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26. Jun.
2016
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Wer hat's erfunden?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; Eph 2:8

 

Wer hat‘s erfunden?“ ist sicherlich eine Formulierung, die sofort an ein spezielles Schweizer Kräuterbonbon bzw. dessen Werbung erinnert. Für dieses Produkt und die Urheberschaft kämpfen tapfere Schweizer in den unterschiedlichsten Kulturen.

 

Wer hat‘s erfunden?“

Für die Autorschaft unserer Rettung, muss auch immer wieder neu gekämpft werden. Denn wie zu Zeiten des Paulus und später Luthers, so braucht es auch heute diesen Kampf. So leicht gelingt es dem Teufel immer wieder, in jeder Epoche, die Autorschaft in Frage zu stellen.

 

Müssen wir nicht doch auch was dazu tun? Wir müssen doch Glauben! Das ist doch unser Teil! Dann wird uns die Rettung geschenkt. Aber wenn wir zuvor etwas leisten müssen, dann ist das Folgende kein Geschenk mehr, sondern eine Gegenleistung.

 

Paulus sagt deutlich: „Nicht ihr seid die Erfinder, die Autoren, die Urheber eurer Errettung. Sondern Gottes Geschenk ist der Urheber.“ Das ist ja Gnade, dass wir das bekommen, was wir nicht, was wir niemals verdient hätten.

 

An Gottes Liebe und an unserem völligen Unvermögen, im von Gott getrennten Zustand, ändert sich nie etwas!

Dieses Konzept ist für uns letztlich völlig unverständlich. Beförderungen, Orden, Anerkennungen, Ehrungen werden gewährt, weil eine Leisung, eine besondere Leistung, erbracht wurde. Weil man sich durch etwas aus der Masse heraushob. Diese Dinge können einem wieder genommen werden, sollte sich herausstellen, dass der Grund hierfür nicht richtig ist.

 

Gottes Gnade fußt auf seiner Liebe und unserer absoluten Unfähigkeit. Und diese beiden Elemente ändern sich nie. An unserem völligen Unvermögen im von Gott getrennten zustand ändert sich nie was, an Gottes Liebe zu den Verlorenen ebenso wenig.

 

Das macht Gottes Gnade so absolut sicher und wenn wir sie als sein Geschenk empfangen haben dann verlieren wir sie auch nicht. Sie bleibt uns in alle Ewigkeit. Das ist wahrhaftig eine Gute Nachricht, durch nichts zu übertreffen. Lass uns in der Wirklichkeit dieser Nachricht leben !

 

Euer Eugen

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19. Jun.
2016
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Vom Lasten tragen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Einer trage des anderen Lasten, und so werdet ihr das Gesetz des Christus erfüllen. Gal. 6.2

 

Es gibt wohl keinen, der bei diesem Vers nicht sofort daran denkt, was wir Christen in praktischer Nächstenliebe alles tun könnten. Und wir meinen dabei, auf der richtigen Spur zu sein.

 

Christus ist für uns gestorben, als wir noch Sünder waren
Römer 5:8

Aber schaut man den Vers und seinen Zusammenhang genauer an, dann wird deutlich, dass man einem Irrtum unterlegen ist, wie so oft bei oberflächlicher Betrachtung von so sehr geläufigen Bibeltexten. Der griechische Text und die Verwendung der entsprechenden Begriffe machen eines deutlich. Es geht bei beim Tragen der Last nicht um soziales Engagement, sondern darum, dem anderen beim Tragen der Konsequenzen seiner Schuldverstrickung zu helfen. Denn das Wesentliche von Jesu Dienst war ja, dass Er unsere Schuld auf sich lud und mit unsere Krankheiten ans Kreuz mit nahm. Das war das Gesetz, die Verpflichtung Christi, die Er übernommen hatte.

Dieses Gesetz zu erfüllen bedeutet, den Menschen, die Jesu stellvertretendes Opfer annehmen, zu helfen, ganz in die Freiheit der Kinder Gottes zu kommen und das, was wir noch bis zur Vollendung an Unheilem mit uns herum tragen, zu ertragen.

 

Und dieses Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.,
1. Johannes 4:21

Das kann bis dahin gehen, dass wir praktisch helfen. Aber das muss es nicht. Es kann einfach bedeuten, dass wir die Macken, die Ticks und die Unvollkommenheiten der anderen aushalten, weil ja Jesus auch uns mit unseren Unvollkommenheiten aushält. Weil auch Er geduldig, langmütig, freundlich etc. mit uns umgeht, obwohl wir es bei Leibe nicht verdient haben. Es ist erstaunlich, wie schnell wir Menschen – ja, auch wir Christen - uns übereinander aufregen können, weil wir meinen, ein Recht dazu zu haben. Aber wenn wir wirklich lange und ehrlich genug in den Spiegel schauen, dann werden wir sehen, was uns da entgegen blickt. Ein Mensch, der es nötig hat, dass andere seine Lasten, also seine Ticks, seine Marotten, seine Ungeduld, Unfreundlichkeit, Gleichgültigkeit, seinen Egoismus und sein „unheil sein“ und „Unheil verbreiten“ ertragen und mit tragen. Dieser Blick macht barmherzig – hoffentlich!

Euer Eugen

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12. Jun.
2016
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Gewurzelt in Christus

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm, gewurzelt und auferbaut in ihm und gefestigt im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, indem ihr überreich seid in Danksagung! Kol 2:6-7

 

Wenn wir uns mit unserem Glaubensalltag beschäftigen, dann kommt immer wieder die Frage: Wie mache ich das und wie machst du das? Es ist die Frage nach den praktischen Schritten.

 

Hier in unserem Abschnitt geht es Paulus darum, dass wir in der Weise, wie wir Jesus als unseren Herrn und Erlöser empfangen, auf- und angenommen haben, auch leben sollen. Im Detail sagt er, dass wir in ihm verwurzelt und in ihm gefestigt sein sollen.

... es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade, Hebr.13:9

Aber wie machen wir das? Wie passiert das? Was können wir dazu beitragen? Die Antwort liegt in dem Teil, den die offizielle Losung / Lehrtext unterschlagen hat. Aber erfahrungsgemäß ist gerade dieser Teil zum einen die Lösung und zum anderen auch recht schwierig zu leben.

 

Das Stichwort ist Dankbarkeit. Wenn wir Dankbarkeit leben, dann werden wir gefestigt. Warum? Was hat es mit der Dankbarkeit auf sich?

 

Um dankbar zu sein, muss man von sich weg schauen auf das, was war, ist und sein wird.

 

 

 

Haltet fest am Gebet und wacht darin mit Danksagung; Kolosser 4:2

Wir schauen auf das, woher wir kommen und stellen fest: Wir waren auf einem Weg der Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit. Wir kannten Gott nicht, hatten keine Hoffnung auf Erlösung und Vergebung unserer Schuld und unseres Versagens. Wir hatten von uns aus keine Möglichkeit mit Gott ins Reine zu kommen und keine Perspektive für ein ewiges Leben. All das hat uns Jesus Christus aus Gnade geschenkt. Ist das ein Grund zur Dankbarkeit? Mit Sicherheit! Wenn wir darauf schauen, was Jesus uns alles geschenkt hat ohne unser eigenes Dazutun, dann werden wir fest. Wir danken ihm für alle Versorgung, Bewahrung und Hoffnung. Wir danken Ihm für die kleinen Dinge wie für die Großen. Und in dem wir das tun, schauen wir nicht auf die Schwierigkeiten, die uns Angst machen und verunsichern. Wir stehen fest und gut gegründet in einem Leben, das eine ewige Perspektive hat.

 

Euer Eugen

 

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05. Jun.
2016
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Der Geist der Wahrheit

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wenn der Geist der Wahrheit kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Johannes 16,13

 

n den vergangenen Lehrabenden, haben wir uns intensiv mit dem Heiligen Geist befasst. Und Es gibt tatsächlich einiges über ihn zu reden. Wenn man aber darüber nachdenkt, dass wir hier von einer Person der Dreiheit Gottes reden, steht dennoch relativ wenig in Gottes Wort! Warum? Weil diese Person der Dreiheit eine weniger wichtigere Rolle hätte?

 

 

 

Der Heilige Geist ist zu uns gesandt, um uns in die Wahrheit von Jesus zu leiten!

 

Jesus sagt hier, dass der Geist der Wahrheit, in alle / jede Wahrheit, führen wird und in Joh. 14:26 hat er schon beschrieben worum es dabei gehen wird. Er wird an das erinnern was Jesus gesagt hat und er wird es lehren, also erklären. Den Niederschlag dieses Wirkens des Heiligen Geistes sehen wir heute vor allen Dingen in der Entstehung des Neuen Testamentes. Dass Jesus hier vom Geist der Wahrheit spricht, bedeutet nicht, dass er von einem anderen Geist redet, sondern hier nennt er ihn den Geist der Wahrheit, weil dieser Geist, der Heilige Geist, für die Wahrheit sorgen wird. Und im 2 Teil des Verses lesen wir dann, dass es in dieser Wahrheit nicht um ihn geht. Er wird nicht von sich selbst, noch von sich aus reden, sondern das, was er hört, von Jesus hört, wird er weiter geben.

 

 

 

Unsere Auf-gabe ist, diese Wahrheit von Jesus treu so weiter zu geben, dass sie immer noch die Wahrheit ist.

 

Warum betont das Jesus?

 

Weil er deutlich machen will, wie selbst in der Dreiheit eine Treue einander gegenüber da ist, von der wir uns anleiten lassen sollen. Wenn wir das Wort Gottes, in welcher Form auch immer, weiter geben, dann geht es nicht um uns, unseren Antrieb, was uns wichtig ist, was wir vertreten können und was wir meinen unseren Mitmenschen zumuten zu können. Es geht darum, dass wir dieses Wort, diese Wahrheit von Gott so bekommen haben und so auch weiter geben müssen!

 

Wenn wir uns vom Heiligen Geist in dieses Wort, in diese Wahrheit leiten lassen, dann werden wir die Wahrheit erkennen und werden sie verstehen! Dann kommen wir zur Einheit des Geistes, weil die Wahrheit des Willens und Wortes Gottes nicht geteilt und unterschiedlich ist.

Euer Eugen

 

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01. Jun.
2016
"Bist du multioptional?" Blog-Post Bild

"Bist du multioptional?"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

„Die Gesellschaft hat sich zu einer «multioptionalen Gesellschaft» entwickelt, wie der amerikanische Trendforscher John Naisbitt diese Wandlung nennt.“

So ist es in dem Buch „Trends 2015: Ideen, Fakten, Perspektiven“ von Gerd Gerken, Michael A. Konitze zu lesen.

Was meinen die Autoren?

 

Sie schreiben: „Die Menschen haben gelernt, daß das Leben reicher und aktiver wird, wenn man sich immer wieder experimentell erprobt, immer wieder aus seinen Mustern ausbricht, anders handelt und sich dabei auch widerspricht.“

Was hat das mit uns zu tun?

Nun, der Begriff „multioptional“ könnte auch mit einer durchaus machbaren Erfahrung illustriert werden.

Wir planen eine Party und würden gerne Leute einladen. Früher ging das recht gut. Die Eingeladenen sagten zu und dann konnte man sich darauf verlassen, dass die auch kamen, es sei denn, sie wurden von etwas wirklich ernstem abgehalten.

Heute ist es nicht nur so, dass die Leute, obwohl sie zugesagt haben nicht kommen, sondern sie sagen nicht zu und auch nicht ab. Nicht abzusagen ist ja schon eine halbe Zusage. Sie wollen es sich allerdings bis zuletzt offen halten, welche der vielen Optionen, die sich zum entsprechenden Zeitpunkt bieten, dann doch die attraktivste ist.

 

Das Zitat aus dem genannten Buch macht deutlich dass die Menschen dann auch kein schlechtes Gewissen haben, andere hängen zu lassen, weil sie ja gerade eine neue, andere Erfahrung machen wollten, sich an einem anderen Ort erproben, bereichern und ja auch dafür Verständnis aufgebracht werden muss.

Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm“ 1Jo 2:15

Kommt Dir das jetzt zu abgedreht vor?

Überlege mal, ob Du Dich nicht auch ähnlich verhalten hast.

 

Das Buch spricht auch von der Individualisierung der Gesellschaft. Angebote werden auf den Einzelnen zugeschnitten. Und wenn das Angebot nicht auf den Einzelnen zugeschnitten ist, ist er nicht willig, sich darauf einzulassen.

 Die Zahl der Konsumenten, die kein festes Rollen- und Lebens-spektrum mehr haben, wächst unaufhörlich.“ (Trends2015)

Wir können die Entwicklung der Gesellschaft ignorieren und denken: „So schlimm wird’s schon nicht werden!“ „Ich hab das noch nicht erlebt! (Also gibt’s das auch bei uns nicht.)“

 

Aber, ob wir es wahr haben wollen oder nicht: diese Kultur wird sich immer mehr ausbreiten. Die multioptionale Sexualerziehung unserer Landesregierung ist dabei nur eine Facette dieser Kultur.

 

Dabei verkörpert dieses soziologische Großexperiment aber deutlich den Kern der Multioptionalität: Alles ist möglich und es gibt nichts Definitives mehr.

 

Die Frage ist also: Wie stellen wir uns als Gemeinde und als Nachfolger Jesu hierzu?

Als Christen und als Gemeinde können wir nicht den Kopf in den Sand stecken. Wir müssen uns der Herausforderung einer sich ändernden Gesellschaft stellen, ohne zu vergessen, welche Kultur für uns die erstrebenswerte ist.

Wir sind in dieser Welt, aber wir sind nicht von dieser Welt. (Johannes 15:18ff; 17:14ff) Jakobus, der Bruder Jesu, schreibt in seinem Brief: „Ihr Abtrünnigen, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.“ Jak. 4:4

 

Über viele Jahrhunderte waren die Werte der Gesellschaft, also die Kultur, von biblisch-christlichen Werten geprägt: Monogamie zwischen Mann und Frau, eheliche Treue, Unbestechlichkeit, Achtung vor Autorität, Achtung des menschlichen Lebens etc. Die Gesellschaft und die Kultur war nicht die Gemeinde und ihre Kultur. Aber man ging doch in etwa in dieselbe Richtung. Heute hat sich die Gesellschaft von biblischen Werten nahezu komplett verabschiedet und da müssen sich letztlich, was die gelebte Kultur angeht, die Wege zwangsläufig trennen.

 

Nun könnte man uns den Vorwurf machen: „Dann gehört ihr also zu den ewig Gestrigen, die nicht mit der Zeit gehen? Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!“

 

Jesus hat uns dazu berufen, Licht zu sein, die Stadt auf dem Berg, nicht die Wagenburg. Licht kommt immer von einem Punkt. Die Lichtquelle ist definitiv und das Licht ist definitiv.

 

Eine multioptionale Gesellschaft wird zunehmend eine Gesellschaft, in der jede Meinung gleich wahr ist, solange sie für das Individuum stimmt und niemand anderes dadurch Schaden erleidet.

Who stands for nothing falls for anything."Wer für nichts steht, fällt allem zum Opfer“

Wer wird in einer solchen Gesellschaft noch einen vernünftigen Gedanken denken können, wenn die Meinungs- und Gesinnungsdiktatur dazu zwingt, offensichtliche und wissenschaftliche Fakten zu leugnen und uns z.B. unter den Genderwahn zu beugen.

 

Wir als Älteste hoffen, beten und arbeiten dafür, dass wir als Gemeinde und als Einzelne so viel Werte und Kultur des Reiches Gottes in uns haben, dass wir gemeinsam Licht und Salz sein können. Die Welt braucht eine klare Stimme, die noch in der Lage ist, zu sagen, was die von Gott geoffenbarte Wahrheit ist.

 

Die zentrale Wahrheit Gottes ist: „Es gibt nur einen Weg zu dem tatsächlich existierenden Gott und Vater, nämlich durch das Opfer Jesu Christi!“

Es wird also darauf ankommen, ob wir als Christen in diesem Land und darüber hinaus mit einer Stimme sprechen können und es auch werden. Um der „multioptionalen Gesellschaft“ um uns herum z.B. zu zeigen, dass nicht jeder selbstgewählte Weg der Moralität, der Religion, der Frömmigkeit uns zu Gott bringen wird, sondern nur der von Gott selbst uns verordnete.

Welche Kultur lassen wir also in unser Leben und welche Kultur werden wir leben und welche Kultur werden wir leben?

 Eure Eugen, Jürgen, Roger

 

 

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