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08. Jan.
2017
Gottes Kinder Blog-Post Bild

Gottes Kinder

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8,14

 

 

Damit dieser Vers für Dich von Bedeutung ist, musst Du „glauben, dass Gott ist“1 und dass es bedeutsam ist, ein Kind Gottes zu sein. Denn nicht jeder ist Kind Gottes. Das sagt dieser Vers aus. Nur diejenigen, die der Geist Gottes treibt. Man könnte auch sagen: Diejenigen, die vom Geist Gottes angetrieben, geführt, geleitet werden, die sind Gottes Kinder.

 

Der Geist Gottes macht den Unterschied!

 

Aber woran merken wir, dass wir vom Geist Gottes geleitet werden? Zuallererst besteht Sein Leiten darin, dass Er uns in die Lage versetzt, Jesus als Herrn und Erlöser anzunehmen. Dann ist Er es, der in uns zu Gott ruft: „Abba, lieber Vater“. Und das 3. ist, dass Er unserem Geist in uns bezeugt, und dies beständig, dass wir Gottes Kinder sind.

 

Wer die Gewissheit der Gotteskindschaft nicht in seinem Leben hat, in dem ist der Geist Gottes noch nicht die treibende, die leitende Kraft.

 

Wenn Du diese Gewissheit noch nicht in Deinem Leben hast, dann bitte den Heiligen Geist in Dein Leben, dann öffne Dich Ihm ganz und lass Ihn in Dir all das tun wozu, Er gekommen ist.

 

Das kann bedeuten, dass Er Dir auch zeigt, was in Deinem Leben falsch läuft, was nicht so ist, wie es sein soll. Und wenn das der Fall ist, dann kannst Du das vertrauensvoll vor Jesus dem Erlöser ablegen und die durch Seinen Tod ermöglichte Vergebung und Versöhnung in Anspruch nehmen.

 

Der Geist Gottes führt in die Versöhnung und in die Kindschaft!

 

Vielleicht erlebst Du das zum ersten Mal. Dann kann es sein, dass ein ganz neuer Lebensabschnitt beginnt, weil Du erlebst, wie der Friede Gottes, der Deine und meine Vernunft übersteigt, in Dein Leben kommt und Du merkst, wie die Fremdheit gegenüber Gott weg ist, wie Er für Dich eine nicht zu leugnende Realität wird.

 

Vielleicht hat es aber auch der Teufel geschafft, Dich immer wieder zu verklagen und hat Dir die Gewissheit der Kindschaft streitig gemacht. Auch dann ist es gut, Dir bekannte Schuld und Sünde zu bekennen und damit zu brechen und neu Vergebung und Befreiung in Anspruch zu nehmen - ein für alle Mal. Ich wünsche Dir, dass Du ein vom Heiligen Geist Getriebener wirst und bleibst.

Dein Eugen

 

1Hebr.11:6

 

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01. Jan.
2017
„Ein neuer Anfang“ Blog-Post Bild

„Ein neuer Anfang“

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

„Ein brandneuer Tag mit Dir“, so singen wir es immer wieder . Am Anfang des neues Jahres könnte man auch singen: „Ein brandneues Jahr mit Dir, eine neue Chance gibst Du mir, Deine Gnade ist wunderbar.“ Und auch das wäre stimmig. Gottes Gnade ist jeden Tag und auch jedes Jahr neu. Unsere Jahreslosung spricht auch von einer neuen Chance. Aber diese neue Chance ist „Ein für alle Mal“, so wie wir das in einem anderen Lied singen.

 

In der Jahreslosung heißt es: „Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ Hesekiel 36,26

Eine neue Chance, ein für alle mal!

Gott kündigt in Hesekiel das an, was Er dann durch Jesus verwirklicht.

Er will uns ein neues Herz, ein fleischernes Herz, geben und einen neuen Geist, und in unser Inneres, in dieses Neue hinein will Er Seinen Heiligen Geist geben.

Das gab es bis dahin noch nicht. Und das war bis dahin auch nicht möglich. Kein Mensch mit seiner gefallenen Natur qualifizierte sich als Tempel des heiligen Geistes. Erst dadurch, dass Gott in Jesus eine vollständige Erlösung ermöglichte, dass das Blut Jesu tatsächlich in der Lage ist, alle und jede Sünde endgültig abzuwaschen, ist es möglich, dass Gott in uns etwas neues schafft, ein neues Herz und einen neuen Geist. Beide zusammen werden zum Tempel des Heiligen Geistes, der in ihnen bleibend wohnt.

Deshalb ist dieser Neuanfang ein für alle Mal.

Es ist ein echter Neustart!

Ein Herz und Geist nach Gott geschaffen, in uns gezeugt, ein neues Wesen, ein Wesen, das sich auf Gott ausrichtet. Wie ein Kompass sich immer nach Norden ausrichtet, so richtet sich dieses neue Wesen unter der Leitung des Heiligen Geistes auf Gott hin aus.

Egal, welche Zeitströmungen gerade in sind, egal, welche Veränderungen die Gesellschaft durchläuft, dieses Neue in uns richtet sich auf Gott aus und hilft uns, unseren Kurs nicht zu verlieren.

In V. 27 in Hesekiel 36 sagt Gott „Ich werde meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die nach meinen Geboten leben und meine Rechte halten und danach tun.“ (NLB)

Das Gesetz des Geistes wirkt dann in uns, weil der Geist Gottes in uns ist.

Ein Neustart - wenn wir mitmachen!

Manchmal wissen wir, dass wir etwas tun sollen. Der Geist Gottes sagt es uns und drängt uns. Aber wir wollen nicht, weil das Fleisch noch nicht daran gewöhnt ist, dass es nicht mehr seinen Willen bekommt.

Und dann entbrennt der Kampf zwischen Fleisch und Geist in unserem Leben. Denn dann kann es sein, dass wir meinem, weil wir etwas von der Gnade verstanden haben und wissen, dass wir nicht mehr unter dem Gesetz sind, dem Drängen des Geistes nicht nachgeben zu müssen.

Dabei übersehen wir, dass der Geist Gottes uns drängt, nicht, damit wir gerettet werden (das sind wir ja schon), sondern weil wir gerettet sind. Er drängt uns den Willen Gottes zu tun, so wie Gott es in Hesekiel angekündigt hat.

Unser Problem ist, dass inzwischen fast alles, was wir in der Gesellschaft an Geisteshaltungen haben, dem Gesetz des Geistes entgegen ist.

Womit wir‘s zu tun haben:

Aussagen wie die folgenden zeigen, welche Geisteshaltungen in unserer Gesellschaft inzwischen vorhanden sind.

Wenn es sich gut anfühlt, ist es gut.“

Das fühlt sich richtig an.“ „Das fühlt sich verkehrt an.“

In der postfaktischen Zeit, in der wir leben, in der es den meisten Menschen zu mühsam ist „den Faktencheck“ zu machen, geht man den Weg zur Entscheidungsfindung über das Gefühl. Und da laufen wir letztlich unserem Fleisch hinterher. Der gefallene Mensch lebt aus dem Gefühl und aus der Lust oder Unlust. Und unser Fleisch ist davon geprägt.

Was wahr, was richtig, was gut ist, ist aber nicht eine Frage des Gefühls.

Denn - sind wir ehrlich! -können wir unseren Gefühlen wirklich trauen?

Wie aus heiterem Himmel kann uns Schwermut überkommen und die ganze Welt ist nur noch grau. Ist das dann die Realität? Sicherlich nicht!

Als Christen müssten wir doch genau wissen, was wahr, was gut, was richtig ist. Es ist das, was Gott wahr nennt, Er als gut bezeichnet und von dem Er uns sagt, dass es richtig ist.

Wir brauchen Gott!

Wir brauchen Ihn zu jeder Zeit, aber ganz besonders in der Zeit jetzt, in der es keine festen Werte, Wahrheiten, Regeln, Ordnungen und Masstäbe mehr gibt.

Wir brauchen die Führung des Heiligen Geistes, der uns in alle Wahrheit hinein führen will. Wir brauchen Sein Leiten, Sein Hineinsprechen in unseren Geist und wir brauchen es, dass wir von Ihm zum Gehorsam geführt werden.

Und hier ist wohl der allergrößte Knackpunkt. Wer kann von uns schon Gehorsam erwarten? Wer kann von uns erwarten, dass wir uns selbst verleugnen, dass wir nein zu unserer Lust und Unlust sagen? Wem gestehen wir das Recht zu, uns zu sagen: „Nimm mein Joch auf dich und folge mir nach, denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht“?

Nein, das wollen wir nicht. Wir wollen kein Joch tragen, auch kein leichtes.

Wir wollen unbeschwert, eigenverantwortet, selbstbestimmt das leben, wonach uns der Sinn steht.

Ihr Lieben Freunde, lasst uns hier einen radikalen Schritt wagen und sagen:

Unser Vater im Himmel geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf Erden.“ Und lasst es uns nicht nur sagen, sondern auch leben, so dass wir mit Jesus, unserem HERRN sagen: „Aber nicht, wie ich will, sondern, wie Du willst.“ In diesem Sinne lasst uns diese Jahr als einen neuen Anfang begreifen.

Eure Eugen, Jürgen, Roger

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01. Jan.
2017
Gott zu dienen, heißt... Blog-Post Bild

Gott zu dienen, heißt...

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Diene Gott mit ganzem Herzen und mit williger Seele! Denn der HERR erforscht alle Herzen. 1.Chronik 28,9

 

Ein neues Jahr mit neuen Vorsätzen zu beginnen kann helfen. Aber je älter man wird, umso deutlicher wird, dass diese neuen Vorsätze oft nicht lange halten, insbesondere dann, wenn sie wenig Basis haben.

 

Gott von Herzen zu dienen heißt ihn zu lieben mit allem was wir sind!

Dennoch will ich uns diesen Losungstext am Anfang dieses Jahres vor Augen halten, dass wir ihn beherzigen - nicht nur diese Woche, sondern für den Rest unseres Lebens. Denn es ist ja so, dass der erste Teil sowieso zum 1.Teil des Doppelgebotes gehört.

Du sollst den HERRN deinen Gott lieben, von ganzem Herzen, von Ganzer Seele, von ganzem Gemüte und mit all deiner Kraft und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (vgl. Mark. 12:30)

Insofern gehört es zu unserer Existenz das zu leben.

Hier spricht der Text vom Dienen. Aber Gott will keinen Dienst aus purem Gehorsam, mit zusammengebissenen Zähnen, hinter denen wir unseren Unwillen herunter schlucken. Gott will, dass wir ihm aus Liebe dienen, mit williger Seele, mit willigem Herzen. Eben letztlich mit unserer ganzen Existenz ihn lieben und ihm deshalb auch mit unserer ganzen Existenz dienen.

Wem das zu viel ist kann jetzt abschalten.

Wer sich aber rufen lässt, der weiß dass, Gott von uns nichts verlangt, was wir nicht könnten. Denn Er hat inzwischen durch den Tod Jesu unsere Versklavung unter die Sünde und Rebellion beseitigt. Er hat in uns hinein Seinen Heilgen Geist gegeben, der uns befähigt Ihn mit der Liebe zurückzulieben mit der Er uns zuerst geliebt hat.

 

Gott zu lieben heißt ihm und seinem Geist in uns Raum / Platz zu machen.

Keiner von uns muss es aus eigener Kraft tun. Das hat bis zu Jesu Kommen auch niemand geschafft.

Lassen wir also Gottes gnädiges Handeln und Seinen Heiligen Geist in uns zum Wirken kommen. Erlauben wir Ihm, Sich in uns breit zu machen, werden wir Gott tatsächlich mit willigem Herzen dienen und allen Unwillen, alle Rebellion, alles Aufbegehren ablegen. Gott der Heilige Geist, der unsere Herzen erforscht, will uns dabei helfen.

Was wirst du in diesem neuen Jahr tun?

Euer Eugen

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25. Dez.
2016
Die Herrlichkeit Blog-Post Bild

Die Herrlichkeit

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit. Johannes 1,14

 

Es ist schon großartig, wie Johannes einen Sachverhalt, der fast nicht zu beschreiben ist, durch den heiligen Geist darstellt. Das Wort, der Logos, das Schöpferwort wird Fleisch. Und er beschreibt, dass dieses Wort bei Gott war, dass Es selbst Gott war, dass ohne dieses Wort nichts Geschaffenes existieren würde. Und dieses Wort, diese Person, wird Fleisch, wird Mensch, kommt in diese Welt.

 

Jesu Herrlichkeit bei Seinem ersten Kommen ist Gnade und Wahrheit.

Und dann sagt er dass sie, die Jünger Seine Herrlichkeit sahen.

In Phil. 2:6+7 sagt Paulus, dass dieser Logos, Jesus Christus, all Seine Göttlichkeit abgelegt hat, Seine Herrlichkeit, Seine göttlichen Attribute. Worin bestand denn dann Seine Herrlichkeit, Seine DOXA?

Im gleichen Vers erklärt es Johannes: Es ist die Herrlichkeit des Einzigeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Jesu Herrlichkeit bei Seinem ersten Kommen war die der Gnade und der Wahrheit. Er kam, um Gnade und Wahrheit zu bringen. Gottes Gnade, die sich schluss-endlich in Seinem Tod an unserer Statt offenbarte, und die Wahrheit, dass wir alle diesen Tod brauchen, weil wir nur durch ihn gerettet werden können.

Nur kurz, auf dem Berg der Verklärung, sahen die engsten Jünger Jesu, wozu auch Johannes gehörte, etwas von der göttlichen Herrlichkeit, die Jesus hatte. Aber die ist hier nicht gemeint.

 

Die Herrlichkeit des Christentums besteht in seinem demütigen, gnädigen und wahrhaftigen Handeln

Die Herrlichkeit, die DOXA des Christentums besteht nicht in äußerlich sichtbaren Dingen, prächtigen Bauten, großen Massen, Demonstrationen der Macht und des Einflusses.

Jesus kam als Knecht, um zu dienen, mit diesen zwei Elementen, Gnade und Wahrheit. Und wir sind berufen, Ihm nachzufolgen. In Knechtsgestalt Ihm zu dienen mit Gnade und Wahrheit.

Wie sehr wir die Gnade und Wahrheit verinnerlicht haben, sehen wir, wenn wir anderen gegenüber gnädig sein können, wenn wir den anderen höher achten können, Besseres von ihm denken können als von uns selbst. Lassen wir die Gnade und Wahrheit aus unserem Leben fließen, die durch Jesus hinein gekommen ist.

Euer Eugen

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18. Dez.
2016
Freuet euch! Blog-Post Bild

Freuet euch!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe! Phil. 4,4-5

 

Der Wochenspruch scheint passend für die Weihnachtszeit. „Der Herr ist nahe!“ scheint die immerwährende Hoffnung der frühen Christen gewesen zu sein, die mit Seiner baldigen Wiederkunft rechneten.

 

Aber ist das so und legt unser Vers das nahe?

 

Jesus kommt uns nicht nur am Ende nahe, er ist uns schon jetzt durch den Heiligen Geist nahe!

 

Wir finden die Formulierung: „Der Herr ist nahe“, insbesondere die griechische Formulierung, in 2 Psalmen wieder.

 

Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben.“(Ps 34:19)

 

Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn ernstlich anrufen.“ (Ps 145:18)

 

Beide Psalmen sprechen von der Nähe Gottes bei dem der Ihn sucht, der sich auf Ihn verlässt.

 

Und das ist auch letztlich die Bedeutung, die für uns im Philipper gilt. Wir sollen uns „alle Wege“ freuen, weil Gott, weil der Herr, weil Jesus uns nahe ist, so wie Er es verheißen hat.

 

Ich bin bei euch alle Tage...“ waren Seine letzten Worte. Darüber können wir uns freuen unter allen Umständen, in allen Herausforderungen, in allen Sorgen, von denen der nachfolgende Vers spricht.

 

Ja, Jesus kommt wieder und wir kommen mit jedem Tag diesem Ereignis einen Schritt näher. Aber Er ist uns jetzt schon erlebbar nahe, erfahrbar in Seinem Handeln, in Seiner Fürsorge, in dem dass Er unsere Gebet erhört und handelt.

 

Im täglichen Erleben Jesu verwirklicht sich der Glaube an ihn.

 

Das ist die Substanz dessen, was wir glauben: Dass unser Erlöser lebt und wir Ihn schon jetzt und hier erleben können und Er uns hilft, auf die vollkommene Erlösung unbeschadet zuzugehen. Im täglichen Leben mit Ihm verwirklicht sich schon etwas von der Hoffnung, die wir haben. Er sorgt für uns, wenn wir Ihn lassen; Er gibt uns Frieden, wenn wir alles, was uns den Frieden raubt, bei Ihm abladen.

 

Aus dieser täglichen Nähe unseres Erlösers durch den Heiligen Geist können wir in immer wieder erneuerter Freude leben. Jeder, der Jesus sein Leben öffnet, wird dies erleben. Bist du einer davon?

 

Euer Eugen

 

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