Unterordnung unter das Wort

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der HERR Zebaoth. Haggai 2,9 Paulus schreibt: Was ihr gelernt und empfangen und gehört und gesehen habt an mir, das tut; so wird der Gott des Friedens mit euch sein. Philipper 4,9

Die Rede ist in Haggai vom Tempel. Vom Tempel, den die Menschen zur Zeit Haggais wieder dabei sind aufzubauen.

Laßt das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; (Col 3:16a)

Gott sagt, dass die Herrlichkeit dieses Tempels größer sein wird als die des Tempels davor.

Tatsache ist, dass dieser Tempel lange ein klägliches Abbild der früheren Herrlichkeit war und erst unter Herodes dann so herrlich war, dass die Menschen wieder staunten. Aber von diesem Tempel sagte Jesus, dass kein Stein auf dem anderen bleiben würde, was dann ja auch im Jahr 70 so geschah.

Haggais Prophetie war sicherlich eine Ermutigung für seine Zeitgenossen, aber sehr wahrscheinlich war sie viel weiter gespannt. Sie betraf einen Tempel, der nicht mehr mit Händen gebaut wurde. Einen Tempel, aufgebaut aus lebendigen Steinen, der Gemeinde, dem Tempel, in dem der Heilige Geist Wohnung nehmen würde, nicht nur eine Bundeslade, nicht nur die Herrlichkeit Gottes, sondern Gott selbst.

An diesem Ort sollte tatsächlich Friede sein, weil Jesus, der Herr, der Friedefürst dort wohnt als das Haupt der Gemeinde.

mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. (Col 3:16 b)

Soweit die Theorie oder mögliche Praxis, wenn wir tatsächlich auch den dreieinigen Gott in der Gemeinde Herr und Haupt sein lassen. Wenn Sein Wort die ultimative Autorität hat und wir nicht daran herumdrehen.

Die Kirchengeschichte, so man sie sich anschaut, kann einen lehren, dass es dem Satan immer wieder gelang, die Gemeinde zu verfolgen und zu spalten. Es gelang, ihm dadurch, dass das Wirken des Heiligen Geistes zurück gedrängt wurde und menschliche Einrichtungen Gottes Wirken ersetzten.

Aber es war immer die geisterfüllte, dem Wort Gottes verpflichtete Gemeinde, die über 2000 Jahre hinweg der Ort war, wo Gott Sein Volk hatte, egal was in den institutionalisierten Kirchen an Lehren und auch Irrlehren gelehrt und praktiziert wurden. Und es wird auch in der Zukunft nicht anders sein.

Daher ermutige ich jeden, der dies liest, sich in Demut dem Heiligen Geist und dem Herrn Jesus und Seinem Wort unterzuordnen und der Friede Gottes wird tatsächlich dich und die Deinen begleiten und bewahren.

 

Eugen