Was ist gut?

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6:8

Das Gegenteil von gut ist „nicht hilfreich“ nach neuer deutscher Lesart. Was aber ist „nicht hilfreich“? Das entscheiden Menschen, seien dies einzelne aufgrund ihrer Position, oder die Masse aufgrund ihrer veröffentlichten und gelebten Meinung.

 Seit dem Sündenfall sind wir tatsächlich dazu verdammt, gut und böse / nicht hilfreich, selbst definieren zu müssen, weil wir uns ja von Gott losgesagt haben und Ihn als den Ursprung alles Guten verworfen haben. Ihn zu verwerfen bedeutet letztlich, sich von der Quelle des Guten und damit auch von der Quelle dessen, was uns sagt, was wirklich gut ist, abzuschneiden.

 

Denn an Güte habe ich Gefallen, nicht an Schlachtopfern, und an der Erkenntnis Gottes mehr als an Brandopfern.(Hos. 6:6 )

 Was in Gottes Augen gut ist, steht in unserem Wochenspruch.

 1. Gut ist, keinen anderen Maßstab für Leben und Handeln zu haben als nur das Wort Gottes.

 Wenn für uns Christen etwas anderes Maßstab unseres Lebens und Handelns ist als das Wort Gottes, dann ist das „nicht hilfreich“, ja es ist böse, so wie alles, was der gefallene Mensch tut.

 2. Gut ist, Liebe zu üben, die Liebe Gottes auszuleben. Wörtlich heißt es: Güte zu lieben. Wer Güte liebt, der ist gütig, freundlich, geduldig, barmherzig, verzeihend, nicht nachtragend, zurückhaltend, ermutigend usw. Er spiegelt das Wesen Gottes in seinem Leben wieder.

 3. Gut ist, sich vor Gott zu demütigen.

 Eigentlich ist das selbsterklärend, aber dennoch wird es nicht von vielen gemacht. Kein natürlicher Mensch kann sich wirklich vor Gott demütigen. Denn kein natürlicher Mensch kennt ohne Offenbarung seinen wahren Status vor Gott. Die Menschen meinen, sie seien gut und zum Guten fähig (selbst viele Christen). Wenn uns Gott aber offenbart wie wir wirklich sind, dann erkennen wir, dass in uns nichts Gutes wohnt und dass wir verloren sind (vgl. Römer 7:18) und nur durch Jesus Christus gerettet und erlöst werden können und müssen und wir strecken uns danach aus.

 

«Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade».(1.Petr. 5:5)

 Also, willst du wirklich Gutes tun? Dann mache Gottes Wort zum Maßstab deines Lebens und Handelns, liebe die Güte und demütige dich vor dem dreieinigen Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dann kommen daraus die Werke, die vor Gott als „gut“ Bestand haben.