Die Stimme Jesu hören

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

So spricht der HERR, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Jesaja 43,1

Im Paradies war es selbstverständlich, dass Gott nach Adam und Eva rief. Er wollte sie sehen, mit ihnen Gemeinschaft haben. Dann war der Sündenfall, und als danach Gott den Adam rief, war es für ihn unangenehm, er und Eva versteckten sich. Später am Berg Sinai wollten die Menschen Gott nicht zu sich reden hören, sondern schickten Mose vor.

Es war ihnen genug, dass er Gott hörte.

 

 

Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich!
(Joh 14:1)

Jesus kam und sprach davon, dass Seine Schafe Seine Stimme hören würden. Und manchmal scheint es, als ob wir, wie das Volk Israel, andere vorschieben, die von Jesus hören sollen, weil wir uns das nicht zutrauen, uns nicht für würdig halten, das den Spezialisten überlassen wollen.

Aber Jesus hatte es gesagt: „Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie (kennen mich und deshalb) folgen (sie) mir nach.“

Wir können Jesu Stimme auf unterschiedliche Weise hören. Und dabei ist die Bibel sicherlich ein zentrales Element. Aber wenn Gebet Zwiesprache mit Gott ist, dann ist diese Zwiesprache nicht einseitig. Dann antwortet Gott, antwortet Jesus auch.

Wann haben wir zuletzt Jesu Stimme, Sein Reden gehört, erlebt dass Er unseren Namen aussprach.

Er hat uns doch erlöst, also sollten wir erleben, dass Er uns bei unserem Namen ruft. Dass Er uns zu sich ruft, in Seine Gegenwart, in Seine Gemeinschaft.

Was ist, wenn du Seine Stimme noch nie gehört hast?

 

 

Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. (Joh.16:4)

 

Dann ist das heute Sein Reden zu dir: „Folge mir nach! Glaube an mich! Werde mein!“

Ist das alles? So ziemlich, wenn es der Anfang einer Reise mit Jesus ist. Und wenn du diesen Anfang definitiv machen willst, lass dich taufen. Glaube und Taufe gehören zusammen!

Was ist wenn du sie nicht mehr hörst?

Dann hast du dein inneres Ohr verschlossen, hast dich von Deinem Hirten Jesus abgewandt. Wenn du Seine Stimme wieder hören willst, dann höre sie heute, wo sie dich auffordert: „Kehr um zu mir. Trenne dich von allem, was dich hindert, bei mir zu sein!“

Denn manchmal sind es unsere Sünden, die uns hindern, Seine Stimme zu hören; manchmal sind es andere Stimmen, denen wir mehr Gehör schenken als Jesus. Auf alle Fälle aber geht Er dir heute nach durch diese Zeilen. Er ruft dir heute zu: „Ich habe dich erlöst, Ich rufe dich mit deinem Namen, Ich kenne dich, du bist Mein.

Wirst du ihm folgen?

Dein Eugen