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23. Aug.
2015
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KOMMENTAR 23.08.2015

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

"Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen." Jesaja 42,3

Welches Bild von Gott wir uns auch immer von Gott machen. Es ist oft weit davon entfernt ihm gerecht zu werden. Sein Herz schlägt für die Schwachen und die niedergebeugten Menschen. Er hält nichts vom „survival of the fittest“. Das ist nicht sein Konzept. Er kennt uns Menschen besser als wir uns selbst und weiß, dass wir selten in der Lage sind uns selbst zu helfen. 

Auch wenn sich viele als „Selfmade Man / Woman“ bezeichnen, die alles aus eigener Kraft geschafft haben. Sie werden, wie alle anderen, an einen Punkt kommen, an dem sie sich nicht mehr selbst helfen können, weder durch Geld, noch Macht, noch eigenes Können. Spätestens wenn der Tod sie ereilt, wie jeden anderen und sie vor ihrem „Maker“ stehen, nützt ihnen ihr „self“ nichts mehr.

Als Christen wissen wir, dass Gott sich der Schwachen und der Unfähigen annimmt, die bereit sind sich das einzugestehen. Er nimmt sich uns in Sünde gefallenen und gefangenen Menschen an und erlöst uns durch seinen Sohn Jesus Christus. Er tritt uns nicht noch mehr in den Dreck. Nein er holt uns raus und erhebt uns zu der Würde mit der er uns geschaffen hatte.

Das ist ein hinreichender Grund sein Leben ihm anzuvertrauen! Zu vertrauen, dass er es gut mit uns meint und dass er uns, egal wie schwach wir sind oder uns so fühlen, auf unserer Seite sein wird.

Wir mögen durch Zeiten gehen, wo wir kaum noch glauben können, kaum noch ihm vertrauen können. Er wird uns nicht verlassen. Er wird uns, wenn wir in dieser Schwachheit zu ihm kommen, tragen und wieder aufbauen. Denn er freut sich, uns zu zeigen, wie gerne er hilft, wenn wir ihn darum bitten. Einzig unser Stolz könnte uns im Wege stehen. Wenn wir lernen diesen abzulegen, dann wird er uns all seine Gnade schenken. 

 

Dein Eugen

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01. Aug.
2015
"KLUG SEIN" Blog-Post Bild

"KLUG SEIN"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

In der Monatslosung für den August sagt Jesus Christus: „Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.“ Matthäus 10,16

„Klugheit“, mehr als ein Thema für das Sommerloch!

Ihr fragt euch sicherlich was dieses Thema in unserem Gemeindebrief im August zu suchen hat. Was soll uns dieses Thema sagen und letztlich bringen. Nun die Meisten werden demnächst in den wohlverdienten Urlaub gehen, oder zumindest diesen haben, auch wenn sie nicht weg gehen können oder wollen. Nun sind Urlaubszeiten ja gedacht, dass wir unseren inneren Akku wieder aufladen. Neue Kräfte sammeln die wir für den kommenden beruflichen Alltag wieder brauchen. Also ist Klugheit gefordert, wie man diese Zeit möglichst effektiv für dieses Ziel einsetzt. 

Klugheit ist auch bei allen Vorbereitungen von Nöten, die noch notwendig sind, für die Kinderwoche am Ende des Monats und für die Eröffnungsfeier am 19.9. Aber noch viel wichtiger ist Klugheit von Nöten für die grundsätzliche Lebensgestaltung. 

 

Klug wie die Schlangen

Was meint Jesu nun wenn er sagt, dass wir klug sein sollen wie die Schlangen? Sind Schlangen wirklich klug? Sie sind auf alle Fälle grundsätzlich nicht so leicht zu fangen, weil sie schnell und wendig sind und sich dem Zugriff entziehen. Am Anfang in der Bibel wird die Schlange als klüger als alle anderen Tiere bezeichnet. Wahrscheinlich hängt das auch dort mit ihrer besonderen Rolle, die sie in der Verführung von Adam und Eva spielte, zusammen. Der Satan wird als die alte Schlange bezeichnet und vom Nachkommen Evas sagt Gott, dass er der Schlange den Kopf zertreten würde. 

Und wahrscheinlich ist das der Kontext, in dem obiges Wort auch uns gilt. Wir sollen mindestens genau so klug sein wie der Satan. Wir sollen die Schliche und die Listen dieses Wesens kennen und damit rechnen, dass er mit List und Tücke handelt.

 

Die List der Schlange

Und eine der Listen, die er immer wieder erfolgreich praktiziert, ist die, dass er Gott die Schuld gibt. Wie ist das gemeint? Schon im Paradies gibt er Gott die Schuld dafür, dass es Eva nicht so erging, wie sie meinte, dass sie es verdient hätte. Sein Schema: Wenn du Gott nicht nachfolgen, ihm nicht vertrauen würdest, dann ging's dir besser! Es ist erstaunlich, dass wir Christen, wenn wir in persönliche Engpässe kommen, immer erst bei Gott Abstriche machen, bei seiner Gemeinde, bei Geschwistern.

„Mein Engagement in der Gemeinde ist einfach zu viel, deshalb bin ich so fertig. Ich komme nicht hinter all der Arbeit her, weil ich mich so viel in der Gemeinde engagiere.“ 

„Meine Kinder sehen mich zu wenig. Ich muss einfach weniger in der Gemeinde sein und mehr Zeit mit ihnen verbringen.“

„Ich bin seelisch und körperlich erschöpft, weil ich zu viel in der Gemeinde und zu wenig zuhause bin.“ 

 

Die Wahrheit

Aber die Wahrheit ist, dass wenn wir unser Leben gründlich anschauen, dann sind es viele Faktoren unter denen die Gemeinde, die Nachfolge Jesu nur einer der Punkte ist – und oft noch nicht mal der Gewichtigste. Aber der Teufel schafft es, uns immer wieder aufs Eis zu führen. Und dann streichen wir da, wo es langfristig am meisten weh tut. Wir lassen es zu, dass wir an dem Ast, auf dem wir sitzen, sägen.

 

Gewappnet in den Urlaub

Wenn wir also unseren wohlverdienten Urlaub genießen und Zeit zum Nachdenken haben, dann ist es wichtig seine Gedanken vor den Listen des Feindes zu wappnen. Denn es bleibt eine unumstößliche Wahrheit, dass Jesus eines verspricht: „Trachtet zuerst nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit und alles andere wird euch zufallen.“ Wir können an allem streichen aber nicht an unserem Fundament auf dem unser Leben aufgebaut ist. In der Gemeinschaft mit Gott in seiner Gemeinde finden wir die Ermutigung, die Korrektur, die Hilfe und Inspiration, die wir oft bei uns vermissen und die wir brauchen, um wieder weiter zu gehen.  Wenn wir da Abstriche machen, dann gleichen wir einer belagerten Stadt, die von ihrem durch sie fließenden Fluss abgeschnitten ist. Es fehlt an der Lebensgrundlage.

Dass Gott uns nicht überfordern will macht er von Anfang an deutlich, als er den Ruhetag einführt. Er weiß, dass wir der Ruhe und Erholung bedürfen. Der Satan weiß, das auch und deshalb will er, dass wir uns so sehr mit uns selbst beschäftigen, dass wir zu nichts anderem kommen. Entweder dadurch, dass er unseren Job zum wichtigsten macht, oder unsere Hobbys, unsere Partner, unsere Kinder unsere Krankheit. Aber in Jesaja 9:3 sagt Gott: „Denn wie am Tag von Midian zerbrichst du das drückende Joch, das Tragholz auf unserer Schulter und den Stock des Treibers.“

Gott hat den Stock, die Herrschaft des Treibers, zerbrochen. Der Satan kann uns nicht mehr treiben. Weder durch unser ungezügeltes Ego, noch durch ein schlechtes Gewissen, noch durch die Sünde, noch durch den Zwang zur Selbstverwirklichung. Wir dürfen entspannt in der Gegenwart Gottes zu dem werden, was er aus uns machen will. Dies zu erkennen und zu leben bedarf kluger Entscheidungen. Wir wünschen jedem von Euch diese Klugheit und das Vertrauen in Gottes ewige Zusagen. Dass Gott all euren Mangel ausfüllen kann. Nutzt die Zeit des Urlaubs um diesen Mangel bei ihm ausfüllen zu lassen.

 

Euer Eugen, Jürgen , Roger 

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01. Jul.
2015
"Euer Ja sei ein Ja..." Blog-Post Bild

"Euer Ja sei ein Ja..."

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Wenn man die Nachrichten schaut, dann reibt man sich die Augen und man kann eigentlich gar nicht mehr hinschauen. „Wie lange dauert das Katz- und Mausspiel der griechischen Regierung mit der EU noch?“, fragt man sich. Die politische Kultur scheint völlig verkommen zu sein und nur noch aus Scheinwahrheiten und leeren Versprechungen zu bestehen.

Verlässlichkeit

Auch wenn man in obigem Konflikt die Schuldigen leicht auszumachen meint, ist die Frage, ob die anderen Beteiligten wirklich viel ehrlicher sind? Die Verlässlichkeit unserer Politiker hat in den vergangenen Jahrzehnten sehr nachgelassen. Wahr ist, was im Moment als Wahrheit opportun ist, was nützt, was die eigene Position stützt. Aber letztlich sind die Politiker ja nur ein Spiegel unserer Gesellschaft. Einer Gesellschaft, die sich die Wahrheit nach Belieben zurechtbiegt und ihre Gültigkeit nur durch eine beharrliche Wiederholung zu untermauern sucht.

 

Eine andere Kultur

Gibt es in einer solchen Zeit überhaupt einen Ort wo man die Wahrheit unverändert hört? Die Gemeinde Jesu hat von ihrem Herrn eine klare Ansage bekommen! Mt 5,37 „Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was aber darüber hinausgeht, ist vom Bösen.“

Die Gemeinde Jesu sollte ein Ort sein, an dem eine Aussage, eine Zusage, ein Versprechen gelten sollte, ungeachtet der Konsequenzen, ungeachtet der Situation, ungeachtet der persönlichen Befindlichkeit. Die Gemeinde Jesu hat das Potential der Welt zu zeigen, was bleibende Werte, bleibende Wahrheiten und Verlässliche Worte sind. Sie muss sich nicht ständig nach einem sich ändernden Zeitgeist richten. Sie kann unverschämt sagen: „Das sagt Gottes Wort!“ Voraussetzung ist aber, dass wir auch an der Unwandelbarkeit der Wahrheit Gottes fest halten. Denn Gott ändert ja seine Meinung nicht je nach Erfordernis, je nach öffentlicher Meinung!

 

Gottes Wahrheit bleibt

Für manchen kann das sicherlich verstörend wirken. Mancher Zeitgenosse könnte tatsächlich fragen: „Wie, du glaubst das, obwohl das Buch schon über 2000 Jahre alt ist? “ Wenn solche Fragen kommen, dann ist es an uns zu bekennen: „Ja ich glaube daran, weil Gott über der Zeit steht und seine Wahrheit zeitlos gültig ist. Sie hat kein Verfallsdatum!“ Deshalb ist das Evangelium auch heute noch so wahr wie vor 2000 Jahren. „Jesus ist auch im Jahr 2015 immer noch der Sohn Gottes der Mensch wurde, um für unsere Sünden zu sterben!“ Wenn diese Welt bei uns finden soll, was sie sonst nirgends findet, dann kann sie das nur, wenn wir entsprechend seiner Wahrheit leben. Wenn bei uns ein Ja ein Ja ist. Wenn wir eine gemachte Zusage einhalten. Wenn wir uns darin üben, zuallererst Gott gegenüber und dann der Gemeinde gegenüber verbindlich zu leben. 

 

Ein geprüftes Ja

Es zeigt sich ja gerade dann ob unser Ja ein Ja ist, wenn sich Widerstände, Enttäuschungen, Konflikte und Krisen vor uns auftun, ob wir fest bleiben, an Gott festhalten und an den Geschwistern. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn Gott solche Situationen in unserem Leben zulässt. Situationen die ja auch andere erleben. Aber nur so können die Menschen um uns herum, bei uns sehen, wie wir fest stehen und fest bleiben. Jesus hat sein einmal gegebenes Ja zu Gottes Plan, die Menschen zu retten nicht von seiner Befindlichkeit abhängig gemacht. Und er macht es gegen Ende seines Weges noch einmal deutlich: „Aber nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“ Er hat tatsächlich gewankt, hat mit sich gekämpft und am Ende blieb sein Ja ein Ja! Es blieb ein Ja zu Gottes Willen, ein Ja zu seinem Weg mit ihm, ein Ja auch dann zum Leiden. Für uns kann es ein Ja zum Partner bedeuten, auch wenn die Ehe in Schieflage geraten ist, ein Ja zu praktischer Vergebung, ein Ja zum Neuanfang, ein Ja zur Annahme des anderen, selbst wenn er sich über die Jahre verändert hat. Es kann ein Ja sein, zu einer sich verändernden Gemeinde. Die gewachsen ist. In der man zunehmend nicht mehr alle kennt. Zu einer Gemeinde, die vorwärts gegangen ist und die für sich Neues mit Gott erleben will. Es kann auch ein Ja sein zu einem Arbeitsbereich, einer Tätigkeit die man für sich in Frage gestellt hat.

 

Ein festes Nein

Jesus spricht aber auch von einem Nein. Wir haben einmal, als wir Jesus als Herrn und Erlöser angenommen haben, ein Nein gesagt. Das Nein zu unserem bisherigen Leben, das Nein zu Sünde und Ungehorsam, das Nein zu Süchten und Abhängigkeiten, Nein zu einem Leben ohne Gott. Auch das soll ein Nein bleiben. Manchmal redet Gott in unser Leben und erinnert uns auch an unser Nein. Ein Nein, das wir vielleicht inzwischen aufgeweicht haben. Ein Nein, dessen Grenzen wir immer mehr verschoben haben. Es ist hilfreich, wenn wir uns immer wieder durch das Wort Gottes an diese Grenzen erinnern lassen. Was waren diese Grenzen? Wozu sagt Gott sein Nein? Das hilft uns auch unseren Kurs wieder neu zu erkennen und ihn wieder anzusteuern. Wir wünschen uns allen, dass wir eine Gemeinde sind, in der ein Ja ein Ja und ein Nein ein Nein bleibt. In der wir verlässlich und verbindlich unseren Weg gemeinsam mit Jesus gehen und ihn so als einen treuen Freund erleben und diesen treuen Freund mit andern teilen können.

 

Euer Eugen, Jürgen , Roger

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Erlösung naht Blog-Post Bild

Erlösung naht

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Lukas 21,28

 

Wenn man sich bewußt ist, dass mit jeder Adventszeit Christen auch die 2. Wiederkunft Christi bedenken, dann könnte man deisen Versa als Adventstext verstehen. Wenn Jesus wieder kommt dann können wir unsere Häupter erheben, weil Jesus kommt und uns aus dem Jammertal hier herausholt.

 

Die Erlösung naht sich seit bald 2000 Jahren und sie kommt 100%ig.

 

Der Zusammenhang des Verses aber macht deutlich, dass diese Aussage sich nicht auf das Ende, sondern auf den Anfang des Endzeitgeschehens und dann auf das ganze weitere Geschehen bezieht.

 

Jesus sagt da: „Wenn ihr all das geschehen seht, dann erhebt eure Häupter.“ Wir können jetzt schon erhobenen Hauptes leben, weil wir durch die Erfüllung Seiner Prophetien wissen, dass Er in allem die Wahrheit gesprochen hat, also auch in Bezug auf Seine Wiederkunft am Ende der Zeit.

 

Wir können, durch die Verlässlichkeit von Jesu Wort eine unerschütterliche Gewissheit haben, dass alles, was Jesus gesagt hat, auch so passieren wird. Unsere Erlösung, die Erlösung unseres Leibes, die Erlösung hinein in das Reich der Himmel wird geschehen, auch wenn die ganze Welt etwas anderes behaupten würde.

 

Möglicherweise gehörst du, wenn du das so glaubst, zu einer kleinen Minderheit. Denn selbst viele sogenannten Christen glauben es nicht mehr, glauben nicht an ein Leben nach dem Tod und den Himmel etc.

 

 

Die Gewissheit, dass Jesu Aussagen wahr sind, kann man jetzt schon erleben!

 

 

Aber wenn du dich an Gottes Wort festhältst, dann wirst du einen festen Anker, einen festen Grund für deine Seele haben.

 

Wenn man sich das Kapitel 21 des Lukasevangeliums anschaut und dann einen Blick in die Geschichte der letzten 2000 Jahre tut, dann sieht man, wie viel von dem schon passiert ist, von dem Jesus sprach. Jerusalem wurde erobert, der Tempel zerstört und die Juden für fast 1900 Jahre in alle Welt zerstreut. Und Jesus hatte das alles 40 Jahre vorher prophezeit.

 

Wenn man sich aber auf den jetzt lebenden Jesus einlässt, wird man feststellen, dass auch alles andere wahr ist. Er sagt: “Meine Schafe hören meine Stimme“. Und wenn du dein Leben Ihm anvertraust, wirst du feststellen, dass du genau das erlebst. Du wirst Seine Stimme in deinem Herzen hören. Und deshalb kannst du erhobenen Hauptes jetzt schon leben. Ich wünsche dir das von Herzen.

Dein Eugen

 

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