Liebe

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

So spricht der HERR: Ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht am Brandopfer. Hosea 6,6 Nun bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. 1.Korinther 13,13

Es gibt wenige, die mit Liebe nichts anfangen können. Jeder wünscht sie sich, jeder hofft auf die große Liebe und würde sehr viel dafür geben.

Aber wenn man für die Liebe etwas aufwenden muss, wenn es um Selbstverleugnung, Verzicht, Opfer, Hingabe ohne Aussicht auf Ausgleich geht, dann bekommt das Thema Liebe einen Schwierigkeitsgrad, den man nicht mehr uneingeschränkt bejaht.

Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. (1.Kor.13:7)

Nicht umsonst ist die Liebe mit dem Glauben und der Hoffnung zusammen genannt. Ohne Glauben und ohne Hoffnung hat auch die Liebe keine Chance, zumindest im menschlichen Leben.

Wenn wir an eine Beziehung glauben, wenn wir Hoffnung für eine Beziehung haben, auch wenn sie durch Schwierigkeiten geht, dann werden wir der Liebe immer eine Chance geben.

Wenn kein Glaube und keine Hoffnung da ist, dann erkaltet die Liebe.

Gottes Wort sagt, dass diese drei als einziges bleiben von all dem, was davor genannt ist.

Und das stimmt. Der Glaube, das Vertrauen bleiben, müssen bleiben. Weil Gott der Gott des Glaubens ist. Er selbst glaubt, Er glaubt an sich, Er vertraut sich, Er ist treu, Er ist sich selbst treu. Wenn Er nicht hofft, wenn Er nicht die Hoffnung ist, wo sollte sie dann herkommen.

Weil all diese Dinge in Gott ihren Ausgangspunkt und ihr Ziel haben, bleiben sie.

Sie bleiben für uns wichtig, denn wir werden in Ewigkeit nicht aufhören Gott zu lieben, an Ihn zu glauben und Ihm zu vertrauen.

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten.  (Jak. 1:17)

Der Vater des dämonisierten Sohnes sagt zu Jesus: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“ (Mark. 9:24)

Es ist dieser Minimumglaube, der notwendig ist, um von Gott etwas zu empfangen, zu erleben wie Er unseren Glauben und unser Vertrauen nicht enttäuschen wird. Manchmal haben wir nur ihn, um mit ihm sagen zu können: „Ich weiß nicht, was du tun kannst, aber ich glaube, dass du was tun kannst. Hilf mir, von Unglauben zu Glauben zu kommen. Hilf mir, dass ich Dir und Deinem Handeln nicht hinderlich bin. Hilf mir, dass ich Dir die Situation überlassen kann! Der Vater machte seine Hilflosigkeit offenbar, weil er seinen Sohn liebte. Die Liebe kann sogar über unseren Unglauben siegen.

Eugen