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24. Jul.
2016
Adel verpflichtet Blog-Post Bild

Adel verpflichtet

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. Lk. 12,48

 

Früher galt die von diesem Vers abgemagerte Version in der Gesellschaft: „Eigentum verpflichtet“. Ein ähnlicher Spruch war: „Adel verpflichtet.“

Heute erwarten die Menschen von den Besserverdienenden und denen, die die Produktionsmittel besitzen, dass sie sich immer noch so verhalten. Ohne den Unterbau zu beachten.

Eigentum verpflichtet“ gilt dann, wenn wir erkennen, dass wir Beschenkte sind!

Um unsere obigen Verse wirklich ausleben zu können, muss man begriffen haben, dass man das, was man hat, letztlich bekommen hat.

Aber da hakt es. Jeder denkt, wenn er etwas erreicht hat, dass er dies aus eigener Kraft konnte. Und so denkt er auch: „Ich habe mir das erarbeitet und kann damit machen, was ich will. Ich bin niemandem etwas schuldig!“ Und wenn das stimmt, dann kann ich tatsächlich damit machen, was ich will.

Die Bibel sagt: „Was aber hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber auch empfangen hast, was rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen?“ (1.Kor.4:7)

Das Empfangene verpflichtet, denn Gott, der es uns gegeben hat, erwartet von uns, dass wir es in seinem Sinne gebrauchen. Seine Erwartung ist, dass wir es wieder weiter geben, dass wir es zum Nutzen anderer einsetzten. Deshalb gibt er unterschiedlich, so dass die, die viel haben, denen aushelfen können, die wenig haben.

Er gibt es, damit jeder mit seiner Gabe, seinem Empfangenen, dem anderen dient. 

 

Es gibt niemand, der sagen könnte, dass er nichts bekommen hat!

Keiner von uns kann sagen, dass er nichts empfangen hat, denn jeder hat z.B. Zeit, Kraft, Liebe, Vergebung, Geduld, Langmut, Freundlichkeit, Gnade empfangen. Das sind Dinge, die noch nichts mit Gaben oder Geistesgaben oder matt. Versorgung zu tun haben. Diese hinzugenommen, sind wir alle schon reich beschenkt. Und je mehr wir bekommen haben, umso mehr können wir eigentlich weiter geben.

Aber damit wir mit dem dienen können, was wir empfangen haben, braucht es andererseits auch den Mut, derjenigen, die etwas brauchen, den Mangel zuzugeben!

Euer Eugen

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17. Jul.
2016
Kinder des Lichts Blog-Post Bild

Kinder des Lichts

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Epheser 5,8.9

 

Es war für alle überraschend, dass die lautesten und heftigsten Brexitbefürworter sich nun aus der politischen Verantwortung schleichen, da sie ja ihr Ziel erreicht haben. Die Folgen des Brexit sollen andere verwalten. Mit jeweils guten Pensionen ausgestattet, können sie aus der Ferne zuschauen, was aus ihrer Tat wird.

Lebt das aus, was ihr seid, die ihr eine neue Natur habt.

Paulus sagt den Christen: Lebt das aus, was ihr seid. Begnügt euch nicht damit, dass ihr errettet seid, sondern lebt als die Geretteten, lebt als die, die eine neue Natur haben, die jetzt Kinder des Lichtes, Kinder Gottes sind.

Das Wort, das Paulus gebraucht, kommt nicht vom griechischen Wort leben, sondern von laufen, treten.

Man könnte auch sagen: Führt einen Lebenswandel, der den Kindern des Lichtes entspricht. Ein weiterer Gedanke wäre von der griechischen Bedeutung her, dass wir unser Leben unter unsere Füße bringen. Dass wir als Kinder des Lichtes über unser Leben Autorität ausüben, es in Besitz nehmen. Abraham hatte den Auftrag, das Land Kanaan zu durchziehen, denn das hatte ihm Gott für seine Nachkommen zugesagt.

 

Das neue Leben zu leben bedeutet , seine Möglichkeiten unter unsere Füße zu nehmen!

 

Das Bild von Abraham kann uns helfen zu verstehen, worum es dabei geht, unser Leben unter die Füße zu nehmen. Es bedeutet, all die Möglichkeiten, die Jesus uns durch diese neue Natur gegeben hat, auch auszuleben. Diese Möglichkeiten nennt Paulus exemplarisch. Er spricht von Güte, Gerechtigkeit, Wahrheit. Diese Dinge sollen wir in unserem Leben als Christen ausleben. Ich staune immer wieder, wie wenig Güte wir Christen in der Lage sind zu praktizieren. Es fängt in den Ehen an, in denen gezankt und gezickt wird und geht weiter in den Familien, in den Hauskreisen etc. Gott hat uns Jesu Gerechtigkeit zugerechnet. Diese Gerechtigkeit gilt es auszuleben, nicht unsere eigene, die wir sowieso nicht haben. Wenn wir aber meinen, eine solche zu haben, enden wir in Rechthaberei, Gesetzlichkeit und Unbarmherzigkeit. Wenn du von neuem geboren bist, lebe das aus, was dir Jesus geschenkt hat. Dann lebst du als Kind des Lichts.

Euer Eugen

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10. Jul.
2016
Gäste und Fremdlinge, Mitbürger und Hausgenossen Gottes Blog-Post Bild

Gäste und Fremdlinge, Mitbürger und Hausgenossen Gottes

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Epheser 2,19

 

Es gibt wahrscheinlich keinen, der nicht schon mal erlebt hat, dass er sich als Gast gefühlt hat. Nun gibt es dabei eine Bandbreite von sehr willkommener Gast bis hin zu nicht willkommener Gast.

 

 

Wer begnügt sich damit Gast zu sein, wenn er Familienmitglied werden kann?

 

Man ist aus irgend einem Grund da, weil man jemanden begleitet oder weil man von jemandem eingeladen wurde, der aber nicht wirklich viel zu sagen hat. Es kann bei einer solchen Gelegenheit eine sehr lange Zeit werden und eine sehr unangenehme dazu. Insbesondere, wenn man nicht einfach gehen kann.

 

Aber selbst, wenn man ein sehr willkommener Gast ist, bleibt das Wissen und das Gefühl, dass man hier nicht bleiben kann, nicht dazu gehört.

 

Wenn wir Christen werden, wenn Jesus Christus unser Gott und König wird, dann bekommen wir ein neues Leben, eine neue Existenz und werden zu seinen Geschwistern. Wir gehören von nun an dazu und müssen nicht mehr gehen, weil wir nicht dazu gehören.

 

Es gibt eigentlich nichts schöneres, als zu wissen: Das ist nun mein Zuhause, hier darf ich bleiben und ich bin Gottes Hausgenosse! Ich bin nicht hier, weil mich irgend jemand unbedeutendes hierher eingeladen hat, sondern der Hausherr hat mich zu seinem Kind gemacht.

 

Zuhause bei Gott - die Erfüllung unserer geheimsten Sehnsucht!?

 

Diese Tatsache gilt für jeden Menschen, der durch Jesus von neuem geboren ist. Das hat zur Folge, dass es keine besseren oder schlechteren Kinder geben wird. Keiner muss sich als unwert fühlen, denn wir sind alle „einen Jesus“ wert. Denn er hat für jeden von uns sein Leben in gleicherweise gegeben. Keine Eifersucht, kein Minderwert wird mehr da sein, kein rangeln um die besten Plätze. Gott hat den Rest der Ewigkeit Zeit für jeden.

 

Muss das nicht die Erfüllung unserer geheimsten Sehnsucht sein?

 

Und das kann jeder haben, der sich zu dieser Kindschaft einladen lässt. Lasst uns das mit so vielen Menschen teilen, wie wir irgend wie können, denn die Wenigsten wissen davon.

 

Euer Eugen

 

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03. Jul.
2016
Der Tag des Herrn Blog-Post Bild

Der Tag des Herrn

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der Tag des HERRN ist groß und voller Schrecken, wer kann ihn ertragen? Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehrt euch zu mir von ganzem Herzen! Joel 2,11-12

Dieses Wort von Gott kommt ca. 800 vor Christus zu dem Volk Israel. Sie sind von Gott abgewichen und Gott kündigt ihnen einen Tag an, an dem er Gericht halten wird. Joels Verheißung erfüllt sich mehrfach.
Der „Tag des HERRN“ ist ein Tag des  Gerichts!
 Der „Tag des HERRN“ ist der Gerichtstag, der sich an Israel im Jahre 700 v.Chr. mit der Eroberung durch die Assyrer erfüllt und bei Juda im Jahr 586 v.Chr. Aber es ist auch der Tag des HERRN, als im Jahr 70 n.Chr. Jerusalem und der Tempel zum 2. mal platt gemacht wurden. Und dennoch steht der eigentliche „Tag des HERRN“ noch aus. Der Tag, an dem Gott nicht nur an seinem Volk Gericht übt, sondern an allen Völkern. Bis dahin gilt für uns alle, dass wir uns von ganzem Herzen zu Gott JAHWE, der sich im Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist offenbarte, bekehren.
Es ist unsinnig von Gottes Rettung zu sprechen, wenn wir nicht sagen wovor er uns rettet!
Es ist unmodern geworden über das Gericht Gottes zu sprechen. Wer will schon einen strafenden, Gerechtigkeit übenden Gott? Das ist fürs Marketing schlecht!
Aber die Tatsache das kommende Gericht zu leugnen, bedeutet den Kopf in den Sand zu stecken. Es bedeutet auch das Opfer Jesu zu leugnen, an dem das Gericht für die vollzogen wurde, die ihr Vertrauen auf ihn setzen. Gott ist nicht „der liebe Gott“. Er ist ein liebender Gott, aber auch ein heiliger. Seine Langmut zeigt, dass er viele Menschen retten will.
Gerettet wovor? Vor dem Gericht, das am Ende all denen droht, die nicht im Glaubensgehorsam ihm gefolgt sind. Ein Gericht, das im ewigen Feuer endet.
Dass wir die Gnade Gottes betonen, entbindet uns nicht von der Dringlichkeit, über das kommende Gericht zu sprechen, weil die Gnade uns vor diesem kommenden Gericht erretten will.
Wir wissen darüber Bescheid!!!!!
Und wir werden zur Rechenschaft gezogen werden, wenn wir davon schweigen, weil wir meinen, es unseren Zeitgenossen nicht zumuten zu können.                                                    
Euer Eugen

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01. Jul.
2016
„Die 2 Halbzeit“  Blog-Post Bild

„Die 2 Halbzeit“

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

„Die Gruppenphase der EM lief eher schleppend an, und wenn sie dann schließlich noch Erfolg zeitigte, dann in der zweiten Hälfte des Spieles. Denn man wollte ja eine Entscheidung, spätestens beim 3.Spiel.“

Wir gehen auch in die 2. Halbzeit dieses Jahres.  
Ja, es ist schon wieder das halbe Jahr vorbei, und wenn man so drüber nach denkt, dann hatten wir zwei Höhepunkte im ersten Halbjahr: Den Osterbrunch und das Nachbarschaftsfest. Nicht wahnsinnig viel, aber für manchen schon wieder genug. „Warum müssen wir denn immer solche Sachen machen?“

„Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. “ Luk 10:2a

Weil das unsere Berufung ist, Menschen erreichen zu wollen. Zu Ihnen vertrauensvolle Beziehungen bauen und Ihnen Jesus nahe bringen. Wenn wir das nicht machen, dann ist das so, als würden wir als Fußballmannschaft zu einem Fußballspiel gehen und nie auf das gegnerische Tor spielen, nie versuchen, ein Tor zu schießen.
Bei manchen Mannschaften hatte man bei der EM fast den Eindruck, dass das tatsächlich so gewollt war. Oder aber einfach nicht anders ging. Man hatte keine wirksamen Torjäger, oder die hatten keine Mittel gegen die gegnerische Abwehr.
Jesus sagt, dass die Ernte weiß ist, dass sie geerntet werden kann – garantierte Erfolgsaussicht. „Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in die Ernte sende“ sagt er!
Das ist eigentlich die eigenartigste Aussage die Jesus gemacht hat. Er ist der Kyrios, der Herr, so reden sie Ihn an. Und der Kyrios sagt ihnen, dass sie Ihn bitten sollen, dass Er Arbeiter in Seine Ernte Aussende.
Jesus will Arbeiter aussenden, aber Er will, dass die Arbeiter auch ausgesandt werden wollen, dass sie sich mit Seinem Willen und Wollen eins machen.
Deshalb lehrt Er die Arbeiter auch in seinem Gebet: „Dein Wille geschehe wie im Himmel also auch auf Erden.“
Wir beten es wahrscheinlich zu wenig, so dass wir diesen wichtigen Teil vergessen haben.
Täglich darum zu bitten, dass der Wille des Vaters geschehe, wie im Himmel ebenso auch auf der Erde, das prägt möglicherweise unseren Alltag und unser Handeln.

„Bittet nun den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte! “Luk 10:2b

Bitten wir als Regio-Gemeinde den Herrn der Ernte, uns in Seine Ernte zu schicken, denn die Ernte ist reif.
Im wahrsten Sinne des Wortes befinden wir uns in der Erntezeit.
Im August ist wieder Kinderwoche Haltingen. Das ist die letzte große Aktion vor der Weihnachtszeit. Wir können jetzt schon Kinder einladen, Eltern informieren, Einladungen in Praxen auslegen und mit dabei sein.
Letztes Jahr hatten wir so viele Kinder, dass die Konzepterprobung gut klappte. Wir können darum beten, dass dieses Jahr die Zahl der Kinder deutlich steigt, diese Veranstaltung zu einem festen Bestandteil des Haltinger Kalenders wird und Kinder und Jugendliche in dieser Woche Jesus persönlich kennen lernen.
Die Halbzeitpause hilft dem Trainer und den Spielern, sich auf die zweite Halbzeit einzustellen, sich kurz zu erholen und die Strategie festzulegen.
Wir gehen in die 2 Halbzeit, weil wir Tore schießen wollen, weil wir das Ziel erreichen wollen, weil wir unseren Auftrag erfüllen wollen, Menschen zu Jüngern zu machen.
Auch wenn der Eine oder Andere in die Ferien entschwindet, bedeutet das nicht, dass die Gemeinde Ferien macht, wir gehen weiter unserem Auftrag nach.
Wir werden im 2. Halbjahr noch 2 zusätzliche Highlights haben.

Ende Oktober wird Rachel Nightingale mit Begleitung kommen, um den Frauen dieser Gemeinde zu dienen. Und wir möchten euch Frauen einladen, wirklich Zeit dafür frei zu machen.
Dann werden wir Anfang Dezember Mike Betts bei uns haben, wo er uns als Gemeinden hier in der Region dienen will, also auch uns als Regio-Gemeinde hier in Weil.
[Es ist also klar: Trotz Brexit, unsere Beziehung zu unserem Netzwerk bleibt davon unbeschadet.]
Weihnachten sollte dann wieder eine Gelegenheit sein, wo wir die einmalige Chance nutzen, Menschen zu uns einzuladen, die sonst kaum zu bewegen sind.
Ein gut vorbereiteter Heiligabendgottesdienst mit unterschiedlichsten Akteuren ist ein Ziel, das nicht wichtig genug sein kann.
So hat die 2. Halbzeit also beides: die Herausforderung, sich aktiv in die Mission unserer Gemeinde einzuklinken, aber auch die Aussicht, persönlich gestärkt und ausgerüstet zu werden.
Zu dieser 2. Halbzeit möchten wir euch alle ermutigen. Geht sie mit uns, mit Begeisterung und Freude. Zugegeben - der Frühling und Frühsommer haben uns allen zu schaffen gemacht. Kaum vernünftige Sonnentage, von warmen Tagen ganz zu schweigen.
Wie sehr erfreut uns aber ein schöner sonniger Tag. Und wie sehr erfreut uns ein Mensch, der zu Jesus findet. Wir Ältesten beten, dass Menschen errettet werden und wir daran beteiligt sind, von Jesus gebraucht werden. Wir laden euch ein, es uns gleich zu tun. Zu beten: „Jesus, sende mich als Arbeiter in Deine Ernte, sende mich dahin, wo ich ernten kann, gib mir den Mut, die Sichel zu schwingen.
Wir haben schon lange nicht mehr erlebt, dass Menschen in unserem Umfeld gerettet wurden. Beten wir, dass Jesus uns zu den Menschen lenkt, die er als reif zur Ernte sieht und lassen wir uns gebrauchen, diese Ernte einzubringen.
Dazu kann die Kinderwoche dienen, dazu können auch die normalen Gemeindeveranstaltungen dienen. Man kann durchaus Menschen, die noch nie was von Jesus gehört haben, in den Hauskreis einladen. Man kann ,sie auch in den Gottesdienst und zum gemeinsamen Mittagessen einladen.
Vielleicht hält so jemand noch nicht einen ganzen Gottesdienst durch. Er kommt erst gegen Schluss, oder erst zum Mittagessen. Who cares? Er ist da und man kann ihm freundlich dienend das Evangelium vorleben und auch weitergeben. Wäre das nicht letztlich unsere Daseinsberechtigung?

Eure Eugen, Jürgen, Roger

 

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