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01. Mai
2016
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Wem gehörst du?

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Die Fußballsaison nähert sich dem Ende und schon dreht sich das Wechselkarussell der Profispieler und der Trainer. Dortmunds Trainer Tuchel wird sich für die neue Saison einen neuen Kader zusammenbasteln müssen, nach dem enttäuschenden Ausscheiden in der Euro-League .

Gündogan und Hummels sind vermutlich weg, weil sie international spielen wollen und die Hoffnungen bei anderen Vereinen da größer sind als beim BVB, obwohl dieser als vermutlicher Fizemeister in der kommenden Saison wieder in der Championsleague spielen wird.
Die Spieler werden verkauft oder lassen sich kaufen. Sie gehören dem Club, bei dem sie unterschrieben haben, bis der Vertrag erfüllt oder aufgelöst wird.


Und so lange gehört ihre Loyalität, ihre Arbeitskraft ihrem Club.


Für viele Fußballer ist es der Traum, beim „FC Bayern“ zu spielen oder in Spanien bei „Real Madrid“. Und sie sind stolz darauf, diesen Clubs zu gehören.


Es gab eine Zeit, in der die Christen von einem ähnlichen Stolz erfüllt waren. Sie waren stolz darauf, dass der allmächtige Gott sie erwählt hatte, Ihm zu gehören. Nicht sie stellten die Bedingungen für diese Zugehörigkeit, sondern Gott. Gott wählte aus, vor Grundlegung der Welt. Er wählte das aus, was nichts war, das was niemanden interessierte, wo kein Headhunter hinterher war. Und die Menschen freuten sich, ja sie waren bereit, mit ihrem Leben dafür einzuste-hen, diesem Gott zu gehören.


„Und dich hat der HERR erwählt, ihm ein Eigentumsvolk zu sein aus allen Völkern, die auf dem Erd-boden sind.“
5.Mose 14:2


Heute scheint es eher umgekehrt zu sein. Der Gedanke, dass wir Gott gehören könnten, Sein Eigentum sein könnten, beglückt die wenigsten.
Wie konnte es so weit kommen?
In der Neuzeit, die letztlich durch die Reformation eingeläutet wurde, ist manches an Gutem entstanden. Dennoch leiden wir andererseits daran, dass die Befreiungsbewegung (Emanzipation) uns inzwischen von allem befreit hat, bis hin zu allen Normen und Werten, die diese Befreiung erst möglich gemacht haben.


Da die Geschichte sich immer wieder wiederholt, kann man, ohne ein allzu großer Pessimist zu sein, davon ausgehen, dass wir früher oder später wieder in eine Zeit kommen werden, in der sich die Menschen wieder in die Unfreiheit begeben werden, in der ihnen andere sagen was „gut“ und „richtig“ ist.
Und die Menschen werden diesen Autoritäten gehören, weil sie ihnen hörig geworden sind und auf sie hören.
Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Sklave. Joh. 8:34


Dazu kommt, dass die scheinbaren Freiheiten die Menschen immer mehr unter die Sklaverei von Süchten bringen: Spielsucht, Medien-, Sex-, Pornografie-, Rauschmittel-, Arbeits-, Vergnügungs-, Ichsucht, Geltungssucht, Fresssucht und wie diese Süchte alle heißen mögen.
Das heißt, dass wir allermeist nicht mal annähernd so emanzipiert sind, wie wir uns das einbilden.
Die Frage ist also: „Wem gehören wir? Unseren Süchten, die uns eine scheinbare Freiheit nur vorgaukeln?“
Wenn ich als aufgeklärter Mensch des 21 Jahrhunderts die Wahl habe, dann lebe ich lieber als Eigentum Gottes, der mir hilft, frei von Süchten und Bindungen zu leben.


Im Alten Testament spricht Gott mehrfach vom Volk Israel als Seinem Eigentumsvolk. Dem Volk das Ihm gehört, Sein Besitz ist.
Diesen Begriff finden wir auch im Neuen Testament. Dort schreibt Paulus im Auftrag Gottes über Jesus
Tit 2:14 Der hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte, eifrig  in guten Werken.


Wenn du Jesus dein Leben gegeben hast und ihm nachfolgst, dann gehörst du nicht mehr dir selbst. Dann gehörst du Jesus.
(Du gehörst auch als Verheirateter nicht deinem Partner, auch wenn Paulus in Bezug auf die in der Ehe gelebte Sexualität sagt, dass jeweils der andere die Exousia (Vollmacht) über deinen Körper hat.1  Was sagen soll, dass du mit deinem Körper den Bedürfnissen deines Partners dienst und nicht dir selbst.)


Du gehörst immer noch Jesus, der Sich als Lösegeld für dich gegeben hat. Jesus hat uns losgekauft, nicht dass wir von Ihm los sind, also Jesuslos, oder Gottlos, sondern dass wir Ihm in guten Werken dienen.
Deshalb sagt Paulus im Galaterbrief K2 V20 „und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben,  an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“
Wir sind ebenso aufgefordert, Christus in uns leben zu lassen, Ihm das Vorrecht, die Autorität und die Herrschaft in unserem Leben zu geben.
Für den einen kann das praktisch bedeuten, mit den Süchten Schluss zu machen, für den anderen, Gehorsamsschritte zu gehen, die er vor sich her schiebt.
Paulus sagt auch, dass es nicht mehr um ihn geht. Wirkliche Befreiung erleben wir Menschen eigentlich erst, wenn wir erleben, dass wir frei von uns selbst sind! Wenn uns niemand mehr einschüchtern, manipulieren, beleidigen, verunglimpfen, missachten und geringschätzen kann, weil wir mit Jesus gestorben sind und all diese Dinge ins Leere laufen. Wir erleben sie, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf Jesus und Seinen Willen richten und uns von Seinem Heiligen Geist leiten lassen.

„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ Jesaja 43:1


Wem gehörst du also?
Gehörst du dir und deinen Süchten und Bindungen, deinen Ängsten und Befürchtungen?
Oder hörst du Jesus sagen „Ich habe dich erlöst, du bist mein“ und lebst das aus?


Lasst uns diesen Monat diesen Gedanken bewusst ins Auge fassen!
Eure Eugen, Jürgen, Roger

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24. Apr.
2016
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Singt dem Herrn ein neues Lied!

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder. Psalm 98,1

 

Wären die Psalmen nicht vom Geist Gottes inspiriert und hätte Er sie nicht auch für die Nachwelt als wichtig erachtet, wären diese wohl nicht in der Bibel erschienen. Denn in 6 Psalmen steht die Aufforderung oder Feststellung „dass neue Lieder zur Ehre Gottes gesungen werden sollen“. Warum?

 

Jedes Mal, wenn Gott ein Wunder tut, sollte daraus ein Lied werden

Unser Vers selbst sagt es: Denn Er tat Wunder. Jedes Mal, wenn Gott ein Wunder tut, sollte daraus ein neues Lied entstehen. Vielleicht nur ein persönliches Lied, ein Lied für einen Tag, einen Monat, ein Jahr.

Denn Gott tut Wunder zu allen Zeiten. Neue Lieder sind das Ergebnis Seines Handelns an und in den Menschen, die dann so berührt sich mit einem neuen Lied bei Gott bedanken, Ihn ehren, Ihn preisen und loben.

Die Psalmen zeigen uns, was die Menschen bewegt hat und was sie dann vor Gott gebracht haben. Sie zeigen uns natürlich auch, was in der Interaktion mit Gott geschah, wenn der Geist Gottes auf die Psalmisten kam. Dann war es nicht einfach eine „menschlich-geistliche Reflektion“, sondern dann kam auch Gottes offenbarendes Reden dazu. Deshalb haben wir insbesondere in den Psalmen viele direkte oder indirekte messianische Andeutungen.

 

Neue Lieder sind neue Texte, neue Melodien und neue Instrumentierungen

Wir können uns von den Psalmen zu neuen Liedern inspirieren lassen, aber wir sollten die Botschaft des obigen Verses zu Herzen nehmen. Singt dem Herrn ein neues Lied! Leiert nicht die alten Lieder durch, die für ihre Zeit gut gewesen sein mögen. Singt neue Lieder mit neuen Texten, mit neuen Rhythmen, mit neuen Instrumenten. Verkommt nicht zu einem Kulturverein, dem es um die romantische Verklärung einer besseren Vergangenheit geht. Seid ein Instrument der Verkündigung der von euch erlebten göttlichen Wunder.

Da kann jeder für sich anfangen, in dem wir wieder neu mit Gottes Wundern rechnen, sie erbeten, uns für sie gebrauchen lassen, um dann von dem erlebten zu berichten und wenn uns dazu die Begabung reicht, es in Liedverse zu bringen, die dann noch eine Melodie bekommen. Lasst uns in dieser Woche anfangen, Gottes Wunder zu erleben

Euer Eugen

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17. Apr.
2016
Eine neue Kreatur Blog-Post Bild

Eine neue Kreatur

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2.Korinther 5,17

Was soll daran schon attraktiv sein, eine neue Kreatur zu sein? Kreatur hat bei uns eine eher abschätzige Note, wie durch den Ausspruch „die arme Kreatur“ zum Ausdruck kommt.

Jesus erschafft in uns ein neues geistliches Wesen.


Was Paulus hier sagt, ist viel mehr als dass wir eine neue Kreatur sind. Wir sind eine neue Schöpfung (Ktisis). Wir sind etwas ganz Neues, was es so in unserem Leben nicht gab. Diese neue Schöpfung ist auch in Epheser 2:10 gemeint, wo derselbe Paulus schreibt: „Denn wir sind Sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen (ktithentes) zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen“.
Das, was in Jesus und durch Jesus neu in uns geschaffen worden ist, ist der neue geistliche Mensch. Ein neues immaterielles Wesen, das in uns lebt und die Fähigkeit hat, ewig zu leben.

Als neue geistliche Wesen lernen wir, mit den neuen Möglichkeiten zu leben.

Aber die Bibel gebraucht nicht nur das Bild von Schöpfung, sondern auch von Geburt. Wir sind von neuem geboren. Und wie jedes Neugeborene müssen wir lernen. Lernen, was es heißt, mit diesem neuen Wesen in uns zu leben und aus ihm zu leben. Deshalb verändert sich unser Leben. Aber eben nicht schlagartig, sondern „wachstümlich“: Je mehr wir wachsen, umso mehr nehmen auch unsere Fähigkeiten zu, als „geistliche Wesen“ Entscheidungen zu treffen und entsprechend zu handeln. Deshalb ist auch noch nicht alles neu, wie manche Übersetzungen irrtümlich hier formulieren. Es ist Neues geworden. Aber erst, wenn Jesus wieder kommt, wird Er alles neu machen. Wird Er unsere Transformation in vollkommene geistliche Wesen vollenden.
Bis dahin leben wir mit dem Neuen in uns und lernen aus diesem Neuen in uns heraus so zu handeln, wie es Gott gefällt. In dem wir das tun, werden wir auch die spezifisch für jeden in Jesus neu gemachten Menschen vorbereiteten guten Werke tun.
Und je mehr wir das tun, umso mehr wird sichtbar, dass wir tatsächlich eine neue Existenz haben und werden wir als Licht und Salz in dieser Welt wahr genommen.                                           
Euer Eugen

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10. Apr.
2016
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Herdentiere

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. Joh. 10,11.27.28

Für viele Zeitgenossen ist schon der Anfang dieses Textes eine Zumutung. Sie wollen mit Entschiedenheit keine Schafe sein. Sie wollen selbstbestimmt, emanzipiert ihr eigenes Ding machen. Denn sie haben ja einen freien Willen.

Wir sind alle „Herdentiere“, die gerne einem Leithammel nachlaufen.

Aber wie ist es denn damit bestellt? Jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Um wirklich hip zu sein, muss man mit dabei sein. Der Lifestyle wird mit immer neuen Lifestyle Produkten und Ausdrucksweisen (z.B. vegan essen) unterstrichen. Das Tragen eines Hijab (islamisches Kopftuch) könnte für die weiblichen Anhänger des neuesten Lifestyles, nach Meinung eines Weltartikels, durchaus hip sein. Spätestens seit H&M dafür wirbt.
Sind wir nicht alle irgendwie Schafe, die gerne einem Trend, einer Mode, einem Leithammel hinterherlaufen?

Die Frage ist nicht, „ob“ wir hinterherlaufen, sondern „wem“ wir hinterherlaufen

Die Frage ist nicht so sehr „ob“, sondern „wem“ wir hinterherlaufen. Jesus sagt, dass Er ein guter Hirte ist, einer, der sein Leben für Seine Schafe lässt, einer, der sie in die Freiheit der Kinder Gottes führen will, einer, der sie nicht unterdrückt, sondern aus Unterdrückung frei macht, der sie lehrt zu sehen, was sie unterdrückt.
Aber dazu müssen wir seine Stimme hören und auch hören wollen. Jesus sagt, dass Seine Schafe Seine Stimme hören, denn offensichtlich gibt es auch Schafe, die nicht Seine sind, die nicht auf Ihn hören und Ihm nicht folgen.
Aber Seinen Schafen gibt er das ewige Leben. Ein Leben, das hier schon beginnt, aber nicht hier seine Erfüllung findet. Ein Leben, das wir uns nur schemenhaft vorstellen können. Aber die für uns gerade noch verständlichen Skizzen, die Jesus von diesem Leben zeichnet, reichen aus, um in uns den Wunsch zu wecken: „Da will ich hin!“
Es mag jetzt ein Leben sein, das „nicht hip“ ist, um das uns aber mancher Hippe beneidet, weil wir frei von der manipulativen Macht der Trends und der Trendsetter leben können!                     
Euer Eugen

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03. Apr.
2016
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Lebendige Hoffnung

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. 1.Petrus 1,3

Es ist eine Zeit her, dass ich ein Buch geschenkt bekommen habe mit dem Titel: "Ihr habt schon alles."
Ein Buch, das deutlich machen wollte: Mit der Wiedergeburt haben wir alles, was wir jemals erreichen können, schon geschenkt bekommen. Wir müssen es nur noch entdecken, im Glauben ergreifen und im Glauben leben. Unser Text hier, insbesondere wenn man weiter liest, sagt, dass es etwas gibt, auf das wir hoffen, also jetzt noch nicht haben. Petrus spricht davon, dass es eine lebendige Hoffnung ist, zu der oder in die hinein wir von neuem geboren worden sind. Was ist eine lebendige Hoffnung?

Auch wenn wir von neuem geboren sind, haben wir noch nicht alles!

Er sagt, dass wir wiedergeboren sind durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Wir haben durch die Auferstehung Jesu Christi, d.h. in und durch ihn schon den Schritt vom Leben zum Tod und darüber hinaus in das neue Leben getan. Wir sind als geistliche Wesen schon jenseits des Todes und unsere Seele hat die Zusicherung, dass auch sie nach dem Tod dort sein wird und dann mit einem neuen Körper bekleidet wird.

Die Fülle unserer Existenz wartet im Leben nach dem Tod auf uns!

Das ist diese lebendige Hoffnung, von der wir noch nicht wissen, wie sei aussieht, denn wir haben sie ja noch nicht gesehen. Wie Paulus sagt: Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht? (Röm.8:24)
Paulus meint nicht, das wir auf eine Errettung hoffen, also unserer Errettung nicht sicher sein können. Nein, er sagt, dass unsere zukünftige Existenz, die Erlösung des Leibes (Röm. 8,23), noch aussteht, und wir auf diese warten, hoffen, hoffnungsvoll zugehen.
Es ist keine tote Hoffnung, wie ein totes Dogma, sondern eine lebende Hoffnung! Weil wir mit einem Teil (unserem Geist) schon dort leben, können wir sicher sein, dass der Rest auch nachkommen wird. Das gibt uns ein solides Fundament, um hier noch getrost leben zu können.                         
Euer Eugen

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