Wunder

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wir sprechen von Wundern, auch heute. Aber was ist ein wirkliches Wunder?

Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder.
Psalm 98,1

In diesen Tagen denken wir, wenn wir von Wunder lesen, dass wir hoffentlich bald wieder normal, ohne Einschränkungen Gottesdienst feiern können. Das wäre schon ein Wunder.

 Aber das sind die kleinen Wunder. Die großen Wunder sind, wenn Menschen gerettet werden, wenn sie für den Himmel gerettet werden, wenn sie Jesus als Herrn und Erlöser erkennen können.

 Diese Wunder wünschen wir uns mehr als alles andere - oder?

 Denn, wann haben wir zuletzt eine oder mehrere richtige ergreifende Bekehrungen erlebt? Wann wurde zuletzt das Leben von Menschen durch das Hereinbrechen der Gegenwart Gottes in ihr Leben dramatisch verändert?

 Es ist schön, wenn jemand geheilt wird, der Kopfschmerz verschwindet. Aber wenn ein Sünder für den Himmel gewonnen wird, dann feiert der ganze Himmel. Warum?

 Weil es menschlich unmöglich ist gerettet zu werden.

 

Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt.
(R
öm. 3:11)

  Kein Mensch sucht nach Gott, selbst in Coronazeiten nicht, wenn Gott der Vater ihn nicht zieht. Die Menschen mögen noch so schlecht dran sein, wenn Gott Sich ihnen nicht offenbart, werden sie Ihn nicht suchen, selbst in der größten Not. Vielmehr wird die Not sie nur noch mehr verbittern gegenüber Gott.

 Wie groß muss die Not sein, damit Menschen wirklich anfangen zu beten, wenn das Sprichwort gelten soll: „Not lehrt beten“?

 Offensichtlich ist die Not der Menschen heute noch nicht wirklich groß. Beten wir, dass ein Hunger und Durst nach Gott entsteht, dass sie Ihn suchen und Er sich von ihnen finden lässt. Beten wir, dass die Menschen mehr noch als die äußere Not ihre innere erkennen, die Notwendigkeit gerettet werden zu müssen, weil sie im kommenden Gericht nicht bestehen werden.

 Und beten wir um den Mut, Teil des Wunders zu werden, Menschen zu Jesus führen zu dürfen, ihnen von Jesus erzählen zu wollen und zu können.

 

Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn vom Vater gegeben.
(Joh 6:65)

 Wenn wir das wieder erleben, dann haben wir neue Lieder zu singen von den großen Wundern, die Gott unter uns getan hat. Dann fließt unser Herz über von Dankbarkeit und Staunen über Gottes Rettungswunder.

 Dein Eugen