Blog

Hier findest du alle wichtigen Neuigkeiten sowie Artikel zu aktuellen Themen.
28. Aug.
2016
Jesus ist bei dir Blog-Post Bild

Jesus ist bei dir

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Du bist mein Schutz und meine Zuflucht, mein Heiland, der du mir hilfst vor Gewalt. 2.Samuel 22,3

 

Ist das die Realität? Ist das die Realität der vielen Opfer des IS Terrors, insbesondere auch unter den Christen?

 

Im zugehörigen Lehrvers sagt Paulus: “In allem sind wir bedrängt, aber nicht in die Enge getrieben, ratlos, aber nicht verzweifelt, verfolgt, aber nicht verlassen, zu Boden geworfen, aber nicht am Boden zerstört.!“ (2.Korinther 4,8-9) Es gibt für Paulus in all dem Schlimmen seines eigenen Erlebens immer noch eine Steigerungsmöglichkeit. Die ist noch nicht eingetreten. Und das Schlimmste hat er noch gar nicht genannt. Jesus sagt: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib zu verderben vermag in der Hölle!“ (Mt 10:28)

 

Alles was Menschen uns antun können ist zeitlich!“

 

Wenn sie uns das Leben nehmen, dann ist das schlimm - für die Täter - und unsere Freunde und Verwandten. Für uns ist es aber vorbei und wir kommen zu dem, dem wir vertraut haben bezüglich unseres Lebens, unseres Lebens nach dem irdischen Leben. Dies kann uns niemand nehmen, egal was er uns im Hier und Jetzt antun mag. Denn Gott wird uns in Bedrängnis, in Ratlosigkeit, in Verfolgung, am Boden liegend nicht alleine lassen.

 

Jesus kennt das alles nur zu gut. Und Er wird uns beistehen, denn Er hat es versprochen.

 

Ich bin bei euch alle Tage.“

 

Egal, wie es dir gerade im Moment geht: Jesus ist bei dir, wenn du Ihm gehörst! Und wenn du Ihm noch nicht gehörst, dann will Er dir so nahe kommen, dass du erlebst: Ich kann mein Vertrauen in Ihn setzen und Er wird mich nicht enttäuschen.

 

Jesus hat uns, Seine Jünger, durch Sein Wort auf Zeiten der Gewalt vorbereitet, damit wir im Vertrauen auf Ihn, auf Seine Zusagen, dass wir uns keine Sorgen machen müssen, was wir sagen oder tun sollen, getrost in seine Hand begeben können. Er wird uns beistehen durch Seinen Heiligen Geist. Er wird uns durch tragen durch alles, was auf uns zukommen mag. Wirst du Ihm heute vertrauen?

 

Euer Eugen

 

Weiterlesen
21. Aug.
2016
Stolz und Demut Blog-Post Bild

Stolz und Demut

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich weiß sehr gut, dass ein Mensch nicht recht behalten kann gegen Gott. Hat er Lust, mit ihm zu streiten, so kann er ihm auf tausend nicht eins antworten. Hiob 9,2.3

 

Wir wollen recht behalten, auch wenn wir uns unseres Unrechts bewusst sind, denn das lässt unser Stolz nicht zu. Angegriffener, verletzter Stolz sind nicht selten der Grund, weshalb wir uns auf etwas versteifen.

Der Stolz des Menschen lässt es nicht zu, dass er etwas oder jemanden über sich stehend anerkennt. Wir sind freie Wesen, so meinten auch die Pharisäer zu Jesu Zeit. Sie beriefen sich darauf, dass sie Abrahams Kinder sind. 

 

Der Stolz des Menschen läßt einen Gott über ihm nicht zu!

Heute berufen sich die Menschen darauf, dass sie Kinder der Aufklärung sind, also alles abgelegt haben, was sich nicht mit ihrem aufgeklärten Geist, dass der Mensch ein selbstbestimmtes Wesen ist, vereinbaren lässt. Dementsprechend haben sie auch Gott, als über ihnen stehend und souverän über sie herrschend, abgelegt.

Und sie leben nach dem Motto: „Was ich nicht akzeptiere, was ich nicht wahr haben will, das gibt es auch nicht.“

In dieser Weise ignorieren die Menschen Gott. Andere sehen allein in der Tatsache, dass es immer noch Menschen gibt, die an Gott glauben und mit ihm rechnen, Grund genug, gegen diesen Gott oder gegen die Gottesvorstellung zu kämpfen. Das ist allerdings nichts neues. David bekennt unter der Leitung des Heiligen Geistes: „Der Tor spricht in seinem Herzen: «Es ist kein Gott!» Sie haben Verderben angerichtet, sie tun abscheuliche Taten; da ist keiner, der Gutes tut. (Ps. 14:1). Nichts neues unter der Sonne also.

 

 

Nur die Demut erlaubt es, einen Größeren über sich selbst zu erkennen!

Hiob hat schon einige Zeit vor David erkannt: Es gibt niemanden, der Gott gegenüber recht behalten kann. Alle Klugheit wird dann ihr Ende finden, wenn die, die sich selbst für klug halten, vor Gott stehen und erkennen müssen: „Ich habe mich so was von geirrt!“ Auch wenn wir meinen, Grund zu haben, mit Gott herumzurechten, ist es besser zuzugeben: „Siehe, zu gering bin ich! Was kann ich dir erwidern? Ich lege meine Hand auf meinen Mund. (Hiob 40:4) Gott wird uns, wenn wir uns demütigen, in Gnade begegnen.

 

Euer Eugen

Weiterlesen
14. Aug.
2016
Das geknickte Rohr und der glimmende Docht Blog-Post Bild

Das geknickte Rohr und der glimmende Docht

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Jesaja 42,3

 

Von wem ist hier die Rede? Wer wird das geknickte Rohr nicht zerbrechen? 

 

Den Hoffnungslosen eine Hoffnung!“

Gott kündigt hier Seinen Knecht, Seinen Auserwählten an. Dieser Auserwählte würde das Recht unter die Heiden bringen. Und diese sind auch gemeint mit dem geknickten Rohr und dem glimmenden Docht.

Gott hatte die Heiden nie vergessen, auch im Jahr 700 v.Chr. nicht! Er hat diese Verlorenen, die nicht zu Seinem Volk Israel gehörten, nicht aufgegeben. Das Interessante ist, dass Er dann sagt, dass dieser Auserwählte selbst nicht zerbrechen und nicht verlöschen wird, bis Er auf Erden das Recht aufgerichtet hat.

Von diesem Recht spricht das Neue Testament in ähnlichen Begriffen. Dort wird es „Gottes Gerechtigkeit“ genannt (Römer 10.3). Jesus sagt, dass Er alle Gerechtigkeit erfüllen muss (Mt. 3.15).

Und diese erfüllte Gerechtigkeit wird uns von Gott, dem Vater, zugerechnet (Römer 3:22; 4:11+12). Es ist die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, nicht die Gerechtigkeit, wie sie Menschen definieren.

 

 

Deine Schwachheit qualifiziert dich für Gottes Gerechtigkeit!

Deshalb ist es eine Gerechtigkeit, die für die geknickten Rohre, die glimmenden Dochte dieser Welt ist, die nichts aus sich heraus leisten können. Kein geknicktes Rohr kann sich wieder selbst aufrichten, kein glimmender Docht kann sich selbst wieder zum brennenden Docht machen. Deshalb sagt Jesus, dass Er nicht für die Gesunden gekommen ist, sondern für die Kranken und Schwachen.

Jesaja sagt, dass der Knecht nicht zerbrechen und nicht verlöschen wird, bis er das Recht aufgerichtet hat. Dieses Recht wurde auf Golgatha aufgerichtet. Das Kreuz ist das Hinrichtungsinstrument und Mahnmal für Gottes Gerechtigkeit.

Die Sünde, zu der Jesus gemacht worden ist, ist gerichtet! Die Strafe für die Sünde vollzogen! Jesu Gerechtigkeit uns zugerechnet! Und das Rohr zerbrach und der Docht verlöschte. Jesus hauchte Sein irdisches Leben aus, um, mit einem Auferstehungsleib ausgestattet, von den Toten aufzuerstehen. Dasselbe wird uns erwarten, denn wir haben an Seinem Tod und Seiner Auferstehung Anteil.

 

Euer Eugen

Weiterlesen
07. Aug.
2016
Hochmut Blog-Post Bild

Hochmut

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. 1.Petrus 5,5

 

Wenn wir über Hochmütige Menschen nachdenken, dann fallen uns sofort genügend ein die diesem Begriff entsprechen.

 

Jeder kennt jemanden aus dem öffentlichen Leben, dem Bekanntenkreis, der Firma oder wo auch immer, der einem durch seine arrogante, hochnäsige, eingebildete, herablassende Art auf den Zeiger geht.

 

Denk nicht mehr von dir als sich gebührt!“

 

Der hier gebrauchte biblische Begriff bedeutet so viel wie „über etwas hinaus erscheinen, leuchten, denken.“

 

Das ist es, was Paulus in Römer 12:3 ausdrückt mit den Worten: „... ich sage ... einem jeden unter euch, dass er nicht höher von sich denke, als sich zu denken gebührt,....“

 

Von Luzifer wird in Jesaja 14 berichtet wie dieser Luzifer, der Glanzstern, sich erhob über Gott, mehr sein wollte als ihm zustand, als ihm gebührte, und wie Gott ihn von seinen hohen Plänen herunter stürzte. Die Unzufriedenheit, mit dem, was man hat und ist, und mehr sein zu wollen und mehr haben zu wollen, eine bessere Postion haben zu wollen, als einem zusteht, ist praktischer Ausdruck des „über etwas hinaus Denkens, Erscheinens, Leuchtens“.

 

Und wenn man es so betrachtet, dann sind wir alle von dieser Seuche betroffen. Denn sie war ja schließlich die erste Sünde. Der Mensch wollte sein wie Gott.

 

Demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.“ 
1.Petrus 5:6

 

Und er will es bis heute. Deshalb hat der moderne Mensch Gott für nicht existent erklärt und sich an seinen Platz gesetzt, auch in praktischer Hinsicht. Das herummanipulieren am Erbgut ist ein fundamentaler Eingriff in die Schöpfung. Es ist der Versuch 1. Gottes Schöpfung zu verbessern und 2. die Auswirkung seines Gerichtes (Sterblichkeit) aufzuheben.

 

Nun sind wir ja Christen, die Gott nachfolgen wollen. Dennoch können wir diese Seuche fast nicht ausrotten in unserem Leben, weil sie so sehr in unserem Fleisch drin ist. Woher käme sonst Neid, Eifersucht, Gleichgültigkeit und Lieblosigkeit? Deshalb sagt Paulus: Lasst die Sünde nicht herrschen über euren sterblichen Leib. Nehmen wir die Gelegenheiten wahr, einander höher zu achten, als uns selbst um in der Demut vor Gott zu wachsen.

Euer Eugen

 

Weiterlesen
01. Aug.
2016
„Das was trägt!“ Blog-Post Bild

„Das was trägt!“

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

„Wie Gott mir die Angst vor dem Terror nimmt“ so ist ein Artikel überschreiben, in dem der Bildreporter Daniel Böcking in der Bildzeitung über seinen Glauben schreibt.

 

Offensichtlich nicht ohne Grund wurde dieser Artikel heute in der Bildzeitung abgedruckt. Wir brauchen eine Hoffnung in Zeiten der Angst, der Panik, der Ratlosigkeit.

 

Denn die vergangene Woche ist noch nicht verdaut, schon werden wir mit neuen Nachrichten aus dem Nachbarland konfrontiert, in dem eine kleine Kirche von Terroristen überfallen, dem Pfarrer die Kehle durchgeschnitten, eine andere Person schwer verletzt wurde, bevor die Täter von der Polizei erschossen wurden.

 

Es sind nicht nur die Großstätte, oder größere Menschenansammlungen. Es ist praktisch überall möglich. Und das ist wohl auch die Botschaft dieser Welle der Gewalt.

 

Da tut es gut, in einer säkularen Zeitung, die ja nicht jedermanns Geschmack ist, aber sehr viele Menschen erreicht, einen solchen Artikel zu lesen, in dem ungeschönt vom gesehenen und erlebten Elend einerseits und der trotzdem gefundenen Hoffnung im Glauben andererseits so offen geschrieben wird.

 

Das, was uns in diesen Tagen ganz besonders Ruhe geben kann, ist die Tatsache, dass, egal was passiert, wir in Gottes Hand sind. Dass, auch wenn es sonst keine Sicherheit mehr geben mag, wir in Seiner Hand sicher sind. Und wenn es tatsächlich dran geht zu sterben, wir dennoch getrost sein können, denn der Tod ist ja nicht das Ende.

 

Wir hoffen und beten, dass uns solche Tragödien, wie sie uns in den Medien nahe gekommen sind, nicht passieren. Und zu diesem Gebet möchten wir euch alle einladen. Beten wir für unser Land, dass Wege gefunden werden können, dieser Gefahr wirksam zu begegnen.

 

Sollte uns oder Einzelne von uns eine solche treffen, dann lasst uns unsere Herzen heute darauf ausrichten, dem in uns wohnenden Christus gemäß damit umzugehen.

 

Die Gesellschaft wird reagieren, wie sie es kann. Mit Reflexen des Verständnisses für die Täter einerseits und denen der Ablehnung jeglicher Migrationsgruppen andererseits.

 

Und wir stehen dazwischen. Wir wissen, dass wir verpflichtet sind, allen zu helfen, die in Not zu uns kommen. Wir sind von dem in uns wohnenden Christus aufgefordert, uns nicht zu sorgen, denn kein Haar fällt auf den Boden, von dem Gott nicht wüsste.

 

Und wir sind gehalten, uns an das Wort Gottes zu halten, das deutlich macht, dass diese Dinge zum Ende hin zunehmen. Es soll uns also nicht überraschen. Darüber wurde in den vergangenen Wochen in den Predigten über Lukas 21 genügend gesagt. Aber es ist Eines, von diesen Dingen theoretisch zu wissen, und es ist ein Anderes, mit der Realität dieser Dinge immer mehr auch in unserem Land konfrontiert zu werden.

 

Wir tun gut daran, einander immer wieder zu ermutigen, unser Vertrauen in den allmächtigen Gott zu setzen, der uns über diese Dinge nicht im Unklaren gelassen hat.

 

Dass Jesus wieder kommt, ist für uns außer Frage. Dass er bald wieder kommt, wird immer wahrscheinlicher.

 

Aber wenn dem so ist, dann werden sich die Dinge beschleunigt entwickeln, sowohl das Negative als auch die Tatsache, dass allen Völkern das Evangelium gepredigt wird. Das setzt auch eine gewisse Offenheit dafür voraus.

 

Die aber entsteht da, wo das Leben ohne Gott erschüttert wird und sichtbar wird, dass es kein Fundament hat.

 

Andererseits will Gott durch unser Leben zeigen, dass dieses ein Fundament hat. Neulich hatte ich ein Gespräch mit einer Person, die, selbst nicht gläubig, doch in ihrem beruflichen Alltag im Krankenhaus den Unterschied erlebt von Menschen, die in der Gewissheit des Glaubens sterben können, zu denen, die diese Gewissheit nicht haben.

 

Je größer das Gebäude umso mächtiger das Fundament. In Jesus haben wir das mächtigste Fundament, das man haben kann. Wenn wir auf Ihm aufgebaut sind, werden wir nicht zerbrechen, auch wenn die Welt um uns bebt und wankt und wir mit ihr.

 

In Hebräer 12:26+27 sagt Gott, dass er noch einmal, und zwar Himmel und Erde, erschüttern wird, damit das Unerschütterliche offenbar werde. In V 28 spricht er dann davon, dass wir ein unerschütterliches Reich empfangen haben.

 

Das Reich Gottes in uns lässt uns fest stehen, Jesus in uns ist nicht nur das Fundament, sondern auch die mit dem Fundament verbundene innere Struktur, die uns unerschütterlich macht. So wie bei den Wolkenkratzern die Stahlarmierung sie hochfest und belastbar macht, so macht die neue Natur Jesu in uns uns belastbar in aller Erschütterung.

 

Daniel Böcking schreibt in seinem Artikel: „Terror und Gewalt machen mich nicht ängstlich. Schon gar nicht wütend auf Andersgläubige (ISIS mal ausgenommen...). Wut und Angst sind nicht das, was Jesus von Christen fordert. Er gibt und will Mut und Zuversicht. Und er will Vertrauen. Meines hat er.“

 

Besser könnten wir das auch nicht sagen. Unsere Umwelt braucht uns als Licht und Salz, als Gottes Leuchttürme, die in stürmischen Zeiten Orientierung geben können.

 

Dazu gehört ein klares, vom Evangelium erfülltes Denken und das daraus resultierendes Reden.

 

Lassen wir uns nicht hinreißen zu Äußerungen der Panik, der Angst, der Aggression und Wut.

 

Auch wenn wir uns im klaren sind, dass, bis Jesus wieder kommt, die Dinge schlimmer werden, leben wir auch noch hier.

 

Beten wir also für unsere Politiker, unsere Polizei, die Geheimdienste, die innerstaatliche, zwischenstaatliche und die internationale Kommunikation, damit das, was Verhindert werden kann, auch verhindert wird. Beten wir, dass auch sie Gottes Hilfe suchen.

 

Gott widersteht dem Hochmütigen, dem Demütigen, der seine Hilfe sucht, gibt Er Gnade, auch dem, der Ihn nicht persönlich kennt.

 

Eure Eugen, Jürgen, Roger

 

Weiterlesen