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05. Apr.
2020
Der Versorger Blog-Post Bild

Der Versorger

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der HERR, dein Gott, ist bei dir gewesen. An nichts hast du Mangel gehabt. 5.Mose 2,7

Das sagt Gott Seinem Volk, kurz bevor es seine letzte Etappe nach seinen 40 Jahren in der Wüste in Angriff nimmt, den Weg entlang der Brudervölker der Edomiter und Moabiter.

Er sagt ihnen, dass sie das, was sie brauchen, von ihnen kaufen sollen und sich auf keinen Streit einlassen sollen.

Warum?

Weil Gott ihr Versorger ist, weil Er sie geschlagene 40 Jahre in der Wüste mit allem versorgt hat, was sie brauchten und sie keinen Mangel gelitten haben.

Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, ….

Viele machen sich Sorgen, wie sie den Wirtschaftscrash, der kommen wird, wenn die gegenwärtige Situation anhält, wirtschaftlich überleben sollen? Wie sie vielleicht ihr Erspartes vor eine Inflation oder einer dann die Lösung bringenden Währungsreform retten können?

Das hat einerseits mit Vorsorge zu tun, die wir durchaus treffen sollen, und der Sorge an sich, der wir uns als Christen nicht hingeben sollen.

Das Volk Israel hätte sich auch sorgen können, und viele taten dies wahrscheinlich auch. Aber Gott erinnert sie: Ich habe euch bisher versorgt und ihr hattet keinen Mangel.

was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?

(Mat 6:25 )

Wer glaubt, dass Krisenzeiten ihm seine Versorgung rauben können, der glaubt letztlich, dass nicht Gott sein Versorger ist, sondern die gute Situation, die gute wirtschaftliche Situation, die gute gesellschaftliche Situation.

Ist Gott nicht der Herr in guten wie in schlechten Zeiten?

Wenn Er nur der Herr in guten Zeiten ist, wer ist dann der Herr in schlechten Zeiten?

Lasst uns gerade in der gegenwärtigen Zeit unser Vertrauen in „den Herrn über gute und schlechte Zeiten“ nicht wegwerfen. Denn Er sagt uns: „Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß jeder Tag seine eigene Plage hat. (Mat 6:34 LUT)

Da wir nicht wissen, wie die kommende Zeit sich entwickeln wird, was wirklich kommt, lasst uns auf unseren Versorger, auf Jesus schauen. Zeigt Er uns etwas, wie wir uns vorbereiten können, dann lasst es uns im Glauben tun und uns nicht von der Sorge beherrschen lassen.

Euer Eugen

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01. Apr.
2020
GLAUBT NICHT JEDEM GEIST Blog-Post Bild

GLAUBT NICHT JEDEM GEIST

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Was soll man noch glauben? Wem soll man noch glauben, wenn die Nachrichten in der Vergangenheit nachweislich falsch waren und von oberster Stelle dennoch als wahr hingestellt wurden?

Wem soll man heute dann noch glauben? Wem kann man noch vertrauen, wenn einen die Furcht beschleicht, dass das, was wir vordergründig erleben, möglicherweise für etwas anderes gebraucht und missbraucht wird?

Wie sollen wir Christen uns da verhalten?

Johannes sagt: „Glaubt nicht jedem Geist!“

Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinaus-gegangen.“
(1Joh. 4:1)

Glaubt nicht jedem, selbst wenn er sich fromm darstellen mag. Glaubt nicht jedem, selbst wenn manches von dem, was er sagt, wahr sein mag.

Glaubt nicht jedem, auch wenn das, was er sagt, rational sinnvoll zu sein scheint.

Die Bewohner der samaritanischen Stadt kamen zuerst zu Jesus heraus, weil sie von der Frau am Brunnen über Jesus gehört hatten. Sie wollten sehen, was an ihrem Gerede dran war. Aber sie kamen schnell selbst zu dem Schluss, dass das hier wahr war.

Warum?

Weil sie die Wahrheit sahen, Jesus die Wahrheit.

Johannes sagt: „Glaubt nicht jedem Geist.“

Wir leben heute in einer geistigen und geistlichen Realität, in der wir nicht immer wissen, was Wahrheit und was Verführung oder Manipulation ist.

Aber wir können, wenn wir uns danach ausstrecken, erkennen und uns geöffnete Augen schenken lassen, um die Wahrheit zu erkennen.

Jesus hat uns nicht umsonst die Person des Heiligen Geistes gesandt.

Er soll uns in alle Wahrheit leiten. Er wird uns in alle geistliche Wahrheit leiten und wird uns auch die Unterschiede aufzeigen, wenn wir Ihn darum bitten, ja Ihm erlauben uns zu lehren.

Wie wir uns in dieser Zeit verhalten, sollte nicht von äußeren Faktoren bestimmt sein, sondern vom Kompass, von der Leitung des Heiligen Geistes.

Warum folgen wir dem Versammlungsverbot?

Aus Angst vor Strafen?

Aus Gehorsam der Obrigkeit gegenüber?

Wir tun es, weil wir von Gottes Geist dazu geleitet werden.

Und warum leitet er uns dazu?

Weil Sein Wort uns sagt, dass wir uns der Obrigkeit unterordnen sollen (solange sie uns nicht dazu auffordert, das, was Gottes ist, dem Kaiser zu geben).

Weil Sein Geist uns selbst die Einsicht in die Notwendigkeit in dieser Situation gibt.

Jesus sagt Seinen Jüngern klar, wo die Grenzen des Gehorsams sind.

"Gebt daher dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!" (Luk 20:25 ELB)

"Gebt daher dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!". (Luk.. 20:25)

Die Grenze ist da wo die Obrigkeit sich in die Dinge Gottes einmischt. Wo sie uns zwingen will, das was Gott allein gehört, worüber Er bestimmen will, dem Kaiser zu geben und Ihm unterzuordnen.

Jetzt wissen wir: Es gibt physisch oder auch psychisch Schwache, um derentwillen wir die Freiheit, die wir selbst haben könnten, nicht ausleben.

Aber wir geben diese Freiheit in unserem Inneren nie auf.

Wir leben in der Hingabe und im Dienst an Gott und in diesem Dienst kann es sein, dass wir, weil wir in Seinem Auftrag den Menschen um uns herum dienen, auf das Ausleben der Freiheiten verzichten, die Freiheit nicht ausüben.

Dass wir uns als Gemeinde nicht versammeln können, ist ein immenser Verzicht, gerade im Angesicht der Ermahnung von Gottes Wort die Versammlungen nicht zu verlassen.

...laßt uns aufeinander achthaben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken, und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen,
(Hebr. 10:24+25 )

Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat; 24 und lasst uns aufeinander achthaben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken, 25 und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.“ (Heb 10:23-25)

Wir mögen denken, dass Christsein ja auch ohne Gemeinde, ohne Versammlungen geht, denn der weltweite Leib Jesu existiert ja dennoch.

Wir haben nicht umsonst unlängst neue Gemeindeglieder bzw. an der Gemeinde Interessierte bei uns begrüßen dürfen, die versucht haben ohne Gemeinde und Gemeinschaft auszukommen und festgestellt haben, dass sie es so sehr vermissen.

Lasst uns von ihnen und dem Wort Gottes lernen und darum beten und ringen, dass wir bald wieder als Gemeinde zusammen kommen können.

Lasst uns in dieser Zeit aufeinander achthaben, die Gemeinschaft der Lehre, die wir jeden Sonntag haben und die Gemeinschaft der Vision und Werte, mit denen wir uns gegenwärtig befassen, nicht verlassen.

Damit wir dann, wenn wir wieder die Freiheit haben uns zu versammeln, uns mit den Menschen zu treffen gerüstet und geistlich fit sind. In diesem Sinne wünschen wir euch einen April mit dem Ohr am Puls Gottes.

Eugen, Jürgen und Thomas

 

 

 

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29. Mrz.
2020
ER kennt den Weg Blog-Post Bild

ER kennt den Weg

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Als mein Geist in mir ermattete, da kanntest du meinen Pfad. Psa 142:4 ELB

Wer ist nicht verunsichert, fragend, ängstlich und erschöpft in dieser Zeit? „Was kann man noch? Was darf man noch? Wie können wir das Leben gestalten?“

Diese Fragen sind nun in aller Munde.

Wie lange wird dieser Zustand anhalten?

Wird die Wirtschaft, meine Firma, unsere Gesellschaft das überleben? Was wird am Ende sich ändern?“

Es ist ein Leben in der Schwebe wie wir es kollektiv schon lange nicht mehr erlebt haben.

Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten; aber der Gottlosen Weg vergeht.
(Psa 1:6)

Und da werden noch andere Fragen gestellt. „Wenn alles unsicher ist, wo gibt es noch Sicherheit? Wo bekommt man in dieser Zeit Orientierung, etwas wo man sich festhalten kann? „

David musste vor seinem eifersüchtigen König fliehen und befand sich in einer Höhle, in der er hoffte vor seinen Häschern sicher zu sein.

Sein Leben war ebenso in der Schwebe wie das unsere.

Und er gibt zu, dass sein Geist ermattet ist. Er ist entmutigt, mürbe, hat Angst, weiß keine Lösung in seiner Situation.

Etwas, was viele von uns durchaus nachvollziehen können. Man ist es müde, den ganzen Tag nur noch von Corona, von der Zahl der Infizierten, der kritischen Fälle und der Gestorbenen zu hören. Und jeden Tag werden es ja jeweils mehr.

Denn seine Augen wachen über den Wegen des Menschen, und all seine Schritte sieht er.
(Job 34:21 )

David spricht davon, dass in all dem er einen kennt, der seinen Weg kennt.

In den Versen davor spricht er vom HERRN, also von Jahweh, seinem Gott.

Kennt Er nur den Weg von David?

Nein, denn Jahwe heißt: „ICH BIN“. Dieser Gott ist nicht nur der Gott Davids, oder der Juden, oder der Juden und Christen. Ja, Er will der Gott aller sein, weil Er war, bevor alles andere war, bevor Er diese Welt und das ganze Universum geschaffen hat. Dieser Gott kennt deinen und meinen Weg. Er kennt deinen Anfang und dein Ende, Er kennt diesen Weg mit oder ohne Corona, Er kennt diesen Weg, ob wir ihn sehen oder nicht.

Besonders in Zeiten der Schwebe ist es gut diesen Gott zu kennen und Ihn als Fixpunkt, als Fundament, als väterlichen Freund, als Retter und als Erlöser zu kennen. Wenn du ihn nicht kennst, suche ihn, er lässt sich finden. . . . . Dein Eugen

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22. Mrz.
2020
Schätze der Weisheit und der Erkenntnis Blog-Post Bild

Schätze der Weisheit und der Erkenntnis

von Eugen

In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. Kolosser 2,3

Um welche Schätze geht es hier? Sind das halt die geistlichen Schätze des Evangeliums?

Man könnte aus dem Kontext den berechtigten Schluss ziehen. Dennoch spricht der Wortlaut selbst dagegen. Paulus spricht im Auftrag Gottes von „aller Weisheit und aller Erkenntnis“.

Wenn Jesus derjenige ist, den die Bibel in ihren Schriften beschreibt, dann ist die Welt durch Ihn gemacht und es gibt nichts, was nicht durch Ihn gemacht ist.

Das bedeutet, dass Er bis ins letzte Detail weiß, was diese Welt zusammenhält, wie sie funktioniert. Jesus muss man die Quantenphysik nicht erklären, Er weiß sehr wohl, was manche der Leuten meinen, wenn sie von „String-Theorie“ reden, von dem „Gottesteilchen“ oder was immer sie anführen.

Warum?

O Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! ...

Weil Er das, was ist, was unsere Wissenschaftler entdecken, oder meinen zu entdecken, erdacht und gemacht hat.

Wie viel einfacher wäre es, wenn die Menschen in Ehrfurcht vor diesem Schöpfer Ihn selbst fragen würden, wie Er etwas gemacht hat und wie das, was ursprünglich gut war und nun nicht mehr gut ist, repariert werden kann.

Wie viel einfacher wäre es, Ihn zu fragen, was die Grenzen dessen sind, was Er uns zur Erforschung und auch zur „Bebauung“ gegeben hat. Woran wir etwas ändern dürfen und woran wir nicht drehen sollten.

Aber nun, da der Mensch gefallen ist, ist er sich und seinem verdrehten Denken überlassen. Was wird die Schöpfung der Künstlichen Intelligenz, die von unseren Politikern so gefeiert und gefördert wird am Ende bewirken? Werden wir am Ende gegen sie kämpfen müssen, wie Terminator und Matrix es schon in ihren Visionen vorgezeichnet haben?

Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unaufspürbar seine Wege!
(Rom 11:33 )

Die Welt wird untergehen, vielleicht vordergründig sogar durch das, was Menschen mit ihr anstellen. Aber letztlich wird sie untergehen, weil wir sie dem Schöpfer entrissen und dem Teufel unterworfen haben und Gott deshalb etwas Neues macht, eine neue Erde in einem neuen Himmel.

Dort werden alle, die jetzt ihre Hoffnung auf diesen Jesus gesetzt haben, Teilhaber der Geheimnisse werden. Wir werden endlich sehen, wie es wirklich ist, was bis dahin noch im Verborgenen bleiben wird. Lassen wir uns deshalb nicht von den tagesaktuellen Nachrichten der Wissenschaft verunsichern durch das, was sie nun Neues weiß. Morgen ist es schon wieder etwas anderes, möglicherweise widersprechendes. Euer Eugen

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15. Mrz.
2020
Nicht zurück schauen Blog-Post Bild

Nicht zurück schauen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9,62

Man könnte diesen Vers auch so übertragen: Wer an seinem alten Leben noch festklebt, kann niemals im Reich Gottes dienen. Warum kann er das nicht?

Er wird immer noch dem alten Leben nachgetrauert, romantisch verklärt. „Die Zeiten da an der Beach mit den Mädels, den Bieren und dem Dope, das war doch schön, es war falsch, aber es war doch auch irgendwie schön.“

So sieht das Festkleben am alten Leben aus. Jeder könnte da eine andere Geschichte einbauen. Wenn uns nicht klar ist, dass unser altes Leben unter das Kreuz Jesu muss, und das, was wir so gerne verharmlosen, eben nicht harmlos war, dann können wir niemandem helfen in ein neues Leben mit Jesus hineinzukommen. Wie wollen wir das schaffen, wenn wir selbst noch mit einem Bein im alten Leben feststecken.

Gedenkt an Lots Frau! (Luk 17:32 )

Ich wurde mal gefragt, ob es nicht brutal sei, dass Gott die Frau Lots dafür bestrafte, dass sie auf der Flucht zurücksah.

Die Frau Lots starb, weil sei ein Gebot Gottes, an sie persönlich gerichtet, übertrat. Sie starb aber letztlich, weil sie die Stadt Sodom mehr liebte als ihr Leben im Schutz Gottes.

Die Frau Lots hatte die Hand am Pflug und sah zurück.

Wo sind deine Hände, wo sind deine Gedanken, wo sind deine Sehnsüchte?

Sind sie auch noch in der Vergangenheit, hängst du dem alten Leben noch nach? Wenn dem so ist, dann trenne dich radikal davon, sage dich los, damit du selbst mit beiden Beinen im Reich Gottes ankommst und andere mit hineinnehmen kannst.

Wer sein Leben zu retten sucht, wird es verlieren; und wer es verliert, wird es erhalten. (Luk 17:33)

Menschen die vor der Entscheidung stehen, Jesus nachfolgen zu sollen oder zu wollen, stehen vor dieser einen Frage: „Was ist mein altes Leben wert?“ Diese Frage wird mit jedem Jahr größer, das hinter ihnen liegt und das sie nicht mit Gott gelebt haben. Was ist dein Leben wert?

Ist dein Leben es wert, dass du die Ewigkeit verpasst? Ist das, was du getan, gelebt, vielleicht auch geleistet hast, es wert, dass du auf ein Leben mit Gott in Ewigkeit verzichten möchtest?

Sei kein Narr! Dieses Leben und alles, was dazu gehört, vergeht. Es bleibt nichts. Darin haben die Nihilisten recht.

Es sei denn, dass du dieses Leben hier in der versöhnten Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott gelebt hast und für Ihn gelebt hast. Dann wartet auf dich Sein Lohn, den Er dir nicht verwehren wird.

Was wird es also sein, festkleben am Alten oder vorwärts schauen auf das Ziel mit Jesus?

Euer Eugen

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