Gehorsam

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der HERR, unser Gott, neige unser Herz zu ihm, dass wir wandeln in allen seinen Wegen. 1.Könige 8,58

In letzter Zeit erlebt jeder, was Gehorsam ist. Und viele von uns sind in unglaublicher Weise gehorsam. Ständig hören wir, warum machen wir das nicht, wie es in der Zeitung steht? Dort steht, dass in den Kirchen nicht gesungen werden darf.

Erstaunlicherweise ist im offiziellen Papier der Landesregierung davon nicht die Rede. Aber die evangelischen Landeskirchen haben dies wie manch anderes zu ihren Hygieneregularien, hinzugefügt. Und weil es diese Institution tut, ist man der Meinung, dass das „Gesetz“ wäre.

Ach, würden wir doch auch Gottes Gesetz so ernst nehmen wie diese menschlichen und dazu noch willkürlich erweiterten Gesetze!

Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; ….

Würden wir doch Gottes größtes Gebot, Ihn über alles zu lieben und dann den nächsten mindestens wie uns selbst, ebenso beherzigen! Würden wir doch mit der Liebe und Geduld einander begegnen, mit der wir möchten, dass uns begegnet wird. Würden wir einander vergeben, wie wir von anderen Vergebung erwarten.

und ich werde machen, daß ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und tut.
(Eze 36:27)

Aber der Splitter im Auge des Anderen ist nach wie vor immer noch größer als der eigene Balken.

Da könnten wir uns das obige Gebet zu eigen machen, dass Gott der HERR uns doch gnädig ist und unser Herz sich Ihm und Seinen Ordnungen zuneigen möchte. Und dabei ist dieses Gebet zuallererst das Gebet des Volkes Gottes, das eigentlich Gott lieben und Ihm gehorsam sein sollte.

Jesus hat dieses Gebet in anderer Form uns gelehrt: Dein Wille geschehe wie im Himmel also auch auf Erden. Dein Wille geschehe in meinem und durch mein Leben. Dein Wille werde zu meinem Willen, Deine Leidenschaft, Deine Liebe, Dein Herzensanliegen werde zu meinem.

Wenn wir dieses Gebet wirklich von Herzen beten, dann werden wir Gottes Ordnungen lieben und leben. Wir werden sie gerne tun, nicht weil wir müssen, sondern weil wir wollen, weil wir unserem Gott und HERRN Ehre bringen wollen, weil wir wollen, dass man sieht, dass wir wahrhaft Seine Jünger sind.

Lasst uns das Vaterunser durchbuchstabieren und betend leben, damit wir dadurch transformiert werden in die Jünger Jesu, die Er sich wünscht.

Dein Eugen