"Mein Licht scheint!"

veröffentlicht in Monatsbrief von Eugen

Das war das Wort, das mir in den Sinn kam, als ich Gott fragte, was wir Älteste euch in diesem Gemeindebrief schreiben sollten. Was will uns Gott in diesen Monat hinein sagen? Er sagt uns: „Mein Licht scheint!“ und Er will, dass wir proklamieren: „Mein Licht scheint.“

Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken?“
(
Psalm 27:1)

 David hat vor 3000 Jahren in Psalm 27:1 bekannt: „Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten ?

 Der HERR ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken ?“

 Als Christen glauben du und ich daran, dass Gott vollkommen ist und daher sich nicht zu ändern braucht. Sein Wesen ist ewig und daher ändert sich Seine Haltung, Seine Meinung und Seine Handlungsmöglichkeit und Handlungsweise auch nicht.

 Er ist auch heute noch unser Licht, ja dieses Licht wurde in unserer Welt besonders sichtbar durch Seinen Sohn Jesus Christus, der uns zum Heil, zur Errettung, gekommen ist.

 Seit Jesus in diese Welt gekommen ist, scheint dieses Licht in der Welt. Wenn du Jesus als Herrn und Erlöser angenommen hast, ist dieses Licht in dir. Du bist nie mehr im Dunkeln.

 Angesichts der Tatsache, dass JAHWEH Davids Licht und Heil ist, fragt er sich: Vor wem fürchte ich mich?

 Und Gott fragt uns: „Vor wem fürchtest du dich? Was jagt dir Furcht ein, was lässt dich vor Furcht erstarren? Was nimmt dir die Lebenskraft und Lebensfreude?“

 Manche kennen mehr den Luthertext in dem es dann heißt: "Der Herr ist meines Lebens Kraft."

 Die Elberfelder Übersetzung spricht von "meines Lebens Zuflucht". JAHWEH ist die Person, bei der wir Zuflucht nehmen können. Was bedeutet das ganz praktisch?

 Wir kennen es von kleinen Kindern. Was machen sie, wenn sie Angst haben? Sie laufen, so schnell ihre Beine sie tragen können zu ihren Eltern und stellen sich, während sie ein Bein von Mama oder Papa mit beiden Armen fest umklammern, hinter die Eltern. Sie verbergen sich im Schutz ihrer Eltern.

 Wenn wir bedroht sind, dann laufen wir so schnell wir können zu unserem Gott und wie die Kinder bergen wir uns in Seinem Schutz.

 Im Kolosserbrief lesen wir: "Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. (Kol. 3:3)

 Das macht deutlich: Wir sind eigentlich immer verborgen und damit geborgen.

 Daher können wir mit David fragen: Vor wem / was erschrecke ich?

 Was versetzt uns in Panik? Was lässt uns alle Vernunft und Rationalität verlieren?

 Dass wir mit Jesus Christus zusammen in Gott verborgen sind, kann uns eine Ausgangslage verschaffen, die uns hilft unser Leben und alles, was damit zusammenhängt, in Ruhe anzuschauen.

 Ein sehr beliebter Vers an Weihnachten ist:

Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR und seine Herrlichkeit erscheint über dir.“ (Jesaja 60:2)

  Das ist Geschichte. Dieses Licht kam: Jesus ist gekommen. Wir haben ein Licht, das nicht verlöscht, das uns hilft die Dinge bei Licht zu betrachten. Wir Christen haben die Fähigkeit dahin zu schauen, wo die Welt nicht hinschauen kann. Wir sehen Dinge, die die Welt nicht sieht, und wir können deshalb ohne Angst und Furcht leben und handeln.

 Daher erwarte, dass Jesus Christus dir Einsicht und Verständnis gibt, das „nicht mainstream“ ist. Erwarte, dass du Weisheit und Erkenntnis bekommst, die dich zum Sehenden unter Blinden macht.

  Der Text in Jesaja geht noch weiter:

 „Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.“ (Jesaja 60:3). Dieser Vers muss uns unweigerlich vor die Frage stellen: Lebe ich und du so, dass die Menschen um uns herum dieses Licht sehen?Leben du und ich so, dass sichtbar ist: da ist Licht, da ist Wahrheit, da ist Orientierung, da ist Ruhe und Frieden, da ist Sicherheit und da ist Jesus?

 Leben wir das aus, dass wir uns nicht fürchten, dass uns nichts erschrecken kann?

 David spricht in seinem Psalm von Übeltätern, Widersachern, Feinden, Heeren, Kriegen. Und er bekennt: In all dem verlasse ich mich auf dich, auf JAHWEH.

 Was sehen die Leute in deinem Leben? Auf wen verlässt du dich?

 

Eines bitte ich vom HERRN, ... daß ich im Hause des HERRN bleiben könne mein Leben lang,“
(Ps. 27:4)

 Was ist Davids Bitte für solche Situationen: „Eines bitte ich vom HERRN, das hätte ich gerne: dass ich im Hause des HERRN bleiben könne mein Leben lang,“ Ps. 27:4

 Warum will er das?

 „Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er birgt mich im Schutz seines Zeltes und erhöht mich auf einen Felsen.“ Ps. 27:5

 David wusste: Das Zelt Gottes war der Ort, wo Er seine Herrlichkeit wohnen ließ. Gott würde für die Sicherheit dieses Ortes und damit auch die von David sorgen.

 Was ist heute dieser Ort der Wohnung der Herrlichkeit Gottes und damit der Sicherheit?

 Die Gemeinde!

 Lass nicht zu, dass dir dieser Ort der Sicherheit und Geborgenheit genommen wird.

 Darum bitten wir dich um deinetwillen und wünschen dir eine gesegnete Weihnachtszeit.