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09. Sept.
2018
Abhängig sein von Gott Blog-Post Bild

Abhängig sein von Gott

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten. Psalm 51,19 1

Da haben wir‘s mal wieder! Wussten wir es doch schon lange. Der Gott der Christen will, wie alle Götter, nur kleine schwache Würmchen, die vor ihm kriechen.

Nichts ist weiter entfernt von der Wahrheit als diese Annahme.

 

Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht. (Math. 23:12)

Wenn man wissen will, wie Gott Seine Anhänger sehen will, dann gibt es im Kapitel 11 im Hebräerbrief eine Liste, in der aufrechte, standhafte, starke Persönlichkeiten des Glaubens aufgeführt werden. Da sind es Glaubenszeugen des Alten Testamentes. Aber auch das neue Testament kennt sie. Einen Petrus und Johannes, die bedroht und geschlagen, dastehen und den Autoritäten ins Angesicht widerstehen.

Da ist ein Paulus, der mehrfach dem Tod nahe war, weil er um seines Glaubens willen heftig ausgepeitscht worden war.

Wir haben Männer wie Hus, Luther, und viele andere, die dem Tod ins Auge sahen und sagen mussten: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir.“

Das waren keine elenden Würmchen, es waren Menschen, die in der ganzen Abhängigkeit von Gott den Mut hatten, Kaisern und Königen entgegenzutreten, mit nichts anderem als nur dem Wort Gottes.

Und genau diese absolute Abhängigkeit von Gott wird im obigen Vers angesprochen. Eine Abhängigkeit, die nichts von sich erwartet, sondern alles von Gott. Die aber auch nichts von sich zurückhält und alles für Gott gibt. Gott widersteht dem Hochmütigen, dem Demütigen gibt Er Gnade.

 

 

So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.
(1.Petr. 5:6)

 

Wie viel anders wäre es um unsere Welt und die Gemeinde Jesu bestellt, wären die Menschen und die Christen demütig vor dem allein wahren Gott, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus.

Aber in dem weltumspanneden „Yes-we-can- / wir-schaffen-das-Wahn“ werden wir an unserer Selbstüberschätzung und an der konstanten Realitätsverweigerung zugrunde gehen.

Gottes Wort sagt in 2.Chronik 7: 13 Siehe, wenn ich den Himmel verschließe, daß es nicht regnet, oder die Heuschrecken das Land fressen oder eine Pest unter mein Volk kommen lasse 14 und dann mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, daß sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen.

Wir haben die Verheißung, dass, wenn wir uns beugen, demütigen und umkehren, Gott uns hören wird.

 

Es ist Zeit das zu tun.

Dein Eugen

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02. Sept.
2018
Phantomschmerzen Blog-Post Bild

Phantomschmerzen

von Eugen

Jesus spricht: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. Johannes 6,35

Brot steht für jede Form von Nahrung und damit Energie. Ohne Brot kein Leben, kein Weiterleben. Das neugeborene Kind stirbt ohne Nahrung wie der Erwachsene.

Wenn Jesus sagt, dass Er das Brot des Lebens ist, dann sagt Er damit, dass wir ohne Ihn nicht leben können. Dass wir unweigerlich sterben.

Er ist sowohl das Leben als auch das, was unser Leben, das Er uns gegeben hat, unterhält.

 

 

Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich!
(Joh 14:1)

Das ist die nackte Wahrheit. Wir leben zwar, aber letztlich vegetieren wir nur. Echtes Leben haben wir ohne Ihn nicht, ewiges Leben schon gar nicht.

Wir hungern und dürsten zwar danach, weil wir eigentlich dafür geschaffen sind und es durch den Sündenfall verloren haben. Der Verlust ist wie ein amputiertes Gliedmaß: Wir haben es nicht mehr. Ja, wir wissen sogar nicht mal mehr, dass wir es nicht haben. Aber wie bei einem amputierten Gliedmaß ist da ein Phantomschmerz, den jeder Mensch in sich hat. Er hungert und dürstet danach und wird durch eigene Anstrengungen nicht satt.

Jesus sagt, dass wir diesen Hunger und Durst gestillt bekommen, wenn wir an Ihn glauben, weil wir Ihn in unserem Leben haben, weil wir durch Ihn wieder mit dem Leben, mit dem ewigen Leben verbunden sind. Der Phantomschmerz ist weg, weil wir in uns schon das ewige Leben haben.

 

 

Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. (Joh.16:4)

 

Wenn du diesen Phantomschmerz noch spürst, du eine Sehnsucht nach etwas hast und nicht weißt, was es eigentlich ist, dann lass dir sagen: Du sehnst dich nach dem ewigen Leben, das du nicht mehr hast; du sehnst dich nach der Verbindung zu deinem Schöpfer; du sehnst dich nach Seinem Reden, Seiner Kraft, Seiner Gemeinschaft.

Und Jesus lädt dich ein: „Iss Mich, iss das, was Ich bin, dein Erlöser, nimm Mich auf, nimm Mich in dein Leben auf und mach Mich zur Grundlage deines Lebens, zum Herrn deines Lebens.

Lass Mich deine Bedürfnisse erfüllen; lass Mich für dich sorgen; lass Mich deine Quelle sein, denn Ich bin dein Ursprung und dein Ziel. Ich bin dein Anfang und Ich bin dein Ziel, deine Bestimmung, deine Berufung“

Was wirst du nun tun?

Alles als wirr abtun, und deinen Schmerz weiter selbst betäuben? Oder wirst du die Einladung Jesu, die dir heute begegnet ist, annehmen und erleben, dass Er tatsächlich hält, was Er verspricht?

 

Was hindert dich, dich darauf einzulassen? Du kannst nur gewinnen.

Dein Eugen

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26. Aug.
2018
Aufeinander achthaben Blog-Post Bild

Aufeinander achthaben

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken. Hebräer 10,24

Bevor du weiterliest, überlege dir einmal: Was sagt der obige Vers dir eigentlich? Wozu fordert er dich auf?

Es ist eine doppelte Aufforderung. Das „einander“ setzt uns sowohl in die Position des Aktiven wie auch des Passiven.

Wir müssen bereit sein, das, was da steht, zu tun und es auch zuzulassen.

Deshalb ermahnt einander und erbaut einer den anderen, wie ihr auch tut!
(1.Thes. 5:11)

Die Aufforderung ist im Wesentlichen: „Achtet auf einander, dass ihr als Christen lebt und ermutigt euch dazu.“

Das ”Achten“ ist aber mehr als ein: „Ich schau gelegentlich mal, was der andere macht.“ Es ist ein bewusstes Beobachten. Es ist ein Beobachten mit dem Ziel, dem anderen zu helfen, in seinem Leben als Christ zu wachsen und ihm Feedback zu geben, wie er etwas macht.

Wenn wir das einander tun und einander erlauben, dann hilft uns das, in der richtigen Haltung zu bleiben. Es geht uns nicht darum, den anderen zu kritisieren, um ihn runter zu machen, um ihn zu disqualifizieren, sondern um ihm zu helfen, besser zu werden, es besser zu machen. Wir haben gegenseitig das Ziel, einander zum Besseren zu helfen.

Und wenn wir das wollen, dann schielen wir nicht auf den Platz, die Position, den Dienst, die Berufung, die Begabung des anderen. Nein, wir wissen, dass, wenn wir einander zum Besseren helfen, wir dem Leib Jesu am besten dienen, weil jeder in seiner eigenen Berufung wächst und das dient dem ganzen Leib.

Denn ihr wißt, ... erlöst worden seid ...mit dem kostbaren Blut Christi als eines Lammes ohne Fehler und ohne Flecken.(1.Petr. 1:18+19)

Wir haben nicht das Ziel, den anderen uns zu „unterwerfen“, ihn uns „anzugleichen“, ihn „gleichzuschalten“, sondern in der von Gott geschaffenen und gewollten Einzigartigkeit zum Wohl der Gemeinde zu fördern, damit er der Gemeinde mit seiner Begabung optimal dienen kann.

Ist das eine Utopie?

Wenn es nach Jesus geht, nicht! Er will, dass wir Seinen ganzen Reichtum, den Er in Seinen Leib hineingelegt hat widerspiegeln und ausleben.

Damit würde die Gemeinde das tatsächlich erreichen, was die Welt nie erreichen wird: Dass jeder Einzelne tatsächlich gleich, gleichwertig, gleichberechtigt, gleich wichtig, gleich angesehen, gleich geliebt, gleich wertgeschätzt ist. Sie würde das darstellen, was auf der Beziehung zwischen Jesus und jedem einzelnen Glied Seines Leibes schon Realität ist. Denn für Jesus gilt all das und noch mehr. Er macht zwischen keinem von uns einen Unterschied, da Er für jeden von uns gleich viel bezahlt hat. Sein ganzes Blut, Seinen ganzen Leib.

 

Lasst uns auf dieser Grundlage den obigen Vers mit Freuden ausleben

Dein Eugen

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19. Aug.
2018
Gehilfen Blog-Post Bild

Gehilfen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Paulus schreibt: Wir sind Gehilfen eurer Freude. 2.Korinther 1,24

Obiger Vers ist der Lutherbibel entnommen. Der Begriff Gehilfe ist aus der Entstehungsgeschichte dieser Übersetzung zu verstehen. Ein Gehilfe war ein Helfer des Meisters. Luther wollte die Rolle der Geistlichen als Diener der Gläubigen unterstreichen. Deshalb ist es verständlich, dass er das Wort „SYNERGOI“ als „Gehilfe“ übersetzt hat und nicht als „Mitarbeiter“. Und vielleicht sollten wir es auch dabei belassen, damit deutlich wird, dass jedes geistliche Amt dem Leib und dessen Glieder dienen muss. Wenn es sich selbst dient, dann ist es ein Amt, das nutzlos ist und ausgeschieden gehört.

 

Ihr aber, laßt ihr euch nicht Rabbi nennen! Denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder. (Mat 23:8 )

Würde die Gemeinde diesen Grundsatz beherzigen, dürfte es keinen Amtsmissbrauch, keine selbsternannten Lehrer, keine atheistischen Professoren an theologischen Fakultäten geben, würden Pastoren, Dekane, Bischöfe, die das Wort Gottes ungültig machen, von den Gemeinden als das aus ihrem Dienst entfernt, was sie sind: Irrlehrer, Böcke, die den Schafen die Tränke verderben und sie am Trinken hindern.

Denn was hilft denn zur Freude bei den Gläubigen?

Ist es nicht die Freude am Wort Gottes, an Seinen Verheißungen, am Erleben, dass Gottes Wort heute noch dieselbe Kraft hat wie vor 2000 Jahren, weil derselbe Herr dem treu verkündeten Wort die Beglaubigung nicht versagen wird? Ist es nicht die Freude, die entsteht, wenn Menschen durch die Verkündigung des Evangeliums in eine versöhnte Beziehung mit ihrem himmlischen Vater hineingeboren werden und sie entdecken, dass nichts Verdammenswertes mehr an denen ist, die in Christus Jesus sind, die mit Ihm begraben und auferstanden sind?

 

So wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, (Luk 15:7)

 

Ist es nicht die Freude, die sie mit dem Himmel teilen über einen Sünder, der Busse getan hat und in die Arme des himmlischen Vaters hineingesunken ist?

Kann es eine andere Freude geben als die Freude, die wir erleben, wenn wir mit unaussprechlicher Freude über Jesus unseren auferstandenen Herrn und König jubeln (vgl. 1.Petr. 1:8)?

 

Denn obwohl wir Ihn noch nicht sehen, wohnt Er durch den Heilgen Geist in unseren Herzen und macht sich in realer Weise in unserem Leben bemerkbar. Deshalb, lass dich von niemandem lehren und leiten, der als Meister, als Herr, als Herrscher über deinen Glauben auftritt. Folge denen, die in echter und nicht gespielter Demut, Jesus als den für dich gekreuzigten, auferstandenen und zu deiner ewigen Erlösung wiederkommenden Gottessohn verkündigen.

Dein Eugen

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12. Aug.
2018
Ewigkeitsperspektive Blog-Post Bild

Ewigkeitsperspektive

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Jesus hat gelitten draußen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen. Hebräer 13,12-13

Der Vers steht im „Brief an die Hebräer“. Der hat diesen Namen, weil der Inhalt ganz klar an Menschen mit jüdischer Herkunft gerichtet war.

 

 

Denn wir haben hier keine bleibende Stadt,sondern die zukünftige suchen wir.
(Heb. 13:14)

Der Begriff Hebräer kommt bei Paulus mehrmals vor, wenn er auf seine Herkunft anspielt.

Im Johannesevangelium steht dieser immer wieder, wenn ein hebräischen Begriff gebraucht wird, die Bedeutung dabei.

Man geht davon aus, dass der Brief nicht von einem der bekannten Apostel ist, sondern von einem Christen der 2. Generation. Möglicherweise gab es schon einige Verfolgungen. Die an Christus Gläubigen wurden immer mehr aus der jüdischen Gemeinschaft herausgedrängt und so ist es nur zu verständlich, dass der Schreiber die Gläubigen auffordert, bereit zu sein, den Glauben konsequent zu leben, Jesu Schicksal zu teilen und mit Ihm die Schmach der Ablehnung und der Verurteilung auf sich zu nehmen. Die Begründung ist: „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ Heb. 13:14

Wenn man weiß, dass das Hier und Jetzt nicht alles ist, die Freunde, Verwandten, Bekannten, Arbeitskollegen nur Wegbegleiter auf Zeit sind, verlieren sie ihre letztgültige Wichtigkeit.

 

...gib deinen Knechten, mit allem Freimut zu reden dein Wort; (Apg 4:29 )

 

Das hört sich hart an. Aber es ist so, es sei denn, dass sie mit uns auf dem Weg in die Ewigkeit sind. Dann sieht die Angelegenheit anders aus hinsichtlich der Perspektive, aber nicht hinsichtlich dessen, dass wir uns hier anders verhalten. Denn wir müssen uns nicht verzweifelt an einander klammern, wenn wir doch wissen, dass wir die Ewigkeit miteinander verbringen. Wir können hier, wenn es sein muss, auch eine zeitliche Trennung verschmerzen.

Für Jesus bedeutete „draußen vor der Stadt zu sterben“, die „Schmach des Todes zu erleiden“, dass Er danach auferstand und in den Himmel fuhr. Für uns bedeutet es, sollte uns dasselbe Schicksal bestimmt sein, zu sterben und am Tag der Wiederkunft Jesu auferweckt zu werden und Ihm entgegen zu gehen und in Ewigkeit mit Ihm zusammen zu sein.

Da wir noch nicht in dieser Situation sind, lasst uns umso mehr klar für Jesus Flagge zeigen, für Ihn Zeugen sein, von Ihm erzählen und erwarten, dass es Menschen gibt, die auch draußen sind und sich über das Evangelium freuen, es mit Freuden annehmen und gerettet werden.

Euer Eugen

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