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01. Mrz.
2016
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„Die größte Liebesgechichte“

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Wenn man nach der größten Liebesgeschichte sucht, dann wird man zunächst bei einer gleichnamigen Dokumentation über Bollywood fündig. Andere Themen werden damit ebenfalls verbunden, wie die Liebesgeschichte von „Romeo und Julia“ oder die Geschichte des Taj Mahal. Eine Liebesgeschichte mit epischem Ausmaß und Folgen war die von Helena und Paris (Prinz von Troja), die in der griechischen Mythologie ihren Niederschlag gefunden hat.

Alle drei Beispiele sind eigentlich tragisch. Sie haben immer mit dem Tod der Liebenden oder eines der Liebenden zu tun. Im Fall von Helena und Paris finden um der Liebenden willen viele Menschen den Tod.
Aber sind das wirklich die größten Liebesgeschichten der Welt?

Die größte Liebesgeschichte
der Welt ist doch die, wenn ein Gott sich für die Menschen, die gegen ihn rebellieren, opfert, um sie aus ihrer Rebellion zu befreien! Und genau das ist ja in Jesu Leben passiert: Jesus der Ewige Gottessohn, selbst Gott von Ewigkeit her und eins mit dem Vater, verlässt den Himmel und wird als Mensch geboren, um als sündloses Opfer für unsere Schuld zu sterben. Um dann den Tod zu überwinden und mit einem Auferstehungsleib ausgestattet seinen Jüngern 40 Tage lang zu erscheinen. Und nachdem Er ihnen in dieser Zeit den ganzen Sinn seines Handelns erklärt hatte, verließ Er sie, um in den Himmel zurückzukehren, um dann nach 10 Tagen den versprochenen Heiligen Geist als ständigen Tröster, Begleiter, Lehrer, Helfer und Repräsentanten des Himmels zu senden.
Das ist diese größte Liebesgeschichte, die in der Osterzeit ihren Höhepunkt findet.
Und das ist der Inhalt all dessen, was da gefeiert wird.

Falsche Ängste
Nun gibt es manche, die durch eine oberflächliche Vermischung des Namens Ostern mit Astarte (Ashera), einer in der alttestamentlichen Zeit vorkommenden heidnischen Göttin, die Berechtigung des Osterfestes grundsätzlich in Abrede stellen. So als ob der ähnliche Klang eines Namens schon eine inhaltliche Übereinstimmung belegen würde.
Als Konsequenz wird von den wirklich Gläubigen gefordert, dass sie, statt heidnische Feste wie Weihnachten und Ostern zu feiern, lieber die Feste des Volkes Gottes, so wie im Alten Testament angeordnet, feiern sollten.
Dabei wird vergessen, dass Ostern genau das tut. Es feiert das Passahfest (Gründonnerstag) als Erfüllung des Alten Testaments, wo das Blut des Passalammes den Todesengel in Ägypten von den erstgeborenen männlichen Kindern der Israeliten fern hielt. Auch bei uns muss der Todesengel vorbei gehen, wenn die Türen unseres Herzens mit dem Blut Jesu bedeckt sind. Ebenso spricht das Alte Testament auch vom Lamm Gottes, das (an Karfreitag) die Sünde der Welt trägt. Und natürlich ist die Auferstehungsfeier das freudige Ereignis dessen, dass Gott seinen Heiligen nicht dem Tod überlässt (Ps. 16.10)
Wie könnten wir bei solchen klaren Inhalten, solchen Tatsachen unserer Erlösung nicht feiern?
Wir dürfen uns wegen Äußerlichkeiten wie Osterhasen und Ostereiern nicht die Freude an diesem Fest nehmen lassen, selbst wenn diese im Verdacht stehen könnten, Teil eines altgermanischen Fruchtbarkeitsglaubens zu sein.
„Dem Reinen ist alles rein“ (Tit. 1,15). Sind wir rein durch das Blut Jesu, können wir Hasen aus Fleisch oder Schokolade genießen, können wir gefärbte, ungefärbte, weiche oder hartgekochte oder gebratene Eier essen, ohne uns ein Gewissen zu machen, in Dankbarkeit Gott gegenüber, der der Geber aller guten Gaben ist

Die richtigen Symbole
Allerdings stellt sich die Frage, wenn wir z.B. an die islamischen Flüchtlinge denken, ob wir, wenn wir den Sinn von Ostern weitervermitteln wollen, nicht mehr auf die eigentlichen Symbole wie Kreuz und Lamm verweisen und diese dann bewusst einsetzen.
Wir können ihnen sogar mit dem Symbol des Lammes von dem Vater erzählen, der seinen Sohn tatsächlich geopfert hat für unsere Sünden. Der, weil er kein anderes passendes Opfertier fand, wie dies bei Abraham und Isaak (nach muslimischer Lesart Abraham und Ishmael) der Fall war, seinen eigenen sündlosen Sohn tatsächlich opferte, weil er die Menschen so sehr liebte und nicht ihr Verderben wollte.
Wir können ihnen von der größten Liebesgeschichte erzählen, die es gibt. Eine Liebesgeschichte, in der einer nicht nur sein Leben für seine Freunde gab, sondern für seine Feinde. Dass er damit nicht nur ihre blinde Unterwerfung wollte, sondern ihre Herzen, die er neu macht, gewinnen will.
Diese Liebesgeschichte endet eben nicht tragisch mit dem Tod der Liebenden, sondern sie endet glorreich mit der Auferstehung des sich opfernden Gottessohnes und mit der Auferstehung und dem ewigen Leben derer, die an Ihn glauben.
Für dieses ewige Leben war das Blut des Messias absolut ausreichend. Und kein anderes Blut (weder tierisches noch menschliches) muss dafür mehr fließen. Dieses Blut gilt für jeden, der es für sich in Anspruch nimmt und der Jesus als Herrn und Erlöser annimmt.
Wie sehr unterscheidet sich diese Liebesgeschichte von allen Geschichten der Religionen, seien sie vor oder nach der Entstehung des christlichen Glaubens da gewesen.
Ohne absolut jedes eigene Dazutun erhalten wir dieses Geschenk der Sündenvergebung, der Auferstehung und es neuen Lebens. Ein echter und absolut ausreichender  Grund, dies zu feiern.

Eure Eugen, Jürgen, Roger

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28. Febr.
2016
Nach vorne blicken Blog-Post Bild

Nach vorne blicken

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9,62

Heute würde man vielleicht sagen: „Wer auf der Autobahn seine Hand am Lenkrad hat und ständig in den Rückspiegel schaut, der ist nicht fit fürs Reich Gottes. Der fährt verantwortungslos und disqualifiziert sich.“ Aber reicht das als Bild aus?
Um was geht es Jesus mit diesem Bild wirklich?

Wer nur zurückschaut, sieht nicht, was an Gutem vor ihm liegt!

Zurückzuschauen, wenn man etwas tun will, was wirklich zukunftsträchtig ist, hilft nicht. Wer nur zurückschaut, sieht nicht, was vor ihm liegt, und lebt letztlich in der Vergangenheit und kann diese nicht loslassen. Wer das Reich Gottes sehen und erleben will kann nicht in der Vergangenheit leben, weder in seiner eigenen noch in der seiner Familie oder der Gesellschaft – auch nicht in der Vergangenheit der Gemeinde. Denn das Reich Gottes, Seine Herrschaft, liegt in der Zukunft. Es kommt erst noch, auch wenn wir Anzeichen in unserem Leben sehen und erleben können, wenn wir uns auf den Herrn dieses Reiches einlassen.
Gott hat sich sicherlich in der Vergangenheit offenbart, was unser Heil und Seine Pläne mit uns angeht. Aber Er offenbart sich auch in dem, was Er jetzt und morgen tut. Seine Gnade ist jeden Morgen neu.

Was also will  uns immer wieder zwingen, dass wir zurückschauen und nicht loslassen?

Diese Gnade, die jeden Morgen neu ist, in Anspruch zu nehmen, bedeutet, sich nach dem Reich Gottes auszustrecken, bis es in seiner Fülle am Ende der Zeit mit der Wiederkunft Jesu kommt. Deshalb ist es wichtig, dass wir unseren „Blick zurück“ aufgeben, das, was uns bindet, das, was uns belastet und was wir als Erbe mit uns mitschleppen, hinter uns lassen. Dann werden wir das sehen, was Gott mit uns in der Zukunft vor hat, seine Pläne für uns und unser Leben. Die Vergangenheit ist das, was vergangen ist, die Zukunft ist das, was auf uns zu kommt. Diese Gelegenheiten, Chancen und auch Risiken zu erkennen, hilft uns, unser Ziel tatsächlich zu erreichen. Was also ist es, das uns immer wieder zwingen will zurückzuschauen? Welche Schuld und Bindung haben wir noch nicht hinter uns gelassen?
Jesus hat uns zur Freiheit berufen, deshalb lasst uns auch in dieser Freiheit leben.     

             
Euer Eugen

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21. Febr.
2016
Gottes Liebe Blog-Post Bild

Gottes Liebe

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Römer 5:8

Paulus schreibt dies an die Christen in Rom. Er sagt ihnen hier, dass Gott seine Liebe zu einem Zeitpunkt erwies, sie als Tatsache hinstellte, als sie alle noch Sünder waren. Und für viele war das sicherlich so. Sie hatten im Jahr 33 schon gelebt, waren aber eben Sünder, ohne Kenntnis und Erkenntnis Gottes. Und für sie ging Jesus als Beweis von Gottes Liebe ans Kreuz.

Gott zeigt seine Liebe zu uns, bevor es uns überhaupt gibt?

Nun ist der Text so abgefasst, dass seine Verben eines deutlich machen: Sowohl der Erweis von Gottes Liebe, wie das Sterben Christi und ebenso das „Sünder sein“ ist eine Tatsache. Keine dieser Aussagen ist eine Annahme.
Diese Tatsachen galten damals und haben sich bis heute nicht geändert. Jesus ist einmal und ein für alle Mal gestorben. Und jeder weiß, welche Natur, uns selbst überlassen, wir haben.
Selbst viele Philosophen sprachen davon, dass der Mensch eigentlich böse und seines Nächsten Feind ist. Eigentlich brauchen wir über die sündige Natur des Menschen angesichts all der Gräuel, deren wir immer wieder Zeugen werden, nicht mehr zu diskutieren.

Dass Gott uns liebt und seinen Sohn für uns gegeben hat, ist eine Tatsache, die auch heute noch gilt!

Nun ist aber die Frage, ob dieser Liebesbeweis Gottes auch uns im 21. Jahrhundert gilt?
Oder hat er seine Meinung geändert? Oder haben wir gar seine Absicht mit Jesu Tod, wenn er denn tatsächlich wie in der Bibel berichtet gestorben ist, richtig verstanden? Oder müssen wir uns Gott und seine Absichten heute vielleicht ganz anders vorstellen? NEIN!
Paulus sagt: „Gott zeigt seine Liebe dadurch … “ Er gebraucht mit Sicherheit ganz bewusst die Gegenwartsform. Gott zeigt bis heute seine Liebe, dadurch dass er seinen Sohn für uns sterben ließ, auch für uns Heutige, die damals noch nicht geboren waren, aber dennoch einmal Sünder sein würden. Und derjenige, der uns dies zeigt und uns auch darin überführt, ist der Heilige Geist. Beten wir darum, dass wir und die Menschen um uns herum durch den Heiligen Geist von den hier aufgeführten Tatsachen überführt werden.                                     
Euer Eugen

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14. Febr.
2016
Die Zerstörung der Sünde Blog-Post Bild

Die Zerstörung der Sünde

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. 1.Joh. 3,8b

In der christlichen Wirklichkeit wird die Bibel wie ein Buch mit einer großen Geschichte gelesen, oder sie wird als eine Sammlung von Sprüchen betrachtet, die man ganz nach Gusto gebrauchen kann.
Der zweite Ansatz wird weder der Bibel noch ihrem Inhalt gerecht. Mit keinem anderen Schriftstück der Weltliteratur wird so willkürlich umgegangen wie mit ihr. Unser Text wird von den Glaubensbewegten genutzt, um zu zeigen, dass Jesus die Krankheit zerstört hat. Und es wird Heilung proklamiert.
Die Sozialbewegten wollen die schreiende soziale Ungerechtigkeit hier zerstört sehen und wollen dem durch eigene Anstrengungen nachhelfen.

Um was geht es Wirklich im Text?

Aber kaum einer fragt: „Um was geht es wirklich?“
In Wirklichkeit geht es im ganzen Absatz um Sünde!
Jesus kam, um die Auswirkungen der Sünde und damit der ersten Sünde Satans und damit auch die erste Sünde des Menschen zu zerstören.
Diese Sünde ist uns allen eigentlich nur zu bekannt, weil wir täglich mit ihr kämpfen und uns rechtfertigen, warum wir sie begehen.

Es geht um die Ursünde der Rebellion gegen Gott und seine Ordnungen, die alles andere an Zerstörung  nach sich zog.

Es ist die Sünde der Rebellion gegen Gott und seine Ordnungen. Satan wollte sein wie Gott, rebellierte gegen die göttliche Ordnung und der Mensch, von ihm verleitet, wollte dasselbe und lebt bis heute diese Rebellion aus.
Alles Andere war Auswirkung dieser Sünde - Tod: „Am selben Tag, an dem du davon isst, wirst du sterben (sterblich). Zur Sterblichkeit gehört Krankheit und Verletzbarkeit. Die Sünde unserer Taten ist Auswirkung der Ablehnung von göttlicher Ordnung. In der Gemeinde wollte Jesus diese Ordnung wieder hergestellt sehen. Aber wie sehr tun wir uns auch hier schwer. „Ich lasse mir nicht sagen ...“, „Ich brauch mich nicht belehren lassen...“, „Ich treffe meine Entscheidungen selbst...“. Solche Gedanken und Reden sind Ausdruck davon, dass wir uns gegen göttliche Ordnungen auflehnen. Wo soll die Zerstörung der  Werke Satans denn beginnen, wenn nicht in der Gemeinde?                 

                    
Euer Eugen

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07. Febr.
2016
Den Verstand gebrauchen Blog-Post Bild

Den Verstand gebrauchen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. Sprüche 3,5-6

Bestätigt das nicht das Vorurteil gegen Christen, dass die ihren Verstand an der Garderobe abgegeben haben? Dass Glaube nichts für intelligente Menschen ist, die ihren Verstand zu gebrauchen in der Lage sind?

Bedeutet Christsein, den Verstand an der Garderobe abzugeben?

In diesem Kapitel der Sprüche geht es um eine weise Lebensführung. Wie kann man sein Leben so führen, dass man auf dem richtigen, dem rechten Weg geht?
Zugegeben: das ist eigentlich schon eine Frage, die der gegenwärtigen Generation wohl völlig abhandengekommen ist. Richtig ist, was sich richtig anfühlt. Wenn sich Ehebruch richtig anfühlt, dann ist das richtig. Wenn sich ständig wechselnde Beziehungen richtig anfühlen, dann ist das richtig.
Aber was ist das Ergebnis eines solchen Lebens? Was bleibt am Ende? Einmal hat mir jemand gesagt, dass sein Sohn durch eine Hirnhautentzündung behindert ist. Dass er aber davor viele Reisen gemacht hat. Und dass ihm das, was er erlebt und gesehen hat, niemand mehr nehmen kann. Und was ist, wenn wir Alzheimer bekommen und dann all das Schöne der Reisen weg ist? - keine Erinnerungen mehr. Was bleibt dann?

Christen geben ihren Verstand nicht ab, sondern gebrauchen ihn, in dem sie ihn unter einen größeren unterordnen!

Ein gelingendes, mit bleibenden Werten gelebtes Leben, das ist ein richtiges Leben und ist der richtige Weg. Auf diesen Weg will uns Gott leiten. Er will, dass unser Leben voll ist, jetzt und auch nach dem Tod. Deshalb möchte Er, dass wir uns auf Ihn verlassen, darauf, dass Er uns richtig führt, richtig versorgt und uns das Richtige tun lässt unter allen Umständen.
Seinen Verstand zu gebrauchen bedeutet, Ihn unter die Herrschaft des größten Geistes mit der umfassendsten Weitsicht zu stellen. Und das ist nun mal der Geist Gottes, der unser Führer und Begleiter sein will. Es gibt keinen Zuverlässigeren als Ihn.

Euer Eugen

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