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17. Sept.
2017
Dankbarkeit Blog-Post Bild

Dankbarkeit

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm 103,2

 

Kein wirklicher Christ sollte Schwierigkeiten haben, dem HERRN, dem Gott JAHWEH für all das Gute, das er erlebt hat, zu danken .

 

Wir Christen sollten jederzeit genügend Grund haben, dankbar zu sein.

 

Undankbare Christen sind fast schon ein Anachronismus, denn wir sind es ja nicht aus uns heraus, sondern aus Gottes Gnade, Güte und Liebe. Wir konnten nichts dazu beitragen, also sollten wir täglich dafür dankbar sein können, dass Jesus uns zu Seinen Jüngern, zu Kinder Gottes gemacht hat.

 

Ähnlich sah es auch der Psalmist, denn er fährt in Ps. 103 fort: „3 Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten. 4 Der dein Leben erlöst aus der Grube, der dich krönt mit Gnade und Erbarmen. 5 Der mit Gutem sättigt dein Leben. Deine Jugend erneuert sich wie bei einem Adler.“

 

Wir haben Vergebung der Sünden, Heilung der Krankheiten. Wir sind durch Jesus zu Königen und Priestern gemacht worden. In Jesus haben wir alles, was zum Leben und gottgemässen Lebenswandel nötig ist, und ein neues Leben durch die Erlösung. Wir wissen es viel konkreter als der Psalmist David es wissen konnte, auch wenn ihm vieles offenbart wurde.

 

Ein undankbarer Christ ist ein Widerspruch in sich selbst!

 

Wir kennen nun den geoffenbarten Heilsplan und seine Inhalte und seine Versprechen für alle, die an Jesus glauben. All das ist Grund, Gott unserem Herrn zu danken - täglich.

 

Und wenn wir einen undankbaren Mitchristen sehen, dann dürfen wir ihn ermahnen. „Hey, du hast Grund Gott zu danken, denk an alles, was Gott dir jetzt schon geschenkt hat.“

 

Fällt dem undankbaren Mitchristen das Danken grundsätzlich schwer, sollten wir ihm helfen, sein Leben auf den Felsen Jesus zu stellen, vielleicht zum ersten Mal oder wieder neu. Es gibt nichts Miserableres als einen undankbaren Christen. Möglicherweise bist du selbst so einer, der noch nicht wirklich diese dankbare Freude in sich hat. Sie kommt, wenn wir von Gottes Gnadengeschenk berührt werden und merken, dass wir nichts leisten müssen, um zu Jesus zu gehören, sondern einfach Seine Vergebung, das neue Leben annehmen können, gerade so wie wir sind und da wo wir sind.

 

Wenn dem so ist, dann öffne dich bewusst für dieses Geschenk seiner Gnade und du hast Grund zu danken.

 

In diesem Sinne frohes Danken!

Dein Eugen

 

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10. Sept.
2017
Brüderlicher Dienst Blog-Post Bild

Brüderlicher Dienst

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. Matthäus 25,40

 

Dieser Vers hat wahrscheinlich wie kaum ein anderer das „soziale Evangelium“ befeuert und gerechtfertigt.

 

Insbesondere dadurch, dass der Umkehrschluss in V45 von Jesus verkürzt war: Matt. 25:45 „... was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr auch mir nicht getan.“

 

Die geringsten Brüder sind Jesu im Elend lebende Brüder.

 

Nun ist es bei Jesus sehr oft so, dass Er gleiche Inhalte verkürzt wiederholt, weil Er's ja schon mal ausführlicher gesagt hatte.

 

Ein gutes Beispiel ist das „Vater unser“ das an versch. Orten unterschiedlich lang ist, wo aber ersichtlich ist, dass die erste Gelegenheit (Bergpredigt) die volle Version ist.

 

Ebenso ist natürlich auch hier in V. 45 „meinen geringsten Brüdern“ gemeint. Brüder sind nach Jesu eigener Definition alle „die den Willen meines Vaters im Himmel tun“ (Math. 12:50). Wesentlicher Bestandteil dieses Willens ist es, an Jesu als den Messias, zu glauben (Joh. 6:40). Seit Seiner Auferstehung und Himmelfahrt wohnt Jesus durch den Heiligen Geist in den Jüngern und wird mit ihnen eins. Insofern ist es vollkommen richtig, dass die Jünger, die im Elend leben „auch Jesus sind“.

 

Auch wir sind es, als die Glieder Seines Leibes.

 

Wer Jesu Brüdern, Seinen Jüngern, etwas Gutes tut, tut Ihm Gutes.

 

Die Rede soll eines deutlich machen: Wenn wir den notleidenden Brüder Gutes tun, für sie da sind, dann ist das nicht nur ein menschlicher, brüderlicher Dienst. Es ist Gottesdienst, Dienst an Jesus.

 

Deshalb ist Johannes auch so scharf im 1. Johannesbrief. Dort sagt er, wer behauptet, dass er Gott liebt, den er nicht sieht, und den Bruder, den er sieht, nicht liebt, also ihm nicht tätige Liebe erweist, der betrügt sich selbst und Gott.

 

Unser Glaube an Gott und unsere Liebe zu Gott zeigt sich darin, wie wir miteiander umgehen, wie wir einander dienen, wie wir für einander die Lasten tragen.

 

Wenn in einer unserer Versammlungen zum Dienst eingeladen wird, sollten alle Hände hoch gehen und alle freiwillig sich nach vorne drängen. Wir dienen Jesus – zuallererst, und dann dem Bruder, der Schwester, den Kindern. Wenn es um den Dienst für Jesus geht, sollte man uns eher für zu viel Dienst schelten müssen (weil wir uns verausgaben) als für zu wenig.

Euer Eugen

 

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03. Sept.
2017
Das geknickte Rohr Blog-Post Bild

Das geknickte Rohr

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Jesaja 42,3

 

Der Docht einer Lampe glimmt, wenn entweder kein Öl mehr da ist oder die Flamme ausgeblasen wurde.

 

Gott ist für die Hoffnungslosen Fälle.

 

Aus eigener Kraft brennt die Lampe nicht mehr. Das geknickte Rohr sagt unser aller Erfahrung, ist Hoffnungslos. Das, was am Ende des Rohrs ist, sei es die Ähre oder sonstwas, bekommt nichts mehr – das ist das Ende.

 

Gott sagt hier, dass Er für die hoffnungslosen Fälle ist.

 

Hältst du dich für einen hoffnungslosen Fall? Denkst du, dass Gott dich aufgibt?

 

Die Menschheit ist vor Gott ein hoffnungsloser Fall. So lange es sie gibt, lebt sie in Rebellion und in selbstgewählter Religiosität und mehrere drastische Massnahmen von Seiten Gottes haben daran nichts geändert.

 

Gab Er diesen hoffnungslosen Fall auf?

 

Nein! Er hatte einen letzten Plan. Er wurde selbst Mensch um den Hoffnungslosen in Gestallt von Jesus dem Christus neue Hoffnung zu bringen.

 

Und obwohl die Menschen Ihn nicht wollten sondern kreuzigten, blieb Er ihre Hoffnung. Ja, Jesus wurde zur lebendigen Hoffnung schlechthin, weil Er den Tod überwand.

 

Jesus wurde zur lebendigen Hoffnung schlechthin.

 

Du fühlst dich wie ein geknicktes Rohr, zum Absterben verdammt? Es gibt Hoffnung: Jesus macht dieses geknickte Rohr neu!

 

Du fühlst dich wie ein vor sich hin glimmender Docht? Es gibt Hoffnung, denn Jesus, das Leben, bringt das Öl des Heiligen Geistes in dein Leben. Er gibt dir neues Leben und ein neues Brennen und ein neues Licht, du bist Licht.

 

Menschlich bist du vielleicht ein hoffnungsloser Fall, aber die sind Gottes Spezialität. Er gebraucht hoffnungslose Fälle, um zu zeigen, was die Macht und Realität des Reiches Gottes ausmacht. Der Hauptmann von Kapernaum, Jairus, der Gelähmte am Teich Bethesda und viele mehr waren hoffnungslose Menschen, für die Jesus der einzige Hoffnungsschimmer war. Und Jesus hat sie nicht im Stich gelassen.

 

So wird Er auch dich nicht im Stich lassen, wenn du in Demut zu ihm kommst und Ihm dein Leben gibst, damit Er es mit neuer Hoffnung füllen und damit erneuern kann. Euer Eugen

 

Der Docht einer Lampe glimmt, wenn entweder kein Öl mehr da ist oder die Flamme ausgeblasen wurde.

 

Gott ist für die Hoffnungslosen Fälle.

 

Aus eigener Kraft brennt die Lampe nicht mehr. Das geknickte Rohr sagt unser aller Erfahrung, ist Hoffnungslos. Das, was am Ende des Rohrs ist, sei es die Ähre oder sonstwas, bekommt nichts mehr – das ist das Ende.

 

Gott sagt hier, dass Er für die hoffnungslosen Fälle ist.

 

Hältst du dich für einen hoffnungslosen Fall? Denkst du, dass Gott dich aufgibt?

 

Die Menschheit ist vor Gott ein hoffnungsloser Fall. So lange es sie gibt, lebt sie in Rebellion und in selbstgewählter Religiosität und mehrere drastische Massnahmen von Seiten Gottes haben daran nichts geändert.

 

Gab Er diesen hoffnungslosen Fall auf?

 

Nein! Er hatte einen letzten Plan. Er wurde selbst Mensch um den Hoffnungslosen in Gestallt von Jesus dem Christus neue Hoffnung zu bringen.

 

Und obwohl die Menschen Ihn nicht wollten sondern kreuzigten, blieb Er ihre Hoffnung. Ja, Jesus wurde zur lebendigen Hoffnung schlechthin, weil Er den Tod überwand.

 

Jesus wurde zur lebendigen Hoffnung schlechthin.

 

Du fühlst dich wie ein geknicktes Rohr, zum Absterben verdammt? Es gibt Hoffnung: Jesus macht dieses geknickte Rohr neu!

 

Du fühlst dich wie ein vor sich hin glimmender Docht? Es gibt Hoffnung, denn Jesus, das Leben, bringt das Öl des Heiligen Geistes in dein Leben. Er gibt dir neues Leben und ein neues Brennen und ein neues Licht, du bist Licht.

 

Menschlich bist du vielleicht ein hoffnungsloser Fall, aber die sind Gottes Spezialität. Er gebraucht hoffnungslose Fälle, um zu zeigen, was die Macht und Realität des Reiches Gottes ausmacht. Der Hauptmann von Kapernaum, Jairus, der Gelähmte am Teich Bethesda und viele mehr waren hoffnungslose Menschen, für die Jesus der einzige Hoffnungsschimmer war. Und Jesus hat sie nicht im Stich gelassen.

 

So wird Er auch dich nicht im Stich lassen, wenn du in Demut zu ihm kommst und Ihm dein Leben gibst, damit Er es mit neuer Hoffnung füllen und damit erneuern kann. Euer Eugen

 

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01. Sept.
2017
"Hauptsache, jeder ist authentisch." Blog-Post Bild

"Hauptsache, jeder ist authentisch."

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Diesen Satz habe ich aufgeschnappt und er ist mir hängen geblieben. Was bedeutet er? „Hauptsache ich bin authentisch! Hauptsache ich verbiege mich nicht und bin echt!“

 

Das hört sich gut an und scheint es auch zunächst zu sein. Aber taugt dieser Satz zur obersten Maxime meines Lebens?

 

Wenn es so wäre? Was wäre die Konsequenz?

 

Dann würden alle aufhören zu heucheln! Das ist doch schon mal was. Und den Kirchen würde das besonders gut tun. Da sind die meisten Heuchler!“ könnte der eine oder andere denken. Und vielleicht hat er sogar recht.

 

Aber ist das alles?

 

Ist es wichtig, dass ich in dem, was ich lebe, echt, authentisch bin, egal was ich lebe?

 

Authentisch zu sein, echt zu sein ist ein Bein, aber nicht das einzige, auf dem der Mensch stehen kann und soll. Das andere Bein ist sein von ihm angestrebtes Wertegerüst, seine Moral, seine Tugenden. Das, was er leben will, seine höheren Ziele und Werte. Ohne diese lässt er sich treiben, hat keine Orientierung und übernimmt weder für sich noch andere Verantwortung.

 

Dazwischen kann es durchaus Spannungen geben. Man versucht, ein Leben zu leben entsprechend den selbstgewählten und -gesteckten Zielen und Werten, und stellt fest, dass man sie nicht immer erreicht, versagt, noch nicht so weit ist.

 

Soll man deshalb aufgeben und aufhören, weil man ja ein Heuchler und nicht authentisch ist?

 

Es kann durchaus authentisch sein, ein Ziel vor Augen zu haben, an diesem sich abzumühen und es möglicherweise nicht zu erreichen.

 

Die richtige Prämisse

 

Unter dieser Prämisse kann ich dem Wahlspruch: „Hauptsache authentisch“ sogar zustimmen.

 

Mancher fragt sich, ob der US Präsident, Donald Trump, authentisch ist. Als ehemaligem Showmaster ist im zuzutrauen, dass er in genügend Rollen schlüpfen kann.

 

Aber nehmen wir an, dass er tatsächlich so ist, wie er sich gibt. Wer von uns würde sich nicht wünschen, er würde sich nach anderen Regeln und Werten richten, insbesondere um seines Amtes willen.

 

Er ist doch authentisch,“ sagen seine Befürworter. „Aber diese Art passt uns nicht,“ das ist nicht politisch akzeptabel (korrekt)“, sagen seine Gegner.

 

Bei diesem Beispiel wird deutlich:

 

Wir nehmen Anstoss bei Verhaltensweisen, die nicht unseren Vorstellungen entsprechen, und wir urteilen darüber. Der Wahlspruch: „Hauptsache authentisch“ alleine kann nicht halten, was er verspricht.

 

Deshalb ist es wichtig, dass wir das andere Bein, auf dem wir stehen, ebenso pflegen.

 

Was sind unsere Werte und Ziele? Wonach streben und handeln wir in unserem Leben? Gibt es Normen, Gesetze, Ordnungen, denen wir uns beugen?

 

Warum beugen wir uns ihnen?

 

Das neue Zeitlalter

 

Vor Jahren war ein Wahlspruch des „NewAge“: „Der Weg ist das Ziel.“ Es kommt gar nicht drauf an, wo ich hinkomme, Hauptsache ich mache tolle Erfahrungen, da wo ich mich bewege.

 

Diejenigen, die sich damals damit befasst haben, warnten vor solch einem Lebensentwurf. Sie wurden aber als Panikmacher auf die Seite geschoben.

 

Heute sind wir exact da, wo die NewAge Bewegung uns hin haben wollte: Wir sind bei der neuheidnischen Beliebigkeit: „Wir wissen zwar nicht, was wir wollen, aber wir wissen genau, was wir nicht wollen. Wir wollen uns (von den bisherigen moralischen Institutionen) nicht vorschreiben lassen, was wir zu wollen haben.“

 

Diese Beliebigkeit erlaubt es den Politikern, ihre Meinungen zu wechseln, wie sie ihre Socken wechseln – täglich, wenn's sein muss! Wie dies unsere Bundeskanzlerin so trefflich vorführt.

 

Ein Gespräch mit einem speziellen Klientel, und sie lässt ohne Not über die „Ehe für alle“ ohne Koalitionszwang abstimmen. Jeder soll seinem Gewissen folgen.

 

Wenn das doch immer so gehandhabt würde!

 

Wem folgen unsere Politiker denn, wenn sie nicht ihrem Gewissen folgen?

 

Ein hilfreicher Spiegel

 

Der Blick in unsere Gesellschaft hält uns einen Spiegel vor. Und dieser Spiegel sagt: „Das ist entweder schon Gegenwart in deiner Gemeinde und bei dir, oder zumindest deine Zukunft, wenn du nicht etwas dagegen tust!“

 

Deshalb ist es so wichtig, dass wir an unseren Grundlagen arbeiten. Dass wir uns unserer Grundlagen erinnern. „500 Jahre Reformation“ ist eine solche Erinnerung wert. Deshalb reden wir viel über den Hauptprotagonisten Luther und das, was er geäussert hat.

 

Deshalb bieten wir den LEAD-Leiterschaftskurs an und deshalb laden wir zu den Lehrabenden ein.

 

Damit wir ein geschultes inneres Auge und Gehör bekommen für das, was göttlich ist, und das, was menschlich ist.

 

Wenn wir als Christen Licht und Salz sein wollen, dann brauchen wir auch den Brennstoff und die Schärfe, um das sein zu können. Und das kommt nicht von selbst.

 

Der Psalmist sagt: „Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“

 

Ich brauche Gottes Wort, das mir den Weg weist, das mich korrigiert, das mir den Spiegel vor hält und mich auch mal beschämt, ja vielleicht sogar erschreckt.

 

Aber dieses Wort ist ein Licht, das mich davor bewahrt, über die Klippen der Beliebigkeit abzustürzen, mich davor zurück hält, mich auf Dinge einzulassen, von denen ich durch das Wort Gottes weiß, dass sie mir nicht dienen.

 

Dieses Wort zeigt mir, dass ich in der Spannung zwischen ungeheucheltem Glauben und dem glaubensvollen Streben nach Heiligung und Vollkommenheit leben kann, ohne zum Heuchler zu werden.

 

Weil ich zum noch nicht Erreichten stehen kann, weil ich auch mein Versagen eingestehen kann.

 

In diesem Sinne wünschen wir euch ein ungeheucheltes Christsein in diesem kommenden Monat.

 

Eure Eugen, Jürgen, Roger

 

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27. Aug.
2017
Hochmut und Demut Blog-Post Bild

Hochmut und Demut

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. 1.Petrus 5,5

 

Mit dem Begriffhochmütig“ können die wenigsten noch wirklich was anfangen. Aber mit „stolz, arrogant, hochnäsig, eingebildet, Angeber, Blender, Wichtigtuerkönnen wir schon mehr anfangen. All das kennzeichnet Menschen, die sich selbst im Mittelpunkt sehen und sehen wollen. Menschen, die nur ihre Meinung gelten lassen, sich von niemandem etwas sagen lassen, von niemandem helfen lassen, niemanden zu brauchen meinen, oder wenn doch, den Helfenden spüren lassen, wie sehr sie sich eigentlich über ihm stehend sehen.

 

Der hochmütige Mensch will Gott nicht und unterwirft sich lieber dem Zufall.

 

Wer hochmütig ist, denkt über andere gering, verachtet sie. Wer hochmütig ist hat nie genug an seinem Stand. Er will immer höher stehen und meint, es stünde ihm zu. Das war das Problem Evas und Adams. Sie meinten, es stünde ihnen zu, zu sein wie Gott.

 

Und die Menschheit heute meint in derselben Manier, es stünde ihr zu, sich über Gott zu stellen, Ihn auf die Seite schieben zu können und Seine Existenz leugnen zu können. Sie will sich lieber dem Zufall in die Arme werfen als den liebenden Armen des Gottes, der sie erlösen will.

 

Das Erstaunliche dabei ist: Einerseits ist der Mensch willens zu glauben, dass in einer für uns ewig langen Zeit Zufall und Selektion von Variationen und das daraus resultierende Überleben des Fittesten alles Leben hat entstehen lassen. Aber dann verlässt ihn der Glaube und er versucht, selbst Hand anzulegen, um z.B. in der Humangenetik und der Reproduktionstechnologie Krankheit und Tod ein Schnippchen zu schlagen. Das ist die Auswirkung des von Gott sich losgesagten menschlichen Handelns. Und Gott wird diesem Handeln und der dahinter stehenden Haltung widerstehen.

 

Der demütige Mensch erkennt seine Grenzen – er weiß, dass er nicht Gott ist.

 

Als Christen stehen wir immer wieder neu vor der Herausforderung, in Demut uns dem HERRN zu beugen und zu bekennen, dass wir nicht mehr sind als das, was Er uns sein lässt. Dass wir nicht Gott sind, und dass wir Ihn als Erlöser brauchen. Ihn, der am Ende alles gut macht. Ihn, der uns unsere Schuld vergibt, uns ein neues ewiges Leben schenkt, unsere Schmerzen und Krankheit besiegt hat und uns einen neuen Leib geben wird, der dann ewig ohne Krankheit und Schmerzen leben wird. Tun wir das, dann empfangen wir Seine Gnade.

Euer Eugen

 

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