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04. Okt.
2020
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Worauf du dich verlassen kannst!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. Sprüche 3,5-6

Es ist schon eine Weile her, dass manche Christen mit einem Bändchen herumliefen, auf dem war zu lesen WWJD, What would Jesus do? Was würde Jesus tun?

Die Bändchen sind aus der Mode gekommen. Vielleicht auch dieser Spruch. Wir fragen nicht mehr „was würde Jesus tun“, sondern „was könnte Jesus nach meinem Verständnis getan haben“. Ich kann mich noch erinnern wie mal jemand sagte: Mein Jesus würde so was nicht tun! Jeder hat heute seinen selbstentworfenen Jesus. Mein Jesus ist eine coole Socke, mein Jesus feierte Parties, mein Jesus hing mit Homosexuellen ab, mein Jesus hat das … erlaubt.

 

Sei nicht weise in deinen Augen, fürchte den HERRN und weiche vom Bösen!. (Spr 3:7)

Unsere Verse hier verneinen unserem Verstand die oberste Autorität in unserem Leben, Urteilen und Handeln. Sie weisen uns hin auf Jahwe, den Gott der Bibel. Er soll uns in allem, was wir denken, planen und ausführen, vor Augen stehen. Was sind Gottes Gedanken, was ist Gottes Wille, was sind Seine Ordnungen, was sind Seine Wege, Seine Art und Weise, wie Er handelt, wie Er es in der Vergangenheit getan hat und auch heute tut?

 

Mein Sohn, meine Weisung vergiss nicht, und dein Herz bewahre meine Gebote! Denn Länge der Tage und Jahre des Lebens und Frieden mehren sie dir. (Spr.3:1-2 )

Um das zu wissen, brauchen wir den Heiligen Geist, der uns das Wort Gottes aufschließt, und wir brauchen das Wort Gottes vor uns und in uns, in unserem Herzen, in unserem Gedächtnis und in unseren Gedanken. Wenn wir wissen wollen „wie Gott tickt“, dann kommen wir nicht darum herum uns in Ihn, Gott, den Heiligen Geist und in Sein Wort vertrauensvoll hineinzubegeben.

Dann kann und wird uns der dreieinige Gott führen, wird uns in und aus schwierigen Situationen führen. Er wird uns helfen unser Leben nach Seinen Maßstäben zu gestalten. Er wird uns zu einem Zeugnis Seines Handelns machen und zu Botschaftern Seines Reiches. Und Er wird auf uns achten, uns bewahren vor dem Bösen, auch in einer bösen Welt, in üblen Umständen.

Wer könnte so töricht sein, seinen Verstand mit dem Verstand Gottes zu vergleichen?

Willst du mit mir zusammen unsere Vermessenheit ablegen und uns Gott und Seiner weisen Führung anvertrauen?

 

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27. Sept.
2020
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Warum nach dem Tod nicht alles aus ist!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. 2.Tim.1:10

Oft werden Bibeltexte vereinfacht, weil man meint, dass sie dadurch besser verständlich sind. In unserem Fall wurde aus einem Nebensatz ein Hauptsatz gemacht. Schaut man sich den Kontext an, dann wird der Schwerpunkt der Aussage deutlich:

9 Der hat uns errettet und berufen mit heiligem Ruf, nicht nach unseren Werken, sondern nach seinem eigenen Vorsatz und der Gnade, die uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben, 10 jetzt aber geoffenbart worden ist durch die Erscheinung unseres Heilandes Jesus Christus, der den Tod zunichte gemacht, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Evangelium, (2Ti 1:9-10).

 

Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, (Eph. 2.1)

Mit anderen Worten: Bist du wiedergeborener Christ, dann bist du das dadurch, dass Jesus Christus, dich, bevor du in dieser Welt existiert hast, schon erwählt und dir Seine Gnade zugedacht hat. Dieses Geschenk wurde durch Seine Erscheinung für dich wirksam. Welche Erscheinung ist gemeint?

Es war Seine nachösterliche Auferstehungserscheinung, denn am Ostermorgen war der Tod entmachtet, und da hatte Jesus Leben und Unvergänglichkeit ans Tageslicht gebracht. Da hat Er die Gnade, die Er dir zugedacht hatte, „scharf geschaltet“. Sie war wirksam, weil Seine Auferstehung wirksame Konsequenzen hatte für alle, die an Ihn glauben würden.

Aber was genau heißt dieses, dass Er den Tod zunichte gemacht hat?

Wir sterben doch immer noch! Wir werden auch immer noch krank und können an Krankheiten sterben!

 

Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat... auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht (Eph. 2:4+5)

Zunächst ist damit der geistliche Tod gemeint. Der natürliche Mensch ist von seiner gefallenen Natur aus geistlich tot. Diesem Tod hat Jesus die Macht genommen, so dass wir zu geistlich lebendigen Wesen werden können, was in der Wiedergeburt geschieht.

Das hat die Konsequenz, dass wir ewiges Leben bekommen können, also Unvergänglichkeit.

Dieser Tatsache folgt dann, dass der Tod, das Sterben seinen Schrecken und seine Macht verloren hat. Die Gewissheit des ewigen Lebens lässt dich und mich hier entspannt und sicher leben, ohne dass mich die Angst vor dem Tod noch beherrschen kann.

 

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20. Sept.
2020
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Vater und Mutter ehren

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. 2.Mose 20,12a

Diese Aufforderung, basiert auf dem klassischen, die längste Zeit der Menschheitsgeschichte gültigen Familienverständnis.

Das Gebot Vater und Mutter zu ehren ist in der Bibel verbunden mit einer Verheißung: damit du lange lebst in dem Land, das der HERR dir gibt. (2.Mose 20,12b)

Müsste es nicht umgekehrt heißen du sollst die Kinder ehren, damit du lange lebst? Denn die sind es doch, die das Alter der Alten finanzieren, sie am Leben erhalten.

Gehorche, mein Sohn, der Zucht deines Vaters und verwirf nicht die Weisung deiner Mutter!
(Spr 1:8)

Gottes Gedanken sind anders: Wer Vater und Mutter ehrt, der ehrt ihre Leistung, ihre Opfer, ihren Verzicht, ihre Hingabe, ihre Erfahrung, ihre Weisheit und ihren Rat. Der muss dieselben Fehler nicht wieder selbst machen, der kann sich tatsächlich weiter entwickeln, der kann sein Leben und das der anderen tatsächlich verbessern.

Es scheint aber heute leider so zu sein, dass man den geschichtlichen und kulturellen Erfahrungsast, auf dem man so bequem sitzt, schon fast durchgesägt hat.

Die Frage ist, ob die Gemeinde Jesu sich vom Zeitgeist mitreißen lässt, oder ob sie die göttlichen Schöpfungsordnungen lebt und die göttlichen Gebote befolgt! Denn für uns gilt zuallererst die an die Bedingung, Ehre Vater und Mutter, geknüpfte Verheißung: Ihr werdet, wenn ihr das tut lange leben im Land das der Herr euch gibt.

Vor grauem Haar sollst du aufstehen und die Person eines Greises ehren, und du sollst dich fürchten vor deinem Gott. Ich bin der HERR.
(3.Mose 19:32)

Wir wollen eine Gemeinde sein, in der alle Generationen einander achtend und wertschätzend zusammen Gott dienen. Gott führte Sein Volk aus der Sklaverei zum Berg Sinai, damit sie Ihm dort (und danach) dienen sollten.

Uns hat Gott aus Verlorenheit, Unfreiheit und Knechtschaft der Sünde befreit, damit wir Ihm dienen. Das ist unsere Berufung, ob Jung oder Alt, und jeder kann es mit den ihm jeweils gegebenen Möglichkeiten tun. Und wir wünschen uns, dass jeder das tut, weil wir jeden brauchen. Aber wir sollten bei allem Streben, unseren Dienst zu verbessern, niemals die Grundlagen und Rahmenbedingungen Gottes vergessen: Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lange währen in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt. (2.Mose 20:12)

Dein Eugen

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13. Sept.
2020
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Der Gott der Himmel und Erde geschaffen hat

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ach HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgereckten Arm, und es ist kein Ding vor dir unmöglich. Jeremia 32,17

Warum ist der Kampf um die Frage nach der Schöpfung so erbittert? Warum kann es sich kaum ein Wissenschaftler leisten, sich zum Schöpfungsbericht als historische Tatsache zu bekennen?

Weil es um mehr als Wissenschaft geht. Es geht um den Glauben. Es geht darum, dass die Schöpfung, je mehr man ihr Ausmaß, ihre Komplexität, ihre Genauigkeit, ihre Genialität erkennt, Gott mehr Ehre gibt. Ihn und Seine Möglichkeiten nicht kleiner erscheinen lässt, sondern das wahre Ausmaß Seiner Größe verkündet.

Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. (Psa 121:2)

Deshalb haben die Menschen schon in der Bibel, wenn sie vor Problemen oder Herausforderungen standen, immer auf den Gott geschaut, der Himmel und Erde gemacht hat. Sie haben sich Seine unermesslichen Möglichkeiten angeschaut, und dann festgestellt: Wenn Er das konnte, dann ist mein Problem für Ihn ein Klacks. Dann kann Er mir auf alle Fälle helfen.

Sie sind ermutigt worden, Ihn mit ihren Problemen, Sorgen, Ängsten und Nöten zu bestürmen, weil sie wussten, dass Er auf alle Fälle helfen kann.

Auf der anderen Seite: Wenn Gott nicht der Schöpfer von Himmel und Erde wäre, dann könnte Er mir auch nicht mit meinen Problemen helfen, dann wären sie vielleicht doch zu schwer für Ihn.

Der Satan will nicht, dass wir Gott in Seiner unendlichen Größe sehen, deshalb hat er die Evolutionstheorie erschaffen. Das hat nicht viel gebraucht: er hat einfach den Leuten gesagt: Ihr braucht keinen Gott!“

Fürchtet Gott und gebt ihm Ehre! ... Und betet den an, der den Himmel und die Erde ... gemacht hat! (Off 14:7)

So verführerisch einfach, wie der Teufel diese Masche aufzog, hatte er die Menschen im Garten Eden schon auf den Leim geführt. Er sagt immer wieder: Ihr seid selbst in der Lage die Welt zu verstehen. Und wenn ihr sie verstehen könnt dann braucht es auch keinen Schöpfer mehr.

Der Irrtum besteht darin, zu meinen; nur weil man meint etwas zu verstehen, sei man in der Lage, es auch zu machen, herzustellen.

Aber keiner der Gottesleugner kann es Gott gleich tun und das, was er will, aussprechen und es ist aus dem Nichts da, entsprechend dem Schopenhauerzitat: Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.

Deshalb schauen wir auch im 21. Jahrundert auf den Gott, der Himmel und Erde gemacht hat und lassen uns ermutigen, von ihm alles zu erwarten.

Dein Eugen

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06. Sept.
2020
Er wird uns versorgen und bewahren Blog-Post Bild

Er wird uns versorgen und bewahren

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der HERR sättigte sein Volk mit Himmelsbrot. Er öffnete den Felsen, da strömten Wasser heraus, sie flossen dahin als Strom in der Wüste. Denn er gedachte an sein heiliges Wort. Psalm 105,40-42

Wir Christen des 21ten Jahrhunderts sind der Propaganda der Atheisten und Agnostiker auf den Leim gegangen, die behaupten, dass die Menschen der Antike und davor es leichter hatten mit dem Glauben, weil es da die Naturwissenschaften und die Aufklärung noch nicht gegeben habe. Aber ist das so?

Das Volk Israel, das gerade erst aus ihrer Gefangenschaft in Ägypten geführt wurde, das erlebte, wie sie trockenen Fußes durch das Rote Meer geführt wurden, in dem dann die ganze Ägyptische Kavallerie unterging, schrie und tobte, weil es nichts mehr zu essen und trinken hatte, und machte Gott, der sie herausgeführt hatte, für ihre missliche Lage verantwortlich. Man sollte doch glauben, dass sie es nach diesen Wunder leicht gehabt hätten, Ihm zu vertrauen, dass Er sie versorgen würde. Und doch manifestierte sich der schiere Unglaube im Schatten dieser Wunder.

verhärtet euer Herz nicht, wie zu Meriba, ..., wo eure Väter mich versuchten, mich auf die Probe stellten, obwohl sie mein Werk gesehen hatten. (Psa 95:8-9)

Jeder Christ hat erlebt, was es heißt, wenn Gott in unser Leben tritt, wir Ihn kennen lernen, wir Seine Vergebung, Seine Annahme, Seine Erneuerung und den Segen des Heilgen Geistes erleben. Und dennoch sind wir, wenn wir vor der nächsten Herausforderung oder Gefahr stehen, genau so wie die Israeliten. Wir glauben dem, was wir sehen: der Gefahr, dem unbesiegbaren Gegner, dem unüberwindlichen Hindernis. Und wir glauben nicht den Verheißungen Gottes.

Wir sagen nicht: So Gott will und wir leben, wollen wir dies oder das tun. Nein, wir sagen: Wenn die Umstände, wenn die Sicherheit, wenn die Versorgung, wenn mein Bankkonto, es erlauben, dann wollen wir dies oder das tun.

alle haben dieselbe geistliche Speise gegessen und haben alle denselben geistlichen Trank getrunken (1 Kor. 10:3-4 )

Das Volk schrie nach Essen, es bekam Manna. Es schrie nach Abwechslung, es bekam Wachteln. Es schrie nach Wasser und Mose schlug auf den Felsen und es flossen Ströme hervor. Dieser sie begleitende Felsen, wie es im 1. Korintherbrief heißt, war die Gegenwart Jesu in anderer Gestalt. Jesus war Seinem Volk damals nahe wie Er uns verheißen hat, nahe zu sein. Können wir Ihm glauben, dass Er uns in allem versorgen und bewahren kann, will und wird?

Dein Eugen

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