Vorwärts

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. Lukas 9,62

Vorwärts immer, rückwärts nimmer!“ Das hört sich doch ziemlich ähnlich an! Oder?

Es zeugt von der Überzeugung, dass in der Zukunft die beste aller möglichen Welten liegt.

Wie sich aber die Zukunft gestaltet, hängt sehr stark von den Entscheidungen der Gegenwart ab.

Spricht unser obiger Vers von einem Brechen mit der Vergangenheit, fördert er die Geschichtsvergessenheit, die heute so gefördert wird, wo die Bilder gestürmt und die Denkmäler gestürzt werden, wenn auch nur ein Hauch heutiger politischer Unkorrektheit diesen geschichtlichen Persönlichkeiten nachgesagt werden kann?

Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eines aber tue ich:...

Jesus, von dem obiger Vers stammt, sagt diesen, als Er zur Nachfolge in Sein Reich einlud.

Er wollte Menschen, die von ganzem Herzen Ihm nachfolgten, Menschen die sich durch nichts zurück halten ließen.

Die Zukunft, zu der Er Seine Jünger einlud, war geprägt von einem schon von Ewigkeit her bestehenden Heilsplan. Jesus war nicht geschichtsvergessen. Nein! Er war der Geschichte Gottes absolut verpflichtet. Nur sie zählte.

Honecker, von dem der andere Spruch ist, war auch einer Idee verpflichtet: der Idee des Sozialismus, einer Utopie, die im vergangen Jahrhundert Millionen an Opfern sowohl durch braune als auch durch rote Sozialisten gekostet hat. Aber die waren ja notwendig, um das Paradies auf Erden zu schaffen. Nach dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums wurde das ganze Ausmaß des Bankrotts dieser Utopie deutlich. Das hält heutige Neosozialisten aber nicht davon ab, diesen Traum neu zu träumen. Wer die Geschichte vergisst, ist gezwungen, die schon gemachten Fehler wieder neu zu machen.

Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist,
(Phi 3:13 )

Wir folgen nicht einer Idee, wir folgen einer Person, der Person des auferstandenen Jesus Christus, des Sohnes Gottes, der uns nicht nur voraus gegangen ist, sondern der auch heute durch den Heiligen Geist bei jedem sein will, der Ihm nachfolgt. Deshalb folgen wir nicht einer ungewissen Utopie, sondern dem Herrn der Herren, König der Könige, dem Erlöser und Vollender der Welt. Dem der von sich sagt, dass Er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Er weiß nicht nur den Weg, Er ist der Weg. Er kennt nicht nur die Wahrheit, Er ist die Wahrheit. Er weiß nicht nur, was Leben ist, Er ist das Leben. Das gibt absolute Gewissheit, mit Ihm in eine herrliche Zukunft zu gehen.

Schau nicht zurück, folge Jesus nach!

Dein Eugen