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01. Dez.
2018
Siehe dein König kommt.. Blog-Post Bild

Siehe dein König kommt..

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Sacharja 9,9

Obiger Vers scheint für die Weihnachtszeit, den ersten Advent, zu passen. Tatsächlich aber ist er aus einem Text, der sich geschichtlich nicht allzu viel vor der Passion ereignet hat. Denn es wird der Einzug in Jerusalem, der im Kirchenkalender am Palmsonntag gefeiert wird, prophetisch beschrieben.

Jesus kam an Weihnachten, Er kam als König, als verborgener, verkannter, verleugneter und letztlich dann als verurteilter König. Er war gerecht. Er war sogar der einzig lebende Mensch, der gerecht war und ist. Und ja Er kam als ein Helfer.

 

 

Der Herr verzögert nicht die Verheißung,
..sondern er ist langmütig euch gegenüber…
(2.Petr 3:9 )

 

Viele Könige kommen nicht als Helfer, sondern als Herrscher, manchmal sogar als Eroberer, die Helfer haben. Selbst die, die sich als die ersten Diener des Staates sahen, waren nicht von der Statur Jesu.

Das verwirrende ist, dass der Messias wie ein Mensch mit zwei Persönlichkeiten prophetisch angekündigt wird. Er ist Knecht, Helfer, zerschlagen, gerichtet und andererseits der König, dessen Herrschaft nie vergeht, dessen Reich ewig existiert, der die Feinde besiegt, der triumphiert.

Deshalb war die Frage von Johannes dem Täufer berechtigt. Bist du der Verheißene oder müssen wir auf einen anderen warte? Johannes sah, dass Jesus Dinge tat, die zum Messias passten. Aber er vermisste auch so vieles. Letztlich auch, dass dieser der ungerechten Herrschaft des herodianischen Hauses ein Ende machte samt der Fremdbestimmung durch die Römer. Aber Jesus tat nichts davon und sah letztlich zu, wie Johannes der Täufer geköpft wurde.

Er sah in der Zwischenzeit sehr oft zu, wie Seine Diener, Seine Jünger dahingeschlachtet wurden. Er sah zu, wie die Kinder in Bethlehem abgeschlachtet wurden und Er sieht zu, wie die Kinder im Mutterleib zerstückelt werden.

Das Reich Gottes, in welchem es eben all das nicht mehr gibt, in dem Gerechtigkeit wohnt und regiert, kommt eben erst noch.

 

... verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut und weißt nicht, daß die Güte Gottes dich zur Buße leitet? (Rom 2:4)

Seien wir froh, dass Er noch nicht kommt als der gerechte König aller Könige, um Sein Recht aufzurichten und Gericht zu halten! Seien wir froh, dass Er noch wartet, noch Zeit gibt, dass die Mörder Busse tun können, dass die hoffnungslosen Fälle vom Heiligen Geist noch von ihrem Tun überführt werden. Denn wenn Jesus tatsächlich zum zweiten Mal kommt, wird es keinen Raum mehr für Buße geben.

Lasst uns, als Seine Zeugen, daher die Zeit nutzen, um auf Sein Kommen hinzuweisen und die Menschen zu warnen, damit sie umkehren können.

Euer Eugen

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25. Nov.
2018
Gerüstet und bereit sein Blog-Post Bild

Gerüstet und bereit sein

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. Lukas 12,35

Das Bild, das Jesus hier gebraucht, ist den Menschen damals bekannt. Es ist das Bild der Bereitschaft.

Heute würde man vielleicht sagten: „Seid abmarschbereit, reisefertig“.

Aber wofür sollen die Zuhörer bereit sein?

 

So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit (Eph 6:14 )

Für die Ankunft Jesu, seine zweite Ankunft. Wir gehen mit Riesenschritten auf Weihnachten zu, wo wir der ersten Ankunft gedenken und uns bewusst machen, dass eine zweite Ankunft noch aussteht. Jesus sagte Seinen Jüngern: „I‘ll be back!“ Wann, würde niemand wissen als nur der Vater im Himmel.

Deshalb warten die Christen seit 2000 Jahren darauf, dass Jesus zurückkommt. Jesu erstes Kommen zu feiern, ohne seinen Blick auf das zweite zu richten, ergibt keinen Sinn. Wenn Jesus nicht wieder kommt, dann ist Sein erstes Kommen bedeutungslos, dann holt Er uns nicht zu sich, dann gibt es keine Auferstehung der Toten und keine Neuschaffung aller Dinge.

Verzögert sich Sein Kommen? Aus menschlicher Perspektive sieht es so aus. Aber aus der göttlichen Sicht und nach Seinem Plan tut es das nicht. Denn Gott tut das, was Er will und lässt sich durch nichts davon abhalten. Wenn die Zeit erfüllt sein wird, wenn die Zahl der Menschen, die Er retten will, erfüllt sein wird, dann wird Er wieder kommen und nichts kann Sein Kommen verhindern.

 

Deshalb umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und hofft völlig auf die Gnade, die euch gebracht wird in der Offenbarung Jesu Christi! (1Pe 1:13)

 

Bis dahin gilt es bereit zu sein und mitzuarbeiten, da wir weder die Zahl der Menschen noch den Zeitpunkt, wann diese Zahl erreicht sein wird, kennen.

Das Bild von den gegürteten Lenden findet sich noch zweimal im NT: Wir sollen mit der Wahrheit umgürtet sein. Gemeint ist die Wahrheit des Wortes Gottes. Das hilft uns auf alle Fälle, bereit aufmerksam zu sein. Und wir sollen unser Gemüt, unser Denken, unseren Verstand, unser Verständnis mit der Wahrheit des Wortes Gottes umgürtet haben.

Der Gürtel damals war vielleicht so was wie eine kleine Bauchtasche, die sowohl die Kleider hielt als auch die Habseligkeiten (wie Geld), die man unterwegs brauchte, beinhaltete. Wenn wir unser Gemüt, unseren Sinn und Verstand mit der Wahrheit umgürten, bedeutet das, dass wir einen Vorrat an Wahrheit Gottes mitführen sollen. Wir sollen genügend Wort Gottes kennen, das uns sowohl unterstützen wie auch schützen kann. Dementsprechend müssen wir uns damit befassen, vielleicht auch über unsere Aufmerksamkeitsspanne hinaus.

Euer Eugen

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18. Nov.
2018
Der gerechte Richter Blog-Post Bild

Der gerechte Richter

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. 2.Korinther 5,10

Selten war die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit so deutlich sichtbar wie in unserer heutigen Gesellschaft. Einerseits besteht der Anspruch, gleiches Recht für alle verwirklichen zu wollen und andererseits wird das Recht nicht auf alle gleich angewandt.

Gott ist ein gerechter Richter und ein strafender Gott an jedem Tag.
(Ps. 7:11)

Die Welt ist ungerecht und ich bin es auch“ war ein Satz, den unsere Kinder immer wieder hören mussten. Warum? Weil es in einer gefallenen Welt weder gerecht zugeht, noch wir immer gerecht handeln können, selbst wenn wir das wollten.

Aber es kommt der Zeitpunkt, wo wir vor Gott, dem einzig gerechten Richter stehen werden; jeder Mensch, auch der, der einem gerechten Urteil hier auf dieser Welt entgehen mag.

Das ist für die tröstlich, die nach gerechtem Gericht rufen. Das ist für die schrecklich, die Gott, Seine Existenz und Sein finales Gericht ignorieren.

Und wie ist es für diejenigen, die ihr Vertrauen und ihre Zuversicht auf Gott setzen?

Wenn doch alle vor Seinem Richterstuhl erscheinen müssen, dann werden wir doch auch gerichtet.

Wer seinen Gott kennt und Sein Wort, der liest darin, „Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der rechtfertigt. Wer ist, der verdamme? Christus Jesus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.“ (Rom 8:33-34)

Ja, es gibt ein Urteil. Gott spricht ein gerechtes über jeden Zweifel erhabenes Urteil. Und das heißt: „schuldig im Sinne der Anklage“. Und dieses Urteil lautet immer gleich, weil kein Mensch vor Gott ohne Schuld ist. Gott würde rechtfertigen, wenn es etwas zu rechtfertigen gäbe.

Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. (Rom 8:1 ELB)

Und dennoch: für einen Nachfolger Jesu gibt es keinen Grund mehr, sich vor dem himmlischen Richter zu fürchten. Jesus verwendet sich für uns, weil Er die Strafe, die wir bekommen müssten, selbst getragen hat. Das ist das Einzige, was uns den Hals rettet.

Wohl dem, der Jesus Christus zum Fürsprecher hat! Wohl dem, den Er beim Namen kennt!

Wohl dem, der durch uns von Jesus als seinem Retter, Erlöser und Fürsprecher hört! Wohl dem, der von uns genug geliebt wird, dass wir es wagen, ihm vom für alle kommenden Gericht zu erzählen, sodass er Jesus zu seinem Fürsprecher machen kann! Wohl der Regiogemeinde, wenn sie ihren Auftrag nicht vergisst, zu warnen und einzuladen!

Euer Eugen

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05. Nov.
2018
Herausgeführt Blog-Post Bild

Herausgeführt

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. 2.Mose 20,2

Das ist die Einleitung zum ersten Gebot. Ich bin JAHWEH, dein Gott. Ich bin der, der dich aus Ägypten, aus deinem Elend, aus deiner Knechtschaft, aus der Unterdrückung herausgeführt hat.

Wer ist dieser „dich“?

Ist es ein Einzelner? Spricht Gott den Einzelnen an? Möglich!

Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich.
(Joh 8:58)

Aber ebenso ist es möglich, dass Gott das Volk als Ganzes meint. Denn es ist die Geschichte Gottes mit einem Volk, die uns im Alten Testament so in Atem hält. Dem Er Führer gibt, die sich mal gut und mal schlecht um Sein Volk kümmern. Unter deren Leitung das Volk mal gut und mal weniger gut die Gebote Gottes befolgt.

Und schlussendlich ist es dieses Volk, das wegen seiner Gottlosigkeit, seiner Rebellion, die es über fast 900 Jahre hinweg gezeigt hat, in die Gefangenschaft nach Babylon geführt wird.

Es sage keiner, Gott wäre nicht geduldig. Dieses Volk ist für Ihn wie ein Sohn, so nennt Er es auch gelegentlich, manchmal auch wie ein ehebrecherisches Weib.

Gott hat immer ein Volk im Blick, heute das Volk des neuen Testamentes, Seine Braut.

Und wir Regio Gemeinde sind ein sichtbarer Teil dieser Braut. Wir sind hier in Weil am Rhein berufen, Sein Volk sichtbar darzustellen, das Volk, das Er aus der Knechtschaft befreit hat.

Ägypten kennen wir nicht. Äußere Knechtschaft ist für uns ein Fremdwort. Aber die Knechtschaft der Sünde kennen wir schon. Wir wissen, wie es ist, nicht tun zu können, was man möchte. Wir wissen, wie es ist, seine eigene Lust nicht bezwingen zu können, in Süchten gebunden zu sein, zu lügen, obwohl man es nicht will.

Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.

(Hebr. 13:8 )

Aus diesem Sklavenhaus der Sünde hat uns Jesus herausgeführt, hat uns losgekauft. Wozu?

Damit wir für uns selbst leben? Nein! Er tat dies, um uns zu befähigen, uns in sein Volk eingliedern zu lassen. Er tat dies, damit wir gemeinsam Seinen Willen tun, Seine Gebote halten, damit wir gemeinsam einander ermutigend vorwärtsgehen, wenn wir gefallen sind, wieder aufstehen und den Lauf gemeinsam vollenden. Er tat es für eine Braut, die Er sich zubereitet, bestehend aus jedem einzelnen Gläubigen. Eine Braut, die nicht mehr treulos ist, die sich auf ihren kommenden Ehemann, auf Jesus freuend, vorbereitet und Seinen Willen, Seine Gebote gerne tut. Als Regio Gemeinde wollen wir das neu für uns zum Ziel machen: Miteinander Jesus erleben, im Gehorsam ihm entgegengehend.

Euer Eugen

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04. Nov.
2018
Gott, der sich offenbart Blog-Post Bild

Gott, der sich offenbart

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. 5.Mose 6,5

Die meisten von uns kennen diesen Vers aus dem Neuen Testament, aus dem Mund Jesu.

Wir sind es gewöhnt, dass Jesus von Liebe redet. Wir sind es gewöhnt, weil wir schon ein Bild von Jesus vor Augen haben, das Seine Sanftmut, Seine Geduld und Seine Leidensfähigkeit und Leidensbereitschaft beinhaltet.

Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich.
(Joh 8:58)

Nun lesen wir diesen Vers im Alten Testament, im 5. Buch Mose, im Mosaischen Gesetz. Und wir denken das kann doch fast nicht sein. Sollte der Gott des Alten Testaments auch von Liebe sprechen?

Irgendwie bekommen wir es nicht so richtig zusammen, weil wir da schon so sehr geprägt sind von dem Bild, das vielleicht auch durch unsere Gesellschaft von dem Gott des Alten Testaments so wahrgenommen wird, so als spräche man von zwei unterschiedlichen Göttern.

Aber der Gott des Alten Testamentes und der des Neuen Testamentes ist derselbe. Ist derselbe dreieinige Gott. Als solcher ist Er, obwohl gelegentlich angedeutet, im Alten Testament noch nicht offenbart, weil der Sohn und der Heilige Geist noch nicht mit ihrem jeweiligen spezifischen Auftrag gekommen waren.

Aber das Kennzeichen dieses Gottes ist, dass Er eine Liebesbeziehung mit den Menschen haben möchte. Denn der Gott und Schöpfer des Universums ist ja, wenn Er sich uns offenbart, absolut furchtgebietend. Der Prophet Jesaja bekam davon etwas zu spüren.

Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.

(Hebr. 13:8 )

Wem sich Gott offenbart, der hat keine Mühe, Ihn zu fürchten, eher schon zu lieben, weil man sich gar nicht getraut, diesem furchtgebietenden Wesen mit Liebe gegenüber zu treten. Und dennoch lädt uns Gott schon im alten Testament genau dazu ein. Er lädt diese Gemeinde, jeden Einzelnen in dieser Gemeinde ein, Ihn mit allem, was wir haben, zu lieben. Denn wenn wir Ihn lieben, dann werden wir lieben, was Er liebt, wir werden tun wollen, was Er gerne getan haben möchte, wir werden das zum Wichtigsten machen, was Ihm am wichtigsten ist.

Und da wird es für uns alle interessant: Gott will, dass Menschen gerettet werden, dass sie zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Und Er will uns dazu gebrauchen, dass das passiert. Er hat uns, die Regiogemeinde, zusammen gestellt, dass wir Ihm dabei helfen, jeder mit seiner Gabe und Berufung. Wenn wir in aller Schwachheit uns gegenseitig dabei unterstützen, wird Er Seinen Segen dazu geben, weil Er unsere Liebesbemühungen sieht.

Euer Eugen

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