In der Welt habt ihr Angst...

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Jesus spricht: In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Johannes 16,33

 

In den letzten Jahren wird jedem, der sich gegen Veränderungen in bestimmten Bereichen der Gesellschaft wehrt, eine Phobie attestiert. Homophobie, Xenophobie, Islamophobie und wie sie alle heißen mögen.

 

Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich!
(Joh 14:1)

Immer kommen diese Atteste von denen, die scheinbar keine Phobie haben, die also über den Dingen stehenden, die moralisch Überlegenen zu sein scheinen.

Die *phoben sind die in die entsprechende politische Ecke Abgedrängten, wo viele nie und nimmer hin wollten. Und je größer diese abgeschobene Gruppe wird umso berechtigter scheint es für den Rest, die Warnungen und Maßnahmen gegen diese Ecke zu verstärken.

Will und kann ich in einer solchen Gesellschaft, mit diesen Mechanismen und Tendenzen noch leben?

Eine Zukunftsangst kann einen da beschleichen. Man fühlt sich bedrängt von allen Seiten. Da kommt unser Bibelwort zur rechten Zeit: In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

Als Jesus das sagt, hatte er den Jüngern angekündigt, dass sie sich zerstreuen werden, dass sie stiften gehen würden, weil sie Angst hätten. Aber das war nicht einfach eine Angst, wie wenn man sich im Dunkeln fürchtet. Hier steht nicht das Wort „Phobie“. Es steht „Thlipsis“ was so viel wie Bedrängnis, Bedrückung, Drangsal, Unterdrückung bedeutet. Die griechische Übersetzung des ganzen Verses lautet: Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden. Joh. 16:33

 

Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt.

 

Wenn wir im Frieden Jesu sind, dann können wir äußerlich, durch die Gesellschaft, noch so bedrängt sein, diese Bedrückung kann uns nichts anhaben: Jesus hat diese Welt und ihre Bedrückung, ihre Boshaftigkeit, die Sünde überwunden und besiegt. Wenn wir in Seinem Frieden ruhen, dann können wir in der bedrückenden Atmosphäre dieser Zeit und Gesellschaft im Sieg Jesu leben. Denn wir wissen: Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Jesus hat das letzte Wort, denn er ist das Alpha und das Omega. Politische Ideen, Herrschaftssysteme, Ideologien, Machtgefüge sind gekommen und gegangen. Er blieb und wird bleiben in alle Ewigkeit. Jesus hat für uns die Schrecken Seiner Zeit und damit die aller Zeiten erlebt, durchlebt und hat sich durch nichts von Seinem Weg und Seiner Bestimmung abbringen lassen. Wir dürfen die Früchte Seines Sieges ernten und für uns ausleben. Sein Friede ist der unsere! Dein Eugen