Genießen

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird. 1.Timotheus 4,4

Immer wieder überrollen uns irgendwelche Lebensmittelskandale. Waren werden zurück gerufen und vernichtet. Und das oft, weil Spuren von einer Substanz in Lebensmitteln gefunden wurden, die in hoher Konzentration gesundheitsschädlich sind, wie dies bei einer größeren Menge Eiern der Fall, war die sich unlängst auf dem Markt befanden.

 

 

So richte euch nun niemand wegen Speise oder Trank
(Col 2:16 )

Aber wer kommt schon in den „Genuss“ solcher Dosierungen?

Aber da gibt es noch genügend, was immer wieder als der Gesundheit als wenig förderlich eingestuft wird, je nach dem wer die Studie macht und welchem Wissensstand sie entspricht. Mal ist Ei gesund, mal schädlich. Mal soll man Kaffee vermeiden, dann hat es wieder positive Effekte. Das gilt für fast alles, was irgendwer untersucht.

Der angstgetriebene und -gesteuerte Mensch weiß nicht mehr, was er noch mit gutem Gewissen essen und genießen kann.

Da ist obiger Vers einfach nur noch eine der besten Nachrichten, neben dem Evangelium von Jesus Christus selbst, das uns verspricht, dass, wenn wir an Jesus glauben, wir leben werden, obgleich wir sterben, obgleich unser sterblicher Leib irgendwann an seine „end of lifetime“ gekommen, also verbraucht und abgetragen ist.

Es ist so beruhigend zu wissen, dass dieses Leben nicht alles ist und wir hier dankbar genießen können, was Gott geschaffen hat und doch wissen: weder das Essen noch das Nichtessen wird uns vor dem Tod unseres Leibes bewahren können.

 

 

wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; habt. (Joh.11:25)

 

Und das Beste ist, dass wir durch Jesus jetzt schon vom geistlichen Tod zum Leben durchgedrungen sind, jetzt schon wissen können: Ich werde nach der Auferstehung in Ewigkeit mit Gott leben.

Ob ich also hier durch einen Verkehrsunfall, eine Vergiftung, eine Erkrankung, ein sonstiges gewaltsames Ende diese Welt vorzeitig verlasse oder gesund an Leib und Seele ein hohes Alter erreiche, macht verglichen mit der Ewigkeit, auf die ich zugehe, eigentlich kaum einen Unterschied.

Weshalb sollte ich mir dann hier den Stress meiner Zeitgenossen um ihren Gesundheitswahn antun und mir das Leben mit den von Gott geschenkten Gaben vermiesen lassen? Ist nicht auch das eine Form von Gottesdienst, das uns zum Verzehr gegebene mit Freuden anzunehmen und Ihm zu danken?

In diesem Sinne sag Gott Dank und genieße dein Schnitzel oder dein Frühstücksei.

Dein Eugen