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30. Nov.
2015
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Advent

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Mit dem Dezember haben wir das Ende dieses Jahres fast erreicht. Es war ein gutes Jahr. Ein Jahr, in dem wir erleben durften, dass wir den Bau soweit fertig stellen konnten, dass wir ihn nun uneingeschränkt nutzen können. Eine lange Zeit des Bauens ist zunächst zu ihrem Ende gekommen.

Dankbarkeit für ein gutes Jahr
Dankbar schauen wir auf dieses Jahr zurück. Wir konnten die Kinderwoche durchführen. Wir hatten immer Kinder da, die da sein wollten und Eltern, die dankbar waren, dass ihre Kinder bei uns sein konnten.
Wir durften das Gebäude und Gelände der Öffentlichkeit vorstellen und hatten viele Gäste. Wir durften Gott offiziell dieses Gebäude übergeben und ihm die Ehre vor der Gemeinde und Welt geben.
Wir konnten mit den anderen Gruppen in Haltingen die ProChrist-Woche durchführen und so sicherlich den Menschen in Haltingen, die dies wollten, dienen.
Wir haben viel gearbeitet und wir haben, unabhängig davon, wie wir diese Arbeit an ihren Ergebnissen messen, das getan, was dran war, was Gott uns aufs Herz gelegt hatte und was Seinem Willen entsprach. Wir hatten für alles genügend Mitarbeiter, Kraft und auch die Mittel.
Und nun dürfen wir uns auch ausruhen. Wir dürfen genießen, was wir haben. Denn das gehört auch dazu.

Adventszeit - Zeit der Besinnung
Nun beginnt die Adventszeit und bei allem, was diese Zeit an schönem äußerlichem mit sich bringt, ist es doch die Zeit, in der wir an den ersten Advent, die erste Ankunft unseres Herrn denken. Als er Mensch wurde um unseretwillen.
Wir denken daran, dass er in eine ihm fremde Welt kam. Fremd in dem Sinne, dass er an seinem eigenen Leib diese Welt zum ersten Mal erlebte und auch erlitt. Eine gefallene Welt, die ihm, dem Herrn aller Herren, den Rücken gekehrt hatte.
Eine Welt, in die er, um sie wieder zurückzugewinnen, gekommen ist. Eine Welt, die in Finsternis versunken war und sich nach einem Licht, einer Orientierung, einem Ausweg aus ihrer Finsternis sehnte und immer noch sehnt.
Man könnte in unseren Tagen meinen, dass sein Kommen nichts geändert hat, denn es scheint, diese Welt ist so finster wie zuvor.
Aber das ist ja nicht so!
Jesus hat ja etwas zurückgelassen. Sein Licht, seine Gemeinde, seine Jünger, denen er sagte, dass sie das Licht der Welt sind und dieses Licht leuchten lassen sollen, ja dass sie darauf achten sollen, dass sie bereit sein sollen mit brennenden Lichtern bis zu seinem 2. Advent.
Die Lichter der Adventszeit sollen uns an diesen Auftrag erinnern. „Werde Licht, denn dein Licht kommt. Stell dein Licht auf den Leuchter und verstecke es nicht.“
Wir haben in diesem Jahr schon mehrfach dieses Licht in besonderem Masse leuchten lassen. Und egal, ob wir es so fühlen, wir waren Licht, da wo wir als Jesu Jünger gelebt haben, wo wir seinen Willen getan haben, wo wir seine Gnade empfangen und weiter gegeben haben.


Weihnachtszeit - Zeit der Ausrichtung
Und dann kommt die Weihnachtszeit. Die Zeit der Familie und der Geschenke. Und diese Zeit ist auch wichtig. Dass Weihnachten ein Familienfest geworden ist, darf uns Christen nicht ärgern. Denn dass Jesus Mensch wurde, zeigt, wie sehr sich Gott mit uns identifiziert und wie sehr er uns in seine Familie aufnehmen möchte. Eine Familie, die noch wichtiger ist als jede irdische Familie. Wenn wir also Weihnachten als Familie feiern, dann ist das auch eine Gelegenheit, sich dessen ganz neu bewusst zu werden.
Wir haben, gerade da, wo unsere leiblichen Eltern schon verstorben sind, einen himmlischen Vater, der immer an uns denkt und in seiner Fürsorge für uns alles tat, was zu unserem Heil, zu unserer Heilung, zu unserer Erlösung notwendig war.
Deshalb kann dieses Familienfest durchaus auch eine Gelegenheit sein, an der wir unsere Familie, wenn das möglich ist, für diejenigen öffnen, die keine Familie haben und alleine wenig Grund zu feiern hätten.
Wenn wir das tun, dann machen wir Weihnachten zu einer geweihten Nacht, Gott geweiht.
Die Weihnachtszeit kann eine Zeit sein, in der wir uns besonders darauf ausrichten, was Jesus auf sich genommen hat, um uns nahezukommen. Er hat alles verlassen, was er hatte.
Wir werden letztlich erst ermessen können, was das für ihn bedeutet hat, wenn wir mit ihm in seinem Reich sind und wir den Himmel mit eigenen Augen sehen. Aber so viel können wir sagen: Es muss ein unendlicher Unterschied gewesen sein. Vom allmächtigen Gott zum hilflosesten Geschöpf zu werden, alle Größe und Herrlichkeit abzulegen, um uns Menschen zu dienen.
Wie wäre es, wenn wir dieses Wunder, diese absolut unbegreifliche Liebestat, zum Gegenstand unserer Gespräche während der Feiertage machen? Wenn wir uns jetzt schon Gedanken machen, wie wir das Weihnachtsgeschehen zum Tischgespräch machen können, ohne dass es aufgesetzt oder erzwungen wirkt?
Wie wäre es, wenn wir uns jetzt schon überlegen, wie wir die Zeit mit der Familie so gestalten, dass es nicht zum typischen Feiertagskoller kommt, an dem man sich nur nervt?
Damit das gelingen kann, hilft es, sich bewusst auf diese Zeit auszurichten, auf Jesus auszurichten und den Heiligen Geist um gute Ideen zu bitten.
Und dann müssen wir Gott vertrauen, dass er aus unserem Weihnachten das macht, was für alle ein Weihnachten ist. Manchmal bedeutet es auch, liebgewordene Traditionen auf die Seite zu legen, damit er diese Zeit gebrauchen kann.
Denn Fakt ist, die Menschen sind an Weihnachten offener als an irgendeinem anderen Fest.
In diesem Sinne einen Dezember voller Dankbarkeit, voller Besinnung und Ausrichtung auf den, um den es wirklich geht.
        Euer Eugen, Jürgen, Roger

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29. Nov.
2015
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Der Gerechte

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Sacharja 9,9

So langsam kommen wir in die Adventszeit und da denken wir wieder mal daran, dass Gott vor 2000 Jahren Mensch wurde.
Eine Tatsache, die kaum noch Menschen berührt, weil sie Gott aus ihrem Leben ausgeschlossen haben.


Wir fordern von Gott Gerechtigkeit, ohne zu wissen, was das für uns bedeutet
Denn wenn die Menschen an Gott denken, dann bestenfalls mit der geballten Faust in der Tasche und der Anklage gegen Gott, wie er das ganze Leid in der Welt zulassen kann.
Aber sind es nicht die Menschen, die das meiste Leid über andere bringen? Und wäre es nicht eine ungehörige Zumutung, wenn Gott uns unseren sogenannten freien Willen nähme und uns zum Guten leitete? Wenn er aus dem Himmel heraus die Gewalttäter richten würde, wie er das könnte?
Wie würden wir reagieren wenn er uns nach seinen Maßstäben richten würde, wo nicht nur die Tat, sondern bereits der Gedanke der Tat abgeurteilt würde.
Wir suchen den gerechten Gott, wenn wir Unrecht erleiden. Wir appellieren an den gnädigen Gott, wenn wir selbst die Täter sind. Wir hoffen, dass wir noch mal eine Chance haben, das, was wir falsch gemacht haben, in Zukunft richtig machen zu können. Wie viel Zeit geben wir uns und wie viel den Anderen?

Gott ist gerecht im Umgang mit unserer Sünde und gnädig im Umgang mit uns.
Gott ist gerecht und er kommt in Jesus als der Gerechte, der nichts falsch gemacht hat. Er kommt und lebt an unserer Stelle das Leben, das wir leben sollten, und stirbt an unserer Stelle für die Sünden, die wir begangen haben.
Nun, ist das gerecht? Warum sollte jemand, der nichts falsch gemacht hat, sterben und die, die es getan haben, ungestraft davonkommen?
Weil Gott sowohl gerecht ist, dass er keine Sünde ungestraft lässt, und gleichzeitig ein Helfer ist, der uns vor der Strafe retten will.
Wer immer Gott die geballte Faust entgegenstreckt, sollte wissen, dass alle seine Finger auf ihn selbst zeigen und bekunden: „Du bist der Schuldige. Tu Busse, kehr um und nimm Gottes Geschenk seiner freien Gnade an.“ Das zu erkennen wünsche ich dir von ganzen.Herzen!  
Euer Eugen      

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22. Nov.
2015
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Bereit sein

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. Lukas 12,35

Was bedeutet das? „Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen?“ Wenn man den Vers alleine liest, versteht man zunächst nur Bahnhof. Aber wenn man mal nachschaut, um was es geht, dann wird deutlich, dass es um den Zustand der allzeitigen Bereitschaft geht.

Wir sind allzeit bereit für etwas Gutes, Jesu Wiederkunft!

Die Terroranschläge und die Gefahr weiterer hat die Polizei und andere Sicherheitsbehörden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Oft tragen die Polizisten die Schutzweste schon am Körper. Und sie sind immer präsent in der Öffentlichkeit! Warum? Weil man jederzeit mit ähnlichen Geschehnissen rechnen muss wie in Paris.
Das ist ein gutes Bild für den Zustand, in dem Christen sein sollen. Aber das, was sie erwarten, ist nicht ein Anschlag, sondern die Wiederkunft Jesu. Dafür sollen sie vorbereitet sein. Und dazu gehört auch, dass man, so sagt es der Zusammenhang, sein Herz nicht an Vergängliches hängt.
Wenn man das tut, dann ist man mit wenig belastet, kann sich um das Wesentliche kümmern und verpennt Jesu Wiederkunft nicht.
Denn zu vielen von uns könnte Jesus jetzt sagen: „XY, du hast viele Sorgen, aber eines geht dir ab!“
Was geht uns ab? Die Bereitschaft jetzt schon so zu leben, dass Jesus jederzeit wieder kommt und wir davon überhaupt nicht überrascht sind. Jetzt schon mit ihm Zeit zu verbringen. Jetzt schon für ihn so zu leben, dass er, wenn er kommt, uns vorbereitet findet.

Für Jesus bereit zu sein heißt, das tun, was er uns zu tun aufgetragen hat!

Wie findet er uns vorbereitet?
Wenn wir dabei sind, das zu tun, was er bis dahin getan haben möchte. Wenn wir Menschen von ihm erzählen, dass er wieder kommt und dass alle, die bis dahin ihn als Herrn und Erlöser angenommen haben, mit ihm in Ewigkeit leben werden. Wenn wir die Menschen in aller Liebe mit aller Geduld warnen vor den Konsequenzen ihres Lebens ohne Gott, ohne Jesus, ohne den Heiligen Geist. Dann sind wir bei der Arbeit, die Jesus von uns erwarten kann.
Dann sind unsere Lenden umgürtet (wir sind bereit zur Arbeit, zum Abmarsch) und unser Licht leuchtet (wir sind sichtbar).                                    Euer Eugen

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15. Nov.
2015
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Es kommt alles raus!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. 2.Korinther 5,10

Für viele Menschen ist dieser Vers ein Ärgernis, sogar für Christen. Denn hier scheint Jesus Christus wieder das Bild des strengen Richters aller Menschen anzunehmen. Und wir vergessen augenblicklich all das, was dem Christen geschenkt ist: Jesu Sündlosigkeit, seine Gerechtigkeit, seine Heiligkeit.

Und dann ist der nächste Reflex, dass wir uns vor Jesus, unserem Herrn, fürchten, weil wir vergessen haben und nun nicht wissen, was uns erwartet

 

Der Tag des Heils, vor 2000 Jahren geschehen, ist heute noch gültig!

  

Dabei ist der Vers nicht so schlimm, wie man meinen könnte. Jesus sitzt auf seinem Thron, oder seiner Plattform (das heißt das Wort eigentlich). Und vor ihm werden wir alle erscheinen. Und dann ist Jesus für die einen der Richter, der ihnen, da sie nicht an ihn geglaubt haben, sagen muss, dass sie nun für immer die Konsequenzen ihres Tuns tragen müssen. Sie werden in Ewigkeit ohne Gott sein, den sie verneint haben.

 

Jeder sollte von dem Tag des Heils wissen, weil das sein Leben verändert.

 

Für die Menschen, die an Jesus als ihren Erlöser und Herrn geglaubt haben, ihr ganzes Vertrauen in ihn gesetzt haben, wird er nicht Richter, sondern Belohner sein. Gott sagt in Heb 11:6 „Ohne Glauben aber ist es unmöglich, wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muß glauben, daß er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.“ Und diesem Belohner werden die gegenüber treten, die Gott und seinem Wort geglaubt haben, dass Jesus der von ihm gesandte Erlöser und das vollkommene Opfer für unsere Sünden ist, dass dieser Erlöser als Sohn Gottes Mensch wurde und nach seinem Tod am Kreuz auferstand und zurück in den Himmel ging, um zur Zeit der Abrechnung wieder zu kommen. Zu der Zeit, wenn er von jedem von uns Rechenschaft fordern wird, was wir mit dem von ihm gegeben Leben gemacht haben.

Wenn du also das von Herzen glaubst und danach lebst, dann hast du vor dem Thron Jesu nichts mehr zu fürchten, sondern kannst dich auf den verheißenen Lohn freuen. Er wird sagen:Mt 25:23 'Hervorragend! Du bist ein guter Mann! Du hast das Wenige zuverlässig verwaltet, ich will dir viel anvertrauen. Komm herein zu meinem Freudenfest!'

 

Ein echter Grund zur Freude! 

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08. Nov.
2015
Gottes Zeit für Dich! Blog-Post Bild

Gottes Zeit für Dich!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

"Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils".( 2.Korinther 6,2)

Dieser Vers wurde vor ca. 1950 Jahren geschrieben. 

Ist dieses „jetzt“ dann überhaupt noch relevant? 

Paulus sagt dies im Auftrag Gottes den Korinthern und erinnert sie an eine Aussage aus Jesaja 49,8: «Zur angenehmen Zeit habe ich dich erhört, und am Tage des Heils habe ich dir geholfen.»

Diese angenehme Zeit ist zur Zeit der Korinther und sie ist auch jetzt. 

Der Tag des Heils, vor 2000 Jahren geschehen, ist heute noch gültig!

Auch jetzt ist eine angenehme, eine Zeit der Gnade. Der Tag des Heils war an dem Tag, an dem Jesus als unser Versöhnungs- und Sündopfer am Kreuz von Golgatha starb. Dieser Tag des Heils steht wie eine unendlich hohe Säule in der Geschichte und sie wirft ihren Schatten in unsere Zeit. Das, was da geschah, hat für alle Zeit Gültigkeit, sodass seit dem immer der Tag des Heils gilt. Dieser Tag kann durch nichts ungeschehen gemacht werden. Auch nicht durch unsere Sünde, wenn sie uns ereilt. 

An diesem Tag hat uns Gott durch seinen Sohn geholfen und seine Hilfe ist final. Deshalb sagt Johannes in seinem 1. Brief: „Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. Und er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.“ (1.Joh 2:1-2) 

Jeder sollte von dem Tag des Heils wissen, weil das sein Leben verändert.

Was wäre, wenn all die religiösen Eiferer diesen Fürsprecher kennen würden? Wenn sie wüssten, dass ihre Sünde ein für alle mal weg getan ist? Sie müssten keinen Gott mehr zufrieden stellen, durch welche Leistungen auch immer. Sie müssten sich nicht mehr in die Luft sprengen, um sicher zu sein, dass sie von ihrem Gott in Gnade und Wohlgefallen angenommen werden. Sie könnten in diesem Leben mit Gnade und Barmherzigkeit für Jesus leben und seine Güte und Gnade weiterreichen. 

Wie könnte sich die Welt verändern, wenn sie nur erkennen würden, dass der Tag des Heils schon da ist und niemand mehr von Gott, dem Vater, getrennt sein muss, dass dieser Vater alles getan hat, um den Menschen die Gotteskindschaft zu schenken. Lasst diese Wahrheit von euch ausgehen! 

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