Die Stimme des guten Hirten

veröffentlicht in Sonntagsblog von Eugen

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. Joh. 10,11a.27.28a

Das Bild vom guten Hirten hat früher so manches Haus geziert. Es sollte die Menschen daran erinnern, dass sie jemanden hatten, der auf sie aufpasst.

Zwischen den obigen Versen 11 und 27 liegt eine ganze Abhandlung über den guten Hirten und die Mietlinge. Das sind Hirten, denen die Herde nicht gehört, die angestellt sind, für die das Hüten ein Lebensunterhalt wie jeder andere ist.

Der HERR redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. (2.Mo 33,11 )

Wie sehr hat die Gemeinde Jesu in der Kirchengeschichte unter diesen Mietlingen gelitten, hat sie mitansehen müssen, wie diese sich auf Kosten der Schafe bereichert, sich ein schönes Leben gegönnt haben und es ihnen völlig gleichgültig war, wie es den Schafen und damit auch dem Besitzer der Schafe ging.

Die Gemeinde Jesu hat es zugelassen, auf Mietlinge zu hören, auf Theologen und Pfarrer, die ihr das Wort Gottes verdorben haben, die es ungültig, kraftlos und wertlos machten, die das Hören der Stimme des guten Hirten erschwerten oder sogar verunmöglichten.

Wie lange wird der Herr, der gute Hirte, sich das noch gefallen lassen?

Gott sei Dank ist Er nicht tot, wie die liberale Theologie verkündete. Gott sei Dank ist Er immer wieder in der Lage, zu Seinen Schafen zu reden und hören sie auf seine Stimme, auch in der geistlichen Wüste unserer Zeit. Gott sei Dank ist der Heilige Geist in der Lage die toten Gebeine zusammen rücken zu lassen und wieder Fleisch und Leben um sie wachsen zu lassen.

Die Jünger sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete? (Luk24,32 )

In einer Zeit der theologischen Beliebigkeit, einer Zeit in der man, „weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes“ (Mat 22:29 LUT)“, ist Jesus dennoch in der Lage durch den Heiligen Geist wieder die Dinge zurechtzurücken, Erweckung zu bringen, Gemeinden zu reinigen, Menschen zu heiligen und Seinem Wort und Willen wieder Geltung zu verschaffen. Wenn du Seine Stimme hörst, dann rufe zu ihm, gib Ihm Antwort und mache dich eins mit Seiner Herde, die ruft: „Komm Herr Jesus, komm. Komm und richte Deine Gemeinde wieder her, sammle die zerstreute Herde, verschaffe Deinem Wort wieder die Autorität, die Ihm gebührt, wirke durch die Kraft Deines Heiligen Geistes unter uns, damit man erkennt, dass Deine Gemeinde einen lebendigen Herrn hat!“

Eugen