Er ist unser Friede

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. (Eph 2:17 LUT)

Die genaue Übersetzung dieses Verses lautet: Und er kam und hat eine gute Nachricht verkündet: Frieden euch den Fernen und Frieden den Nahen.

Denn er ist unser Friede.

(Eph 2:14)

Das Evangelium ist nicht ein ominöses Etwas. Evangelium bedeutet „gute Nachricht“. Und die „gute Nachricht“ ist hier definiert. Frieden für beide Gruppen, die in einer wie auch immer ursprünglich gearteten Beziehung zu Gott standen, den von Gott Fernen und den Gott (scheinbar) nahen.

Dass beide den Frieden durch Jesus brauchten, macht sie letztlich zu Gleichen, zu gleich Fernen. Nur ihre eigene Wahrnehmung macht den Unterschied.

Auch heute meinen manche Menschen, sie seien Gott nahe, sie hätten irgendwas mit Gott, nur weil sie in die Kirche gehen, mindestens an den hohen Feiertagen. Oder weil sie im Kirchenchor singen, im Kirchengemeinderat mitarbeiten, die Sozialstation unterstützen, Konfirmandenunterricht erteilen, oder einfach deshalb, weil sie getauft sind, oder weil sie (bei uns) in den Gottesdienst gehen, (bei uns) in der Gemeinde aufgewachsen sind.

Die Fernen wissen in der Regel besser, dass sie fern von Gott sind, sie haben sich nicht um Ihn geschert, sie haben schlicht bisher keinen Zugang zu Ihm gefunden, keiner hat ihnen erzählt, wie man eigentlich eine Beziehung zu Ihm haben kann und dass man die tatsächlich im 21. Jahrhundert noch haben kann.

Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft, in seinem Fleisch abgebrochen.
(Eph 2:14)

Für alle gilt: Jesus ist der einzige, der den Frieden bringen kann und will, denn Er hat sich als Friedensopfer, als Friedensübermittler und als Friedensgarant für die Fernen und die Nahen hingegeben.

Denken wir bloß nicht, dass das Thema Glaube heute erledigt ist. Es wird uns in den kommenden Jahrzehnten immer mehr beschäftigen durch einen immer stärker werdenden Islam.

Und auch sie, die Moslems, brauchen den Frieden, den nur Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes JAHWEH geben kann, denn für alle, die es vergessen haben: Jesus ist die Kurzform von JAHWEH IST RETTUNG. JAHWEH ist Frieden, JAHWEH allein hat für uns alles in Jesus getan, dass wir Frieden mit Ihm und Frieden untereinander haben können.

Wenn kein Frieden ist, dann oft deshalb, weil die, die meinen Gott nahe zu sein, es eben nicht sind, sondern genauso fern und genau so verloren wie die, auf die sie in ihrem religiösen Eifer herabschauen. Lasst uns Jesus, den Friedefürst, verkündigen

Euer Eugen