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03. Dez.
2017
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"Wozu kam Jesus?"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Dieser Tage feiern wir Weihnachten, den Geburtstag Jesu, den Tag Seines Eintretens in diese Welt. Der Tag Seiner Menschwerdung liegt ja ca. 9 Monate davor. Denn Mensch wurde Er, als Er sich als eine befruchtete Eizelle in die Gebärmutter Marias einnistete.

 

Wozu aber das Ganze? Wozu machte sich der Sohn Gottes auf den Weg und wurde so klein, so gering, dass Er in eine Eizelle passte? Wozu wuchs Er incognito bei einer Bauarbeiterfamilie auf?

 

Würde man Jesus fragen, dann würde Er nicht mit einer, sondern mit vielen Antworten aufwarten. Antworten, die aber alle in dieselbe Richtung zielen: 20 mal sagt Er „Ich bin gekommen … damit / um zu...“

 

Jesus kam in diese Welt

 

Er kam vom Vater, im Auftrag des Vaters, um den Willen des Vaters zu tun und das zu sagen und zu reden, was Ihm der Vater aufgetragen hatte.

 

Er kam als Licht in die Welt, damit die, welche die Finsternis dieser Welt nicht mehr ertragen konnten, ein Licht haben würden. Er kam als das Brot des Lebens in die Welt, damit die Menschen durch Ihn wirklich satt würden und ewiges Leben hätten. Er kam weder, um das Gesetz aufzuheben, noch, um die Welt zu richten. Er kam, um das Gesetz zu erfüllen, indem Er die Sünde der Menschen auf sich lud, und um dadurch die Welt zu retten.

 

Er kam, um die Sünder zur Buße zu rufen. Und damit die Sünder ihre Sünde erkannten, kam Er, um die nichtsehenden Sünder sehend zu machen – oft im wörtlichen Sinne, aber ebensooft auch im geistlichen Sinne. Dass sein Kommen nicht unwidersprochen blieb bedeutet, dass sich durch Beziehungen von Familien, Freunden, Arbeitskollegen das Schwert durchzieht, von dem Jesus sagte, dass Er gekommen sei, es zu bringen.

 

Das kam und kommt immer dann vor, wenn Menschen von Seinem Feuer entzündet werden, von der Leidenschaft für Ihn und Sein Erlösungswerk. Aber auch dazu, sagt Er, ist Er gekommen. Und ob es uns passt oder nicht: Jesus ist die Wahrheit. Er sagt gegenüber Pilatus, dass Er dazu in die Welt gekommen ist, um für die Wahrheit Zeugnis abzulegen, und schlussendlich für diese Wahrheit zu leiden und zu sterben.

 

Das sind zusammengefasst Jesu eigene Aussagen, warum Er gekommen ist und was Er tat. Und Er tat es, so sagt es die Schrift, mit Vollmacht, mit den mitfolgenden Zeichen des nahen Reiches Gottes.

 

Jesus lebte als Vorbild

 

Er hatte 12 Jünger, denen Er dieses Model vorlebte und erwartete, dass sie Ihm darin nachfolgten. Deshalb ist auch nicht verwunderlich, dass das Vermächtnis Jesu im Missionsbefehl genau das beinhaltet.

 

Jesus ist die Grundlage (Sein stellvertretender Opfertod) und der erste Verkünder des Evangeliums von der Erlösung des Menschen durch den Christus.

 

Dass Er den Menschen das Erlösungshandeln Gottes vor Augen führte, ist kein Selbstzweck, sondern macht deutlich, dass diese gute Botschaft, das Evangelium, eine Kraft ist, die sich auswirkt.

 

Demzufolge müssen wir, wenn wir die Auswirkungen haben wollen, mit dem Evangelium beginnen.

 

Warum „springen“ denn „die Bande“, von denen in einem Weihnachtslied die Rede ist?

 

Sie springen, weil Jesus die Sünde und den Tod entmachtet hat, weil Jesus das Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat. Weil Er der Anfang eines neuen Menschengeschlechts ist, das die Fähigkeit hat, der Sünde zu widerstehen, weil es eine neue Natur, Seine Natur, hat.

 

Die Bande springen, weil die sündhafte Natur nicht mehr zu ihrem Recht kommt und sich das Handeln aus der Rechtfertigung heraus zu gerechtem Handeln verändert.

 

Die Geburtstagsfeier Jesu ist auch dieses Jahr wieder eine Gelegenheit, über den Rand der Krippe von Bethlehem hinaus auf das ganze Bild zu schauen, weshalb Jesus gekommen ist.

 

Was wäre, wenn?

 

Was wäre passiert, wenn Jesus Dank Seiner Gottessohnschaft, auf Erden alle Krankheiten geheilt hätte, jede Hungersnot gelindert, und jeden Krieg beendet hätte, aber nicht am Kreuz von Golgatha für unsere Sünden gestorben wäre?

 

Was hätte sich für uns verändert?

 

Was hätte sich für die Welt verändert?

 

Nichts! Rein gar nichts!

 

Wir Menschen, in deren Herzen der Grund für Streit, Unzufriedenheit, Undankbarkeit, Habgier, Zügellosigkeit, Lüsternheit ist, hätten immer noch keine Chance neu zu werden. Wir würden kein neues Herz bekommen und damit die Ursache für all das Elend und die Not dieser Welt nicht überwinden können.

 

Was also liegt näher, als da anzufangen, darum zu werben, zu beten, zu kämpfen, dass Menschen neue Herzen durch die Wiedergeburt bekommen?

 

Jesus hat Seine persönliche Mission (Sein Leben für die Erlösung zu geben) vollendet. Aber uns hat Er beauftragt, diese Botschaft von der Erlösung in Seinem Namen weiter zu verbreiten, bis Er wieder kommt.

 

Auch diese Weihnachtszeit ist wieder so eine Gelegenheit, in der wir Menschen mit dem Evangelium, der guten Nachricht von Jesus, dem Erlöser bekannt machenund auch zu Gottesdiensten einladen können.

 

Wen lieben wir genug, um ihm die Botschaft von der Erlösung durch Jesus zu gönnen und ihn dazu einzuladen?

 

Wen lieben wir genug, dass es uns egal ist, was diese dann über uns denken, wenn wir sie einladen?

 

Eine praktische gibt Gelegenheit es wieder, wenn wir mit Flyern die nähere und weitere Nachbarschaft einladen.

 

Und man kann natürlich auch in seiner Nachbarschaft, da wo man wohnt sogar persönlich mit dem Flyer, zum Weihnachtsgottesdienst einladen.

 

Nie sind die Menschen offener als an Weihnachten.

 

Eure Eugen und Jürgen

 

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03. Dez.
2017
Der kommende König Blog-Post Bild

Der kommende König

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Sacharja 9,9

 

Passend zum 1. Advent lesen wir hier von dem kommenden König. Sacharja kündigt ihn ca 515 vor Christus an. Und dann kommt dieser König, und niemand erhält Kenntnis von Ihm, ausser den Hirten auf dem Feld und später König Herordes durch die 3 Weisen. Was diesen dazu veranlasst, den Kindermassenmord in Bethlehem zu begehen, um einen möglichen Konkurenten um den Thron gleich zu Beginn auszuschalten.

Niemand kann es sich leisten, an Jesus Christus achtlos vorbei zu gehen.

Aber die Flucht vor den Häschern gelingt und so überlebt dieser König, der als Kind in wirklich ärmlichen Verhältnissen groß geworden ist.

Später dann tritt Er dann als der Rabbi Jesus auf und wird als Gotteslästerer und Aufrührer von den Juden angeklagt und von den Römern hingerichtet. Nun blieb es aber nicht dabei: Nach Seinem Tod und Seiner Auferstehung sagte Er, lange vor dem Terminator: „I'll be back.“

Im Hebräerbrief steht über diese Zeit: „Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, so wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Male ohne Beziehung zur Sünde denen zum Heil erscheinen, die ihn erwarten.“(Heb. 9:27-28)

Das wird der 2. Advent, die zweite Ankunft sein. (Irrtümlicherweise haben wir noch einen 3. und 4. Advent(ssonntag). Es wird nur noch einen 2. Advent geben - danach ist tutti.

Wenn Jesus wieder kommt, liegen alle vor ihm im Staub, die ihn nicht kennen.

Jesu Wiederkunft wird ihren Höhepunkt im Gericht finden. Deshalb heißt es auch, dass Er denen zum Heil kommen wird, die Ihn erwarten (, aber denen zum Unheil, die Ihn nicht erwarten). Wenn Er kommt, dann wird Er tatsächlich als der König kommen, als der König der Könige, als der ultimative, der einzig rechtmässige König. Er wird alle Autorität, die Er den Königen und Regierenden dieser Welt delegiert hat, einkassieren und alle, vom Größten bis zum Kleinsten, werden vor Ihm knien und Ihn als KYRIOS, als HERRN, erkennen und bekennen. Doch das wird ihnen nichts mehr nützen. Dieser Kniefall wird ihr eigenes Urteil sein. Denn vorher sagten sie in ihrem Herzen: „Wir wollen nicht dass dieser über uns herrsche.“ Kommt Jesus, der König zu deinem Heil, oder zu deinem Unheil? Kannst du dich auf Ihn freuen oder musst du dich fürchten? Es ist deine Wahl.

Dein Eugen

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26. Nov.
2017
Bereit - aber für was? Blog-Post Bild

Bereit - aber für was?

von Eugen

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. Lukas 12,35

 

Heute würde man sagen: Seid angezogen und habt euer geladenes Handy dabei. Damit ist man ja fast für alle Eventualitäten gerüstet.

 

Bereit.

 

Ja!

 

Aber für was?

 

Die Aufforderung meint: „Seid bereit!“ Aber für was?

 

Fürs nächste Abenteuer? Den nächsten Katastrophenfall?

 

Den geschlechtsreifen Jugendlichen wird heutzutage geraten, immer ein Kondom in der Tasche dabei zu haben. Aber diese Bereitschaft ist sicherlich nicht von Jesus gemeint, denn Sex gehört nach der Bibel sowieso in die Ehe! - Also um was geht es?

 

Der Zusammenhang, in dem Jesus das obige Statement macht, ist die Erwartung von Gott und Seinem Reich, die Erwartung, dass Jesus wieder kommt, und dass es mit dem nahegekommenen Reich Gottes noch ernster wird. Dass eine Zeit kommt, in der man sich Prioritäten setzt, in der man zuerst nach dem Reich Gottes trachtet, in der man bereit ist, alles zu verkaufen, den Erlös den Armen zu geben.

 

Simplify your life“ ist so ein Slogan unserer Zeit. Eine Hose / Shirt / Paar Schuhe/ ein Handy. Was braucht man mehr? Aber wozu dieses Vereinfachen? Man will sich der Verantwortung für mehr entledigen.

 

Das ist auch nicht gemeint!

 

 

Bereit.

 

Ja!

Für das große Abenteuer!

 

 

Gemeint ist von obigem Statement Jesu, dass wir unser Herz an nichts irdisches hängen, bereit sein sollen, für das Evangelium unterwegs zu sein. Die Israeliten waren umgürtet und hatten ihre Lampen brennend beim Auszug aus Ägypten.

 

Das Licht ist ein Symbol für das Evangelium von Jesus Christus. Sind wir bereit, für Jesus zu leben, für Sein Evangelium Zeugnis abzulegen, auszuziehen, loszulassen, uns von falschen Bindungen an diese Welt zu befreien und für Ihn voran zu gehen, brennend im Heiligen Geist und in der Liebe Gottes?

 

Das ist mit diesem „allzeit bereit“ gemeint. Eine Bereitschaft, die keine Bequemlichkeit will, die bereit ist darauf zu verzichten und begierig Neues zu erleben, von Gott gebraucht zu werden und sich ins Abenteuer zu stürzen. Willst du das, dann beginne damit, eine Lebenshaltung der allzeitigen Bereitschaft einzunehmen und dich täglich von ihm gebrauchen zu lassen.

 

Euer Eugen

 

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19. Nov.
2017
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Der Richterstuhl Christi

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. 2.Korinther 5,10

 

Da ist die Flaschensammlerin, die verknackt wird, wegen … oder die Kassiererin, die nach 30 Jahren an der Kasse wegen 1,30 € unterschlagenen Pfandbons fristlos gefeuert wird.

 

Die Kleinen hängen und die Großen laufen lassen!

 

Und auf der anderen Seite werden unsere Politiker, wenn überhaupt, nur dadurch bestraft, dass sie (in der Regel ausgestattet mit üppigen Pensionsansprüchen) nicht mehr gewählt werden, wenn letztlich durch ihr Verschulden Millionen und Milliarden den Bach herunter gehen.

 

Ist das gerecht?

 

Nein, ist es nicht. Aber ist diese Welt überhaupt gerecht? Selbst die größten Gerechtigkeitsfanatiker unserer Tage sind so weit ideologisch gepolt und auf dem anderen Auge blind, dass es auch durch sie nicht wirklich gerechter zuginge.

 

Warum?

 

Weil wir ungerecht sind und nicht nur ungerecht handeln. Wir sind von unserem Wesen her nicht fähig wirklich gerecht zu sein.

 

Das einzig Tröstende könnte sein: Ob uns das passt oder ob wir das jetzt akzeptieren oder uns vorstellen wollen oder nicht: Am ende werden wir alle für das, was wir getan haben, zur Rechenschaft gezogen.

 

Es wird ein unbarmherziges Gericht über uns ergehen (Jak.2:13). Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Es wird kommen, es sei denn, wir sind bereits von Gott gerechtfertigt, gerecht gemacht, haben ein neues Leben von Ihm bekommen und haben auch ein gerechtes Wesen von Ihm bekommen.

 

Keiner entgeht dem gerechten Gericht Gottes.

 

Das wird den ganzen Unterschied darstellen, wenn wir vor dem Richterstuhl Jesu stehen.

 

Sind wir durch Ihn gerecht gemacht? Und das nicht aus eigenem Gutdünken, nicht aus eigener Anstrengung oder Leistung, sondern weil wir uns ganz Seiner Gnade anvertraut haben im Wissen, dass wir nicht gerecht sind und unser Tun nicht gerecht ist?

 

Wenn das der Fall ist, dann verliert der Richterstuhl Jesu seinen Schrecken. Wir werden dann hineingehen ins Reich Seines Vaters, ausgestattet mit dem Erbe und mit der Aussicht auf den Lohn unseres Lebens als Christ. Darauf kannst du dich freuen!

 

Dein Eugen

 

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12. Nov.
2017
Zeit der Gnade Blog-Post Bild

Zeit der Gnade

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils. 2.Korinther 6,2

 

Es soll Sträflinge geben , die nach Verbüssung einer langen Haftstrafe nicht mehr in die Freiheit wollen, weil sie sich davor fürchten, in der Freiheit nicht mehr zurecht zu kommen.

 

Wenn Freiheit winkt bleibt kaum jemand gerne gefangen.

 

Aber wenn jemand, den die Todesstrafe erwartet, kurz vor seiner Exekution aus der Todeszelle herausgeholt wird und entlassen wird, ist kaum anzunehmen, dass er dann noch im Gefängnis bleiben will. Er ist froh, sein Leben behalten zu können. Und vielleicht ist er dankbar für eine neue Chance und nutzt sie auch.

 

Wenn wir Menschen das Evangelium verkünden, dann bringen wir ihnen die Botschaft: Du kommst aus der Todeszelle raus! Es gibt für dich eine zweite Chance. Komm mit!

 

Es ist eine Zeit des Heils, eine Zeit der Gnade.

 

Wird ein zum Tode Verurteilter aus der Todeszelle heraus entlassen, dann nicht, weil er begnadigt worden ist, sondern weil seine Unschuld erwiesen wurde.

 

Aber unsere Schuld ist erwiesen, die Schuld aller Menschen ist erwiesen. Da ist keiner, der gerecht ist, keiner, der ohne Sünde ist, keiner, der Gutes tut, keiner!

 

Wenn wir vom Todestrakt heraus kommen, dann nicht, weil wir unschuldig sind, sondern weil ein anderer für uns hingerichtet wurde. Wir können das annehmen und als freie Menschen heraus spazieren, oder ablehnen, und dann werden wir sterben. Das Gerichtsurteil bleibt dann bestehen.

 

Gott ist der Geber, der Garantierende und der Ermöglichende des Friedens.

 

Im Sommer war zu lesen, dass die letzten FARC Rebellen ihre Waffen abgegeben haben. Der Friede in Columbien ist trotzdem trügerisch. Werden sich alle daran halten?

 

Bei Gott ist, wenn Er uns Frieden anbietet, wirklich Frieden. Es ist mehr, als dass die Waffen schweigen. Er macht aus uns, Seinen Feinden, Seine Freunde, Seine Kinder, Seine Söhne.

 

Er lässt uns an Seinem Reich teilhaben, Er nimmt uns in Sein Haus auf. Das ist echtes Heil, echte Gnade. Das funktioniert deshalb, weil Er uns nicht nur frei macht, uns nicht nur Frieden anbietet, sondern weil Er uns sogar eine neue Natur schenkt, ein neues Wesen, das tatsächlich in Frieden mit Ihm leben kann, weil nicht mehr das Böse, die Sünde in uns Herschen muss sondern der Geist Gottes in uns herrschen will. Durch das neue Wesen und den Heilgen Geist, gibt es tatsächlich den Schalom, den Gottesfrieden.

Euer Eugen

 

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