Blog

Hier findest du alle wichtigen Neuigkeiten sowie Artikel zu aktuellen Themen.
01. Jul.
2016
„Die 2 Halbzeit“  Blog-Post Bild

„Die 2 Halbzeit“

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

„Die Gruppenphase der EM lief eher schleppend an, und wenn sie dann schließlich noch Erfolg zeitigte, dann in der zweiten Hälfte des Spieles. Denn man wollte ja eine Entscheidung, spätestens beim 3.Spiel.“

Wir gehen auch in die 2. Halbzeit dieses Jahres.  
Ja, es ist schon wieder das halbe Jahr vorbei, und wenn man so drüber nach denkt, dann hatten wir zwei Höhepunkte im ersten Halbjahr: Den Osterbrunch und das Nachbarschaftsfest. Nicht wahnsinnig viel, aber für manchen schon wieder genug. „Warum müssen wir denn immer solche Sachen machen?“

„Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. “ Luk 10:2a

Weil das unsere Berufung ist, Menschen erreichen zu wollen. Zu Ihnen vertrauensvolle Beziehungen bauen und Ihnen Jesus nahe bringen. Wenn wir das nicht machen, dann ist das so, als würden wir als Fußballmannschaft zu einem Fußballspiel gehen und nie auf das gegnerische Tor spielen, nie versuchen, ein Tor zu schießen.
Bei manchen Mannschaften hatte man bei der EM fast den Eindruck, dass das tatsächlich so gewollt war. Oder aber einfach nicht anders ging. Man hatte keine wirksamen Torjäger, oder die hatten keine Mittel gegen die gegnerische Abwehr.
Jesus sagt, dass die Ernte weiß ist, dass sie geerntet werden kann – garantierte Erfolgsaussicht. „Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in die Ernte sende“ sagt er!
Das ist eigentlich die eigenartigste Aussage die Jesus gemacht hat. Er ist der Kyrios, der Herr, so reden sie Ihn an. Und der Kyrios sagt ihnen, dass sie Ihn bitten sollen, dass Er Arbeiter in Seine Ernte Aussende.
Jesus will Arbeiter aussenden, aber Er will, dass die Arbeiter auch ausgesandt werden wollen, dass sie sich mit Seinem Willen und Wollen eins machen.
Deshalb lehrt Er die Arbeiter auch in seinem Gebet: „Dein Wille geschehe wie im Himmel also auch auf Erden.“
Wir beten es wahrscheinlich zu wenig, so dass wir diesen wichtigen Teil vergessen haben.
Täglich darum zu bitten, dass der Wille des Vaters geschehe, wie im Himmel ebenso auch auf der Erde, das prägt möglicherweise unseren Alltag und unser Handeln.

„Bittet nun den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte! “Luk 10:2b

Bitten wir als Regio-Gemeinde den Herrn der Ernte, uns in Seine Ernte zu schicken, denn die Ernte ist reif.
Im wahrsten Sinne des Wortes befinden wir uns in der Erntezeit.
Im August ist wieder Kinderwoche Haltingen. Das ist die letzte große Aktion vor der Weihnachtszeit. Wir können jetzt schon Kinder einladen, Eltern informieren, Einladungen in Praxen auslegen und mit dabei sein.
Letztes Jahr hatten wir so viele Kinder, dass die Konzepterprobung gut klappte. Wir können darum beten, dass dieses Jahr die Zahl der Kinder deutlich steigt, diese Veranstaltung zu einem festen Bestandteil des Haltinger Kalenders wird und Kinder und Jugendliche in dieser Woche Jesus persönlich kennen lernen.
Die Halbzeitpause hilft dem Trainer und den Spielern, sich auf die zweite Halbzeit einzustellen, sich kurz zu erholen und die Strategie festzulegen.
Wir gehen in die 2 Halbzeit, weil wir Tore schießen wollen, weil wir das Ziel erreichen wollen, weil wir unseren Auftrag erfüllen wollen, Menschen zu Jüngern zu machen.
Auch wenn der Eine oder Andere in die Ferien entschwindet, bedeutet das nicht, dass die Gemeinde Ferien macht, wir gehen weiter unserem Auftrag nach.
Wir werden im 2. Halbjahr noch 2 zusätzliche Highlights haben.

Ende Oktober wird Rachel Nightingale mit Begleitung kommen, um den Frauen dieser Gemeinde zu dienen. Und wir möchten euch Frauen einladen, wirklich Zeit dafür frei zu machen.
Dann werden wir Anfang Dezember Mike Betts bei uns haben, wo er uns als Gemeinden hier in der Region dienen will, also auch uns als Regio-Gemeinde hier in Weil.
[Es ist also klar: Trotz Brexit, unsere Beziehung zu unserem Netzwerk bleibt davon unbeschadet.]
Weihnachten sollte dann wieder eine Gelegenheit sein, wo wir die einmalige Chance nutzen, Menschen zu uns einzuladen, die sonst kaum zu bewegen sind.
Ein gut vorbereiteter Heiligabendgottesdienst mit unterschiedlichsten Akteuren ist ein Ziel, das nicht wichtig genug sein kann.
So hat die 2. Halbzeit also beides: die Herausforderung, sich aktiv in die Mission unserer Gemeinde einzuklinken, aber auch die Aussicht, persönlich gestärkt und ausgerüstet zu werden.
Zu dieser 2. Halbzeit möchten wir euch alle ermutigen. Geht sie mit uns, mit Begeisterung und Freude. Zugegeben - der Frühling und Frühsommer haben uns allen zu schaffen gemacht. Kaum vernünftige Sonnentage, von warmen Tagen ganz zu schweigen.
Wie sehr erfreut uns aber ein schöner sonniger Tag. Und wie sehr erfreut uns ein Mensch, der zu Jesus findet. Wir Ältesten beten, dass Menschen errettet werden und wir daran beteiligt sind, von Jesus gebraucht werden. Wir laden euch ein, es uns gleich zu tun. Zu beten: „Jesus, sende mich als Arbeiter in Deine Ernte, sende mich dahin, wo ich ernten kann, gib mir den Mut, die Sichel zu schwingen.
Wir haben schon lange nicht mehr erlebt, dass Menschen in unserem Umfeld gerettet wurden. Beten wir, dass Jesus uns zu den Menschen lenkt, die er als reif zur Ernte sieht und lassen wir uns gebrauchen, diese Ernte einzubringen.
Dazu kann die Kinderwoche dienen, dazu können auch die normalen Gemeindeveranstaltungen dienen. Man kann durchaus Menschen, die noch nie was von Jesus gehört haben, in den Hauskreis einladen. Man kann ,sie auch in den Gottesdienst und zum gemeinsamen Mittagessen einladen.
Vielleicht hält so jemand noch nicht einen ganzen Gottesdienst durch. Er kommt erst gegen Schluss, oder erst zum Mittagessen. Who cares? Er ist da und man kann ihm freundlich dienend das Evangelium vorleben und auch weitergeben. Wäre das nicht letztlich unsere Daseinsberechtigung?

Eure Eugen, Jürgen, Roger

 

Weiterlesen
26. Jun.
2016
Wer hat's erfunden? Blog-Post Bild

Wer hat's erfunden?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; Eph 2:8

 

Wer hat‘s erfunden?“ ist sicherlich eine Formulierung, die sofort an ein spezielles Schweizer Kräuterbonbon bzw. dessen Werbung erinnert. Für dieses Produkt und die Urheberschaft kämpfen tapfere Schweizer in den unterschiedlichsten Kulturen.

 

Wer hat‘s erfunden?“

Für die Autorschaft unserer Rettung, muss auch immer wieder neu gekämpft werden. Denn wie zu Zeiten des Paulus und später Luthers, so braucht es auch heute diesen Kampf. So leicht gelingt es dem Teufel immer wieder, in jeder Epoche, die Autorschaft in Frage zu stellen.

 

Müssen wir nicht doch auch was dazu tun? Wir müssen doch Glauben! Das ist doch unser Teil! Dann wird uns die Rettung geschenkt. Aber wenn wir zuvor etwas leisten müssen, dann ist das Folgende kein Geschenk mehr, sondern eine Gegenleistung.

 

Paulus sagt deutlich: „Nicht ihr seid die Erfinder, die Autoren, die Urheber eurer Errettung. Sondern Gottes Geschenk ist der Urheber.“ Das ist ja Gnade, dass wir das bekommen, was wir nicht, was wir niemals verdient hätten.

 

An Gottes Liebe und an unserem völligen Unvermögen, im von Gott getrennten Zustand, ändert sich nie etwas!

Dieses Konzept ist für uns letztlich völlig unverständlich. Beförderungen, Orden, Anerkennungen, Ehrungen werden gewährt, weil eine Leisung, eine besondere Leistung, erbracht wurde. Weil man sich durch etwas aus der Masse heraushob. Diese Dinge können einem wieder genommen werden, sollte sich herausstellen, dass der Grund hierfür nicht richtig ist.

 

Gottes Gnade fußt auf seiner Liebe und unserer absoluten Unfähigkeit. Und diese beiden Elemente ändern sich nie. An unserem völligen Unvermögen im von Gott getrennten zustand ändert sich nie was, an Gottes Liebe zu den Verlorenen ebenso wenig.

 

Das macht Gottes Gnade so absolut sicher und wenn wir sie als sein Geschenk empfangen haben dann verlieren wir sie auch nicht. Sie bleibt uns in alle Ewigkeit. Das ist wahrhaftig eine Gute Nachricht, durch nichts zu übertreffen. Lass uns in der Wirklichkeit dieser Nachricht leben !

 

Euer Eugen

Weiterlesen
19. Jun.
2016
Vom Lasten tragen Blog-Post Bild

Vom Lasten tragen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Einer trage des anderen Lasten, und so werdet ihr das Gesetz des Christus erfüllen. Gal. 6.2

 

Es gibt wohl keinen, der bei diesem Vers nicht sofort daran denkt, was wir Christen in praktischer Nächstenliebe alles tun könnten. Und wir meinen dabei, auf der richtigen Spur zu sein.

 

Christus ist für uns gestorben, als wir noch Sünder waren
Römer 5:8

Aber schaut man den Vers und seinen Zusammenhang genauer an, dann wird deutlich, dass man einem Irrtum unterlegen ist, wie so oft bei oberflächlicher Betrachtung von so sehr geläufigen Bibeltexten. Der griechische Text und die Verwendung der entsprechenden Begriffe machen eines deutlich. Es geht bei beim Tragen der Last nicht um soziales Engagement, sondern darum, dem anderen beim Tragen der Konsequenzen seiner Schuldverstrickung zu helfen. Denn das Wesentliche von Jesu Dienst war ja, dass Er unsere Schuld auf sich lud und mit unsere Krankheiten ans Kreuz mit nahm. Das war das Gesetz, die Verpflichtung Christi, die Er übernommen hatte.

Dieses Gesetz zu erfüllen bedeutet, den Menschen, die Jesu stellvertretendes Opfer annehmen, zu helfen, ganz in die Freiheit der Kinder Gottes zu kommen und das, was wir noch bis zur Vollendung an Unheilem mit uns herum tragen, zu ertragen.

 

Und dieses Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.,
1. Johannes 4:21

Das kann bis dahin gehen, dass wir praktisch helfen. Aber das muss es nicht. Es kann einfach bedeuten, dass wir die Macken, die Ticks und die Unvollkommenheiten der anderen aushalten, weil ja Jesus auch uns mit unseren Unvollkommenheiten aushält. Weil auch Er geduldig, langmütig, freundlich etc. mit uns umgeht, obwohl wir es bei Leibe nicht verdient haben. Es ist erstaunlich, wie schnell wir Menschen – ja, auch wir Christen - uns übereinander aufregen können, weil wir meinen, ein Recht dazu zu haben. Aber wenn wir wirklich lange und ehrlich genug in den Spiegel schauen, dann werden wir sehen, was uns da entgegen blickt. Ein Mensch, der es nötig hat, dass andere seine Lasten, also seine Ticks, seine Marotten, seine Ungeduld, Unfreundlichkeit, Gleichgültigkeit, seinen Egoismus und sein „unheil sein“ und „Unheil verbreiten“ ertragen und mit tragen. Dieser Blick macht barmherzig – hoffentlich!

Euer Eugen

Weiterlesen
12. Jun.
2016
Gewurzelt in Christus Blog-Post Bild

Gewurzelt in Christus

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wie ihr nun den Christus Jesus, den Herrn, empfangen habt, so wandelt in ihm, gewurzelt und auferbaut in ihm und gefestigt im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, indem ihr überreich seid in Danksagung! Kol 2:6-7

 

Wenn wir uns mit unserem Glaubensalltag beschäftigen, dann kommt immer wieder die Frage: Wie mache ich das und wie machst du das? Es ist die Frage nach den praktischen Schritten.

 

Hier in unserem Abschnitt geht es Paulus darum, dass wir in der Weise, wie wir Jesus als unseren Herrn und Erlöser empfangen, auf- und angenommen haben, auch leben sollen. Im Detail sagt er, dass wir in ihm verwurzelt und in ihm gefestigt sein sollen.

... es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade, Hebr.13:9

Aber wie machen wir das? Wie passiert das? Was können wir dazu beitragen? Die Antwort liegt in dem Teil, den die offizielle Losung / Lehrtext unterschlagen hat. Aber erfahrungsgemäß ist gerade dieser Teil zum einen die Lösung und zum anderen auch recht schwierig zu leben.

 

Das Stichwort ist Dankbarkeit. Wenn wir Dankbarkeit leben, dann werden wir gefestigt. Warum? Was hat es mit der Dankbarkeit auf sich?

 

Um dankbar zu sein, muss man von sich weg schauen auf das, was war, ist und sein wird.

 

 

 

Haltet fest am Gebet und wacht darin mit Danksagung; Kolosser 4:2

Wir schauen auf das, woher wir kommen und stellen fest: Wir waren auf einem Weg der Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit. Wir kannten Gott nicht, hatten keine Hoffnung auf Erlösung und Vergebung unserer Schuld und unseres Versagens. Wir hatten von uns aus keine Möglichkeit mit Gott ins Reine zu kommen und keine Perspektive für ein ewiges Leben. All das hat uns Jesus Christus aus Gnade geschenkt. Ist das ein Grund zur Dankbarkeit? Mit Sicherheit! Wenn wir darauf schauen, was Jesus uns alles geschenkt hat ohne unser eigenes Dazutun, dann werden wir fest. Wir danken ihm für alle Versorgung, Bewahrung und Hoffnung. Wir danken Ihm für die kleinen Dinge wie für die Großen. Und in dem wir das tun, schauen wir nicht auf die Schwierigkeiten, die uns Angst machen und verunsichern. Wir stehen fest und gut gegründet in einem Leben, das eine ewige Perspektive hat.

 

Euer Eugen

 

Weiterlesen
05. Jun.
2016
Der Geist der Wahrheit Blog-Post Bild

Der Geist der Wahrheit

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wenn der Geist der Wahrheit kommen wird, wird er euch in alle Wahrheit leiten. Johannes 16,13

 

n den vergangenen Lehrabenden, haben wir uns intensiv mit dem Heiligen Geist befasst. Und Es gibt tatsächlich einiges über ihn zu reden. Wenn man aber darüber nachdenkt, dass wir hier von einer Person der Dreiheit Gottes reden, steht dennoch relativ wenig in Gottes Wort! Warum? Weil diese Person der Dreiheit eine weniger wichtigere Rolle hätte?

 

 

 

Der Heilige Geist ist zu uns gesandt, um uns in die Wahrheit von Jesus zu leiten!

 

Jesus sagt hier, dass der Geist der Wahrheit, in alle / jede Wahrheit, führen wird und in Joh. 14:26 hat er schon beschrieben worum es dabei gehen wird. Er wird an das erinnern was Jesus gesagt hat und er wird es lehren, also erklären. Den Niederschlag dieses Wirkens des Heiligen Geistes sehen wir heute vor allen Dingen in der Entstehung des Neuen Testamentes. Dass Jesus hier vom Geist der Wahrheit spricht, bedeutet nicht, dass er von einem anderen Geist redet, sondern hier nennt er ihn den Geist der Wahrheit, weil dieser Geist, der Heilige Geist, für die Wahrheit sorgen wird. Und im 2 Teil des Verses lesen wir dann, dass es in dieser Wahrheit nicht um ihn geht. Er wird nicht von sich selbst, noch von sich aus reden, sondern das, was er hört, von Jesus hört, wird er weiter geben.

 

 

 

Unsere Auf-gabe ist, diese Wahrheit von Jesus treu so weiter zu geben, dass sie immer noch die Wahrheit ist.

 

Warum betont das Jesus?

 

Weil er deutlich machen will, wie selbst in der Dreiheit eine Treue einander gegenüber da ist, von der wir uns anleiten lassen sollen. Wenn wir das Wort Gottes, in welcher Form auch immer, weiter geben, dann geht es nicht um uns, unseren Antrieb, was uns wichtig ist, was wir vertreten können und was wir meinen unseren Mitmenschen zumuten zu können. Es geht darum, dass wir dieses Wort, diese Wahrheit von Gott so bekommen haben und so auch weiter geben müssen!

 

Wenn wir uns vom Heiligen Geist in dieses Wort, in diese Wahrheit leiten lassen, dann werden wir die Wahrheit erkennen und werden sie verstehen! Dann kommen wir zur Einheit des Geistes, weil die Wahrheit des Willens und Wortes Gottes nicht geteilt und unterschiedlich ist.

Euer Eugen

 

Weiterlesen