für den Wiedergeborenen eine Herausforderung, weil der natürliche, alte Mensch immer noch in unserem Leben herumgeistert. Er will nicht sterben. Deshalb sagt Paulus auch: „So laßt nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, und leistet seinen Begierden keinen Gehorsam.“ (Röm 6:12)

Als Wiedergeborene haben wir die Möglichkeit, dem alten Menschen, der alten Natur, der Sünde entgegenzutreten, ihr den Gehorsam zu verweigern und das zu tun, was uns Gottes Geist zu tun anleitet. Gott und den Nächsten zu lieben bevor, wir auch nur daran denken uns selbst zu lieben. Die Welt sagt: Du musst dich selbst lieben, um lieben zu können. Jesus sagt: Du musst dich selbst verleugnen, um lieben zu können. Eugen

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11. Aug.
2019
Gott will gnädig sein Blog-Post Bild

Gott will gnädig sein

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der HERR macht sich auf, dass er sich euer erbarme. Jesaja 30,18 So sei nun stark, mein Kind, durch die Gnade in Christus Jesus. 2.Timotheus 2,1

Jesaja spricht im Auftrag seines Gottes zum Volk Israel.

Er spricht von einer Zeit, in der Gott einerseits darauf

harren wird, Seinem Volk gnädig zu sein und dann sich

aufmachen wird, sich Ihrer zu erbarmen.

Es scheint ein Widerspruch zu

sein. Gott harrt aus, Er wartet, Er

wartet ab, ihnen gnädig zu sein.

Warum?

Darum harrt der HERR darauf, daß er euch gnädig sei, und er macht sich auf, daß er sich euer erbarme; denn der HERR ist ein Gott des Rechts. Wohl allen, die auf ihn harren! (Jes. 30:18)

Weil sie erst noch Sein Gericht,

Seine Strafe für ihre Gottlosigkeit

tragen müssen. Dieses Konzept von Gottes Handeln ist uns Menschen des 21 Jahrhunderts völlig fremd, weil wir den Gott der Bibel einer kulturellen Angleichung unterzogen haben. Wir können uns keinen Gott vorstellen, der unser Handeln nicht toll findet. Wir Menschen des 21. Jahrhunderts können uns keinen Gott vorstellen, der unsere Eigenmächtigkeit im

Definieren, was Recht und Unrecht ist, nicht tolerieren, oder uns vielleicht sogar noch darin unterstützen würde.

Aber Gott ändert Sich ja nicht, nur damit Er unseren Vorstellungen entspricht, unserem Marketing oder unserer Evangelisationsbotschaft.

Ja, Gott will gnädig sein. Er will

Sich erbarmen. Aber manchmal

müssen wir an den Punkt kommen, dass wir erkennen, wie viel Gnade wir tatsächlich

brauchen, wie viel Mist wir tatsächlich gebaut haben.

Und manchmal muss Gott uns auch die Folgen unserer

Sünden auslöffeln lassen, damit wir wieder zur Besinnung kommen.

»Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.« (Heb 4:7)

Glaube keiner, dass Ihm das leicht fällt! Deshalb sagt Er,

dass er darauf harrt, gnädig zu sein. Es ist, als ob Er sich

selbst zurückhalten musste, nicht vorschnell gnädig zu

sein, damit die Gnade wirklich effektiv ist, Sein Erbarmen in uns wirklich zum Ziel führt. Wenn du merkst,

dass du schuldig geworden bist, weil du gegen Gottes

Ordnungen gelebt hast, dann kehre um, tu Busse, ändere dein Verhalten, sündige nicht mehr, bleibe nicht

mehr in einer sündigen Beziehung. Gott wartet sehnlichst darauf, dir gnädig sein zu können, Er würde lieber

jetzt als nachher sich über dich erbarmen.

Deshalb lässt Er dich diese Zeilen lesen, ermahnt und

ermutigt Er dich.

Wirst du jetzt umkehren oder willst du den Weg weiter

gehen, bis es nicht mehr weiter geht?

Eugen

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