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25. Okt.
2020
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Was ist gut?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6:8

Das Gegenteil von gut ist „nicht hilfreich“ nach neuer deutscher Lesart. Was aber ist „nicht hilfreich“? Das entscheiden Menschen, seien dies einzelne aufgrund ihrer Position, oder die Masse aufgrund ihrer veröffentlichten und gelebten Meinung.

 Seit dem Sündenfall sind wir tatsächlich dazu verdammt, gut und böse / nicht hilfreich, selbst definieren zu müssen, weil wir uns ja von Gott losgesagt haben und Ihn als den Ursprung alles Guten verworfen haben. Ihn zu verwerfen bedeutet letztlich, sich von der Quelle des Guten und damit auch von der Quelle dessen, was uns sagt, was wirklich gut ist, abzuschneiden.

 

Denn an Güte habe ich Gefallen, nicht an Schlachtopfern, und an der Erkenntnis Gottes mehr als an Brandopfern.(Hos. 6:6 )

 Was in Gottes Augen gut ist, steht in unserem Wochenspruch.

 1. Gut ist, keinen anderen Maßstab für Leben und Handeln zu haben als nur das Wort Gottes.

 Wenn für uns Christen etwas anderes Maßstab unseres Lebens und Handelns ist als das Wort Gottes, dann ist das „nicht hilfreich“, ja es ist böse, so wie alles, was der gefallene Mensch tut.

 2. Gut ist, Liebe zu üben, die Liebe Gottes auszuleben. Wörtlich heißt es: Güte zu lieben. Wer Güte liebt, der ist gütig, freundlich, geduldig, barmherzig, verzeihend, nicht nachtragend, zurückhaltend, ermutigend usw. Er spiegelt das Wesen Gottes in seinem Leben wieder.

 3. Gut ist, sich vor Gott zu demütigen.

 Eigentlich ist das selbsterklärend, aber dennoch wird es nicht von vielen gemacht. Kein natürlicher Mensch kann sich wirklich vor Gott demütigen. Denn kein natürlicher Mensch kennt ohne Offenbarung seinen wahren Status vor Gott. Die Menschen meinen, sie seien gut und zum Guten fähig (selbst viele Christen). Wenn uns Gott aber offenbart wie wir wirklich sind, dann erkennen wir, dass in uns nichts Gutes wohnt und dass wir verloren sind (vgl. Römer 7:18) und nur durch Jesus Christus gerettet und erlöst werden können und müssen und wir strecken uns danach aus.

 

«Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade».(1.Petr. 5:5)

 Also, willst du wirklich Gutes tun? Dann mache Gottes Wort zum Maßstab deines Lebens und Handelns, liebe die Güte und demütige dich vor dem dreieinigen Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dann kommen daraus die Werke, die vor Gott als „gut“ Bestand haben.

 

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18. Okt.
2020
Gehorsam! - What? Blog-Post Bild

Gehorsam! - What?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gehorsam ist besser als Opfer. 1.Samuel 15,22

Was das Thema Gehorsam angeht, bietet unsere Gesellschaft ein interessantes Bild.

 Noch vor Jahren hatte man in der Erziehung das antiautoritäre Ideal. Manche sind in diesem Leitbild hängen geblieben. Die Anarchos und Antifas mit ihren Straßenschlachten illustrieren das überdeutlich.

 Wie ist es mit dem Rest der Gesellschaft? Da gibt es die Mehrheitsgesellschaft, wie sie sich nennt, die im großen und ganzen den „Regierenden“ widerspruchslos hinterher geht – gehorsam ist.

 Und dann gibt es diejenigen, die von der „Mehrheitsgesellschaft“ nicht zu den ihren gezählt werden. Sie sind rechts, rechtsradikal, Nazis, Reichsbürger, Verschwörungstheoretiker, Aluhüte, Kovidioten, Esoteriker, ewiggestrige, radikal Religiöse und als was sie auch noch alles bezeichnet werden.

 Sie tun sich zunehmend schwer mit dem Gehorsam. Nicht weil viele dieser so beschimpften, eigentlich nur konservativen Menschen mit Gehorsam ein Problem hätten. Sie haben ein Problem mit denen, die ihren Gehorsam einfordern.

 Mit Gehorsam haben grundsätzlich die meisten Menschen kein Problem.

 Da müsste es doch den Menschen leicht fallen Gott auch gehorsam zu sein.

 Aber da treffen wir wieder auf das schon angesprochene Problem: Es geht darum, wer diesen Gehorsam einfordert. Sobald Gott ins Spiel kommt, ist die gefallene menschliche Natur in Alarmzustand, denn sie will Ihm nicht gehorsam sein. Manche sind dann wie der König Saul, dem obige Ansage galt. Sie sind Gott gehorsam, aber zu ihren eigenen Bedingungen.

 

Hat der HERR so viel Lust an Brandopfern und Schlachtopfern wie daran, daß man der Stimme des HERRN gehorcht? Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer, Aufmerken besser als das Fett der Widder.(1Sa 15:22)

 Bist du auch wie Saul? Bist du auch einer, der Gott zu deinen Bedingungen gehorsam sein will? Welche Bedingungen sind das? Saul tat so, als ob er Gottes Willen tat, aber nicht ganz. Und dann erklärte er das, worin er Gott nicht gehorsam war, religiös: „Ich wollte das ja opfern.“

Denn Widerspenstigkeit ist eine Sünde wie Wahrsagerei, und Widerstreben ist wie Abgötterei und Götzendienst.
(1Sa 15:23)

 Manchmal wollen wir unseren Ungehorsam religiös kaschieren, was meist durch Gesetzlichkeit geschieht. Welche Form von Gesetzlichkeit hat sich in dein Leben eingeschlichen, weil du Gott nicht mit deinem ganzen Herzen gefolgt d.h. Ihm gehorsam gewesen bist?

 

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11. Okt.
2020
Bruderliebe!? Blog-Post Bild

Bruderliebe!?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Und dieses Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll. (1.Jo 4:21)

Nein, hier geht es nicht um den Menschenbruder, den wir lieben sollen. Auch wenn wir biblisch biologisch gesehen alle Brüder und Schwestern sind, da wir alle von einem Menschenpaar abstammen.

 Hier geht es darum den Bruder / die Schwester in der Gemeinde zu lieben, den Mitchristen.

 Was soll daran so besonders sein? Ebenso wenig wie auf der biologischen Ebene können wir uns auf der geistlichen Ebene unsere Geschwister aussuchen.

 Sie sind wie sie sind, mit ihren Eigenheiten, mit ihren Stärken und Schwächen und mit ihrem noch nicht Vollkommensein, wie auch wir noch nicht vollkommen sind. Wie in einer menschlichen Familie reiben wir uns auch in der geistlichen Familie aneinander und werden so verändert, unser Charakter wird geformt. Die Früchte des Geistes werden in uns hervorgebracht, wenn wir dem heiligen Geist erlauben sie in uns wachsen zu lassen. Das wird geschehen wenn wir uns selbst als veränderungsbedürftig erkennen und Veränderung zulassen, und nicht nur bei den anderen die Schuld, das Versagen, die Bosheit, die Gleichgültigkeit und Bequemlichkeit sehen.

 

Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und haßt seinen Bruder, ist er ein Lügner. (1Jo 4:20a)

 Gott hat uns die Brüder und Schwestern gegeben, damit wir an ihnen und mit ihnen Agapeliebe zu geben lernen. Sie sehen wir, sie fordern uns direkt heraus.

Wenn wir tatsächlich meinen Gott zu lieben, dann müssen wir die Liebe zum Mitchristen zu unserer Priorität machen. Dort zeigt sich ob wir Gott so sehr lieben, dass wir Ihm erlauben diese Brüder und Schwestern in unser Leben zu platzieren mit denen Er uns zur Vollkommenheit führen will.

 

Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat. (1Jo 4:20b)

Wenn es nun irgendeine Ermunterung in Christus gibt, wenn irgendeinen Trost der Liebe, wenn irgendeine Gemeinschaft des Geistes, wenn irgendein herzliches Mitleid und Erbarmen, so erfüllt meine Freude, dass ihr dieselbe Gesinnung und dieselbe Liebe habt, einmütig, eines Sinnes seid, nichts aus Eigennutz oder eitler Ruhmsucht tut, sondern dass in der Demut einer den anderen höher achtet als sich selbst; ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern ein jeder auch auf das der anderen! (Phi 2:1-4 ELB)

Wie würde die Regiogemeinde aussehen, wenn wir das leben würden?

 

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04. Okt.
2020
Worauf du dich verlassen kannst! Blog-Post Bild

Worauf du dich verlassen kannst!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. Sprüche 3,5-6

Es ist schon eine Weile her, dass manche Christen mit einem Bändchen herumliefen, auf dem war zu lesen WWJD, What would Jesus do? Was würde Jesus tun?

Die Bändchen sind aus der Mode gekommen. Vielleicht auch dieser Spruch. Wir fragen nicht mehr „was würde Jesus tun“, sondern „was könnte Jesus nach meinem Verständnis getan haben“. Ich kann mich noch erinnern wie mal jemand sagte: Mein Jesus würde so was nicht tun! Jeder hat heute seinen selbstentworfenen Jesus. Mein Jesus ist eine coole Socke, mein Jesus feierte Parties, mein Jesus hing mit Homosexuellen ab, mein Jesus hat das … erlaubt.

 

Sei nicht weise in deinen Augen, fürchte den HERRN und weiche vom Bösen!. (Spr 3:7)

Unsere Verse hier verneinen unserem Verstand die oberste Autorität in unserem Leben, Urteilen und Handeln. Sie weisen uns hin auf Jahwe, den Gott der Bibel. Er soll uns in allem, was wir denken, planen und ausführen, vor Augen stehen. Was sind Gottes Gedanken, was ist Gottes Wille, was sind Seine Ordnungen, was sind Seine Wege, Seine Art und Weise, wie Er handelt, wie Er es in der Vergangenheit getan hat und auch heute tut?

 

Mein Sohn, meine Weisung vergiss nicht, und dein Herz bewahre meine Gebote! Denn Länge der Tage und Jahre des Lebens und Frieden mehren sie dir. (Spr.3:1-2 )

Um das zu wissen, brauchen wir den Heiligen Geist, der uns das Wort Gottes aufschließt, und wir brauchen das Wort Gottes vor uns und in uns, in unserem Herzen, in unserem Gedächtnis und in unseren Gedanken. Wenn wir wissen wollen „wie Gott tickt“, dann kommen wir nicht darum herum uns in Ihn, Gott, den Heiligen Geist und in Sein Wort vertrauensvoll hineinzubegeben.

Dann kann und wird uns der dreieinige Gott führen, wird uns in und aus schwierigen Situationen führen. Er wird uns helfen unser Leben nach Seinen Maßstäben zu gestalten. Er wird uns zu einem Zeugnis Seines Handelns machen und zu Botschaftern Seines Reiches. Und Er wird auf uns achten, uns bewahren vor dem Bösen, auch in einer bösen Welt, in üblen Umständen.

Wer könnte so töricht sein, seinen Verstand mit dem Verstand Gottes zu vergleichen?

Willst du mit mir zusammen unsere Vermessenheit ablegen und uns Gott und Seiner weisen Führung anvertrauen?

 

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27. Sept.
2020
Warum nach dem Tod nicht alles aus ist! Blog-Post Bild

Warum nach dem Tod nicht alles aus ist!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. 2.Tim.1:10

Oft werden Bibeltexte vereinfacht, weil man meint, dass sie dadurch besser verständlich sind. In unserem Fall wurde aus einem Nebensatz ein Hauptsatz gemacht. Schaut man sich den Kontext an, dann wird der Schwerpunkt der Aussage deutlich:

9 Der hat uns errettet und berufen mit heiligem Ruf, nicht nach unseren Werken, sondern nach seinem eigenen Vorsatz und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben, 10 jetzt aber geoffenbart worden ist durch die Erscheinung unseres Heilandes Jesus Christus, der den Tod zunichte gemacht, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium, (2Ti 1:9-10).

 

Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, (Eph. 2.1)

Mit anderen Worten: Bist du wiedergeborener Christ, dann bist du das dadurch, dass Jesus Christus, dich, bevor du in dieser Welt existiert hast, schon erwählt und dir Seine Gnade zugedacht hat. Dieses Geschenk wurde durch Seine Erscheinung für dich wirksam. Welche Erscheinung ist gemeint?

Es war Seine nachösterliche Auferstehungserscheinung, denn am Ostermorgen war der Tod entmachtet, und da hatte Jesus Leben und Unvergänglichkeit ans Tageslicht gebracht. Da hat Er die Gnade, die Er dir zugedacht hatte, „scharf geschaltet“. Sie war wirksam, weil Seine Auferstehung wirksame Konsequenzen hatte für alle, die an Ihn glauben würden.

Aber was genau heißt dieses, dass Er den Tod zunichte gemacht hat?

Wir sterben doch immer noch! Wir werden auch immer noch krank und können an Krankheiten sterben!

 

Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat... auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht (Eph. 2:4+5)

Zunächst ist damit der geistliche Tod gemeint. Der natürliche Mensch ist von seiner gefallenen Natur aus geistlich tot. Diesem Tod hat Jesus die Macht genommen, so dass wir zu geistlich lebendigen Wesen werden können, was in der Wiedergeburt geschieht.

Das hat die Konsequenz, dass wir ewiges Leben bekommen können, also Unvergänglichkeit.

Dieser Tatsache folgt dann, dass der Tod, das Sterben seinen Schrecken und seine Macht verloren hat. Die Gewissheit des ewigen Lebens lässt dich und mich hier entspannt und sicher leben, ohne dass mich die Angst vor dem Tod noch beherrschen kann.

 

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