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31. Jan.
2016
Freiheit und Dienst Blog-Post Bild

Freiheit und Dienst

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Paulus schreibt: Ich suche nicht, was mir, sondern was vielen zum Vorteil dient, damit sie gerettet werden. 1.Korinther 10,33

 

Wenn Paulus nicht seinen Vorteil sucht, was genau meint er damit? Ist das nicht der Zug des Menschen generell, dass er nur auf das schaut, was ihm zum Vorteil dient?

 

Christen sind frei von jeder Form religiöser Gesetzlichkeit!

 

 In den Versen davor geht es um die Freiheiten, die Christen haben können. Und es geht darum, dass man diese Freiheiten nicht so leben soll, dass andere Anstoß daran nehmen. Und das bedeutet dann schlussendlich, auf Vorteile, die man hat, zu verzichten.

 

In unserer Gesellschaft haben sich viele Menschen inzwischen Freiheiten heraus genommen, die über unsere biblischen Werte deutlich hinaus gehen. Und sie wollen diese Freiheiten leben, auch wenn sie bei anderen Anstoß erregen. Ja, wir sollen es nicht nur tolerieren, sondern auch akzeptieren. Wenn wir das nicht tun, dann sind wir XYphob.

 

Hier bestehen Menschen auf ihrem „Vorteil“ und es ist ihnen völlig egal, was das mit anderen macht.

 

In der uns geschenkten Freiheit, können wir auch auf das Ausleben dieser verzichten, wenn dadurch Menschen für Jesus gewonnen werden!

 

Paulus ermahnt seine Mitchristen, nicht auf ihrem Vorteil zu bestehen, damit Menschen nicht über Nebensächlichkeiten stolpern und dadurch das Evangelium nicht hören und annehmen. Paulus spricht von einer Freiheit, auch auf die Freiheit um anderer willen zu verzichten, wie es auch Luther in der „Freiheit eines Christenmenschen geschrieben hat: „Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemandem untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan.“

 

Dass wir „Christenmenschen dienstbare Knechte aller Dinge und jedermann untertan sind“, bedeutet, dass wir hier in dieser Welt leben, um den Menschen in der uns geschenkten Freiheit zu dienen, damit sie selbst in die Freiheit der Kinder Gottes hinein kommen können.

 

Jesus kam in diese Welt, um zu dienen und sein Leben zu geben, und das ist auch die Berufung seiner Nachfolger. Auch wir dürfen in dieser Welt dienen und unser Leben in diesen Dienst investieren, damit Menschen gerettet werden.

Euer Eugen

 

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24. Jan.
2016
Verheißungen Blog-Post Bild

Verheißungen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. Daniel 9,18

Unser Vers steht in einem Buch des Alten  Testamentes. Es ist geschrieben in der Zeit des Babylonischen Exils des Volkes Israel von Daniel, dem Propheten und langjährigen Berater der Könige von Babylon und Medo-Persien. Nach langer Zeit im Exil liest er wieder mal die Schriften des Propheten Jeremia. In diesen verkündet dieser, dass Jerusalem 70 Jahre wüst da liegen würde. Und offensichtlich neigen sich diese 70 Jahre ihrem Ende zu. 

Es ist gut, sich an die Verheißungen Gottes zu erinnern!

Deshalb beginnt Daniel, diese Prophetie aufzunehmen, entsprechend der Verheißung Gottes zu beten.
Aber er betet anders, als wir heute beten würden. Er betet nicht: „Gott Du hast hier gesagt, dass Du nach 70 Jahren Jerusalem wieder herstellen wirst, also tu es.“ Nein, er bekennt erst mal die Sünden, die dazu geführt haben, dass diese Situation eintrat. Und dann sagt er: „Wir liegen vor Dir mit unserem Anliegen, nicht weil wir ein Recht auf die Erfüllung Deiner Verheißung hätten. Denn dieses Recht haben wir nicht! Nein, wir liegen vor Dir im Vertrauen darauf, dass Du etwas tust aus Deiner Barmherzigkeit heraus.“ Barmherzigkeit ist, dass wir das, was wir verdient haben, nicht bekommen. 

Wir fordern bei Gott nicht unser Recht, sondern wir erinnern ihn an Seine Barmherzigkeit und Gnade!  

Wir haben weder das Recht, dass Du Dein Wort hältst, noch ein Recht, dass Du Deinen Zorn nicht weiter über uns sein lässt. Aber wenn Du barmherzig handeln willst, dann empfangen wir nicht das, was wir aufgrund unserer Schuld verdient hätten, und wir dürfen hoffen, dass Du in dieser Barmherzigkeit sogar weiter gehst. Dass Du Dich an Dein Wort erinnern lässt und uns gnädig bist (V19) und uns schenkst, was wir nicht verdient haben.“ Wenn Daniel hier von der ZEDAKAH redet, dann nicht im neutestamentlichen Sinn von Gerechtigkeit, sondern von Recht. Auf dieses Recht, etwas von Gott zu empfangen, vertraut er nicht, sondern auf die Barmherzigkeit und Gnade Gottes. In dieser Haltung dürfen wir jederzeit und ohne Angst zu Gott kommen           
Euer Eugen

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17. Jan.
2016
Licht und Finsternis Blog-Post Bild

Licht und Finsternis

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Jes 60:2

Gerade schaue ich aus dem Fenster und es ist tatsächlich etwas finster. Aber das sind nur Regenwolken. Schaut man in die Welt hinaus (Nachrichten z.B.), dann fallen einem immer wieder die schwarzen Fahnen und schwarz Vermummten auf. Ist das die Finsternis, die das Erdreich bedeckt? Man könnte den Eindruck gewinnen. Aber das wäre zu einfach. Die Finsternis, von der hier in unserem Vers die Rede ist, ist die geistliche Finsternis. Es ist die Finsternis, die durch das Böse / die Sünde / den Satan in diese Welt hinein gekommen ist.

Christen glauben nicht an den Teufel. Denn glauben heißt vertrauen!

Aber wer glaubt schon an den Satan? Nur die  Satanisten. Aber die zeigen sich nicht offen! Aber die Christen glauben doch auch an den Satan? Nein, das tun sie nicht! Sie wissen, ja sie erleben, dass er real ist, aber sie glauben an Gott. Glauben heißt ja vertrauen, Zuversicht in etwas oder jemanden haben. Als Christ nehme ich die Existenz des Satans, des Bösen, sehr ernst. Aber ich glaube nicht daran. Ich glaube allein an Gott den Allmächtigen, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.

Christen glauben an den drei-einigen Gott, der den Teufel und die Sünde besiegt und entmachtet hat.

Ich vertraue auf Gott und glaube Seinem Wort, das sagt, dass der Satan, die Finsternismacht, die die Erde bedeckt, besiegt ist, weil Jesus ihm die Macht genommen hat. Sein Machtinstrument ist die Sünde, die Jesus am Kreuz besiegt hat. Und nun geht ein Licht auf in dieser Dunkelheit. Wir müssen der Sünde, dem Machtinstrument des Satans nicht mehr gehorchen und deshalb sind wir ihm auch nicht mehr schutzlos ausgeliefert. Wir sind rein gewaschen durch das Blut Jesu und sind bekleidet mit dem Helm des Heils, dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, dem Gurt der Wahrheit und können alle seine Angriffe durch den Schild des Glaubens abwehren. Die Herrlichkeit des Kreuzes und der Sieg der Auferstehung Jesu gehen als strahlendes Licht über unserem Leben auf und lassen uns erkennen: Wir sind der Finsternis nicht mehr ausgeliefert, aus welcher Ecke sie auch immer kriechen mag!           
Euer Eugen

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10. Jan.
2016
Gottes Kinder Blog-Post Bild

Gottes Kinder

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8,14

Unser obiger Vers ist vor allem anderen eine Feststellung einer Tatsache.

Der Geist Gottes ist ein Person und Teil der göttlichen Trinität!

Kinder Gottes sind daran erkennbar, dass sie vom Geist Gottes geleitet, geführt, angetrieben, bewegt werden. Der Geist Gottes als Teil der göttlichen Trinität kam auf diese Welt, weil Jesus, der Sohn Gottes Ihn sandte. An Pfingsten vor 2000 Jahren geschah das. Er kam, weil Jesus wusste, dass wir auf uns gestellt Mühe haben würden, unseren Glauben zu leben. Der Geist Gottes ist mehr als nur eine Kraft. Er ist eine Person, die denkt, fühlt, handelt, tröstet, lehrt, stärkt und die uns die Gewissheit gibt, nie alleine zu sein.

Dass der Geist Gottes uns leitet ist Auswirkung davon dass wir Kinder Gottes sind und nicht Voraussetzung

Jesus sagt seinen Jüngern: „Joh 14:16-17 Und Ich will den Vater bitten und Er wird euch einen andern Tröster geben, dass Er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht Ihn nicht und kennt Ihn nicht. Ihr kennt Ihn, denn Er bleibt bei euch und wird in euch sein.“
Oft wird dieser Vers entgegen seines Charakters als Aufforderung verstanden:
Die sich durch den Geist Gottes treiben lassen, die sind Gottes Kinder. So, als ob wir etwas dazu tun könnten.
Es ist durchaus etwas dran. Wir können dem Geist Gottes widerstreben, Ihm wehren und Ihn betrüben. Aber wenn wir Ihn das tun lassen, was Er tun möchte, dann tut Er all das, wozu Jesus Ihn gesandt hat. Er tut mehr als wir uns vorstellen können. Und statt Ihm zu widerstehen können wir Ihm bewusst zuhören, Ihn suchen und die Gaben, die Er uns gibt bzw. geben will, ausüben.
Insofern könnte man den obigen Vers als Aufforderung verstehen, wenn er nicht im Griechischen als Tatsachenbeschreibung dastünde.
Es gehört zum „Kind Gottes sein“ dazu, dass der Heilige Geist in unserem Leben ist und uns leitet.
Denn der Heilige Geist ist nicht nur selbst aktiv, sondern durch den Heiligen Geist ist auch Jesus in jedem Gläubigen gegenwärtig, und wenn uns der Heilige Geist anleitet und führt, so tut er dies, weil Jesus in uns das will.                        .                 Euer Eugen

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03. Jan.
2016
"Ich bin" Blog-Post Bild

"Ich bin"

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat. Psalm 95,6

Hier fordern die Gläubigen einander gegenseitig auf, Gott anzubeten. Es ist aber nicht irgendein Gott. Mose hatte diesen Gott gefragt: „Was soll ich meinem Volk sagen, wer Du bist. Was ist Dein Name?“

Unser Gott ist, unabhängig von unserer Akzeptanz!

Und Gott sagte Mose: „Ich bin der Ich bin.“ … „So sollst du zu den Söhnen Israel sagen: «Ich bin» hat mich zu euch gesandt.“ (2.Mo 3:14)
Der Gott, der hier also angebetet werden soll, ist der „Ich bin“, auf Hebräisch JAHWEH. Unser Gott, den wir anbeten, ist einfach! Er hat keinen Anfang und kein Ende. Er ist unabhängig von uns, ob wir Ihn anbeten, ob wir uns um Ihn kümmern, ob wir Ihn ernst nehmen. „Er ist“ da und wird da sein, wenn all die, die sich über Ihn lustig gemacht haben, schon lange zu Staub geworden sind.

Jetzt ist die Zeit der Gnade, in der wir diese Gnade noch empfangen können

Und Er ist da, wenn diese Welt zu Ende geht und Er alle Menschen auferwecken wird, so dass sie vor Ihn treten können, um vor Ihm Rechenschaft abzulegen.
Er hat uns gemacht, sagt der Psalm. Viele Menschen leugnen das. Aber das ist so, als würden wir uns die Augen verbinden und sagen: „Was ich nicht sehen kann, gibt es nicht!“ Wir stecken den Kopf in den Sand und hoffen, dass das, was wir uns einreden, am Ende auch stimmt. Aber Gott wird da sein, wenn wir feststellen, dass mit dem Tod nicht alles aus ist.
Jetzt erleben wir die Zeit der Gnade, wo wir die Gnade Jesu Christi empfangen können.
Dann ist die Zeit der Gnade vorbei und es wartet nur noch das Gericht.
Lasst uns deshalb jetzt unser Knie vor Ihm beugen und Ihn anbeten als unseren Herrn und Schöpfer, als den, dem alle Ehre gehört. Den König der Könige, der über allem thront und herrscht. Er will, dass wir Ihm mit Freuden dienen, dass wir Ihm mit allem dienen, was wir haben. Er wünscht es sich um unseretwillen. Denn wir werden den Verlust haben, wenn wir es nicht tun. Wir werden uns darüber grämen, Ihn nicht mehr geliebt und mehr geehrt zu haben. Und das möchte Er uns ersparen. Deshalb ermutigt Er uns dazu in seinem Wort.                
Euer Eugen

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