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27. Okt.
2019
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In Gottes Hand

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der HERR macht arm und macht reich; er erniedrigt und erhöht. 1.Samuel 2,7 Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, auf dass auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde. 2.Korinther 4,10

Jeder Mensch ist seines eigenen Glückes Schmied!“ Das ist ja die Lebensphilosophie vieler Menschen. Insbesondere der erfolgreichen. „Was ich bin, habe ich mir selbst erarbeitet“ hört man immer wieder solche Menschen sagen.

Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. (Rom 14:8a)

Unser Vers aus dem 1.Samuel widerspricht dem doch, oder?.

Und dann sind da all die, die das Glück versuchten zu erarbeiten, zu erhaschen, und denen es dennoch nicht gelungen ist.

Wahrscheinlich wurde der Spruch immer wieder auch von Eltern den Kindern weiter gegeben, dass diese sich nicht auf das verlassen, was ihnen die Eltern geben, ihnen einmal vererben. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, für sein eigenes Ergehen.

Und das mag ja auch in mancher Hinsicht stimmen. Wer aktiv sein Leben gestaltet, sich Wissen, Bildung aneignet und sich damit mehr Möglichkeiten schafft, hat schon mal bessere Voraussetzungen. Wer lernt zu sparen, sich einen Grundstock eigenen Wohlstandes erarbeitet, der kann damit was anfangen und ist nicht auf den „Goodwill“ oder die Almosen anderer oder des Staates angewiesen.

Aber was, wenn all das nicht gelingen will? Wenn trotz aller eigener Anstrengung nichts dabei heraus kommt?

Eine andere Stelle sagt: „Der Segen des Herrn macht reich und eigenes Abmühen fügt dem nichts hinzu.“ (Spr. 10:22)

Die Abhängigkeit bleibt, wie auch immer man das nennt, wovon man abhängig ist. Die Abhängigkeit vom „Glück“, die Abhängigkeit von Umständen, die wir nicht beeinflussen können.

Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. (Rom 14:8b)

Als Christen wissen wir, dass wir immer in der Hand Gottes sind, mit allem was unser Leben ausmacht. Gott ist der Herr in unserem Erfolg und Misserfolg.

Er ist der Herr in unserer Freiheit und auch wenn wir als Christen für Christus leiden, womöglich sogar sterben. Das wussten schon die drei Freunde Daniels in Babylon. Sie wussten ihr Leben in der Hand Gottes, sei es, dass Er ihr Leben bewahrte oder sie im Sterben bewahrte. Diese Gewissheit wünsche ich uns allen in allen Umständen unseres Lebens.

Ich wünsche uns, dass wir in der Verantwortung vor Gott, die uns von Ihm gegebenen Aufgaben wahrnehmen, damit Er durch unser Leben geehrt wird und die Menschen um uns herum erkennen, dass Er unser Herr ist.

Eugen

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20. Okt.
2019
Eingraviert in unsere Herzen Blog-Post Bild

Eingraviert in unsere Herzen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich will einen ewigen Bund mit meinem Volk schließen, dass ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun. Jeremia 32,40 So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. Römer 9,16

Was ist der Unterschied zwischen dem Bund, den Gott mit dem Volk Israel in der Wüste schloss, und dem neuen ewigen Bund, von dem Er hier spricht?

Zu oft war das Volk aus dem alten Bund weggelaufen, hatte ihn gebrochen.

Das Haus Israel und das Haus Juda haben meinen Bund gebrochen, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe. (Jer 11:10)

Die Idee des neuen Bundes ist nicht die Idee der Christen. Es ist nicht erst die Idee Jesu, der eine neue christliche Religion starten wollte. Er ist die Idee des Gottes Israels, des Gottes Jahweh, der es leid war, dass Sein Volk Seinen Bund nicht hielt. Deshalb sollte der alte Bund durch einen neuen ersetzt werden. Und Bundespartner sollte wiederum Sein Volk Israel werden.

Aber damit dieser Bund hielt, musste sich Grundsätzliches ändern.

Dieser Bund würde ein Bund sein, in dem Er allein der Garant sein würde, dass dieser Bund bleibt. Jesus besiegelte diesen Bund mit Seinem Blut. Dieser Tatsache gedenken wir, wenn wir das Abendmahl zu uns nehmen.

Das Bundesdokument, die 10 Gebote wäde auch nicht auf Steintafeln geschrieben sein. Die gab es ja nicht mehr, weil sie mit der Bundeslade verloren gingen.

Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis! ... (1.Ko. 11:25)

Nein, sie würden in die Herzen der Menschen eingraviert, die in diesen Bund eintraten.

In diesen Bund könnte man nicht einfach so eintreten. Nein, man würde erwählt, berufen, auserlesen von dem Herrn des Bundes. Dieser Bund basiert nicht auf unserer natürlichen Existenz, basiert nicht auf unserem Bemühen oder unserer Anstrengung. Denn unser Herz muss so verändert werden, dass darauf Gottes Willen eingeschrieben werden kann. Unser Herz aber kann nur Gott allein so verändern, dass das möglich ist.

Und deshalb liegt es nicht an unserem Laufen oder Wollen, sondern an Gottes Gnade. Also ein Grund für absolute Dankbarkeit diesem Gott gegenüber, der Seinen Bund so erweitert hat, dass nicht nur gebürtige Juden, sondern jeder Mensch dieser Welt, Teilhaber dieses Bundes werden kann. Gott hat Sein Volk nicht ersetzt, sondern erweitert. So wie das ursprünglich sowieso sein sollte, als Gott dem Abraham sagte, dass durch ihn alle Völker der Erde gesegnet werden sollten, was sie durch Abrahams Nachkommen, Jesus, dann tatsächlich auch wurden.

Eugen

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13. Okt.
2019
Wem folgst Du? Blog-Post Bild

Wem folgst Du?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott gibt den Weisen ihre Weisheit und den Verständigen ihren Verstand. Daniel 2,21 Die Weisheit von oben her ist zuerst lauter, dann friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen, ist reich an Barmherzigkeit und guten Früchten, unparteiisch, ohne Heuchelei. Jakobus 3,17

Der Prophet Daniel ist eine der erstaunlichsten Figuren im alten Testament. Er erlebte mehr oder weniger zu seiner Lebzeit mehrere Weltreiche. Das der Babylonier und dann der Meder und Perser. Und das erstaunliche ist: er erlebte das in deren Königshöfen.

Der Weisheit Anfang ist die Furcht des HERRN, und den Heiligen erkennen, das ist Verstand. (Pro 9:10)

Es ist höchst ungewöhnlich, dass ein Hofbeamte des untergegangenen Reiches auch am Hof des erobernden Königs dient. Aber so sehr war Gott mit Daniel, der ihn „Vielgeliebter“ nennt, dass er bis ins hohe Alter in Amt und Würden war.

Sehr früh lernt er die totale Abhängigkeit von seinem Gott, als sein Leben und das der ganzen Intellektuellen in Babylon am seidenen Faden hing: Der König hatte einen Traum, eine Vision, die ihn so ängstigte, dass er eine Deutung wollte. Aber er sagte ihnen nicht, was er geträumt hatte.

Daniel und seine drei Freunde beteten zu ihrem Gott, dem Gott Jahweh, dem Gott Israels um Offenbarung dieses Traums und Gott hörte, weil Er das alles ja gestartet hatte. Der obige Vers ist Teil des Dankgebetes von Daniel, als er den Traum und die Deutung bekommt. Daniel wusste, wem er sein Leben, seine Weisheit, sein Verständnis, seine Einsicht in Dinge verdankte.

Wären doch die Weisen unserer Zeit so demütig wie Daniel und würden sich vor Gott beugen! Wie sehr könnte Gott sie segnen und durch sie die Menschheit. Aber leider haben sich die Klugen, Gebildeten, Gelehrten dieser Welt entschieden, Gott für tot zu erklären und den allein in der Materie wirkenden Zufall zum Weltprinzip zu erklären. Damit sind nicht nur sie dem Gericht verfallen, sondern alle die, die ihnen in diesem Irrwahn folgen.

Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts... (Jam 1:17)

Wem folgst du?

Gott hat dir einen Verstand gegeben? Was ist wahrscheinlicher? Dass dir Weisheit, Intelligenz, Verständnis von einem weisen, intelligenten und verständigen Gott gegeben ist, oder dass das per Zufall über Millionen von Jahren entstanden ist? Was macht mehr Sinn? Ein Chaos, das sich selbst ordnet, oder Intelligenz, die das Chaos bändigt und ordnet? Schau deine Wohnung an und sei ehrlich.

Gott lädt dich ein, Ihn als den Geber aller guten Gaben kennen zu lernen und Ihm dafür dankbar zu leben.

Eugen

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06. Okt.
2019
Unterordnung unter das Wort Blog-Post Bild

Unterordnung unter das Wort

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth. Haggai 2,9 Paulus schreibt: Was ihr gelernt und empfangen und gehört und gesehen habt an mir, das tut; so wird der Gott des Friedens mit euch sein. Philipper 4,9

Die Rede ist in Haggai vom Tempel. Vom Tempel, den die Menschen zur Zeit Haggais wieder dabei sind aufzubauen.

Laßt das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; (Col 3:16a)

Gott sagt, dass die Herrlichkeit dieses Tempels größer sein wird als die des Tempels davor.

Tatsache ist, dass dieser Tempel lange ein klägliches Abbild der früheren Herrlichkeit war und erst unter Herodes dann so herrlich war, dass die Menschen wieder staunten. Aber von diesem Tempel sagte Jesus, dass kein Stein auf dem anderen bleiben würde, was dann ja auch im Jahr 70 so geschah.

Haggais Prophetie war sicherlich eine Ermutigung für seine Zeitgenossen, aber sehr wahrscheinlich war sie viel weiter gespannt. Sie betraf einen Tempel, der nicht mehr mit Händen gebaut wurde. Einen Tempel, aufgebaut aus lebendigen Steinen, der Gemeinde, dem Tempel, in dem der Heilige Geist Wohnung nehmen würde, nicht nur eine Bundeslade, nicht nur die Herrlichkeit Gottes, sondern Gott selbst.

An diesem Ort sollte tatsächlich Friede sein, weil Jesus, der Herr, der Friedefürst dort wohnt als das Haupt der Gemeinde.

mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. (Col 3:16 b)

Soweit die Theorie oder mögliche Praxis, wenn wir tatsächlich auch den dreieinigen Gott in der Gemeinde Herr und Haupt sein lassen. Wenn Sein Wort die ultimative Autorität hat und wir nicht daran herumdrehen.

Die Kirchengeschichte, so man sie sich anschaut, kann einen lehren, dass es dem Satan immer wieder gelang, die Gemeinde zu verfolgen und zu spalten. Es gelang, ihm dadurch, dass das Wirken des Heiligen Geistes zurück gedrängt wurde und menschliche Einrichtungen Gottes Wirken ersetzten.

Aber es war immer die geisterfüllte, dem Wort Gottes verpflichtete Gemeinde, die über 2000 Jahre hinweg der Ort war, wo Gott Sein Volk hatte, egal was in den institutionalisierten Kirchen an Lehren und auch Irrlehren gelehrt und praktiziert wurden. Und es wird auch in der Zukunft nicht anders sein.

Daher ermutige ich jeden, der dies liest, sich in Demut dem Heiligen Geist und dem Herrn Jesus und Seinem Wort unterzuordnen und der Friede Gottes wird tatsächlich dich und die Deinen begleiten und bewahren.

 

Eugen

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29. Sept.
2019
Unsere Sicherheit Blog-Post Bild

Unsere Sicherheit

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Einem König hilft nicht seine große Macht; ein Held kann sich nicht retten durch seine große Kraft. Psalm 33,16

Der Psalm geht dann noch weiter: „Ein Trug ist das Roß, wenn Rettung nötig ist, und mit seiner großen Kraft rettet es nicht. Siehe, das Auge des HERRN ruht auf denen, die ihn fürchten, die auf seine Gnade harren,“ (Psa 33:17-18) Das ist die Erfahrung, die das Volk Israel immer und immer wieder im alten Testament gemacht hat.

Das habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt.(Joh 16:33a)

Sobald es sich auf seinen Gott, auf Jahweh verlassen hat, war Er für es da und hat ihm geholfen.

Die Welt könnte ein anderer Ort sein, wenn wir uns ganz auf unseren Gott verließen, wenn wir aus der Tatsache, dass Er uns sieht, dass Sein Auge auf uns ruht und schaut, ob wir Ihn fürchten und auf Seine Gnade vertrauen, die entsprechenden Konsequenzen zögen und wenn wir in allem Ihm zu gefallen versuchten.

Egal in welcher Situation wir als einzelne, als Familien, als Gemeinde sein mögen. Unsere Sicherheit ist unser Gott, unser Schutz ist unser Gott, unsere Zuversicht ist unser Gott. Komme, was da wolle.

Die Mächtigen dieser Welt mögen ihre Pläne schmieden, seien sie gut oder böse, sie kommen nie an unserem Gott vorbei, ohne dass Er davon wüsste.

Das 3. Reich mit all seinen Wunderwaffen musste letztlich doch zugrunde gehen. Viele andere Reiche vor ihm wie nach ihm leisten ihm in der Geschichte Gesellschaft. Niemand kann dem lebendigen Gott auf Dauer widerstehen!

In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.... (Joh 16:33b)

Das ist das Zeugnis von Gottes Wort und das Zeugnis der Geschichte gleichermaßen: Alle Reiche, die sich vornahmen, die Gemeinde Gottes auszulöschen, mussten kläglich scheitern. Es liegt aber in der Natur der Finsternis in dieser Welt, dass sie das Reich Gottes, die Gemeinde nicht haben will und gegen sie vorgehen muss. Aber die Gemeinde hat die Verheißung, dass die Pforte der Hölle sie nicht überwinden kann und wird.

Das war ein Versprechen, das Jesus vor 2000 Jahren einer Gruppe von 12 Jüngern gab. Und Er hat dieses Versprechen bis heute gehalten, so wie Er das auch bis zu seiner Wiederkunft tun wird.

In aller Unsicherheit, aller Bedrängnis und aller Sorge sollten wir das niemals vergessen. In diesem Sinne wünsche ich euch eine zuversichtliche neue Woche und das Auge Gottes über eurem Leben.

Eugen

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