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10. Apr.
2016
Herdentiere Blog-Post Bild

Herdentiere

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. Joh. 10,11.27.28

Für viele Zeitgenossen ist schon der Anfang dieses Textes eine Zumutung. Sie wollen mit Entschiedenheit keine Schafe sein. Sie wollen selbstbestimmt, emanzipiert ihr eigenes Ding machen. Denn sie haben ja einen freien Willen.

Wir sind alle „Herdentiere“, die gerne einem Leithammel nachlaufen.

Aber wie ist es denn damit bestellt? Jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Um wirklich hip zu sein, muss man mit dabei sein. Der Lifestyle wird mit immer neuen Lifestyle Produkten und Ausdrucksweisen (z.B. vegan essen) unterstrichen. Das Tragen eines Hijab (islamisches Kopftuch) könnte für die weiblichen Anhänger des neuesten Lifestyles, nach Meinung eines Weltartikels, durchaus hip sein. Spätestens seit H&M dafür wirbt.
Sind wir nicht alle irgendwie Schafe, die gerne einem Trend, einer Mode, einem Leithammel hinterherlaufen?

Die Frage ist nicht, „ob“ wir hinterherlaufen, sondern „wem“ wir hinterherlaufen

Die Frage ist nicht so sehr „ob“, sondern „wem“ wir hinterherlaufen. Jesus sagt, dass Er ein guter Hirte ist, einer, der sein Leben für Seine Schafe lässt, einer, der sie in die Freiheit der Kinder Gottes führen will, einer, der sie nicht unterdrückt, sondern aus Unterdrückung frei macht, der sie lehrt zu sehen, was sie unterdrückt.
Aber dazu müssen wir seine Stimme hören und auch hören wollen. Jesus sagt, dass Seine Schafe Seine Stimme hören, denn offensichtlich gibt es auch Schafe, die nicht Seine sind, die nicht auf Ihn hören und Ihm nicht folgen.
Aber Seinen Schafen gibt er das ewige Leben. Ein Leben, das hier schon beginnt, aber nicht hier seine Erfüllung findet. Ein Leben, das wir uns nur schemenhaft vorstellen können. Aber die für uns gerade noch verständlichen Skizzen, die Jesus von diesem Leben zeichnet, reichen aus, um in uns den Wunsch zu wecken: „Da will ich hin!“
Es mag jetzt ein Leben sein, das „nicht hip“ ist, um das uns aber mancher Hippe beneidet, weil wir frei von der manipulativen Macht der Trends und der Trendsetter leben können!                     
Euer Eugen

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03. Apr.
2016
Lebendige Hoffnung Blog-Post Bild

Lebendige Hoffnung

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. 1.Petrus 1,3

Es ist eine Zeit her, dass ich ein Buch geschenkt bekommen habe mit dem Titel: "Ihr habt schon alles."
Ein Buch, das deutlich machen wollte: Mit der Wiedergeburt haben wir alles, was wir jemals erreichen können, schon geschenkt bekommen. Wir müssen es nur noch entdecken, im Glauben ergreifen und im Glauben leben. Unser Text hier, insbesondere wenn man weiter liest, sagt, dass es etwas gibt, auf das wir hoffen, also jetzt noch nicht haben. Petrus spricht davon, dass es eine lebendige Hoffnung ist, zu der oder in die hinein wir von neuem geboren worden sind. Was ist eine lebendige Hoffnung?

Auch wenn wir von neuem geboren sind, haben wir noch nicht alles!

Er sagt, dass wir wiedergeboren sind durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Wir haben durch die Auferstehung Jesu Christi, d.h. in und durch ihn schon den Schritt vom Leben zum Tod und darüber hinaus in das neue Leben getan. Wir sind als geistliche Wesen schon jenseits des Todes und unsere Seele hat die Zusicherung, dass auch sie nach dem Tod dort sein wird und dann mit einem neuen Körper bekleidet wird.

Die Fülle unserer Existenz wartet im Leben nach dem Tod auf uns!

Das ist diese lebendige Hoffnung, von der wir noch nicht wissen, wie sei aussieht, denn wir haben sie ja noch nicht gesehen. Wie Paulus sagt: Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht? (Röm.8:24)
Paulus meint nicht, das wir auf eine Errettung hoffen, also unserer Errettung nicht sicher sein können. Nein, er sagt, dass unsere zukünftige Existenz, die Erlösung des Leibes (Röm. 8,23), noch aussteht, und wir auf diese warten, hoffen, hoffnungsvoll zugehen.
Es ist keine tote Hoffnung, wie ein totes Dogma, sondern eine lebende Hoffnung! Weil wir mit einem Teil (unserem Geist) schon dort leben, können wir sicher sein, dass der Rest auch nachkommen wird. Das gibt uns ein solides Fundament, um hier noch getrost leben zu können.                         
Euer Eugen

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31. Mrz.
2016
„ Sei stark und mutig!“  Blog-Post Bild

„ Sei stark und mutig!“

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Wenn man die Medien etwas beobachtet, dann sind Aussagen, wie die, dass man „mehr Mut brauche und keine Angst“, häufiger zu finden. Aber Was ist Mut und was ist Angst? Mut ist sich den Herausforderungen zu stellen, auch wenn sie schwierig sind. Angst ist sich den Herausforderungen nicht zu stellen, weil sie schwierig sind. Der Kernpunkt ist die Frage der Herausforderungen. Sind die Herausforderungen zu meistern oder nicht? Übersteigen sie die eigenen Möglichkeiten bei weitem, dann ist es nur richtig, dies auch zu benennen.

Unser Leiterwochenende wurde von Maurice mit einer Botschaft über Josua 1:1-6 eingeleitet. Eine Botschaft, die uns wieder neu vor Augen malte, dass wir von Gott gegebene Verheißungen haben, zu denen er steht. Aber wie beim Volk Israel, das um sein ihm verheißenes Land kämpfen musste, fällt auch uns die Erfüllung der Verheißungen nicht in den Schoß.

Ein Kampf
Sich die Verheißungen anzueignen ist schon ein Kampf, der im Inneren ausgefochten wird. In unseren Gedanken. Glaube ich, auch wenn es schwierig wird, Gottes Zusagen? Oder lasse ich mich durch Schwierigkeiten entmutigen?
Und dann ist es ein Kampf im Gebet und im Handeln.
Josua wird von Gott mehrfach aufgefordert: Sei mutig! Josua war zu Zeiten Moses der Heerführer Israels gewesen. Nun war er für das ganze Volk verantwortlich. Er brauchte Mut. Wir brauchen für neue Aufgaben, sich verändernde Aufgaben wieder Mut zum Kampf. Und ein Kampf wird es der uns alles abverlangt, so wie uns das Bauen alles abverlangte. Und wie beim Bauen braucht es uns alle, mit unseren unterschiedlichen Gaben und Fähigkeiten.

Um was geht der Kampf?
Um Menschen, die die gute Nachricht hören sollen, deren Leben neu, heil, ganz, für Gott eingesetzt werden soll.
Ist dieser Kampf eine hoffnungslose Herausforderung? Nein! Jesus gibt uns nie eine Aufgabe, die wir nicht auch mit ihm erfüllen können.

Dein Platz
Lass dich Von Gott ansprechen: Sei mutig und sei stark. Und nimm deinen Platz in diesem Kampf ein.
Dieser Platz kann im Gebet sein, wenn du besonders Glauben hast, dass durch dein Gebet in der unsichtbaren Welt Dinge geschehen.
Dein Platz kann bei denen sein, die in der nächsten Zeit besonders wieder Menschen ansprechen, sie einladen, mit ihnen ihr „Jesus erleben“ teilen.
Dein Platz kann bei denen sein die, wann immer sie Menschen mit Krankheiten und Leiden antreffen, Gebet anbieten, wenn du glaubst dass Gebet um Heilung etwas bewirkt.
Es gibt noch so viel mehr Möglichkeiten seinen Platz in diesem Kampf zu finden. Aber es ist ein Kampf.

Selbstverleugnung und Selbstüberwindung
Kampf bedeutet Selbstverleugnung und Selbstüberwindung. Nicht umsonst sagt Jesus jedem seiner Nachfolger, also auch uns:
Mt 16:24 „... Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach!“
Sein Kreuz auf sich nehmen ist nichts anderes als Selbstverleugnung. Wir sind bereit zu sterben. Davon, dass wir unser Kreuz auf uns nehmen sollen, spricht Jesus mehrfach und er gebraucht dabei unterschiedliche Worte. Diese bedeuten: 1. hoch heben, aufnehmen; 2. etwas an sich zu nehmen (zu eigen machen) 3. hoch heben, erhöhen, wertschätzen.
Damit spricht Jesus davon, dass wir das Kreuz nicht einfach nur erdulden sollen. Nein! Es soll zu einem von uns zur Überzeugung erhobenen Lebensstil werden. Wir verleugnen und überwinden uns selbst und gehen mit ihm, folgen ihm nach, egal wohin er uns führt.

Angstfrei und mutig
In der Selbstverleugnung und Selbstüberwindung werden wir frei von unserem Selbst und der Sorge um unser Selbst. Wir können angstfrei und mit Mut das angehen, was wir sonst nicht angehen würden.
Wenn es nicht mehr um uns selbst geht, können wir uns selbst nicht mehr blamieren oder bloß stellen und können wir nicht mehr verletzt werden, denn unser Selbst steht nicht mehr da.
Wir finden den Mut, mit wildfremden Menschen zu beten, ihnen von Jesus zu erzählen, sie einzuladen zu einem Leben mit Jesus und in Gemeinschaft. Wir finden den Mut, uns in das Leben anderer zu investieren, auch wenn dies an unserem Leben abgeht.
Wir haben außer der Kinderwoche in diesem Jahr bewusst keine großartigen Dinge geplant, um etwas verschnaufen zu können. Aber wir können, jeder da wo er ist, einen deutlichen Unterschied machen! Das ist dann möglich, wenn wir Jesus erlauben, uns von uns selbst frei zu machen und mit ihm mutige Schritte tun.
Bei Josua war das Versprechen Gottes, dass er mit Josua sein werde. Als Josua Sonne und Mond gebot, damit der Kampf fortgesetzt werden konnte hörte Gott auf ihn, wie sonst noch nie auf einen Menschen.
Uns hat Jesus ebenso versprochen bei uns zu sein. Er ist durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt, immer bei uns. Er befähigt uns mutig zu sein und er wird sich zu uns stellen, wenn wir in diesem Mut sein Wort aussprechen.
Eure Eugen, Jürgen, Roger

 

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25. Mrz.
2016
Die Auferstehung Jesu Blog-Post Bild

Die Auferstehung Jesu

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades. Off 1:17-18

Bei Jesus Christus scheiden sich die Geister.
In der Vergangenheit bestritten die einen, dass Er wirklich tot war, andere, dass Er wirklich am Kreuz gestorben ist, andere, dass Er tatsächlich aus dem Grab auferstanden ist. Ca 70 Jahre nach den Geschehnissen offenbart sich Jesus in einer Vision dem Jünger Johannes als der, der tot war und wieder lebendig ist.

Jesus wurde nach seiner Auferstehung von min. 519 Menschen gesehen!
Diese Offenbarung ist nicht die erste. Paulus schreibt in seinem Brief an die Korinther, dass Jesus von Petrus, den 12 Jüngern, 500 weiteren Zeugen, von Jakobus (wahrscheinlich von Jakobus, dem Bruder Jesu), dann den Aposteln allen und dann auch von ihm gesehen wurde (1.Kor. 15,5-8). Dazu kommen die 2 Emmausjünger (Luk 24)  und die Frauen am Grab. (Maria Magdalena, Johanna und eine andere Maria und eine ungenannte Zahl von Frauen (Luk. 24:10). In einem Gerichtsprozess würde eine solche Zahl von Zeugen auf jeden Fall ausreichen, um den Fall zu entscheiden. Und das Urteil müsste lauten: „Jesus ist auferstanden und Er lebt.“

Jesu Auferstehung ist keine Erfindung sondern eine Tatsache, unab-hängig von unserer  Überzeugung.
Aber die Frauen sahen den auferstandenen Jesus in einer Zeit und Situation, in der sie um Ihn trauerten und nie im Leben daran dachten, Ihn lebendig zu sehen. Sie berichteten es den Jüngern, aber die glaubten ihnen nicht. Einer der berühmtesten ist der „ungläubige Thomas“. Sie mussten gegen ihre eigene Überzeugung nach und nach die Wahrheit erkennen. Zu behaupten, sie hätten die Auferstehung erfunden, ignoriert völlig die von der Bibel ehrlich berichtete Faktenlage.
Jesus sagt hier, dass Er nicht nur lebt, sondern dass Er die Schlüsselgewalt über den Tod und den Hades hat. Er ist mitnichten hilflos. Nein Er ist der erhöhte und herrschende Herr, dem alle Macht gegeben ist.
An Ostern feiern wir den Auferstandenen Herrn, der den Tod überwunden hat und für uns eine sichere Hoffnung ist, dass auch wir durch Ihn auferstehen werden.

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20. Mrz.
2016
Das Opfer Jesu Blog-Post Bild

Das Opfer Jesu

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

"Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, so muß der Sohn des Menschen erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben habe.Joh 3:14-15

 

Jesus gebraucht diesen Vergleich mit der Schlange in der Wüste, um mehr als nur ein Bild zu gebrauchen. Der Hinweis auf diese Schlange macht die Aufgabe des Kreuzes, an dem Jesus hängen würde, deutlich.

Jesus wurde für uns zur Sünde gemacht und als solche gerichtet!

In der Wüste schickte Gott Schlangen unter das Volk Israel als Gericht gegen das Volk, weil sie gegen Ihn rebelliert hatten. Aber Gott wäre nicht Gott, wenn Er nicht auch gleichzeitig Gnade anböte. Und die Gnade kam in Gestalt einer am Pfahl hängenden bronzenen Schlange. (Die musste von Moses Handwerker noch schnell gemacht werden.) Und die Menschen konnten Gnade und Rettung empfangen, in dem sie auf diese Schlange sahen.

Im Hinblicken auf die gerichtete Sünde können wir widerstehen

War damit gesagt, dass die Schlange sie rettete?
Nein! Die am Pfahl hängende bronzene Schlange symbolisierte die Kraftlosigkeit der Schlange. Sie war tot. Gerettet hat der Glaube an Gottes Handeln.
Jesus sagt mit diesem Vergleich, dass Er genauso tot und kraftlos am Kreuz hängen

Wie aber kann Er uns dann helfen?

Als Jesus am Kreuz hing, hing dort die Sünde am Kreuz. Er wurde für uns zur Sünde gemacht (2.Kor 5,21). Er trug unsere Krankheit, die tödliche Krankheit der Sünde, Er trug unsere Schmerzen, die wir als Strafe verdienten. Und dann hing Er dort und eines seiner letzten Worte war: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ Er war von Gott verlassen, weil Er als personifizierte, gerichtete Sünde von Gott, dem Vater, getrennt war. Deshalb sollen wir auf Christus hinschauen. In Ihm wurde die Sünde gerichtet, entmachtet, getötet. Sie hat, wenn wir auf das Kreuz schauen, keine Macht mehr über unser Leben und kann uns nichts mehr anhaben.
Die Frage ist: Glaubst du an das stellvertretende Opfer Jesu? Denn nur dieser Glaube rettet und bewahrt uns vor der täglichen Verführung der Sünde. Nur im Blick auf das Kreuz werden wir sagen: Ich bin tot für die Sünde, sie kann mir nichts mehr anhaben wenn ich sie nicht lasse.                           
Euer Eugen

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