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30. Dez.
2018
Das Wort ward Fleisch  Blog-Post Bild

Das Wort ward Fleisch

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit. Johannes 1,14

Das Wort wurde Fleisch” kann man oberflächlich betrachtet übersetzen „der Gedanke wurde zur Tat“. Das hat was für sich, greift aber in Bezug auf den Sachverhalt, um den es hier geht, viel zu kurz.

Das Wort, um das es hier geht, ist nicht irgend ein Wort. Es ist der LOGOS, der ewige LOGOS, der ewige Sohn Gottes.

Wenn Johannes Fleisch, SARX, gebraucht, will er im Auftrag Gottes etwas Ungeheuerliches ausdrücken. Gott wird Mensch mit allen Konsequenzen.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
(Joh 1:1)

Paulus drückt es folgendermaßen aus, als er darüber sprach, dass wir dieselbe Gesinnung haben sollten, die auch Jesus hatte: der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, (Phi 2:6-7)

Jesus war Gott, hatte die Gestalt Gottes, war unendlich mächtig, heilig, rein. Dieser Jesus kommt ins Fleisch, nimmt die fleischliche Natur des Menschen an, um als Mensch zu leben, zu wirken und zu sterben.

Er zieht dieses Fleisch wie ein Kleid an und erlebt die Schwachheit, die Limitierung, die Abhängigkeit vom Fleisch.

Und wofür ?

Um am Ende Seines Lebens einen schändlichen Tod zu sterben durch diejenigen, die zu retten Er gekommen war, wissend, dass ihre Aktion zum Rettungsplan dazu gehörte.

Jesu Kommen, Sein Leben und Sein Sterben sind so was von anders, so was von unbegreiflich, dass Johannes sagen musste: „Wir sahen etwas, das unsere Begriffsvermögen überstieg. Wir sahen Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Joh 1:14)

Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig;
(Col 2:9 )

Johannes hatte das Jesuskindlein, das wir an Weihnachten betrachten, nicht gesehen. Er hatte den Jesus gesehen, der messerscharf und wortgewaltig die Menschen zur Busse aufforderte, Seinen Worten Taten folgen ließ in Zeichen und Wundern, Heilungen und Totenauferweckungen und Befreiung von durch Dämonen Gebundenen.

Er sah die Gnade Gottes über, auf, in und durch Jesus. Eine Gnade, die Felsen sprengte, weil sie die alles durchdringende Wahrheit beförderte und zur Wirkung brachte. Dieser fleischgewordene Logos setzte den göttlichen Versöhnungsgedanken am eigenen Leib bis zum Ende in die Tat um.

Siehst du ihn in deinem Leben?

Dein Eugen

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23. Dez.
2018
Der HERR ist nahe Blog-Post Bild

Der HERR ist nahe

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe! Philipper 4,4-5

Am 4. Advent sind wir versucht, diesen Vers als das Nahe sein des „Heiligen Abends“ des Christkindes zu romantisieren. Aber seien wir als Christen doch nüchtern! Die Krippe, der Stall, die Tiere und alle diese Dinge, können gebraucht werden, die Weihnachtsgeschichte zu illustrieren. Aber nur dann, wenn wir von dem historischen Ereignis, des Kommens Jesu überzeugt sind, ergibt die Besinnung auf Weihnachten wirklich Sinn.

Nahe ist der HERR allen, die ihn anrufen, allen, die ihn in Wahrheit anrufen.
(Psa 145:18)

Als Paulus diesen Text an die Gemeinde in Philippi schrieb, dachte er mit Sicherheit nicht an das „Weihnachtsgeschehen“. Er dachte vielmehr an die von vielen Christen damals erhoffte baldige Wiederkunft Jesu. Petrus schrieb dann später, dass wir die Tatsache, dass diese sich hinzieht, nicht falsch verstehen sollen. Denn Gott würde wegen Seiner Geduld mit den Menschen Sein Kommen hinziehen.

Aber mit jedem Tag der vergeht, ist das Kommen Jesu tatsächlich näher.

Wir sind auf dem Weg Ihm entgegen und diese Tatsache kann und soll auch Freude freisetzen.

Jesus selbst wurde motiviert durch die Freude, die Er vor sich sah. Freude auf Jesu Wiederkommen kann auch Freude im Hier und Jetzt freisetzen.

Andererseits ist es so, dass Jesus uns natürlich immer nahe ist. Durch den Heiligen Geist hat Er direkten Zugang zu uns, kann uns ermutigen, erfreuen und helfen, auch die Freundlichkeit, von der Paulus in diesem Vers schreibt, den Menschen weiterzugeben.

Schon in den Psalmen spricht Gott davon, dass Er uns nahe ist:

Nahe ist der HERR allen, die ihn anrufen, allen, die ihn in Wahrheit anrufen. (Psa 145:18)

Nahe ist der HERR denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er.

(Psa 34:18 )

 

Gott anrufen, wirklich, wahrhaftig von Herzen anrufen, mit einem zerbrochenen Herzen, wo kein Stolz und Hochmut mehr ist, wo man sich seiner Bedürftigkeit bewusst ist, dieses Anrufen hat die Verheißung, dass Er uns nahe ist bzw. nahe kommt. Denn ein solches Herz ist wie ein Magnet für Gott. Da fühlt Er sich hingezogen, weil es ein Herz ist, das sich Ihm naht.

In einer Zeit, in der viele Menschen einsam sind, durch Alleinsein immer mehr an ihrem Wert zweifeln, sich die Frage nach dem Sinn von allem stellen, ist es eine absolut gute Nachricht, dass Gott uns nahe kommen will. Geben wir doch den Menschen diese gute Nachricht weiter!

Euer Eugen

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16. Dez.
2018
Der Herr kommt gewaltig Blog-Post Bild

Der Herr kommt gewaltig

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Bereitet dem HERRN den Weg; denn siehe, der HERR kommt gewaltig. Jesaja 40,3.10

Der Wochenspruch setzt sich ja aus Teilen von 2 Versen zusammen. Das ist ein gewagtes Stück und bedarf einer genaueren Betrachtung.

Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des HERRN!
Ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott!

(Jes 40:3)

Der erste Teil findet seine Erfüllung in Johannes dem Täufer. Er bereitet den Weg für Jesus, er predigt und ist die Stimme in der Wüste. Er ist die Stimme in einer wirklichen und geistlichen Wüste, denn das Wort Gottes, sein prophetisches Reden war kaum noch zu hören. Man spricht von der Zeit nach dem Propheten Maleachi bis zu Jesu Ankunft von der intertestamentellen Zeit, der Zeit, in welcher Gott in unüberhörbarer Weise schwieg und das Volk der Juden sich selbst überließ.

Der zweite Teil des Wochenspruches (V10) wird sich erfüllen, wenn Jesus wieder kommt. In Offenbarung 22:12 „Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist.“

Wenn Jesus wieder kommt, dann kommt Er gewaltig, dann wird Seine Macht, Seine Kraft, Seine Herrschaft offenbar werden.

Jetzt in unserer Zeit sehen wir, wie Er natürlich in der Geschichte, in der Natur als der Schöpfer wirkt, der Er ist. Und wir sehen Ihn als den erhöhten Herrn durch Seine Gemeinde, Seine Jünger wirken. Und manchmal geschehen gewaltige Dinge, für die, die es sehen wollen und sehen können.

Aber wenn wir das als die Erfüllung dessen sehen, was Er in Jesaja verheißen hat, dann berauben wir uns und Ihn einer ganz anderen Dimension Seines Handelns und damit der Hoffnung auf etwas wirklich Neues und Anderes.

Siehe, der Herr, HERR, kommt mit Kraft, und sein Arm übt die Herrschaft für ihn aus. Siehe sein Lohn ist bei ihm, und seine Belohnung geht vor ihm her.
(Jes. 40:10)

Jesus kommt gewaltig, Er kommt als Belohner, um einem jeden zu geben, was er durch sein Leben als Lohn verdient hat. Vergebung, Versöhnung, ewiges Leben ist aber nicht Teil des Lohnes. Das ist Geschenk, für den, der es jetzt vor Seinem Kommen annimmt.

Lohn gibt es für unser Tun, sei es gut oder böse. Je nach dem fällt auch der Lohn aus. Der Lohn der Sünde, der Lohn des Ungehorsams ist der Tod. Der Lohn dafür, dass wir die Werke Gottes tun, die Er für uns vorbereitet hat, ist die Freude, noch mehr von Gott gebraucht zu werden, mit Ihm zusammen arbeiten zu dürfen und Verantwortung übertragen zu bekommen, es ist Leben in der Fülle, in der Freude Gottes.

Bist du dabei?

Euer Eugen

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09. Dez.
2018
Erlösung naht Blog-Post Bild

Erlösung naht

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Lukas 21,28

Da mag der eine oder andere sagen: “Ich dachte immer, dass Jesus uns erlöst hat. Was ist denn nun. Sind wir oder sind wir nicht?“

Einerseits sind wir Erlöste. Wir sind erlöst von der Herrschaft der Sünde und des Todes. Wir sind erlöst von der Herrschaft Satans in unserem Leben.

In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade,
(Eph 1:7)

Andererseits leben wir noch in dieser gefallenen Welt, in der unser Körper mit den Folgen dieser gefallenen Welt zurechtkommen muss. Er ist verführbar, beherrschbar, manipulierbar und dazu in der Lage, sich als Glied der Ungerechtigkeit hinzugeben. Daher sagt die Bibel, dass wir die Sünde nicht über unseren sterblichen Leib herrschen lassen sollen, dass wir uns nicht in sündhaftes Verhalten hineinziehen lassen sollen, auch wenn der Leib danach giert. Wir sollen durch den Geist über den Leib herrschen.

Aber der Tag wird kommen, wenn Sünde, Tod, Teufel vernichtet sein werden, wenn Jesus uns einen neuen Leib gibt, der nichts mehr mit dem alten zu tun hat, der nicht mehr gefallen ist. Das ist der Tag der Erlösung unseres Leibes oder von unserem Leib.

Auf diesen Tag warten wir alle noch. Nach diesem Tag haben wir Verlangen und wenn er kommt, dann ist es eine unbeschreibliche Erlösung, wir sind tatsächlich frei.

Wir sind frei von den Begrenzungen des sterblichen, des hinfälligen, des immobilen Leibes, durch dessen Schmerzen und Zerbrechlichkeit wir oft so viel erleiden.

Nicht umsonst suchen die Menschen nach dem Jungbrunnen, dem Trick, dem Mittel, durch das unser Körper länger gesund und fit ist. Und obwohl wir ja durchschnittlich in den letzten Jahrzehnten immer älter wurden, hat spätestens die geistige Entwicklung dem Älterwerden durch gehäufte Alzheimererkrankungen seine Grenzen aufgezeigt.

wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes.

(Röm 8:23 )

Es ist gut, dass wir diesen Körper einmal ablegen können. Das ist ein Aspekt von Erlösung, der in der heutigen Zeit so wenig Beachtung bekommt. Aber es ist ein Aspekt, der auch dazu gehört und der, wenn wir ihn verkündigen, die Menschen jetzt schon frei setzen kann. Wir dürfen uns freuen auf ein Leben danach, als vollkommen Erlöste in einem neuen Himmel, auf einer neuen Erde, in einem neuen unvergänglichen Leib, mit einem unvergänglichen Leben.

Ich glaube, es gibt mehr Menschen, die sich so etwas wünschen, als wir zu glauben bereit sind. Deshalb sollten wir es unseren Mitmenschen nicht verschweigen.

Euer Eugen

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01. Dez.
2018
"Ein stummer Held" Blog-Post Bild

"Ein stummer Held"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Weihnachten steht vor der Tür und wir schauen, natürlich, auf die zentrale Person des Weihnachtsgeschehens, auf Jesus. Schließlich feiern wir da die Mensch-werdung des ewigen Sohnes Gottes. Das ist auch wichtig und richtig, denn wir glauben nicht, dass Jesus erst durch Seine Menschwerdung und dann durch die öffentliche Anerkennung bei Sei-ner Taufe zum Sohn Gottes wurde.

Jesus ist der Held Gottes, der in die Welt kommen sollte und kam.

Jesu Kommen zeigt uns noch andere Helden: Seine Mutter, die das unglaubliche annahm: Ein übernatürlich entstandenes Kind auszutragen und seine Mutter zu werden.

Aber da gibt es noch einen stummen Helden in der Weihnachtsgeschichte, und der ist nicht Zacharias, der Onkel Jesu. Es war Joseph, von dem wir kein einziges Wort hören.

Wir wissen, dass er sich überlegt, Maria zu entlassen, also die Verlobung aufzulösen.

Aber das ist alles. Ansonsten wissen wir nur, dass ein Engel ihm mehrfach erschien, um ihm Anweisungen in Bezug auf Maria und Jesus zu geben.

dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten. (Mat 6:4)

Er sollte Maria nicht entlassen, er sollte nach Ägypten fliehen und er sollte nach Israel zurückkehren, nachdem Herodes gestorben war.

 

Das waren alles lebensentscheidende Anweisungen und Josef tut sie, ohne nachzufragen, ohne aufzumucken, ohne irgendeine Äußerung.

 

Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden!  (Mat 6:10)

 

Wir wissen nicht, ob er es gerne tat, wir wissen nicht, ob er Spaß dabei hatte, wie er sich fühlte, was er dachte.

Gott spricht durch einen Engel zu ihm und er tut es einfach.

 

Das Neue Testament nennt ihn einen gerechten Mann und reiht ihn in die Liste der gerechten Männer ein, in denen der Prophet Simeon und Jesus stehen.

 

Paulus wird später das alttestamentliche Bibelwort zitieren: Der Gerechte wird aus Glauben leben. Und aus Glauben hat Josef mit Sicherheit gelebt. 

Er hat, obwohl ein gesetzestreuer Jude, eine Bereitschaft an den Tag gelegt, das „Gesetz Gesetz sein zu lassen“ und Gnade zu leben. Er hat sich entschieden, der Stimme Gottes mehr zu gehorchen als dem Gesetz. Er hat es ausgehalten, entgegen dem Gesetz zu leben und zu glauben, dass obwohl Gottes Gesetz gilt, es offensichtlich einen Weg Gottes gibt, der dem Gesetz Genüge tun würde.

Und diesem Weg, Jesus, war er nicht im Wege, sondern half Ihm, dass Er in die Welt kommen konnte.

Jesus hat auch für ihn dann die Schuld getragen.

Das wusste Josef nicht, denn es sieht so aus, als ob er nicht mehr gelebt hat, als Jesus öffentlich wirksam war.

Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht. (Röm 10:4)

 

Aber er muss lange genug gelebt haben, um Ihn das Handwerk des Zimmermanns zu lehren, lange genug, um Jesus mit ihm zu verbinden, Jesus zum Sohn Josefs, des Zimmermanns, zu machen.

 

Wenn wir diesen Mann anschauen, der zwischen den Testamenten gelebt hat, können wir ihn als ein Vorbild des Glaubens sehen, des Vertrauens, der die Zerrissenheit dieser Welt aushält, der nichts schön redet, aber dennoch im Glauben vorwärtsgeht.

 

Weihnachten wird von vielen als das Fest des Friedens gefeiert, der Familie und des Zusammenkommens. Wie bei kaum einem anderen Fest liegen hier Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander.

Wir Christen wissen, dass mit Jesu Kommen die Grundlage für die Versöhnung Gottes mit den Menschen gelegt wurde und sogar Versöhnung unter den Menschen möglich macht. Aber die Zerrissenheit in dieser Welt bleibt. Sie endet erst dann, wenn Jesus zum zweiten Mal kommt, um Sein Reich und Seine Herrschaft auf einer neuen Erde und in einem neuen Himmel aufzurichten und mit uns zu leben.

 

Bis dahin leben wir mit der Herausforderung, im Glauben das zu tun, was Gott uns aufträgt, auch wenn wir das, wonach wir streben und was wir erglauben, noch nicht gesehen haben.

Wir leben mit der Herausforderung, die auch Josef kannte: Der Herausforderung, widerspruchslos einfach zu tun, was Gott aufträgt. Es zu tun, auch wenn wir scheinbar stumm sind, man nichts von uns hört. Aber manchmal sind ja Taten lauter, als alle Reden. Und Josefs Taten waren laut! Sie werden bis heute erzählt.

Manches von dem, was wir in dieser vor uns liegenden Zeit tun, wird möglicherweise auch von niemandem gesehen, noch wird davon gehört werden. Aber Gott weiß alles, Er weiß, was wir im stillen Gehorsam Ihm gegenüber getan haben, was wir getan haben, weil es getan werden musste, getan haben, auch wenn es uns Überwindung gekostet hat, weil es unbequem war.

Denn manchmal tun wir etwas aus Gehorsam, leben wir unseren Glauben aus Disziplin, aus der Verbindlichkeit, zu der wir „ja“ gesagt haben und es fühlt sich nicht immer als „Hallelujamoment“ an.

Joseph konnte sicherlich ein Lied davon singen. Aber ohne seine stille Hingabe ist Weihnachten, schlichtweg nicht denkbar.

Du redest nicht viel, aber du lädst ein. Du bist nicht vorne, aber arbeitest im Stillen. Du machst eine ermutigende Bemerkung, ganz nebenbei, betest im Stillen, wenn du einen Konflikt siehst, weil der Geist Gottes dich drängt. Es braucht dich, wenn du ein Joseph bist, genauso, wie wenn du eine Maria bist, damit Jesus auch in dieser Zeit zu den Menschen kommen kann.

 

In diesem Sinne eine gesegnete Weihnachtszeit.

 

Eugen und Jürgen

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