NUR durch Gottes Geist!

veröffentlicht in Sonntagsblog

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth. Sacharja 4,6b

Wieder einmal ist Pfingsten. Dieses Mal haben wir keinen Gottesdienst in unserer Gemeinde, weil einige zur Relational Mission Freizeit und andere im Urlaub sind. Aber Pfingsten bleibt, egal wie und wo wir es feiern, ein wichtiger Aspekt des christlichen Glaubens.
Wir feiern die Herabkunft der dritten Person Gottes in diese Welt, die das tut, was nur sie tun kann. Nur der Heilige Geist kann in allen Gläubigen gleichzeitig gegenwärtig sein. Nur er kann in denen, die gerettet werden sollen, Erkenntnis ihrer Erlösungsbedürftigkeit bewirken.
Das kann kein noch so ausgeklügelter, scheinbar ansprechender, sucherfreundlicher Gottesdienst, oder sonstige Veranstaltung leisten.
Denn wenn das Herz sich sperrt, dann kann man an noch so viele niedere oder auch höhere Instinkte des Menschen appellieren wollen. Es führt zu nichts, oder zumindest nur zu dem, was man gesät hat. Wenn man den fleischlichen Menschen für „das Evangelium“ gewinnen will, wird man auch einen „fleischlichen Christen“ bekommen. Wenn er das, was ihn angezogen hat, nicht mehr findet, oder weil es langweilig wird nicht mehr will, wird er die Lust am Christsein wieder völlig verlieren.
Deshalb war es schon bei Sacharja klar, dass eigene Anstrengungen und Bemühungen nicht zum Erfolg und zum Vollenden des Vorhabens führen würden, was in der Fertigstellung des damaligen Tempels bestand.
Deshalb lesen wir dann auch in Hagai 1:14

»Und der HERR erweckte den Geist Serubbabels, des Sohnes Schealtiëls, des Statthalters von Juda, und den Geist Jeschuas, des Sohnes Jozadaks, des Hohenpriesters, und den Geist des ganzen Restes des Volkes, so dass sie kamen und sich an die Arbeit am Haus des HERRN der Heerscharen, ihres Gottes, machten«
Hag 1:14 

Gott erweckte den Geist derer, die da bauen sollten. Sie würden, wenn Gott an ihnen wirkt, das tun wozu sie von Natur aus weder willens noch in der Lage waren.
Und so ist es auch heute.
Wenn Gottes Geist seine Kirche (in Gestalt verschiedenster Frei- und Großkirchen) nicht mit seiner Gegenwart erfüllt, wenn die Menschen in ihr sich nicht von ihm, dem Heiligen Geist, zu einem heiligen hingegebenen Leben führen lassen, dann wird diese Kirche in unseren Breiten verschwinden. Die offiziellen Kirchen bzw. ihre Leitungsgremien, die dem jeweiligen Zeitgeist emsigst hinterherhecheln und sich an ihn verkaufen, werden sie nicht retten können.
Man kann nur einem von zwei Geistern folgen! Entweder dem Zeitgeist der Wokeness oder dem Heiligen Geist, der immer derselbe ist und bleibt. Dem Geist, der das ewig gültige Wort Gottes auf Drängen des ewigen Logos inspiriert hat.
Wer dieses Wort verwirft oder abändert und „als Propheten der Neuzeit“ Götter verkündigt, die wir nicht gekannt haben (Vgl. 5.Mose 13:1ff), der ist nicht erfüllt vom Heiligen Geist und ist nicht im Auftrag Gottes unterwegs. Ihnen sollen und dürfen wir nicht zuhören.
Denn wer Götter verkündigt, die Homosexualität und Queernes geschaffen haben sollen, ist nicht von Gott. Götter, die wollen, dass wir uns selbst verwirklichen, uns selbst erfinden, uns selbst optimieren und uns selbst erlösen. Der hat den Geist dieser Welt, den Geist der Lüge, des Betrugs und der Verwirrung.
Von solchen redet Paulus in Eph2:1

»Auch euch, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, 2 in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt.«
Eph. 2:1

Nun ist bei all dem entscheidend, dass wir uns im Klaren sind, dass wenn wir uns positionieren, wir letztlich nicht mit Menschen kämpfen, auch wenn sie die Werkzeuge dieses Fürsten sind.
Wir haben einen Kampf!
Das stimmt!
Aber wir kämpfen gegen eine geistliche Realität, deshalb brauchen wir auch den Heiligen Geist und seine geistlichen Mittel.

»Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen ‹Mächte› der Bosheit in der Himmelswelt.«
Eph. 6:12

Wenn wir als Einzelne, wie als Gemeinde, bestehen wollen und Land einnehmen wollen, dann ist das nur auf der geistlichen Ebene erreichbar. Alle menschlichen und fleischlichen Bemühungen, so zeigt die jüngere Kirchengeschichte mit der Anbiederung der Christen an den Zeitgeist, entvölkert die Kirche nur und dies in immer größerem und schnellerem Ausmaß.
Was die Menschen suchen und auch brauchen ist ein Ort, wo der ewig gültige Charakter des Wortes Gottes und damit der Charakter Gottes selbst, wie auch der seiner Werte, vertreten und gelebt wird. Der Geist Gottes, wenn es wirklich der Geist Gottes ist, wird genau das tun, in der Gemeinde, die sich ihm unterordnet.