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17. Jan.
2016
Licht und Finsternis Blog-Post Bild

Licht und Finsternis

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Jes 60:2

Gerade schaue ich aus dem Fenster und es ist tatsächlich etwas finster. Aber das sind nur Regenwolken. Schaut man in die Welt hinaus (Nachrichten z.B.), dann fallen einem immer wieder die schwarzen Fahnen und schwarz Vermummten auf. Ist das die Finsternis, die das Erdreich bedeckt? Man könnte den Eindruck gewinnen. Aber das wäre zu einfach. Die Finsternis, von der hier in unserem Vers die Rede ist, ist die geistliche Finsternis. Es ist die Finsternis, die durch das Böse / die Sünde / den Satan in diese Welt hinein gekommen ist.

Christen glauben nicht an den Teufel. Denn glauben heißt vertrauen!

Aber wer glaubt schon an den Satan? Nur die  Satanisten. Aber die zeigen sich nicht offen! Aber die Christen glauben doch auch an den Satan? Nein, das tun sie nicht! Sie wissen, ja sie erleben, dass er real ist, aber sie glauben an Gott. Glauben heißt ja vertrauen, Zuversicht in etwas oder jemanden haben. Als Christ nehme ich die Existenz des Satans, des Bösen, sehr ernst. Aber ich glaube nicht daran. Ich glaube allein an Gott den Allmächtigen, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.

Christen glauben an den drei-einigen Gott, der den Teufel und die Sünde besiegt und entmachtet hat.

Ich vertraue auf Gott und glaube Seinem Wort, das sagt, dass der Satan, die Finsternismacht, die die Erde bedeckt, besiegt ist, weil Jesus ihm die Macht genommen hat. Sein Machtinstrument ist die Sünde, die Jesus am Kreuz besiegt hat. Und nun geht ein Licht auf in dieser Dunkelheit. Wir müssen der Sünde, dem Machtinstrument des Satans nicht mehr gehorchen und deshalb sind wir ihm auch nicht mehr schutzlos ausgeliefert. Wir sind rein gewaschen durch das Blut Jesu und sind bekleidet mit dem Helm des Heils, dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, dem Gurt der Wahrheit und können alle seine Angriffe durch den Schild des Glaubens abwehren. Die Herrlichkeit des Kreuzes und der Sieg der Auferstehung Jesu gehen als strahlendes Licht über unserem Leben auf und lassen uns erkennen: Wir sind der Finsternis nicht mehr ausgeliefert, aus welcher Ecke sie auch immer kriechen mag!           
Euer Eugen

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10. Jan.
2016
Gottes Kinder Blog-Post Bild

Gottes Kinder

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8,14

Unser obiger Vers ist vor allem anderen eine Feststellung einer Tatsache.

Der Geist Gottes ist ein Person und Teil der göttlichen Trinität!

Kinder Gottes sind daran erkennbar, dass sie vom Geist Gottes geleitet, geführt, angetrieben, bewegt werden. Der Geist Gottes als Teil der göttlichen Trinität kam auf diese Welt, weil Jesus, der Sohn Gottes Ihn sandte. An Pfingsten vor 2000 Jahren geschah das. Er kam, weil Jesus wusste, dass wir auf uns gestellt Mühe haben würden, unseren Glauben zu leben. Der Geist Gottes ist mehr als nur eine Kraft. Er ist eine Person, die denkt, fühlt, handelt, tröstet, lehrt, stärkt und die uns die Gewissheit gibt, nie alleine zu sein.

Dass der Geist Gottes uns leitet ist Auswirkung davon dass wir Kinder Gottes sind und nicht Voraussetzung

Jesus sagt seinen Jüngern: „Joh 14:16-17 Und Ich will den Vater bitten und Er wird euch einen andern Tröster geben, dass Er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht Ihn nicht und kennt Ihn nicht. Ihr kennt Ihn, denn Er bleibt bei euch und wird in euch sein.“
Oft wird dieser Vers entgegen seines Charakters als Aufforderung verstanden:
Die sich durch den Geist Gottes treiben lassen, die sind Gottes Kinder. So, als ob wir etwas dazu tun könnten.
Es ist durchaus etwas dran. Wir können dem Geist Gottes widerstreben, Ihm wehren und Ihn betrüben. Aber wenn wir Ihn das tun lassen, was Er tun möchte, dann tut Er all das, wozu Jesus Ihn gesandt hat. Er tut mehr als wir uns vorstellen können. Und statt Ihm zu widerstehen können wir Ihm bewusst zuhören, Ihn suchen und die Gaben, die Er uns gibt bzw. geben will, ausüben.
Insofern könnte man den obigen Vers als Aufforderung verstehen, wenn er nicht im Griechischen als Tatsachenbeschreibung dastünde.
Es gehört zum „Kind Gottes sein“ dazu, dass der Heilige Geist in unserem Leben ist und uns leitet.
Denn der Heilige Geist ist nicht nur selbst aktiv, sondern durch den Heiligen Geist ist auch Jesus in jedem Gläubigen gegenwärtig, und wenn uns der Heilige Geist anleitet und führt, so tut er dies, weil Jesus in uns das will.                        .                 Euer Eugen

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03. Jan.
2016
"Ich bin" Blog-Post Bild

"Ich bin"

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat. Psalm 95,6

Hier fordern die Gläubigen einander gegenseitig auf, Gott anzubeten. Es ist aber nicht irgendein Gott. Mose hatte diesen Gott gefragt: „Was soll ich meinem Volk sagen, wer Du bist. Was ist Dein Name?“

Unser Gott ist, unabhängig von unserer Akzeptanz!

Und Gott sagte Mose: „Ich bin der Ich bin.“ … „So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: «Ich bin» hat mich zu euch gesandt.“ (2.Mo 3:14)
Der Gott, der hier also angebetet werden soll, ist der „Ich bin“, auf Hebräisch JAHWEH. Unser Gott, den wir anbeten, ist einfach! Er hat keinen Anfang und kein Ende. Er ist unabhängig von uns, ob wir Ihn anbeten, ob wir uns um Ihn kümmern, ob wir Ihn ernst nehmen. „Er ist“ da und wird da sein, wenn all die, die sich über Ihn lustig gemacht haben, schon lange zu Staub geworden sind.

Jetzt ist die Zeit der Gnade, in der wir diese Gnade noch empfangen können

Und Er ist da, wenn diese Welt zu Ende geht und Er alle Menschen auferwecken wird, so dass sie vor Ihn treten können, um vor Ihm Rechenschaft abzulegen.
Er hat uns gemacht, sagt der Psalm. Viele Menschen leugnen das. Aber das ist so, als würden wir uns die Augen verbinden und sagen: „Was ich nicht sehen kann, gibt es nicht!“ Wir stecken den Kopf in den Sand und hoffen, dass das, was wir uns einreden, am Ende auch stimmt. Aber Gott wird da sein, wenn wir feststellen, dass mit dem Tod nicht alles aus ist.
Jetzt erleben wir die Zeit der Gnade, wo wir die Gnade Jesu Christi empfangen können.
Dann ist die Zeit der Gnade vorbei und es wartet nur noch das Gericht.
Lasst uns deshalb jetzt unser Knie vor Ihm beugen und Ihn anbeten als unseren Herrn und Schöpfer, als den, dem alle Ehre gehört. Den König der Könige, der über allem thront und herrscht. Er will, dass wir Ihm mit Freuden dienen, dass wir Ihm mit allem dienen, was wir haben. Er wünscht es sich um unseretwillen. Denn wir werden den Verlust haben, wenn wir es nicht tun. Wir werden uns darüber grämen, Ihn nicht mehr geliebt und mehr geehrt zu haben. Und das möchte Er uns ersparen. Deshalb ermutigt Er uns dazu in seinem Wort.                
Euer Eugen

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28. Dez.
2015
„Auf ein Neues...“ Blog-Post Bild

„Auf ein Neues...“

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Am Anfang eines neuen Jahres überlegt man sich: Was wird dieses Jahr bringen? Auf was müssen wir uns einstellen? Und dann liest man die Jahreslosung in der es heißt: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ (Jesaja 66,13)

Das sagt Gott zu seinem Volk. Das galt damals dem Volk Israel. Er sagt das allen, die an ihn glauben und deshalb zu seinem Volk gehören.
Wenn man eine solche Jahreslosung liest, dann stellt sich mancher die Frage: „Ist das ein vorbereitendes Reden Gottes ?
Kann es sein, dass Schweres auf uns zukommt?“
Ich weiß es nicht! Aber ich weiß, dass wir einen Gott haben, der tröstet und der will, dass wir trösten. In seinem Wort heißt es:
„Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes, der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.“ (2.Kor 1:3-4)
Es kann sein, dass wir Trost brauchen in diesem Jahr. Es kann aber auch sein, dass andere, vielleicht viele andere, unse-ren Trost brauchen.
Und dann ist es wichtig, dass wir dem Gott nachfolgen, der der Gott allen Tros-tes ist.
Welcher Gott sagt das schon von sich, dass er der Gott allen Trostes ist? Jesus wird als der Trost Israels bezeichnet und dieser Trost bzw. Tröster sagt, dass ein anderer Tröster kommen werde, der Hei-lige Geist.
Er kam vor 2000 Jahren und er blieb seit dem und ist jetzt immer noch da.
Gott der heilige Geist ist der Tröster, so wie Gott der Sohn der Tröster ist und Gott der Vater.
Es gibt nur beim dreieinigen Gott wirklich Trost, real erfahrbar. Deshalb sagt Gott in dem Text der Jahreslosung dass er tröstet wie einen eine Mutter tröstet.
Bedrängnis, Probleme sind real!
2.Kor. 1,3-4 redet davon, dass wir in Bedrängnisse kommen. Das scheint damals ganz normal zu sein. Christsein damals wie heute an vielen Orten, hatte seinen Preis. Den „american way of life“ des „Wohlfühl- und Wohlstandsevangeliums“ leben zu kön-nen haben eben auch heute nicht viele das Privileg.
Trost lernen im unfreiwilligen Selbstversuch
Da fragt man sich dann: „Warum lässt Gott zu, dass wir das erleben? Warum erleben wir Probleme? Warum lässt uns Gott nicht einfach die Dinge gelingen? Warum gibt es Durststrecken, finanzieller, gesundheitlicher, glaubensmässiger Natur?“
Er lässt es zu, weil wir nur so selbst erfahren, wie es ist, von ihm getröstet zu werden. Wenn wir keinen Trost brauchen, suchen wir auch keinen Trost. Aber wenn wir mal begriffen haben, wie Gott uns tröstet, dann sind wir für ihn Multiplikatoren, die dann wiederum den Trost weitergeben und auf die Quelle des Trostes hinweisen können.
Also, wenn du im Moment viel Trost brauchst, dann kannst du wissen, dass Gott tröstet und dass er will, dass du diesen Trost von ihm weiter gibst.
Wie können wir diejenigen trösten, die Trost brauchen?
- Indem wir ihnen die Wahrheit bringen. Die Wahrheit macht frei. Die Wahrheit des Evangeliums, tröstete die Gemeinden der Heiden nach dem Apostelkonzil in Jerusalem, als die Apostel unter der Leitung des Heiligen Geistes den Gemeinden sagten, dass sie das mosaische Gesetz nicht zu halten haben. (Apostelgeschichte. 15,31)
- Den Menschen das Evangelium zu erzählen, kann ein Trost in diesem Mo-ment sein, weil Ängste und Sorgen eine Antwort bekommen.
- Indem wir Liebe geben. Philipper 2,1 spricht vom Trost der Liebe. Gottes Liebe kann ein Trost sein für Menschen, die sich ungeliebt fühlen.
Mancher von uns hat gelernt sein Liebesdefizit bei Gott zu stillen. Wir wissen wer uns liebt und wer unser Defizit auf-füllen kann. Und wir können anfangen die Liebe, mit der wir geliebt worden sind, weiter zu geben. Zeit zu haben, Geduld zu lernen, Freundlichkeit zu zeigen.
Eine Mutter tröstet nicht aus der Distanz. Eine Mutter drückt uns an sich. Gott drückt uns an sich. Und manchmal sind wir die sichtbaren Hände Gottes, mit denen er andere an sich drückt und seine Liebe und seinen Trost zu diesen Men-schen fließen lässt.
Paulus spricht immer wieder davon, wie er und andere durch andere Christen und Gemeinden getröstet wurden. Das Wissen, dass andere für ihn beteten, dass andere auch im Glauben nicht nachgaben und mit ihm litten, tröstete ihn. Es ließ ihn die Bedrängnis, in der er sich befand leichter ertragen.
Trost löst nicht immer die Probleme. Aber Trost hilft die Probleme besser tragen und ertragen zu können.
Es werden auch im vor uns liegenden Jahr Herausforderungen auf jeden von uns zukommen die alles von uns abverlangen. Aber Gott sieht es. Wie eine Mutter ihr Kind immer im Auge hat und sieht wie es sich mit Neuem abmüht und sie ihm nicht sogleich zu Hilfe eilt, so sieht auch Gott uns und lässt uns manchen Wachstumsschritt scheinbar alleine tun.
Aber er wird uns in all dem nicht hängen lassen, sondern zur rechten Zeit uns trösten.
In diesem Sinne „Auf ein Neues...“

Euer Eugen

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28. Dez.
2015
Mach's konkret! Blog-Post Bild

Mach's konkret!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit. Johannes 1,1

 

„Jetzt bring mal Fleisch an den Knochen“ ist eine Redewendung, die meint: Machs konkret. Gib mehr Infos. Gott hat nicht nur angekündigt und angekündigt und nix passierte. Nein, er hat schlussendlich nicht nur Fleisch an den Knochen getan, sondern wurde selbst Fleisch. Wurde gegenständlich, wurde sichtbar, betastbar und nahbar.

 

Gott tat nicht ein bisschen Fleisch an den Knochen, er wurde Fleisch!

 

Das Wort, der LOGOS, durch den alles Geschaffene wurde, inkarnierte selbst im Sichtbaren. Einerseits war diese Inkarnation, diese Fleischwerdung (Und mit Verlaub gesagt: Das war die einzige wahre Inkarnation in einen menschlichen Körper, die es gab und geben wird.) für die, die es erlebten, nix Spektakuläres.

 

Andererseits aber als die Inkarnation dann auftrat, wurde es spektakulär. Und Johannes spricht nicht zu Unrecht von der Herrlichkeit, die zu sehen war. Es war „die Herrlichkeit eines dienenden Gottes“. Das, was kein Gott tun würde, kein gottgleiches Wesen oder Möchtegern-Gottwesen tun würde, das tat der einzig wirkliche Gott. Er kam um zu dienen. Wenn das nicht Herrlichkeit ist?

 

Wenn das Schule machen würde?

 

Wie könnte sich die Welt verändern? Wenn keiner mehr an sich selbst denken würde, sondern nur daran dem anderen zu dienen!

 

Aber halt! Das geht ja nicht, weil wir in Egomanie, und in Narzissmus gefangen sind. Wir können nur uns selbst dienen, denn wir wollten ja „in Adam“ so sein wie Gott. Nur bei uns kam das nicht so gut. Wir sind nicht Gott. Gott - ja er hat das Recht alles zu seiner Verherrlichung zu tun, weil er Gott ist.

 

 

 

 

Jesus demonstrierte die einzig-artige Herrlichkeit eines dienenden Gottes.

 

 

Wir sind seine Geschöpfe die In Rebellion gefallen und gefangen sind und nur dann frei sind zu dienen, wenn Jesus uns durch sein Blut frei kauft und wir mit ihm zusammen einander dienen können.

 

An Weihnachten hat der 30-jährige Dienst Jesu begonnen und er hat ihn zu Ende gebracht als er sagte: „Es ist vollbracht.“ Jetzt sind wir dran zu dienen, ihm und einander!

 

                                    Euer Eugen

 

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