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01. Nov.
2016
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„Ein Licht im Dunkeln“

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

„Die Herrenhuter Losung für den Monat November aus 2.Petrus 1,19 lautet: „Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.“

 

 

 

Die Adventszeit beginnt demnächst und Weihnachten lässt auch nicht lange auf sich warten. Kerzen feiern wieder Hochkonjunktur.

 

Und alles, weil Jesus von Sich sagte, dass Er das Licht der Welt ist.

 

Erstaunlich, wie sehr Er mit Seinem Anspruch unsere Wirklichkeit bis heute prägt. Auch wenn die Christen selbst nicht mehr so richtig an diesen Anspruch glauben mögen. Die Aufklärung verstand sich als das Zeitalter und Bewegung der Erleuchtung. Es ging um Fakten und nur um Fakten.

 

Postfaktisch: “Die Wahrheit einer Aussage tritt hinter den Effekt der Aussage auf die eigene Klientel zurück.“

Wikipedia

 

Aber inzwischen sprechen manche davon, dass wir im postfaktischen Zeitalter leben.

 

Zum ersten Mal hörte ich diesen Begriff in einer Diskussion über den Amerikanischen Wahlkampf und das Gebaren der Kontrahenten Trump und Clinton. Vielen fällt an diesen auf, dass Dinge einfach behauptet werden, um Stimmung zu machen, ohne dass die Behauptungen Substanz haben – und es stößt sie ab.

 

Aber wir sind schon länger in diesem Zeitalter als uns bewusst ist. Zum Beispiel zu behaupten, dass das Geschlecht eines Menschen ein soziales Konstrukt sei, leugnet die biologischen Fakten. Und doch geben die Kultusminister landauf-landab Millionen für diesen postfaktischen Unsinn aus.

 

Was würden wohl die ersten Aufklärer zu unserer postfaktischen Zeit sagen? Würden sie den fast schon religiösen Eifer unserer Meinungspäpste genau so demaskieren, wie sie dies in der Anfangszeit der Aufklärung taten?

 

Postfaktisch in der Gemeinde

 

In einem Gespräch mit anderen Gemeindeleitern fiel auf, dass Überzeugungen heute kaum mehr ausschlaggebend sind für eine Gemeindezugehörigkeit. Auch wir Christen sind im postfaktischen Zeitalter angekommen. Gefühle, Beziehungen, Atmosphäre sind inzwischen bestimmende Faktoren geworden, weshalb man da ist, wo man ist.

 

Wollen wir das? Ist das erstrebenswert? Der Vorteil ist sicherlich, dass man sich nicht mehr über irgendwelche Lehrmeinungen streitet.

 

Aber die Kehrseite ist, dass man offensichtlich an Lehrmeinungen auch nicht mehr interessiert ist. Wenn aber Lehrmeinungen nicht interessieren, dann ist das letztlich keine Bagatelle.

 

Unser Glaube ist faktisch

 

Unser Glaube ist eben nicht posfaktisch. Er steht auf dem Faktum, dass Gott in Jesus Mensch wurde um für unsere Sünde zu sterben. Er steht auf dem Faktum, dass dies notwendig war, weil wir uns selbst nicht erlösen können, weil wir von Natur aus böse sind. Das Wesentliche des christlichen Glaubens wurde durch das prophetische Wort im Auftrag Gottes angekündigt und dann von Gott so auch realisiert.

 

Deshalb haben wir, wie es unsere Monatslosung sagt, das Faktum des festen prophetischen Wortes, das als Licht an einem dunklen Ort scheint.

 

Und dieser Ort ist diese Welt, in der es so lange scheint, bis der Tag der Wiederkunft Jesu anbricht und Er wieder kommt.

 

Darum spricht Gott der HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der fest gegründet ist. Wer glaubt, der flieht nicht.“ Jes 28:16

 

Wenn wir die Überzeugung aufgeben, dass Fakten wichtig sind und es sich lohnt um Fakten zu streiten, dann haben wir kein Licht mehr.

 

Wenn wir aber überzeugt sind, dass Fakten wichtig sind, dann werden wir mit diesen Fakten auch rechnen! Wenn es Fakt ist, dass Jesus die Sünde mit ans Kreuz nahm, dann haben wir ein Fundament von dem aus wir der Sünde widerstehen können.

 

Wenn es ein Faktum ist, dass Jesus unsere Krankheit und unsere Schmerzen getragen hat, dann können wir auch Heilung erbitten und Heilung aussprechen.

 

Wenn wir an den Fakten des Wortes Gottes festhalten, dann haben wir ein sichereres Fundament für unser Leben als Christ in einer Gemeinde als unsere Gefühle, unsere Beziehungen, die Atmosphäre, die Vibes oder was auch immer.

 

Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.

1.Kor 3:11

 

Gefühle und Atmosphäre kann man machen und manipulieren. Beziehungen kann man arrangieren. Und sie können sich als Illusion herausstellen. Aber die Fakten des Wortes Gottes sind von Gott als Grundlage, als Fundament gelegt worden.

 

Wir wollen doch nicht einen anderen Grund legen als den, den Gott gelegt hat. Petrus hat im Auftrag Gottes deutlich gemacht, dass das prophetische Wort kein Verfallsdatum hat.

 

Es ist bis zum heutigen Tag und darüber hinaus bis zu Jesu Wiederkunft gültig. Deshalb nehmen wir uns in dieser Gemeinde die Zeit, in diesem Wort zu lesen, darin zu graben, zu forschen und uns neu herausfordern zu lassen.

 

Uns dem Wort Gottes zu stellen, wie auch uns davon anstoßen zu lassen, ist auch das Ziel der Minikonferenz mit Mike Betts im Dezember.

 

Wir wollen das Beste aus dieser Zeit machen, deshalb laden wir euch alle ein: „Seid dabei. Bringt eure Kinder zu Verwandten oder Freunden. Nehmt euch diese Zeit und lasst in euer Leben neue Fakten einarbeiten!“

 

Eure Eugen, Jürgen, Roger

 

 

 

 

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30. Okt.
2016
Christliche Hoffnung schafft Freude in uns Blog-Post Bild

Christliche Hoffnung schafft Freude in uns

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Das Warten der Gerechten wird Freude werden. Sprüche 10,28

 

Der vollständige Vers lautet: 28 Das Warten der Gerechten wird Freude werden; aber der Gottlosen Hoffnung wird verloren sein.

 

Oft wird dem christlichen Glauben eine Jenseitsvertröstung vorgeworfen. In Gesellschaften, in denen die Leute weniger Grund haben auf ein besseres Jenseits zu hoffen, ist dieser Trost unattraktiv. Wohlstand und praktischer Atheismus scheinen einen gewissen Zusammenhang nahe zu legen.

 

Der christliche Glauben als reine Jenseitsvertröstung ist in Wohlstandsgesellschaften unattraktiv.

 

Unser Vers lautet im Hebräischen: „Das Warten der Gerechten Freude“. Das Verb fehlt. Deshalb kann davon ausgegangen werden dass hier die Präsens- (Gegenwarts-)form von „sein“ stünde, die es aber im Hebräischen nicht gibt.

 

Das Warten der Gerechten ist Freude“ wäre dann die richtige Übersetzung.

 

Und das provoziert uns, denn es wirft die Frage auf, ob das wirklich so ist? Ist die Hoffnung, das Warten und Erwarten des Gerechten hier Freude?

 

In Psalm 39:8 sagt David: „Und nun, auf was harre / warte ich, Herr? Meine Hoffnung, sie gilt dir!“

 

Unsere Hoffnung ist dann Freude, wenn sie in dem lebendigen Gott gegründet ist, wenn Er die Substanz der Hoffnung ist.

 

Die Christliche Hoffnung schafft jetzt schon Freude in uns!

 

Dann beginnt die Hoffnung allerdings auch schon hier, und dann ist sie auch schon hier Freude. Sie verursacht in unserem Leben schon hier Freude, nicht erst im Himmel, nicht erst im Jenseits.

 

Ebenso ist es letztlich auch mit der Hoffnung der Gottlosen. Sie ist letztlich hier schon nichts wert. Sie kann ihnen hier nichts geben. Sie erweist sich schon hier als trügerisch. Und sie hat auf alle Fälle mit der Auferstehung der Toten ihr Ende. Der Gottlose sagt, es gibt keinen Gott. Seine Hoffnung ist vergeblich, denn er wird Gott begegnen und dieser wird ihn zur Rechenschaft ziehen.

 

Die Hoffnung des Gerechten ist immer Freude, jetzt im Hinblick auf das, was kommt und dann im Hinblick auf das, was sich als erfüllte Hoffnung zeigt.

 

Lasst euch dazu ermutigen, euch jetzt schon mit Freude erfüllen zu lassen, weil ihr eine lebendige und ewige Hoffnung habt.

 

Euer Eugen

 

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23. Okt.
2016
Gottesfurcht Blog-Post Bild

Gottesfurcht

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte. Psalm 130,4

 

Neulich war im Fernsehen ein Beitrag zu sehen, der das Resümee zog: „In Deutschland lohnt sich das Verbrechen.“ Begründet wurde diese Aussage damit, dass die Gesetzgebung es Gaunern leicht macht, Profit aus ihren Gaunereien zu ziehen, selbst wenn sie erwischt werden sollten. Eine laxe Gesetzgebung und Gesetzesumsetzung lassen die Judikative und Exekutive als schwach erscheinen. Das prägt unser Bild von Recht und Gerechtigkeit.

 

Wie kommen wir bei Gott mit unserem Handeln weg?

 

Am Ende kommen die Straftäter bei uns recht gut weg.

 

Aber ist das auch bei Gott so? Der Psalmist sagt in obigem Psalm in V3 „Wenn du, Jah, die Sünden anrechnest, Herr, wer wird bestehen?“

 

Wenn Jahweh, der Gott der Bibel, unsere Sünden wirklich alle uns zurechnet, wer von uns kann dann bestehen? Die unausgesprochene Antwort ist: „Niemand! Kein Mensch kann vor diesem Richter bestehen.“ Und es wird auch kein Mensch vor Ihm bestehen. Es sei denn, dass dieser Richter einen Weg findet, wie Er uns unsere Sünden eben nicht mehr zurechnen muss.

 

Diesen Weg hat Er gefunden: Jesus ist dieser Weg. Er hat Jesus für uns und unsere Sünden sterben lassen.

 

In dieser Welt fühlen sich die Verbrecher durch eine laxe Rechtsprechung zu weiteren Verbrechen ermutigt.

 

Der Psalmist dagegen sagt: Bei dir ist Vergebung, dass man dich fürchte. Dass man in Zukunft vor diesem Gesetzgeber Ehrfurcht hat und eben nicht mehr sündigt, nicht mehr Seine Gnade als Freifahrtschein zur Sünde sieht.

 

Vergebung soll uns zum Staunen über und zur Ehrfurcht gegenüber Gott führen!

 

Deshalb ist die Strafe für Jesus auch so brutal und so ultimativ ausgefallen! Damit wir uns immer daran erinnern, dass es keine billige Gnade war, sondern dass es Gott Seinen eigenen, Seinen einzigen Sohn gekostet hat.

 

Wir fürchten Gott nicht, damit Er uns vergibt, sondern weil Er uns vergibt. Es ist keine Angst, sondern Ehrfurcht und absoluter Respekt Ihm gegenüber.

 

Es ist die Furcht, resultierend aus der Dankbarkeit für die empfangene Vergebung und Gnade.

 

Wenn uns diese gesunde Gottesfurcht fehlt, dann lasst uns darum bitten und lasst sie uns uns von Gott schenken lassen. Euer Eugen

 

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09. Okt.
2016
Gottes Wort Blog-Post Bild

Gottes Wort

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6,8

 

 

Am letzten Lehrabend hat uns die Frage nach dem Willen Gottes beschäftigt. Wenn der Allmächtige Gott souverän handelt, wie ist es dann mit seinem Willen? Was sind seine Willensäußerungen? Hier ist eine klare Willensäußerung Gottes durch den Propheten Micha.

 

Am Anfang steht das Wort – immer!

 

Am Anfang steht das Wort Gottes, so wie Johannes es im 1. Kapitel seines Evangeliums schreibt. Am Anfang war das Wort und ohne dasselbe ist nichts.

 

Nicht mal die Liebe. Diese kommt erst nach dem Wort Gottes. Und das ist wichtig in unserer Zeit, wo die Liebe zum alles regierenden Maßstab gemacht wird. Und alles, was in der christlichen Szene nicht politisch konform ist, wird als lieblos bezeichnet. Das Christentum hat vergessen, dass am Anfang das Wort Gottes stand, das definierende, schaffende und ordnende, offenbarende und schlussendlich in Jesus Mensch gewordene Wort Gottes.

 

Vor diesem Wort Gottes wird sich am Ende der Zeit jedes Knie beugen. Deshalb fordert Gott schon jetzt, dass wir uns demütigen vor diesem Wort Gottes und es einfach tun. Und dann wird die rechte Liebe entstehen, die Liebe zu Gott. und aus dieser die Liebe zu den Menschen.

 

Eine Liebe, die nicht Fünfe gerade sein lässt, die nicht weg sieht, wenn sich Menschen durch Nichtbeachten des Wortes Gottes ins Unglück stürzen. Eine Liebe, die Gottes Güte vertrauend an Seinem Wort fest hält, auch wenn es unbequem, wenn es angefochten und wenn es in Frage gestellt ist.

 

Wir sind Gottes Geschöpfe – eine heilsame Erinnerung!

 

Aber diese Liebe ist nur möglich, wenn wir uns selbst, unsere Meinung, unser Ansehen bei den Menschen nicht so wichtig nehmen. Wenn wir in Demut erkennen wer wir sind: Gottes Geschöpfe!

 

Ja tatsächlich, wir sind seine Geschöpfe und Er ist so viel höher als wir wie der Himmel höher ist als die Erde, wie das Universum höher ist als die Erde. Ja wir sind diese Geschöpfe, die sich immer wieder daran erinnern lassen müssen, um sich nicht arrogant über Gott und sein Wort hinwegzusetzen und selbst zu bestimmen, was Gott gesagt haben und wie er es gemeint haben könnte.

 

In diesem Sinne gute Erinnerung

Euer Eugen

 

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02. Okt.
2016
Aller Welt Enden Blog-Post Bild

Aller Welt Enden

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes. Psalm 98,3

 

Wer sieht hier was und wann?

 

Der Psalm spricht von Gottes Handeln in der Vergangenheit und in der Zukunft. Der Psalmist erinnert sich an Gottes Heilshandeln am Volk Israel, in dem Er es aus der Sklaverei Ägyptens herausgeführt hat. Diese Befreiung Seines Volkes durch den Befreier Mose, ist ein Vorbild für die endgültige Befreiung des Volkes Gottes aus der Knechtschaft der Sünde. Deshalb sind die Übersetzer hier etwas unentschieden. Die einen übersetzen den V. 3 in der Vergangenheitsform und die anderen in der Gegenwarts- bzw. der Zukunftsform. Nach dem schon beschriebenen Handeln Gottes im AT gibt es das noch größere Heil, das Gott in Seinem Sohn Jesus Christus bewerkstelligt hat.

 

Das Heil in Jesus Christus ist durch nichts zu überbieten!

 

Dieser kam nicht vom Hof des Pharao, sondern vom himmlischen Thronsaal, von der Seite Seines Vaters. Er kam und hat sich selbst zum Passahlamm gemacht. Dieses Heilswirken Gottes ist durch nichts zu überbieten, weder in der Vergangenheit noch Gegenwart noch Zukunft.

 

Egal, was wir für die Endzeit erwarten: Das Heil Gottes hat einen Namen und einen Ort. Jesus, der Christus, der Sohn Gottes, der sich am Kreuz auf Golgatha für uns geopfert hat. Das ist das größte Heil, das sich allerdings noch bis zu Jesu Wiederkommen vor dem Gericht für möglichst viele Menschen auswirken muss, das sie für sicc selbst sehen und erkennen müssen.

 

Bis in den hintersten Zipfel dieser Welt wird das Heil Gottes bekannt werden.

Insofern ist die Aussage: „Alle Enden der Welt werden Sein Heil sehen“, auch richtig. Mit Enden der Welt will die Bibel nicht sagen, dass die Erde ein Ende (geographisch) habe. Sie will sagen, dass bis zum äußersten Zipfel der Welt, bis in den hintersten Winkel Sein Heil gesehen werden wird

Das ist eine ermutigende Aussage. Gott selbst wird uns so gebrauchen, dass kein Ort auf diesem Globus ausgespart bleiben wird vom Zeugnis Seiner Liebe zu uns. Ich wünsche mir, dass wir hier in der Regio-Gemeinde viele werden, um viele bis an die Enden der Erde aussenden zu können.

 

Euer Eugen

 

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