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01. Jul.
2015
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"Euer Ja sei ein Ja..."

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Wenn man die Nachrichten schaut, dann reibt man sich die Augen und man kann eigentlich gar nicht mehr hinschauen. „Wie lange dauert das Katz- und Mausspiel der griechischen Regierung mit der EU noch?“, fragt man sich. Die politische Kultur scheint völlig verkommen zu sein und nur noch aus Scheinwahrheiten und leeren Versprechungen zu bestehen.

Verlässlichkeit

Auch wenn man in obigem Konflikt die Schuldigen leicht auszumachen meint, ist die Frage, ob die anderen Beteiligten wirklich viel ehrlicher sind? Die Verlässlichkeit unserer Politiker hat in den vergangenen Jahrzehnten sehr nachgelassen. Wahr ist, was im Moment als Wahrheit opportun ist, was nützt, was die eigene Position stützt. Aber letztlich sind die Politiker ja nur ein Spiegel unserer Gesellschaft. Einer Gesellschaft, die sich die Wahrheit nach Belieben zurechtbiegt und ihre Gültigkeit nur durch eine beharrliche Wiederholung zu untermauern sucht.

 

Eine andere Kultur

Gibt es in einer solchen Zeit überhaupt einen Ort wo man die Wahrheit unverändert hört? Die Gemeinde Jesu hat von ihrem Herrn eine klare Ansage bekommen! Mt 5,37 „Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was aber darüber hinausgeht, ist vom Bösen.“

Die Gemeinde Jesu sollte ein Ort sein, an dem eine Aussage, eine Zusage, ein Versprechen gelten sollte, ungeachtet der Konsequenzen, ungeachtet der Situation, ungeachtet der persönlichen Befindlichkeit. Die Gemeinde Jesu hat das Potential der Welt zu zeigen, was bleibende Werte, bleibende Wahrheiten und Verlässliche Worte sind. Sie muss sich nicht ständig nach einem sich ändernden Zeitgeist richten. Sie kann unverschämt sagen: „Das sagt Gottes Wort!“ Voraussetzung ist aber, dass wir auch an der Unwandelbarkeit der Wahrheit Gottes fest halten. Denn Gott ändert ja seine Meinung nicht je nach Erfordernis, je nach öffentlicher Meinung!

 

Gottes Wahrheit bleibt

Für manchen kann das sicherlich verstörend wirken. Mancher Zeitgenosse könnte tatsächlich fragen: „Wie, du glaubst das, obwohl das Buch schon über 2000 Jahre alt ist? “ Wenn solche Fragen kommen, dann ist es an uns zu bekennen: „Ja ich glaube daran, weil Gott über der Zeit steht und seine Wahrheit zeitlos gültig ist. Sie hat kein Verfallsdatum!“ Deshalb ist das Evangelium auch heute noch so wahr wie vor 2000 Jahren. „Jesus ist auch im Jahr 2015 immer noch der Sohn Gottes der Mensch wurde, um für unsere Sünden zu sterben!“ Wenn diese Welt bei uns finden soll, was sie sonst nirgends findet, dann kann sie das nur, wenn wir entsprechend seiner Wahrheit leben. Wenn bei uns ein Ja ein Ja ist. Wenn wir eine gemachte Zusage einhalten. Wenn wir uns darin üben, zuallererst Gott gegenüber und dann der Gemeinde gegenüber verbindlich zu leben. 

 

Ein geprüftes Ja

Es zeigt sich ja gerade dann ob unser Ja ein Ja ist, wenn sich Widerstände, Enttäuschungen, Konflikte und Krisen vor uns auftun, ob wir fest bleiben, an Gott festhalten und an den Geschwistern. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn Gott solche Situationen in unserem Leben zulässt. Situationen die ja auch andere erleben. Aber nur so können die Menschen um uns herum, bei uns sehen, wie wir fest stehen und fest bleiben. Jesus hat sein einmal gegebenes Ja zu Gottes Plan, die Menschen zu retten nicht von seiner Befindlichkeit abhängig gemacht. Und er macht es gegen Ende seines Weges noch einmal deutlich: „Aber nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ Er hat tatsächlich gewankt, hat mit sich gekämpft und am Ende blieb sein Ja ein Ja! Es blieb ein Ja zu Gottes Willen, ein Ja zu seinem Weg mit ihm, ein Ja auch dann zum Leiden. Für uns kann es ein Ja zum Partner bedeuten, auch wenn die Ehe in Schieflage geraten ist, ein Ja zu praktischer Vergebung, ein Ja zum Neuanfang, ein Ja zur Annahme des anderen, selbst wenn er sich über die Jahre verändert hat. Es kann ein Ja sein, zu einer sich verändernden Gemeinde. Die gewachsen ist. In der man zunehmend nicht mehr alle kennt. Zu einer Gemeinde, die vorwärts gegangen ist und die für sich Neues mit Gott erleben will. Es kann auch ein Ja sein zu einem Arbeitsbereich, einer Tätigkeit die man für sich in Frage gestellt hat.

 

Ein festes Nein

Jesus spricht aber auch von einem Nein. Wir haben einmal, als wir Jesus als Herrn und Erlöser angenommen haben, ein Nein gesagt. Das Nein zu unserem bisherigen Leben, das Nein zu Sünde und Ungehorsam, das Nein zu Süchten und Abhängigkeiten, Nein zu einem Leben ohne Gott. Auch das soll ein Nein bleiben. Manchmal redet Gott in unser Leben und erinnert uns auch an unser Nein. Ein Nein, das wir vielleicht inzwischen aufgeweicht haben. Ein Nein, dessen Grenzen wir immer mehr verschoben haben. Es ist hilfreich, wenn wir uns immer wieder durch das Wort Gottes an diese Grenzen erinnern lassen. Was waren diese Grenzen? Wozu sagt Gott sein Nein? Das hilft uns auch unseren Kurs wieder neu zu erkennen und ihn wieder anzusteuern. Wir wünschen uns allen, dass wir eine Gemeinde sind, in der ein Ja ein Ja und ein Nein ein Nein bleibt. In der wir verlässlich und verbindlich unseren Weg gemeinsam mit Jesus gehen und ihn so als einen treuen Freund erleben und diesen treuen Freund mit andern teilen können.

 

Euer Eugen, Jürgen , Roger

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Erlösung naht

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Lukas 21,28

 

Wenn man sich bewußt ist, dass mit jeder Adventszeit Christen auch die 2. Wiederkunft Christi bedenken, dann könnte man deisen Versa als Adventstext verstehen. Wenn Jesus wieder kommt dann können wir unsere Häupter erheben, weil Jesus kommt und uns aus dem Jammertal hier herausholt.

 

Die Erlösung naht sich seit bald 2000 Jahren und sie kommt 100%ig.

 

Der Zusammenhang des Verses aber macht deutlich, dass diese Aussage sich nicht auf das Ende, sondern auf den Anfang des Endzeitgeschehens und dann auf das ganze weitere Geschehen bezieht.

 

Jesus sagt da: „Wenn ihr all das geschehen seht, dann erhebt eure Häupter.“ Wir können jetzt schon erhobenen Hauptes leben, weil wir durch die Erfüllung Seiner Prophetien wissen, dass Er in allem die Wahrheit gesprochen hat, also auch in Bezug auf Seine Wiederkunft am Ende der Zeit.

 

Wir können, durch die Verlässlichkeit von Jesu Wort eine unerschütterliche Gewissheit haben, dass alles, was Jesus gesagt hat, auch so passieren wird. Unsere Erlösung, die Erlösung unseres Leibes, die Erlösung hinein in das Reich der Himmel wird geschehen, auch wenn die ganze Welt etwas anderes behaupten würde.

 

Möglicherweise gehörst du, wenn du das so glaubst, zu einer kleinen Minderheit. Denn selbst viele sogenannten Christen glauben es nicht mehr, glauben nicht an ein Leben nach dem Tod und den Himmel etc.

 

 

Die Gewissheit, dass Jesu Aussagen wahr sind, kann man jetzt schon erleben!

 

 

Aber wenn du dich an Gottes Wort festhältst, dann wirst du einen festen Anker, einen festen Grund für deine Seele haben.

 

Wenn man sich das Kapitel 21 des Lukasevangeliums anschaut und dann einen Blick in die Geschichte der letzten 2000 Jahre tut, dann sieht man, wie viel von dem schon passiert ist, von dem Jesus sprach. Jerusalem wurde erobert, der Tempel zerstört und die Juden für fast 1900 Jahre in alle Welt zerstreut. Und Jesus hatte das alles 40 Jahre vorher prophezeit.

 

Wenn man sich aber auf den jetzt lebenden Jesus einlässt, wird man feststellen, dass auch alles andere wahr ist. Er sagt: “Meine Schafe hören meine Stimme“. Und wenn du dein Leben Ihm anvertraust, wirst du feststellen, dass du genau das erlebst. Du wirst Seine Stimme in deinem Herzen hören. Und deshalb kannst du erhobenen Hauptes jetzt schon leben. Ich wünsche dir das von Herzen.

Dein Eugen

 

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