Der größte Philantrop

veröffentlicht in Sonntagsblog

Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot, dürstet ihn, so tränke ihn mit Wasser, denn du wirst feurige Kohlen auf sein Haupt häufen, und der HERR wird dir's vergelten. Sprüche 25,21-22 Liebt eure Feinde und tut Gutes und leiht, ohne etwas dafür zu erhoffen. So wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Kinder des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. Lukas 6,35

Wer ist der größte Philantrop (Menschenliebende), den die Welt kennen muss? Ist es Bill Gates, der sich gerne als solcher feiern lässt? Oder sind es unsere Klimakleber und Anhänger der Lastgeneration-Religion?

Wir erleben in Vielem, was wir an Bewegungen haben, echte Sorge um das Wohl und Wehe unseres Planeten. Und das geht quer durch unsere Gesellschaft. Denn ich möchte ja niemandem den guten Willen absprechen, für die Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft Gutes bewirken zu wollen.

Das Gute wollen und dies dann auch vollbringen, ist dabei eine anderes Sache. Das wissen wir schon seit mindestens 2000 Jahren, nachdem Paulus es so trefflich in Worte kleidete:

Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.“
(Römer 7:19)

Also: wir Menschen können das Gute wollen. Aber was ist das wirklich Gute, wenn wir keinen Maßstab mehr haben, der uns das sagt? Und den haben wir verloren mit dem Ablegen des Glaubens an einen allmächtigen Schöpfer, der uns diesen Maßstab gegeben hat. In diesem Maßstab lesen wir obige Verse, die etwas über Gottes Philantropie sagen.

Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Heilands, 5 machte er uns selig“ ,
(Tit. 3:4+5a)

In Titus 3 lesen wir: „ Als aber erschien die Freundlichkeit und Menschenliebe (Philantropia) Gottes, unseres Heilands,  machte er uns selig - nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit - durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist“. Jesus Christus ist die nicht zu überbietende Philantropie Gottes. Gottes Erlösung von unserer alten gefallenen unter die Sünde versklavten Natur ist der größte Akt der Menschenliebe. Sie befähigt uns zu tun, was alle dem Wort Gottes und dem gesunden Menschenverstand verpflichtete Ethik zu tun bemüht ist:

Gott und den Nächsten so zu lieben, wie wir uns lieben.

Das Gebot zur Feindesliebe findet sich in dieser expliziten Form nur bei Jesus Christus, dem Sohn Gottes, der das mit Seinem eigenen Leben durchbuchstabiert hat. Der Sein Leben für uns gab, als wir noch Seine Feinde waren, um mit Seinem eigenen Blut den Friedensbund zwischen Gott und Menschen zu schließen. Jeder, der im Glauben an Jesus Christus in diesen Friedensbund eintritt, wird diese verändernde Kraft in seinem eigenen Leben erfahren.

 

Foto von RODNAE Productions: https://www.pexels.com/de-de/foto/lebensmittel-menschen-tisch-gruppe-6646917/