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24. Jan.
2021
Exklusiv inklusiv Blog-Post Bild

Exklusiv inklusiv

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. Lukas 13,29

Dies sagt Jesus zu seinen Zeitgenossen, denen Er zuvor gesagt hatte: „Da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sehen werdet, euch aber draußen hinausgeworfen.“ (Luk 13:28)

 Jesus spricht hier einerseits von Inklusion und andererseits von Exklusion.

 Ersteres ist ein Modewort geworden in unserer Zeit. Niemand soll ausgeschlossen werden, von Leistungen, von Vergünstigungen, von Rechten etc.

 Jesus sagt hier aber, dass nicht alle eingeschlossen sind. Viele Seiner Zuhörer werden ausgeschlossen sein. Warum?

 

 

ich kenne euch nicht ... Weicht von mir, alle ihr Übeltäter!
(Luk 13:27)

 Weil Jesus sie nicht kennt: Im Reich Gottes gibt es nur Jesus persönlich Bekannte. Wen Jesus nicht persönlich kennt, der kommt nicht rein. Und da kann er sich noch so auf Gleichberechtigung, auf Antidiskriminierung, auf Inklusion berufen. Das wird ihm nichts nützen. Jesus wird zu dir, wenn Er dich nicht persönlich kennt, sagen: „ich kenne dich nicht und weiß nicht, woher du bist. Weiche von mir, Übeltäter!“ (vgl. Luk 13:27)

 Ja, Jesus will aus allen Himmelsrichtungen, aus allen Sprachen, Völkern, Stämmen, Nationen Menschen in Sein Reich sammeln. Aber der Eintritt dahinein ist dennoch nicht bedingungslos.

 Er ist daran geknüpft, dass wir, wie Er es in manchen Gleichnissen andeutet, die entsprechende Festbekleidung haben.

 Dies Festbekleidung ist nicht menschlicher Natur. Wir können sie in dieser Welt nicht erwerben, egal wie viel wir dafür aufwenden würden und würde Bill und Melinda, Elon, Warren, Jeff oder wie sie alle heißen all ihre Milliarden dafür hinlegen.

 

So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit.
(Eph 6:14)

 Sie kann uns nur geschenkt werden, denn es ist das Kleid der Gerechtigkeit Jesu, das Er dem überstreift, der bei Ihm allein seine Zuflucht sucht, dessen Retter und Erlöser allein Jesus Christus ist, so wie Er sich uns in Seinem Leben, Leiden, Auferstehung, Himmelfahrt geoffenbart und in Seinem unfehlbaren und unveränderlichen Wort als lebendiges Zeugnis hinterlassen hat.

 Ja: Jesus ist inklusiv. Aber wie auch alle Inklusionsbegeisterten nicht jeden haben wollen, so ist es auch bei Jesus. Es gibt Bedingungen fürs „Dabeisein“!

 Bist du dabei?

 

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17. Jan.
2021
Überfließende Gnade Blog-Post Bild

Überfließende Gnade

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Johannes 1,16

Was hat es mit dieser Fülle auf sich?

 Das Wort wird zunächst einmal für das volle Maß gebraucht und könnte so auch voll, ganz meinen.

 Hier geht es nicht um „irgendein“ volles Maß sondern um Seine, Jesu Fülle, Sein volles Maß. Paulus spricht in seinem Brief an die Kolosser über dieses Maß, diese Fülle. Er schreibt in K 1:19 

 

Denn es hat Gott wohlgefallen, daß in ihm alle Fülle wohnen sollte.
(Kol. 1:19)

Eigentlich heißt es, es „gefiel der Fülle, in ihm zu wohnen“. Die Fülle ist nicht irgend etwas, sie ist hier die Umschreibung für Gott oder Gottheit, denn in K 2:9 heißt es: Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, (LUT).

Sowohl zu irdischer Lebenszeit als auch jetzt im Himmel wohnt in Jesus Christus die Fülle der Gottheit.

Deshalb bekennen wir mit den alten Bekenntnissen der Kirchengeschichte: Jesus war wahrer Mensch und wahrer Gott zugleich. In dieser Fülle Gottes war unter anderem auch der Aspekt der Gnade eingeschlossen, die sich in Gottes gnädigem Handeln mit dem Menschen auswirkte. Gott gab Seinen einzigen Sohn an unserer Stelle, um für unsere Sünde und Rebellion zu bezahlen, Ihn unsere Schuld abtragen zu lassen, damit wir straffrei ausgingen.

 

Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig,
(Kol 2:9)

 Das ist gemeint, wenn Johannes sagt, dass wir von Ihm Gnade genommen haben, und zwar immer wieder. Bis an unser Lebensende werden wir diese Gnade brauchen, denn bis ans Lebensende werden wir in einer gefallenen Schöpfung leben und in einem sterblichen, der gefallenen Schöpfung unterworfenen Leib und wir werden, obwohl wir es nicht mehr müssen, sündigen. Aber Gott sei Dank: Es gibt diese Gnade, von der wir täglich leben und nehmen dürfen, die ohne Maß ist, die überfließend ist, weil sie aus der Fülle, aus dem ganzen Reichtum unseres dreieinigen Gottes fließt.

 Manchmal nehmen wir diese Gnade auch indirekt, von anderen Menschen, die um dieser göttlichen Gnade willen und aus dieser göttlichen Gnade uns gnädig sind, die uns all das geben, was wir an Geduld, Langmut, Freundlichkeit etc brauchen. Und manchmal nötigen wir es ihnen sogar ab.

 Aber auch hier gilt: Geben ist seliger als nehmen.

 Werden wir solche, die sich von Jesu Gnade füllen lassen und geben sie als ein Kanal an all diejenigen weiter, die ihrer bedürfen, besonders an diejenigen, die sie noch gar nicht kennen.

 

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10. Jan.
2021
Was uns treibt Blog-Post Bild

Was uns treibt

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8,14

Manchmal sehen meine Frau und ich einen Zeitungsausträger und wir fragen uns: Was treibt diesen Mann? Denn getrieben sieht er aus.

Was treibt dich und mich an? Ist es der Heilige Geist?Ist es immer der Heilige Geist? Oder was darf uns noch antreiben?

Ist es unsere Karriere? Ist es die Anerkennung, die wir suchen, der Posten, den wir erstreben, der Wohlstand, den wir uns vorstellen?

Woran erkennen wir denn, dass uns oder andere der Heilige Geist treibt?

 

 

Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, (1.Kor 2:12a)

Was ist das Erkennungsmerkmal? Was tut denn der Geist Gottes in unserem Leben, was treibt er?

Er führt in die Wahrheit Jesu, Er nimmt es von Jesus und gibt es uns. Wenn der „Geist Gottes“ anderes von Jesus lehrt als Jesus selbst gelehrt hat, dann ist es nicht der Geist Gottes. Wenn Er Jesus nicht verherrlicht, wenn Er den Vater nicht offenbart, wenn Er nicht das Erlösungswerk Jesu in den Mittelpunkt rückt, Seinen stellvertretenden Opfertod zu unserer Erlösung und Rettung von ewiger Verdammnis, dann ist es nicht der Heilige Geist, der Geist Gottes, der Geist Jesu.

 Egal wie sehr die Menschen „den Geist Gottes“ für sich in Anspruch nehmen: wenn Er nicht Jesus predigt, treibt, offenbar macht, den ins Fleisch gekommenen ewigen Logos, den menschgewordenen Messias, den Christus, der mit Heiligem Geist tauft, dann ist es nicht der Heilige Geist.

 

sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind.“
(1.Kor 2:12b)

Der Geist Gottes würde niemals dem von Ihm inspirierten und geoffenbarten Wort widersprechen.

Da Gott sich nicht ändert, ändert sich auch Gott der heilige Geist nicht, also ändert Gott der heilige Geist auch nicht Seine Meinung.

Der heilige Geist beugt sich keinem Zeitgeist und die, die von Ihm getrieben werden, wenn sie denn von Ihm getrieben werden, beugen sich ebenso wenig davor. Je mehr sich der Zeitgeist als das, was er ist, offenbart, als Weltgeist, umso mehr geraten die vom Geist Gottes Getriebenen in Konflikt mit ihm.

Paulus sagt im Auftrag Gottes: „Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind.“ (1.Kor 2:12). Wir sollen mit Hilfe des Geistes Gottes unterscheiden können zwischen den Dingen der Welt und den Dingen Gottes.

Und Johannes schreibt: „Sie sind aus der Welt, deswegen reden sie aus dem Geist der Welt, und die Welt hört sie. Wir sind aus Gott; wer Gott erkennt, hört uns; wer nicht aus Gott ist, hört uns nicht“ (1.Joh 4:5-6). Wer aus Gott ist, wer von Gott erwählt und lebendig gemacht ist, der hört diejenigen, die vom Geist Gottes getrieben sind. Das lässt uns Jesus mutig und getrost auch in diesem Jahr mit anderen teilen.

 

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03. Jan.
2021
Sehen was uns prägt Blog-Post Bild

Sehen was uns prägt

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1,14b

Wenn man uns fragen würde, was wir so in den letzten Tagen gesehen haben, dann würden viele von uns, mangels anderer Möglichkeiten, einen Teil des Fernsehprogramms aufzählen.

 Unsere Augen nehmen vieles wahr und wir werden mehr von all dem geprägt, was wir sehen und hören, als uns bewusst ist.

 

Seht nun zu, wie ihr hört! (Luk. 8:18)

Wenn ich bei Youtube unterwegs bin, überlege ich mir, was und wen ich mir da anhöre, bevor ich mir etwas spezielles von ihm anschaue: Wo gehört er hin, was vertritt er?

Warum?

Weil ich nicht jedem Zutritt in meine Gedankenwelt erlauben will. Ich will bestimmen, wem ich erlaube, mit mir und meinem Denken und Wollen und Fühlen zu interagieren. Denn nicht alles ist gut, nicht alles ist hilfreich, nicht alles erbaut.

 Johannes sagt in seinem Evangelium, wir sahen Jesu Herrlichkeit, wir sahen, was Er für ein Typ war, was Er lebte, wie Er handelte. Da war nichts, was uns argwöhnisch machte, nichts, was uns komisch vorkam. Jesus war die Verkörperung, die Inkarnation des Sohnes vom göttlichen Vater. Er hat in all Seinem Reden und Tun den Vater absolut widergespiegelt.

 

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
(Joh 14:6 )

 Er war voller Gnade und Wahrheit. Er hat nicht von Gnade geredet, Er hat Gnade gelebt, Er hat uns all das gegeben, was wir nicht verdient hatten. Er hat uns Sich, Sein Leben, Seine Gerechtigkeit, Seine Heiligkeit gegeben. Er hat nicht nur nie gelogen, also immer die Wahrheit gesprochen. Nein, Er war die Wahrheit, Er war die Personifikation der Wahrheit Gottes, die Gottes Wesen Seine Absichten, Seine Ziele, Seine Liebe, Seine Hingabe durch Sein Leben absolut nachvollziehbar und transparent gemacht hat.

 Jesus war brutal ehrlich zu Seinen Mitmenschen: „Es gibt nur einen Weg zu Gott.“ Er ließ sie nicht im Unklaren. Er überließ es auch nicht ihren Anstrengungen einen Weg zu finden. Er forderte klare Entscheidungen: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“ Und Er machte deutlich: „Am Ende gibt es keine Ausreden.“ Er wird über die, die Ihn nicht kennen wollten, sagen: „Ich habe euch nie gekannt.“ Namenlos und Zukunftslos werden sie in die ewige Verdammnis gehen. Die aber, die Ihn, Seine Gnade und Seine Wahrheit annahmen und die das Recht bekamen Gottes Kinder zu heißen, wird Er in Sein Reich hineinführen. Zu welcher Gruppe wirst du gehören?

 

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01. Jan.
2021
Seid Barmherzig Blog-Post Bild

Seid Barmherzig

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Das sagt sich leichter als dass man es tun kann. Es fällt uns sehr leicht, von anderen Barmherzigkeit zu erbitten, zu erwarten, zu fordern. Aber selber barmherzig zu sein, das ist nicht so einfach. Das merkt man an der zunehmend harten Diskussion in der Öffentlichkeit. Gedankenspiele wie solche, denen die medizinisch notwendige Hilfe zu verweigern, die sich nicht vorbehaltlos gegen Covid 19 impfen lassen wollen, zeigen, wie eisig das Klima geworden ist.

Die Jahreslosung zeigt da eine andere Richtung auf:

Jesus Christus spricht: "Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!"
Lukas 6,36

Sie zeigt vor allem eines auf: Seid als Kinder des himmlischen Vaters barmherzig, wie Er barmherzig ist.

Adressiert ist nicht die ganze Welt!

Nein, es sind Jesu Nachfolger, diejenigen, die an Ihn als den Erlöser glauben und die von Ihm befreit sind das zu tun, was nur Gott in uns und durch uns tun kann: Barmherzigkeit üben.

Denn in einer Welt, die nach absoluter Gerechtigkeit schreit, ist kein Raum für Barmherzigkeit.

Bedeutung von Barmherzigkeit

Denn Barmherzigkeit leben heißt, dem anderen nicht das entgegen zu bringen, was er verdient, was gerecht wäre.

Praktisch bedeutet es geduldig, langmütig, freundlich, vergebend mit dem anderen umzugehen, selbst wenn er an uns wiederholt, vielleicht sogar bewusst und vorsätzlich oder gedankenlos ichbezogen schuldig geworden ist.

Es bedeutet für uns als Jesu Nachfolger, als Gottes Söhne und Töchter, zuallererst untereinander so zu leben.

Das ist schon eine Herausforderung, denn je höher die Erwartungen desto größer die Hürde, wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden. Und wir wissen ja genau, was wir von den Mitchristen erwarten dürfen.

Daher ist zu beachten, wer zur Barmherzigkeit auffordert, und wen er auffordert.

Der „Wer“ ist Jesus und Er sagt nicht: Schaut darauf, dass die anderen barmherzig sind. Nein Er sagt: Schaut darauf dass ihr barmherzig seid, dass von euch Barmherzigkeit ausgeht. Und das beantwortet das „Wen“.

Das macht auch das Pronomen „Euer“ beim Vater deutlich.

 

Glückselig die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren. 
(Math. 5:7).

Was würde passieren,

wenn wir das in diesem Jahr definitiv leben würden?

wenn du und ich als von Jesus Erlöste dem anderen nicht zurechnen, was er uns getan oder nicht getan hat?

wenn wir nicht Buch führen würden über all die Verfehlungen, über die Unzuverlässigkeiten, die Gleichgültigkeit, die Rücksichtslosigkeit und Ichbezogenheit anderer Menschen, insbesondere unserer Mitchristen?

wenn wir Vergebung aussprechen, wann immer uns Unrecht getan wird?

wenn wir auf unser Recht verzichteten und es Gott überließen, mit dem anderen zurecht zu kommen?

wie viele feurigen Kohlen würden wir auf das Haupt unserer Mitmenschen aufhäufen?

Wie viel Handlungsspielraum würden wir dem Heiligen Geist einräumen?

Die geistlichen Auswirkungen wären Schockwellen der Kraft Gottes, die verhärtete Herzen sprengen, Niedergebeugte aufrichten, in tote Beziehungen neues Leben einhauchen und die dem Volk Gottes, seiner Gemeinde, eine unglaubliche Bewegung nach vorne bringen würden.

Was wir brauchen

Aller Wahrscheinlichkeit nach brauchen wir dazu aber auch die Barmherzigkeit Gottes in unserem eigenen Leben.

In 1.Petr. 1:3 Lesen wir:

„Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten“
(1.Petr. 1:3)

Als Jesu Nachfolger verdanken wir dieser Barmherzigkeit unsere gesamte neue Existenz, die diese Wiedergeburt beinhaltet. Wir hatten weder Zugang dazu noch Recht darauf. Wir sind absolut abhängig von unserem barmherzigen Gott, der uns durch Sein barmherziges Handeln zum Vater geworden ist.

Die Einladung an dich

Wir laden jeden Leser dieses Briefes dazu ein: Wenn Gott noch nicht dein Vater ist, lass dich zu Seinem Kind machen durch Sein barmherziges Handeln im stellvertretenden Opfer Jesu.

Wenn Gott dein Vater geworden ist, dann lebe diese empfangene Barmherzigkeit im neuen Jahr aus.

Wir sind sicher, du wirst Wunder sehen und erleben; du wirst erleben, wie dein Leben und das der Menschen um dich herum sich dramatisch verändert.

Denn wenn Seine Barmherzigkeit an dir nicht wirkungslos war, dann wird sie auch nicht wirkungslos sein, wenn du sie weitergibst.

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