Blog

Hier findest du alle wichtigen Neuigkeiten sowie Artikel zu aktuellen Themen.
01. Sept.
2016
„Und er handelt doch“ Blog-Post Bild

„Und er handelt doch“

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Und sie bewegt sich doch!“ soll Galileo Galilei gesagt haben, trotz seines Widerrufes seiner Lehre, dass sich die Erde um die Sonne bewege. Heute sind viele Menschen der Meinung, dass, selbst wenn es Gott gäbe, nichts an Aktivitäten auf Ihn hinweise.

Sie fragen: „Wo ist Gott? Wenn es Ihn gibt, warum sehen wir nicht mehr von Seinem Handeln?“

 

Sehend nicht sehen
Jesus sagt Seinen Zeitgenossen, dass sie sehend nicht sehen und hörend nicht hören.
Also gibt es diese Situation, dass wir zwar etwas sehen, aber es nicht als das sehen, was es ist.
Subjektiv sind wir der Meinung und haben die Wahrnehmung, dass wir alleine sind mit unseren Problemen, ja niemand anderes diese hat und kennt.
Aber es ist durchaus möglich, dass wenn wir geöffnete Augen haben, wir erkennen, dass das nicht stimmt und wir nicht allein sind und dass Gott handelt.
Wenn wir nicht alles dem blinden Zufall zuschreiben, dann können wir erkennen, dass wir in Gottes Hand getragen sind, dass Er Seine Hand tragend, bewahrend, stützend unter unserem Leben hält. Wir können nicht tiefer fallen als in diese Hand.
Das gilt für die Menschen, die Ihn noch nicht kennen, und für die Menschen, die in ihrer geistlichen Wahrnehmung durch Schmerz, Leid, Trauer, Frust, Zorn, Aufbegehren getrübt sind.
Diese getrübte Wahrnehmung können auch Christen haben.
Aber auch wenn wir subjektiv meinen, im freien Fall zu sein, sind wir objektiv immer in Gottes Hand!
Warum?
Weil uns nichts aus Seiner Hand reißen kann!
„Mein Vater, ... ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen.“ Joh 10:29
Weder Hohes, noch Tiefes noch irgend eine andere Macht, und schon gar nicht unsere „eigene freie Entscheidung“ kann uns aus Seiner Hand reißen.
Gott handelt uns zum Guten. Er handelt manchmal in verborgener Weise mit einer uns nicht verständlichen Logik, aber Er handelt.

Und Er handelt doch
Wir erleben das in diesen Tagen. Letztes Jahr hatten wir 25-30  Kinder bei unserer neu konzipierten Haltinger Kinderwoche. Dieses Jahr haben wir die 40 er Marke geknackt. Gott schickt die Kinder.
Immer wieder erleben wir es, dass Menschen auf uns als Gemeinde aufmerksam werden und herein schauen und bleiben.
Woran liegt es?
Wohl kaum an uns!
Töricht wäre es zu denken, wir hätten das alles durch unsere Anstrengungen erreicht. Genauso töricht wie es wäre, zu denken, wir hätten das Gemeinde-zentrum aus eigener Kraft erstellt. Es war Gott, der uns dazu befähigte, der uns Kraft, Ausdauer, Ideen, Finanzen, Bereitschaft, Hingabe, Leidenschaft und Gelingen geschenkt hat. Und nun können wir erleben, dass Er es sukzessive mit Leben füllt. Die KIWOH 2016 macht das deutlich.
Gott ist auch der, der das geistliche Gebäude baut. Er hat uns in Zeiten der Ohnmacht, der Niedergeschlagenheit, der Schrumpfung und des Verlustes getragen. Wir waren manchmal vielleicht drauf und dran zu glauben, dass Er uns vergessen oder Er uns aufgegeben hat.

Aber wie könnte Er jemanden vergessen, der in seiner Hand ist?
Wie könnte der den vergessen, den Er mit dem Blut Seines Sohnes bezahlt hat, mit der kostbarsten Währung diesseits und jenseits des Universums.

Immer wieder erleben wir z.B. kleinere oder auch größere Erkrankungen und dann kann es sein, dass wir uns alleine fühlen.
Aber das ist nicht die Realität. Als Christen sind wir nie alleine. Jesus sagt es Seinen Jüngern zu: Ich bin bei euch alle Tage. Jesus ist durch den Heilgen Geist bei uns jeden Tag.


Unser Gott lässt uns nicht hängen!
Es gibt keinen einzigen Augenblick, an dem wir ohne Jesus sind, auch wenn wir z.B. meinen, es durch unser Verhalten mit Jesus verscherzt zu haben.
Es kann sein, dass z.B. durch  unsere Sünde unsere Wahrnehmung verändert wird, unsere Sünde sich in unserer Wahrnehmung zwischen uns und Jesus geschoben hat.
Aber aus Jesu Perspektive gibt es keine Trennung, denn Er ist ja für diese Sünde gestorben, also kann sie Ihn auch nicht von uns trennen.
Schon im alten Testament bekennt David durch den Heiligen Geist: „Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler.“
Ps 103:2-5
Wenn schon im alten Bund diese Zuversicht da war, dass Gott handelt und alle Schuld vergibt, wie viel gewisser macht der neue Bund, in dem es heißt: Es ist vollbracht!
Viel Verunsicherung kommt durch unsere Unkenntnis des Wortes Gottes und des wahren Charakter Gottes. Wir möchten, dass jeder von uns gewiss wird, fest steht in Gott und seinem Handeln.

Dazu sollen die Lehrabende dienen, an denen wir uns bisher auch mit Gottes Größe und Allmacht auseinander gesetzt haben, und gesehen haben, dass Gott nichts unmöglich ist und dass Er das, was Er hat, nicht mehr her gibt. Die Lehrabende sind auf unserer Homepage zu hören. Wir laden euch ein, sie nachzuhören und bei den zukünftigen dabei zu sein.

Eure Eugen, Jürgen, Roger

 

 

 

Weiterlesen
28. Aug.
2016
Jesus ist bei dir Blog-Post Bild

Jesus ist bei dir

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Du bist mein Schutz und meine Zuflucht, mein Heiland, der du mir hilfst vor Gewalt. 2.Samuel 22,3

 

Ist das die Realität? Ist das die Realität der vielen Opfer des IS Terrors, insbesondere auch unter den Christen?

 

Im zugehörigen Lehrvers sagt Paulus: “In allem sind wir bedrängt, aber nicht in die Enge getrieben, ratlos, aber nicht verzweifelt, verfolgt, aber nicht verlassen, zu Boden geworfen, aber nicht am Boden zerstört.!“ (2.Korinther 4,8-9) Es gibt für Paulus in all dem Schlimmen seines eigenen Erlebens immer noch eine Steigerungsmöglichkeit. Die ist noch nicht eingetreten. Und das Schlimmste hat er noch gar nicht genannt. Jesus sagt: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle!“ (Mt 10:28)

 

Alles was Menschen uns antun können ist zeitlich!“

 

Wenn sie uns das Leben nehmen, dann ist das schlimm - für die Täter - und unsere Freunde und Verwandten. Für uns ist es aber vorbei und wir kommen zu dem, dem wir vertraut haben bezüglich unseres Lebens, unseres Lebens nach dem irdischen Leben. Dies kann uns niemand nehmen, egal was er uns im Hier und Jetzt antun mag. Denn Gott wird uns in Bedrängnis, in Ratlosigkeit, in Verfolgung, am Boden liegend nicht alleine lassen.

 

Jesus kennt das alles nur zu gut. Und Er wird uns beistehen, denn Er hat es versprochen.

 

Ich bin bei euch alle Tage.“

 

Egal, wie es dir gerade im Moment geht: Jesus ist bei dir, wenn du Ihm gehörst! Und wenn du Ihm noch nicht gehörst, dann will Er dir so nahe kommen, dass du erlebst: Ich kann mein Vertrauen in Ihn setzen und Er wird mich nicht enttäuschen.

 

Jesus hat uns, Seine Jünger, durch Sein Wort auf Zeiten der Gewalt vorbereitet, damit wir im Vertrauen auf Ihn, auf Seine Zusagen, dass wir uns keine Sorgen machen müssen, was wir sagen oder tun sollen, getrost in seine Hand begeben können. Er wird uns beistehen durch Seinen Heiligen Geist. Er wird uns durch tragen durch alles, was auf uns zukommen mag. Wirst du Ihm heute vertrauen?

 

Euer Eugen

 

Weiterlesen
21. Aug.
2016
Stolz und Demut Blog-Post Bild

Stolz und Demut

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich weiß sehr gut, dass ein Mensch nicht recht behalten kann gegen Gott. Hat er Lust, mit ihm zu streiten, so kann er ihm auf tausend nicht eins antworten. Hiob 9,2.3

 

Wir wollen recht behalten, auch wenn wir uns unseres Unrechts bewusst sind, denn das lässt unser Stolz nicht zu. Angegriffener, verletzter Stolz sind nicht selten der Grund, weshalb wir uns auf etwas versteifen.

Der Stolz des Menschen lässt es nicht zu, dass er etwas oder jemanden über sich stehend anerkennt. Wir sind freie Wesen, so meinten auch die Pharisäer zu Jesu Zeit. Sie beriefen sich darauf, dass sie Abrahams Kinder sind. 

 

Der Stolz des Menschen läßt einen Gott über ihm nicht zu!

Heute berufen sich die Menschen darauf, dass sie Kinder der Aufklärung sind, also alles abgelegt haben, was sich nicht mit ihrem aufgeklärten Geist, dass der Mensch ein selbstbestimmtes Wesen ist, vereinbaren lässt. Dementsprechend haben sie auch Gott, als über ihnen stehend und souverän über sie herrschend, abgelegt.

Und sie leben nach dem Motto: „Was ich nicht akzeptiere, was ich nicht wahr haben will, das gibt es auch nicht.“

In dieser Weise ignorieren die Menschen Gott. Andere sehen allein in der Tatsache, dass es immer noch Menschen gibt, die an Gott glauben und mit ihm rechnen, Grund genug, gegen diesen Gott oder gegen die Gottesvorstellung zu kämpfen. Das ist allerdings nichts neues. David bekennt unter der Leitung des Heiligen Geistes: „Der Tor spricht in seinem Herzen: «Es ist kein Gott!» Sie haben Verderben angerichtet, sie tun abscheuliche Taten; da ist keiner, der Gutes tut. (Ps. 14:1). Nichts neues unter der Sonne also.

 

 

Nur die Demut erlaubt es, einen Größeren über sich selbst zu erkennen!

Hiob hat schon einige Zeit vor David erkannt: Es gibt niemanden, der Gott gegenüber recht behalten kann. Alle Klugheit wird dann ihr Ende finden, wenn die, die sich selbst für klug halten, vor Gott stehen und erkennen müssen: „Ich habe mich so was von geirrt!“ Auch wenn wir meinen, Grund zu haben, mit Gott herumzurechten, ist es besser zuzugeben: „Siehe, zu gering bin ich! Was kann ich dir erwidern? Ich lege meine Hand auf meinen Mund. (Hiob 40:4) Gott wird uns, wenn wir uns demütigen, in Gnade begegnen.

 

Euer Eugen

Weiterlesen
14. Aug.
2016
Das geknickte Rohr und der glimmende Docht Blog-Post Bild

Das geknickte Rohr und der glimmende Docht

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Jesaja 42,3

 

Von wem ist hier die Rede? Wer wird das geknickte Rohr nicht zerbrechen? 

 

Den Hoffnungslosen eine Hoffnung!“

Gott kündigt hier Seinen Knecht, Seinen Auserwählten an. Dieser Auserwählte würde das Recht unter die Heiden bringen. Und diese sind auch gemeint mit dem geknickten Rohr und dem glimmenden Docht.

Gott hatte die Heiden nie vergessen, auch im Jahr 700 v.Chr. nicht! Er hat diese Verlorenen, die nicht zu Seinem Volk Israel gehörten, nicht aufgegeben. Das Interessante ist, dass Er dann sagt, dass dieser Auserwählte selbst nicht zerbrechen und nicht verlöschen wird, bis Er auf Erden das Recht aufgerichtet hat.

Von diesem Recht spricht das Neue Testament in ähnlichen Begriffen. Dort wird es „Gottes Gerechtigkeit“ genannt (Römer 10.3). Jesus sagt, dass Er alle Gerechtigkeit erfüllen muss (Mt. 3.15).

Und diese erfüllte Gerechtigkeit wird uns von Gott, dem Vater, zugerechnet (Römer 3:22; 4:11+12). Es ist die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, nicht die Gerechtigkeit, wie sie Menschen definieren.

 

 

Deine Schwachheit qualifiziert dich für Gottes Gerechtigkeit!

Deshalb ist es eine Gerechtigkeit, die für die geknickten Rohre, die glimmenden Dochte dieser Welt ist, die nichts aus sich heraus leisten können. Kein geknicktes Rohr kann sich wieder selbst aufrichten, kein glimmender Docht kann sich selbst wieder zum brennenden Docht machen. Deshalb sagt Jesus, dass Er nicht für die Gesunden gekommen ist, sondern für die Kranken und Schwachen.

Jesaja sagt, dass der Knecht nicht zerbrechen und nicht verlöschen wird, bis er das Recht aufgerichtet hat. Dieses Recht wurde auf Golgatha aufgerichtet. Das Kreuz ist das Hinrichtungsinstrument und Mahnmal für Gottes Gerechtigkeit.

Die Sünde, zu der Jesus gemacht worden ist, ist gerichtet! Die Strafe für die Sünde vollzogen! Jesu Gerechtigkeit uns zugerechnet! Und das Rohr zerbrach und der Docht verlöschte. Jesus hauchte Sein irdisches Leben aus, um, mit einem Auferstehungsleib ausgestattet, von den Toten aufzuerstehen. Dasselbe wird uns erwarten, denn wir haben an Seinem Tod und Seiner Auferstehung Anteil.

 

Euer Eugen

Weiterlesen
07. Aug.
2016
Hochmut Blog-Post Bild

Hochmut

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. 1.Petrus 5,5

 

Wenn wir über Hochmütige Menschen nachdenken, dann fallen uns sofort genügend ein die diesem Begriff entsprechen.

 

Jeder kennt jemanden aus dem öffentlichen Leben, dem Bekanntenkreis, der Firma oder wo auch immer, der einem durch seine arrogante, hochnäsige, eingebildete, herablassende Art auf den Zeiger geht.

 

Denk nicht mehr von dir als sich gebührt!“

 

Der hier gebrauchte biblische Begriff bedeutet so viel wie „über etwas hinaus erscheinen, leuchten, denken.“

 

Das ist es, was Paulus in Römer 12:3 ausdrückt mit den Worten: „... ich sage ... einem jeden unter euch, dass er nicht höher von sich denke, als sich zu denken gebührt,....“

 

Von Luzifer wird in Jesaja 14 berichtet wie dieser Luzifer, der Glanzstern, sich erhob über Gott, mehr sein wollte als ihm zustand, als ihm gebührte, und wie Gott ihn von seinen hohen Plänen herunter stürzte. Die Unzufriedenheit, mit dem, was man hat und ist, und mehr sein zu wollen und mehr haben zu wollen, eine bessere Postion haben zu wollen, als einem zusteht, ist praktischer Ausdruck des „über etwas hinaus Denkens, Erscheinens, Leuchtens“.

 

Und wenn man es so betrachtet, dann sind wir alle von dieser Seuche betroffen. Denn sie war ja schließlich die erste Sünde. Der Mensch wollte sein wie Gott.

 

Demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.“ 
1.Petrus 5:6

 

Und er will es bis heute. Deshalb hat der moderne Mensch Gott für nicht existent erklärt und sich an seinen Platz gesetzt, auch in praktischer Hinsicht. Das herummanipulieren am Erbgut ist ein fundamentaler Eingriff in die Schöpfung. Es ist der Versuch 1. Gottes Schöpfung zu verbessern und 2. die Auswirkung seines Gerichtes (Sterblichkeit) aufzuheben.

 

Nun sind wir ja Christen, die Gott nachfolgen wollen. Dennoch können wir diese Seuche fast nicht ausrotten in unserem Leben, weil sie so sehr in unserem Fleisch drin ist. Woher käme sonst Neid, Eifersucht, Gleichgültigkeit und Lieblosigkeit? Deshalb sagt Paulus: Lasst die Sünde nicht herrschen über euren sterblichen Leib. Nehmen wir die Gelegenheiten wahr, einander höher zu achten, als uns selbst um in der Demut vor Gott zu wachsen.

Euer Eugen

 

Weiterlesen