Er wird uns versorgen und bewahren

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Der HERR sättigte sein Volk mit Himmelsbrot. Er öffnete den Felsen, da strömten Wasser heraus, sie flossen dahin als Strom in der Wüste. Denn er gedachte an sein heiliges Wort. Psalm 105,40-42

Wir Christen des 21ten Jahrhunderts sind der Propaganda der Atheisten und Agnostiker auf den Leim gegangen, die behaupten, dass die Menschen der Antike und davor es leichter hatten mit dem Glauben, weil es da die Naturwissenschaften und die Aufklärung noch nicht gegeben habe. Aber ist das so?

Das Volk Israel, das gerade erst aus ihrer Gefangenschaft in Ägypten geführt wurde, das erlebte, wie sie trockenen Fußes durch das Rote Meer geführt wurden, in dem dann die ganze Ägyptische Kavallerie unterging, schrie und tobte, weil es nichts mehr zu essen und trinken hatte, und machte Gott, der sie herausgeführt hatte, für ihre missliche Lage verantwortlich. Man sollte doch glauben, dass sie es nach diesen Wunder leicht gehabt hätten, Ihm zu vertrauen, dass Er sie versorgen würde. Und doch manifestierte sich der schiere Unglaube im Schatten dieser Wunder.

verhärtet euer Herz nicht, wie zu Meriba, ..., wo eure Väter mich versuchten, mich auf die Probe stellten, obwohl sie mein Werk gesehen hatten. (Psa 95:8-9)

Jeder Christ hat erlebt, was es heißt, wenn Gott in unser Leben tritt, wir Ihn kennen lernen, wir Seine Vergebung, Seine Annahme, Seine Erneuerung und den Segen des Heilgen Geistes erleben. Und dennoch sind wir, wenn wir vor der nächsten Herausforderung oder Gefahr stehen, genau so wie die Israeliten. Wir glauben dem, was wir sehen: der Gefahr, dem unbesiegbaren Gegner, dem unüberwindlichen Hindernis. Und wir glauben nicht den Verheißungen Gottes.

Wir sagen nicht: So Gott will und wir leben, wollen wir dies oder das tun. Nein, wir sagen: Wenn die Umstände, wenn die Sicherheit, wenn die Versorgung, wenn mein Bankkonto, es erlauben, dann wollen wir dies oder das tun.

alle haben dieselbe geistliche Speise gegessen und haben alle denselben geistlichen Trank getrunken (1 Kor. 10:3-4 )

Das Volk schrie nach Essen, es bekam Manna. Es schrie nach Abwechslung, es bekam Wachteln. Es schrie nach Wasser und Mose schlug auf den Felsen und es flossen Ströme hervor. Dieser sie begleitende Felsen, wie es im 1. Korintherbrief heißt, war die Gegenwart Jesu in anderer Gestalt. Jesus war Seinem Volk damals nahe wie Er uns verheißen hat, nahe zu sein. Können wir Ihm glauben, dass Er uns in allem versorgen und bewahren kann, will und wird?

Dein Eugen