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01. Sept.
2020
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Wozu Jesus?

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

„Wozu musste Jesus Mensch werden?“ War eine der vielen großartigen Fragen, die die Kinder in der vergangenen KiwoH 2020 stellten. Ja wozu eigentlich, fragt man sich, wenn man so manchen vom „Evangelium sprechen“ hört.

Kam Jesus, damit wir es hier besser haben? Kam er, um uns ein sinnvolles Leben zu geben? Kam er damit wir mit unserem Alltag besser zurechtkommen?

Der Monatsspruch für September sagt uns, warum Jesus kommen musste.

 

Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat.

 

(2.Kor. 5,19)

 

 Das ist das Zentrum des Evangeliums. Alles andere ist sekundär. Denn vielen Menschen geht es nicht besser, wenn sie Christ werden. Sie leiden Mangel, sie leiden Unterdrückung und Verfolgung. Ihr Alltag ist nicht leichter und manchmal scheint selbst das Leiden keinen Sinn zu machen, auch wenn ihnen Gott im Leiden beisteht.

 Nein, das Zentrum ist, dass Gott uns mit sich selbst durch das Versöhnungsopfer Jesu versöhnt.

Warum musste er das?

 Weil wir in Feindschaft, in Rebellion und in sündiger Sklaverei, fern von ihm, gelebt haben.

Woher kam das?

 Unsere ersten Eltern Adam und Eva lehnten sich im Ungehorsam gegen Gott auf und verloren die Gemeinschaft und die Gunst Gottes. Sie wurden in ihrer Auflehnung Gottes Feinde. Jede tägliche Sünde ist praktischer Ausdruck dieser Rebellion und Feindschaft gegen Gott. Jesus macht sich zum Versöhnungsopfer, stirbt an unserer Stelle für unsere Feindschaft und Rebellion.

 Wenn wir dieses Versöhnungsopfer annehmen, dann stellen wir uns unter unsere Schuld und bekennen, dass wir Erlösung und Versöhnung brauchen.

 Nur wenn wir das tun, dann erleben wir die Versöhnung mit dem dreieinigen Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Diese Versöhnung eröffnet uns den Zugang zu diesem dreieinigen Gott, mit dem wir nach dem Tod in Ewigkeit zusammen sein dürfen.

 Das ist das Evangelium und dieses Evangelium müssen wir in seiner Einfachheit und Klarheit weitergeben.

 Ja, Jesus hat geheilt und von Dämonen befreit und hat auch ganz selten mal ein Fest gemacht. Aber das war nicht seine Hauptbotschaft. Seine Hauptbotschaft war: Tut Buße, denn das Reich Gottes ist nahegekommen.

 Diese Buße war nicht einfach: „Be better, do better“

 Nein diese Buße, diese Änderung des Sinnes war eine Busse von innen nach außen.

 Unser Herz, unser inwendiger Mensch musste neu werden.

 

Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.

(Joh. 3:3)

 Das sagte er Nikodemus, als er mit ihm über die Notwendigkeit sprach, von neuem geboren zu werden.

 Er sagte ihm, dass nur, wenn jemand von neuem geboren werde, er in das Reich Gottes kommen könne, ewiges Leben haben könne. Und das geschehe durch Wasser und Geist.

 Dieser Geist ist ausgegossen, um uns von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht zu überführen. Das sind die zentralen Begriffe des Evangeliums. Umgehen wir die, umgehen wir das Evangelium.

 Wenn wir wollen, dass Menschen wiedergeborene Jesusnachfolger werden, dann müssen wir uns vom Heiligen Geist gebrauchen lassen, diese Wahrheiten weiter zu geben, ob sie bequem sind, ob sie cool sind, ob sie in unsere Partylaune passen oder nicht.

 Nur dann werden wir, was unsere Verantwortung angeht, Jesus im Endgericht mit dem uns anvertrauten Gut begegnen können und er wird sagen können, du bist über wenig treu gewesen, ich will dich über viel setzen, geh ein zu deines Herrn Freude.

 

So tut nun Buße und bekehrt euch, daß eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn.

 

(Act 3:19)

 Denn abgerechnet wird am Schluss, am Ende dieser Welt, wenn Jesus wiederkommt. Wehe uns, wenn wir dann mit leeren Händen dastehen, weil wir das Evangelium nicht in Treue und Wahrheit weitergegeben haben, weil wir die Menschen schonen wollte, weil wir vielleicht selbst nicht wirklich versöhnt waren, weder mit Gott noch mit unseren Mitmenschen oder noch schlimmer mit unseren Mitchristen.

 Denn da wird Versöhnung zuallererst sichtbar, wo wir in der Lage sind den anderen Christen mit einem versöhnten und versöhnlichen Herzen zu begegnen.

 Es ist immer wieder ein schmerzliches Erleben, wenn wir es nicht schaffen einander zu vergeben und die empfangene Versöhnung weiter zu geben.

 Denn dazu kam Jesus vor allem anderen. Haben wir aneinander gesündigt, dann suchen wir die Vergebung des Anderen. Ist an uns gesündigt worden, dann sprechen wir Vergebung aus, bis wir dem anderen ohne Groll begegnen können.

 Lasst uns in diesem Monat das Evangelium sowohl weitergeben als auch praktizieren.

 

Eugen, Jürgen, Thomas

 

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30. Aug.
2020
Logos - Wahrheit Blog-Post Bild

Logos - Wahrheit

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Das Werk der Gerechtigkeit wird Friede sein und die Frucht des Rechtes Sicherheit auf ewig. Jesaja 32,17

Das ist nicht gerecht.“ Diesen Satz kennen Eltern. Die Kinder, besonders wenn man mehrere hat, fühlen sich nicht gerecht behandelt, meinen, dass der andere besser weg kommt, mehr bekommt, es leichter hat etc. Aber was ist eigentlich der Maßstab für Gerechtigkeit, die so vieles nach sich zieht?

In einer Welt in, der es keine absoluten Wahrheiten also auch keine absoluten Maßstäbe gibt, ist der Begriff der Gerechtigkeit zur Billigware verkommen. Jeder kann seine Version von Gerechtigkeit verkaufen und einfordern. Gleiche Rechte für Mann und Frau war lange der Motor der sozialen Revolution. Heute schert sich die Avantgarde nicht mehr um das, was gestern war. Gleiche Rechte für alle, als was immer sie sich fühlen. Aber, wer kann da noch mitkommen? Wenn es z.B. um Sport geht, sind die Frauen, die sich biologisch und gendermäßig als Frauen sehen, gegenüber den „Frauen im falschen Körper“ ganz eindeutig benachteiligt. Die Wahrheit, dass ein biologischer Mann auch ein wirklicher Mann ist, ist verloren gegangen.

Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Joh 14:6)

Jesus sagt, dass Er die Inkarnation, die Personifizierung der Wahrheit ist. Er ist der Logos, das Wort, das allein Wahrheit und auf der Wahrheit beruhende Gerechtigkeit definieren kann. Wenn wir nicht zu Ihm zurückkehren, werden wir im Chaos der individuellen Wahrheiten und damit letztlich in der Gesetzlosigkeit enden.

Am Anfang des Schöpfungshandelns Gottes bestand ein Teil seiner Arbeit darin, zu scheiden, zu trennen, zu unterscheiden. Wenn wir nicht mehr unterscheiden wollen, nicht mehr Licht und Finsternis scheiden, Recht und Unrecht benennen wollen, dann sind wir Teil dieses oben schon genannten Chaos‘ geworden.

Niemand zündet ein Licht an und setzt es in einen Winkel, auch nicht unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter, damit, wer hineingeht, das Licht sehe. (Luk 11:33 )

Als Christen sind wir berufen, Licht in der Finsternis zu sein. Um aber dieses Licht sein zu können, brauchen wir die tiefe Überzeugung, dass wir im Wort Gottes einen unwandelbaren ewigen Maßstab und im Geist Gottes den Vermittler desselben haben! Bist du davon überzeugt?

Dein Eugen

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23. Aug.
2020
Ohne mich könnt ihr nichts tun Blog-Post Bild

Ohne mich könnt ihr nichts tun

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. 1.Petrus 5,5b

Vor kurzem hörte ich einen bildlichen Vergleich, in dem es um die Erfahrung eines Kindes ging, das noch nicht schwimmen konnte, aber es mit der Hilfe des Vaters lernen sollte, bis es ohne den Vater schwimmen kann. Der Vergleich war, dass wir ebenso durch des Himmlischen Vaters Hilfe Dinge lernen sollen, bis wir sie alleine können. Ich habe mir lange über diesen Vergleich Gedanken gemacht. Entspricht er dem, was Gott uns in seinem Wort lehrt?

Gottes Ideal für uns ist, dass wir in der Gemeinschaft mit Ihm, in der Partnerschaft und in der Abhängigkeit von Ihm leben und arbeiten.

Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht.
(Psalm 62,9)

Die ersten Menschen wollten sich aus dieser Abhängigkeit emanzipieren, sein wie Gott.

Die Schlange pflanzte in sie die bittere Saat des Stolzes: Du kannst das selbst, du brauchst Gott nicht.

Deshalb spricht Petrus davon, dass Gott dem Hochmütigen, dem Stolzen, dem sich emanzipierenden Menschen widersteht. Stolz und Hochmut trennen; trennen von Gott und von anderen. Ich hab Gott nicht nötig, ich hab den anderen nicht nötig, ich kann es alleine, ich schaffe das mit eigener Kraft, Leistung.

Jesus sagt: Ohne mich könnt ihr nichts tun!1 Wem glaubst du mehr? Welche Frucht wird am Ende bestand haben? Die, die du aus eigener Kraft hervorgebracht hast oder die, die du in der Abhängigkeit von Jesus durch den Heiligen Geist hervorgebracht hast2.

In 1.Kor. 13:13 steht, dass Glaube, Liebe und Hoffnung bleiben, wie auch die Früchte von Gal. 5 22f.

Das ist die Zuversicht, mit der wir vor ihm reden: Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns.
(1.Johannes 5,14

Was soll am Ende deines Lebens an Frucht vorhanden sein. In der Unabhängigkeit von Gott produzierte Frucht, oder in der Abhängigkeit vom Heiligen Geist hervorgebrachte? Erstere kannst du nicht mitnehmen. Zweitere ist schon im Himmel.

Gott will, dass wir Ihn bitten, Seine Früchte bringen zu können. Das bedeutet nach Seinem Willen bitten. Gott will, dass wir Ihn dadurch ehren, dass Er unsere einzige Sicherheit und Zuversicht ist. Er will, dass wir in dieser Abhängigkeit leben, auch in Zeiten, in denen es uns gut geht und wir es aus eigener Kraft könnten. Das ist wahre Demut.

 

Dein Eugen

1Joh. 15:4+5

2Gal. 5:22+23;

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16. Aug.
2020
Gott errettet vom Tod Blog-Post Bild

Gott errettet vom Tod

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat! Psalm 33,12

Nationalismus ist die Auffassung, dass die eigene Nation, das eigene Volk, besser ist, als jedes andere Volk und daher einen besonderen Platz in der Welt und in der Geschichte verdient. 

Was passiert, wenn eines oder mehrere Völker diesen Gedanken haben? Dann kommt es zum Kampf. Dieser kann auf verschiedenen nichtmilitärischen und militärischen Ebenen ausgetragen werden. 

Am Ende geht es darum, den anderen zu beherrschen. Begünstigt die Bibel Nationalismus in irgendeiner Form? Nein! Und Psalm 33:12 tut es auch nicht. Psalm 33 macht insgesamt deutlich, dass Gott jedes Volk, das nach Ihm fragt, segnen will!

Siehe, das Auge des HERRN ruht auf denen, die ihn fürchten, die auf seine Gnade harren …,(Psa 33:18)

Siehe, dasAuge desHERRN ruhtauf denen, dieihn fürchten,die auf seineGnade har-ren ...,(Psa 33:18

Siehe, dasAuge desHERRN ruhtauf denen, dieihn fürchten,die auf seineGnade har-ren ...,(Psa 33:18

Siehe, dasAuge desHERRN ruhtauf denen, dieihn fürchten,die auf seineGnade har-ren ...,(Psa 33:18

Unser Vers sagt, dass ein solches Volk glücklich und gesegnet ist. Ist es nur das Volk Israel, das hiergemeint ist? Nein! V13 ER sieht auf alle Menschen-kinder; V.14 ER schaut auf alle Bewohner der Erde; V.15 ER hat ihnen allesamt das Herz gebildet; ER achtet auf alle ihre Wege. Gott hat Interesse an jedem Menschen aus jeder Nation. Wir, die wir an Jesus Christus glauben, sind zu diesem Volk geworden, das ER sich erwählt hat. Als solche dürfen wir auf das vertrauen, was ER uns in V. 18 und 19 zusagt: 18 Siehe, das Auge des HERRN ruht auf denen, die ihn fürchten, die auf seine Gnade harren, 19 daß ER ihre Seele vom Tod errette und sie am Leben erhalte in Hungersnot.

.. daß er ihre Seele vom Tod errette und sie am Leben erhalte in Hungersnot. (Ps. 33:19 )

Dass der Psalmist Tod und Hungersnot zusammen nennt, macht deutlich, dass er nicht vom geistlichen Tod, vom ewigen Tod spricht, sondern von dem sehr existentiellen irdischen Tod, der auch durch Verhungern eintreten kann. Aber er bekundet seine Zuversicht, dass Gott die Seelen vom Toderretten kann. Und wenn er hier von Seelen redet, meint er, dass Gott ihr Leben vom Tod retten / bewahren kann. 

Glaubst du, dass Gott Dich vom Tod retten kann? Glaubst du das heute? Glaubst du, dass das für jeden gilt, der sein Vertrauen in Gott setzt? Glaubst du, dass, das für deine Verwandten und Bekannten gilt? Sag nicht zu schnell ja! Denn nun stellt sich die Frage: Wie äußert sich dieser Glaube? Was sind die Werke deines Glaubens? Niemand   als   nur   du   selbst   kann   dir   diese   Frage beantworten.  

                                           Dein Eugen

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09. Aug.
2020
Nach Gottes Willen leben Blog-Post Bild

Nach Gottes Willen leben

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. Lukas 12,48

Wer ist „man“ in diesem Zitat. Wer kann viel suchen und fordern? Als selbstbestimmte Zeitgenossen sind wir doch niemandem etwas schuldig außer uns selbst, oder?

Dieses Zitat ist nicht von Johann Gottfried Herder, auch wenn ihm ein verkürztes zugeschrieben wird. Nein, dieses Zitat ist von Jesus Christus dem menschgewordenen Gottessohn. Und Er weiß, wer „man“ ist. Es sind nicht Menschen, sondern es ist der dreieinige Gott, der von uns zu fordern berechtigt ist.

Wie dies? Nun, Er hat uns unser Leben gegeben, Er hat uns Seine Welt zur Verfügung gestellt, Seine Luft, sein Wasser, Seine Pflanzen und Seine Tiere, die Er gemacht hat. Und Er hat sie uns anvertraut, dass wir pfleglich und Ihn ehrend mit all dem umgehen, was Er uns anvertraut hat.

Und ich sah die Toten, groß und klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan…

Nun leben wir in einer Gesellschaft, in der kaum noch jemand wirklich danach fragt, was Gottes Wille ist.

Wenn uns der Gedanke nach Gott dennoch bewegen sollte, dann biegen wir uns unser Verständnis von Gott so zurecht, dass es zu unserem eigenen Lebensentwurf passt.

Wir wollen selbst entscheiden, was gut, was böse, was wertvoll und was wertlos ist und danach richten wir unser Leben. Rechenschaft vor Gott ablegen? Diese archaische Vorstellung passt nicht in unsere Zeit!

Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. (Off 20:12 )

Das Einzige, vor dem wir uns fürchten ist der „Shitstorm“, der sich über uns von unseren Zeitgenossen ergießen könnte, wenn wir ihnen nicht zu Willen sind und mit ihnen in dasselbe Horn blasen. Wie viele Wissenschaftler verstecken sich hinter klugen wissenschaftlichen Formulierungen und der Mehrheitsmeinung, um ja nicht in Ungnade zu fallen. Haben sie dann ihre Laufbahn hinter sich, tauchen sie aus der Versenkung auf und getrauen sich auch mal was Kritisches zu sagen. Ihnen ist tatsächlich viel gegeben, wie auch den erfolgreichen Unternehmen, Politikern, Theologen, Lehrern. Sie alle werden von Gott, wie wir Normalos auch, von Gott zur Rechenschaft gezogen: „Was hast du mit dem dir Anvertrauten gemacht. Hast du es zu Meiner Ehre eingesetzt?“ Wehe uns, wenn das nicht der Fall ist! Wer sich fragt, was dann kommt, sollte diese Stelle im Kontext lesen.

Dein Eugen

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