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01. Aug.
2016
„Das was trägt!“ Blog-Post Bild

„Das was trägt!“

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

„Wie Gott mir die Angst vor dem Terror nimmt“ so ist ein Artikel überschreiben, in dem der Bildreporter Daniel Böcking in der Bildzeitung über seinen Glauben schreibt.

 

Offensichtlich nicht ohne Grund wurde dieser Artikel heute in der Bildzeitung abgedruckt. Wir brauchen eine Hoffnung in Zeiten der Angst, der Panik, der Ratlosigkeit.

 

Denn die vergangene Woche ist noch nicht verdaut, schon werden wir mit neuen Nachrichten aus dem Nachbarland konfrontiert, in dem eine kleine Kirche von Terroristen überfallen, dem Pfarrer die Kehle durchgeschnitten, eine andere Person schwer verletzt wurde, bevor die Täter von der Polizei erschossen wurden.

 

Es sind nicht nur die Großstätte, oder größere Menschenansammlungen. Es ist praktisch überall möglich. Und das ist wohl auch die Botschaft dieser Welle der Gewalt.

 

Da tut es gut, in einer säkularen Zeitung, die ja nicht jedermanns Geschmack ist, aber sehr viele Menschen erreicht, einen solchen Artikel zu lesen, in dem ungeschönt vom gesehenen und erlebten Elend einerseits und der trotzdem gefundenen Hoffnung im Glauben andererseits so offen geschrieben wird.

 

Das, was uns in diesen Tagen ganz besonders Ruhe geben kann, ist die Tatsache, dass, egal was passiert, wir in Gottes Hand sind. Dass, auch wenn es sonst keine Sicherheit mehr geben mag, wir in Seiner Hand sicher sind. Und wenn es tatsächlich dran geht zu sterben, wir dennoch getrost sein können, denn der Tod ist ja nicht das Ende.

 

Wir hoffen und beten, dass uns solche Tragödien, wie sie uns in den Medien nahe gekommen sind, nicht passieren. Und zu diesem Gebet möchten wir euch alle einladen. Beten wir für unser Land, dass Wege gefunden werden können, dieser Gefahr wirksam zu begegnen.

 

Sollte uns oder Einzelne von uns eine solche treffen, dann lasst uns unsere Herzen heute darauf ausrichten, dem in uns wohnenden Christus gemäß damit umzugehen.

 

Die Gesellschaft wird reagieren, wie sie es kann. Mit Reflexen des Verständnisses für die Täter einerseits und denen der Ablehnung jeglicher Migrationsgruppen andererseits.

 

Und wir stehen dazwischen. Wir wissen, dass wir verpflichtet sind, allen zu helfen, die in Not zu uns kommen. Wir sind von dem in uns wohnenden Christus aufgefordert, uns nicht zu sorgen, denn kein Haar fällt auf den Boden, von dem Gott nicht wüsste.

 

Und wir sind gehalten, uns an das Wort Gottes zu halten, das deutlich macht, dass diese Dinge zum Ende hin zunehmen. Es soll uns also nicht überraschen. Darüber wurde in den vergangenen Wochen in den Predigten über Lukas 21 genügend gesagt. Aber es ist Eines, von diesen Dingen theoretisch zu wissen, und es ist ein Anderes, mit der Realität dieser Dinge immer mehr auch in unserem Land konfrontiert zu werden.

 

Wir tun gut daran, einander immer wieder zu ermutigen, unser Vertrauen in den allmächtigen Gott zu setzen, der uns über diese Dinge nicht im Unklaren gelassen hat.

 

Dass Jesus wieder kommt, ist für uns außer Frage. Dass er bald wieder kommt, wird immer wahrscheinlicher.

 

Aber wenn dem so ist, dann werden sich die Dinge beschleunigt entwickeln, sowohl das Negative als auch die Tatsache, dass allen Völkern das Evangelium gepredigt wird. Das setzt auch eine gewisse Offenheit dafür voraus.

 

Die aber entsteht da, wo das Leben ohne Gott erschüttert wird und sichtbar wird, dass es kein Fundament hat.

 

Andererseits will Gott durch unser Leben zeigen, dass dieses ein Fundament hat. Neulich hatte ich ein Gespräch mit einer Person, die, selbst nicht gläubig, doch in ihrem beruflichen Alltag im Krankenhaus den Unterschied erlebt von Menschen, die in der Gewissheit des Glaubens sterben können, zu denen, die diese Gewissheit nicht haben.

 

Je größer das Gebäude umso mächtiger das Fundament. In Jesus haben wir das mächtigste Fundament, das man haben kann. Wenn wir auf Ihm aufgebaut sind, werden wir nicht zerbrechen, auch wenn die Welt um uns bebt und wankt und wir mit ihr.

 

In Hebräer 12:26+27 sagt Gott, dass er noch einmal, und zwar Himmel und Erde, erschüttern wird, damit das Unerschütterliche offenbar werde. In V 28 spricht er dann davon, dass wir ein unerschütterliches Reich empfangen haben.

 

Das Reich Gottes in uns lässt uns fest stehen, Jesus in uns ist nicht nur das Fundament, sondern auch die mit dem Fundament verbundene innere Struktur, die uns unerschütterlich macht. So wie bei den Wolkenkratzern die Stahlarmierung sie hochfest und belastbar macht, so macht die neue Natur Jesu in uns uns belastbar in aller Erschütterung.

 

Daniel Böcking schreibt in seinem Artikel: „Terror und Gewalt machen mich nicht ängstlich. Schon gar nicht wütend auf Andersgläubige (ISIS mal ausgenommen...). Wut und Angst sind nicht das, was Jesus von Christen fordert. Er gibt und will Mut und Zuversicht. Und er will Vertrauen. Meines hat er.“

 

Besser könnten wir das auch nicht sagen. Unsere Umwelt braucht uns als Licht und Salz, als Gottes Leuchttürme, die in stürmischen Zeiten Orientierung geben können.

 

Dazu gehört ein klares, vom Evangelium erfülltes Denken und das daraus resultierendes Reden.

 

Lassen wir uns nicht hinreißen zu Äußerungen der Panik, der Angst, der Aggression und Wut.

 

Auch wenn wir uns im klaren sind, dass, bis Jesus wieder kommt, die Dinge schlimmer werden, leben wir auch noch hier.

 

Beten wir also für unsere Politiker, unsere Polizei, die Geheimdienste, die innerstaatliche, zwischenstaatliche und die internationale Kommunikation, damit das, was Verhindert werden kann, auch verhindert wird. Beten wir, dass auch sie Gottes Hilfe suchen.

 

Gott widersteht dem Hochmütigen, dem Demütigen, der seine Hilfe sucht, gibt Er Gnade, auch dem, der Ihn nicht persönlich kennt.

 

Eure Eugen, Jürgen, Roger

 

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31. Jul.
2016
Das Volk Gottes, Gottes Erben Blog-Post Bild

Das Volk Gottes, Gottes Erben

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat. Psalm 33,12

 

Und was ist, wenn das nicht der Fall ist? Wie geht es diesem Volk dann? In 3.Mose 19,14 gibt Gott z.B. Anweisungen, die fast schon unglaublich sind.

 

Du sollst dem Tauben nicht fluchen und sollst vor den Blinden kein Hindernis legen, denn du sollst dich vor deinem Gott fürchten.“ (heutige Losung) Gibt es so was? Dem Tauben zu fluchen, über ihn herziehen, weil er es eh nicht hört? Dem Blinden Hindernisse in den Weg legen, damit er fällt?

 

Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen“ (GG)

 

In gewisser Weise haben wir diese Dinge in unserer Gesellschaft. Die kriminelle Energie und der Einfallsreichtum ist unglaublich, wie älteren Menschen irgendwelche Abos aufgeschwatzt werden, massen an E-mail-Empfänger mit Phishingmails in Fallen gelockt werden, usw.

 

Das erstaunliche ist nur, wie schonungslos Gott solche Dinge aufdeckt, anspricht und verurteilt.

 

Was Er aber hier sagt, sagt Er Seinem Volk, das eigentlich anders handeln sollte. Israel war die Gemeinde Gottes. Dass es nicht viel anders handeln konnte als die es umgebenden Völker, zeigt, dass es nicht reicht, dass wir zu einer Gemeinde gehören.

 

Es reicht nicht, zum Gottesdienst zu gehen, fromme Lieder zu singen, sich Predigten anzuhören und sich dadurch erbauen und unterhalten zu lassen.

 

Es braucht die Veränderung des Herzens, das sich all die schlimmen Dinge ersinnt, von denen wir in unserem Losungstext nur einen kleinen Geschmack bekommen haben.

 

Denn Gott ists, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, Phil 2:13.

 

Dieses erneuerte Herz bekommen wir nur durch die Wiedergeburt. Weder Meditation noch Verhaltenstherapie noch irgend eine religiöse Übung kann uns dazu verhelfen.

 

Nur wenn Gott uns unser hartes Herz nimmt und uns ein neues Herz gibt, sind wir in der Lage, anders zu handeln. Nur wenn Jesus Christus in diesem erneuerten Herzen wohnt und unser Herr ist, können wir tatsächlich anders handeln.

 

Dann stimmt auch unser obiger Text. Dann ist Gott unser Herr und es wird uns gut gehen.

 

Euer Eugen

 

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24. Jul.
2016
Adel verpflichtet Blog-Post Bild

Adel verpflichtet

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. Lk. 12,48

 

Früher galt die von diesem Vers abgemagerte Version in der Gesellschaft: „Eigentum verpflichtet“. Ein ähnlicher Spruch war: „Adel verpflichtet.“

Heute erwarten die Menschen von den Besserverdienenden und denen, die die Produktionsmittel besitzen, dass sie sich immer noch so verhalten. Ohne den Unterbau zu beachten.

Eigentum verpflichtet“ gilt dann, wenn wir erkennen, dass wir Beschenkte sind!

Um unsere obigen Verse wirklich ausleben zu können, muss man begriffen haben, dass man das, was man hat, letztlich bekommen hat.

Aber da hakt es. Jeder denkt, wenn er etwas erreicht hat, dass er dies aus eigener Kraft konnte. Und so denkt er auch: „Ich habe mir das erarbeitet und kann damit machen, was ich will. Ich bin niemandem etwas schuldig!“ Und wenn das stimmt, dann kann ich tatsächlich damit machen, was ich will.

Die Bibel sagt: „Was aber hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber auch empfangen hast, was rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen?“ (1.Kor.4:7)

Das Empfangene verpflichtet, denn Gott, der es uns gegeben hat, erwartet von uns, dass wir es in seinem Sinne gebrauchen. Seine Erwartung ist, dass wir es wieder weiter geben, dass wir es zum Nutzen anderer einsetzten. Deshalb gibt er unterschiedlich, so dass die, die viel haben, denen aushelfen können, die wenig haben.

Er gibt es, damit jeder mit seiner Gabe, seinem Empfangenen, dem anderen dient. 

 

Es gibt niemand, der sagen könnte, dass er nichts bekommen hat!

Keiner von uns kann sagen, dass er nichts empfangen hat, denn jeder hat z.B. Zeit, Kraft, Liebe, Vergebung, Geduld, Langmut, Freundlichkeit, Gnade empfangen. Das sind Dinge, die noch nichts mit Gaben oder Geistesgaben oder matt. Versorgung zu tun haben. Diese hinzugenommen, sind wir alle schon reich beschenkt. Und je mehr wir bekommen haben, umso mehr können wir eigentlich weiter geben.

Aber damit wir mit dem dienen können, was wir empfangen haben, braucht es andererseits auch den Mut, derjenigen, die etwas brauchen, den Mangel zuzugeben!

Euer Eugen

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17. Jul.
2016
Kinder des Lichts Blog-Post Bild

Kinder des Lichts

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Epheser 5,8.9

 

Es war für alle überraschend, dass die lautesten und heftigsten Brexitbefürworter sich nun aus der politischen Verantwortung schleichen, da sie ja ihr Ziel erreicht haben. Die Folgen des Brexit sollen andere verwalten. Mit jeweils guten Pensionen ausgestattet, können sie aus der Ferne zuschauen, was aus ihrer Tat wird.

Lebt das aus, was ihr seid, die ihr eine neue Natur habt.

Paulus sagt den Christen: Lebt das aus, was ihr seid. Begnügt euch nicht damit, dass ihr errettet seid, sondern lebt als die Geretteten, lebt als die, die eine neue Natur haben, die jetzt Kinder des Lichtes, Kinder Gottes sind.

Das Wort, das Paulus gebraucht, kommt nicht vom griechischen Wort leben, sondern von laufen, treten.

Man könnte auch sagen: Führt einen Lebenswandel, der den Kindern des Lichtes entspricht. Ein weiterer Gedanke wäre von der griechischen Bedeutung her, dass wir unser Leben unter unsere Füße bringen. Dass wir als Kinder des Lichtes über unser Leben Autorität ausüben, es in Besitz nehmen. Abraham hatte den Auftrag, das Land Kanaan zu durchziehen, denn das hatte ihm Gott für seine Nachkommen zugesagt.

 

Das neue Leben zu leben bedeutet , seine Möglichkeiten unter unsere Füße zu nehmen!

 

Das Bild von Abraham kann uns helfen zu verstehen, worum es dabei geht, unser Leben unter die Füße zu nehmen. Es bedeutet, all die Möglichkeiten, die Jesus uns durch diese neue Natur gegeben hat, auch auszuleben. Diese Möglichkeiten nennt Paulus exemplarisch. Er spricht von Güte, Gerechtigkeit, Wahrheit. Diese Dinge sollen wir in unserem Leben als Christen ausleben. Ich staune immer wieder, wie wenig Güte wir Christen in der Lage sind zu praktizieren. Es fängt in den Ehen an, in denen gezankt und gezickt wird und geht weiter in den Familien, in den Hauskreisen etc. Gott hat uns Jesu Gerechtigkeit zugerechnet. Diese Gerechtigkeit gilt es auszuleben, nicht unsere eigene, die wir sowieso nicht haben. Wenn wir aber meinen, eine solche zu haben, enden wir in Rechthaberei, Gesetzlichkeit und Unbarmherzigkeit. Wenn du von neuem geboren bist, lebe das aus, was dir Jesus geschenkt hat. Dann lebst du als Kind des Lichts.

Euer Eugen

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10. Jul.
2016
Gäste und Fremdlinge, Mitbürger und Hausgenossen Gottes Blog-Post Bild

Gäste und Fremdlinge, Mitbürger und Hausgenossen Gottes

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Epheser 2,19

 

Es gibt wahrscheinlich keinen, der nicht schon mal erlebt hat, dass er sich als Gast gefühlt hat. Nun gibt es dabei eine Bandbreite von sehr willkommener Gast bis hin zu nicht willkommener Gast.

 

 

Wer begnügt sich damit Gast zu sein, wenn er Familienmitglied werden kann?

 

Man ist aus irgend einem Grund da, weil man jemanden begleitet oder weil man von jemandem eingeladen wurde, der aber nicht wirklich viel zu sagen hat. Es kann bei einer solchen Gelegenheit eine sehr lange Zeit werden und eine sehr unangenehme dazu. Insbesondere, wenn man nicht einfach gehen kann.

 

Aber selbst, wenn man ein sehr willkommener Gast ist, bleibt das Wissen und das Gefühl, dass man hier nicht bleiben kann, nicht dazu gehört.

 

Wenn wir Christen werden, wenn Jesus Christus unser Gott und König wird, dann bekommen wir ein neues Leben, eine neue Existenz und werden zu seinen Geschwistern. Wir gehören von nun an dazu und müssen nicht mehr gehen, weil wir nicht dazu gehören.

 

Es gibt eigentlich nichts schöneres, als zu wissen: Das ist nun mein Zuhause, hier darf ich bleiben und ich bin Gottes Hausgenosse! Ich bin nicht hier, weil mich irgend jemand unbedeutendes hierher eingeladen hat, sondern der Hausherr hat mich zu seinem Kind gemacht.

 

Zuhause bei Gott - die Erfüllung unserer geheimsten Sehnsucht!?

 

Diese Tatsache gilt für jeden Menschen, der durch Jesus von neuem geboren ist. Das hat zur Folge, dass es keine besseren oder schlechteren Kinder geben wird. Keiner muss sich als unwert fühlen, denn wir sind alle „einen Jesus“ wert. Denn er hat für jeden von uns sein Leben in gleicherweise gegeben. Keine Eifersucht, kein Minderwert wird mehr da sein, kein rangeln um die besten Plätze. Gott hat den Rest der Ewigkeit Zeit für jeden.

 

Muss das nicht die Erfüllung unserer geheimsten Sehnsucht sein?

 

Und das kann jeder haben, der sich zu dieser Kindschaft einladen lässt. Lasst uns das mit so vielen Menschen teilen, wie wir irgend wie können, denn die Wenigsten wissen davon.

 

Euer Eugen

 

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