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23. Okt.
2016
Gottesfurcht Blog-Post Bild

Gottesfurcht

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte. Psalm 130,4

 

Neulich war im Fernsehen ein Beitrag zu sehen, der das Resümee zog: „In Deutschland lohnt sich das Verbrechen.“ Begründet wurde diese Aussage damit, dass die Gesetzgebung es Gaunern leicht macht, Profit aus ihren Gaunereien zu ziehen, selbst wenn sie erwischt werden sollten. Eine laxe Gesetzgebung und Gesetzesumsetzung lassen die Judikative und Exekutive als schwach erscheinen. Das prägt unser Bild von Recht und Gerechtigkeit.

 

Wie kommen wir bei Gott mit unserem Handeln weg?

 

Am Ende kommen die Straftäter bei uns recht gut weg.

 

Aber ist das auch bei Gott so? Der Psalmist sagt in obigem Psalm in V3 „Wenn du, Jah, die Sünden anrechnest, Herr, wer wird bestehen?“

 

Wenn Jahweh, der Gott der Bibel, unsere Sünden wirklich alle uns zurechnet, wer von uns kann dann bestehen? Die unausgesprochene Antwort ist: „Niemand! Kein Mensch kann vor diesem Richter bestehen.“ Und es wird auch kein Mensch vor Ihm bestehen. Es sei denn, dass dieser Richter einen Weg findet, wie Er uns unsere Sünden eben nicht mehr zurechnen muss.

 

Diesen Weg hat Er gefunden: Jesus ist dieser Weg. Er hat Jesus für uns und unsere Sünden sterben lassen.

 

In dieser Welt fühlen sich die Verbrecher durch eine laxe Rechtsprechung zu weiteren Verbrechen ermutigt.

 

Der Psalmist dagegen sagt: Bei dir ist Vergebung, dass man dich fürchte. Dass man in Zukunft vor diesem Gesetzgeber Ehrfurcht hat und eben nicht mehr sündigt, nicht mehr Seine Gnade als Freifahrtschein zur Sünde sieht.

 

Vergebung soll uns zum Staunen über und zur Ehrfurcht gegenüber Gott führen!

 

Deshalb ist die Strafe für Jesus auch so brutal und so ultimativ ausgefallen! Damit wir uns immer daran erinnern, dass es keine billige Gnade war, sondern dass es Gott Seinen eigenen, Seinen einzigen Sohn gekostet hat.

 

Wir fürchten Gott nicht, damit Er uns vergibt, sondern weil Er uns vergibt. Es ist keine Angst, sondern Ehrfurcht und absoluter Respekt Ihm gegenüber.

 

Es ist die Furcht, resultierend aus der Dankbarkeit für die empfangene Vergebung und Gnade.

 

Wenn uns diese gesunde Gottesfurcht fehlt, dann lasst uns darum bitten und lasst sie uns uns von Gott schenken lassen. Euer Eugen

 

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09. Okt.
2016
Gottes Wort Blog-Post Bild

Gottes Wort

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6,8

 

 

Am letzten Lehrabend hat uns die Frage nach dem Willen Gottes beschäftigt. Wenn der Allmächtige Gott souverän handelt, wie ist es dann mit seinem Willen? Was sind seine Willensäußerungen? Hier ist eine klare Willensäußerung Gottes durch den Propheten Micha.

 

Am Anfang steht das Wort – immer!

 

Am Anfang steht das Wort Gottes, so wie Johannes es im 1. Kapitel seines Evangeliums schreibt. Am Anfang war das Wort und ohne dasselbe ist nichts.

 

Nicht mal die Liebe. Diese kommt erst nach dem Wort Gottes. Und das ist wichtig in unserer Zeit, wo die Liebe zum alles regierenden Maßstab gemacht wird. Und alles, was in der christlichen Szene nicht politisch konform ist, wird als lieblos bezeichnet. Das Christentum hat vergessen, dass am Anfang das Wort Gottes stand, das definierende, schaffende und ordnende, offenbarende und schlussendlich in Jesus Mensch gewordene Wort Gottes.

 

Vor diesem Wort Gottes wird sich am Ende der Zeit jedes Knie beugen. Deshalb fordert Gott schon jetzt, dass wir uns demütigen vor diesem Wort Gottes und es einfach tun. Und dann wird die rechte Liebe entstehen, die Liebe zu Gott. und aus dieser die Liebe zu den Menschen.

 

Eine Liebe, die nicht Fünfe gerade sein lässt, die nicht weg sieht, wenn sich Menschen durch Nichtbeachten des Wortes Gottes ins Unglück stürzen. Eine Liebe, die Gottes Güte vertrauend an Seinem Wort fest hält, auch wenn es unbequem, wenn es angefochten und wenn es in Frage gestellt ist.

 

Wir sind Gottes Geschöpfe – eine heilsame Erinnerung!

 

Aber diese Liebe ist nur möglich, wenn wir uns selbst, unsere Meinung, unser Ansehen bei den Menschen nicht so wichtig nehmen. Wenn wir in Demut erkennen wer wir sind: Gottes Geschöpfe!

 

Ja tatsächlich, wir sind seine Geschöpfe und Er ist so viel höher als wir wie der Himmel höher ist als die Erde, wie das Universum höher ist als die Erde. Ja wir sind diese Geschöpfe, die sich immer wieder daran erinnern lassen müssen, um sich nicht arrogant über Gott und sein Wort hinwegzusetzen und selbst zu bestimmen, was Gott gesagt haben und wie er es gemeint haben könnte.

 

In diesem Sinne gute Erinnerung

Euer Eugen

 

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02. Okt.
2016
Aller Welt Enden Blog-Post Bild

Aller Welt Enden

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes. Psalm 98,3

 

Wer sieht hier was und wann?

 

Der Psalm spricht von Gottes Handeln in der Vergangenheit und in der Zukunft. Der Psalmist erinnert sich an Gottes Heilshandeln am Volk Israel, in dem Er es aus der Sklaverei Ägyptens herausgeführt hat. Diese Befreiung Seines Volkes durch den Befreier Mose, ist ein Vorbild für die endgültige Befreiung des Volkes Gottes aus der Knechtschaft der Sünde. Deshalb sind die Übersetzer hier etwas unentschieden. Die einen übersetzen den V. 3 in der Vergangenheitsform und die anderen in der Gegenwarts- bzw. der Zukunftsform. Nach dem schon beschriebenen Handeln Gottes im AT gibt es das noch größere Heil, das Gott in Seinem Sohn Jesus Christus bewerkstelligt hat.

 

Das Heil in Jesus Christus ist durch nichts zu überbieten!

 

Dieser kam nicht vom Hof des Pharao, sondern vom himmlischen Thronsaal, von der Seite Seines Vaters. Er kam und hat sich selbst zum Passahlamm gemacht. Dieses Heilswirken Gottes ist durch nichts zu überbieten, weder in der Vergangenheit noch Gegenwart noch Zukunft.

 

Egal, was wir für die Endzeit erwarten: Das Heil Gottes hat einen Namen und einen Ort. Jesus, der Christus, der Sohn Gottes, der sich am Kreuz auf Golgatha für uns geopfert hat. Das ist das größte Heil, das sich allerdings noch bis zu Jesu Wiederkommen vor dem Gericht für möglichst viele Menschen auswirken muss, das sie für sicc selbst sehen und erkennen müssen.

 

Bis in den hintersten Zipfel dieser Welt wird das Heil Gottes bekannt werden.

Insofern ist die Aussage: „Alle Enden der Welt werden Sein Heil sehen“, auch richtig. Mit Enden der Welt will die Bibel nicht sagen, dass die Erde ein Ende (geographisch) habe. Sie will sagen, dass bis zum äußersten Zipfel der Welt, bis in den hintersten Winkel Sein Heil gesehen werden wird

Das ist eine ermutigende Aussage. Gott selbst wird uns so gebrauchen, dass kein Ort auf diesem Globus ausgespart bleiben wird vom Zeugnis Seiner Liebe zu uns. Ich wünsche mir, dass wir hier in der Regio-Gemeinde viele werden, um viele bis an die Enden der Erde aussenden zu können.

 

Euer Eugen

 

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25. Sept.
2016
Bruderliebe Blog-Post Bild

Bruderliebe

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. 1.Johannes 4,21

 

Johannes spricht von einem Gebot, vergleichbar den 10 Geboten.

 

Jesus, als er gefragt wird, was das größte Gebot ist, antwortet, mit dem Doppelgebot, Gott und den Nächsten zu lieben. Kein ernsthafter Christ, wird bestreiten, dass dieses Gebot auch heute noch gilt.

 

Bruderliebe ist Ausdruck der Lebensgemeinschaft mit Gott“

 

Aber dieses Gebot soll nicht etwas bewirken, nicht uns angenehm vor Gott machen soll, sondern Ausdruck unserer Lebensgemeinschaft mit Gott sein.

 

Deshalb wird hier das Partizip verwendet. Derjenige, der ein Gott-Liebender ist, der soll auch seinen Bruder lieben. Im Zusammenhang von Geboten, kommt uns sehr schnell „Du sollst...“ in den Sinn.

 

Unser Text würde eigentlich besser übersetzt werden : jeder der Gott liebend ist, wird seinen Bruder lieben.

 

In unserer Liebesbeziehung zu Gott entsteht eine Zwangsläufigkeit, auch den Bruder zu lieben bzw. lieben zu wollen.

 

In Johannes 4 geht es viel um das Erkennen: Gott erkennen, den Antichristen und die Christen.

 

Ein Erkennungsmerkmal der Christen ist die Liebe zum Bruder. Die Liebe, die sich in selbstloser Weise für den Bruder (Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben gebe für seine Freunde.) gibt, ist ein Erkennungszeichen dafür, dass man wirklich auch ein „Gott Liebender“ ist, also wirklich dazu gehört.

 

Für die Christen zur Zeit von Johannes war dies ein wichtiger Aspekt und ist es bis heute.

 

Bruderliebe ist nur möglich durch die in uns ausgegossene Liebe von Gott!

Wenn wir als Christen erkannt werden wollen, dann müssen wir der uns von Gott geschenkten Liebe, mit der wir Ihn lieben können, auch Raum geben, die Mitchristen zu lieben. Wir aus uns heraus können weder Gott lieben noch den Nächsten, auch nicht den Bruder. Aber Gott in uns und die durch den Heiligen Geist ausgegossene Liebe ermöglicht uns dies. Wo der Heilige Geist Raum hat, da hat auch die Liebe Raum. Wo der Heilige Geist keinen Raum hat, da hat nur das Gesetz und die damit verbundene Lieblosigkeit Raum.

Wofür werden wir - du und ich - uns entscheiden?

Euer Eugen

 

 

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25. Sept.
2016
Buchempfehlung "Geisterfüllte Gemeinde" von Terry Virgo Blog-Post Bild

Buchempfehlung "Geisterfüllte Gemeinde" von Terry Virgo

veröffentlicht in Bücher von Jürgen

Dich interessiert, wie Gemeinde in unserer Gesellschaft wieder einen Unterschied machen kann? Du fragst Dich, welche Rolle Gott dabei für Dich parat hat? Dann ist dies Buch ein Buch mit Antworten auf Deine Fragen.

„Nachdem er bei der Gründung von über siebenhundert Gemeinden mitgewirkt hat und sein Leben damit verbracht hat, eine dieser Gemeinden liebevoll und aufopfernd zu leiten, hat mein Freund Terry nun ein Buch über Gemeinde veröffentlicht. Jeder Gemeindeleiter kann und sollte von seiner demütigen, biblischen und praktischen Weisheit lernen!" Mark Driscoll, Mars Hill Church, Seattle

„Ausgezeichnet! Unsere Gemeinden sollten jedem Einblick in Jesu herrliches Königreich bieten! Solch tiefe biblische Weisheit, vereint mit Wahrheit und Kraft, kann die kranken Gemeinden von heute völlig verwandeln. Dieses Buch ist ein Geschenk Gottes.“ Greg Haslam, Pastor, Westminster Chapel, London.

„Die vom Heiligen Geist erfüllte Gemeinde“ ist „Virgo-Auslese “ - es spiegelt den göttlichen Verstand eines von Gottes Generälen wider. Von der ersten bis zur letzten Seite klingt Terrys innovatives Denken durch; Worte, die dazu bestimmt sind, unser Denken anzuregen und uns zu lehren, wie wir neu mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, Gott zu suchen und ihn zu verherrlichen. Es könnte das Buch sein, für das wir Terry am meisten in Erinnerung behalten werden.“ Dr. R. T. Kendall, ehemaliger Pfarrer der Westminster Chapell (1977-2002)

 

Hier eine kurze Leseprobe aus der Einleitung von Terry.

Einleitung

Manchmal werde ich gefragt, ob ich ein konservativer Evangelikaler bin. Meine Antwort darauf ist: Das hängt davon ab, was „konservativ“ bedeutet. Wenn „konservativ“ „vorsichtig“ bedeutet, dann denke ich nicht, dass ich einer bin, aber wenn es bedeutet, dass ich als Evangelikaler das biblische Christentum erhalten möchte, dann bin ich sehr wahrscheinlich einer.

Gelegentlich wurde ich gebeten, Fragebogen auszufüllen, in denen ich angeben muss, ob ich charismatischer oder reformierter evangelikaler Christ bin. Ich möchte die Leute nicht verwirren, aber wie der Apostel Paulus habe ich das Ziel, beides zu sein! Ich glaube an einen wunderbaren, souveränen Gott und sehe keinen Grund anzunehmen, dass Geistesgaben, wie sie im Neuen Testament beschrieben werden, von der Gemeinde weggenommen wurden.

 

Ich bin davon überzeugt, dass die Gemeinden der Schlüssel für die Weltevangelisation sind. Die ersten Apostel wurden dazu berufen, hinzugehen und zu Jüngern zu machen, sie gingen instinktiv hin und gründeten Gemeinden, in denen Jüngerschaft innerhalb einer von Liebe erfüllten Gemeinschaft, für die berufene und begabte Älteste Sorge trugen, stattfinden konnte. Die versprochene Ausgießung des Heiligen Geistes setzte sie in Bewegung. Schnell bekamen sie den Ruf, dass sie die Welt auf den Kopf stellen würden!

 

 Die Frohe Botschaft von der Gnade Gottes setzte Menschen frei und bildete Gemeinschaften von Gläubigen, die von der apostolischen Lehre geformt und von Gottes stärkender Gegenwart angetrieben wurden. Ich bin davon überzeugt, dass die frühchristliche Gemeinde immer noch den Schlüssel für die weltweite Evangelisation im 21. Jahrhundert in Händen hält.

 

 Die Weltanschauung des durchschnittlichen Menschen in der westlichen Welt hat sich während des letzten Jahrhunderts radikal verändert, dadurch wurde das moderne Missionsfeld jenem, welches Paulus und die ersten Apostel antrafen, als sie durch die Nationen reisten, sehr ähnlich. Die „Christenwelt“ mit all ihrer vagen Befürwortung der christlichen Werte ist verschwunden. Verweltlichung regiert, manchmal vorwärtsgedrängt durch aggressivem Atheismus. Die Gemeinde muss ihren früheren Eifer, ihre Kraft und ihr klares Evangelium wiederentdecken. Es ist nötig, dass die einzelnen Gemeinden als wichtig für diese Generation eingestuft werden, weil sie aufrichtige Antworten geben, nicht nur religiöse Phrasen.

 

Eine zerbrochene Gesellschaft, die von Individualismus und Einsamkeit geprägt ist, braucht Gemeinden, die echte Antworten entdeckt haben,  die wissen wie man in Liebe und Vertrauen miteinander umgeht und die Gott auf eine Art und Weise erfahren, die man verstehen und mit Freude annehmen kann.

Kann man Gott kennen? Kann man ihn erfahren? Gibt es auf diesem Planeten Menschen, die Ihn wirklich erleben? Wenige Suchende, die sich für das Christentum interessieren, erwarten, dass sie solche Menschen kennenlernen werden. Sie sehen in uns lediglich religiöse Typen, die sich von der echten Welt abheben und vorgeschriebenen Gesetzen und Regeln nachfolgen. Die meisten von ihnen sind sich dessen nicht bewusst, dass Gemeinden mit ehemals Ungläubigen gefüllt sind, die Gott erfahren haben, vom Heiligen Geist erfüllt wurden und in liebende Gemeinschaften eingepflanzt worden sind.

Gott helfe uns, das Evangelium an unsere Generation weiterzugeben und bedeutsame Gemeinden zu seiner großen Ehre zu bauen. Die folgenden Kapitel zeigen einige Erfahrungen und biblische Prinzipien auf, die mich in den letzten Jahrzehnten geprägt haben und die zu hunderten von Gemeindegründungen in vielen Nationen geführt haben. 

 

Weitere Informationen bitte per Mail anfragen!

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