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16. Dez.
2018
Der Herr kommt gewaltig Blog-Post Bild

Der Herr kommt gewaltig

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Bereitet dem HERRN den Weg; denn siehe, der HERR kommt gewaltig. Jesaja 40,3.10

Der Wochenspruch setzt sich ja aus Teilen von 2 Versen zusammen. Das ist ein gewagtes Stück und bedarf einer genaueren Betrachtung.

Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des HERRN!
Ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott!

(Jes 40:3)

Der erste Teil findet seine Erfüllung in Johannes dem Täufer. Er bereitet den Weg für Jesus, er predigt und ist die Stimme in der Wüste. Er ist die Stimme in einer wirklichen und geistlichen Wüste, denn das Wort Gottes, sein prophetisches Reden war kaum noch zu hören. Man spricht von der Zeit nach dem Propheten Maleachi bis zu Jesu Ankunft von der intertestamentellen Zeit, der Zeit, in welcher Gott in unüberhörbarer Weise schwieg und das Volk der Juden sich selbst überließ.

Der zweite Teil des Wochenspruches (V10) wird sich erfüllen, wenn Jesus wieder kommt. In Offenbarung 22:12 „Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist.“

Wenn Jesus wieder kommt, dann kommt Er gewaltig, dann wird Seine Macht, Seine Kraft, Seine Herrschaft offenbar werden.

Jetzt in unserer Zeit sehen wir, wie Er natürlich in der Geschichte, in der Natur als der Schöpfer wirkt, der Er ist. Und wir sehen Ihn als den erhöhten Herrn durch Seine Gemeinde, Seine Jünger wirken. Und manchmal geschehen gewaltige Dinge, für die, die es sehen wollen und sehen können.

Aber wenn wir das als die Erfüllung dessen sehen, was Er in Jesaja verheißen hat, dann berauben wir uns und Ihn einer ganz anderen Dimension Seines Handelns und damit der Hoffnung auf etwas wirklich Neues und Anderes.

Siehe, der Herr, HERR, kommt mit Kraft, und sein Arm übt die Herrschaft für ihn aus. Siehe sein Lohn ist bei ihm, und seine Belohnung geht vor ihm her.
(Jes. 40:10)

Jesus kommt gewaltig, Er kommt als Belohner, um einem jeden zu geben, was er durch sein Leben als Lohn verdient hat. Vergebung, Versöhnung, ewiges Leben ist aber nicht Teil des Lohnes. Das ist Geschenk, für den, der es jetzt vor Seinem Kommen annimmt.

Lohn gibt es für unser Tun, sei es gut oder böse. Je nach dem fällt auch der Lohn aus. Der Lohn der Sünde, der Lohn des Ungehorsams ist der Tod. Der Lohn dafür, dass wir die Werke Gottes tun, die Er für uns vorbereitet hat, ist die Freude, noch mehr von Gott gebraucht zu werden, mit Ihm zusammen arbeiten zu dürfen und Verantwortung übertragen zu bekommen, es ist Leben in der Fülle, in der Freude Gottes.

Bist du dabei?

Euer Eugen

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09. Dez.
2018
Erlösung naht Blog-Post Bild

Erlösung naht

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Lukas 21,28

Da mag der eine oder andere sagen: “Ich dachte immer, dass Jesus uns erlöst hat. Was ist denn nun. Sind wir oder sind wir nicht?“

Einerseits sind wir Erlöste. Wir sind erlöst von der Herrschaft der Sünde und des Todes. Wir sind erlöst von der Herrschaft Satans in unserem Leben.

In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade,
(Eph 1:7)

Andererseits leben wir noch in dieser gefallenen Welt, in der unser Körper mit den Folgen dieser gefallenen Welt zurechtkommen muss. Er ist verführbar, beherrschbar, manipulierbar und dazu in der Lage, sich als Glied der Ungerechtigkeit hinzugeben. Daher sagt die Bibel, dass wir die Sünde nicht über unseren sterblichen Leib herrschen lassen sollen, dass wir uns nicht in sündhaftes Verhalten hineinziehen lassen sollen, auch wenn der Leib danach giert. Wir sollen durch den Geist über den Leib herrschen.

Aber der Tag wird kommen, wenn Sünde, Tod, Teufel vernichtet sein werden, wenn Jesus uns einen neuen Leib gibt, der nichts mehr mit dem alten zu tun hat, der nicht mehr gefallen ist. Das ist der Tag der Erlösung unseres Leibes oder von unserem Leib.

Auf diesen Tag warten wir alle noch. Nach diesem Tag haben wir Verlangen und wenn er kommt, dann ist es eine unbeschreibliche Erlösung, wir sind tatsächlich frei.

Wir sind frei von den Begrenzungen des sterblichen, des hinfälligen, des immobilen Leibes, durch dessen Schmerzen und Zerbrechlichkeit wir oft so viel erleiden.

Nicht umsonst suchen die Menschen nach dem Jungbrunnen, dem Trick, dem Mittel, durch das unser Körper länger gesund und fit ist. Und obwohl wir ja durchschnittlich in den letzten Jahrzehnten immer älter wurden, hat spätestens die geistige Entwicklung dem Älterwerden durch gehäufte Alzheimererkrankungen seine Grenzen aufgezeigt.

wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes.

(Röm 8:23 )

Es ist gut, dass wir diesen Körper einmal ablegen können. Das ist ein Aspekt von Erlösung, der in der heutigen Zeit so wenig Beachtung bekommt. Aber es ist ein Aspekt, der auch dazu gehört und der, wenn wir ihn verkündigen, die Menschen jetzt schon frei setzen kann. Wir dürfen uns freuen auf ein Leben danach, als vollkommen Erlöste in einem neuen Himmel, auf einer neuen Erde, in einem neuen unvergänglichen Leib, mit einem unvergänglichen Leben.

Ich glaube, es gibt mehr Menschen, die sich so etwas wünschen, als wir zu glauben bereit sind. Deshalb sollten wir es unseren Mitmenschen nicht verschweigen.

Euer Eugen

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01. Dez.
2018
Siehe dein König kommt.. Blog-Post Bild

Siehe dein König kommt..

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Sacharja 9,9

Obiger Vers scheint für die Weihnachtszeit, den ersten Advent, zu passen. Tatsächlich aber ist er aus einem Text, der sich geschichtlich nicht allzu viel vor der Passion ereignet hat. Denn es wird der Einzug in Jerusalem, der im Kirchenkalender am Palmsonntag gefeiert wird, prophetisch beschrieben.

Jesus kam an Weihnachten, Er kam als König, als verborgener, verkannter, verleugneter und letztlich dann als verurteilter König. Er war gerecht. Er war sogar der einzig lebende Mensch, der gerecht war und ist. Und ja Er kam als ein Helfer.

 

 

Der Herr verzögert nicht die Verheißung,
..sondern er ist langmütig euch gegenüber…
(2.Petr 3:9 )

 

Viele Könige kommen nicht als Helfer, sondern als Herrscher, manchmal sogar als Eroberer, die Helfer haben. Selbst die, die sich als die ersten Diener des Staates sahen, waren nicht von der Statur Jesu.

Das verwirrende ist, dass der Messias wie ein Mensch mit zwei Persönlichkeiten prophetisch angekündigt wird. Er ist Knecht, Helfer, zerschlagen, gerichtet und andererseits der König, dessen Herrschaft nie vergeht, dessen Reich ewig existiert, der die Feinde besiegt, der triumphiert.

Deshalb war die Frage von Johannes dem Täufer berechtigt. Bist du der Verheißene oder müssen wir auf einen anderen warte? Johannes sah, dass Jesus Dinge tat, die zum Messias passten. Aber er vermisste auch so vieles. Letztlich auch, dass dieser der ungerechten Herrschaft des herodianischen Hauses ein Ende machte samt der Fremdbestimmung durch die Römer. Aber Jesus tat nichts davon und sah letztlich zu, wie Johannes der Täufer geköpft wurde.

Er sah in der Zwischenzeit sehr oft zu, wie Seine Diener, Seine Jünger dahingeschlachtet wurden. Er sah zu, wie die Kinder in Bethlehem abgeschlachtet wurden und Er sieht zu, wie die Kinder im Mutterleib zerstückelt werden.

Das Reich Gottes, in welchem es eben all das nicht mehr gibt, in dem Gerechtigkeit wohnt und regiert, kommt eben erst noch.

 

... verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut und weißt nicht, daß die Güte Gottes dich zur Buße leitet? (Rom 2:4)

Seien wir froh, dass Er noch nicht kommt als der gerechte König aller Könige, um Sein Recht aufzurichten und Gericht zu halten! Seien wir froh, dass Er noch wartet, noch Zeit gibt, dass die Mörder Busse tun können, dass die hoffnungslosen Fälle vom Heiligen Geist noch von ihrem Tun überführt werden. Denn wenn Jesus tatsächlich zum zweiten Mal kommt, wird es keinen Raum mehr für Buße geben.

Lasst uns, als Seine Zeugen, daher die Zeit nutzen, um auf Sein Kommen hinzuweisen und die Menschen zu warnen, damit sie umkehren können.

Euer Eugen

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25. Nov.
2018
Gerüstet und bereit sein Blog-Post Bild

Gerüstet und bereit sein

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. Lukas 12,35

Das Bild, das Jesus hier gebraucht, ist den Menschen damals bekannt. Es ist das Bild der Bereitschaft.

Heute würde man vielleicht sagten: „Seid abmarschbereit, reisefertig“.

Aber wofür sollen die Zuhörer bereit sein?

 

So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit (Eph 6:14 )

Für die Ankunft Jesu, seine zweite Ankunft. Wir gehen mit Riesenschritten auf Weihnachten zu, wo wir der ersten Ankunft gedenken und uns bewusst machen, dass eine zweite Ankunft noch aussteht. Jesus sagte Seinen Jüngern: „I‘ll be back!“ Wann, würde niemand wissen als nur der Vater im Himmel.

Deshalb warten die Christen seit 2000 Jahren darauf, dass Jesus zurückkommt. Jesu erstes Kommen zu feiern, ohne seinen Blick auf das zweite zu richten, ergibt keinen Sinn. Wenn Jesus nicht wieder kommt, dann ist Sein erstes Kommen bedeutungslos, dann holt Er uns nicht zu sich, dann gibt es keine Auferstehung der Toten und keine Neuschaffung aller Dinge.

Verzögert sich Sein Kommen? Aus menschlicher Perspektive sieht es so aus. Aber aus der göttlichen Sicht und nach Seinem Plan tut es das nicht. Denn Gott tut das, was Er will und lässt sich durch nichts davon abhalten. Wenn die Zeit erfüllt sein wird, wenn die Zahl der Menschen, die Er retten will, erfüllt sein wird, dann wird Er wieder kommen und nichts kann Sein Kommen verhindern.

 

Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hofft völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird in der Offenbarung Jesu Christi! (1Pe 1:13)

 

Bis dahin gilt es bereit zu sein und mitzuarbeiten, da wir weder die Zahl der Menschen noch den Zeitpunkt, wann diese Zahl erreicht sein wird, kennen.

Das Bild von den gegürteten Lenden findet sich noch zweimal im NT: Wir sollen mit der Wahrheit umgürtet sein. Gemeint ist die Wahrheit des Wortes Gottes. Das hilft uns auf alle Fälle, bereit aufmerksam zu sein. Und wir sollen unser Gemüt, unser Denken, unseren Verstand, unser Verständnis mit der Wahrheit des Wortes Gottes umgürtet haben.

Der Gürtel damals war vielleicht so was wie eine kleine Bauchtasche, die sowohl die Kleider hielt als auch die Habseligkeiten (wie Geld), die man unterwegs brauchte, beinhaltete. Wenn wir unser Gemüt, unseren Sinn und Verstand mit der Wahrheit umgürten, bedeutet das, dass wir einen Vorrat an Wahrheit Gottes mitführen sollen. Wir sollen genügend Wort Gottes kennen, das uns sowohl unterstützen wie auch schützen kann. Dementsprechend müssen wir uns damit befassen, vielleicht auch über unsere Aufmerksamkeitsspanne hinaus.

Euer Eugen

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18. Nov.
2018
Der gerechte Richter Blog-Post Bild

Der gerechte Richter

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. 2.Korinther 5,10

Selten war die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit so deutlich sichtbar wie in unserer heutigen Gesellschaft. Einerseits besteht der Anspruch, gleiches Recht für alle verwirklichen zu wollen und andererseits wird das Recht nicht auf alle gleich angewandt.

Gott ist ein gerechter Richter und ein strafender Gott an jedem Tag.
(Ps. 7:11)

Die Welt ist ungerecht und ich bin es auch“ war ein Satz, den unsere Kinder immer wieder hören mussten. Warum? Weil es in einer gefallenen Welt weder gerecht zugeht, noch wir immer gerecht handeln können, selbst wenn wir das wollten.

Aber es kommt der Zeitpunkt, wo wir vor Gott, dem einzig gerechten Richter stehen werden; jeder Mensch, auch der, der einem gerechten Urteil hier auf dieser Welt entgehen mag.

Das ist für die tröstlich, die nach gerechtem Gericht rufen. Das ist für die schrecklich, die Gott, Seine Existenz und Sein finales Gericht ignorieren.

Und wie ist es für diejenigen, die ihr Vertrauen und ihre Zuversicht auf Gott setzen?

Wenn doch alle vor Seinem Richterstuhl erscheinen müssen, dann werden wir doch auch gerichtet.

Wer seinen Gott kennt und Sein Wort, der liest darin, „Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der rechtfertigt. Wer ist, der verdamme? Christus Jesus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.“ (Rom 8:33-34)

Ja, es gibt ein Urteil. Gott spricht ein gerechtes über jeden Zweifel erhabenes Urteil. Und das heißt: „schuldig im Sinne der Anklage“. Und dieses Urteil lautet immer gleich, weil kein Mensch vor Gott ohne Schuld ist. Gott würde rechtfertigen, wenn es etwas zu rechtfertigen gäbe.

Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. (Rom 8:1 ELB)

Und dennoch: für einen Nachfolger Jesu gibt es keinen Grund mehr, sich vor dem himmlischen Richter zu fürchten. Jesus verwendet sich für uns, weil Er die Strafe, die wir bekommen müssten, selbst getragen hat. Das ist das Einzige, was uns den Hals rettet.

Wohl dem, der Jesus Christus zum Fürsprecher hat! Wohl dem, den Er beim Namen kennt!

Wohl dem, der durch uns von Jesus als seinem Retter, Erlöser und Fürsprecher hört! Wohl dem, der von uns genug geliebt wird, dass wir es wagen, ihm vom für alle kommenden Gericht zu erzählen, sodass er Jesus zu seinem Fürsprecher machen kann! Wohl der Regiogemeinde, wenn sie ihren Auftrag nicht vergisst, zu warnen und einzuladen!

Euer Eugen

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