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01. Dez.
2020
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"Mein Licht scheint!"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Das war das Wort, das mir in den Sinn kam, als ich Gott fragte, was wir Älteste euch in diesem Gemeindebrief schreiben sollten. Was will uns Gott in diesen Monat hinein sagen? Er sagt uns: „Mein Licht scheint!“ und Er will, dass wir proklamieren: „Mein Licht scheint.“

Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken?“
(
Psalm 27:1)

 David hat vor 3000 Jahren in Psalm 27:1 bekannt: „Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten ?

 Der HERR ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken ?“

 Als Christen glauben du und ich daran, dass Gott vollkommen ist und daher sich nicht zu ändern braucht. Sein Wesen ist ewig und daher ändert sich Seine Haltung, Seine Meinung und Seine Handlungsmöglichkeit und Handlungsweise auch nicht.

 Er ist auch heute noch unser Licht, ja dieses Licht wurde in unserer Welt besonders sichtbar durch Seinen Sohn Jesus Christus, der uns zum Heil, zur Errettung, gekommen ist.

 Seit Jesus in diese Welt gekommen ist, scheint dieses Licht in der Welt. Wenn du Jesus als Herrn und Erlöser angenommen hast, ist dieses Licht in dir. Du bist nie mehr im Dunkeln.

 Angesichts der Tatsache, dass JAHWEH Davids Licht und Heil ist, fragt er sich: Vor wem fürchte ich mich?

 Und Gott fragt uns: „Vor wem fürchtest du dich? Was jagt dir Furcht ein, was lässt dich vor Furcht erstarren? Was nimmt dir die Lebenskraft und Lebensfreude?“

 Manche kennen mehr den Luthertext in dem es dann heißt: "Der Herr ist meines Lebens Kraft."

 Die Elberfelder Übersetzung spricht von "meines Lebens Zuflucht". JAHWEH ist die Person, bei der wir Zuflucht nehmen können. Was bedeutet das ganz praktisch?

 Wir kennen es von kleinen Kindern. Was machen sie, wenn sie Angst haben? Sie laufen, so schnell ihre Beine sie tragen können zu ihren Eltern und stellen sich, während sie ein Bein von Mama oder Papa mit beiden Armen fest umklammern, hinter die Eltern. Sie verbergen sich im Schutz ihrer Eltern.

 Wenn wir bedroht sind, dann laufen wir so schnell wir können zu unserem Gott und wie die Kinder bergen wir uns in Seinem Schutz.

 Im Kolosserbrief lesen wir: "Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. (Kol. 3:3)

 Das macht deutlich: Wir sind eigentlich immer verborgen und damit geborgen.

 Daher können wir mit David fragen: Vor wem / was erschrecke ich?

 Was versetzt uns in Panik? Was lässt uns alle Vernunft und Rationalität verlieren?

 Dass wir mit Jesus Christus zusammen in Gott verborgen sind, kann uns eine Ausgangslage verschaffen, die uns hilft unser Leben und alles, was damit zusammenhängt, in Ruhe anzuschauen.

 Ein sehr beliebter Vers an Weihnachten ist:

Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR und seine Herrlichkeit erscheint über dir.“ (Jesaja 60:2)

  Das ist Geschichte. Dieses Licht kam: Jesus ist gekommen. Wir haben ein Licht, das nicht verlöscht, das uns hilft die Dinge bei Licht zu betrachten. Wir Christen haben die Fähigkeit dahin zu schauen, wo die Welt nicht hinschauen kann. Wir sehen Dinge, die die Welt nicht sieht, und wir können deshalb ohne Angst und Furcht leben und handeln.

 Daher erwarte, dass Jesus Christus dir Einsicht und Verständnis gibt, das „nicht mainstream“ ist. Erwarte, dass du Weisheit und Erkenntnis bekommst, die dich zum Sehenden unter Blinden macht.

  Der Text in Jesaja geht noch weiter:

 „Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.“ (Jesaja 60:3). Dieser Vers muss uns unweigerlich vor die Frage stellen: Lebe ich und du so, dass die Menschen um uns herum dieses Licht sehen?Leben du und ich so, dass sichtbar ist: da ist Licht, da ist Wahrheit, da ist Orientierung, da ist Ruhe und Frieden, da ist Sicherheit und da ist Jesus?

 Leben wir das aus, dass wir uns nicht fürchten, dass uns nichts erschrecken kann?

 David spricht in seinem Psalm von Übeltätern, Widersachern, Feinden, Heeren, Kriegen. Und er bekennt: In all dem verlasse ich mich auf dich, auf JAHWEH.

 Was sehen die Leute in deinem Leben? Auf wen verlässt du dich?

 

Eines bitte ich vom HERRN, ... daß ich im Hause des HERRN bleiben könne mein Leben lang,“
(Ps. 27:4)

 Was ist Davids Bitte für solche Situationen: „Eines bitte ich vom HERRN, das hätte ich gerne: dass ich im Hause des HERRN bleiben könne mein Leben lang,“ Ps. 27:4

 Warum will er das?

 „Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er birgt mich im Schutz seines Zeltes und erhöht mich auf einen Felsen.“ Ps. 27:5

 David wusste: Das Zelt Gottes war der Ort, wo Er seine Herrlichkeit wohnen ließ. Gott würde für die Sicherheit dieses Ortes und damit auch die von David sorgen.

 Was ist heute dieser Ort der Wohnung der Herrlichkeit Gottes und damit der Sicherheit?

 Die Gemeinde!

 Lass nicht zu, dass dir dieser Ort der Sicherheit und Geborgenheit genommen wird.

 Darum bitten wir dich um deinetwillen und wünschen dir eine gesegnete Weihnachtszeit.

 

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29. Nov.
2020
Der König kommt! Blog-Post Bild

Der König kommt!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Sacharja 9,9

 Der gesamte Vers lautet: Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin. (Sach. 9:9)

 Im Einzug Jesu am „Palmsonntag“ des Jahres 30/33 nach Chr. nach Jerusalem erfüllt sich diese Prophetie.

 Jesus hatte diesen Einzug so organisiert, um Seinen Anspruch deutlich zu machen.

 Einige Herrscher haben in der Geschichte von ihren Völkern den Beinamen der Gerechte bekommen, wie z.B. Leopold der Gerechte (1349-1386) Herzog von Österreich; Friedrich August I., erster König von Sachsen (1750-1827).

 

 

 

Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer.
(Röm 3:10)

  Aber waren diese Könige oder Herzöge tatsächlich gerecht? Im Römerbrief lesen wir: Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. (Röm 3:10)

 Kein Mensch kann für sich in Anspruch nehmen gerecht zu sein und keiner kann einen anderen Menschen gerecht sprechen.

 Allein Gott kann beurteilen, wer gerecht ist. Und dieser Gott kündigt durch den Propheten Sacharja Seinen Messias-König an, der gerecht sein wird, weil Er von der Erbsünde unberührt sündlos leben wird. Dieser Messias-König ist Jesus von Nazareth, der Christus.

 Er ist nicht nur gerecht, Er ist auch ein Helfer. Manche übersetzen hier siegreich. Warum?

 

Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der rechtfertigt.
(Rom 8:33)

 

 Weil der Effekt Seines Helfens das Befreien ist. Aber um jemanden befreien zu können, muss man den, der ihn gefangen hält, überwinden, siegreich sein. Und das ist Jesus. Er ist der Sieger über die Sünde und den Tod. Die Sünde konnte Ihm nichts anhaben und damit der Tod dann ebenso wenig.

 Weihnachten steht vor der Tür und da sehen wir das süße Jesuskind. Aber niemand, der das süße Jesuskind anschaut, sollte dabei stehen bleiben. Denn sonst verpasst er den Retter, den Befreier, den Sieger, den Überwinder und den Herrscher. Zu Jesu erster Erdenzeit warfen sich manche Menschen vor Ihm auf den Boden, weil sie es wollten. Bei Jesu zweitem Kommen werden sich aller Knie beugen, auch derer, die es nicht wollen. Nicht weil sie ihre Meinung geändert haben, sondern weil Jesu Majestät ihnen keine andere Möglichkeit bietet. Wie wird es bei dir sein?

 Wirst du Ihn begrüßen als deinen HERRN und Erlöser, der dich gerecht gesprochen hat?

 

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22. Nov.
2020
Bereitschaft! Blog-Post Bild

Bereitschaft!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. Lukas 12,35

Egal, welchen Bekleidungsstil man sich vorstellt, ob altorientalisch oder modern in Hosen / Röcken. Wenn die Kleidung nicht richtig sitzt, die Hose droht über den Allerwertesten zu rutschen, dann kann man nicht schnell laufen, geschweige denn rennen.

Und wenn man sich das dann noch im Dunkeln vorstellt, dann wird das noch schwieriger.

 Also eine geladene Taschenlampe und die Klamotten gut sitzend, damit man, wenn Bedarf ist, schnell rennen kann.

 

 

So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit
(Eph 6:14 )

Das ist das Bild? Was bedeutet es? Es bedeutet eine grundsätzliche Alarmbereitschaft.

 Wofür?

 Für Jesu Wiederkunft, denn darum geht’s in dem Kontext..

 Dafür, dass Er uns zu Sich holt.

 Aber Er holt den zu Sich, der tatsächlich auch auf Ihn wartet, der Ihn kennt, der mit dem Kleid der Gerechtigkeit Jesu bekleidet ist und in dessen Leben der Heilige Geist leuchtet.

 Zu einem Leben mit Jesus gehört, dass wir nicht nur bereit sind für Jesu Wiederkunft, sondern auch wach.

 Was bedeutet es wach zu sein? Sich nicht von dem, was um uns herum geschieht, einlullen zu lassen.

 Jesus will, dass wir die Zeichen, die er uns in den Endzeitreden vorhergesagt hat, beachten, dass wir in etwa wissen, was die göttliche Uhr geschlagen hat.

 

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
(Psa 119:105)

Mehrfach haben wir hier schon davon gesprochen, dass wir den genauen Zeitpunkt von Jesu Wiederkunft nicht kennen. Und das ist gut so! So sind wir gezwungen wach zu bleiben. Nicht zu denken, ich kann mir mal eine Auszeit in meinem Christsein nehmen, wenn Jesus wieder kommt, bin ich dann wieder dabei. Das funktioniert so nicht. Er kommt überraschend, Er kommt wie ein Dieb in der Nacht.

Deshalb sollen wir in Seiner Gerechtigkeit leben und das Licht des Heiligen Geistes nützend unseren Weg unter Seiner Herrschaft gehen. Sein Wort ist unseres Fußes Leuchte und ein Licht auf unserem Weg.

Sein Wort ist der einzige Maßstab, der uns zuverlässig helfen kann, uns nicht zu verirren. Lassen wir uns nicht Sein Wort nehmen und durch Menschenwort ersetzen. Welches Wort hat in deinem Leben mehr Gewicht: Das Wort von Menschen oder das Wort Gottes?

 

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15. Nov.
2020
Gericht, Warnung oder Drohung? Blog-Post Bild

Gericht, Warnung oder Drohung?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. 2.Korinther 5,10a

Strafzettel für Verkehrswidrigkeiten sind den meisten bekannt. Denn wer wurde nicht schon mal geblitzt? Oder bekam ein Knöllchen wegen Falschparkens?

 Und die meisten von uns zahlen brav ihr Bußgeld, denn man will ja nicht am Ende noch vor Gericht landen. Die wenigsten haben schon mal vor einem Richter gestanden. Aber allein die Vorstellung davon lässt uns zu mehr oder weniger gesetzestreuen Bürgern werden.

 Das Gericht hat also eine abschreckende Wirkung.

 Das Gericht, von dem in unserem Text die Rede ist, soll diese Wirkung nicht haben.

 Dieses Gericht ist die Phase unseres Lebens, die darüber entscheidet, wo wir die Ewigkeit zubringen.

 In der Gemeinschaft mit oder ohne Gott.

 

Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
(Röm 8:1 )

Dieses Gericht fällt ein finales Urteil. Dieses Urteil hat nicht den Zweck uns zurechtzubringen. Es ist ein Straf- oder Lohngericht. Je nachdem, wie wir uns in diesem Leben positioniert haben.

 Sind wir Nachfolger Jesu, sind wir von Ihm durch Sein Blut gerecht gemacht, haben wir Vergebung aller unserer Sünden, oder haben wir uns gegen Ihn, gegen Seine Gnade entschieden?

 Wenn wir also vom Gericht reden, dann drohen wir nicht mit etwas. Nein, wir informieren!

 Was die Menschen mit dieser Information machen, ist ihre Sache. Sie können, wie es im 2. Petrusbrief heißt, lästern und sagen: Wo ist denn euer Gericht? Oder sie können umkehren und ihr Leben mit Gott ins Reine bringen und mit Ihm durch Jesus Christus zu leben beginnen.

 Gezwungen wird niemand.

 

Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
(Joh 5:24)

Es ist als wenn wir sagen: „Wenn du auf dieser Straße weiter fährst, kommt ein Abgrund. Den siehst du nicht kommen. Also kannst du nicht davor bremsen. Ich empfehle dir jetzt zu wenden und umzukehren.“

 Ist das eine Drohung? Nein, es ist eine Information. Du kannst sie ignorieren und umkommen oder die Konsequenzen ziehen und entsprechend handeln.

 Handelst du unter Druck? Nicht wirklich. Aber du handelst abwägend und dein Leben liebend.

 Warum sollten wir also die Menschen nicht vor dem Abgrund warnen? Dein Eugen

 

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08. Nov.
2020
Friedenstifter?! Blog-Post Bild

Friedenstifter?!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Matthäus 5,9

Neulich haben nacheinander mehrere islamische Staaten mit Israel Frieden geschlossen. Mitverantwortlich für das Zustandekommen war die amerikanische Administration. Da wurde zum Frieden geholfen. Aber die den Frieden gemacht haben, waren die Konfliktparteien.

 

So lasst uns nun dem nachstreben, was dem Frieden, und dem, was der gegenseitigen Erbauung dient.

(Röm. 14:19)

Unter Friedenstifter werden oft die Friedensvermittler verstanden. Das hier gebrauchte Verb heißt „friedenmachen“, die, die den Frieden machen, den Friedensvertrag durch ihre Unterschrift schließen.

Hier sind also nicht diejenigen gemeint, die einen Frieden vermitteln. Es geht nicht darum, dass man sich als Friedensengel, Friedensbote betätigt, um ein Gotteskind zu werden, sondern darum selbst Frieden zu schließen.

Und der wichtigste Friede, den wir Menschen schließen können, ist der zwischen uns und Gott, indem wir Sein Friedensangebot auf der Grundlage des von Ihm erbrachten Friedensopfers, Jesus Christus, annehmen.

Das bedeutet aber auch totale Kapitulation. Wir strecken unsere Waffen und geben unsere Rebellion auf. Wir geben unseren Kampf gegen Gott auf. Wir anerkennen unsere Rebellion und unsere Schuld.

Noch heute wird darüber diskutiert, ob und inwiefern Deutschland einen Friedensvertrag hat oder nicht. Es wird argumentiert, dass der 2+4 Vertrag die Lage Deutschlands abschließend klärt und keine Forderungen oder Folgen aus dem WKII mehr offen sind. Somit sei er einem expliziten Friedensvertrag gleichwertig. Die Frage bleibt, warum man damals dann diesen 2+4 Vertrag nicht als expliziten Friedensvertrag formuliert hat?

 So bleibt die Frage offen: Haben wir nun Frieden oder nicht?

 

Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus,
(Röm. 5:1 )

 Römer 5:1 proklamiert den Friedensvertrag, der eindeutig klärt, dass Frieden ist. Wir können Frieden haben, wenn wir dem Friedensangebot, das Gott uns in Jesus Christus anbietet, zustimmen, es annehmen. Ab da ist die Frage nicht mehr offen, sondern eindeutig geklärt.

 Hast du Frieden mit Gott, bist du Sein Kind geworden? Dein Eugen

 

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