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08. Nov.
2015
Gottes Zeit für Dich! Blog-Post Bild

Gottes Zeit für Dich!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

"Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils".( 2.Korinther 6,2)

Dieser Vers wurde vor ca. 1950 Jahren geschrieben. 

Ist dieses „jetzt“ dann überhaupt noch relevant? 

Paulus sagt dies im Auftrag Gottes den Korinthern und erinnert sie an eine Aussage aus Jesaja 49,8: «Zur angenehmen Zeit habe ich dich erhört, und am Tage des Heils habe ich dir geholfen.»

Diese angenehme Zeit ist zur Zeit der Korinther und sie ist auch jetzt. 

Der Tag des Heils, vor 2000 Jahren geschehen, ist heute noch gültig!

Auch jetzt ist eine angenehme, eine Zeit der Gnade. Der Tag des Heils war an dem Tag, an dem Jesus als unser Versöhnungs- und Sündopfer am Kreuz von Golgatha starb. Dieser Tag des Heils steht wie eine unendlich hohe Säule in der Geschichte und sie wirft ihren Schatten in unsere Zeit. Das, was da geschah, hat für alle Zeit Gültigkeit, sodass seit dem immer der Tag des Heils gilt. Dieser Tag kann durch nichts ungeschehen gemacht werden. Auch nicht durch unsere Sünde, wenn sie uns ereilt. 

An diesem Tag hat uns Gott durch seinen Sohn geholfen und seine Hilfe ist final. Deshalb sagt Johannes in seinem 1. Brief: „Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. Und er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.“ (1.Joh 2:1-2) 

Jeder sollte von dem Tag des Heils wissen, weil das sein Leben verändert.

Was wäre, wenn all die religiösen Eiferer diesen Fürsprecher kennen würden? Wenn sie wüssten, dass ihre Sünde ein für alle mal weg getan ist? Sie müssten keinen Gott mehr zufrieden stellen, durch welche Leistungen auch immer. Sie müssten sich nicht mehr in die Luft sprengen, um sicher zu sein, dass sie von ihrem Gott in Gnade und Wohlgefallen angenommen werden. Sie könnten in diesem Leben mit Gnade und Barmherzigkeit für Jesus leben und seine Güte und Gnade weiterreichen. 

Wie könnte sich die Welt verändern, wenn sie nur erkennen würden, dass der Tag des Heils schon da ist und niemand mehr von Gott, dem Vater, getrennt sein muss, dass dieser Vater alles getan hat, um den Menschen die Gotteskindschaft zu schenken. Lasst diese Wahrheit von euch ausgehen! 

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01. Nov.
2015
Träger seiner Würde Blog-Post Bild

Träger seiner Würde

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte. Psalm 130,4

Wenn wir das so lesen, dann könnten wir auf den Gedanken kommen, dass da irgend was nicht stimmt. Wir sollen uns doch nicht mehr vor Gott fürchten müssen! Insbesondere, da er uns ja unsere Sünden vergeben hat. Es scheint ein Widerspruch zu sein, wenn man „sich fürchten“ mit „jemanden fürchten“ verwechselt.

Wir begegegnen Gott mit der Scheu und Ehrerbietung, die ihm angemessen ist
Ja, wir müssen uns nicht mehr vor Gott fürchten. Jesus hat für uns den Zorn Gottes getragen, der uns getroffen hätte. Und das lässt uns mit Zuversicht, mit einer neuen Freiheit vor Gott treten.
Aber Gott ist immer noch Gott, der heilige, allmächtige Gott, dem wir umso mehr mit Ehrfurcht begegnen sollen.
Gerade, indem er das allergrößte Opfer für uns gebracht hat, macht er deutlich, wie heilig er ist. Und einem heiligen Gott begegnen wir zwar einerseits als mit ihm versöhnte, aber dennoch als umso mehr auf seine Gnade angewiesene Kinder.
Was er für uns getan hat, macht ihn nicht geringer, sondern noch größer, noch gewaltiger, noch erhabener.


Jeder normale Mensch begegnet öffentlichen Würdenträgern mit einer gesundenScheu

Und auch die Würdenträger selbst begegnen dem weit höher gestellten mit entsprechender Scheu und mit angemessenem Respekt.
Wir sind Träger einer Würde, der uns zugesprochenen Würde der Kinder Gottes, wenn Jesus unser Erlöser ist. Dennoch ist Gottes Würde so unendlich größer als unsere eigene. Wenn wir Gottes Vergebung empfangen haben, dann ehren wir ihn umso mehr und nicht weniger, als unseren Gott. Wir wollen umso mehr ihm zum Gefallen leben und nicht weniger.


Das bedeutet, es ihn zu fürchten. Weil wir Vergebung empfangen haben, durch Jesu Blut rein gewaschen sind, werden wir nicht mehr das uns geschenkte Kleid der Gerechtigkeit mit Sünde beschmutzen wollen. Und wenn es dennoch passiert, dann kommen wir so schnell wie möglich zu Jesus und nehmen die reinigende Kraft seiner Gnade wieder in Anspruch.


Euer Eugen

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01. Nov.
2015
"Und dann..." Blog-Post Bild

"Und dann..."

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Wir haben eines der großen Ziele erreicht. Wir haben unser Gelände und Gebäude eingeweiht. Ein Meilenstein wurde erreicht und es ist gut so.

Aber was kommt nun?

Für das Volk Israel war es 40 Jahre lang der Traum, sein verheißenes Land einzunehmen. Und dann hatten sie es eingenommen. Sie hatten sich im Land nieder gelassen. Die darauf folgende Zeit ist eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte dieses Volkes. Es kann überschrieben werden mit den Worten: „Ein jeder tat, was ihn gut dünkte!“
Was dabei raus kam, war aber selten etwas Gutes. Sie verließen ihren Gott, sie verließen die Gemeinschaft des Volkes, in dem jeder Stamm, jede Familie sich um sich selbst kümmerte und zunehmend Misstrauen wuchs. Sie wurden so zum Spielball ihrer Nachbarn. Sie schwächten sich selbst völlig unnötig.
Was werden wir in den kommenden Monaten tun?
Endlich uns um uns selbst kümmern? Endlich mehr Zeit für uns selbst haben?
Wird uns das gut tun?
Sicherlich ist vieles liegen geblieben in der Zeit des Bauens. Man war absorbiert damit und konzentriert auf das Ziel.
Aber wenn wir aufhören, dieselbe geistliche Gesinnung an den Tag zu legen, die wir hatten während der Bauzeit, verlieren wir unsere Kraft und unseren Schutz.
Der Bau der Gemeinde geht ja weiter. Nun bauen wir wieder mehr an der geistlichen Gemeinde.


Ein gefährliches Projekt
Das ist für den Feind noch viel gefährlicher als der Bau des Gebäudes und deshalb wird er alles daran setzen, uns davon abzuhalten.
Und ein bewährtes Mittel ist, dass er uns dazu verführt, uns mit uns selbst zu beschäftigen. Dass jeder nun seinen eigenen Weg geht, tut, was ihn gut dünkt.
Nicht umsonst ermahnt uns die Bibel:
„Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Dem widersteht standhaft durch den Glauben...!“  (1.Pet 5:8-9)
Wir kommen vielleicht zur Ruhe und beginnen, über die vergangene Zeit nachzudenken und da kommen uns Dinge in den Sinn, die uns genervt haben. Werden wir verzeihen können?
Das eine oder andere muss tatsächlich an- und ausgesprochen werden! Werden wir es in Gnade und mit einem versöhnlichen Herzen tun können?
Paulus ermutigt uns dazu „... damit wir nicht übervorteilt werden vom Satan; denn uns ist wohl bewusst, was er im Sinn hat.“ 2.Kor 2:11


„Gefahr erkannt ...“
Die Taktiken des Feindes zu kennen hilft uns, uns gegen seine Anschläge zu schützen. Seien wir nicht so naiv zu glauben, dass er uns in Ruhe lässt. Er geht umher und sucht unsere Schwachstellen und dann bricht er ein.
Wenn wir ihm keine Schwachstellen bieten, dann sind wir geschützt. Die Schwachstellen nennt die Schrift schonungslos offen.
Sie sagt: „Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinigkeit, Ausschweifung; Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Ehrgeiz, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Mord;Trunkenheit, Gelage und dergleichen." Gal 5:19-21
Wann immer wir auch nur im Ansatz zu einem dieser Dinge neigen, müssen wir wissen, dass das keine geistliche, sondern eine fleischliche Regung in uns ist und wir sind herausgefordert, dagegen anzugehen. Denn das sind die Türen, durch die wir dem Feind unser Leben öffnen.


Im gemeinsamen Kampf
Deshalb ist es wichtig, dass wir uns gegenseitig ermutigen, uns helfen, wenn wir in einer dieser Gefahren stehen.
Deshalb ist die Gemeinschaft der Gemeinde so wichtig, ist es wichtig, das wir in unseren Hauskreisen verbindlich dabei sind, dass wir keinen „Schlendrian“ einreißen lassen.
Wenn wir krank sind, dann gehen wir in den Hauskreis, um für uns beten zu lassen.
Wenn wir müde sind, überwinden wir die Müdigkeit, weil wir wissen, dass Gott neue Kraft und Frische verheißen hat, wenn wir auf ihn schauen.
Wenn Missverständnisse sich einschleichen, dann gehen wir sie so schnell wie möglich an. Wir gehen davon aus, dass der andere nur Gutes wollte. Und wir gehen davon aus, dass der „Durcheinanderbringer“ hier am Werk ist.
Wenn sich Bitterkeit in unserem Denken und Reden zeigt, suchen wir die Ursache dafür und vergeben, wenn es etwas zu vergeben gibt.
Lassen wir es nicht zu, dass die Früchte unserer jahrelangen Mühe durch fleischliches Handeln zunichte gemacht werden.


Wir haben die Verheißung:
​“Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.“ Mt 16:18
Mit dem Petrus ist der Fels gemeint, der da ist, wo das Bekenntnis des Petrus ist. Petrus bekannte: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!
Wenn wir auf diesem Felsen stehen, dass Jesus der Sohn Gottes ist und als solcher alles in seiner Hand hat, werden die Pforten der Hölle uns nicht überwinden, wird die Gemeinde, die aus uns besteht, nicht überwunden werden können.
In diesem Glauben können wir alles überwinden, auch die Anschläge des Bösen: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“ Römer 12,21


Lasst uns in dieser wachsamen Haltung auch in die kommende Zeit und die vor uns liegenden Herausforderungen gehen.

Euer  Eugen, Jürgen, Roger

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26. Okt.
2015
Das Böse mit Gutem überwinden Blog-Post Bild

Das Böse mit Gutem überwinden

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. Römer 12,21

In den vergangenen Wochen gibt es kein Thema, das uns so sehr beschäftigt wie das Thema Flüchtlinge.

Die Demos für und wider sind ein Ausdruck dessen, dass dieses Thema die Gesellschaft spaltet, wie lange kein Thema.

Und es fallen Äußerungen und werden Plakate in der Öffentlichkeit gezeigt, die uns alle sehr zum Nachdenken anregen.

Hass hat noch nie etwas Gutes hervorgebracht
Natürlich kann man über die Politik geteilter Meinung sein. Aber was sich da teilweise manifestiert, ist durch nichts zu rechtfertigen, auch nicht durch die Angst vor Identitätsverlust dieses Landes. Wir Christen tun gut daran, hier sehr genau hinzuschauen. Hass, gleich aus welcher Ecke, hat noch nie etwas Gutes hervorgebracht.

Wir sind als Christen aufgefordert, das Böse zu erkennen und uns davor zu hüten. Wir sollen uns nicht vom Bösen überwinden lassen, auch wenn es scheinbar die extreme Ausformung unserer Befürchtungen artikuliert. Fremdenhass ist unbiblisch, wie jede Form von Hass.

Wir sollen das Böse mit Gutem überwinden.

Gut ist all das, was die Bibel gut nennt!
Gut ist nicht alles, was der Mainstream gut nennt. Gut ist das, was die Bibel gut nennt. Gut ist es den Fremdling in unserer Mitte nicht zu bedrücken. Gut ist, ihm, wenn er Schutz braucht, auch Schutz zu gewähren. Die, die sich gegen die Fremden wenden, können sich auch schnell gegen uns Christen wenden.
Gut ist, den Menschen, die hier her kommen, zu zeigen, was christliche Nächstenliebe ist und was auch dazu gehört:. Den Menschen von der erlösenden Kraft des Evangeliums zu erzählen.

Sicherlich kommen auch Menschen zu uns, deren Leben nicht unmittelbar bedroht ist. Aber wie viele Menschen sind im 18. und 19. Jahrhundert aus Europa nach Amerika ausgewandert, als hier Kriege und Hungersnöte wüteten. Wenn die Menschen zu uns kommen, sollten sie das Evangelium gehört haben, bevor sie wieder in ihre Ursprungsländer abgeschoben werden. Daran lasst uns denken, einander in unseren Gesprächen erinnern und dafür arbeiten.                         

Euer Eugen                          

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06. Sept.
2015
Kennst du deine Seele? Blog-Post Bild

Kennst du deine Seele?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Ps. 103,2

Unsere Seele ist ein eigenartiges Ding. Wir sind eine Seele und doch sind wir mehr. Wir sind Geist, wir sind durch die Wiedergeburt ein Geistwesen mit einem Körper. Und manchmal ist unsere Seele woanders als unser Geist. Unsere Seele ist betrübt, niedergeschlagen und deprimiert. Sie ist undankbar und gereizt. Und all das obwohl es keinen objektiven Grund dazu gibt.

Unsere Seele vergisst leichter das Gute als das Schlechte!

Deshalb finden wir in der Bibel oft die Aufforderung an die Seele etwas zu tun. Hier ist es die Aufforderung, Gott, den HERRN, zu loben. Unsere Seele tut das nicht automatisch, sie braucht immer wieder diese Aufforderung. Warum? Weil sie vergesslich ist. Deshalb sagt der Psalmist zu seiner Seele: Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.

Es ist eine gute und eine schlechte Fähigkeit, die Fähigkeit zu vergessen. Was wäre das Leben, wenn wir uns an all das erinnern, was wir gesehen und erlebt haben? Nicht auszudenken ist die Last, die wir mit uns herumschleppen müssten. Aber leider vergisst unsere Seele das Gute schneller als das Schlechte. Unsere Seele besitzt deshalb eine besonders schlechte Angewohnheit. Sie ist nachtragend. Und sie kann nicht loslassen. Deshalb spricht der Psalm davon, dass wir auf das schauen sollen, was der Herr Gutes getan hat. Was wir Gutes erlebt, gesehen, gehört und genossen haben.

Wenn unsere Seele sich des Guten erinnert hat sie auch Grund zu loben!

Wenn wir uns das merken, um uns immer wieder daran zu erinnern, dann kann unsere Seele tatsächlich auch in einer Zeit, wo es objektiv nichts zu loben und zu danken gibt, aus den Erinnerungen heraus handeln. Und sie wird auch in der Gegenwart dann Grund haben, Gott zu loben für all das, was er tut bzw. noch tun wird, dass er es gut mit uns meint und uns Gutes zugedacht hat.

Dies mag anstrengender sein als dem Negativen nachzuhängen. Aber es lohnt sich. Unser Leben wird vom Licht der Gegenwart Gottes erfüllt und wir entdecken immer wieder, dass es immer noch lebenswert ist.

Euer Eugen

 

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