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28. Febr.
2016
Nach vorne blicken Blog-Post Bild

Nach vorne blicken

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9,62

Heute würde man vielleicht sagen: „Wer auf der Autobahn seine Hand am Lenkrad hat und ständig in den Rückspiegel schaut, der ist nicht fit fürs Reich Gottes. Der fährt verantwortungslos und disqualifiziert sich.“ Aber reicht das als Bild aus?
Um was geht es Jesus mit diesem Bild wirklich?

Wer nur zurückschaut, sieht nicht, was an Gutem vor ihm liegt!

Zurückzuschauen, wenn man etwas tun will, was wirklich zukunftsträchtig ist, hilft nicht. Wer nur zurückschaut, sieht nicht, was vor ihm liegt, und lebt letztlich in der Vergangenheit und kann diese nicht loslassen. Wer das Reich Gottes sehen und erleben will kann nicht in der Vergangenheit leben, weder in seiner eigenen noch in der seiner Familie oder der Gesellschaft – auch nicht in der Vergangenheit der Gemeinde. Denn das Reich Gottes, Seine Herrschaft, liegt in der Zukunft. Es kommt erst noch, auch wenn wir Anzeichen in unserem Leben sehen und erleben können, wenn wir uns auf den Herrn dieses Reiches einlassen.
Gott hat sich sicherlich in der Vergangenheit offenbart, was unser Heil und Seine Pläne mit uns angeht. Aber Er offenbart sich auch in dem, was Er jetzt und morgen tut. Seine Gnade ist jeden Morgen neu.

Was also will  uns immer wieder zwingen, dass wir zurückschauen und nicht loslassen?

Diese Gnade, die jeden Morgen neu ist, in Anspruch zu nehmen, bedeutet, sich nach dem Reich Gottes auszustrecken, bis es in seiner Fülle am Ende der Zeit mit der Wiederkunft Jesu kommt. Deshalb ist es wichtig, dass wir unseren „Blick zurück“ aufgeben, das, was uns bindet, das, was uns belastet und was wir als Erbe mit uns mitschleppen, hinter uns lassen. Dann werden wir das sehen, was Gott mit uns in der Zukunft vor hat, seine Pläne für uns und unser Leben. Die Vergangenheit ist das, was vergangen ist, die Zukunft ist das, was auf uns zu kommt. Diese Gelegenheiten, Chancen und auch Risiken zu erkennen, hilft uns, unser Ziel tatsächlich zu erreichen. Was also ist es, das uns immer wieder zwingen will zurückzuschauen? Welche Schuld und Bindung haben wir noch nicht hinter uns gelassen?
Jesus hat uns zur Freiheit berufen, deshalb lasst uns auch in dieser Freiheit leben.     

             
Euer Eugen

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21. Febr.
2016
Gottes Liebe Blog-Post Bild

Gottes Liebe

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Römer 5:8

Paulus schreibt dies an die Christen in Rom. Er sagt ihnen hier, dass Gott seine Liebe zu einem Zeitpunkt erwies, sie als Tatsache hinstellte, als sie alle noch Sünder waren. Und für viele war das sicherlich so. Sie hatten im Jahr 33 schon gelebt, waren aber eben Sünder, ohne Kenntnis und Erkenntnis Gottes. Und für sie ging Jesus als Beweis von Gottes Liebe ans Kreuz.

Gott zeigt seine Liebe zu uns, bevor es uns überhaupt gibt?

Nun ist der Text so abgefasst, dass seine Verben eines deutlich machen: Sowohl der Erweis von Gottes Liebe, wie das Sterben Christi und ebenso das „Sünder sein“ ist eine Tatsache. Keine dieser Aussagen ist eine Annahme.
Diese Tatsachen galten damals und haben sich bis heute nicht geändert. Jesus ist einmal und ein für alle Mal gestorben. Und jeder weiß, welche Natur, uns selbst überlassen, wir haben.
Selbst viele Philosophen sprachen davon, dass der Mensch eigentlich böse und seines Nächsten Feind ist. Eigentlich brauchen wir über die sündige Natur des Menschen angesichts all der Gräuel, deren wir immer wieder Zeugen werden, nicht mehr zu diskutieren.

Dass Gott uns liebt und seinen Sohn für uns gegeben hat, ist eine Tatsache, die auch heute noch gilt!

Nun ist aber die Frage, ob dieser Liebesbeweis Gottes auch uns im 21. Jahrhundert gilt?
Oder hat er seine Meinung geändert? Oder haben wir gar seine Absicht mit Jesu Tod, wenn er denn tatsächlich wie in der Bibel berichtet gestorben ist, richtig verstanden? Oder müssen wir uns Gott und seine Absichten heute vielleicht ganz anders vorstellen? NEIN!
Paulus sagt: „Gott zeigt seine Liebe dadurch … “ Er gebraucht mit Sicherheit ganz bewusst die Gegenwartsform. Gott zeigt bis heute seine Liebe, dadurch dass er seinen Sohn für uns sterben ließ, auch für uns Heutige, die damals noch nicht geboren waren, aber dennoch einmal Sünder sein würden. Und derjenige, der uns dies zeigt und uns auch darin überführt, ist der Heilige Geist. Beten wir darum, dass wir und die Menschen um uns herum durch den Heiligen Geist von den hier aufgeführten Tatsachen überführt werden.                                     
Euer Eugen

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14. Febr.
2016
Die Zerstörung der Sünde Blog-Post Bild

Die Zerstörung der Sünde

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. 1.Joh. 3,8b

In der christlichen Wirklichkeit wird die Bibel wie ein Buch mit einer großen Geschichte gelesen, oder sie wird als eine Sammlung von Sprüchen betrachtet, die man ganz nach Gusto gebrauchen kann.
Der zweite Ansatz wird weder der Bibel noch ihrem Inhalt gerecht. Mit keinem anderen Schriftstück der Weltliteratur wird so willkürlich umgegangen wie mit ihr. Unser Text wird von den Glaubensbewegten genutzt, um zu zeigen, dass Jesus die Krankheit zerstört hat. Und es wird Heilung proklamiert.
Die Sozialbewegten wollen die schreiende soziale Ungerechtigkeit hier zerstört sehen und wollen dem durch eigene Anstrengungen nachhelfen.

Um was geht es Wirklich im Text?

Aber kaum einer fragt: „Um was geht es wirklich?“
In Wirklichkeit geht es im ganzen Absatz um Sünde!
Jesus kam, um die Auswirkungen der Sünde und damit der ersten Sünde Satans und damit auch die erste Sünde des Menschen zu zerstören.
Diese Sünde ist uns allen eigentlich nur zu bekannt, weil wir täglich mit ihr kämpfen und uns rechtfertigen, warum wir sie begehen.

Es geht um die Ursünde der Rebellion gegen Gott und seine Ordnungen, die alles andere an Zerstörung  nach sich zog.

Es ist die Sünde der Rebellion gegen Gott und seine Ordnungen. Satan wollte sein wie Gott, rebellierte gegen die göttliche Ordnung und der Mensch, von ihm verleitet, wollte dasselbe und lebt bis heute diese Rebellion aus.
Alles Andere war Auswirkung dieser Sünde - Tod: „Am selben Tag, an dem du davon isst, wirst du sterben (sterblich). Zur Sterblichkeit gehört Krankheit und Verletzbarkeit. Die Sünde unserer Taten ist Auswirkung der Ablehnung von göttlicher Ordnung. In der Gemeinde wollte Jesus diese Ordnung wieder hergestellt sehen. Aber wie sehr tun wir uns auch hier schwer. „Ich lasse mir nicht sagen ...“, „Ich brauch mich nicht belehren lassen...“, „Ich treffe meine Entscheidungen selbst...“. Solche Gedanken und Reden sind Ausdruck davon, dass wir uns gegen göttliche Ordnungen auflehnen. Wo soll die Zerstörung der  Werke Satans denn beginnen, wenn nicht in der Gemeinde?                 

                    
Euer Eugen

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07. Febr.
2016
Den Verstand gebrauchen Blog-Post Bild

Den Verstand gebrauchen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. Sprüche 3,5-6

Bestätigt das nicht das Vorurteil gegen Christen, dass die ihren Verstand an der Garderobe abgegeben haben? Dass Glaube nichts für intelligente Menschen ist, die ihren Verstand zu gebrauchen in der Lage sind?

Bedeutet Christsein, den Verstand an der Garderobe abzugeben?

In diesem Kapitel der Sprüche geht es um eine weise Lebensführung. Wie kann man sein Leben so führen, dass man auf dem richtigen, dem rechten Weg geht?
Zugegeben: das ist eigentlich schon eine Frage, die der gegenwärtigen Generation wohl völlig abhandengekommen ist. Richtig ist, was sich richtig anfühlt. Wenn sich Ehebruch richtig anfühlt, dann ist das richtig. Wenn sich ständig wechselnde Beziehungen richtig anfühlen, dann ist das richtig.
Aber was ist das Ergebnis eines solchen Lebens? Was bleibt am Ende? Einmal hat mir jemand gesagt, dass sein Sohn durch eine Hirnhautentzündung behindert ist. Dass er aber davor viele Reisen gemacht hat. Und dass ihm das, was er erlebt und gesehen hat, niemand mehr nehmen kann. Und was ist, wenn wir Alzheimer bekommen und dann all das Schöne der Reisen weg ist? - keine Erinnerungen mehr. Was bleibt dann?

Christen geben ihren Verstand nicht ab, sondern gebrauchen ihn, in dem sie ihn unter einen größeren unterordnen!

Ein gelingendes, mit bleibenden Werten gelebtes Leben, das ist ein richtiges Leben und ist der richtige Weg. Auf diesen Weg will uns Gott leiten. Er will, dass unser Leben voll ist, jetzt und auch nach dem Tod. Deshalb möchte Er, dass wir uns auf Ihn verlassen, darauf, dass Er uns richtig führt, richtig versorgt und uns das Richtige tun lässt unter allen Umständen.
Seinen Verstand zu gebrauchen bedeutet, Ihn unter die Herrschaft des größten Geistes mit der umfassendsten Weitsicht zu stellen. Und das ist nun mal der Geist Gottes, der unser Führer und Begleiter sein will. Es gibt keinen Zuverlässigeren als Ihn.

Euer Eugen

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01. Febr.
2016
„Wir wollen die Wahrheit...“  Blog-Post Bild

„Wir wollen die Wahrheit...“

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Spätestens seit dem 31.12.15 ist der Ruf nach der ungeschönten, ungefilterten Wahrheit zu hören. Und Statements wie die unseres Bundesinnenministers de Maizière zur Absage des Länderspiels (Deutschland / Niederlande) lassen in vielen Menschen die Forderung nach vollumfänglicher Information immer stärker werden. De Maizière hatte geäußert, dass Details der Anschlagdrohung die Bevölkerung verunsichern könnten, weshalb er dazu keine Stellung nehme.

Die Frage ist aber: Wollen wir die Wahrheit wirklich wissen?
“Sie wollen die Wahrheit? Sie können die Wahrheit doch gar nicht ertragen.”
Dies ist sicherlich eines der bekanntesten Zitate aus dem Kinofilm “Eine Frage der Ehre”.
Wir wollen die Wahrheit hören, wenn wir uns um unser Leben oder das Leben anderer Sorgen machen, wenn es uns existentiell betrifft! Wenn wir wissen wollen, wohin unsere Reise geht.
Unsere Forderung nach der Wahrheit ist in der Regel getrieben von Angst. Wir wollen über Gefahren und Risiken die Wahrheit wissen, wenn es unsere Komfortzone betrifft.
Je weiter die Gefahren von uns weg sind, desto weniger kümmern wir uns darum.

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit!

Somit ist unsere Bequemlichkeit einer der wichtigsten Filter unserer Suche nach der Wahrheit. Daneben ist unser Weltbild ein anderer Filter. Für uns ist nur das wahr, was unserem Weltbild entspricht.
Entspricht etwas nicht dem Weltbild, ist etwas schlichtweg nicht wahr. Wir ignorieren die Fakten.
In der gegenwärtigen Diskussion spüren die Menschen, dass sie mit Teil-, Halb- und Unwahrheiten manipuliert werden. Manipulation hat mit Gängelung, Bevormundung und mit Unmündigkeit zu tun.


Heraus aus der Unmündigkeit
Als Christen sind wir aufgefordert, nicht mehr Unmündige zu sein, sondern erwachsen zu werden (Eph. 4:14).
Wir Christen sollten diejenigen sein, die die Wahrheit am meisten lieben. Jesus sagt, dass Er die Wahrheit ist. Ja, es gibt eine objektive Wahrheit. Und diese Wahrheit ist verkörpert in unserem Herrn und Erlöser. Er ist aber auch der Schöpfer, durch den alles geschaffen ist.
Wenn wir das glauben, werden wir der Wahrheit immer verpflichtet sein, egal wie schwer wir uns mit ihr tun. Egal welche Anstrengungen es kostet, die Wahrheit (z.B. in Bezug auf die Schöpfung) zu finden und zu erkennen.

Die Wahrheit ist nicht immer einfach!

Wenn wir uns dieser Mühe unterziehen, werden wir feststellen, dass es oft keine einfachen Lösungen und auch keine einfachen Wahrheiten gibt.
Es ist eben nicht einfach, zu verdauen, dass Gott ein souveräner, heiliger, gerechter und gleichzeitig barmherziger, gnädiger und liebender Gott ist. Die einfache Lösung wäre einen Unterschied zwischen dem Gott des Alten Testamentes und neuen Testamentes zu machen.
Aber wenn wir den Gott der heiligen und unbarmherzigen Gerechtigkeit herausstreichen, dann wird das Opfer Jesu für unsere Sünden unnötig. Dann wird es auch kein Gericht am Ende der Zeit geben, von dem das Neue Testament so deutlich spricht. Dann ist das Geschenk der Gnade und das Geschenk der uns zugeeigneten Gerechtigkeit wertlos.


Die Anstrengung der Suche
Wir müssen uns also der geistigen Disziplin des gründlichen Studiums und des ernsthaften Verstehens unterziehen, um nicht an der ganzen Wahrheit vorbei zu gehen.
Die Wahrheit ist, dass wir Christen den Fremdling in unserer Mitte nicht bedrängen und unterdrücken dürfen. Die Wahrheit ist aber auch, dass wir ihm diese Freiheit, in die er gekommen ist, auch nur gewähren können, wenn wir frei sind. Und unsere Freiheit ist eben eine Errungenschaft des christlich-abendländischen Kulturraumes.
Wie schwer bis nahezu unmöglich es ist, diese Lebensweise in andere Kulturen zu integrieren, zeigen die fruchtlosen Bemühungen in anderen Teilen der Welt. Der Arabische Frühling ist jetzt schon zu einem verblassenden Mythos geworden.
Deshalb ist es für uns und auch für die bei uns Schutz Suchenden wichtig, dass wir bereit sind, diese Freiheiten zu verteidigen. Eine aktive Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen ist unabdingbar.


Grundlagen der Wahrheit und Freiheit
Dazu müssen wir uns solide Grundlagen schaffen. Bildung, auch biblische, ist nicht ein Luxus, sondern das Gebot unserer Zeit. Deshalb bieten wir wieder verstärkt Lehrveranstaltungen an, zu denen wir alle einladen.

Wir haben die Wahrheit, die diese Welt mehr als alles andere braucht!

Wenn wir davon überzeugt sind, dass Jesus die Wahrheit ist und dass ein Leben mit Ihm in echte Freiheit schon in diesem Leben führt, dann kann uns eigentlich nichts mehr davon abhalten, den Menschen um uns herum, seien dies die „Neubürger“ oder die „Altbürger“, diese Wahrheit von Jesus weiterzugeben.
Wir möchten mit euch im Dienste dieser Wahrheit unterwegs sein, dass Jesus gekommen ist, die Sünder zu retten (1.Tim. 1:15). Wir möchten uns mit euch der Mühe unterziehen, immer wieder für uns diese Wahrheit zu entdecken und Wege zu finden, wie wir diese Wahrheit mit unseren Mitmenschen teilen können. Wir brauchen die Leitung des Heiligen Geistes, das zu tun, was Er in dieser Zeit tun will. Deshalb wollen wir Ihn auch im Gebet suchen, wie z.B. bei den auch in diesem Jahr stattfindenden „Es-reicht- Gebetsabenden“. 

Seid mit uns auf dieser Reise unterwegs!
Euer Eugen, Jürgen, Roger

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