Leben in seinem Licht

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. Epheser 5,8.9

Was meint dieser Begriff „Kinder des Lichts“ eigentlich? Ist Licht da irgendetwas Nebulöses? Soll damit einfach das „Tageslicht“ gemeint sein, dass wir ein offenes, authentisches Leben führen sollen?

... so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; (Joh 1:12)

Im 1.Kapitel des Johannesevangeliums spricht Johannes von dem Licht, das bei Gott war und in die Welt kam. Das Licht, das Gott war. Das Licht, das in die Dunkelheit der Welt kam.

Und dort spricht er auch davon, dass diejenigen, die dieses Licht in ihr Leben aufnahmen, auch das Recht bekamen, Kinder Gottes zu werden. Kinder Gottes sind Kinder des Lichtes.

Egal wie aufgeklärt sich die Menschen geben, sie leben genauso in der Finsternis wie zu Zeiten Jesu.

Jesus ist das einzig wahre Licht. In Ihm ist die einzig wahre Erkenntnisquelle.

Nun sind also alle, die Jesus in ihr Leben aufgenommen haben, Kinder dieses Lichts.

Die Konsequenz davon, so sagt es Paulus im Philipperbrief, ist, dass wir auch entsprechend leben.

Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit sollen den Lebenswandel kennzeichnen, ihm zugrunde liegen, aus ihm herausfließen.

Nun ist es nicht immer so einfach, diese 3 Elemente gleichzeitig zu leben.

Wenn man die Wahrheit sagt, dann stößt sie mitunter auf heftigen Widerstand. Ja, die Wahrheit zu sagen kann und wird oft diesen Widerstand provozieren. Denn, die Finsternis dieser Welt liebt die Lüge mehr als die Wahrheit. Dieser Widerstand äußert sich im Aufbegehren von Menschen. Und obwohl wir wissen, dass wir es nicht mit Fleisch und Blut zu tun haben, ist es doch in aller Regel dieses Fleisch und Blut, das sich zum Sprecher der Empörung macht.

Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die ... die Weltbeherrscher dieser Finsternis, (Eph. 6:12)

Keine einfache Situation für den, der in Güte auftreten will und soll. Um so mehr brauchen wir immer wieder die Vergewisserung, dass Gott uns gerecht spricht und nicht diese Welt, mit ihrem oft auf dem Kopf stehenden Gerechtigkeitsbegriff. Denn was rechtens ist, entscheidet der Mensch selbst, und der ist unter die Herrschaft der Sünde verkauft, will es aber nicht wahr haben. Wie kann er also objektiv festlegen, was Recht ist?

Recht und Gerechtigkeit dieser Welt können also durchaus mit dem Recht und der Gerechtigkeit Gottes kollidieren. Es ist gut, wenn wir wissen: Wir sind Gott zu gehorchen verpflichtet, unabhängig von den für uns hier möglicherweise entstehenden Konsequenzen. Deshalb lasst uns als Kinder Gottes, als Kinder des Lichts in Seinem Licht leben. Dein Eugen