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28. Dez.
2015
Mach's konkret! Blog-Post Bild

Mach's konkret!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit. Johannes 1,1

 

„Jetzt bring mal Fleisch an den Knochen“ ist eine Redewendung, die meint: Machs konkret. Gib mehr Infos. Gott hat nicht nur angekündigt und angekündigt und nix passierte. Nein, er hat schlussendlich nicht nur Fleisch an den Knochen getan, sondern wurde selbst Fleisch. Wurde gegenständlich, wurde sichtbar, betastbar und nahbar.

 

Gott tat nicht ein bisschen Fleisch an den Knochen, er wurde Fleisch!

 

Das Wort, der LOGOS, durch den alles Geschaffene wurde, inkarnierte selbst im Sichtbaren. Einerseits war diese Inkarnation, diese Fleischwerdung (Und mit Verlaub gesagt: Das war die einzige wahre Inkarnation in einen menschlichen Körper, die es gab und geben wird.) für die, die es erlebten, nix Spektakuläres.

 

Andererseits aber als die Inkarnation dann auftrat, wurde es spektakulär. Und Johannes spricht nicht zu Unrecht von der Herrlichkeit, die zu sehen war. Es war „die Herrlichkeit eines dienenden Gottes“. Das, was kein Gott tun würde, kein gottgleiches Wesen oder Möchtegern-Gottwesen tun würde, das tat der einzig wirkliche Gott. Er kam um zu dienen. Wenn das nicht Herrlichkeit ist?

 

Wenn das Schule machen würde?

 

Wie könnte sich die Welt verändern? Wenn keiner mehr an sich selbst denken würde, sondern nur daran dem anderen zu dienen!

 

Aber halt! Das geht ja nicht, weil wir in Egomanie, und in Narzissmus gefangen sind. Wir können nur uns selbst dienen, denn wir wollten ja „in Adam“ so sein wie Gott. Nur bei uns kam das nicht so gut. Wir sind nicht Gott. Gott - ja er hat das Recht alles zu seiner Verherrlichung zu tun, weil er Gott ist.

 

 

 

 

Jesus demonstrierte die einzig-artige Herrlichkeit eines dienenden Gottes.

 

 

Wir sind seine Geschöpfe die In Rebellion gefallen und gefangen sind und nur dann frei sind zu dienen, wenn Jesus uns durch sein Blut frei kauft und wir mit ihm zusammen einander dienen können.

 

An Weihnachten hat der 30-jährige Dienst Jesu begonnen und er hat ihn zu Ende gebracht als er sagte: „Es ist vollbracht.“ Jetzt sind wir dran zu dienen, ihm und einander!

 

                                    Euer Eugen

 

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20. Dez.
2015
Echte Freude Blog-Post Bild

Echte Freude

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe! Philipper 4,4-5

„Happy“ von Pharell Williams wurde 2014 rauf und runter gespielt, wenn man das Radio anmachte.
Klatsche, wenn du happy bist. Als ob man einfach so happy sein kann. Als ob man sich die Freude einfach aus den Rippen schneiden könnte.
Wenn das nur so einfach ginge.

Wir können uns die Freude nicht aus den Rippen schneiden.

Wenn uns der Grund für die Freude abhanden kommt, dann ist es eben nicht so einfach, sich zu freuen. Deshalb sagt uns unser Text, dass wir uns im Herrn freuen sollen. Er ist der Grund unserer Freude und dieser Grund verschwindet nicht einfach. Er löst sich nicht in Wohlgefallen auf, wie dies manchmal Beziehungen, Ereignisse und Erlebnisse tun.
Die halbe Welt wartet auf den Start des neuen Starwars Films in den Kinos. Und wenn man ihn gesehen hat, dann ist das Erlebnis vorbei. Man hat ihn gesehen und ist begeistert, zufrieden oder sogar enttäuscht. Was bleibt dann? Andere warten auf Weihnachten und wenn es vorbei ist, dann freut man sich vielleicht noch einige Zeit an den Geschenken oder man ist enttäuscht, weil es das nicht war, was man sich gewünscht hat, oder das Gewünschte nicht so war, wie man es sich vorgestellt hat.

Jesus ist gekommen und er kommt wieder. Das ist der Grund unserer Freude.

Wenn sich unsere Freude auf etwas oder jemanden gründet, der immer da ist, immer derselbe ist, und der es gut mit uns meint, dann haben wir einen unveränder-lichen Grund zur Freude.
Aber man muss sich eben auch bewusst dazu entscheiden, Gott, diesen Grund zur Freude, zu wählen und sich nicht davon abbringen lassen, auch wenn sich andere mögliche Ursachen in unser Gesichtsfeld drängen.
Ein weiterer Grund, Gott, den Herrn, zu wählen, ist die Tatsache, dass er uns immer nahe ist durch den Heiligen Geist und mit jedem Tag uns näher kommt. Sein Kommen wird mit jedem Tag wahrscheinlicher. Auf dieses Kommen können sich die freuen, deren Grund zur Freude er jetzt schon ist. Lassen wir nicht zu, dass uns dieser Grund durch irgend etwas genommen wird.

Euer Eugen

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13. Dez.
2015
Abgabetermin Blog-Post Bild

Abgabetermin

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Bereitet dem HERRN den Weg; denn siehe, der HERR kommt gewaltig. Jesaja 40,3.10

In der Adventszeit beschäftigen wir uns in der Hauptsache mit dem ersten Kommen Jesu. Als er als Baby in die Welt kam. Aber da war nichts Gewaltiges. Er kam in Schwachheit und kam in unser Elend. Dennoch erinnert dieses erste Kommen uns auch an sein noch ausstehendes zweites Kommen.

Jesus kommt gewaltig bei seinem 2. Kommen
Und das entspricht dann dem, was Vers 10 in Jesaja 40 sagt.
Jesus kommt gewaltig, er kommt in seiner Herrlichkeit, als Herr aller Herren. Was wird dann sein?
Die Lebenden werden vor ihn kommen und die Toten werden auferstehen. Und alle werden ihm Rechenschaft ablegen, was sie mit ihrem Leben bis zu diesem Zeitpunkt getan haben. Es gibt dann nichts mehr zu korrigieren. Es ist wie bei den Tests oder Klausuren in der Schule. Was geschrieben ist, ist geschrieben.
Diejenigen, die bis dahin auf ihn vertrauend und wartend, seinen Willen getan haben, werden ihren Lohn empfangen. Sie werden, wie die guten und treuen Knechte, ins himmlische Reich hineingerufen werden. Diejenigen, die nicht auf Jesus vertraut haben, nicht auf ihn gewartet haben und ihm nicht gedient haben, werden draußen bleiben. Das ist der Lohn für ihr Tun bzw. Nichtstun. Sie werden das ernten, was sie in ihrem Leben gesät haben.
 Darin sind alle Gleichnisse, die Jesus erzählt hat, übereinstimmend.

Wenn Jesus wieder kommt, ist unwiderruflich Abgabetermin.
Welch ein Schock wird es für all die sein, die ihr Leben lang Jesus geleugnet, verneint, vermieden, ignoriert und gelästert haben. Jetzt stellt es sich heraus, dass sie auf das falsche Pferd gesetzt haben. Und sie haben alles verloren,
Und welche Freude wird es für die Jünger Jesu sein, die, gegen alle Anfeindungen, allen Spot und alle Zweifel, ihr Leben Jesus gegeben und ihm gedient haben. Sie werden den sehen, auf den sie gehofft hatten. Sie können ihm mit erhobenem Haupt entgegen gehen, weil sie ihr Leben lang in Gemeinschaft mit ihm waren und keine Furcht haben müssen. Es wird tatsächlich gewaltig sein. Deshalb ist es jetzt wichtig den Weg für ihn vorzubereiten, damit ihm möglichst viele so entgegen gehen können.
                                                               Euer Eugen

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06. Dez.
2015
Unsere Erlösung naht Blog-Post Bild

Unsere Erlösung naht

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Lukas 21,28

Wenn man obigen Text liest, dann könnte man den Eindruck gewinnen, dass das jetzt der Fall ist. Aber der Vers beginnt mit: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann...“

Bis sich unsere Erlösung naht, müssen sich noch andere Dinge ereignen.
Manchmal vergessen wir, weil wir uns die Dinge so sehr wünschen, die Vorbedingungen. Hier ist die Vorbedingung, dass bestimmte Dinge erst geschehen müssen. Was sind diese Dinge?
Lk 21:25-27 „Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.“
Natürlich erinnert uns die Adventszeit an das erste Kommen Jesu und die Ankündigung an das Zweite.
Und natürlich leben wir Christen in dieser Erwartung, dass Jesus wieder kommt. Und wie wir Menschen so sind, erwarten wir diese bald. Nicht unmittelbar, denn wir haben ja noch so viel vor, was wir getan und erlebt haben wollen, bevor er wieder kommt.

Wenn Jesus wieder kommt wird es keiner übersehen.
Aber Jesus sagt, dass bestimmte Dinge passieren werden. Die Natur wird verrückt spielen, Sonne, Mond und Sterne werden uns nicht mehr so erscheinen wie bisher. Wir wissen nicht, was das bedeutet. Aber wenn es passiert, werden wir es mit Sicherheit bemerken. Die Welt wird in Furcht und Zittern erschüttert und die Menschen werden jeden Mut verlieren. Dass die Welt in einer starken Umwälzung begriffen ist und vieles sich dramatisch verändert, sehen wir heute. Aber ist das schon das, was angekündigt ist? Ich weiß es nicht. Aber was ich weiß, ist, dass Jesus sagt, dass wenn die Dinge geschehen, er wieder kommen wird und man ihn kommen sehen wird. Er wird mit großer Kraft und Herrlichkeit kommen. Er kommt nicht mehr schwach, unscheinbar und unentdeckt. Dann erst ist die Zeit, wo wir unsere Häupter tatsächlich erheben, weil sich unsere Erlösung naht.                                                   
 Euer Eugen

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30. Nov.
2015
Advent Blog-Post Bild

Advent

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Mit dem Dezember haben wir das Ende dieses Jahres fast erreicht. Es war ein gutes Jahr. Ein Jahr, in dem wir erleben durften, dass wir den Bau soweit fertig stellen konnten, dass wir ihn nun uneingeschränkt nutzen können. Eine lange Zeit des Bauens ist zunächst zu ihrem Ende gekommen.

Dankbarkeit für ein gutes Jahr
Dankbar schauen wir auf dieses Jahr zurück. Wir konnten die Kinderwoche durchführen. Wir hatten immer Kinder da, die da sein wollten und Eltern, die dankbar waren, dass ihre Kinder bei uns sein konnten.
Wir durften das Gebäude und Gelände der Öffentlichkeit vorstellen und hatten viele Gäste. Wir durften Gott offiziell dieses Gebäude übergeben und ihm die Ehre vor der Gemeinde und Welt geben.
Wir konnten mit den anderen Gruppen in Haltingen die ProChrist-Woche durchführen und so sicherlich den Menschen in Haltingen, die dies wollten, dienen.
Wir haben viel gearbeitet und wir haben, unabhängig davon, wie wir diese Arbeit an ihren Ergebnissen messen, das getan, was dran war, was Gott uns aufs Herz gelegt hatte und was Seinem Willen entsprach. Wir hatten für alles genügend Mitarbeiter, Kraft und auch die Mittel.
Und nun dürfen wir uns auch ausruhen. Wir dürfen genießen, was wir haben. Denn das gehört auch dazu.

Adventszeit - Zeit der Besinnung
Nun beginnt die Adventszeit und bei allem, was diese Zeit an schönem äußerlichem mit sich bringt, ist es doch die Zeit, in der wir an den ersten Advent, die erste Ankunft unseres Herrn denken. Als er Mensch wurde um unseretwillen.
Wir denken daran, dass er in eine ihm fremde Welt kam. Fremd in dem Sinne, dass er an seinem eigenen Leib diese Welt zum ersten Mal erlebte und auch erlitt. Eine gefallene Welt, die ihm, dem Herrn aller Herren, den Rücken gekehrt hatte.
Eine Welt, in die er, um sie wieder zurückzugewinnen, gekommen ist. Eine Welt, die in Finsternis versunken war und sich nach einem Licht, einer Orientierung, einem Ausweg aus ihrer Finsternis sehnte und immer noch sehnt.
Man könnte in unseren Tagen meinen, dass sein Kommen nichts geändert hat, denn es scheint, diese Welt ist so finster wie zuvor.
Aber das ist ja nicht so!
Jesus hat ja etwas zurückgelassen. Sein Licht, seine Gemeinde, seine Jünger, denen er sagte, dass sie das Licht der Welt sind und dieses Licht leuchten lassen sollen, ja dass sie darauf achten sollen, dass sie bereit sein sollen mit brennenden Lichtern bis zu seinem 2. Advent.
Die Lichter der Adventszeit sollen uns an diesen Auftrag erinnern. „Werde Licht, denn dein Licht kommt. Stell dein Licht auf den Leuchter und verstecke es nicht.“
Wir haben in diesem Jahr schon mehrfach dieses Licht in besonderem Masse leuchten lassen. Und egal, ob wir es so fühlen, wir waren Licht, da wo wir als Jesu Jünger gelebt haben, wo wir seinen Willen getan haben, wo wir seine Gnade empfangen und weiter gegeben haben.


Weihnachtszeit - Zeit der Ausrichtung
Und dann kommt die Weihnachtszeit. Die Zeit der Familie und der Geschenke. Und diese Zeit ist auch wichtig. Dass Weihnachten ein Familienfest geworden ist, darf uns Christen nicht ärgern. Denn dass Jesus Mensch wurde, zeigt, wie sehr sich Gott mit uns identifiziert und wie sehr er uns in seine Familie aufnehmen möchte. Eine Familie, die noch wichtiger ist als jede irdische Familie. Wenn wir also Weihnachten als Familie feiern, dann ist das auch eine Gelegenheit, sich dessen ganz neu bewusst zu werden.
Wir haben, gerade da, wo unsere leiblichen Eltern schon verstorben sind, einen himmlischen Vater, der immer an uns denkt und in seiner Fürsorge für uns alles tat, was zu unserem Heil, zu unserer Heilung, zu unserer Erlösung notwendig war.
Deshalb kann dieses Familienfest durchaus auch eine Gelegenheit sein, an der wir unsere Familie, wenn das möglich ist, für diejenigen öffnen, die keine Familie haben und alleine wenig Grund zu feiern hätten.
Wenn wir das tun, dann machen wir Weihnachten zu einer geweihten Nacht, Gott geweiht.
Die Weihnachtszeit kann eine Zeit sein, in der wir uns besonders darauf ausrichten, was Jesus auf sich genommen hat, um uns nahezukommen. Er hat alles verlassen, was er hatte.
Wir werden letztlich erst ermessen können, was das für ihn bedeutet hat, wenn wir mit ihm in seinem Reich sind und wir den Himmel mit eigenen Augen sehen. Aber so viel können wir sagen: Es muss ein unendlicher Unterschied gewesen sein. Vom allmächtigen Gott zum hilflosesten Geschöpf zu werden, alle Größe und Herrlichkeit abzulegen, um uns Menschen zu dienen.
Wie wäre es, wenn wir dieses Wunder, diese absolut unbegreifliche Liebestat, zum Gegenstand unserer Gespräche während der Feiertage machen? Wenn wir uns jetzt schon Gedanken machen, wie wir das Weihnachtsgeschehen zum Tischgespräch machen können, ohne dass es aufgesetzt oder erzwungen wirkt?
Wie wäre es, wenn wir uns jetzt schon überlegen, wie wir die Zeit mit der Familie so gestalten, dass es nicht zum typischen Feiertagskoller kommt, an dem man sich nur nervt?
Damit das gelingen kann, hilft es, sich bewusst auf diese Zeit auszurichten, auf Jesus auszurichten und den Heiligen Geist um gute Ideen zu bitten.
Und dann müssen wir Gott vertrauen, dass er aus unserem Weihnachten das macht, was für alle ein Weihnachten ist. Manchmal bedeutet es auch, liebgewordene Traditionen auf die Seite zu legen, damit er diese Zeit gebrauchen kann.
Denn Fakt ist, die Menschen sind an Weihnachten offener als an irgendeinem anderen Fest.
In diesem Sinne einen Dezember voller Dankbarkeit, voller Besinnung und Ausrichtung auf den, um den es wirklich geht.
        Euer Eugen, Jürgen, Roger

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