Wessen Kind bist du?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Lukas 19,10

Jesus sagt hier etwas, das ungemein mutmachend ist.

Insbesondere für den, der sich tatsächlich verloren fühlt, der das Gefühl hat, keine Bezüge zu irgendjemandem oder irgendwas zu haben und für niemanden irgendeine Bedeutung zu haben. Ein Gefühl, das besonders bei einem radikalen Ortswechsel ins Leben Einzug nehmen kann.

... ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße.
(Luk 5:32

Aber wie ist es mit denen, die nicht in einer solchen Situation sind?

Was machen die mit so einem Vers?

Nun, Zachäus, in dessen Gegenwart Jesus das hier sagt, war ein reicher Mann, hatte einige Freunde ein großes Haus und eine Familie. Das einzige, was er nicht hatte, war die Beziehung zu Gott. Als Steuereinnehmer war er ein ausgestoßener Sünder seines Volkes.

Und Jesus hatte ihn gesucht. Um ihn zu suchen, musste Er von ihm wissen. Jesus kennt jeden, den Er sucht, weil Er ihn geschaffen hat. Er kennt ihn, weil Er ihn auserwählt hat. Deshalb sucht Er ihn, deshalb weiß Er, dass er auf dem Baum im Versteck sitzt.

Zachäus war nicht nur ein kleinwüchsiger Mann, er war auch ein Mann, der verloren war. Er war nicht im obigen Sinne verloren. Das griechische Wort hier beutet so viel, wie „kaputt, zerstört“. Wenn er noch nicht zerstört war, dann war auf dem besten Weg dahin.

Erkennt daraus: die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Söhne!
(
Gal. 3:7 7)

Und Jesus wusste das und wollte ihn vor dieser Zerstörung retten.

In aussichtslosen, tödlichen Situationen sprechen die davon Betroffenen: „Wir sind verloren!“. Sie sprechen davon, auch wenn sie mit einem Telefon oder Funkgerät mit anderen Menschen verbunden sind. Sie sind auf dem Weg der Vernichtung. Und das gilt ultimativ allen Menschen, die keine wiederhergestellte Beziehung zu Gott durch Seinen Sohn Jesus Christus haben.

Sie sind auf dem Weg der Vernichtung, denn der Zorn Gottes bleibt über ihnen bis zum Schluss.

Zachäus wurde gefunden, er stieg von seinem Baum herunter. Jesus hat die Christen ausgesandt, die Verlorenen von ihren Bäumen runter und aus ihren Höhlen heraus zu rufen. Und Jesus ist mit dabei, Er steht an unserer Seite und Er ist es, der durch Seinen Leib, die Gemeinde, diese Verlorenen ruft.

Jesus nannte Zachäus einen Sohn Abrahams. Eine Beschreibung, die Er anderen geradezu verweigerte. Zachäus war ein Sohn Abrahams, der zwar äußerlich noch nicht danach aussah, aber innerlich schon weiter war, eine in ihm wirksame Sehnsucht nach Gott und ein Verlangen, dieser Sehnsucht zu folgen, hatte - er lebte den Glauben Abrahams und war deshalb sein Sohn.

 

Wessen Sohn / Tochter bist du?.

Dein Eugen