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14. Febr.
2016
Die Zerstörung der Sünde Blog-Post Bild

Die Zerstörung der Sünde

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. 1.Joh. 3,8b

In der christlichen Wirklichkeit wird die Bibel wie ein Buch mit einer großen Geschichte gelesen, oder sie wird als eine Sammlung von Sprüchen betrachtet, die man ganz nach Gusto gebrauchen kann.
Der zweite Ansatz wird weder der Bibel noch ihrem Inhalt gerecht. Mit keinem anderen Schriftstück der Weltliteratur wird so willkürlich umgegangen wie mit ihr. Unser Text wird von den Glaubensbewegten genutzt, um zu zeigen, dass Jesus die Krankheit zerstört hat. Und es wird Heilung proklamiert.
Die Sozialbewegten wollen die schreiende soziale Ungerechtigkeit hier zerstört sehen und wollen dem durch eigene Anstrengungen nachhelfen.

Um was geht es Wirklich im Text?

Aber kaum einer fragt: „Um was geht es wirklich?“
In Wirklichkeit geht es im ganzen Absatz um Sünde!
Jesus kam, um die Auswirkungen der Sünde und damit der ersten Sünde Satans und damit auch die erste Sünde des Menschen zu zerstören.
Diese Sünde ist uns allen eigentlich nur zu bekannt, weil wir täglich mit ihr kämpfen und uns rechtfertigen, warum wir sie begehen.

Es geht um die Ursünde der Rebellion gegen Gott und seine Ordnungen, die alles andere an Zerstörung  nach sich zog.

Es ist die Sünde der Rebellion gegen Gott und seine Ordnungen. Satan wollte sein wie Gott, rebellierte gegen die göttliche Ordnung und der Mensch, von ihm verleitet, wollte dasselbe und lebt bis heute diese Rebellion aus.
Alles Andere war Auswirkung dieser Sünde - Tod: „Am selben Tag, an dem du davon isst, wirst du sterben (sterblich). Zur Sterblichkeit gehört Krankheit und Verletzbarkeit. Die Sünde unserer Taten ist Auswirkung der Ablehnung von göttlicher Ordnung. In der Gemeinde wollte Jesus diese Ordnung wieder hergestellt sehen. Aber wie sehr tun wir uns auch hier schwer. „Ich lasse mir nicht sagen ...“, „Ich brauch mich nicht belehren lassen...“, „Ich treffe meine Entscheidungen selbst...“. Solche Gedanken und Reden sind Ausdruck davon, dass wir uns gegen göttliche Ordnungen auflehnen. Wo soll die Zerstörung der  Werke Satans denn beginnen, wenn nicht in der Gemeinde?                 

                    
Euer Eugen

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07. Febr.
2016
Den Verstand gebrauchen Blog-Post Bild

Den Verstand gebrauchen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. Sprüche 3,5-6

Bestätigt das nicht das Vorurteil gegen Christen, dass die ihren Verstand an der Garderobe abgegeben haben? Dass Glaube nichts für intelligente Menschen ist, die ihren Verstand zu gebrauchen in der Lage sind?

Bedeutet Christsein, den Verstand an der Garderobe abzugeben?

In diesem Kapitel der Sprüche geht es um eine weise Lebensführung. Wie kann man sein Leben so führen, dass man auf dem richtigen, dem rechten Weg geht?
Zugegeben: das ist eigentlich schon eine Frage, die der gegenwärtigen Generation wohl völlig abhandengekommen ist. Richtig ist, was sich richtig anfühlt. Wenn sich Ehebruch richtig anfühlt, dann ist das richtig. Wenn sich ständig wechselnde Beziehungen richtig anfühlen, dann ist das richtig.
Aber was ist das Ergebnis eines solchen Lebens? Was bleibt am Ende? Einmal hat mir jemand gesagt, dass sein Sohn durch eine Hirnhautentzündung behindert ist. Dass er aber davor viele Reisen gemacht hat. Und dass ihm das, was er erlebt und gesehen hat, niemand mehr nehmen kann. Und was ist, wenn wir Alzheimer bekommen und dann all das Schöne der Reisen weg ist? - keine Erinnerungen mehr. Was bleibt dann?

Christen geben ihren Verstand nicht ab, sondern gebrauchen ihn, in dem sie ihn unter einen größeren unterordnen!

Ein gelingendes, mit bleibenden Werten gelebtes Leben, das ist ein richtiges Leben und ist der richtige Weg. Auf diesen Weg will uns Gott leiten. Er will, dass unser Leben voll ist, jetzt und auch nach dem Tod. Deshalb möchte Er, dass wir uns auf Ihn verlassen, darauf, dass Er uns richtig führt, richtig versorgt und uns das Richtige tun lässt unter allen Umständen.
Seinen Verstand zu gebrauchen bedeutet, Ihn unter die Herrschaft des größten Geistes mit der umfassendsten Weitsicht zu stellen. Und das ist nun mal der Geist Gottes, der unser Führer und Begleiter sein will. Es gibt keinen Zuverlässigeren als Ihn.

Euer Eugen

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01. Febr.
2016
„Wir wollen die Wahrheit...“  Blog-Post Bild

„Wir wollen die Wahrheit...“

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Spätestens seit dem 31.12.15 ist der Ruf nach der ungeschönten, ungefilterten Wahrheit zu hören. Und Statements wie die unseres Bundesinnenministers de Maizière zur Absage des Länderspiels (Deutschland / Niederlande) lassen in vielen Menschen die Forderung nach vollumfänglicher Information immer stärker werden. De Maizière hatte geäußert, dass Details der Anschlagdrohung die Bevölkerung verunsichern könnten, weshalb er dazu keine Stellung nehme.

Die Frage ist aber: Wollen wir die Wahrheit wirklich wissen?
“Sie wollen die Wahrheit? Sie können die Wahrheit doch gar nicht ertragen.”
Dies ist sicherlich eines der bekanntesten Zitate aus dem Kinofilm “Eine Frage der Ehre”.
Wir wollen die Wahrheit hören, wenn wir uns um unser Leben oder das Leben anderer Sorgen machen, wenn es uns existentiell betrifft! Wenn wir wissen wollen, wohin unsere Reise geht.
Unsere Forderung nach der Wahrheit ist in der Regel getrieben von Angst. Wir wollen über Gefahren und Risiken die Wahrheit wissen, wenn es unsere Komfortzone betrifft.
Je weiter die Gefahren von uns weg sind, desto weniger kümmern wir uns darum.

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit!

Somit ist unsere Bequemlichkeit einer der wichtigsten Filter unserer Suche nach der Wahrheit. Daneben ist unser Weltbild ein anderer Filter. Für uns ist nur das wahr, was unserem Weltbild entspricht.
Entspricht etwas nicht dem Weltbild, ist etwas schlichtweg nicht wahr. Wir ignorieren die Fakten.
In der gegenwärtigen Diskussion spüren die Menschen, dass sie mit Teil-, Halb- und Unwahrheiten manipuliert werden. Manipulation hat mit Gängelung, Bevormundung und mit Unmündigkeit zu tun.


Heraus aus der Unmündigkeit
Als Christen sind wir aufgefordert, nicht mehr Unmündige zu sein, sondern erwachsen zu werden (Eph. 4:14).
Wir Christen sollten diejenigen sein, die die Wahrheit am meisten lieben. Jesus sagt, dass Er die Wahrheit ist. Ja, es gibt eine objektive Wahrheit. Und diese Wahrheit ist verkörpert in unserem Herrn und Erlöser. Er ist aber auch der Schöpfer, durch den alles geschaffen ist.
Wenn wir das glauben, werden wir der Wahrheit immer verpflichtet sein, egal wie schwer wir uns mit ihr tun. Egal welche Anstrengungen es kostet, die Wahrheit (z.B. in Bezug auf die Schöpfung) zu finden und zu erkennen.

Die Wahrheit ist nicht immer einfach!

Wenn wir uns dieser Mühe unterziehen, werden wir feststellen, dass es oft keine einfachen Lösungen und auch keine einfachen Wahrheiten gibt.
Es ist eben nicht einfach, zu verdauen, dass Gott ein souveräner, heiliger, gerechter und gleichzeitig barmherziger, gnädiger und liebender Gott ist. Die einfache Lösung wäre einen Unterschied zwischen dem Gott des Alten Testamentes und neuen Testamentes zu machen.
Aber wenn wir den Gott der heiligen und unbarmherzigen Gerechtigkeit herausstreichen, dann wird das Opfer Jesu für unsere Sünden unnötig. Dann wird es auch kein Gericht am Ende der Zeit geben, von dem das Neue Testament so deutlich spricht. Dann ist das Geschenk der Gnade und das Geschenk der uns zugeeigneten Gerechtigkeit wertlos.


Die Anstrengung der Suche
Wir müssen uns also der geistigen Disziplin des gründlichen Studiums und des ernsthaften Verstehens unterziehen, um nicht an der ganzen Wahrheit vorbei zu gehen.
Die Wahrheit ist, dass wir Christen den Fremdling in unserer Mitte nicht bedrängen und unterdrücken dürfen. Die Wahrheit ist aber auch, dass wir ihm diese Freiheit, in die er gekommen ist, auch nur gewähren können, wenn wir frei sind. Und unsere Freiheit ist eben eine Errungenschaft des christlich-abendländischen Kulturraumes.
Wie schwer bis nahezu unmöglich es ist, diese Lebensweise in andere Kulturen zu integrieren, zeigen die fruchtlosen Bemühungen in anderen Teilen der Welt. Der Arabische Frühling ist jetzt schon zu einem verblassenden Mythos geworden.
Deshalb ist es für uns und auch für die bei uns Schutz Suchenden wichtig, dass wir bereit sind, diese Freiheiten zu verteidigen. Eine aktive Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen ist unabdingbar.


Grundlagen der Wahrheit und Freiheit
Dazu müssen wir uns solide Grundlagen schaffen. Bildung, auch biblische, ist nicht ein Luxus, sondern das Gebot unserer Zeit. Deshalb bieten wir wieder verstärkt Lehrveranstaltungen an, zu denen wir alle einladen.

Wir haben die Wahrheit, die diese Welt mehr als alles andere braucht!

Wenn wir davon überzeugt sind, dass Jesus die Wahrheit ist und dass ein Leben mit Ihm in echte Freiheit schon in diesem Leben führt, dann kann uns eigentlich nichts mehr davon abhalten, den Menschen um uns herum, seien dies die „Neubürger“ oder die „Altbürger“, diese Wahrheit von Jesus weiterzugeben.
Wir möchten mit euch im Dienste dieser Wahrheit unterwegs sein, dass Jesus gekommen ist, die Sünder zu retten (1.Tim. 1:15). Wir möchten uns mit euch der Mühe unterziehen, immer wieder für uns diese Wahrheit zu entdecken und Wege zu finden, wie wir diese Wahrheit mit unseren Mitmenschen teilen können. Wir brauchen die Leitung des Heiligen Geistes, das zu tun, was Er in dieser Zeit tun will. Deshalb wollen wir Ihn auch im Gebet suchen, wie z.B. bei den auch in diesem Jahr stattfindenden „Es-reicht- Gebetsabenden“. 

Seid mit uns auf dieser Reise unterwegs!
Euer Eugen, Jürgen, Roger

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31. Jan.
2016
Freiheit und Dienst Blog-Post Bild

Freiheit und Dienst

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Paulus schreibt: Ich suche nicht, was mir, sondern was vielen zum Vorteil dient, damit sie gerettet werden. 1.Korinther 10,33

 

Wenn Paulus nicht seinen Vorteil sucht, was genau meint er damit? Ist das nicht der Zug des Menschen generell, dass er nur auf das schaut, was ihm zum Vorteil dient?

 

Christen sind frei von jeder Form religiöser Gesetzlichkeit!

 

 In den Versen davor geht es um die Freiheiten, die Christen haben können. Und es geht darum, dass man diese Freiheiten nicht so leben soll, dass andere Anstoß daran nehmen. Und das bedeutet dann schlussendlich, auf Vorteile, die man hat, zu verzichten.

 

In unserer Gesellschaft haben sich viele Menschen inzwischen Freiheiten heraus genommen, die über unsere biblischen Werte deutlich hinaus gehen. Und sie wollen diese Freiheiten leben, auch wenn sie bei anderen Anstoß erregen. Ja, wir sollen es nicht nur tolerieren, sondern auch akzeptieren. Wenn wir das nicht tun, dann sind wir XYphob.

 

Hier bestehen Menschen auf ihrem „Vorteil“ und es ist ihnen völlig egal, was das mit anderen macht.

 

In der uns geschenkten Freiheit, können wir auch auf das Ausleben dieser verzichten, wenn dadurch Menschen für Jesus gewonnen werden!

 

Paulus ermahnt seine Mitchristen, nicht auf ihrem Vorteil zu bestehen, damit Menschen nicht über Nebensächlichkeiten stolpern und dadurch das Evangelium nicht hören und annehmen. Paulus spricht von einer Freiheit, auch auf die Freiheit um anderer willen zu verzichten, wie es auch Luther in der „Freiheit eines Christenmenschen geschrieben hat: „Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemandem untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan.“

 

Dass wir „Christenmenschen dienstbare Knechte aller Dinge und jedermann untertan sind“, bedeutet, dass wir hier in dieser Welt leben, um den Menschen in der uns geschenkten Freiheit zu dienen, damit sie selbst in die Freiheit der Kinder Gottes hinein kommen können.

 

Jesus kam in diese Welt, um zu dienen und sein Leben zu geben, und das ist auch die Berufung seiner Nachfolger. Auch wir dürfen in dieser Welt dienen und unser Leben in diesen Dienst investieren, damit Menschen gerettet werden.

Euer Eugen

 

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24. Jan.
2016
Verheißungen Blog-Post Bild

Verheißungen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. Daniel 9,18

Unser Vers steht in einem Buch des Alten  Testamentes. Es ist geschrieben in der Zeit des Babylonischen Exils des Volkes Israel von Daniel, dem Propheten und langjährigen Berater der Könige von Babylon und Medo-Persien. Nach langer Zeit im Exil liest er wieder mal die Schriften des Propheten Jeremia. In diesen verkündet dieser, dass Jerusalem 70 Jahre wüst da liegen würde. Und offensichtlich neigen sich diese 70 Jahre ihrem Ende zu. 

Es ist gut, sich an die Verheißungen Gottes zu erinnern!

Deshalb beginnt Daniel, diese Prophetie aufzunehmen, entsprechend der Verheißung Gottes zu beten.
Aber er betet anders, als wir heute beten würden. Er betet nicht: „Gott Du hast hier gesagt, dass Du nach 70 Jahren Jerusalem wieder herstellen wirst, also tu es.“ Nein, er bekennt erst mal die Sünden, die dazu geführt haben, dass diese Situation eintrat. Und dann sagt er: „Wir liegen vor Dir mit unserem Anliegen, nicht weil wir ein Recht auf die Erfüllung Deiner Verheißung hätten. Denn dieses Recht haben wir nicht! Nein, wir liegen vor Dir im Vertrauen darauf, dass Du etwas tust aus Deiner Barmherzigkeit heraus.“ Barmherzigkeit ist, dass wir das, was wir verdient haben, nicht bekommen. 

Wir fordern bei Gott nicht unser Recht, sondern wir erinnern ihn an Seine Barmherzigkeit und Gnade!  

Wir haben weder das Recht, dass Du Dein Wort hältst, noch ein Recht, dass Du Deinen Zorn nicht weiter über uns sein lässt. Aber wenn Du barmherzig handeln willst, dann empfangen wir nicht das, was wir aufgrund unserer Schuld verdient hätten, und wir dürfen hoffen, dass Du in dieser Barmherzigkeit sogar weiter gehst. Dass Du Dich an Dein Wort erinnern lässt und uns gnädig bist (V19) und uns schenkst, was wir nicht verdient haben.“ Wenn Daniel hier von der ZEDAKAH redet, dann nicht im neutestamentlichen Sinn von Gerechtigkeit, sondern von Recht. Auf dieses Recht, etwas von Gott zu empfangen, vertraut er nicht, sondern auf die Barmherzigkeit und Gnade Gottes. In dieser Haltung dürfen wir jederzeit und ohne Angst zu Gott kommen           
Euer Eugen

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