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01. Febr.
2017
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„Wie viel mehr“

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Wir waren auf dem Weg in die Terme in Badenweiler. Und ich sagte zu Gott: Ich wünsche mir den Platz unten bei der linken Säule. Das war der Platz, wo man nach draußen schauen konnte und etwas abgeschieden war. Und ich kam ins Bad und genau dieser Platz war frei.

 

Nun, Gott hatte es leicht: Es war insgesamt wenig los.“ So könnte man argumentieren, aber diese Plätze sind oft begehrt.

 

Was will ich mit dieser Geschichte sagen?

 

Wir beten und dann handelt Gott, und dann haben wir eine Ihn klein machende Erklärung, warum unser Gebet erhört wurde.

 

Was reitet uns da immer?

 

Die Einflüsterungen des Teufels, der sofort Unglauben ausstreut, so dass wir das Erlebte nicht ernst nehmen.

 

Gott will doch gebeten werden. Er will doch unsere Gebete erhören.

 

Gott will uns viel mehr geben

 

Jesus sagt: Mt 7:11 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt, wieviel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die Ihn bitten!

 

Der Vater im Himmel will uns nicht nur erhören, sondern er will auch gute Gaben geben. Er will uns Gutes geben.

 

Wenn es um uns und unsere Wünsche und noch viel mehr um unsere Nöte und Sorgen geht, dann haben wir selten Probleme, diese in einem Stoßgebet vor Gott zu bringen. Meist erhört Er uns auch. Warum? Weil Er uns gute Gaben geben will.

 

Aber ganz ehrlich: Jesus will uns all das, was wir brauchen, gerne geben, wenn wir es Ihm überlassen dafür zu sorgen. So sagt Er es zumindest in Lk 12:24 „Betrachtet die Raben, die nicht säen noch ernten, die weder Vorratskammer noch Scheune haben, und Gott ernährt sie. Wieviel seid ihr mehr als die Vögel!“

 

In V 29 spricht Jesus davon, dass wir nicht trachten sollen und in V 31 dann, dass wir trachten sollen. Dieses trachten bedeutet: suchen, Verlangen haben, anbeten. Wir können uns dafür entscheiden, nicht mehr das Alltägliche, die alltägliche Versorgung zu unserem Hauptaugenmerk zu machen, weil Gott uns das alles sowieso geben will, sondern wir können, wie Jesus es sagt: Sein Reich und seine Gerechtigkeit suchen, Verlangen danach haben, unsere ganze Aufmerksamkeit darauf richten. Und das bedeutet auch, dass wir darum bitten.

 

Das „viel mehr“ Gottes

 

Deshalb ist die 3. Bitte: „Dein Reich komme!“ Das Reich Gottes wird wesentlich wirksam durch den Heiligen Geist. Und Jesus sagt in Luk. 11:13: „… wieviel mehr wird der Vater, der vom Himmel ist, Heiligen Geist geben denen, die Ihn bitten!“

 

Wir haben bei der Minikonferenz von der Wichtigkeit des Gebets und insbesondere des gemeinschaftlichen Gebets gehört.

 

Weil Gebet uns wichtig ist, deshalb haben wir die Allianzgebetswoche gemacht und werden sie weiterhin machen. Weil gemeinschaftliches Gebet wichtig und effektiv ist, ermutigen wir zum Frauengebet und deshalb ermutigen und laden wir auch ein zu den „Es reicht!“ Gebetsabenden, die wir mit den Relational Mission Gemeinden zusammen machen.

 

Und deshalb beschäftigt uns als Älteste auch, wie wir in Zukunft als Gemeinde wieder zu diesem gemeinschaftlichen Gebet zurückfinden, dem Gebet, das das Reich Gottes, die Heiligkeit Gottes, Seinen Willen in uns, in Seiner Gemeinde und in der Welt zum Inhalt haben. Jakobus sagt, dass wir Mangel an Weisheit haben, weil wir nicht darum bitten.

 

Und obwohl es dort eine spezifische Aussage ist, gilt sie doch auch für alles andere.

 

Wir haben nicht, weil wir nicht bitten,

 

wo doch Gott viel mehr tun, geben und machen will, als wir je erbitten oder erflehen könnten. (Eph. 3:20)

 

Aber wir haben nicht, wir haben nicht dieses „viel mehr“, weil wir nicht bitten.

 

Denn, so sehr wir auch immer von Gottes Souveränität reden, und Gott souverän handelt, will Er doch in unserem Leben und durch unser Leben zeigen, dass Er dann auf sein Volk hört, wenn wir im Vertrauen auf Seine grundsätzliche Versorgung uns um seine Anliegen bemühen und für sie gemeinschaftlich eintreten.

 

Warum?

 

Gebet ist Interaktion mit dem souveränen Gott

 

Weil das eine normale Beziehung von Gott zu Seinem Volk ausmachen würde, und Er Sich diese normale Beziehung wünscht.

 

Er sagt: „Ich will / werde ihr Gott sein“ ( 1.Mo 17:8; Jer 24:7; Jer 32:38; Hes 11:20; Hes 14:11; Hes 37:23; Hes 37:27; Sach 8:8; Heb 8:10;) Ebenso sagt Er, dass Er unter Seinem Volk wohnen will! 2.Mo 29:45 „Und Ich werde mitten unter den Söhnen Israel wohnen und ihr Gott sein.“ (//2.Mo 25:8; 3.Mo 26:12; 2.Kor 6:16; Eph 2:22; Off 21:3)

 

«Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und Ich werde ihr Gott sein, und sie werden Mein Volk sein.» “ (2.Kor 6:16)

 

 

 

Gemeinschaftliches Gebet ist gemeinschaftliche Interaktion mit Gott, ist das praktische Ausleben dessen, dass Gott sagt: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen Mein Volk sein.

 

Gott mag in der Vergangenheit Einzelne berufen haben, weil Er auf „den Einen“ hinweisen wollte. Aber dieser Eine hatte und hat immer nur ein Volk vor Augen, eine Braut, eine Gemeinde, die Gemeinschaft der Heiligen. Die Verheißung Gottes gilt schon im alten Testament: „Wenn .. Mein Volk, über dem Mein Name ausgerufen ist, sich demütigt, und sie beten und suchen Mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, dann werde Ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.“ (2.Chr 7:13-14) Wenn Er schon im alten Testament solches verspricht, „Wie viel mehr“ wird Gott im neuen Bund hören und handeln.

 

Eure Eugen, Jürgen, Roger

 

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29. Jan.
2017
Alltag mit Gott Blog-Post Bild

Alltag mit Gott

von Eugen

Kommt her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern. Psalm 66,5

 

Wie oft haben wir schon in den vergangenen Monaten über Gott und seine Allmacht gestaunt, wenn wir bei den Lehrabenden Seine Offenbarung angeschaut haben?

 

Wie gewaltig muss Er sein, wenn Er jeden Menschen kennt, keiner Seiner Wahrnehmung und Seinem Arm entgehen kann und Er tut, was Ihm gefällt!

 

Gott kann man in seinem Alltag erleben, wenn man will!

 Wie oft haben wir schon im Alltag gestaunt, wenn wir genau mitbekommen haben, dass wir gerade einer persönlichen Katastrophe, einem Unfall, einer nicht wieder gutzumachenden Schuldverstrickung entgangen sind, weil Gott uns bewahrt hat.

 

Wir können uns entscheiden, diese Dinge ernsthaft zu betrachten und Gott die Ehre geben. Oder wir können uns entscheiden, dass das gerade wieder ein Zufall war, dass wir das schon selbst noch im Griff hatten, dass wir durch unser Reaktionsvermögen, durch unsere Gewitztheit oder was auch immer es noch mal umgebogen haben.

 

Aber wie lange wollen wir uns das vormachen?

 

So lange; wie wir selbst noch können, wie wir selbst noch die Kraft, die Geschwindigkeit, die guten Augen, das gute Gehör, den intakten Verstand haben, um uns selbst die Verdienste zuzuschreiben?

 

Und was ist, wenn all das nicht mehr geht? Werden wir dann endlich Verstand annehmen und erkennen, dass wir mitnichten alles im Griff haben?

 

Dass wir trotzt aller Anstrengungen nicht über den Dingen stehen?

 

Ein Tor ist, wer sagt: Es gibt keinen Gott! vgl. Ps. 14:1

 Weisheit und Klugheit ist, seine eigene Begrenztheit rechtzeitig zu erkennen, ohne die Verantwortung für das uns anvertraute Gut zu ignorieren. Gottes Wort nennt die Toren, die sagen: „Es gibt keinen Gott.“ Und das zurecht. „Wer von uns kann denn mit seinem Sorgen sein Leben auch nur um eine Stunde verlängern?“ Mat 6:27

 

Lasst uns Gott die Ehre geben über Seinem Handeln an uns und unseren Mitmenschen.

 

 

 

Euer Eugen

 

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22. Jan.
2017
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Gott ist kein Rassist

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. Lukas 13,29

 

Gott ist kein Rassist. Er will Menschen von jedem Stamm, und jeder Sprache in Seinem Reich haben. Deshalb verheißt Jesus, dass aus allen Himmelsrichtungen Menschen kommen werden und am Tisch im Reich Gottes sitzen werden. An diesem Tisch hat Er als der Hausherr die Macht und dort ist Frieden, kein Geschrei, kein Lästern, keine Abfällig-keiten, kein böses Wort. Wir werden uns aneinander freuen, an der Vielgestaltigkeit seines Volkes.

Gott ist kein Rassist! Er liebt die Vielfalt

Gottes Volk ist multiethnisch, vielsprachig und damit multikulturell. Aber es gibt eine dominierende Kultur, die des Reiches Gottes, der sich alle anderen Kulturen beugen müssen. Seien sie deutsch, französisch, englisch, russisch oder …

Deshalb sollte eine Gemeinde ein Ort sein, an dem diese Kulturen lernen sich an der Kultur de Reiches Gottes auszurichten.

Dass wir von unserer Kultur geprägt sind, spüren wir spätestens dann, wenn wir auf eine andere treffen.

In der Regel begegnet uns der christliche Glaube auch in unserer Kultur. Zumindest in einer kulturellen Ausprägung, die der unseren sehr ähnlich ist.

Und deshalb sind wir geneigt, diese kulturelle Prägung als die richtige, die einzig wahre zu empfinden.

Gott bringt die Vielfalt in der Braut Jesu, der Gemeinde zusammen zu einer neuen Einheit.

Aber wenn wir mal einen Schritt zurück machen, dann stellen wir fest: Das ist nicht unbedingt Reich-Gottes-Kultur, das ist die deutsche Kultur. Unsere Kultur muss sich immer wieder in Frage stellen lassen durch die Kultur des Reiches Gottes. Und diese Kultur hat Werte (10 Gebote), hat Ideale (Früchte des Geistes), hat Ziele (Missionsbefehl). Dazu könnte man die „5 reformatorischen Sola“ noch nehmen, die den Glauben dieser Kultur beschreiben. Allein Jesus, allein die Gnade, allein der Glaube, allein das Wort Gottes und allein die Ehre Gottes sind Grundlagen unseres Glaubens. Wenn diese Dinge uns bestimmen und uns prägen, werden wir mehr und mehr zu einem Volk Gottes, das aus vielen unterschiedlichen Hintergründen kommt, aber ein neuer Mensch ist, vereinigt in Jesus Christus. Bist du dazu bereit?

Euer Eugen

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15. Jan.
2017
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Gnade und Wahrheit

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Johannes 1,17

 

Warum gebraucht Johannes eine solche Formulierung? Der erste Teil des Verses ist noch verständlich. Das Gesetz ist durch Mose gegeben. Das berichtet das 2. Buch Mose. Mose geht auf den Berg Sinai, um dort Gott zu begegnen, um von Ihm die Gesetzestafeln, den Kern des Gesetzes, zu empfangen, wie auch alle Einzelanordnungen des Gesetzes. Und er bringt dieses Gesetz vom Berg herab zum Volk. Er ist also der Übermittler des Gesetzes.

 

Wahrheit ist: Wir sind nicht zu retten – aus eigener Kraft!

 

Der Autor aber ist Gott.

 

Von diesem Gesetz sagt Paulus, dass es der Pädagoge Gottes war, um durch es das Volk Gottes auf Jesus hin zu erziehen und vorzubereiten.

 

Jesus kam und durch Ihn kam die Gnade und die Wahrheit in die Welt. Jesus ist mehr als ein Gesetzgeber, mehr als ein Lehrer, der das Gesetz neu interpretiert, mehr als ein Prophet, der zur Rückkehr zum Gesetz ruft.

 

Jesus kam, um den Menschen die Wahrheit vor Augen zu malen und sie zu leben, nämlich dass kein Mensch gerecht und gut ist und fähig zum Guten und fähig, sich selbst zu erlösen.

 

Diese Wahrheit musste Er durch Sein Fleisch und Blut darstellen. Sie lautet: „So korrupt ist die menschliche Natur, dass sie nur durch einen neuen Menschen, der übernatürlich in diese Welt kommt, der deshalb nicht von der alten Natur des Menschen verdorben ist, erlöst werden kann. Das geschieht, indem dieser neue Mensch ein sündloses Leben lebt, als ein makelloses Sündopfer für die Sünden der korrupten Menschen stirbt und dadurch eine ewige Erlösung bewirkt, aus dem Tod aufersteht und damit dem Tod die Macht nimmt, die dieser durch die Sünde bekommen hat.“

 

Gnade heißt: Gott schenkt sich uns in seinem Sohn zum stellvetreten-den Opfer.

 

Indem Gott Seinen Sohn Jesus Christus zu diesem Opfer macht, zeigt Er uns Seine Gnade, das unverdiente Geschenk Seiner Vergebung und Versöhnung. Dieses Geschehen ist so unfassbar, dass es uns auch nach 2000 Jahren nicht los lässt. Deshalb ist es viel mehr als nur die Verkündigung einer Botschaft. Es ist dieses Heilsgeschehen, weshalb die Gnade und Wahrheit „geworden“ ist! Und das für Dich.

Euer Eugen

 

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08. Jan.
2017
Gottes Kinder Blog-Post Bild

Gottes Kinder

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8,14

 

 

Damit dieser Vers für Dich von Bedeutung ist, musst Du „glauben, dass Gott ist“1 und dass es bedeutsam ist, ein Kind Gottes zu sein. Denn nicht jeder ist Kind Gottes. Das sagt dieser Vers aus. Nur diejenigen, die der Geist Gottes treibt. Man könnte auch sagen: Diejenigen, die vom Geist Gottes angetrieben, geführt, geleitet werden, die sind Gottes Kinder.

 

Der Geist Gottes macht den Unterschied!

 

Aber woran merken wir, dass wir vom Geist Gottes geleitet werden? Zuallererst besteht Sein Leiten darin, dass Er uns in die Lage versetzt, Jesus als Herrn und Erlöser anzunehmen. Dann ist Er es, der in uns zu Gott ruft: „Abba, lieber Vater“. Und das 3. ist, dass Er unserem Geist in uns bezeugt, und dies beständig, dass wir Gottes Kinder sind.

 

Wer die Gewissheit der Gotteskindschaft nicht in seinem Leben hat, in dem ist der Geist Gottes noch nicht die treibende, die leitende Kraft.

 

Wenn Du diese Gewissheit noch nicht in Deinem Leben hast, dann bitte den Heiligen Geist in Dein Leben, dann öffne Dich Ihm ganz und lass Ihn in Dir all das tun wozu, Er gekommen ist.

 

Das kann bedeuten, dass Er Dir auch zeigt, was in Deinem Leben falsch läuft, was nicht so ist, wie es sein soll. Und wenn das der Fall ist, dann kannst Du das vertrauensvoll vor Jesus dem Erlöser ablegen und die durch Seinen Tod ermöglichte Vergebung und Versöhnung in Anspruch nehmen.

 

Der Geist Gottes führt in die Versöhnung und in die Kindschaft!

 

Vielleicht erlebst Du das zum ersten Mal. Dann kann es sein, dass ein ganz neuer Lebensabschnitt beginnt, weil Du erlebst, wie der Friede Gottes, der Deine und meine Vernunft übersteigt, in Dein Leben kommt und Du merkst, wie die Fremdheit gegenüber Gott weg ist, wie Er für Dich eine nicht zu leugnende Realität wird.

 

Vielleicht hat es aber auch der Teufel geschafft, Dich immer wieder zu verklagen und hat Dir die Gewissheit der Kindschaft streitig gemacht. Auch dann ist es gut, Dir bekannte Schuld und Sünde zu bekennen und damit zu brechen und neu Vergebung und Befreiung in Anspruch zu nehmen - ein für alle Mal. Ich wünsche Dir, dass Du ein vom Heiligen Geist Getriebener wirst und bleibst.

Dein Eugen

 

1Hebr.11:6

 

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