Blog

Hier findest du alle wichtigen Neuigkeiten sowie Artikel zu aktuellen Themen.
11. Aug.
2019
Gott will gnädig sein Blog-Post Bild

Gott will gnädig sein

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der HERR macht sich auf, dass er sich euer erbarme. Jesaja 30,18 So sei nun stark, mein Kind, durch die Gnade in Christus Jesus. 2.Timotheus 2,1

Jesaja spricht im Auftrag seines Gottes zum Volk Israel.

Er spricht von einer Zeit, in der Gott einerseits darauf

harren wird, Seinem Volk gnädig zu sein und dann sich

aufmachen wird, sich Ihrer zu erbarmen.

Es scheint ein Widerspruch zu

sein. Gott harrt aus, Er wartet, Er

wartet ab, ihnen gnädig zu sein.

Warum?

Darum harrt der HERR darauf, daß er euch gnädig sei, und er macht sich auf, daß er sich euer erbarme; denn der HERR ist ein Gott des Rechts. Wohl allen, die auf ihn harren! (Jes. 30:18)

Weil sie erst noch Sein Gericht,

Seine Strafe für ihre Gottlosigkeit

tragen müssen. Dieses Konzept von Gottes Handeln ist uns Menschen des 21 Jahrhunderts völlig fremd, weil wir den Gott der Bibel einer kulturellen Angleichung unterzogen haben. Wir können uns keinen Gott vorstellen, der unser Handeln nicht toll findet. Wir Menschen des 21. Jahrhunderts können uns keinen Gott vorstellen, der unsere Eigenmächtigkeit im

Definieren, was Recht und Unrecht ist, nicht tolerieren, oder uns vielleicht sogar noch darin unterstützen würde.

Aber Gott ändert Sich ja nicht, nur damit Er unseren Vorstellungen entspricht, unserem Marketing oder unserer Evangelisationsbotschaft.

Ja, Gott will gnädig sein. Er will

Sich erbarmen. Aber manchmal

müssen wir an den Punkt kommen, dass wir erkennen, wie viel Gnade wir tatsächlich

brauchen, wie viel Mist wir tatsächlich gebaut haben.

Und manchmal muss Gott uns auch die Folgen unserer

Sünden auslöffeln lassen, damit wir wieder zur Besinnung kommen.

»Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.« (Heb 4:7)

Glaube keiner, dass Ihm das leicht fällt! Deshalb sagt Er,

dass er darauf harrt, gnädig zu sein. Es ist, als ob Er sich

selbst zurückhalten musste, nicht vorschnell gnädig zu

sein, damit die Gnade wirklich effektiv ist, Sein Erbarmen in uns wirklich zum Ziel führt. Wenn du merkst,

dass du schuldig geworden bist, weil du gegen Gottes

Ordnungen gelebt hast, dann kehre um, tu Busse, ändere dein Verhalten, sündige nicht mehr, bleibe nicht

mehr in einer sündigen Beziehung. Gott wartet sehnlichst darauf, dir gnädig sein zu können, Er würde lieber

jetzt als nachher sich über dich erbarmen.

Deshalb lässt Er dich diese Zeilen lesen, ermahnt und

ermutigt Er dich.

Wirst du jetzt umkehren oder willst du den Weg weiter

gehen, bis es nicht mehr weiter geht?

Eugen

Weiterlesen
04. Aug.
2019
Heilig ist SEIN Name Blog-Post Bild

Heilig ist SEIN Name

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll! Jesaja 6,3 Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat seine Herrschaft angetreten! Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben. Offenbarung 19,6-7

Jesaja 6:3 ist keine Aussage von Menschen. Die würden so etwas nicht sagen. Schon gar nicht der durchschnittliche westlich geprägte Mensch. Der würde eher sagen. „Schau an was wir, die Menschen, gemacht haben.“ Und er würde auf das Positive und natürlich auch auf das Negative verweisen. Auf das, was die „alten weißen Männer“ angerichtet haben, wie sie den Planeten ausgeplündert und an den Rand des Hitzekollaps geführt haben und so der nächsten Generation die Zukunft gestohlen haben.“ (Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, wie viel Rassismus da drin steckt?) „Nein diese Welt ist nicht voll der Ehre Jahwehs. Wenn, dann ist sie voll des Versagens der christlichen Religion, mit all ihren Missbrauchsskandalen etc.“

Denn «der Name Gottes wird euretwegen unter den Nationen gelästert», wie geschrieben steht. (Röm 2:24)

Aber das größte Versagen des Christentums ist, dass es über die Kindertaufe Menschen zu Christen macht die keine sind, weil Christus sie weder erwählt noch sie erlöst noch sie neu gemacht hat. Die dann aber, sich als Christen wähnend, durch unchristliches Handeln den Namen Christi beschmutzen.

Dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.
(1.Joh 2:1)

Nun will ich nicht behaupten, dass Christen nicht auch sündigen und fallen können. Aber wenn sie sündigen und fallen, wird der Geist Gottes in ihnen sie zur Umkehr leiten. Sie werden Busse tun, sie werden nicht aufgeben, nach den Maßstäben Gottes zu leben. Und dadurch wird die Erde erfüllt mit der Ehre des Herrn. Seine Erlösungs- und Versöhnungskraft wird sichtbar, wozu Jesus gekommen ist, wird greifbar.

Jeder Mensch, der sich retten lässt, ist ein Ausdruck der Herrlichkeit Gottes, ist ein Ort der Herrschaft Gottes, ist ein Vorposten des Himmels. Der Himmel hat eine andere Perspektive auf diese Welt. Das wird Jesaja deutlich und das muss auch uns deutlich werden: Für Gott sind wir, die wir unseren Glauben zu leben versuchen und das manchmal auch mit begleitendem Versagen, keine Versager. Wir sind Auswirkung Seiner herrlichen Gnade, Seines Erlösungshandelns. Jeder ist ein Licht in der Finsternis und zusammen sind wir eine deutlich sichtbare Leuchte in dieser Welt. Lassen wir uns nicht entmutigen und marginalisieren.

Eugen

Weiterlesen
28. Jul.
2019
Erfrischung Blog-Post Bild

Erfrischung

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Die ihr Gott sucht, euer Herz lebe auf! Psalm 69,33 Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu. Lukas 10,39

Ist da jemand der Gott sucht. Das ist die Frage. In Psalm 14.2 spricht Gott davon, dass Er vom Himmel herunter gesehen hat, um zu schauen, ob jemand da ist, der Gott sucht.

Der HERR hat vom Himmel herniedergeschaut auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob ein Verständiger da ist, einer, der Gott sucht! (Psa 14:2)

Er stellt fest, dass da keiner ist, der Gutes tut und Gott sucht.

Der natürliche Mensch, der von Gott abgefallene Mensch ist nicht auf der Suche nach Gott. Nicht mal im Volk Gottes.

Der Mensch des 21.Jahrhunderts sucht schon gar nicht den lebendigen Gott. Denn den assoziiert er mit dem Christentum, und der westlich geprägte Mensch, hält das für überholt und abgewirtschaftet. Da fasziniert ihn schon eher, wenn überhaupt, der Gott des Islams. Das ist „kein weichlicher Gott“.

Nun ist der Gott der Bibel ein Gott, der alle Zeiten im Blick hat, sowohl die Vergangenheit als auch unsere Gegenwart und die Zukunft. Und Seine Lösung ist für alle Zeiten gültig. Er gibt nicht auf. Er sendet Seinen Sohn Jesus Christus, schafft durch Ihn das Heil und sendet den Heiligen Geist aus, dass dieser die Menschen überführt und sie zu Jesus dem Erlöser führt.

Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen;
(Ioh 6:37)

Wenn jemand unter der Leitung des Heiligen Geistes dann nach Gott sucht, wird er erleben, dass sein Herz auflebt. Er wird erleben, dass er von Gott belebt wird.

Das ist der einzige Ort, wo wir belebt werden können.

Manchmal fällt das auch uns Christen schwer zu leben, insbesondere, wenn trübe Gedanken, dumpfe Gefühle der Sorge und Angst einen bedrängen.

Aber nur bei Jesus finden wir wirklich Frieden und Ruhe für unsere Seele und Freude für unser Herz.

Deshalb kann es sein, dass wir uns überwinden, motivieren und bewegen müssen, uns zu Jesus zu begeben, dass wir den Heiligen Geist um Hilfe bitten müssen, in der von Ihm geschenkten Gebetssprache, wenn uns unsere eigenen Worte im Stich lassen.

Und wenn wir das tun, dann hebt Er uns aus dem Staub, zieht uns zu Jesus und erfrischt unseren inneren Menschen. Ja Christsein ist auch und insbesondere für die, die Hilfe brauchen, die schwach sind, die niemanden haben. Jesus sagt: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.“ (Mat 11:28)

Eugen

Weiterlesen
21. Jul.
2019
Liebe Blog-Post Bild

Liebe

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

So spricht der HERR: Ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht am Brandopfer. Hosea 6,6 Nun bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. 1.Korinther 13,13

Es gibt wenige, die mit Liebe nichts anfangen können. Jeder wünscht sie sich, jeder hofft auf die große Liebe und würde sehr viel dafür geben.

Aber wenn man für die Liebe etwas aufwenden muss, wenn es um Selbstverleugnung, Verzicht, Opfer, Hingabe ohne Aussicht auf Ausgleich geht, dann bekommt das Thema Liebe einen Schwierigkeitsgrad, den man nicht mehr uneingeschränkt bejaht.

Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. (1.Kor.13:7)

Nicht umsonst ist die Liebe mit dem Glauben und der Hoffnung zusammen genannt. Ohne Glauben und ohne Hoffnung hat auch die Liebe keine Chance, zumindest im menschlichen Leben.

Wenn wir an eine Beziehung glauben, wenn wir Hoffnung für eine Beziehung haben, auch wenn sie durch Schwierigkeiten geht, dann werden wir der Liebe immer eine Chance geben.

Wenn kein Glaube und keine Hoffnung da ist, dann erkaltet die Liebe.

Gottes Wort sagt, dass diese drei als einziges bleiben von all dem, was davor genannt ist.

Und das stimmt. Der Glaube, das Vertrauen bleiben, müssen bleiben. Weil Gott der Gott des Glaubens ist. Er selbst glaubt, Er glaubt an sich, Er vertraut sich, Er ist treu, Er ist sich selbst treu. Wenn Er nicht hofft, wenn Er nicht die Hoffnung ist, wo sollte sie dann herkommen.

Weil all diese Dinge in Gott ihren Ausgangspunkt und ihr Ziel haben, bleiben sie.

Sie bleiben für uns wichtig, denn wir werden in Ewigkeit nicht aufhören Gott zu lieben, an Ihn zu glauben und Ihm zu vertrauen.

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten.  (Jak. 1:17)

Der Vater des dämonisierten Sohnes sagt zu Jesus: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“ (Mark. 9:24)

Es ist dieser Minimumglaube, der notwendig ist, um von Gott etwas zu empfangen, zu erleben wie Er unseren Glauben und unser Vertrauen nicht enttäuschen wird. Manchmal haben wir nur ihn, um mit ihm sagen zu können: „Ich weiß nicht, was du tun kannst, aber ich glaube, dass du was tun kannst. Hilf mir, von Unglauben zu Glauben zu kommen. Hilf mir, dass ich Dir und Deinem Handeln nicht hinderlich bin. Hilf mir, dass ich Dir die Situation überlassen kann! Der Vater machte seine Hilflosigkeit offenbar, weil er seinen Sohn liebte. Die Liebe kann sogar über unseren Unglauben siegen.

Eugen

Weiterlesen
14. Jul.
2019
Werdet sehend Blog-Post Bild

Werdet sehend

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Jesus sprach zu dem Blinden: Sei sehend! Dein Glaube hat dir geholfen. Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Lukas 18,42-43

In einer Zeit, in der wir alle Möglichkeiten haben, unser Sehvermögen zu erhalten, sei dies durch Operationen oder Sehhilfen, ist es uns sicherlich weniger präsent, wie wichtig das Sehen und das richtige Sehen für uns Menschen ist.

Hört, ihr Tauben, und schaut her, ihr Blinden, daß ihr seht! (Isa 42:18)

Blindheit beginnt ja letztlich nicht erst, wenn man überhaupt nichts mehr sehen kann. Man fühlt sich blind, wenn man die Dinge nicht mehr erkennen kann, die man sehen sollte.

Blinde sehend zu machen war ein Teil der Heilungswunder Jesu. Dabei gingen diese Heilungswunder immer über die rein körperliche Not der Menschen hinaus, auch wenn sie, wie angedeutet, eine immense Erleichterung des Lebens der Menschen darstellten.

Blindheit, geistliche Blindheit, Orientierungslosigkeit wurde dem Volk Israel vorausgesagt, wenn sie Gott verlassen würden, um anderen Göttern nachzufolgen. (5.Mose 28:28+29)

Nicht umsonst spricht Gott dann in Jesaja von einem blinden Volk (Jes. 43:8), davon, dass das Volk im Finstern herumtappt wie Blinde, (Jes. 59:10) und von Seinem Knecht der kommen wird, um die Augen der Blinden aufzutun (Jes 42:7). Ja Er wird sogar von den Enden der Erde Blinde und Lahme bringen (Jer. 31:8).

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Jesus Blinde heilte. Jede Heilung eines Blinden war der prophetische Hinweis: Ich bin der Knecht Gottes, der diesem Volk Heil und Heilung bringt, wovon die körperliche Heilung eher sekundärer Natur ist.

An jenem Tag werden die Tauben die Worte des Buches hören, und aus Dunkel und Finsternis hervor werden die Augen der Blinden sehen. (Isa 29:18)

Jesus kam, um die geistliche Blindheit wegzunehmen, eine Blindheit, die von Paulus in 2.Kor. 3 mit einer Decke verglichen wird, die nur durch / in Christus weggenommen wird.

Nur Jesus kann die geistliche Blindheit von Menschen wegnehmen, sodass sie das Evangelium erfassen können. Nur Er kann die Menschen durch den Heiligen Geist sehen lassen, dass sie Vergebung und Erlösung brauchen.

Jeder von uns hat es nötig, dass Jesus ihn sehend macht. Keiner von uns hat ein natürliches geistliches Sehvermögen. Deshalb ist eine Haltung, die Jesus bittet „Herr, dass ich sehend werde!“ nie falsch.

Jesus forderte die Gemeinde in Laodizäa auf, von Ihm Augensalbe zu kaufen, dass sie sehend wird(Off. 3:18). Sie sollte zu Ihm Ihrem geistlichen Arzt, zurückkehren. Möglicherweise sagt Er das gerade jetzt auch zu dir.

Eugen

Weiterlesen