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01. Jun.
2020
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Nutze die Gelegenheit!

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Mit den Lockerungen der Re-striktionen stellen sich viele die Frage: „Was darf ich schon und was noch nicht?“ „Was ist mir erlaubt, was entspricht den Regularien?“

Seit ich mich erinnern kann habe ich noch nie so was erlebt! Dass die ganze Gesellschaft so in Folgsamkeit erstarrt ist. Eine Erstarrung, die die Lockerungen noch nicht mal so richtig wahrnimmt.

Es stellt sich effektiv die Frage: „Wie kommen wir aus dieser Erstarrung wieder heraus? Wie lernen wir wieder zu leben?“

Wandelt in Weisheit gegenüber denen, die draußen sind, kauft die gelegene Zeit aus!
(Kol. 4:5)

Im Nachdenken über dieses und andere Themen bin ich auf einen Bibeltext gestoßen, die uns helfen kann: „Seht nun genau zu, wie ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise! Kauft die rechte Zeit aus! Denn die Tage sind böse. Darum seid nicht töricht, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist!“ (Eph. 5:15-17)

Seid weise!

Wie können wir weise sein? Wie können wir wissen, was weise ist?

Die Bibel sagt: „Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang; und Erkenntnis des allein Heiligen ist Einsicht.“ (Spr. 9:10)

Wir werden nur Weisheit und Einsicht erlangen, wenn wir uns in echter Gottesfurcht unserem Gott anvertrauen und auf Ihn schauen.

In unseren Begriffen bedeutet das: Jesus kennen und Ihm folgen. Sein Jünger sein.

Nutzt die Gelegenheit

Das sagt dieses “Kauft die rechte Zeit aus“ Kauft den Kairos aus, nutzt den Kairos! Sucht den größten Nutzen in dieser Situation.

Was der größte Nutzen ist hängt von unseren Zielen und Werten ab: Wofür wir leben, wofür wir arbeiten, welcher Bestimmung unser Leben dient.

Deshalb ist der dritte Punkt genau so wichtig.

Der Wille Gottes

Paulus ermuntert uns, zu verstehen, was der Wille Gottes ist, was Er in jeder Situation unter allen Umständen von uns will.

Was ist Gottes Wille?

Gottes Wille ist, dass wir ganz Sein sind, und ganz für Ihn leben.

Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligung,“ (1Th 4:3)

...der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“ (Röm 12:2)

Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes ...“ (1Th 5:18)

Aber Er hat auch einen über unser eigenes Leben hinaus gehenden Willen: „...welcher will, daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ (1Tim. 2:4 LUT)

Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit;
(2.Ti 4:2)

Wir sollen also in Weisheit bei jeder Gelegenheit Seinen Willen tun, der auch darin besteht, dass Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, der Wahrheit in Jesus Christus.

Wenn man so will, sollte das immer unsere 1. Maxime sein.

Der Missionsbefehl gilt zu jeder Zeit, unter allen Umständen, bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

Unser Text sagt: „denn die Tage sind böse“.

Man könnte sagen „die Zeit ist böse“, oder „das Gesamtklima in der Gesellschaft ist böse, ist schlecht“. Man könnte auch sagen: „Die Zeit, die Umstände sind schlecht“.

Das würde aber bedeuten, dass gerade in unpassenden, schlechten Umständen, da, wo wir denken: „Jetzt geht‘s grad nicht, jetzt ist es unpassend“, möglicherweise gerade der Kairos ist.

Was wäre die Konsequenz?

Konsequenzen

Wir haben den Fokus immer auf dem Anderen, dem, der Jesus noch nicht kennt, oder dem, von dem wir nicht wissen, ob er Ihn kennt.

Was würde sich dadurch ändern?

Wir würden neue Leute in unseren Freundeskreis integrieren, statt sie allein zu lassen.

Unser Freundeskreis würde wachsen. Die Chancen stiegen, dass neue Leute auch die Freunde meiner Freunde würden.

Und wir müssten lernen zu teilen oder sogar loszulassen, wenn sich stärkere neue Freundschaften bilden würden.

Seid aber jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der Rechen-schaft von euch über die Hoffnung in euch fordert,

(1Pe 3:15 )

Wir würden unsere traute Zweisamkeit als junges Ehepaar oder frischgebackene Eltern für Singles öffnen und ihnen ein Zuhause, einen Familienanschluss, eine Patenrolle anbieten.

Wir würden auf dem Spielplatz, beim Einkaufen, beim Spaziergang mit dem Hund, beim Warten auf den Bus, beim Anstehen in der Schlange die Gelegenheit suchen und nutzen und das trotz „social distancing“.

Ein freundlicher Blick oder ein fröhliches Augenzwinkern über die Gesichtsmaske hinweg, ein ermutigendes Wort zu den Ungeduldigen, ein tröstendes an die Verzweifelnden wäre möglicherweise der Anfang.

Manche von uns beten um Gelegenheiten über Jesus zu reden. Ich glaube die meisten von uns brauchen eher Jesu leichten Tritt in unseren Hintern, wenn Er uns Gelegenheiten gibt.

Und wir brauchen wahrscheinlich noch mehr Liebe und Erbarmen für diejenigen, die Ihn noch nicht kennen und ohne Ihn, Seine Vergebung, Seine Liebe, Seine Freundschaft und ohne das neue Leben, das Er ihnen schenken möchte, ihr Leben führen müssen.

Und vielleicht brauchen wir auch wieder die Gemeinschaft der Gemeinde, durch die wir inspiriert, ermutigt, angeregt und für Jesu tolle Berufung begeistert werden. - - Don‘t miss it!

 

 

Eugen, Jürgen,Thomas

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31. Mai
2020
Nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist Blog-Post Bild

Nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth. Sacharja 4,6b

Dies sagt Gott durch den Propheten Sacharia in die Situation hinein, in der der zerstörte Jerusalemer Tempel nach dem Exil der Israeliten wieder aufgebaut werden soll und es den Menschen an Kraft und Mut fehlte, das angefangene Werk fortzuführen und zu vollenden.

Wir leben in einer Zeit, in der der Tempel Gottes, die Gemeinde, insbesondere im Westen immer mehr verfällt, Kirchengebäude geschlossen werden, umgewidmet, oder sogar abgerissen werden.

Ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist...

Warum?

Weil der Feind - der Satan - die Kirche, die Gemeinde in weiten Teilen zerstören konnte. Nicht durch Feuer, nicht durch äußere Zerstörung. Nein, sondern durch das Gift, das schon immer wirkt, schon in den ersten Menschen: Das Gift des Zweifels und des daraus resultierenden Unglaubens: „Sollte Gott wirklich gesagt haben?“

Viele Christen rühmen sich, dass sie Zweifel haben, so als ob Zweifel etwas Gutes wären. Der Zweifel an der Bibel wurde zur Kritik an der Bibel und diese zu einer Zerstörung des Glaubens an den Offenbarungsursprung und -charakter der Bibel.

und ihr werdet meine Zeugen sein, … bis an das Ende der Erde.

(Act 1:8)

Was passiert, wenn die Grundlage des Glaubens zerstört wird? Der Glaube wird zerstört, denn er hat keine Inhalte, kein Fundament mehr.

In diesen kraft- und mutlosen Zustand der Kirchen, der auch uns mitreißen kann, sagt Gott: „Nicht durch Heer oder Kraft, nicht durch die schiere Zahl der Christen, noch durch ihre Kraft, ihre Potenz, ihre wirtschaftliche Kraft wird der Tempel Gottes gebaut, sondern durch „meinen Geist“. Der Geist, der an Pfingsten 33 n.Chr. die Jünger so umkrempelte, dass sie, obwohl in einer lächerlichen Minderheit, bereit waren, die Welt als Herausforderung anzunehmen und sich von nichts und niemandem zurückhalten zu lassen.

Und, würde heute mit uns dasselbe geschehen wie mit den Jüngern damals. Was könnte uns halten, es ihnen gleich zu tun?

Wir müssten es nur wollen wollen, uns nach der Kraft des Heiligen Geistes sehnend nach Ihm und allem, was Er uns zu geben hat, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen ausstrecken. Dann würden wir wahrscheinlich vom Heiligen Geist in ähnlicher Weise gebraucht werden.

Euer Eugen

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24. Mai
2020
Vom Erhöht werden Blog-Post Bild

Vom Erhöht werden

von Eugen

Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. Johannes 12,32

Jesus spricht mehrfach von diesem Erhöhtwerden. In Matthäus und Lukas geht es um die Erhöhung im Sinne von groß, wichtig, bedeutend machen. Die bekannteste Aussage ist dabei: „Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ (Luk. 14:11)

Das ist eine Aussage die heutzutage aus der Mode gekommen ist. Jeder will groß raus kommen, und dazu werden alle Register gezogen.

Im Johannesevangelium hat es eine andere Bedeutung. Dort geht es um das Bild der Schlange in der Wüste, die zum Vorbild werden sollte. Das Volk murrte gegen Gott und Er sandte eine Schlangenplage als Zeichen ihrer satanischen Rebellion unter sie.

Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden,
(Joh 3:14)

Da schrien sie um Hilfe und Gott gab ihnen eine „Erlösung“. Mose machte eine bronzene Schlange und befestigte sie an einem Stab. Wer immer auf diesen Stab mit der Schlange blickte, der starb nicht an dem Schlangenbiss.

Es muss eine gewaltige Stange gewesen sein und eine große Schlange, die da für alle sichtbar aufgerichtet wurde. Denn mehr als zwei Millionen Menschen mussten sie sehen können.

Die aufgehängte Schlange war das Symbol dafür, dass die Schlange gerichtet und kraftlos ist. Wer daran glaubte, wurde geheilt.

Demütigt euch vor dem Herrn! Und er wird euch erhöhen.
(Jak• 4:10)

Jesus sagt, dass Er genau so aufgehängt werden würde. Aber welches Gericht würde Er anzeigen? Die Bibel sagt, dass Er für uns zur Sünde gemacht wurde. Die Sünde hing dort gerichtet und kraftlos. Wer im Glauben auf das Kreuz schaut, wird geheilt und wird nicht an dem Biss der Sünde sterben.

Das Kreuz ist der Ort, wo alle, die an Jesus und Sein stellvertretendes Opfer glauben, sich treffen. In Jesu stellvertretendem Opfer sind alle an Jesus Glaubenden vereint. Wer nicht daran glaubt, hat auch keinen Anteil an Jesus oder an den anderen. Jesus zieht Seine Nachfolger immer zum Kreuz. Deshalb war und ist das Kreuz Jesu immer das Zeichen, dem der Satan widerspricht und alle, die ihm hinterher laufen.

Von wem lässt du dich ziehen?

Dem Satan, der dich zur Rebellion und Selbsterhöhung anstachelt, oder Jesus, der die Menschen in sich, in Seinem Tod, vereinen will und sie dann erhöht, ihnen Ehre und Herrlichkeit gibt, die sie sich nie erträumen ließen?

Dein Eugen

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17. Mai
2020
Gehorsam Blog-Post Bild

Gehorsam

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der HERR, unser Gott, neige unser Herz zu ihm, dass wir wandeln in allen seinen Wegen. 1.Könige 8,58

In letzter Zeit erlebt jeder, was Gehorsam ist. Und viele von uns sind in unglaublicher Weise gehorsam. Ständig hören wir, warum machen wir das nicht, wie es in der Zeitung steht? Dort steht, dass in den Kirchen nicht gesungen werden darf.

Erstaunlicherweise ist im offiziellen Papier der Landesregierung davon nicht die Rede. Aber die evangelischen Landeskirchen haben dies wie manch anderes zu ihren Hygieneregularien, hinzugefügt. Und weil es diese Institution tut, ist man der Meinung, dass das „Gesetz“ wäre.

Ach, würden wir doch auch Gottes Gesetz so ernst nehmen wie diese menschlichen und dazu noch willkürlich erweiterten Gesetze!

Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; ….

Würden wir doch Gottes größtes Gebot, Ihn über alles zu lieben und dann den nächsten mindestens wie uns selbst, ebenso beherzigen! Würden wir doch mit der Liebe und Geduld einander begegnen, mit der wir möchten, dass uns begegnet wird. Würden wir einander vergeben, wie wir von anderen Vergebung erwarten.

und ich werde machen, daß ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und tut.
(Eze 36:27)

Aber der Splitter im Auge des Anderen ist nach wie vor immer noch größer als der eigene Balken.

Da könnten wir uns das obige Gebet zu eigen machen, dass Gott der HERR uns doch gnädig ist und unser Herz sich Ihm und Seinen Ordnungen zuneigen möchte. Und dabei ist dieses Gebet zuallererst das Gebet des Volkes Gottes, das eigentlich Gott lieben und Ihm gehorsam sein sollte.

Jesus hat dieses Gebet in anderer Form uns gelehrt: Dein Wille geschehe wie im Himmel also auch auf Erden. Dein Wille geschehe in meinem und durch mein Leben. Dein Wille werde zu meinem Willen, Deine Leidenschaft, Deine Liebe, Dein Herzensanliegen werde zu meinem.

Wenn wir dieses Gebet wirklich von Herzen beten, dann werden wir Gottes Ordnungen lieben und leben. Wir werden sie gerne tun, nicht weil wir müssen, sondern weil wir wollen, weil wir unserem Gott und HERRN Ehre bringen wollen, weil wir wollen, dass man sieht, dass wir wahrhaft Seine Jünger sind.

Lasst uns das Vaterunser durchbuchstabieren und betend leben, damit wir dadurch transformiert werden in die Jünger Jesu, die Er sich wünscht.

Dein Eugen

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10. Mai
2020
Wunder Blog-Post Bild

Wunder

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wir sprechen von Wundern, auch heute. Aber was ist ein wirkliches Wunder?

Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder.
Psalm 98,1

In diesen Tagen denken wir, wenn wir von Wunder lesen, dass wir hoffentlich bald wieder normal, ohne Einschränkungen Gottesdienst feiern können. Das wäre schon ein Wunder.

 Aber das sind die kleinen Wunder. Die großen Wunder sind, wenn Menschen gerettet werden, wenn sie für den Himmel gerettet werden, wenn sie Jesus als Herrn und Erlöser erkennen können.

 Diese Wunder wünschen wir uns mehr als alles andere - oder?

 Denn, wann haben wir zuletzt eine oder mehrere richtige ergreifende Bekehrungen erlebt? Wann wurde zuletzt das Leben von Menschen durch das Hereinbrechen der Gegenwart Gottes in ihr Leben dramatisch verändert?

 Es ist schön, wenn jemand geheilt wird, der Kopfschmerz verschwindet. Aber wenn ein Sünder für den Himmel gewonnen wird, dann feiert der ganze Himmel. Warum?

 Weil es menschlich unmöglich ist gerettet zu werden.

 

Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt.
(R
öm. 3:11)

  Kein Mensch sucht nach Gott, selbst in Coronazeiten nicht, wenn Gott der Vater ihn nicht zieht. Die Menschen mögen noch so schlecht dran sein, wenn Gott Sich ihnen nicht offenbart, werden sie Ihn nicht suchen, selbst in der größten Not. Vielmehr wird die Not sie nur noch mehr verbittern gegenüber Gott.

 Wie groß muss die Not sein, damit Menschen wirklich anfangen zu beten, wenn das Sprichwort gelten soll: „Not lehrt beten“?

 Offensichtlich ist die Not der Menschen heute noch nicht wirklich groß. Beten wir, dass ein Hunger und Durst nach Gott entsteht, dass sie Ihn suchen und Er sich von ihnen finden lässt. Beten wir, dass die Menschen mehr noch als die äußere Not ihre innere erkennen, die Notwendigkeit gerettet werden zu müssen, weil sie im kommenden Gericht nicht bestehen werden.

 Und beten wir um den Mut, Teil des Wunders zu werden, Menschen zu Jesus führen zu dürfen, ihnen von Jesus erzählen zu wollen und zu können.

 

Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn vom Vater gegeben.
(Joh 6:65)

 Wenn wir das wieder erleben, dann haben wir neue Lieder zu singen von den großen Wundern, die Gott unter uns getan hat. Dann fließt unser Herz über von Dankbarkeit und Staunen über Gottes Rettungswunder.

 Dein Eugen

 

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