Blog

Hier findest du alle wichtigen Neuigkeiten sowie Artikel zu aktuellen Themen.
25. Sept.
2016
Bruderliebe Blog-Post Bild

Bruderliebe

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. 1.Johannes 4,21

 

Johannes spricht von einem Gebot, vergleichbar den 10 Geboten.

 

Jesus, als er gefragt wird, was das größte Gebot ist, antwortet, mit dem Doppelgebot, Gott und den Nächsten zu lieben. Kein ernsthafter Christ, wird bestreiten, dass dieses Gebot auch heute noch gilt.

 

Bruderliebe ist Ausdruck der Lebensgemeinschaft mit Gott“

 

Aber dieses Gebot soll nicht etwas bewirken, nicht uns angenehm vor Gott machen soll, sondern Ausdruck unserer Lebensgemeinschaft mit Gott sein.

 

Deshalb wird hier das Partizip verwendet. Derjenige, der ein Gott-Liebender ist, der soll auch seinen Bruder lieben. Im Zusammenhang von Geboten, kommt uns sehr schnell „Du sollst...“ in den Sinn.

 

Unser Text würde eigentlich besser übersetzt werden : jeder der Gott liebend ist, wird seinen Bruder lieben.

 

In unserer Liebesbeziehung zu Gott entsteht eine Zwangsläufigkeit, auch den Bruder zu lieben bzw. lieben zu wollen.

 

In Johannes 4 geht es viel um das Erkennen: Gott erkennen, den Antichristen und die Christen.

 

Ein Erkennungsmerkmal der Christen ist die Liebe zum Bruder. Die Liebe, die sich in selbstloser Weise für den Bruder (Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben gebe für seine Freunde.) gibt, ist ein Erkennungszeichen dafür, dass man wirklich auch ein „Gott Liebender“ ist, also wirklich dazu gehört.

 

Für die Christen zur Zeit von Johannes war dies ein wichtiger Aspekt und ist es bis heute.

 

Bruderliebe ist nur möglich durch die in uns ausgegossene Liebe von Gott!

Wenn wir als Christen erkannt werden wollen, dann müssen wir der uns von Gott geschenkten Liebe, mit der wir Ihn lieben können, auch Raum geben, die Mitchristen zu lieben. Wir aus uns heraus können weder Gott lieben noch den Nächsten, auch nicht den Bruder. Aber Gott in uns und die durch den Heiligen Geist ausgegossene Liebe ermöglicht uns dies. Wo der Heilige Geist Raum hat, da hat auch die Liebe Raum. Wo der Heilige Geist keinen Raum hat, da hat nur das Gesetz und die damit verbundene Lieblosigkeit Raum.

Wofür werden wir - du und ich - uns entscheiden?

Euer Eugen

 

 

Weiterlesen
25. Sept.
2016
Buchempfehlung "Geisterfüllte Gemeinde" von Terry Virgo Blog-Post Bild

Buchempfehlung "Geisterfüllte Gemeinde" von Terry Virgo

veröffentlicht in Bücher von Jürgen

Dich interessiert, wie Gemeinde in unserer Gesellschaft wieder einen Unterschied machen kann? Du fragst Dich, welche Rolle Gott dabei für Dich parat hat? Dann ist dies Buch ein Buch mit Antworten auf Deine Fragen.

„Nachdem er bei der Gründung von über siebenhundert Gemeinden mitgewirkt hat und sein Leben damit verbracht hat, eine dieser Gemeinden liebevoll und aufopfernd zu leiten, hat mein Freund Terry nun ein Buch über Gemeinde veröffentlicht. Jeder Gemeindeleiter kann und sollte von seiner demütigen, biblischen und praktischen Weisheit lernen!" Mark Driscoll, Mars Hill Church, Seattle

„Ausgezeichnet! Unsere Gemeinden sollten jedem Einblick in Jesu herrliches Königreich bieten! Solch tiefe biblische Weisheit, vereint mit Wahrheit und Kraft, kann die kranken Gemeinden von heute völlig verwandeln. Dieses Buch ist ein Geschenk Gottes.“ Greg Haslam, Pastor, Westminster Chapel, London.

„Die vom Heiligen Geist erfüllte Gemeinde“ ist „Virgo-Auslese “ - es spiegelt den göttlichen Verstand eines von Gottes Generälen wider. Von der ersten bis zur letzten Seite klingt Terrys innovatives Denken durch; Worte, die dazu bestimmt sind, unser Denken anzuregen und uns zu lehren, wie wir neu mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, Gott zu suchen und ihn zu verherrlichen. Es könnte das Buch sein, für das wir Terry am meisten in Erinnerung behalten werden.“ Dr. R. T. Kendall, ehemaliger Pfarrer der Westminster Chapell (1977-2002)

 

Hier eine kurze Leseprobe aus der Einleitung von Terry.

Einleitung

Manchmal werde ich gefragt, ob ich ein konservativer Evangelikaler bin. Meine Antwort darauf ist: Das hängt davon ab, was „konservativ“ bedeutet. Wenn „konservativ“ „vorsichtig“ bedeutet, dann denke ich nicht, dass ich einer bin, aber wenn es bedeutet, dass ich als Evangelikaler das biblische Christentum erhalten möchte, dann bin ich sehr wahrscheinlich einer.

Gelegentlich wurde ich gebeten, Fragebogen auszufüllen, in denen ich angeben muss, ob ich charismatischer oder reformierter evangelikaler Christ bin. Ich möchte die Leute nicht verwirren, aber wie der Apostel Paulus habe ich das Ziel, beides zu sein! Ich glaube an einen wunderbaren, souveränen Gott und sehe keinen Grund anzunehmen, dass Geistesgaben, wie sie im Neuen Testament beschrieben werden, von der Gemeinde weggenommen wurden.

 

Ich bin davon überzeugt, dass die Gemeinden der Schlüssel für die Weltevangelisation sind. Die ersten Apostel wurden dazu berufen, hinzugehen und zu Jüngern zu machen, sie gingen instinktiv hin und gründeten Gemeinden, in denen Jüngerschaft innerhalb einer von Liebe erfüllten Gemeinschaft, für die berufene und begabte Älteste Sorge trugen, stattfinden konnte. Die versprochene Ausgießung des Heiligen Geistes setzte sie in Bewegung. Schnell bekamen sie den Ruf, dass sie die Welt auf den Kopf stellen würden!

 

 Die Frohe Botschaft von der Gnade Gottes setzte Menschen frei und bildete Gemeinschaften von Gläubigen, die von der apostolischen Lehre geformt und von Gottes stärkender Gegenwart angetrieben wurden. Ich bin davon überzeugt, dass die frühchristliche Gemeinde immer noch den Schlüssel für die weltweite Evangelisation im 21. Jahrhundert in Händen hält.

 

 Die Weltanschauung des durchschnittlichen Menschen in der westlichen Welt hat sich während des letzten Jahrhunderts radikal verändert, dadurch wurde das moderne Missionsfeld jenem, welches Paulus und die ersten Apostel antrafen, als sie durch die Nationen reisten, sehr ähnlich. Die „Christenwelt“ mit all ihrer vagen Befürwortung der christlichen Werte ist verschwunden. Verweltlichung regiert, manchmal vorwärtsgedrängt durch aggressivem Atheismus. Die Gemeinde muss ihren früheren Eifer, ihre Kraft und ihr klares Evangelium wiederentdecken. Es ist nötig, dass die einzelnen Gemeinden als wichtig für diese Generation eingestuft werden, weil sie aufrichtige Antworten geben, nicht nur religiöse Phrasen.

 

Eine zerbrochene Gesellschaft, die von Individualismus und Einsamkeit geprägt ist, braucht Gemeinden, die echte Antworten entdeckt haben,  die wissen wie man in Liebe und Vertrauen miteinander umgeht und die Gott auf eine Art und Weise erfahren, die man verstehen und mit Freude annehmen kann.

Kann man Gott kennen? Kann man ihn erfahren? Gibt es auf diesem Planeten Menschen, die Ihn wirklich erleben? Wenige Suchende, die sich für das Christentum interessieren, erwarten, dass sie solche Menschen kennenlernen werden. Sie sehen in uns lediglich religiöse Typen, die sich von der echten Welt abheben und vorgeschriebenen Gesetzen und Regeln nachfolgen. Die meisten von ihnen sind sich dessen nicht bewusst, dass Gemeinden mit ehemals Ungläubigen gefüllt sind, die Gott erfahren haben, vom Heiligen Geist erfüllt wurden und in liebende Gemeinschaften eingepflanzt worden sind.

Gott helfe uns, das Evangelium an unsere Generation weiterzugeben und bedeutsame Gemeinden zu seiner großen Ehre zu bauen. Die folgenden Kapitel zeigen einige Erfahrungen und biblische Prinzipien auf, die mich in den letzten Jahrzehnten geprägt haben und die zu hunderten von Gemeindegründungen in vielen Nationen geführt haben. 

 

Weitere Informationen bitte per Mail anfragen!

Weiterlesen
18. Sept.
2016
Glaube, der von Gott geschenkt ist Blog-Post Bild

Glaube, der von Gott geschenkt ist

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 1.Johannes 5,4

 

Wir glauben doch alle an den einen Gott.“ So hört man es Land auf Land ab, wenn es um die Frage der Religion geht, insbesondere der der Neubürger. Warum aber werden die Christen dann in den Herkunftsländern der meisten Flüchtlinge verfolgt und zur Konversion gezwungen? Ist es doch nicht derselbe Gott? Denn dann wäre es ja wohl egal, wie man Ihn nennt, wie man Ihn anbetet und Ihm dient.

 

Glaube - von welchem Glauben reden wir?“

 

Unser heutiger Vers spricht von unserem Glauben, dem Glauben der Christen, dem Glauben, so wie er in der Bibel dargestellt wird. Der Glaube an Gott Vater, Gott Sohn und Gott, den heiligen Geist, die eine Dreieinheit bilden.

 

Es ist also nicht irgend ein Glaube, auch nicht an irgendetwas, nach dem Motto „Hauptsache, ich habe einen Glauben“. Nein, es ist ein ganz spezifischer Glaube. Der Glaube, der aus Gott geboren ist, der Glaube, der von Gott geschenkt ist und in uns, den Wiedergeborenen, wirksam wird. Dieser Glaube allein überwindet die Welt, denn dieser Glaube allein beinhaltet die Realität der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus und seinen stellvertretenden Opfertod am Kreuz von Golgatha. Dem Kreuz, das dem Satan so verhasst ist und das er durch seine Handlanger allerorten schleifen lässt. Paulus sagt: „... das Wort vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.“ 1.Kor 1:18

 

Biblischer Glaube ist göttlichen Ursprungs und hat den dreieinigen Gott zum Inhalt!

 

Ein Glaube, der das Kreuz Jesu eliminiert, ist nicht der Glaube, der die Welt überwunden hat, noch überwinden wird. Es ist der Glaube dieser Welt, es ist der Glaube, der sich am Kreuz ärgert, sich stößt, es eliminieren will.

 

Der Glaube, der das Kreuz als Ort der Sühnung und der Versöhnung beinhaltet weiß, dass diese Welt gerichtet ist, dass sie und alle, die die Gesinnung und das Herz dieser Welt haben, verloren gehen. Es ist der Glaube der bekennt, dass nur in dem vergossenen Blut Jesu Vergebung der Sünden ist und nur durch dieses vergossene Blut ein neues, ewiges Leben möglich ist. Dieser Glaube lässt diese Welt hinter sich, hat sie überwunden, weil er sich nach einer ewigen Welt ausstreckt im geschenkten Wissen um ihre tatsächliche Realität. Euer Eugen

 

Weiterlesen
11. Sept.
2016
Vom Verlassensein Blog-Post Bild

Vom Verlassensein

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Du bist meine Hilfe; verlass mich nicht und tu die Hand nicht von mir ab, Gott, mein Heil! Psalm 27,9

 

Verlass mich nicht!“ Wie viele Menschen werden diesen Satz wohl schon gesagt haben? Wie viele Kinder werden wohl unter dem Satz „… hat uns verlassen!“ gelitten haben, wenn einer der Ehepartner die Ehe und die Familie verlassen und sich nicht mehr gekümmert hat? Verlassen zu werden, ist mit die schlimmste Erfahrung, die man machen kann! Man bleibt zurück und fühlt sich unwert, alleine gelassen mit sich, mit dem was zum Leben, zu den Verantwortlichkeiten gehört, die man gemeinsam getragen hatte.

Du bist nicht allein im Verlassensein“

Gott will uns nicht verlassen noch versäumen. ( Hebr. 13:5) David bekennt: „Sogar mein Vater und meine Mutter haben mich verlassen, aber der HERR nimmt mich auf.!“(Ps 27:10)

 

Normalerweise geschieht dieses Verlassen durch Vater und Mutter durch den Tod, aber in unserer Zeit immer mehr durch Trennungen und Scheidungen.

 

Egal, wie die Eltern sich verhalten: Gott, der himmlische Vater nimmt uns auf. So wie Er es im Psalm 23 am Ende sagt: „Und ich werde wohnen im Haus des HERRN immerdar.“

 

Jesus sagt in Johannes 6:39, dem Lehrtext, „Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat.

Er wird uns nicht verlassen, noch wird er zulassen, dass wir Ihm verloren gehen. Er will ein Auge auf uns haben.

 

Mit Jesus Christus bist du nie mehr alleine und verlassen!“

 Wenn du gerade jetzt diese Einsamkeit und Verletztheit des Verlassenseins spürst, dann sagt dir Gott, sagt dir Jesus Christus: „Ich bin da, Ich steh vor der Tür. Mach Mir auf. Lass Mich rein und Ich werde dich nie mehr verlassen. Ich werde dich nie mehr los lassen. Ich werde dich nie mehr alleine lassen.“

 

Wenn du Seine Stimme hörst, dann zeigt das, dass Er an dir interessiert ist, dass Er schon an dir interessiert war als du noch nicht an Ihn gedacht hast, und dass Er schon an deinem Herzen arbeitet, so dass du Ihn hereinlassen kannst. Er will das wahr machen, was Gott versprochen hat: „Ich will dich nicht verlassen noch versäumen.“ Euer Eugen

 

Weiterlesen
04. Sept.
2016
Sorgen Blog-Post Bild

Sorgen

von Eugen

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 1.Petrus 5,7

Petrus spricht hier von uns Christen und von Jesus.
Wir sollen all das, was uns mit Besorgnis, Fürsorglichkeit, Besorgtheit oder Bekümmernis erfüllt, auf Jesus werfen.
Ist es das, was wir wollen? Und ist das wirklich erwachsenes und selbstverantwortliches Handeln? An anderer Stelle spricht Paulus davon, dass er besorgt ist um die Gemeinde. Er macht sich Gedanken, wie es Ihnen geht, was sie machen in seiner Abwesenheit. Widerspricht sich das nicht?
„Es ist müßig sich um Dinge zu Sorgen auf die man keinen Einfluss hat!“
Zu Paulus Verantwortung gehörte es, dass er sich Gedanken um die Gemeinden machte. Also ist es nicht so sehr die Frage, ob wir uns Gedanken machen sollen, sondern um welche Dinge wir uns Gedanken machen sollen.
Jesus sagt an anderer Stelle, dass wir durch unser Sorgen unser Leben um keinen Deut verlängern können. Da fällt ein topfitter Mitvierziger beim Joggen um und ist tot. Ein anderer hat sich nie um seine Gesundheit gekümmert wird über 80 oder sogar 90.
Wir haben unsere Lebensspanne nicht in der Hand.
Wir sollen, und das wird Paulus letztlich auch getan haben, alle unsere Sorgen auf Jesus werfen. Warum?
Weil Jesus Interesse an uns hat. So könnte man das griechische Wort eher übersetzten. Es ist in Jesu Interesse, sich um uns zu kümmern, uns die Lasten tragen zu helfen, uns Lösungen zu zeigen, uns Hilfe durch andere zu schenken.
Wenn wir das, was uns mit Besorgnis erfüllt, bei Ihm deponieren, dann kann Er sich um Hilfe kümmern. Wenn wir es nicht tun, müssen wir es selbst ausbaden.
Jesus im Leben zu haben bedeutet Partnerschaft und nicht Unmündigkeit
Jesus kann sicherlich auch helfen, wenn wir Seine Hilfe nicht suchen. Aber Er will in unser Leben involviert sein. Da Er sich nicht aufdrängt, lädt Er uns ein: „Komm zu mir mit dem, womit du dich abschleppst. Lad es bei mir ab. Nimm im Austausch dafür mein Joch, meine Anliegen auf. Denn die sind im Vergleich zu dem, was du zu schleppen versuchst, leicht. Und ich bin bei dir, neben dir und wir machen das gemeinsam. Wenn du das tust, wirst du echten Frieden finden, insbesondere für deine Seele, die du so mit deinen Sorgen quälst. Komm!“
Euer Eugen

Weiterlesen